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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Berlin</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>11. bis 13. November: Berlin und Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 18:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Fotoseminar und Wolfsburg: Kunstmuseum Bei uns leicht neblig, unterwegs sonnig, in Berlin dunkel, so starten wir Freitag mittag, mit Fahrschein und ausnahmsweise auf reservierten Plätzen, der ICE ist schließlich am Freitag nachmittag rappelvoll. Die Hotelwahl ist günstig: zwischen Potsdamer &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/11/13/11-bis-13-november-berlin-und-wolfsburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Fotoseminar und Wolfsburg: Kunstmuseum</strong></p>
<p>Bei uns leicht neblig, unterwegs sonnig, in <strong>Berlin</strong> dunkel, so starten wir Freitag mittag, mit Fahrschein und ausnahmsweise auf reservierten Plätzen, der ICE ist schließlich am Freitag nachmittag rappelvoll. Die Hotelwahl ist günstig: zwischen Potsdamer Platz und Halleschem Tor. So können wir gleich mit RE vom Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz fahren, am Ausstieg gibts sogar den ersten Glühwein neben der Eisrodelbahn, passend dazu hat Berlin Handschuhwetter mit kaltem Wind bereit. Am Abend habe ich fußläufig am Mehringdamm ein vegetarisches Restaurant ausgesucht, die Seerose. Es entpuppt sich dann eher als Wohnstube mit Buffettheke, ist aber auch ein Erlebnis: viel Auswahl, günstige Preise, am Freitag zusätzlich mit Seezunge und Tiramisu als Nachtisch. Lecker, mit leichter Kantinenatmosphäre, jeder sitzt mit jedem am Tisch. So bleibt noch genug Zeit, den Abend angenehm im Hotel ausklingen zu lassen; die weitere Versorgung lässt sich in einem der Berliner Spätkäufe problemlos auf dem Weg erledigen.<br />
Am Morgen startet das Seminar um zehn, da ist es günstig, dass wir mit der U-Bahn direkt in vier Stationen und kurzem Fußweg dorthin kommen, da müssen wir erst – oder schon – um neun zum Frühstück.<br />
Im Juli waren wir im Reisejahr zur früheren Folge der Seminarreihe, heute treffen wir alles in fortgeschrittenerem Stadium wieder. Jedes der acht Projekte hat 45 Minuten, jeder sagt, was er vom heutigen Termin erwartet, und präsentiert dann seinen Stand, meist eine exemplarische Bilderserie und ein Projekt-Exposé. Interessant ist es, die anderen Ergebnisse zu sehen und von den Schwierigkeiten zu hören, mit denen alle zu kämpfen haben. Auch bei uns ist es nicht gar nicht einfach; aufgrund der Menge des Materials fällt es uns schwer, wie beabsichtigt ein Ausstellungsprojekt herauszudestillieren. Wir waren in dieser Woche zur Beratung im Kunstverein, jetzt ist uns klar, dass wir mit einem schlüssigen, zündenden Konzept und Beispielen kommen müssen. Keiner wartet auf uns, liest die Fülle und entscheidet dann, mit uns oder – das wäre uns am liebsten gewesen &#8211; für uns aus dem ganzen Blog und was wir sonst noch haben ein Projekt zu schnitzen. Wir sind erstmal schon daran gescheitert zu klären, ob wir einen Ausschnitt nach Tagen oder Themen bilden sollten, ob Ausstellung, Vorträge oder Buch das Geeignete sind.<br />
Jetzt sieht die Gruppe unser Material und bald wird klar: Das Projekt lebt von der &#8220;Opulenz&#8221;, jedes Zusammenstreichen ist unpassend, auch die Fotos müssen sein. Es läuft also auf ein Buch hinaus. Jetzt sehen wir wenigstens Licht am Ende des Tunnels, oder besser, wir wissen überhaupt, durch welchen Tunnel die beste Richtung verlaufen könnte, und brauchen (noch) nicht frustriert stehenzubleiben und aufzugeben. Lassen wir uns also überraschen, was wir zusammengebaut bekommen und ob wir jemanden damit überzeugen können.<br />
Wir belohnen uns mit einem ungewöhnlichen Abendessen: ich habe das Volt gefunden, ein gehobenes Restaurant in besonderem Ambiente, dem Alten Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg, wohin wir vom Seminarort in Neukölln zu Fuß hinlaufen können. Unter den Köstlichkeiten, die wir essen, fallen besonders die Kürbissuppe und das Kürbiskraut mit Ingwer auf, auch das Rotkraut und die Variationen vom Bratapfel als Dessert sind sehr fein; das alles ist die Mehrkosten absolut wert. Die alte, oberirdische U1 bringt uns zurück zum Hotel, wo wir den Tag noch gemütlich zusammenfassen können.<br />
Am Sonntag Morgen können wir eine halbe Stunde später frühstücken, dann fahren wir bei strahlendem Sonnenschein und Rauhreif nach Wolfsburg, wo wir uns Ausstellungen vorgenommen haben. Wir fahren extra mit dem IC, der hält in Stendal, netterweise eine Minute zu früh, so dass wir uns sogar vier Minuten mit Onkel Klaus, den wir im Reisejahr mehrfach gesehen haben, auf dem Bahnsteig treffen können. Der ist topfit und mit dem Fahrrad gekommen, immerhin hat er diesmal Handschuhe in der Jackentasche.<br />
In <strong>Wolfsburg</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/11/DS103979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/11/DS103979.jpg" alt="" title="DS103979" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-5070" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/11/DS103981.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/11/DS103981.jpg" alt="" title="DS103981" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-5071" /></a> suchen wir zunächst nach der Kunststation im Bahnhof. Das steht zwar dick im Eingangsbereich über einer Nische, wir bringen das allerdings nicht richtig zusammen, weil uns noch irgendwas von einem Tunnel im Gedächtnis ist. Wir finden einen   vom Parkplatz zum Tor 17 von VW, unter der Bahn und dem Mittellandkanal hindurch. Dort gibt es Fotos von Heidersberger zum Wolfsburg der 60er Jahre, die schauen wir an, obwohl wir sie nicht gesucht haben. Dann googeln wir nochmal, und es wird klar: wir müssen im Bahnhof schon davor gestanden haben. Es ist nur eine Nische zwischen den zwei Eingängen mit zwei größeren Wänden, die groß mit zwei Wolkenmotiven von Heidersberger, wie er sie zur Montage in seinen vielen Wolfsburg-Bildern verwendet hat, bedruckt sind. Jetzt erinnern wir uns auch an die Kunstnische, da haben wir uns selbst gut reingelegt, aber es ist ja nichts passiert, wir haben nur zuviel erwartet. Wir erwischen gleich einen Bus, das ist dann wieder Glück beim sonntäglichen Halbstundentakt. Im Kunstmuseum ist viel los, wir kommen vorwiegend wegen &#8220;Cartier-Bresson – Landschaften&#8221; und starten mit seinen Fotos. Die Hängung dieser bekannten, noch von ihm selbst ausgewählten Motive ist erstmals nach formalen Gesichtspunkten und nicht nach Chronologie erfolgt, dadurch tritt sein einmaliges Gespür für Ort, Zeitpunkt und Ausschnitt, auf den Punkt vereint, noch deutlicher hervor, und bei 50 Jahre alten Fotos kommt es auf die zeitliche Reihenfolge wirklich nicht mehr an. Die Hauptausstellung &#8220;Die Kunst der Entschleunigung – Bewegung und Ruhe von Caspar David Friedrich bis Ai Weiwei&#8221; lassen wir uns durch eine Führung näherbringen. Die ausgewählten Werke an sich sind hochklassig; für unser Empfinden ist die Verbindung mit dem Thema öfter etwas weit hergeholt und die Kontrastanordnung zwischen Bewegung und Ruhe recht plakativ. Gegen Abend erreichen einen pünktlichen, durchgehenden Zug und finden zwei Plätze nebeneinander, reserviert, aber nicht in Anspruch genommen. So erreichen wir bequem die Heimat, jetzt kommt die Arbeit am Projekt.</p>
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		<title>18. September: Berlin und nach Greifswald</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz Redaktionssitzung, Hausführung, Versammlung Entwicklungs-KG, Fahrt nach Greifswald Ich starte um Neun, als Marlis aufsteht. Im taz-Café frühstücke ich, ehe es zur Redaktionssitzung geht. Es ist bestens organisiert: das taz-Café, eine Art öffentliches Betriebsrestaurant und Treffpunkt, ist heute wegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/18-september-berlin-und-nach-greifswald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz Redaktionssitzung, Hausführung, Versammlung Entwicklungs-KG, Fahrt nach Greifswald</strong></p>
<p>Ich starte um Neun, als Marlis aufsteht. Im taz-Café frühstücke ich, ehe es zur Redaktionssitzung geht. Es ist bestens organisiert: das taz-Café, eine Art öffentliches Betriebsrestaurant und Treffpunkt, ist heute wegen der Veranstaltungen geöffnet. Eine Mitarbeiterin empfängt engagiert die angemeldeten Gäste. Um die 15 Tazler herum sitzen kompakt 50 Zuhörer. Die Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Blattkritik. Danach stellen die einzelnen Ressorts die Schwerpunkte ihrer Seiten vor. Besonderheit ist heute die Berlinwahl, dadurch wird über sonst umstrittene Seiten nicht gekämpft, dafür wird die zeitliche Umschichtung von Artikeln und Seiten besprochen, um beispielsweise in Berlin und im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe der Frankfurter Druckerei eine möglichst aktuelle Zeitung zu liefern; Passau bekommt die älteste Ausgabe, da der Transportweg am längsten ist. Insgesamt geht es ruhig und professionell zu, kontroverse Meinungen werden allerdings geäußert und kurz ausdiskutiert. Selbst das Publikum kann kurze Beiträge einbringen. Nach 45 Minuten sind wir fertig, kurz vor elf ist Marlis da und wir starten als eine von drei Führungen mit dem taz-Urgestein Herrn Thalhammer vom Vertrieb, der auch für die Immobilie zuständig ist. Das alte Gebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102036.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102036.jpg" alt="" title="DS102036" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4348" /></a> mit Blick auf die Springer-Zentrale<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102030.jpg" alt="" title="DS102030" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4349" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102029.jpg" alt="" title="DS102029" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4350" /></a> stand vor der Wende als einziges einer früheren Reihe nahe am Checkpoint Charlie, die taz hatte eine Stiftung gefunden, die mit ihren Mitteln das Gebäude günstig kaufen und an die taz vermieten konnte; gleich nach der Wende konnte die taz das Vorkaufsrecht nutzen und das Gebäude ohne Spekulationsaufschläge kaufen, später wurde dann der mit dem Altbau verbundene Neubau geschickt intern finanziert mit dem Kapital der taz-Panter-Stiftung, die dafür von der taz gute Zinsen erhält, die aber für die taz günstiger als am Kapitalmarkt sind. So ist die taz komplett unabhängig; das Kapital kommt von den fast 11.000 Genossen und den Kommanditisten der Entwicklungs-KG, zu denen ich auch gehöre. Daher muss ich um zwölf aus der Führung aussteigen, bisher haben wir die taz-Historie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102028.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102028.jpg" alt="" title="DS102028" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4351" /></a> diskutiert und die oberen Stockwerke mit den komplett transparenten glasunterteilten Büros gesehen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102031.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102031.jpg" alt="" title="DS102031" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4352" /></a> Marlis kann dabeibleiben und auch die neugestalteten Stockwerke sehen und nochmal durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102038.jpg" alt="" title="DS102038" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4353" /></a> Stadt gehen.<br />
Ich bin bei der Versammlung der taz-Entwicklungs-KG im Kreis von etwa 15 Kommanditisten dabei. Die positive Entwicklung sorgt für Einigkeit; viel spannender ist die Vorführung der Online-Aktivitäten durch die Gruppe um Matthias Urbach, die <a href="http://www.taz.de/">taz.de</a>, die Bezahlkonzepte und die <a href="http://www.facebook.com/taz.kommune">Facebook-Aktivitäten</a> umfasst. Das ist umso wichtiger, da wir Geldgeber alle ältere Semester sind und den Zugang zu diesen neuen Formen nur gefunden haben und den Sinn und die Zukunftsbedeutung allenfalls ahnen. Auch dieser Tag hat tiefe Einblicke gebracht und mich darin bestärkt, dass mein finanzielles Engagement hier richtig ist; etliche bedeutende Journalisten an großen Häusern kommen mittlerweile von der taz.<br />
Draußen regnet es fast den ganzen Tag; wir treffen uns im Hotel, sammeln das Gepäck ein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102040.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102040.jpg" alt="" title="DS102040" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4354" /></a> und umgehen die Engstelle auf der Stadtbahn, indem wir den Zug nach <strong>Greifswald</strong> in Gesundbrunnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102041.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102041.jpg" alt="" title="DS102041" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4355" /></a> besteigen. Der RE ist rappelvoll mit Menschen und Gepäck und feucht, wir brauchen etwas Zeit, bis wir angenehme Plätze gefunden haben. In Greifswald ist es schon dunkel und regnet immer noch. Die letzten Tage waren intensiv, so reicht es gerade noch zum Essen im Hotel und Tippen beim Fernsehen. </p>
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		<title>17. September: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis In unserem denkmalgeschützten, schick ausgebauten Hotel schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten, ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/17-september-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis</strong></p>
<p>In unserem denkmalgeschützten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg" alt="" title="DS101969" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4331" /></a> schick ausgebauten Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg" alt="" title="DS101972" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4332" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg" alt="" title="DS102007FA" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4338" /></a> schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg" alt="" title="DS101963" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4330" /></a> ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen wir oben ins KaDeWe. Die Auswahl ist riesig, die Abrechnung unübersichtlich, die Gäste alle Touristen. Danach gehts zu meinem Wunschziel: Fast 20 Jahre lese ich die <strong>taz</strong>, schon immer wollte ich den Betrieb mal von innen sehen. In der Heinrich-Böll-Stiftung versammeln sich die Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung; Marlis nutzt die Zeit in Berlin-Mitte,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg" alt="" title="DS101979" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4333" /></a> schaut sich den Touristenrummel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg" alt="" title="DS102001" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4334" /></a> am ehemaligen Checkpoint Charlie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg" alt="" title="DS102004" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4335" /></a> an, trifft auf eine Demo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg" alt="" title="DS101994" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4336" /></a> und geht über den Gendarmenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg" alt="" title="DS101998" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4337" /></a> Die Versammlung ist mit etwa 300 Genossen gut besucht und alle Stühle genau voll, die Präsentationen sind gut vorbereitet, manche inhaltliche Stellungnahme von RedakteurInnen, besonders von Ulrike Herrmann, beeindruckt aufgrund ihrer scharfen Analyse. Die Diskussionsbeiträge sind auf hohem Niveau, der Umgang ist erstaunlich offen, hilfsbereit und solidarisch, die Leitung durch den Aufsichtsrat Hermann-Josef Tenhagen souverän. Es ist ein echtes Erlebnis, richtig spannend. Marlis stößt zum Buffet wieder dazu, danach geht es zur Verleihung des <a href="http://www.taz.de/taz-Panter-Preis-Verleihung-2011-/!78293/">taz-Panter-Preises</a> für Helden des Alltags ins gegenüberliegende Deutsche Theater von 1850.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg" alt="" title="DS102015" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4341" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg" alt="" title="DS102016" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4342" /></a> Hier sind es bestimmt 500 Gäste. Aus den vielen eingesandten Projekten sind sechs zur Präsentation ausgewählt; ausgefallen begleitet von der Band Erdmöbel präsentieren zwei ModeratorInnen, Katrin Bauerfeind und Gereon Asmuth von der taz, der das übrigens mindestens genauso gut macht, die Protagonisten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg" alt="" title="DS102020AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4343" /></a> Jurymitglieder halten die Laudatio auf die zwei Preisträger &#8211; der Jury und der Leserwahl. Über die Projekte berichtet die taz ausführlich; auch uns hat das Preisträger-Projekt von Kazim Erdogan zur Kommunikation türkischstämmiger Männer sehr beeindruckt. Die kurzweilige Veranstaltung mit niveauvollen Redebeiträgen klingt mit einer Party<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg" alt="" title="DS102027" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4344" /></a> im ganzen Haus aus, es macht Spaß, die Gäste zu beobachten, allein schon der Kleidungsstil ist lockerer, manchmal auch gewagter, als wir es von solchen Veranstaltungen gewohnt sind. Gegen Mitternacht verlassen wir das Fest, die S-Bahn ärgert uns noch etwas mit ihrem Baustellen-Pendelverkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße, genau auf unserer Strecke. Etwas uneins sind wir uns heute abend schon, ich wäre noch länger geblieben, ich bin auf Veranstaltungen gern lange und finde es am Ende, unter dem harten Kern, immer am interessantesten, Marlis ist müde. Die Situation hatten wir länger nicht, heute lösen wir sie nicht besonders elegant, ich lasse mir etwas die Laune verderben und gehe mit. Bestimmt finden wir da in Zukunft souveränere Lösungen. Immerhin kommen wir bald ins Bett, bestimmt nicht verkehrt für morgen.</p>
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		<title>16. September: Über Köln und Stendal nach Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 23:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal</strong></p>
<p>Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung zu Henri Cartier-Bresson ansehen, daraus wird leider nichts. Statt dessen fahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg" alt="" title="DS101951TA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4325" /></a> wir früher los und machen einen Umweg über Köln aus tragischem Anlass: wir besuchen die Trauerfeier<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg" alt="" title="DS101898" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4323" /></a> für einen unserer Ideengeber, dessen Ziel wir schon besucht haben, und der plötzlich und unerwartet in unserem Alter verstorben ist. Marlis übernimmt das Fotografieren, wir hören Redner, die mit ihm in verschiedenen Lebensabschnitten besonderen Kontakt hatten. Nach der Grablegung verabschieden wir uns, damit wir Onkel Klaus noch erreichen. Die Bahn spielt heute fast vorbildlich mit;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg" alt="" title="DS101950L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4324" /></a> nur in Stendal sind wir 13 Minuten zu spät, in Köln und Berlin zu früh. Das Treffen mit Klaus im Bahnhof Stendal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg" alt="" title="DS101959L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4326" /></a> ist wie immer munter, er bringt mit 85 immer noch bessere schlagfertige Sprüche als fast alle, und ist nach einer Kur wieder fit und das alte Urviech,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg" alt="" title="DS101960AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4327" /></a> zum Bahnhof ist er mit dem Fahrrad gekommen, obwohl er nach eigenem Bekunden faul ist. Im Dunkeln kommen wir in <strong>Berlin</strong> an, der mittlerweile bekannte Supermarkt am Bahnhof Zoo hat noch für die Getränkeversorgung auf, und in der Hotellounge nahe KaDeWe ist je später, umso mehr los, offensichtlich sind wir in Berlin vor der Wahl. Wir halten es bei einem lustigen Fernsehfilm noch länger aus, morgen starten wir nicht ganz so früh.</p>
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		<title>25. Juli: Berlin und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Bauhaus-Archiv, Treffen mit dem Slowfood-Magazin, auf der Rückfahrt Verwandtentreffen in Stendal Wir starten nach dem Frühstück mit dem Bus zum Bauhausarchiv. Auf bisherigen Reisen stand es zwar auf der Agenda, passte aber nie so richtig. Diesmal ist uns erst &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/26/25-juli-berlin-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Bauhaus-Archiv, Treffen mit dem Slowfood-Magazin, auf der Rückfahrt Verwandtentreffen in Stendal</strong></p>
<p>Wir starten nach dem Frühstück mit dem Bus zum Bauhausarchiv.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99076.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99076.jpg" alt="" title="DSC99076" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3629" /></a> Auf bisherigen Reisen stand es zwar auf der Agenda, passte aber nie so richtig. Diesmal ist uns erst aufgefallen, dass es sich um ein richtiges Museum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99079.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99079.jpg" alt="" title="DSC99079" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3630" /></a> in einem Bau von Walter Gropius und nicht nur um kleinere Räumlichkeiten handelt. Wir fahren hin, es ist viel Betrieb, wahrscheinlich auch, weil montags viele andere Museen geschlossen sind. Spannend ist die geordnetete Präsentation der einzelnen Fachbereiche  des Bauhauses, ihrer maßgeblichen Lehrer und ihrer Entwürfe und Produkte. Hier ist für uns sogar einiges Neues dabei. Das Ganze ist einigermaßen kompakt, so dass wir mit unserer Zeit gut hinkommen. Knapper wird es bei der Zusatzausstellung der Serien des Fotografen Albert Renger-Patzsch von 1922 und 1952 über das von Walter Gropius gebaute und heute noch betriebene Fagus-Werk in Alfeld an der Leine. Fotos und Gebäude sprechen uns an; so landet Alfeld auf unserer &#8220;Sehnsuchts&#8221;-Liste. Um 13 Uhr haben wir einen Termin mit der Chefredakteurin des Slowfood-Magazins. Wir treffen uns in der Lounge eines Hotels in der Nähe vom KaDeWe, wo ein wirklich gutes Mittagsmenü<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99083.jpg" alt="" title="DSC99083" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3631" /></a> angeboten wird. Wir unterhalten uns angeregt über die Reise und Slowfood und vereinbaren das Vorgehen für einen Artikel über unser Reisejahr im November-Heft. Danach schauen wir uns das Gebäude des Hotels an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99082LFL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99082LFL.jpg" alt="" title="DSC99082LFL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3632" /></a> dessen Architektur unsere Aufmerksamkeit erregt hat: frühere Oberfinanzdirektion, Fassade und Treppenhäuser unter Denkmalschutz, seit mehreren Jahren zum Hotel umgebaut mit prägnanter, weißer Zimmereinrichtung und offenen Bädern. Die Zeit reicht gut, um unser Gepäck zu holen und unseren geplanten Zug zu erreichen. Der füllt sich in Berlin Hbf gleichmäßig; auch im Wagen 1 bleiben keine Doppelsitze frei, gut, dass wir nicht erst in Spandau eingestiegen sind. Gegenüber könnten wir über Minsk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99086A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99086A.jpg" alt="" title="DSC99086A" width="222" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3634" /></a> nach Moskau fahren. Der ICE fährt diesen Monat wegen Baustellen 15 Minuten früher und über Stendal, das führt zum kürzesten Verwandtenbesuch der Reise: Marlis Onkel Klaus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99089.jpg" alt="" title="DSC99089" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3635" /></a> mit dem wir uns schon mal im Harz getroffen haben, steht auf dem Bahnsteig schon an der richtigen Tür, und wir begrüßen uns in den drei Minuten Aufenthalt des Zuges. In Wolfsburg macht der Zug eine planmäßige Baustellenpause, Gelegenheit für Fotos von der Autostadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99099.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99099.jpg" alt="" title="DSC99099" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3636" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99097.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99097.jpg" alt="" title="DSC99097" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3637" /></a> die wir schon kennen. Im weiteren Verlauf der Fahrt schreiben wir Texte und bauen die Zeitblöcke der restlichen Reiseetappen in unsere Kalender ein. In Mannheim besichtigen wir nochmals die Ausstellung der World Press Photos 2011 im Bahnhof. Alle Preisträge haben gemeinsam, dass es fast immer um schockierende Themen oder Sensationen geht, nicht unbedingt unser Ding. Nach dem kurzen Eindruck fahren wir rüber nach Ludwigshafen.</p>
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		<title>24. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/24-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee</strong></p>
<p>Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages sechs Fotoprojekte, darunter unseres, mit Eva Leitolf. Uns wird klar, welche Schritte fällig sind, um die weitere Nutzung unseres umfangreichen Materials nach Ende des Reisejahres zu befördern und Institutionen zu finden, die sich dafür interessieren und an der Finanzierung beteiligen könnten. Insgesamt führt unser Material zu angeregten Diskussionen, es lohnt also, nächste Projektschritte durchzudenken. Auf einer Fortsetzung im November werden wir unsere Ausarbeiten präsentieren und besprechen. Einer der Teilnehmer (Name folgt) hat eine Ausstellung und einen Fotoband mit Interviews mit Titel &#8220;MENSCHENLEBEN in der Karl-Marx-Allee&#8221; erstellt, die im Café Sybille, einem Projekt der Union sozialer Einrichtungen, gezeigt wird. So bewusst haben wir die frühere Stalin-Allee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg" alt="" title="DSC99058" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3619" /></a> 1952 als neues sozialistisches Bauen in der Tradition Schinkels errichtet,  nicht wahrgenommen. Hier wurde mit hohem Aufwand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg" alt="" title="DSC99059" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3620" /></a> in traditioneller Ziegelbauweise anspruchsvoller Wohnraum geschaffen, ein Ansatz, den die DDR später nicht mehr einhalten konnte. Heute steht der ganze Straßenzug unter Denkmalschutz. Ähnliche städtebauliche Ansätze der DDR sind uns in Rostock in der langen Straße begegnet. Wir würden den Stil als monumental, aber doch eindrucksvoll und nicht unbedingt protzig beschreiben. Die Allee selbst ist sicher übertrieben breit, als Boulevard zum Flanieren schon fast nicht mehr geeignet. Das Café Sybille<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg" alt="" title="DSC99061" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3621" /></a> hat leider seit 18 Uhr eine geschlossene Veranstaltung. So gehen wir weiter und treffen auf die seit 2008 geschlossene Karl-Marx-Buchhandlung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg" alt="" title="DSC99063" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3622" /></a> ehemals die größte der DDR. Davor steht ein Hinweis: Ausstellung &#8220;FormDDR&#8221; 1949-1989 und noch offen, wir gehen rein. Es ist eine echte Entdeckung: der Bürgerverein zeigt in der historischen Einrichtung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg" alt="" title="DSC99067" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3623" /></a> Kunststoff-Haushaltswaren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg" alt="" title="DSC99064" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3624" /></a> Glas, Möbel, Elektrogeräte, Lampen und Geschirr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg" alt="" title="DSC99066" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3625" /></a> Schlichte, minimalistische, meist zeitlose, langlebige und hochfunktionale Entwürfe, oft in Bauhaustradition, viele Anfang der 50er Jahre entstanden, meist an der Burg Giebichenstein in Halle, die wir von mehreren Besuchen kennen. In den 60er Jahren wurde das Design der Parteilinie untergeordnet, alles sollte gefälliger werden, alte Entwürfe wurden als &#8220;kalter Funktionalismus&#8221; verurteilt. Vieles wurde jedoch erfolgreich und lange in den Westen verkauft, beispielsweise über Ikea. Erst Mitte der 80er konnte das Design sich wieder unabhängig machen, und es entstanden neue interessante Entwürfe, die aber aufgrund veralteter Produktionsanlagen nicht mehr in den Markt kamen.<br />
Es liegen Gastronomieführer für die Karl-Marx-Allee aus; wir suchen uns ein böhmisches Restaurant aus. Es ist alles wenig belebt; wir essen deftig, ganz ordentlich und sehr preiswert. Auf dem Weg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg" alt="" title="DSC99071" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3626" /></a> zur S-Bahn Warschauer Str. treffen wir plötzlich auf jede Menge Läden der Nahversorgung, die abends offen haben, der Abend im Hotel ist gesichert.</p>
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		<title>23. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus. Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/23-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber</strong></p>
<p>Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus.<br />
Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen an, die sich mit ähnlichen Stoffen wie unserem Projekt befassen und finden das in der Literaturabteilung; die Einordnung wird noch schwierig. Ein Reiseführer wird aus unserem Stoff jedenfalls nicht. Wir ziehen weiter. Hare Krishna<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg" alt="" title="DSC99006" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3607" /></a> zieht vorbei, auch sonst ist richtig viel los, in so einer großen Stadt haben weniger Leute ein Auto, der Einkauf im Zentrum oder vor Ort in den Stadtteilen spielt eine viel größere Rolle. Wir gehen ins KaDeWe,  immer wieder beeindruckend: obwohl Kaufhaus mit Lebensmitteln, Interieur, Kleidung und Accessoires ist in den einzelnen Bereichen die Auswahl gigantisch und qualitätvoll. Es macht Spaß, sich hier umzusehen, wir wissen jetzt, was die Herbstmode bringt (nichts spannendes!), und finden Artikel, die wir sonst nicht mal mit mühsamem Suchen bekommen. Und dann ein echter Zufall: An der Rolltreppe im ersten Stock treffen wir völlig überraschend unseren Ideengeber Ulrich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg" alt="" title="DSC99026" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3608" /></a> für den wir am 9.3. in Wittenberg waren, er wohnt in Berlin. Wir verabreden uns sofort für einen Kaffee im sechsten Stock und tauschen uns angeregt über das Projekt und die Jahre seit dem Geburtstag, an dem wir das Projekt veröffentlicht und uns zum letzten Mal gesehen haben, aus. So hat der Nachmittag eine unerwartete Wendung genommen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg" alt="" title="DSC99030" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3610" /></a> Wir nehmen uns nichts mehr vor, außer den Test des Wellnessbereichs im Hotel. Die Sauna ist sehr kompakt, das Dampfbad kocht gut durch. Wir genießen diese Einlage, stellen aber fest, dass wir, besonders im Reisejahr, solche Ausstattung im Hotel nicht brauchen. Wir schaffen es locker, unsere Zeit mit Unternehmungen zu füllen, ohne dass wir uns erholen müssen, dazu reicht uns das Ausschlafen. Jedenfalls strengt das Reisen weniger an als der Alltag, ich habe mich in dem Dreivierteljahr langsam, aber stetig erholt und fühle mich fit wie seit Jahren nicht mehr. Für den Abend<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg" alt="" title="DSC99037" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3611" /></a> haben wir wieder ein Restaurant in der Nähe der Hackeschen Höfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg" alt="" title="DSC99040" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3612" /></a> reserviert, dort essen wir gut.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg" alt="" title="DSC99045" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3613" /></a> Im Hotel bereiten wir uns auf das morgige Seminar vor, da gilt es, trotz Sonntag etwas früher aufzustehen.  </p>
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		<title>22. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze) Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/3560/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze)</strong></p>
<p>Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg" alt="" title="DSC98855" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3583" /></a> auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns eine besondere Idee hinterlassen: Er will uns durch sein &#8220;altes&#8221; West-Berlin führen, von 1959 bis 1969 hat er, nach der Übersiedlung aus Dresden, hier gelebt, bevor er zum Studium in Heidelberg endgültig Richtung Pfalz wechselte. Wir fahren zum Wannsee, dort hat er eine Rundfahrt auf den Seen vorgesehen. Es regnet bei 15° immer noch, wenn auch erträglich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg" alt="" title="DSC98863" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3584" /></a> Ergebnis: keiner der vielen Touristen, die wir in Berlin gesehen haben, will auf dem Wannsee fahren, es wird aber eine Mindestbelegung von 15 Fahrgästen vorausgesetzt. So ist heute morgen noch kein Schiff ausgelaufen, nur die BVG-Fähre nach Kladow fährt stündlich. So kann es eben immer Überraschungen geben. Uns machts nichts, wir kennen alles nicht, wir überlegen, was wir jetzt machen. Bernd ist erleichtert, dass wir das locker nehmen; wir sind uns zwar schon oft begegnet, haben aber noch nie was miteinander unternommen. Um 12:30 fährt sicher ein Schiff, weil eine Gruppe angemeldet ist. Bernd kommt auf die Idee, bis dahin die Liebermann-Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg" alt="" title="DSC98870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3585" /></a> zu besuchen, ich schaue nach, wo sie ist, das passt. Es ist ein Spaziergang durch die alten Villenviertel am Wannsee, die Uferseite ist fast komplett von Yachtclubs, Segler- und Angelvereinen mit großen alten Gebäuden und Yachthäfen belegt, alles mit alten Bäumen zugewachsen. Auf der anderen Straßenseite wechseln alte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg" alt="" title="DSC98875T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3586" /></a> mit neuen Villen ab. Bis zur Nazizeit hat Liebermann seine Villa genutzt, dann kam eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. In den 90er Jahren gelang es einem Verein, die Villa als Museum zurückzugewinnen, mittlerweile ist auch der Garten ins Ausstellungsprogramm einbezogen. Uns reicht es nur zu einem Blick in den Shop. Über einen Parallelweg gehen wir durch diese grüne und bestimmt ziemlich teure Gegend am Rande des früheren West-Berlin zurück zum Anleger. Das Schiff wartet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg" alt="" title="DSC98884" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3587" /></a> die Kassierin erkennt uns nicht wieder und verkauft uns die gewünschten Karten nach Potsdam; dass noch ein Schiff für die 7-Seen-Rundfahrt zur selben Zeit genügend Fahrgäste hat, verrät sie nicht, sonst hätten wir vielleicht das genommen. Na gut, die Strecke nach Potsdam kennt Bernd auch nicht, ging ja früher gar nicht. Wir fahren dicht an den bewaldeten Ufern entlang, oft sind Villen und kleine Schlösser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg" alt="" title="DSC98900" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3588" /></a> zu sehen. Gegenüber liegt das große Strandbad, mit Sandstrand, Strandkörben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg" alt="" title="DSC98889AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3589" /></a> und Sonnenterrassen. Wir passieren Kladow,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg" alt="" title="DSC98902ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3590" /></a> die Pfaueninsel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg" alt="" title="DSC98903AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3592" /></a> und Cecilienhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg" alt="" title="DSC98904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3591" /></a> wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen der drei Aliierten USA, Sowjetunion und Großbritannien geschlossen wurde. Gerade an den Ufern nahe Potsdam hat sich viel verändert, altes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg" alt="" title="DSC98917" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3593" /></a> ist restauriert, Lücken sind modern bebaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg" alt="" title="DSC98922T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3594" /></a> ein Spazierweg am Ufer wurde freigelassen. Wegen Wind sind die Außendecks auf dem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg" alt="" title="DSC98906" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3595" /></a> geschlossen, innen sehen wir auch gut und können uns besser unterhalten. In Potsdam durchqueren wir die neue Rathausgalerie, die noch einige freie Läden hat, zum Bahnhof. Wir entschließen uns, am Bellevue auszusteigen und ins <a href="http://www.hansaviertel.eu/">Hansaviertel</a> zu gehen, da steht die <a href="http://www.adk.de/de/orientierung/hanseatenweg/">Akademie der Künste</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg" alt="" title="DSC98934AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3596" /></a> von 1960, wo Bernd viele Aufführungen besucht hat, und drumherum zur IBA 1957 eine Mustersiedlung mit Sozialwohnungen von namhaften internationalen Architekten auf kriegszerstörtem Gelände erbaut wurde. Mittlerweile ist die Siedlung sehr zugewachsen, alle Bäume sind so groß, dass die Gebäude teilweise schwer als Gesamtobjekt wahrnehmbar sind. Ein Bürgerverein widmet sich der Erhaltung und der Beseitigung des bestehenden Sanierungsstaus, führt Führungen durch und betreibt in einem Weinladen eine Information, wo wir uns mit einem Plan versorgen. Besonders auffällig sind die Gebäude von Schwippert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg" alt="" title="DSC98932" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3597" /></a> Eiermann, Niemeyer und Gropius.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg" alt="" title="DSC98970" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3598" /></a> Die Akademie der Künste ist wegen Sanierung bis August eine unbetretbare Baustelle, das <a href="http://www.grips-theater.de/">Grips-Theater</a> im Einkaufszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg" alt="" title="DSC98946L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3599" /></a> hat Sommerpause, alles wesentliche Orte aus Bernds Erinnerung. So gibt es einige Gründe, das Viertel nochmal zu besuchen. Wir laufen weiter durch die Grünanlagen, deren Wege seit 30 Jahren ein Gaslaternen-Freilichtmuseum darstellen, in dem auch Mannheim und Frankenthal vertreten sind, und über die Schleusen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg" alt="" title="DSC98976" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3600" /></a> des Landwehrkanals zum Bahnhof Zoo. Dort fällt uns auf, dass man dabei ist, die Gebäudereihe vom alten Kino Zoopalast<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg" alt="" title="DSC98980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3601" /></a> und weiter an der Budapester Straße abzureißen, und auch sonst viele Gebäude in der Umgebung Neubauten sind. Unsere Erfahrung mit dem Café Kranzler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg" alt="" title="DSC99055T" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3602" /></a> bestätigt er, so hätten wir den Haken an diesen Sehnsuchtspunkt gestern auch ohne Besuch setzen können. Der alte Turm der Gedächtniskirche ist zur Restaurierung so eingerüstet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg" alt="" title="DSC99009" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3615" /></a> dass er fast wie ein Hochhaus aussieht. Wir besichtigen die noch vorhandene Vorhalle der alten und das Innere der neuen Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg" alt="" title="DSC98984" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3603" /></a> und begegnen so wieder Egon Eiermann und seinen Glasfenstern. Dies sind also die Orte, die die Touristen, denen es am Wannsee zu feucht war, aufsuchen, es ist hier recht voll. Nach diesem durch Wetter anders als von Bernd geplanten und dadurch vielleicht noch interessanter verlaufenen Tag trennen wir uns hier in der Nähe unseres Hotels. Wir telefonieren hinter einigen Locations, die uns zum Essen einfallen, her, aber – Freitag-Abend – alles schon reserviert. Wir fahren wie gestern zum Hackeschen Markt und drehen eine Runde über Hamburger Straße und Auguststraße und werden in der Rosenthaler Straße in einem einfachen, ebenfalls gut besuchten Lokal fündig und sind mit den überbackenen Speisen ganz zufrieden. Unsere fälligen Einkäufe lassen sich in den Kiezmärkten hier sogar am späteren Abend gut erledigen. Wir kehren ins Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg" alt="" title="DSC98999A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3604" /></a> zurück. Im Zimmer wird noch etwas getippt, morgen können wir ausschlafen und dann das wohl beste Frühstück des Reisejahres bis zwölf genießen.</p>
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		<title>21. Juli: nach Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim Verkehrsclub Deutschland, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/21-juli-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone</strong></p>
<p>Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland</a>, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht Minuten früher. Bis zum Hauptbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg" alt="" title="DSC98812" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3573" /></a> verliert er den Vorsprung wieder, da scheint das Gleis nicht vorzeitig frei zu sein. Das Wetter ist trübe bis nass, wir beschäftigen uns mit Lesen, Nachholen von Reisenotizen und Vorbereitung auf den Nachmittag. So wird endlich die Stoffsammlung für einen allgemeinen Beitrag zum Bahnfahren fertig, bald wird wohl der fertige Text im Blog folgen. Planmäßig klappt auch der Nahverkehr in <strong>Berlin</strong>, wir treffen minutengenau beim VCD in der Rudi-Dutschke-Straße ein. Wir werden von zwei Mitarbeiterinnen erwartet, bewaffnet mit Sprachaufzeichner und Fotoapparat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg" alt="" title="DSC98850DA" width="280" height="199" class="alignleft size-full wp-image-3574" /></a> Sie haben sich eine Audio-Slideshow ausgedacht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg" alt="" title="DSC98849AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3575" /></a> die auf der Homepage unter Senioren zum Thema Bahnreisen im Alter laufen soll, die zweite Show auf der VCD-Seite überhaupt. Beide sind gut vorbereitet mit Fragenzettel, wir auch, und wir sind passend für Reisefotos noch mit allem Gepäck unterwegs. Es ergibt sich ein erfrischendes Gespräch, unsere Erfahrungen und Erzählungen kommen offensichtlich gut an. Jetzt sind wir mal gespannt, was dann im August rauskommt, mit 600 Seitenbesuchen täglich ist das sicher eine interessante Adresse.<br />
Mit dem M29-Bus fahren wir quer durch Berlin zum Kudamm, wo wir diesmal in einem sehr teuren Hotel zum Sommer-Sparpreis wohnen. Hier in Berlin ist die Urlaubszeit preislich von Vorteil. Das Hotel ist klar designed, großzügig und gut gelegen, wir wohnen im neunten Stock. Nur manche Details sind suboptimal gelöst – schick, aber funktionsbehindernd. Für abends haben wir uns einen Kinofilm ausgesucht, also gehts gleich los, zuerst auf einen Kaffee, da bietet sich das Café Kranzler schräg gegenüber an, schon oft gehört, aber nie geschafft. Verpasst haben wir leider nichts: Zwar ist die Lage des Rundbaus als Dachterrasse im dritten Stock recht schön, mit Blick auf unser Hotelzimmer, aber man gibt sich wenig Mühe. Hier kann man höchstens zum Touristengucken nochmal hingehen. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hackeschen Markt und sehen tatsächlich Werbung für das Hotel auf Hiddensee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg" alt="" title="DSC98823AL" width="280" height="188" class="alignright size-full wp-image-3577" /></a> in dem wir waren. Weiter gehts mit U zum Rosenthaler Platz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg" alt="" title="DSC98830DA" width="280" height="188" class="alignleft size-full wp-image-3576" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg" alt="" title="DSC98831PZA" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3578" /></a> Wir kommen pünktlich zum Film &#8220;Die Nordsee von oben&#8221; im kleinen Acud-Programmkino mit zwei Sälen an. Von den Eintrittspreisen hier kann man bei uns zu Hause nur träumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg" alt="" title="DSC98833" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3579" /></a> Auch wenn ich, wie üblich am ersten Reisetag, ziemlich müde bin, der Film bringt einmalige Bilder von Emden bis List zu Wattenmeer und Dünen und thematisiert dezent Übernutzungen und die Bedeutung des Naturschutzes. Besonders widmet er sich den landschaftlichen Einmaligkeiten in Luftbildern; entsprechend kommen manche Inseln wie Norderney und Juist kaum dran, dafür Langeoog, Spiekeroog, Amrum, Sylt und besonders die Halligen umso intensiver, eine gelungene Abrundung unserer nordwestlichen Reiseerlebnisse.<br />
Danach haben wir im <a href="http://www.feinesolivenoel.de/kontakt.htm">Café Fantone</a> in Charlottenburg reserviert, das wir über Slowfood schon im März entdeckt hatten. Wieder werden wir vom Inhaber bestens bedient, essen von der handgeschriebenen Karte Sardinen, Lasagne und Calamaretti in sehr gelungener, eigenwilliger Interpretation, werden mit einem selbstverständlich hausgemachten Fruchtmousse zum Dessert verwöhnt und bleiben als letzte Gäste übrig. Hier werden wir wohl bei jedem Berlinbesuch einmal vorbeikommen! Den Rückweg machen wir zu Fuß und gewöhnen uns bei dem halbstündigen, jetzt nicht mehr nassen Spaziergang wieder an Berlin. </p>
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		<title>4. März: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 00:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Weißensee und Karlshorst (Ziel: Sabrina) Morgens haben wir zwar keinen Besuch von der Presse, dafür Anfragen: Slowfood will uns im nächsten Heft in die Vorschau setzen und braucht Fotomaterial, das zu Hause liegt. Wir können eine gestern neu aufgenommene &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/05/1531/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin Weißensee und Karlshorst (Ziel: Sabrina)</strong></p>
<p>Morgens haben wir zwar keinen Besuch von der Presse, dafür Anfragen:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90170.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90170.jpg" alt="" title="DSC90170" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1550" /></a> Slowfood will uns im nächsten Heft in die Vorschau setzen und braucht Fotomaterial, das zu Hause liegt. Wir können eine gestern neu aufgenommene Alternative bieten. Auch Kunden haben noch Fragen. Wir frühstücken ausführlich mit Annette und frischen Brötchen in der Sonne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90167L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90167L.jpg" alt="" title="DSC90167L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1552" /></a> in ihrer Küche. Für das heutige Ziel von Sabrina Köhler sortieren wir mehrere Anschriften von <strong>Berlin</strong>er Urlaubsaufenthalten in den 80er Jahren bei Verwandten. Spät, aber gut gestärkt brechen wir auf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90175.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90175.jpg" alt="" title="DSC90175" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1554" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90179.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90179.jpg" alt="" title="DSC90179" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1555" /></a> mit der Tram nach Weißensee. Dort war Sabrina oft bei ihrem Großonkel. Wir finden schnell das Haus. Auf dem Weg sehen wir &#8220;Kunsthalle statt Kaufhalle&#8221; am Hamburger Platz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90198TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90198TA.jpg" alt="" title="DSC90198TA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1556" /></a> mit der KHB Weißensee. Gegenüber liegt der Friedhof St. Georgen mit einer alten Mauer.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90200.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90200.jpg" alt="" title="DSC90200" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1557" /></a> Das Viertel, das zum früheren Osten gehörte, sieht aufgeräumt und gut saniert aus.  Das Haus ist Teil einer vierstöckigen Mietshausreihe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90202.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90202.jpg" alt="" title="DSC90202" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1558" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90211.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90211.jpg" alt="" title="DSC90211" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1559" /></a> gegenüber des Friedhofs. Nur: den gesuchten Namen finden wir auf keiner Klingel. Wir machen uns verschiedenste Gedanken, was da passiert sein könnte, schließlich müsste der Großonkel schon Ende 70 sein. Wir besuchen den Friedhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90214.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90214.jpg" alt="" title="DSC90214" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1560" /></a> und schauen auch über die frischen Gräber. Damit kommen wir nicht weiter. Wir erinnern uns an unsere Erfahrungen, einfach mal zu klingeln, die auch in Großstädten erfolgreich waren, also gehen wir die paar Meter zurück und fangen links unten an, und gleich erfolgreich. Ja der Großonkel hat in der gegenüberliegenden Wohnung gewohnt. Vor einem Jahr ist er, nach 50 Jahren und gerade überstandener Sanierung, ausgezogen zu seiner neuen Partnerin. Für genaueres werden wir an eine andere Bewohnerin verwiesen, die schon viel länger im Haus wohnt, die wir leider nicht antreffen. Wir sind auch so schon sehr zufrieden, hat sich die Unklarheit doch – und anders als wir es uns vorstellen konnten – aufgelöst.<br />
Jetzt haben wir noch den Weißensee und den zweiten Großonkel vor uns. In einer &#8220;Schwäbischen Bäckerei&#8221; nehmen wir einen Imbiss und gehen zur Park-Klinik, wo die Großtante gelernt hat. Die Klinik gibt es noch, das Gebäude allerdings ist ein Neubau von 1997. Direkt der Klinik gegenüber auf dem Weg zum See treffen wir auf eine Überraschung: die imposante Backstein-Siedlung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90236.jpg" alt="" title="DSC90236" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1561" /></a> an der Paul-Oestreich-Straße, Gründerzeit-Architektur im Weißenseer Munizipialviertel von Carl James Bühring, die unter Denkmalschutz steht, und dahinter das Standesamt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90238.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90238.jpg" alt="" title="DSC90238" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1563" /></a> Wir treffen von hinten auf den Weißensee: die Abendsonne scheint auf das Strandcafé am gegenüberliegenden Ostufer mit dem alten wellenförmigen Schriftzug &#8220;WEISSENSEE&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90244TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90244TA.jpg" alt="" title="DSC90244TA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1564" /></a> davor die zugefrorene Wasserfläche mit Schlittschuhläufern. Von der anderen Seite fällt der Blick zurück auf das &#8220;Milchhäuschen&#8221; am Westufer. Mit der Tram<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90253.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90253.jpg" alt="" title="DSC90253" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1565" /></a> fahren wir zum S-Bahnhof Warschauer Str. durch den sehr belebten alten Kern von Friedrichshain, wahrscheinlich das Szeneviertel, von dem man schon gehört hat. Mit der S-Bahn geht es nach Karlshorst, schon nahe am Ostrand Berlins, wo der andere Großonkel wohnt. Marlis hat ihn telefonisch erreicht und auch die zwei Anschriften erfahren, die während der Ferienbesuche von Sabrina galten. Wir erreichen das Viertel bei rotem Sonnenuntergang und beeilen uns, noch was zu sehen. In den kleinen Straßen entlang der Bahn stehen repräsentative, freistehende Gründerzeithäuser, fast alle gut renoviert, manche sogar villenartig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90271T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90271T.jpg" alt="" title="DSC90271T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1566" /></a> Hinter diesem 100 m breiten Gebiet geht die Bebauung in meist vierstöckige, sanierte Mietshäuser über. Hier, in der Ria- und der Ilsestraße, müsste Sabrina bei ihrem Großonkel gewesen sein. Heute wohnt er direkt daneben in der Marksburgstraße. Das Viertel sieht ruhig und intakt aus, es gibt alle Läden des täglichen Bedarfs. Auf dem Rückweg gönnen wir uns noch in der Happy Hour einen Cocktail in der Bar Havanna am S-Bahnhof, die auch eine ansprechende, preiswerte karibische Speisekarte bei freundlicher Bedienung hat. Wir haben uns jedoch schon was anderes ausgedacht: Das Slowfood-Convivium Berlin hält seinen monatlichen Stammtisch im Café Fantone in Charlottenburg ab. Das hört sich nach unaufgeregtem, einfach gutem und preiswerten Italiener an. Das prüfen wir persönlich, es stimmt. In dem kleinen Café mit knapp 30 Plätzen werden wir sehr zuvorkommend begrüßt und sehr kompetent in die Wein- und Speisen-Auswahl eingewiesen. Gemüsesuppe, gegrillte Calamaretti, Fussilini mit Pesto, gegrillte Sardinen – alles sehr frisch und auf den Punkt mit bestem Öl zubereitet, sehr lecker. Obwohl wir sehr satt sind, werden wir verleitet, das Tiramisu wenigstens zu probieren: fantastisch saftig, wunderbar durchgezogen, zergeht auf der Zunge. Dazu noch hochwertige, selbst ausgewählte und direkt importierte offene Weine in DOC-Qualität, also wirklich exklusiv. Wir sind sehr angetan und gratulieren dem Convivium zu seinem Standort. Zufrieden und mit Lob an den Gastgeber beenden wir den Tag mit einer weiteren problemlosen, durchaus flotten Fahrt mit der Berliner S-Bahn zurück nach Pankow, die so lange dauert wie die S-Bahn von Mannheim nach Neustadt, so groß ist Berlin.</p>
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