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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Bus</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>17. September: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis In unserem denkmalgeschützten, schick ausgebauten Hotel schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten, ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/17-september-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis</strong></p>
<p>In unserem denkmalgeschützten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg" alt="" title="DS101969" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4331" /></a> schick ausgebauten Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg" alt="" title="DS101972" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4332" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg" alt="" title="DS102007FA" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4338" /></a> schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg" alt="" title="DS101963" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4330" /></a> ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen wir oben ins KaDeWe. Die Auswahl ist riesig, die Abrechnung unübersichtlich, die Gäste alle Touristen. Danach gehts zu meinem Wunschziel: Fast 20 Jahre lese ich die <strong>taz</strong>, schon immer wollte ich den Betrieb mal von innen sehen. In der Heinrich-Böll-Stiftung versammeln sich die Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung; Marlis nutzt die Zeit in Berlin-Mitte,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg" alt="" title="DS101979" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4333" /></a> schaut sich den Touristenrummel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg" alt="" title="DS102001" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4334" /></a> am ehemaligen Checkpoint Charlie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg" alt="" title="DS102004" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4335" /></a> an, trifft auf eine Demo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg" alt="" title="DS101994" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4336" /></a> und geht über den Gendarmenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg" alt="" title="DS101998" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4337" /></a> Die Versammlung ist mit etwa 300 Genossen gut besucht und alle Stühle genau voll, die Präsentationen sind gut vorbereitet, manche inhaltliche Stellungnahme von RedakteurInnen, besonders von Ulrike Herrmann, beeindruckt aufgrund ihrer scharfen Analyse. Die Diskussionsbeiträge sind auf hohem Niveau, der Umgang ist erstaunlich offen, hilfsbereit und solidarisch, die Leitung durch den Aufsichtsrat Hermann-Josef Tenhagen souverän. Es ist ein echtes Erlebnis, richtig spannend. Marlis stößt zum Buffet wieder dazu, danach geht es zur Verleihung des <a href="http://www.taz.de/taz-Panter-Preis-Verleihung-2011-/!78293/">taz-Panter-Preises</a> für Helden des Alltags ins gegenüberliegende Deutsche Theater von 1850.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg" alt="" title="DS102015" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4341" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg" alt="" title="DS102016" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4342" /></a> Hier sind es bestimmt 500 Gäste. Aus den vielen eingesandten Projekten sind sechs zur Präsentation ausgewählt; ausgefallen begleitet von der Band Erdmöbel präsentieren zwei ModeratorInnen, Katrin Bauerfeind und Gereon Asmuth von der taz, der das übrigens mindestens genauso gut macht, die Protagonisten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg" alt="" title="DS102020AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4343" /></a> Jurymitglieder halten die Laudatio auf die zwei Preisträger &#8211; der Jury und der Leserwahl. Über die Projekte berichtet die taz ausführlich; auch uns hat das Preisträger-Projekt von Kazim Erdogan zur Kommunikation türkischstämmiger Männer sehr beeindruckt. Die kurzweilige Veranstaltung mit niveauvollen Redebeiträgen klingt mit einer Party<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg" alt="" title="DS102027" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4344" /></a> im ganzen Haus aus, es macht Spaß, die Gäste zu beobachten, allein schon der Kleidungsstil ist lockerer, manchmal auch gewagter, als wir es von solchen Veranstaltungen gewohnt sind. Gegen Mitternacht verlassen wir das Fest, die S-Bahn ärgert uns noch etwas mit ihrem Baustellen-Pendelverkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße, genau auf unserer Strecke. Etwas uneins sind wir uns heute abend schon, ich wäre noch länger geblieben, ich bin auf Veranstaltungen gern lange und finde es am Ende, unter dem harten Kern, immer am interessantesten, Marlis ist müde. Die Situation hatten wir länger nicht, heute lösen wir sie nicht besonders elegant, ich lasse mir etwas die Laune verderben und gehe mit. Bestimmt finden wir da in Zukunft souveränere Lösungen. Immerhin kommen wir bald ins Bett, bestimmt nicht verkehrt für morgen.</p>
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		<title>5. September: Rückfahrt nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 23:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rückfahrt: Begegnung im Zug, Treffen mit Tobias Wassermann, Bahncard 100, ebenfalls im Mobil-Heft vom Mai. Wir frühstücken letztmals im Gewölbesaal mit Blick auf den Dom. Vor der Abfahrt wollen wir einen Rundgang durch weitere Straßen machen. Nach Wetterbericht rechnen wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/06/4155/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rückfahrt: Begegnung im Zug, Treffen mit Tobias Wassermann, Bahncard 100, ebenfalls im Mobil-Heft vom Mai.</strong></p>
<p>Wir frühstücken letztmals im Gewölbesaal mit Blick auf den Dom.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101347.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101347.jpg" alt="" title="DS101347" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4161" /></a> Vor der Abfahrt wollen wir einen Rundgang durch weitere Straßen machen. Nach Wetterbericht rechnen wir mit einem nassen Vormittag, doch wir haben Glück. Der Regenradar schiebt von Süden eine Zange, in deren Loch genau der Donau-Nordbogen, also Regensburg, liegt. Erst kurz vor der Abfahrt tröpfelt es, diesmal Glück gehabt. Zuerst besuchen wir den international bekannten Hutmacher am Dom,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101349.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101349.jpg" alt="" title="DS101349" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4162" /></a> voll mit Hüten, auch eigenen Produkten. Als letzte Sehenswürdigkeit besichtigen wir die Reste der Porta Praetoria<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101350.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101350.jpg" alt="" title="DS101350" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4163" /></a> aus der Römerzeit, die 1881 in den Mauern des Bischofspalastes entdeckt wurden. Mehr Spannendes finden wir in den Gassen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101352.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101352.jpg" alt="" title="DS101352" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4164" /></a> nicht; wir sind mit dem Altstadtbus zehn Minuten früher als geplant auf dem Bahnhof, der Zug hat sich inzwischen von null auf zehn Minuten Verspätung verändert. So reicht es noch für einen Kaffee. Beim Einsteigen gehts darum, eine Tischgruppe zu ergattern, ab Nürnberg will Tobias Wassermann, unser Bahncard100-Kollege aus dem Bericht in Bahn-Mobil, zu uns stoßen. Von einer &#8220;ggf. freigeben&#8221;-Gruppe wechseln wir auf eine Gruppe in der Nähe der ersten Klasse des ICN, dort sitzt ein koreanischer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101353.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101353.jpg" alt="" title="DS101353" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4165" /></a> Geschäftsmann, der 20 Tage kreuz und quer mit der Bahn in Europa zu Kunden fährt und in Nürnberg aussteigt. Wir<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101354.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101354.jpg" alt="" title="DS101354" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4166" /></a> tauschen uns über Canon, Nokia und deutsche Städte und unsere Visitenkarten aus, bevor er aussteigt. Tobias Wassermann kommt zielgerichtet auf uns zu, wir erkennen uns gleich – dasselbe Gepäck: kleiner Rollkoffer, ordentlicher Rucksack – voll mobil. Wir werden gleich kontrolliert; Tobias Wassermann könnte in der ersten Klasse sitzen, wir  zeigen dem Zugbegleiter unsere Bahncards und das Mobil-Heft, er bietet uns eine freie Gruppe in der ersten Klasse an, als Upgrade. Das Missverständnis  klären wir gleich: wir denken an Kulanz der Bahn statt Aufpreis angesichts dieses historischen Treffens,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101358L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101358L.jpg" alt="" title="DS101358L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4167" /></a> das merkt der Zugbegleiter gleich und geht darauf ein. So sitzen wir erstmals im Bahnreisejahr in der ersten Klasse. Der Austausch ist interessant: er macht Webprojekte mit Programmierung und Apps bei Kunden in ganz Deutschland und schreibt IT-Literatur – was sich kaum mehr lohnt &#8211; unterwegs. Daher hat er gern lange ICE-Strecken und reserviert, unsere vielen Züge in die entlegensten Winkel sind nicht sein Ding. Er schreibt einen Blog und ein Buch über seine Erlebnisse und Begegnungen, ein Verleger hat sich bei ihm gemeldet und rechnet mit großer Resonanz, vor Weihnachten soll es erscheinen. Etwas neidisch sind wir schon, freuen uns aber auch, das lässt für unsere Bemühungen hoffen. Eine Gemeinsamkeit haben wir: beide sind wir IT-Selbständige, allerdings mit dem Unterschied, er reist, um zu arbeiten, ich arbeite nur, wenn ich nicht reise. Die Zugnachbarn beobachten den Stativaufbau und übernehmen das Fotografieren. In Frankfurt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101359.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101359.jpg" alt="" title="DS101359" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4168" /></a> ist die Verspätung etwas geschmolzen, dafür hat der Anschlusszug kurzfristig 23 Minuten bekommen, wegen &#8220;Personen im Gleis&#8221;. Der ICE 15 Minuten später hat 10 Minuten, also sind sie jetzt zeitgleich. Nach irgendeinem System werden sie also hintereinander her fahren. Wir eiern zwischen beiden Zügen hin und her; das bekannte Theater Richtung Mannheim, das ich bei beruflichen Fahrten schon öfter hatte. Eigentlich könnte uns das egal sein, ich habe aber gleich bei Ankunft eine Besprechung, so macht mich das doch nervös. Wir steigen in den Zug, der zuerst kommt, es fahren dann beide gleichzeitig aus und nehmen jeder eine andere Brücke über den Main. Heute kommen wir ausnahmsweise deutlich im Hellen nach Mannheim, dadurch entstehen erstmals Einfahrtsfotos: Neckar,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101360.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101360.jpg" alt="" title="DS101360" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4169" /></a> Musikakademie,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101361.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101361.jpg" alt="" title="DS101361" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4170" /></a> Kaufmannsmühle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101362.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101362.jpg" alt="" title="DS101362" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4171" /></a> Schloss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101363.jpg" alt="" title="DS101363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4172" /></a> In Mannheim fahren die ICEs beide am gleichen Bahnsteig ein und man ermöglicht das Umsteigen. Da wir sekundengenau die nächste S-Bahn bekommen, ist uns egal, wer zuerst da war, für meine Besprechung reichts noch. Turbulentes, aber erfolgreiches Ende des Reiseabschnitts! Daraufhin gehen wir nach der Besprechung erstmal in Ludwigshafen essen und besprechen die nächste Reise ab Donnerstag.</p>
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		<title>2. September: Ausflug nach Bad Füssing und Pocking</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bad Füssing: Europs größtes Kurbad?, Pocking: Schweinsbraten Nach dem Frühstück gibts ein lockeres Gespräch mit der Passauer Neuen Presse, unser Projekt stößt auf deutliches Interesse. Wir steuern ein Foto bei, jetzt sind wir auf den Artikel gespannt. Wir planen den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/2-september-ausflug-nach-bad-fussing-und-pocking/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Füssing: Europs größtes Kurbad?, Pocking: Schweinsbraten</p>
<p>Nach dem Frühstück gibts ein lockeres Gespräch mit der Passauer Neuen Presse, unser Projekt stößt auf deutliches Interesse. Wir steuern ein Foto bei, jetzt sind wir auf den Artikel gespannt. Wir planen den Rest des Reiseabschnittes und starten mit dem Bus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101031TLA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101031TLA.jpg" alt="" title="DS101031TLA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4079" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101033.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101033.jpg" alt="" title="DS101033" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4080" /></a> nach Bad Füssing. Davon haben schon viele erzählt, wir wollen uns diesen Hype mal ansehen. Vorrecherchen ergeben, dass der Thermalbetrieb erst in den 60er Jahren gestartet und sich bis in die 80er voll entwickelt hat. Mit Historie hat das also nichts zu tun, Basis ist eine bei anderen Bohrungen zufällig entdeckte sehr starke, 56° heiße Thermalquelle, die per Ringleitung in vier öffentliche Thermen und weitere private Kureinrichtungen verteilt wird. <strong>Bad Füssing</strong> entstand dann 1971 durch Zusammenlegung mehrerer kleiner Gemeinden mit vormals landwirtschaftlicher Struktur.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101043.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101043.jpg" alt="" title="DS101043" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4081" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101045TD.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101045TD.jpg" alt="" title="DS101045TD" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4082" /></a> Beim Durchlaufen durch den kleinen Ort treffen wir nur auf Kureinrichtungen: Pensionen, Appartmenthäuser, Kurmittelhäuser. Alle freistehend, nicht hoch, aus den letzten Jahrzehnten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101049.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101049.jpg" alt="" title="DS101049" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4083" /></a> ohne jeden Charme, wahrscheinlich zweckmäßig. Die angebotenen Appartments sind recht groß und günstig; die Möblierung ist allerdings noch hässlicher als die Häuser selbst, da würden wir nicht geschenkt drin wohnen wollen. Überhaupt begegnet uns hier nur sehr Gewöhnliches,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101051.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101051.jpg" alt="" title="DS101051" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4084" /></a> dafür äußerst Aufgeräumtes. Irgendwie Appartmentstil wie an der türkischen Küste, nur nicht so groß und noch steriler. Nichts da, was uns interessiert, dafür alles da, was uns nicht interessiert. Wir sehen uns die katholische Kirche von 1964, einen modernen Bau mit spitzem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101056.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101056.jpg" alt="" title="DS101056" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4085" /></a> von 1964, und die kleinere evangelische, ein Sichtbetonbau von 1972, an. Die letztere könnte uns in ihrer schlichten Quaderform (Motto: Ein feste Burg &#8230;) gefallen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101058.jpg" alt="" title="DS101058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4086" /></a> hätte man nicht die eine Ecke 1991 schräg mit einer modernen Orgel mit Prospekt aus rötlichem Holz und die noch freien Wände 1994 mit fünf möglichst großen quadratischen abstrakten Bildern eines bekannten Malers vollgestopft und so versucht, die Kirche gefälliger zu machen. Es gibt viele Geschäfte bis zu Kaufhäusern, die Mode ist extrem bieder, dafür viel davon. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass das der Massengeschmack ist, schließlich kommen hier viele Selbstzahler hin. Entsprechend ist auch das große Kulturprogramm: Stars, Volksmusik, Leichtes, Altbekanntes. Der Ort wird in manchen Publikationen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101061.jpg" alt="" title="DS101061" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4087" /></a> als das größte Heilbad Europas bezeichnet; mit allen Ortsteilen knapp 7000 Einwohner, aber über 14000 Gästebetten und über 2,6 Mio. Übernachtungen im Jahr. Wir suchen noch nach dem Reiz des Ortes. Sind es die vielen Golfplätze drumrum, der nahe Inn mit Auenwald, oder das letzte erhaltene und skurril mit allen möglichen alten Gerätschaften<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101072.jpg" alt="" title="DS101072" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4088" /></a> behängte Bauernhaus am Markt des Ur-Ortsteils <strong>Safferstedten</strong>, das wie ein Relikt wirkt, oder das Romantikhotel gegenüber mit Bächlein davor? Die Parks sind langweilig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101079.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101079.jpg" alt="" title="DS101079" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4089" /></a> Rasen mit Bäumen und ein paar Bänken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101086.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101086.jpg" alt="" title="DS101086" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4091" /></a> und mal ein Teich, dafür sehr aufgeräumt. Im Kurpark kommen einige bunte Beete und Hecken dazu.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101089.jpg" alt="" title="DS101089" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4090" /></a> Die ganze Architektur besteht aus relativ phantasielosen 70er-Jahre-Betonbauten, auch die große Spielbank und die Kurhäuser. Vielleicht liegt der Reiz auch in den vier riesigen Thermen, alle mit einer wahren Erlebnis-Landschaft an Außenbecken. Für uns ist das hier jedenfalls gar nichts, es dürfte mit der reizloseste Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101083DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101083DA.jpg" alt="" title="DS101083DA" width="400" height="145" class="alignright size-full wp-image-4092" /></a> des Reisejahres gewesen sein. Am Nachmittag fängt es wieder so an zu regnen wie gestern, wir sind passend in der Nähe eines Cafés und nehmen Kaffee und Kuchen zu uns, das ist hier allerdings recht preiswert. Wir sitzen hier etwas länger als geplant, bis der Regen erträglich wird, und laufen dann noch durch den Kurpark und nehmen den Bus 90 Minuten früher, und stoppen in <strong>Pocking</strong>, dem Startpunkt unseres Reisejahres. Damals wollten wir die Mutter eines Ideengebers besuchen, wir trafen sie nur an der Tür, sie hatte Besuch und hatte uns eingeladen, nochmal auf einen Schweinsbraten zu kommen. Und dann ist sie im Januar plötzlich gestorben! Nun können wir sie nur noch auf dem Friedhof besuchen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101104.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101104.jpg" alt="" title="DS101104" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4093" /></a> finden ihr Grab, beten und zünden bei jetzt aufkommender Sonne ein Licht an. Es stimmt schon nachdenklich, wie sich Situationen so plötzlich und unerwartet ändern können.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101112.jpg" alt="" title="DS101112" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4094" /></a> Wir gedenken ihr mit einem Besuch im Pockinger Hof, den wir am 10.10.10 schätzen gelernt haben, und essen einen vorzüglichen Schweinsbraten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101115T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101115T.jpg" alt="" title="DS101115T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4095" /></a> und Weißwürste,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101116T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101116T.jpg" alt="" title="DS101116T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4096" /></a> alles ungeheuer preiswert und bayrisch, wenn auch zur falschen Tageszeit. So erreichen wir den Zug nach Passau, der gemütlich in der Abendsonne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101128.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101128.jpg" alt="" title="DS101128" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4097" /></a> in Schleifen durch kleinste Orte zuckelt, die österreichischen Orte am Hang auf der anderen Innseite im Hintergrund, mit langsam aufsteigendem Nebel. So sind wir endlich einmal früher im Zimmer, die Texte machen Fortschritte, und wir können vielleicht etwas früher schlafen, so lang waren die Nächte bisher ja nicht, und morgen haben wir ordentlich was vor. </p>
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		<title>14. August: Ausflug zur Insel Poel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/14-august-ausflug-zur-insel-poel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus</strong></p>
<p>Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir gehen alles langsam an. Nach einem Mini-Frühstück laufen wir zum alten Hafen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg" alt="" title="DSC99980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3857" /></a> und schauen kurz ins Baumhaus, von wo aus früher der Hafen-Sperrbaum ausgelegt wurde,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg" alt="" title="DSC99994T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3858" /></a> bevor wir mit dem Schiff zur Insel <strong>Poel</strong> starten. Im Reisejahr hat uns jemand die Insel genannt, und da wir von ihr noch nie gehört hatten, wollen wir sie mal ansehen. Das Wetter ist trüb, jedoch angenehm lauwarm.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg" alt="" title="DS100003TA" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3845" /></a> Es ist windstill, auf dem Schiff nach <strong>Kirchdorf auf Poel</strong> können wir bequem oben sitzen. Es tuckert gemütlich durch den Hafen, vorbei an den Schwedenköpfen, am Holzladekai, der riesigen Werfthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg" alt="" title="DSC99995T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3859" /></a> und dem Yachthafen und der Seebrücke im Stadtteil Wendorf. Vorbei an der Vogelschutzinsel Walfisch gehts durch den langen Schlauch des Kirchsees ins Inselinnere nach Kirchdorf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg" alt="" title="DS100010L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3846" /></a> Der Ort besteht aus unauffälligen Häuschen, nur die Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg" alt="" title="DS100030" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3847" /></a> aus dem 13. Jahrhundert, mit etlichen sehr alten Einrichtungsgegenständen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg" alt="" title="DS100029" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3848" /></a> fällt auf, der Turm ist auf der flachen Insel weithin zu sehen. Sie liegt innerhalb eines mächtigen Erdwalls, der Rest eines Schlosses, das früher rund um die Kirche stand. Davor gastiert ein Zirkus; wir wandern auf ruhigen Wegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg" alt="" title="DS100038" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3849" /></a> quer durch den Westteil über das verschlafene Dörfchen Neuhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg" alt="" title="DS100044" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3850" /></a> an dessen Rand tatsächlich jemand einen aufwendigen, hässlichen Zweitwohnsitz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg" alt="" title="DS100050" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3851" /></a> hingestellt hat. Ein Betonweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg" alt="" title="DS100054" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3852" /></a> führt von hier zum Strand, hin und wieder von Autos befahren zum Parkplatz am Strand – Wiese mit Parkscheinautomat! Die Insel ist von Landwirtschaft mit Weizenfeldern geprägt; zu DDR-Zeiten war Poel ein Zentrum der Saatzucht. Durchsetzt ist die Landschaft mit einigen schön glitzernden Naturwäldchen, der Strand wird von einem dichten Waldstreifen geschützt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg" alt="" title="DS100059" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3864" /></a> Oft sieht man den Turm von St. Marien in Wismar – wirklich eine auffällige Landmarke. Wir erreichen den schmalen Sandstrand, einige Spaziergänger sind unterwegs. Es tröpfelt schon etwas,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg" alt="" title="DS100078" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3853" /></a> ich geselle mich trotzdem noch unter die einzelnen FKK-Badenden. Das Wasser ist glatt und kalt, und längst nicht so salzig wie an der Nordsee. Auf der Strandwanderung nach <strong>Timmendorf Strand</strong> treffen wir auf einen kleinen Surferstützpunkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg" alt="" title="DS100082" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3854" /></a> im Wald, der hat sogar Salzgebäck für meinen Magen zu bieten und auch sonst einiges zu erzählen, besonders zum schlechten Urlaubswetter hier im Norden in diesem Jahr. Es regnet jetzt kräftiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg" alt="" title="DS100071" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3855" /></a> aber nicht so, dass es uns am Weiterlaufen hindert. Richtung Timmendorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg" alt="" title="DS100095" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3856" /></a> wird der Strand etwas breiter und es gibt um die 100 Strandkörbe zu leihen. Am Wassersaum liegt ein Streifen Tang und viele kleine Miesmuschelschalen. Am kleinen Hafen trinken wir Kaffee, bei mir kommt nur Kamillentee mit Hühnersuppe in Frage. Es wird immer nasser, wir beenden daher den Poel-Ausflug mit der Busfahrt zurück nach Wismar. Der Bus fährt zu allen Badeorten der Insel;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg" alt="" title="DS100112" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3866" /></a> wir sitzen vorn beim Busfahrer, der – wie schon viele Fahrer im Reisejahr &#8211; uns zwischendurch einige Informationen geben kann. Er ist viel herumgekommen und hat trotz schwieriger Bedingungen immer eine Arbeit gefunden; zuletzt hat er seinen LKW-Führerschein auf Bus aufgestockt, um diese Arbeit zu bekommen. Über den Damm durch die Salzwiesen im Osten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg" alt="" title="DS100115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3867" /></a> und eine kleine Brücke erreichen wir das Festland. Wir haben einen guten Eindruck von der Insel gewonnen; am ehesten erinnert sie an Föhr, ist aber viel ursprünglicher, längst nicht so aufgeräumt und herausgeputzt und mit anderer Landwirtschaft, hat jedoch nicht mit soviel Flair wie Hiddensee. Im Hotel angekommen, ruhen wir uns zwei Stunden aus, das tut meinem Magen gut. Zum Essen haben wir im To&#8217;n Zägenkrog reserviert, gestern war da komplett belegt, sonst ginge es heute meinem Magen sicher besser. Ich hatte mich so auf das Fischangebot gefreut, das Restaurant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg" alt="" title="DS100122L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3868" /></a> wird vom Feinschmecker empfohlen und ist angenehm preiswert, jetzt muss ich Kartoffel-Kräutersuppe essen, Marlis hat Nackenkamm mit Zwiebeln, alles bestens. Die Bedienungen sind äußerst zuvorkommend und fühlen richtig mit mir mit. Auf dem Rückweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg" alt="" title="DSC99967A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3869" /></a> kommen wir wieder an der &#8220;Volkskammer&#8221; vorbei, einer DDR-Nostalgiekneipe mit Sprüchen und einer alten DDR-Speisekarte im Fenster. Danach reichts wieder nicht zum Schreiben, ich bin zu schlapp. Hoffentlich kann ich morgen aufholen.</p>
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		<title>25. Juli: Berlin und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Bauhaus-Archiv, Treffen mit dem Slowfood-Magazin, auf der Rückfahrt Verwandtentreffen in Stendal Wir starten nach dem Frühstück mit dem Bus zum Bauhausarchiv. Auf bisherigen Reisen stand es zwar auf der Agenda, passte aber nie so richtig. Diesmal ist uns erst &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/26/25-juli-berlin-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Bauhaus-Archiv, Treffen mit dem Slowfood-Magazin, auf der Rückfahrt Verwandtentreffen in Stendal</strong></p>
<p>Wir starten nach dem Frühstück mit dem Bus zum Bauhausarchiv.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99076.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99076.jpg" alt="" title="DSC99076" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3629" /></a> Auf bisherigen Reisen stand es zwar auf der Agenda, passte aber nie so richtig. Diesmal ist uns erst aufgefallen, dass es sich um ein richtiges Museum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99079.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99079.jpg" alt="" title="DSC99079" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3630" /></a> in einem Bau von Walter Gropius und nicht nur um kleinere Räumlichkeiten handelt. Wir fahren hin, es ist viel Betrieb, wahrscheinlich auch, weil montags viele andere Museen geschlossen sind. Spannend ist die geordnetete Präsentation der einzelnen Fachbereiche  des Bauhauses, ihrer maßgeblichen Lehrer und ihrer Entwürfe und Produkte. Hier ist für uns sogar einiges Neues dabei. Das Ganze ist einigermaßen kompakt, so dass wir mit unserer Zeit gut hinkommen. Knapper wird es bei der Zusatzausstellung der Serien des Fotografen Albert Renger-Patzsch von 1922 und 1952 über das von Walter Gropius gebaute und heute noch betriebene Fagus-Werk in Alfeld an der Leine. Fotos und Gebäude sprechen uns an; so landet Alfeld auf unserer &#8220;Sehnsuchts&#8221;-Liste. Um 13 Uhr haben wir einen Termin mit der Chefredakteurin des Slowfood-Magazins. Wir treffen uns in der Lounge eines Hotels in der Nähe vom KaDeWe, wo ein wirklich gutes Mittagsmenü<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99083.jpg" alt="" title="DSC99083" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3631" /></a> angeboten wird. Wir unterhalten uns angeregt über die Reise und Slowfood und vereinbaren das Vorgehen für einen Artikel über unser Reisejahr im November-Heft. Danach schauen wir uns das Gebäude des Hotels an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99082LFL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99082LFL.jpg" alt="" title="DSC99082LFL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3632" /></a> dessen Architektur unsere Aufmerksamkeit erregt hat: frühere Oberfinanzdirektion, Fassade und Treppenhäuser unter Denkmalschutz, seit mehreren Jahren zum Hotel umgebaut mit prägnanter, weißer Zimmereinrichtung und offenen Bädern. Die Zeit reicht gut, um unser Gepäck zu holen und unseren geplanten Zug zu erreichen. Der füllt sich in Berlin Hbf gleichmäßig; auch im Wagen 1 bleiben keine Doppelsitze frei, gut, dass wir nicht erst in Spandau eingestiegen sind. Gegenüber könnten wir über Minsk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99086A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99086A.jpg" alt="" title="DSC99086A" width="222" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3634" /></a> nach Moskau fahren. Der ICE fährt diesen Monat wegen Baustellen 15 Minuten früher und über Stendal, das führt zum kürzesten Verwandtenbesuch der Reise: Marlis Onkel Klaus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99089.jpg" alt="" title="DSC99089" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3635" /></a> mit dem wir uns schon mal im Harz getroffen haben, steht auf dem Bahnsteig schon an der richtigen Tür, und wir begrüßen uns in den drei Minuten Aufenthalt des Zuges. In Wolfsburg macht der Zug eine planmäßige Baustellenpause, Gelegenheit für Fotos von der Autostadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99099.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99099.jpg" alt="" title="DSC99099" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3636" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99097.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99097.jpg" alt="" title="DSC99097" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3637" /></a> die wir schon kennen. Im weiteren Verlauf der Fahrt schreiben wir Texte und bauen die Zeitblöcke der restlichen Reiseetappen in unsere Kalender ein. In Mannheim besichtigen wir nochmals die Ausstellung der World Press Photos 2011 im Bahnhof. Alle Preisträge haben gemeinsam, dass es fast immer um schockierende Themen oder Sensationen geht, nicht unbedingt unser Ding. Nach dem kurzen Eindruck fahren wir rüber nach Ludwigshafen.</p>
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		<title>24. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/24-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee</strong></p>
<p>Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages sechs Fotoprojekte, darunter unseres, mit Eva Leitolf. Uns wird klar, welche Schritte fällig sind, um die weitere Nutzung unseres umfangreichen Materials nach Ende des Reisejahres zu befördern und Institutionen zu finden, die sich dafür interessieren und an der Finanzierung beteiligen könnten. Insgesamt führt unser Material zu angeregten Diskussionen, es lohnt also, nächste Projektschritte durchzudenken. Auf einer Fortsetzung im November werden wir unsere Ausarbeiten präsentieren und besprechen. Einer der Teilnehmer (Name folgt) hat eine Ausstellung und einen Fotoband mit Interviews mit Titel &#8220;MENSCHENLEBEN in der Karl-Marx-Allee&#8221; erstellt, die im Café Sybille, einem Projekt der Union sozialer Einrichtungen, gezeigt wird. So bewusst haben wir die frühere Stalin-Allee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg" alt="" title="DSC99058" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3619" /></a> 1952 als neues sozialistisches Bauen in der Tradition Schinkels errichtet,  nicht wahrgenommen. Hier wurde mit hohem Aufwand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg" alt="" title="DSC99059" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3620" /></a> in traditioneller Ziegelbauweise anspruchsvoller Wohnraum geschaffen, ein Ansatz, den die DDR später nicht mehr einhalten konnte. Heute steht der ganze Straßenzug unter Denkmalschutz. Ähnliche städtebauliche Ansätze der DDR sind uns in Rostock in der langen Straße begegnet. Wir würden den Stil als monumental, aber doch eindrucksvoll und nicht unbedingt protzig beschreiben. Die Allee selbst ist sicher übertrieben breit, als Boulevard zum Flanieren schon fast nicht mehr geeignet. Das Café Sybille<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg" alt="" title="DSC99061" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3621" /></a> hat leider seit 18 Uhr eine geschlossene Veranstaltung. So gehen wir weiter und treffen auf die seit 2008 geschlossene Karl-Marx-Buchhandlung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg" alt="" title="DSC99063" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3622" /></a> ehemals die größte der DDR. Davor steht ein Hinweis: Ausstellung &#8220;FormDDR&#8221; 1949-1989 und noch offen, wir gehen rein. Es ist eine echte Entdeckung: der Bürgerverein zeigt in der historischen Einrichtung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg" alt="" title="DSC99067" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3623" /></a> Kunststoff-Haushaltswaren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg" alt="" title="DSC99064" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3624" /></a> Glas, Möbel, Elektrogeräte, Lampen und Geschirr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg" alt="" title="DSC99066" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3625" /></a> Schlichte, minimalistische, meist zeitlose, langlebige und hochfunktionale Entwürfe, oft in Bauhaustradition, viele Anfang der 50er Jahre entstanden, meist an der Burg Giebichenstein in Halle, die wir von mehreren Besuchen kennen. In den 60er Jahren wurde das Design der Parteilinie untergeordnet, alles sollte gefälliger werden, alte Entwürfe wurden als &#8220;kalter Funktionalismus&#8221; verurteilt. Vieles wurde jedoch erfolgreich und lange in den Westen verkauft, beispielsweise über Ikea. Erst Mitte der 80er konnte das Design sich wieder unabhängig machen, und es entstanden neue interessante Entwürfe, die aber aufgrund veralteter Produktionsanlagen nicht mehr in den Markt kamen.<br />
Es liegen Gastronomieführer für die Karl-Marx-Allee aus; wir suchen uns ein böhmisches Restaurant aus. Es ist alles wenig belebt; wir essen deftig, ganz ordentlich und sehr preiswert. Auf dem Weg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg" alt="" title="DSC99071" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3626" /></a> zur S-Bahn Warschauer Str. treffen wir plötzlich auf jede Menge Läden der Nahversorgung, die abends offen haben, der Abend im Hotel ist gesichert.</p>
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		<title>22. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze) Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/3560/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze)</strong></p>
<p>Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg" alt="" title="DSC98855" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3583" /></a> auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns eine besondere Idee hinterlassen: Er will uns durch sein &#8220;altes&#8221; West-Berlin führen, von 1959 bis 1969 hat er, nach der Übersiedlung aus Dresden, hier gelebt, bevor er zum Studium in Heidelberg endgültig Richtung Pfalz wechselte. Wir fahren zum Wannsee, dort hat er eine Rundfahrt auf den Seen vorgesehen. Es regnet bei 15° immer noch, wenn auch erträglich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg" alt="" title="DSC98863" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3584" /></a> Ergebnis: keiner der vielen Touristen, die wir in Berlin gesehen haben, will auf dem Wannsee fahren, es wird aber eine Mindestbelegung von 15 Fahrgästen vorausgesetzt. So ist heute morgen noch kein Schiff ausgelaufen, nur die BVG-Fähre nach Kladow fährt stündlich. So kann es eben immer Überraschungen geben. Uns machts nichts, wir kennen alles nicht, wir überlegen, was wir jetzt machen. Bernd ist erleichtert, dass wir das locker nehmen; wir sind uns zwar schon oft begegnet, haben aber noch nie was miteinander unternommen. Um 12:30 fährt sicher ein Schiff, weil eine Gruppe angemeldet ist. Bernd kommt auf die Idee, bis dahin die Liebermann-Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg" alt="" title="DSC98870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3585" /></a> zu besuchen, ich schaue nach, wo sie ist, das passt. Es ist ein Spaziergang durch die alten Villenviertel am Wannsee, die Uferseite ist fast komplett von Yachtclubs, Segler- und Angelvereinen mit großen alten Gebäuden und Yachthäfen belegt, alles mit alten Bäumen zugewachsen. Auf der anderen Straßenseite wechseln alte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg" alt="" title="DSC98875T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3586" /></a> mit neuen Villen ab. Bis zur Nazizeit hat Liebermann seine Villa genutzt, dann kam eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. In den 90er Jahren gelang es einem Verein, die Villa als Museum zurückzugewinnen, mittlerweile ist auch der Garten ins Ausstellungsprogramm einbezogen. Uns reicht es nur zu einem Blick in den Shop. Über einen Parallelweg gehen wir durch diese grüne und bestimmt ziemlich teure Gegend am Rande des früheren West-Berlin zurück zum Anleger. Das Schiff wartet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg" alt="" title="DSC98884" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3587" /></a> die Kassierin erkennt uns nicht wieder und verkauft uns die gewünschten Karten nach Potsdam; dass noch ein Schiff für die 7-Seen-Rundfahrt zur selben Zeit genügend Fahrgäste hat, verrät sie nicht, sonst hätten wir vielleicht das genommen. Na gut, die Strecke nach Potsdam kennt Bernd auch nicht, ging ja früher gar nicht. Wir fahren dicht an den bewaldeten Ufern entlang, oft sind Villen und kleine Schlösser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg" alt="" title="DSC98900" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3588" /></a> zu sehen. Gegenüber liegt das große Strandbad, mit Sandstrand, Strandkörben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg" alt="" title="DSC98889AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3589" /></a> und Sonnenterrassen. Wir passieren Kladow,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg" alt="" title="DSC98902ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3590" /></a> die Pfaueninsel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg" alt="" title="DSC98903AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3592" /></a> und Cecilienhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg" alt="" title="DSC98904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3591" /></a> wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen der drei Aliierten USA, Sowjetunion und Großbritannien geschlossen wurde. Gerade an den Ufern nahe Potsdam hat sich viel verändert, altes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg" alt="" title="DSC98917" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3593" /></a> ist restauriert, Lücken sind modern bebaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg" alt="" title="DSC98922T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3594" /></a> ein Spazierweg am Ufer wurde freigelassen. Wegen Wind sind die Außendecks auf dem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg" alt="" title="DSC98906" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3595" /></a> geschlossen, innen sehen wir auch gut und können uns besser unterhalten. In Potsdam durchqueren wir die neue Rathausgalerie, die noch einige freie Läden hat, zum Bahnhof. Wir entschließen uns, am Bellevue auszusteigen und ins <a href="http://www.hansaviertel.eu/">Hansaviertel</a> zu gehen, da steht die <a href="http://www.adk.de/de/orientierung/hanseatenweg/">Akademie der Künste</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg" alt="" title="DSC98934AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3596" /></a> von 1960, wo Bernd viele Aufführungen besucht hat, und drumherum zur IBA 1957 eine Mustersiedlung mit Sozialwohnungen von namhaften internationalen Architekten auf kriegszerstörtem Gelände erbaut wurde. Mittlerweile ist die Siedlung sehr zugewachsen, alle Bäume sind so groß, dass die Gebäude teilweise schwer als Gesamtobjekt wahrnehmbar sind. Ein Bürgerverein widmet sich der Erhaltung und der Beseitigung des bestehenden Sanierungsstaus, führt Führungen durch und betreibt in einem Weinladen eine Information, wo wir uns mit einem Plan versorgen. Besonders auffällig sind die Gebäude von Schwippert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg" alt="" title="DSC98932" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3597" /></a> Eiermann, Niemeyer und Gropius.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg" alt="" title="DSC98970" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3598" /></a> Die Akademie der Künste ist wegen Sanierung bis August eine unbetretbare Baustelle, das <a href="http://www.grips-theater.de/">Grips-Theater</a> im Einkaufszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg" alt="" title="DSC98946L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3599" /></a> hat Sommerpause, alles wesentliche Orte aus Bernds Erinnerung. So gibt es einige Gründe, das Viertel nochmal zu besuchen. Wir laufen weiter durch die Grünanlagen, deren Wege seit 30 Jahren ein Gaslaternen-Freilichtmuseum darstellen, in dem auch Mannheim und Frankenthal vertreten sind, und über die Schleusen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg" alt="" title="DSC98976" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3600" /></a> des Landwehrkanals zum Bahnhof Zoo. Dort fällt uns auf, dass man dabei ist, die Gebäudereihe vom alten Kino Zoopalast<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg" alt="" title="DSC98980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3601" /></a> und weiter an der Budapester Straße abzureißen, und auch sonst viele Gebäude in der Umgebung Neubauten sind. Unsere Erfahrung mit dem Café Kranzler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg" alt="" title="DSC99055T" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3602" /></a> bestätigt er, so hätten wir den Haken an diesen Sehnsuchtspunkt gestern auch ohne Besuch setzen können. Der alte Turm der Gedächtniskirche ist zur Restaurierung so eingerüstet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg" alt="" title="DSC99009" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3615" /></a> dass er fast wie ein Hochhaus aussieht. Wir besichtigen die noch vorhandene Vorhalle der alten und das Innere der neuen Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg" alt="" title="DSC98984" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3603" /></a> und begegnen so wieder Egon Eiermann und seinen Glasfenstern. Dies sind also die Orte, die die Touristen, denen es am Wannsee zu feucht war, aufsuchen, es ist hier recht voll. Nach diesem durch Wetter anders als von Bernd geplanten und dadurch vielleicht noch interessanter verlaufenen Tag trennen wir uns hier in der Nähe unseres Hotels. Wir telefonieren hinter einigen Locations, die uns zum Essen einfallen, her, aber – Freitag-Abend – alles schon reserviert. Wir fahren wie gestern zum Hackeschen Markt und drehen eine Runde über Hamburger Straße und Auguststraße und werden in der Rosenthaler Straße in einem einfachen, ebenfalls gut besuchten Lokal fündig und sind mit den überbackenen Speisen ganz zufrieden. Unsere fälligen Einkäufe lassen sich in den Kiezmärkten hier sogar am späteren Abend gut erledigen. Wir kehren ins Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg" alt="" title="DSC98999A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3604" /></a> zurück. Im Zimmer wird noch etwas getippt, morgen können wir ausschlafen und dann das wohl beste Frühstück des Reisejahres bis zwölf genießen.</p>
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		<title>21. Juli: nach Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim Verkehrsclub Deutschland, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/21-juli-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone</strong></p>
<p>Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland</a>, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht Minuten früher. Bis zum Hauptbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg" alt="" title="DSC98812" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3573" /></a> verliert er den Vorsprung wieder, da scheint das Gleis nicht vorzeitig frei zu sein. Das Wetter ist trübe bis nass, wir beschäftigen uns mit Lesen, Nachholen von Reisenotizen und Vorbereitung auf den Nachmittag. So wird endlich die Stoffsammlung für einen allgemeinen Beitrag zum Bahnfahren fertig, bald wird wohl der fertige Text im Blog folgen. Planmäßig klappt auch der Nahverkehr in <strong>Berlin</strong>, wir treffen minutengenau beim VCD in der Rudi-Dutschke-Straße ein. Wir werden von zwei Mitarbeiterinnen erwartet, bewaffnet mit Sprachaufzeichner und Fotoapparat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg" alt="" title="DSC98850DA" width="280" height="199" class="alignleft size-full wp-image-3574" /></a> Sie haben sich eine Audio-Slideshow ausgedacht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg" alt="" title="DSC98849AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3575" /></a> die auf der Homepage unter Senioren zum Thema Bahnreisen im Alter laufen soll, die zweite Show auf der VCD-Seite überhaupt. Beide sind gut vorbereitet mit Fragenzettel, wir auch, und wir sind passend für Reisefotos noch mit allem Gepäck unterwegs. Es ergibt sich ein erfrischendes Gespräch, unsere Erfahrungen und Erzählungen kommen offensichtlich gut an. Jetzt sind wir mal gespannt, was dann im August rauskommt, mit 600 Seitenbesuchen täglich ist das sicher eine interessante Adresse.<br />
Mit dem M29-Bus fahren wir quer durch Berlin zum Kudamm, wo wir diesmal in einem sehr teuren Hotel zum Sommer-Sparpreis wohnen. Hier in Berlin ist die Urlaubszeit preislich von Vorteil. Das Hotel ist klar designed, großzügig und gut gelegen, wir wohnen im neunten Stock. Nur manche Details sind suboptimal gelöst – schick, aber funktionsbehindernd. Für abends haben wir uns einen Kinofilm ausgesucht, also gehts gleich los, zuerst auf einen Kaffee, da bietet sich das Café Kranzler schräg gegenüber an, schon oft gehört, aber nie geschafft. Verpasst haben wir leider nichts: Zwar ist die Lage des Rundbaus als Dachterrasse im dritten Stock recht schön, mit Blick auf unser Hotelzimmer, aber man gibt sich wenig Mühe. Hier kann man höchstens zum Touristengucken nochmal hingehen. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hackeschen Markt und sehen tatsächlich Werbung für das Hotel auf Hiddensee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg" alt="" title="DSC98823AL" width="280" height="188" class="alignright size-full wp-image-3577" /></a> in dem wir waren. Weiter gehts mit U zum Rosenthaler Platz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg" alt="" title="DSC98830DA" width="280" height="188" class="alignleft size-full wp-image-3576" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg" alt="" title="DSC98831PZA" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3578" /></a> Wir kommen pünktlich zum Film &#8220;Die Nordsee von oben&#8221; im kleinen Acud-Programmkino mit zwei Sälen an. Von den Eintrittspreisen hier kann man bei uns zu Hause nur träumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg" alt="" title="DSC98833" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3579" /></a> Auch wenn ich, wie üblich am ersten Reisetag, ziemlich müde bin, der Film bringt einmalige Bilder von Emden bis List zu Wattenmeer und Dünen und thematisiert dezent Übernutzungen und die Bedeutung des Naturschutzes. Besonders widmet er sich den landschaftlichen Einmaligkeiten in Luftbildern; entsprechend kommen manche Inseln wie Norderney und Juist kaum dran, dafür Langeoog, Spiekeroog, Amrum, Sylt und besonders die Halligen umso intensiver, eine gelungene Abrundung unserer nordwestlichen Reiseerlebnisse.<br />
Danach haben wir im <a href="http://www.feinesolivenoel.de/kontakt.htm">Café Fantone</a> in Charlottenburg reserviert, das wir über Slowfood schon im März entdeckt hatten. Wieder werden wir vom Inhaber bestens bedient, essen von der handgeschriebenen Karte Sardinen, Lasagne und Calamaretti in sehr gelungener, eigenwilliger Interpretation, werden mit einem selbstverständlich hausgemachten Fruchtmousse zum Dessert verwöhnt und bleiben als letzte Gäste übrig. Hier werden wir wohl bei jedem Berlinbesuch einmal vorbeikommen! Den Rückweg machen wir zu Fuß und gewöhnen uns bei dem halbstündigen, jetzt nicht mehr nassen Spaziergang wieder an Berlin. </p>
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		<title>12. Juli: Ausflug von Kassel nach Großbartloff</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 23:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tagesausflug von Kassel: Großbartloff (Ideengeber: Christel Busse) im Eichsfeld, schon mehrfach angedacht Heute hat mich Marlis schon wieder überholt. Ihre Allergie hat sie etwas geärgert, und so ist sie schon früh wach. Sie hatte sich nach der spätesten Frühstückszeit erkundigt, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/13/12-juni-ausflug-von-kassel-nach-grosbartloff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagesausflug von Kassel: Großbartloff (Ideengeber: Christel Busse) im Eichsfeld, schon mehrfach angedacht</strong></p>
<p>Heute hat mich Marlis schon wieder überholt. Ihre Allergie hat sie etwas geärgert, und so ist sie schon früh wach. Sie hatte sich nach der spätesten Frühstückszeit erkundigt, jetzt muss sie sich an die früheste erinnern und erlebt mal die Geschäftsleute beim Frühstück. Als sie wieder aufs Zimmer kommt, wache ich gerade auf, ich musste und konnte mich von der Woche ausschlafen. So habe auch ich reichlich Zeit zum Frühstücken und Vorbereiten, und unsere Diskussion: Mietauto, späteste Verbindung nach Großbartloff, 900 Einwohner mitten im Eichsfeld, ist hinfällig, wir können die beste um 10:05 nehmen. Die aktuellen Zahlen der Bahn zeigen, dass bei der späteren der knappe Anschluss in Göttingen heute schiefgegangen wäre.<br />
Es ist warm und sonnig, durch viel Wald geht es von Kassel über<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98122.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98122.jpg" alt="" title="DSC98122" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3401" /></a> Hann.Münden und Eichenberg nach <strong>Heilbad</strong> (seit 1993) <strong>Heiligenstadt</strong>, Kreisstadt des <strong>Eichsfeldes</strong>. Christel Busse ist hier bei Nachkommen ihres Großvaters, der aus dem Ort stammt, auf der Flucht von Königsberg zwischengelandet, nach einer abenteuerlichen und entbehrungsreichen wochenlangen Fahrt musste sie sich auf dem Bahnhof in Heiligenstadt erstmal an den Zielort erinnern und wird dann sicherlich mit der &#8220;Kanonenbahn&#8221;, die als Teilstrecke der Direktverbindung zum Westwall nach Eschwege führte und 1993 stillgelegt wurde, nach Großbartloff gefahren sein, heute Draisinenstrecke für Touristen. Diese Orte werden wir uns heute anschauen und auch nach dem Namen des Großvaters Schreiber Ausschau halten.<br />
In Heiligenstadt treffen wir auf einen kleinen, gut renovierten Bahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98139.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98139.jpg" alt="" title="DSC98139" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3403" /></a> mit schönem Vorplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98134L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98134L.jpg" alt="" title="DSC98134L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3402" /></a> Stadtbushaltestelle und einem modernen ZOB.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98140.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98140.jpg" alt="" title="DSC98140" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3404" /></a> Der Kreis Eichsfeld betreibt ein eigenes Bussystem mit zentralen Knoten, das jedes Dorf erreicht, wobei es an Wochenenden und in den Ferien etwas dünn werden kann. Das System können wir etwas kennenlernen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98142L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98142L.jpg" alt="" title="DSC98142L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3405" /></a> der Busfahrer vertritt einen Kollegen und tippt erstmalig auf dem Computer herum. Am Marktplatz steigt sein Kollege ein, der ab der Buszentrale die Fahrt übernimmt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98154L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98154L.jpg" alt="" title="DSC98154L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3406" /></a> die dann richtig nett wird, wir erzählen und bekommen den Kreis erklärt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98163.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98163.jpg" alt="" title="DSC98163" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3408" /></a> Im Zickzack geht es durch kleinste Orte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98171.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98171.jpg" alt="" title="DSC98171" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3409" /></a> im Kreis bis zum nächsten Knoten Dingelstädt. Wir warten ein paar Minuten, unser nächster Bus ist schon angezeigt. Beinahe hätten wir ihn dann doch übersehen, denn es ist ein unauffälliger Achtsitzer. Die Besichtigung des Kreises Eichsfeld wird bis <strong>Großbartloff</strong> fortgesetzt, gegen 13 Uhr sind wir da.<br />
Das Dorf liegt etwas abseits, der Verkehr ist begrenzt, wir treffen auf eine schöne, unaufgeregte Häusermischung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98172.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98172.jpg" alt="" title="DSC98172" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3413" /></a> mit viel Fachwerkbestandteilen und wenig Stilbrüchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98185.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98185.jpg" alt="" title="DSC98185" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3414" /></a> in gutem Zustand und manchem nett gepflasterten Sträßchen. Die Infrastruktur ist überraschend gut, nach kurzer Zeit haben wir Edeka-Laden, Bäcker, Kneipe, Allgemeinarzt, Blumenladen und einige Handwerksbetriebe entdeckt. Alles gibts nur einmal, aber alle Achtung, für den Alltag ist alles da. Von hinten gehen wir in den Kummerberg. Christel Busse konnte uns Details nicht mehr sagen, sie ist 2009 verstorben, ihre Tochter hat uns aus der Erinnerung eines Besuchs gleich nach der Wende diese Straße genannt, dort hatten sie gemeinsam einen Vetter besucht, der das Haus von &#8220;Mariechen&#8221;, der Zwischenstation auf der Flucht, damals bewohnte. Mehr wusste sie nicht.<br />
Wir beginnen mit der Suche. Auf der Straße treffen wir Wilhelm Wallbraun, der als Malermeister einiges kennt, aber unsere Geschichte nicht auflösen kann.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98192.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98192.jpg" alt="" title="DSC98192" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3415" /></a> Er führt uns zur Nachbarin Elisabeth Schreiber, wir schauen zusammen in die drei Bände Ortschronik, kommen damit aber ohne Nachnamen auch nicht recht weiter. Sie denken die Häuser der Straße rauf und runter. Schreiber gibt es mehrere, auch ohne Zusammenhang mit Otto Schreiber, und der Zweig kann sich schon namentlich verändert haben. Hängen bleiben wir an der Familie Gerling, da soll es eine Marie gegeben haben, wir werden sie besuchen. Zunächst werden wir in die andere Ortsecke am Friedhof zum Ortschronisten und Ahnenforscher Bernd Homeier geschickt, auf dem Weg schauen wir in die schöne katholische Kirche, davor steht die alte Glocke, präsentiert vom Männerkirmesverein St. Peter &#038; Paul. Im Schaukasten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98206AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98206AT.jpg" alt="" title="DSC98206AT" width="280" height="226" class="alignright size-full wp-image-3416" /></a> des CDU-Ortsverbandes hängt einsam ein Bild des Papstes, mehr Info ist wohl nicht nötig, Wikipedia weist aus: acht Gemeindevertreter, acht CDU. Schnell kommen wir mit Herrn Homeier ins Gespräch, wir bleiben wieder bei den Gerlings hängen, weiteres fällt ihm auch nicht ein. Er erzählt noch von seinen vielfältigen Kontakten in Sachen Ahnenforschung, oft in Erbschaftsangelegenheiten, die Aktenordner füllen, und bei denen es auch um Fragen der Bezahlung geht. Wie bei allen bisherigen Kontakten stößt unser Projekt auf großes Interesse. Er hat auch umfangreiches Material für eine Dorfchronik gesammelt, leider zuerst per Schreibmaschine, wir vermuten, das war zum 700-jährigen Ortsjubiläum 2006 zu schlecht zu verwerten, so sind die anderen erschienen, danach hat er sein Material mit Hilfe seines Sohnes in den Computer getippt, doch jetzt findet er keinen Sponsor mehr. Wir verabschieden uns, er bekommt noch Besuch.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98211.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98211.jpg" alt="" title="DSC98211" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3417" /></a> In der Bäckerei versorgen wir uns zu Preisen, die für uns aus dem Westen unglaublich günstig sind, und treffen Herrn Homeier wieder. Nun sind wir gerade wieder nahe am Kummerberg (hier gibts übrigens keinen Kummer, sondern es wächst kümmerlich), also suchen wir nach Gerling und finden sie in Hausnummer 3, auf der Terrasse mit Blick über den Ort auf den gegenüberliegenden Hang mit einem großen schlanken Gedenkkreuz. Nachdem wir einiges über Mariechen, den entfernten Vetter und den Besuch 1991/2 erzählt haben, wird klar:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98218A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98218A.jpg" alt="" title="DSC98218A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3418" /></a> Karl und Johanna Gerling, das waren die gastfreundlichen Vettern, und Marie Küstner war Mariechen, wohnte früher hier und ist 1959 in Küllstedt im Krankenhaus gestorben und ihren Sarg hat Herr Gerling im Pferdefuhrwerk nach Großbartloff überführt. Karl Gerling ist tatsächlich 77 und zwar schon etwas langsamer, aber geistig und konditionell fit und bearbeitet noch einen großen Nutzgarten und etwas Landwirtschaft und führt uns durch die alte Schreinerwerkstatt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98221L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98221L.jpg" alt="" title="DSC98221L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3419" /></a> und die &#8220;Datscha&#8221; im Garten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98226L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98226L.jpg" alt="" title="DSC98226L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3420" /></a> Er war lange Monteur und hat viel gebaut, alle seine Touren liefen per Bahn, heute fahren sie mit dem Bus. Er bietet sich an, mit uns den alten Bahnhof und den Lutter-Wasserfall aufzusuchen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98233L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98233L.jpg" alt="" title="DSC98233L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3421" /></a> ein Glücksfall, wir steigen direkt durch sein Grundstück nach oben, über die Wiese durch Elektrozeune, die Direttissima, hätten wir uns nie getraut. Wir treffen im Wald oberhalb des Ortes auf ein süßes kleines Bahnhofsgebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98236.jpg" alt="" title="DSC98236" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3422" /></a> an der Schiene steht &#8220;Straßenkreuzung, Absteigen&#8221; für die Draisinenfahrer, hier gibts ein Prozent Gefälle! Wir sehen einen Tunnel und die Böschung, hier gab es tatsächlich ein zweites Gleis, das nach dem Krieg abgebaut werden musste. Über einen tollen Waldrandweg mit Spitzenblick über den Ort führt uns Herr Gerling wieder direkt über Wiesen hinter Kühen her<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98249.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98249.jpg" alt="" title="DSC98249" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3423" /></a> zum Wasserfall, ein schöner, zehn Meter hoher Felsen in einem kleinen Waldstück, in dem man das fallende Wasser der Lutter bei diesem trockenen Wetter suchen muss, zumal die Teiche der darüberliegenden Forellenzucht, die von den Nachfolgern der LPG betrieben wird, gerade bei Trockenheit Bedarf am Restwasser haben. Wieder zurück am Kummerberg schlagen wir für die verbleibende halbe Stunde bis zum Bus einen Besuch in der Dorfkneipe vor, zu dem Herr Gerling tatsächlich seine Frau motivieren kann. Wir schaffen es, gegen Widerstand eine Runde auszugeben, und das wieder zu halben Preisen. Der Gastwirt sammelt Wände voll die kleinen Modelltrucks, wie unser Onkel Klaus, das ist ein Foto wert. Passend gehen wir zum schon bereitstehenden Rufbus, den wir am Nachmittag bestellt haben, und verabschieden uns herzlich. Es war ein echtes Erlebnis, und wir sind glücklich, dass wir – auch noch in der begrenzten Zeit, die der Bustakt vorgegeben hat – die Spuren wiedergefunden und deutlicher gemacht haben. Der Busfahrer im Achter-Bus stellt uns einen handschriftlichen &#8220;Notfahrschein&#8221; aus, den Preis kann ich ihm schon von der Hinfahrt nennen, einen Computer hat der Kleinbus nicht. Am ZOB Dingelstädt treffen wir unseren Busfahrer vom Mittag wieder, die Begrüßung ist jetzt schon humorvoll herzlich, wir folgen ihm in den Rewe-Markt gegenüber für die Viertelstunde bis zur Abfahrt. Mit zwei weiteren Fahrgästen starten wir, so fährt er eine etwas größere Route, um alle abzuliefern, und erklärt uns das ausgeklügelte System aus Ruf- und Linienbus mit GPS-Überwachung, automatischer Umstellung auf Leerfahrt usw. Auf Nachfrage empfiehlt er uns alle kulinarischen Lokationen von Heiligenstadt und setzt uns gezielt am Marktplatz ab. Wir sind absolut begeistert vom Busservice im Eichsfeldkreis, der ist wirklich bürgernah! Es wäre sträflich gewesen, hätten wir mit einem Carsharing-Auto Zeit &#8220;gespart&#8221;, über 30 € mehr ausgegeben und uns um diese Erlebnisse gebracht! Die Ortsmitte von Heiligenstadt ist schön,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98287A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98287A.jpg" alt="" title="DSC98287A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3424" /></a> Fachwerk, Fußgängerzone, mächtige Kirchen und klassizistische Bauten, Barockgarten, wir schauen uns auch eine Gaststätte an, entscheiden uns aber, den letzten durchgehenden Zug zu erreichen und in Kassel zu essen, weil die Läden schon zu sind und es hier demnächst heftig regnen dürfte.<br />
In Kassel bekommen wir eine Empfehlung zum Essen und fahren mit der Straßenbahn zum &#8220;Eckstein&#8221; am Rathaus, einem deftigen, preiswerten und ideenreichen Restaurant, wie es nur in Studentenstädten zu finden ist. Das Essen kommt schnell, ist heiß und durchaus gut. Satt kommen wir ins Hotel, es hat in Kassel nur etwas getröpfelt, dieser Text entsteht noch vollständig, auch Fotos haben noch Chancen, lassen Sie sich überraschen!</p>
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