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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Auto</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>30. Juli: nach Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach Freiburg über Baden-Baden: Neo Rauch im Museum Frieder Burda Ich wache früh auf, das liegt wohl an der Riesling-Säure von gestern. Ich nutze die Gelegenheit und sehe mich draußen um. Der kleine Ort hat eine Gemeindeverwaltung, eine Schule, eine &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/01/30-juli-nach-freiburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Freiburg über Baden-Baden: Neo Rauch im Museum Frieder Burda</strong></p>
<p>Ich wache früh auf, das liegt wohl an der Riesling-Säure von gestern. Ich nutze die Gelegenheit und sehe mich draußen um.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99232DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99232DA.jpg" alt="" title="DSC99232DA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3670" /></a> Der kleine Ort hat eine Gemeindeverwaltung, eine Schule, eine Bäckerei und eine Bushaltestelle. Wir haben die Abfahrt von hier noch gar nicht organisiert, und gestern abend ist mir aufgefallen, dass meine Organisation via Smartphone oder Internet nicht sinnvoll funktioniert: Der Datenempfang per französischem Netz ist äußerst schlecht, und der Auslandstarif wäre zum Rumsuchen zu teuer. Das hätten wir besser zu Hause vorbereiten sollen. An der Bushaltestelle finde ich immerhin den Fahrplan, es gibt täglich außer Sonntags Busse nach Wissembourg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99237A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99237A-300x144.jpg" alt="" title="DSC99237A" width="300" height="144" class="alignright size-medium wp-image-3672" /></a> die am Samstag vormittag sind allerdings Rufbusse. Ich notiere die Nummer, und als Marlis aufgestanden ist, rufe ich an. Pech, hier muss man am Vortag bis 17 Uhr reservieren. Also fragen wir im Hotel nach einer Lösung: die Chefin spricht sofort mit dem Koch, der fährt uns, und nimmt nicht einmal ein Fahrgeld an, wir sind sehr angetan bei dieser Hilfsbereitschaft. Und es passt wunderbar: zehn Minuten später geht der nächste Zug, und mit viermal Umsteigen und einmal Schienenersatzverkehr kommen wir reibungslos mittags im Museum Frieder Burda<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99248.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99248.jpg" alt="" title="DSC99248" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3673" /></a> in <strong>Baden-Baden</strong> an. Als wir gestern abend von der Besuchsabsicht erzählt haben, bot uns doch tatsächlich jemand zwei Eintrittsgutscheine an, so dass wir heute nur den Audioguide zahlen müssen, den wir für Neo Rauch auch brauchen. Wir haben schon Bilder von ihm gesehen, aber hier wird uns die Komplexität erst klar. Im Film erlebt man Rauch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99251PT1.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99251PT1.jpg" alt="" title="DSC99251PT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3675" /></a> als einen sehr nachdenklichen Künstler, der aus seiner Leipziger Ausbildung in den letzten zehn DDR-Jahren einen ganz eigenen Stil entwickelt. Der Audioguide gibt einige Deutungen, öfters wir finden noch andere. Rauch selbst lässt die Interpretation offen, so wie wir es verstanden haben, lässt er sich ähnlich wie die Surrealisten inspirieren.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99250.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99250.jpg" alt="" title="DSC99250" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3676" /></a> Nach dieser interessanten, anstrengenden Ausstellung entspannen wir uns bei exquisitem Kuchen im Café König und sehen uns kurz im belebten Baden-Baden um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99255.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99255.jpg" alt="" title="DSC99255" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3677" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99256AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99256AT.jpg" alt="" title="DSC99256AT" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3678" /></a> bevor wir nach Freiburg weiterfahren. Hier ist in den letzten Geschäftsstunden des Samstag ähnlich viel los, als wir quer durch die Innenstadt zu unserem Hotel gehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99266.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99266.jpg" alt="" title="DSC99266" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3679" /></a> Für <strong>Freiburg</strong> finden wir einige gastronomische Empfehlungen auf der Seite des Freiburger Slowfood-Conviviums, sogar welche, die für uns einfach erreichbar sind. Wir laufen ein Stück an der Dreisam entlang, die mit Randwegen und grünen Böschungen durch Freiburg fließt, gesäumt von den beiden Fahrtrichtungen der Bundesstraße 31 aus dem Schwarzwald zur Autobahn. Die Stadt fällt hier unten im Tal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99268L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99268L.jpg" alt="" title="DSC99268L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3680" /></a> nur durch die vielen drüberführenden Brücken auf. Wir kehren am Ufer ein und kommen mit einer Familie am Nachbartisch in Kontakt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99276AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99276AL.jpg" alt="" title="DSC99276AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3681" /></a> der kleine Sohn zeichnet doch tatsächlich ICEs, da bekommt er natürlich unsere Projekt-Postkarte, wir amüsieren uns alle bestens. Im voll besetzten Kartoffelhaus wird originell und günstig, aber mit hohem Anspruch an die Qualität der Produkte gekocht, wir sind sehr zufrieden. Der Rückweg führt über den Augustinerplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99283.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99283.jpg" alt="" title="DSC99283" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3682" /></a> offensichtlich abendlicher Treffpunkt, und an der historischen Buchhandlung Wetzstein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99286LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99286LA.jpg" alt="" title="DSC99286LA" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3683" /></a> vorbei. Zurück im Hotel bin ich gleich müde, der übliche Textrückstand am Anfang eines Reiseabschnitts entsteht wieder, morgen beginnt das Aufholen.</p>
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		<title>29. Juli: nach Climbach(Elsass)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drachenbronn: Slowfood-Essen im Bauernhof, Hotel in Climbach Am späten Nachmittag starten wir im Rheinland-Pfalz-Takt über Neustadt und Landau nach Wissembourg, dem französischen Grenzort von der Pfalz zum Elsass. Dort werden wir schon erwartet, wir starten zu einer Veranstaltung von Slowfood-Pfalz &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/01/29-juli-nach-climbachelsass/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drachenbronn: Slowfood-Essen im Bauernhof, Hotel in Climbach</strong></p>
<p>Am späten Nachmittag starten wir im Rheinland-Pfalz-Takt über Neustadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99198LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99198LA.jpg" alt="" title="DSC99198LA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3659" /></a> und Landau nach <strong>Wissembourg</strong>, dem französischen Grenzort von der Pfalz zum Elsass. Dort werden wir schon erwartet, wir starten zu einer Veranstaltung von Slowfood-Pfalz in Frankreich. In <strong>Climbach</strong> laden wir im Hotel unser Gepäck ab und treffen uns bei den Organisatoren in <strong>Drachenbronn</strong>. Von dort starten wir gemeinsam<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99199A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99199A.jpg" alt="" title="DSC99199A" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3660" /></a> zur &#8220;Ferme Auberge du Moulin des sept Fontaines&#8221;, einem in einem saftigen Tal gelegenen und von Wald umgebenen Bauernhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99200.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99200.jpg" alt="" title="DSC99200" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3661" /></a> der außerdem mit eigenen und regionalen Produkten eine Gastwirtschaft betreibt und Gästezimmer anbietet. Hier sieht alles so richtig eingelebt aus, Kaninchenställe,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99202.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99202.jpg" alt="" title="DSC99202" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3662" /></a> alte Wandabbildungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99204AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99204AL.jpg" alt="" title="DSC99204AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3663" /></a> Der Rest der Gruppe trifft ein und für uns ist eine alte niedrige Stube im Bauernhaus gedeckt, in die wir geradeso hineinpassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99207.jpg" alt="" title="DSC99207" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3664" /></a> es erinnert mich an alte WG-Zeiten in Darmstadt. Das Wetter sieht noch sonnig aus, der Überblick fehlt in dieser Tallage jedoch. Später zeigt sich, dass wir drinnen besser sitzen: Zur niedrigen Temperatur gesellt sich ein kräftiger Platzregen. Es gibt einfaches bäuerliches Essen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99211.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99211.jpg" alt="" title="DSC99211" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3665" /></a> Die Speisekarte ist farbig gestaltet, das dient aber nur dazu, zwischen eigenen, regionalen und Handelsprodukten zu unterscheiden, typisch französisches Design. Wir können wählen zwischen zwei sehr preiswerten Menüs und einigem anderen bis zum ausgewachsenen Steak. Dazu gibts regionale Weine, auch die offenen sind bestens trinkbar. Elsass-typisch ist ordentlich Säure vorhanden, allerdings gut eingebunden. Die Organisation klappt ausgesprochen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99216.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99216.jpg" alt="" title="DSC99216" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3666" /></a> gut, ohne Schnickschnack und Deko wird auf netten Tellern mit Bauernmotiven serviert. Das Essen selbst erweist sich als vorzüglich: der Salat genial angemacht, gut durchgezogener weißer Käse, die Entenkeule saftig, zart und dennoch kross, die Bratkartoffeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99227F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99227F.jpg" alt="" title="DSC99227F" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3668" /></a> und die Pommes frites echt hausgemacht und in Optik und Geschmack einmalig, ich lade mehrmals nach. Zum Nachtisch gibts ein kräftig alkoholisches Sorbet aroseé. Den Regenguss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99222T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99222T.jpg" alt="" title="DSC99222T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3667" /></a> hören wir in der warmen Stube kräftig trommeln. Gegen Mitternacht brechen alle auf, wir finden ein Auto, das den kleinen Umweg über Climbach fährt, sonst wären wir gut eine Stunde durch den nächtlichen Wald gewandert, wir hatten uns vorsichtshalber mit Stirnlampe und Navi vorbereitet. Dort angekommen, schlafe ich nach dem guten Essen gleich ein.</p>
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		<title>18. März: nach Olpe und zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 00:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Olpe(Ziel: Christian Deimel): Stadtarchiv, Stadtrundgang. Rückfahrt. Heute morgen fahren wir mit dem Bus nach Olpe. Um uns den Umweg über Gummersbach und 45 Minuten früheres Aufstehen zu ersparen, bringt uns die Seniorchefin des Hotels fünf km weit nach Pernze, wo &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/19/18-marz-nach-olpe-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Olpe(Ziel: Christian Deimel): Stadtarchiv, Stadtrundgang. Rückfahrt</strong><strong>.</strong></p>
<p>Heute morgen fahren wir mit dem Bus nach <strong>Olpe</strong>. Um uns den Umweg über Gummersbach und 45 Minuten früheres Aufstehen zu ersparen, bringt uns die Seniorchefin des Hotels fünf km weit nach Pernze, wo wir direkt in den Bus von Gummersbach einsteigen können. Durchs weiterhin stark zerfurchte Bergische Land wechseln wir ins Sauerland. Ab Drolshagen verfolgen wir die alte Bahntrasse, auf der keine Schienen mehr liegen. In Olpe ist von den mehreren Bahnsteigen und durchgehendem Gleis nur noch eine Haltestelle mit einem Gleis und Prellbock<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91096.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91096.jpg" alt="" title="DSC91096" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1916" /></a> übriggeblieben. Stündlich kommt ein Triebwagen von Finnentrop an der Strecke Hagen-Siegen und fährt wieder zurück. Im Bahnhofsgebäude gibt es eine Kneipe mit vielen Spielautomaten, die für uns die Gepäckaufbewahrung übernimmt. Die frühere weiterführende Bahnstrecke ist mit Parkplätzen und Einkaufsmärkten bebaut.<br />
Direkt vor dem Bahnhof liegen Rathaus und das alte Lyzeum mit ihrer Rückseite, wir sind sofort im Stadtarchiv. Es ist ein eigenes Reich unter dem Dach, alles mit Sammlerstücken dekoriert fast wie in einem Museum. Und das passt: es gibt einen Förderverein Stadtmuseum, in der Zeitung wird sehr konkret der Umbau des nicht mehr genutzten Bahnhofs diskutiert, hier wurde bereits Geld gesammelt. Wir forschen nach den Elternhäusern unserer Ideengeber, dem Weingroßhandel Deimel und der Martinus-Apotheke. Beide lagen nicht weit voneinander in der Martinstraße, dort haben sie sich kennengelernt. Bei Christians Namen Deimel werden wir umfangreich fündig.<div id="attachment_1917" class="wp-caption alignright" style="width: 272px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91109DAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91109DAT-262x300.jpg" alt="" title="DSC91109DAT" width="262" height="300" class="size-medium wp-image-1917" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Lesen anklicken, dann zurück</p></div> Die Gründung der Weinhandlung und Likörherstellung Emil Deimel lässt sich mühelos auf 1879 anhand von Daten in Kleinanzeigen in den Adressbüchern von 1899 und 1929 verfolgen. Der Name Deimel ist in der Gastronomie stark vertreten: Am Markt gibt es den &#8220;Goldenen Löwen&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91160.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91160.jpg" alt="" title="DSC91160" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1918" /></a> der auch auf Deimel zurückgeht, Emil Deimel dürfte 1856 im Eckhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91161.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91161.jpg" alt="" title="DSC91161" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1919" /></a> vor der katholischen Kirche am Markt geboren sein, auch hierfür gibt es Urkunden. In der Chronik des Domkapitels gibt es Deimel als Lehrer, Jesuitenpater, Studenten und Forscher mindestens seit dem 17. Jahrhundert. Die Weinhandlung endet in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts; auch sonst ist der Name jetzt kaum mehr in der Geschäftswelt präsent. Die Forschung nach Waltrauds Mädchennamen fällt dürftiger aus. Wir finden 1966 in der Martinstraße eine Witwe mit dem Namen und die Martinus-Apotheke in der Nr. 12 mit dem Inhaber W. Maerz. Wir unterhalten uns mit dem Archivar Josef Wermert über Olpe. Er ist seit 22 Jahren hier und hat gerade den dritten Band der Stadtgeschichte rechtzeitig vor dem 700-jährigen Stadtjubiläum vollendet. Aus den Druckfahnen kopiert er uns zwei Seiten zu unserem Thema. Er berichtet von der sehr positiven Entwicklung der Stadt in den letzten Jahrzehnten in wirtschaftlicher und städtebaulicher Hinsicht, bestätigt aber auch unsere subjektive Erfahrung von Arnsberg, Ründeroth, Gummersbach und Olpe, dass das gastronomische Preisniveau im Bergischen und Sauerland traditionell etwas hoch ist.<br />
Wir schauen uns das Stadtmodell von 2006 im Rathaus an und gehen in die nach dem letzten Stadtbrand 1795 auf einem Hügel mit neuem Grundriss ohne die frühere Stadtmauer neu angelegte Altstadt. Sie bietet ein recht geschlossenes Bild von einzeln stehenden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91198.jpg" alt="" title="DSC91198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1920" /></a> stattlichen zwei- bis dreistöckigen Häusern, die in den oberen Stockwerken, im Giebel und meist an bestimmten Seiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91200.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91200.jpg" alt="" title="DSC91200" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1921" /></a> mit Schiefer verkleidet sind. Die anderen Teile der Häuser sind weiß gestrichen und haben oft einen Fachwerk-Anteil. Dieses Weiß mit verschiedenen Grautönen macht einen stattlich-soliden, angenehm anzuschauenden Eindruck.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91232.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91232.jpg" alt="" title="DSC91232" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1922" /></a> Es gibt schöne inhabergeführte Geschäfte, auch Buchhandel, Feinkost und sehr aktuelle, auch gehobenere Mode und kaum Leerstand. Wir besuchen den Goldenen Löwen. Er ist sehr geschmackvoll modern eingerichtet und lädt zum Aufenthalt ein. Das Mittagsbüffet für 7,50€ ist wirklich seinen Preis wert, das sieht man auch an dem guten Besuch. Wir schauen auf Hinweis des Archivars in den alten Gewölbekeller,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91165ATFL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91165ATFL.jpg" alt="" title="DSC91165ATFL" width="280" height="243" class="alignright size-full wp-image-1923" /></a> in dem ein gediegenes Abendrestaurant eingerichtet ist. Die Kirchen sehen wir nur von außen an, ebenso das kleine Gerberviertel am Olpebach unterhalb der Stadtmauerreste. Genauer forschen wir in der Martinstraße, der Einkaufsstraße in der Neustadt. Von den Häusern, mit denen Deimels Weinhandlung in Verbindung zu bringen ist, steht noch die Nr. 42, 44 und 53 sind Neubauten. Unter dem Haus durch fließt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91205.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91205.jpg" alt="" title="DSC91205" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1924" /></a> die Günse. Nach mehreren anderen Nachnutzungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91210.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91210.jpg" alt="" title="DSC91210" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1926" /></a> ist seit einigen Jahren ein gut sortierter Fachmarkt für Elektro-Installationsmaterial und Geräte ansässig. Die Martinus-Apotheke ist jetzt in einem Neubau in der Nr. 23; die früheren Standorte in der Nr. 20 und im ursprünglichen Standort Nr. 12 sind jetzt Textilgeschäfte. Wir treffen den jetzigen Inhaber der Martinus-Apotheke, er berichtet übereinstimmend über die positive Entwicklung der Stadt, die er seit 1985 beobachtet. Die Innenstadt sei deswegen so lebendig, weil hier die Verwaltung den Bau großer Einkaufszentren am Stadtrand verhindert hat. Die Apothekenkonkurrenz allerdings ist groß; acht Apotheken in der Stadt, davon drei innerhalb 300 Metern in der Martinstraße, das sei zuviel. Für weitere Informationen verweist er uns an die Tochter seines Vorgängers, jetzt Inhaberin der Valentin-Apotheke, Frau Rose. Leider treffen wir sie nicht an. Wir steigen zufrieden den Zug nach Finnentrop; wir haben eine überraschend interessante Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91181.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91181.jpg" alt="" title="DSC91181" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1928" /></a> gesehen und viel erfahren. Wir genießen schöne Ausblicke auf den Bigge-Stausee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91245T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91245T.jpg" alt="" title="DSC91245T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1929" /></a> an dessen Ende Olpe liegt, und der die Freizeit- und Urlaubsqualität seit den 60er Jahren nachhaltig gesteigert hat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91244.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91244.jpg" alt="" title="DSC91244" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1930" /></a> Mit Umstiegen in Finnentrop, Siegen, Gießen, Frankfurt und Mannheim kehren wir – stressfrei und komplett pünktlich – nach Ludwigshafen zurück.</p>
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		<title>13. Februar: nach Hohenpeißenberg</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 21:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Hohenpeißenberg (Ziel: Johannes Grassl), Wanderung zur Wallfahrtskirche Nach ausgiebigem Frühstück unterhalten wir uns noch intensiv mit Marlis Cousine und ihrem Mann Peter und fahren dann zusammen in ihrem Auto nach Hohenpeißenberg. Diesen Ort haben uns Johannes Grassl und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/02/13/13-februar-nach-hohenpeisenberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Hohenpeißenberg (Ziel: Johannes Grassl), Wanderung zur Wallfahrtskirche</strong></p>
<p>Nach ausgiebigem Frühstück unterhalten wir uns noch intensiv mit Marlis Cousine und ihrem Mann Peter und fahren dann zusammen in ihrem Auto nach <strong>Hohenpeißenberg</strong>. Diesen Ort haben uns Johannes Grassl und Monika Kleinschnitger genannt, Johannes ist dort aufgewachsen und hat hier noch einen Standort, den er regelmäßig aufsucht. Wir müssen ihm also nicht erklären, wie sein Ort aussieht. Wir steigen gleich in der <a href="http://www.villa-musica.eu/">Villa Musica</a> ab, die von einer Musikerin sehr liebevoll betrieben wird, die wir mit Johannes schon bei einem Auftritt beim Ludwigshafener Oktoberfest getroffen haben. Die Wanderung auf den Berg machen wir zusammen. Wir wählen den extrem steilen Weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88933.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88933.jpg" alt="" title="DSC88933" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1314" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88951T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88951T.jpg" alt="" title="DSC88951T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1322" /></a> dafür wird man warm und ist schnell oben. Er beginnt am Hanslweg, und der König-Ludwig-Weg, den Marlis vor vielen Jahren mal gelaufen ist, verläuft darauf. Oben verabschieden wir uns. Unsere Verwandten wandern direkt wieder herunter und fahren nach Lechbruck zurück. Wir beginnen mit unseren Forschungen. Der Berg ist gekrönt von einer Doppelkapelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88990TDP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88990TDP.jpg" alt="" title="DSC88990TDP" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1315" /></a> mit Turm in der Mitte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88994.jpg" alt="" title="DSC88994" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1316" /></a> Der ältere Teil und Grund für die Wallfahrt ist die Gnadenkapelle von 1514 mit einer Mutter-Gottes-Statue aus Schongau, die aktuell wegen Renovierung geschlossen ist. Schießlich ist in drei Jahren 500. Jahrestag. Das alte Schulhaus, das Johannes besucht hat und auf den Schulbetrieb der Augustiner zurückgeht, verfällt zusehens. Daneben steht wirklich eine uralte Linde mit Bank davor<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88980.jpg" alt="" title="DSC88980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1318" /></a> mit Ausblick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89004.jpg" alt="" title="DSC89004" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1321" /></a> auf den 200m tiefer gelegenen Ort und beim heutigen Dunst leider nur auf die ersten Hügelketten, für die Alpen muss die Panoramatafel herhalten. Auffällig ist die große Bergwetterstation,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88996.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88996.jpg" alt="" title="DSC88996" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1325" /></a> die älteste der Welt mit Aufzeichnungen seit 1787. Daneben ist der kleine Friedhof. Im Gasthof  &#8220;Bayerischer Rigi&#8221; (so wird der Hohe Peißenberg auch genannt) machen wir eine Pause. Als Weg bergab nehmen wir den Weg an der Linde direkt neben der Schule, der länger, aber sachter in vielen Serpentinen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89009.jpg" alt="" title="DSC89009" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a> durchs Ortszentrum bis zum Bahnhof führt, und wohl der Hauptweg ist. Einer der Wege wird der Schulweg gewesen sein.<br />
Wir haben schon heute mittag beim Parken gemerkt, dass der Ort eher aus schmalen asphaltierten Wegen als aus Straßen besteht und locker, ohne ausgesprochenes Zentrum, gebaut ist. Es war schwierig, einen Parkplatz in den Straßen zu finden.<br />
Wir sparen uns den Gang zum Hotel und gehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89024T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89024T.jpg" alt="" title="DSC89024T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1323" /></a> direkt zum Essen zur Rigi-Alm im Ortsteil Unterbau. Auf dem Weg finden wir ein Weinfass, das an der Straße aufgebaut ist: &#8220;20 Jahre Freundschaft  10 Jahre Weinfest  Zum Wohl die Pfalz  Hochstadt Hohenpeißenberg&#8221;. An der nächsten Ecke wird uns Hohenpeißenberg als Bergbauort für Pechkohle (bis 1971 mit Schachttiefen bis 1150 m) mit Lehrpfad vorgestellt. Dazu passend gibts hier die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie – Kompetenzzentrum für das Grubenrettungswesen.<br />
Pfalz, Bergbau, RCI. Wir essen bayrisch deftig Schweinsbraten und Schwammerl. Den Rückweg  machen wir im Mondschein auf einem direkten Feldweg zum Bahnhof, immer im Blick die angeleuchtete Wallfahrtskirche hoch im Himmel schwebend.</p>
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		<title>12. Februar: nach Lechbruck am See</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 11:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Lechbruck am See, Besuch bei Verwandten Wir lassen es ruhiger angehen, machen noch letzte Fotos und schreiben den Text von gestern. Mittags fahren wir mit Bus und Bahn über Ulm und Augsburg nach Markoberdorf. Heute besuchen wir erstmals &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/02/13/12-februar-nach-lechbruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Lechbruck am See, Besuch bei Verwandten</strong></p>
<p>Wir lassen es ruhiger angehen, machen noch letzte Fotos und schreiben den Text von gestern. Mittags fahren wir mit Bus und Bahn über Ulm und Augsburg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88837.jpg" alt="" title="DSC88837" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1328" /></a> nach Markoberdorf. Heute besuchen wir erstmals Marlis Cousine Christine und ihren Mann Peter in <strong>Lechbruck</strong>. Beide holen uns vom Bahnhof in Markoberdorf ab und wir fahren – diesmal im Auto mit – nach Lechbruck. Beide sind sehr sportlich und haben zu Beginn des Ruhestands hier ein passendes Haus mit Alpenblick gebaut. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für ihre vielfältigen Aktivitäten wie Radfahren, Wandern, Skitouren und Reisen. Wir wandern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88854AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88854AL.jpg" alt="" title="DSC88854AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-1330" /></a> gemeinsam bei beginnender Dämmerung über die Hügel mit schöner Sicht auf die Alpen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88859TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88859TL.jpg" alt="" title="DSC88859TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1331" /></a> Am Abend tauschen wir uns intensiv aus über unser Projekt, Reisen, Aktivitäten, Foto und Computer und natürlich auch das Älterwerden. Auch die Luft-Wärmepumpe, mit der die  Heizung in dem ganz aus Holzmaterialien gebauten Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88892.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88892.jpg" alt="" title="DSC88892" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1329" /></a> betrieben wird, interessiert mich. Auch Erinnerungen und Fotoalben kommen dran: Christine war in den 60er Jahren in der Rollschuh-Hochburg Heilbronn aktiv, viel auf Auslandsreisen und mehrfach auf vorderen Plätzen bei Weltmeisterschaften.</p>
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		<title>13. November: Hankensbüttel, nach Bad Suderode</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 20:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
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		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[MitteNord]]></category>
		<category><![CDATA[Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[Hankensbüttel: Entdeckungen auf dem Weg von der Wassermühle, Besuch des Otterzentrums (Ziel: Yvette), Fahrt zu Onkel Klaus nach Bad Suderode Anmerkung: Alle Tierbilder entstanden im &#8220;OTTERZENTRUM Hankensbüttel&#8221;. Vor dem Frühstück noch interviewe ich die &#8220;Mühlenwirtin&#8221; Helga Schulze: vor der Wende &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hankensbüttel: Entdeckungen auf dem Weg von der Wassermühle, Besuch des Otterzentrums (Ziel: Yvette), Fahrt zu Onkel Klaus nach Bad Suderode</strong></p>
<p>Anmerkung: Alle Tierbilder entstanden im &#8220;OTTERZENTRUM Hankensbüttel&#8221;.<br />
Vor dem Frühstück noch interviewe ich die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83872-2/" rel="attachment wp-att-366"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC838721.jpg" alt="" title="DSC83872" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-366" /></a>&#8220;Mühlenwirtin&#8221; Helga Schulze: vor der Wende waren sie Zonenrandgebiet, jetzt liegt Hankensbüttel mitten in Deutschland, wahrlich eine große Umstellung. Der Ort liegt am Rande der Lüneburger Heide, die noch vor Jahrzehnten von den dort beheimaten Schafherden samt Schäfern beweidet wurde. Das lohnt heute nicht mehr, weil der Absatz von Fleisch und besonders von Wolle nur noch wenige Abnehmer findet. Dadurch wird die Heide als vom Menschen durch Raubbau geschaffene Kulturlandschaft nicht mehr durch die Schafe beweidet, und die Natur, sprich die Wälder, kommen zurück.<br />
Nach dem vorzüglichen Frühstück besichtigen wir die Rentelmannsche Wassermühle, die wieder voll funktionsfähig ist, ein 4,40 m großes Mühlrad hat und auch offiziell besichtigt werden kann samt Vorführung des Mühlenbetriebs.<br />
Heute sind wir auf Erinnerungstour von Yvette und ihrer Familie, die Ostern 1989 gemeinsam das Otter-Zentrum in Hankensbüttel – seit Mai 1988 geöffnet &#8211; besucht haben. Wir sollen nachschauen, ob es heute noch genauso spannend ist wie damals, als viel für die ganze Familie geboten wurde.<br />
Auf dem Fußweg dorthin mit unseren Koffern, die wir über Herbstlaub ziehen, sehen wir viele alte Klinker- und Fachwerkbauten, die uns sehr gefallen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83895/" rel="attachment wp-att-368"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83895.jpg" alt="" title="DSC83895" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-368" /></a>Am Samstag Morgen ist Gartenarbeit angesagt, an mehreren Stellen werden große Stapel Äste verbrannt, es sieht aus wie Osterfeuer. Wir passieren das Kloster Isenhagen, die alte Kirche dahinter und einen 1436 errichteten Backsteinspeicher samt &#8220;Fachschule für Augenoptik Niedersachsen&#8221;. Leider haben wir unseren Terminplan so eng gestrickt, dass für die Besichtigungen keine Zeit ist, da müssen wir noch lockerer werden.<br />
Jetzt habe ich mit meiner Kamera die Krise: alle Fotos, die ich seit heute morgen mache, haben einen ungewollten Weichzeichnereffekt, sind also leicht verschwommen. Da stimmt was nicht. Dank Joachims Kameraerforschung und -reinigung stellt sich heraus, dass auf der Frontlinse eine Salzbeschichtung von Regen und Wind war, die wir von Spiekeroog nach Hankensbüttel importiert haben.<br />
Nach einstündiger Wanderung sind wir im <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83924a/" rel="attachment wp-att-369"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83924A.jpg" alt="" title="DSC83924A" width="249" height="320" class="alignleft size-full wp-image-369" /></a>Otter-Zentrum angelangt und froh und glücklich mit den unerwarteten Entdeckungen, die wir schon auf diesem kurzen Anmarsch gemacht haben. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83994a/" rel="attachment wp-att-371"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83994A.jpg" alt="" title="DSC83994A" width="193" height="200" class="alignright size-full wp-image-371" /></a>Ich stehe eigentlich nicht so auf Besichtigungen von Zoos, obwohl ich Tiere mag, und hatte schon im Vorfeld eher einen Widerwillen gegen diese Entdeckungstour und alle Vorurteile parat. Was für ein Glück, dass Ideengeberin Yvette uns hier her geschickt hat, denn ohne diesen Auftrag wäre ich niemals hier gelandet, und jetzt bin ich begeistert. Selbst bei leicht regnerischem Wetter ist das Otter-Zentrum eine Fundgrube für neue Erfahrungen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83979a/" rel="attachment wp-att-370"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83979A.jpg" alt="" title="DSC83979A" width="208" height="320" class="alignright size-full wp-image-370" /></a>Ein äußerst engagierter Zivildienstleistender, René Kammann, 21 Jahre alt, macht die Fütterungen der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83964a/" rel="attachment wp-att-372"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83964A.jpg" alt="" title="DSC83964A" width="182" height="200" class="alignleft size-full wp-image-372" /></a>kleinen Landraubtiere der Reihe nach durch. Wir nehmen viel mit dem Sprachaufzeichnungsgerät auf, das kann ich gar nicht alles durch Schreiben wiedergeben, so spannend sind seine Vorträge im Original &#8211; wir arbeiten daran, das auf dieser Seite hörbar zu machen. Wir erfahren viel zum Thema <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83944/" rel="attachment wp-att-373"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83944.jpg" alt="" title="DSC83944" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-373" /></a>Marder und Auto, mit dem wir sogar persönlich als Stadtmenschen bei einem Landausflug vor einigen Monaten konfrontiert waren.<br />
Nach einem Mittagessen im Wintergarten des Otterzentrums verlassen wir, ausgestattet mit vielen neuen Tiererlebnissen, diesen besonderen Ort und bewegen uns zur Bushaltestelle &#8220;Schulzentrum&#8221; in Hankensbüttel. Selbst ohne Schule am Samstag kommt der Kleinbus pünktlich und bringt uns als einzige Fahrgäste samt vieler lokaler Informationen zum Bahnhof Wittingen.<br />
Von hier aus reisen wir am Nachmittag nach <strong>Bad Suderode im Harz</strong>, fast fünf Stunden lang über <strong>Braunschweig, Vienenburg, Halberstadt</strong> und <strong>Quedlinburg</strong>, am Ende mit der Selketal-Schmalspurbahn zum Zielort.<br />
Die Mitreisenden im Zug sind am Samstag keine Berufspendler, sondern fast ausnahmslos junge Menschen, die mit dicken Einkaufstüten von C&#038;A, New Yorker und Co aus Braunschweig kommen. Der Halt im Bahnhof Vienenburg, dem ältesten, noch erhaltenen Bahnhof in Deutschland von 1840 liegt leider im Dunkeln, so dass wir die jetzige Nutzung des Geländes mit Eisenbahn-Museum, Bücherei und dem 1869 angebauten Kaisersaal für Wilhelm I. und den auf den Nebengleisen stehenden Museumszügen nur im Licht der Taschenlampe erspähen können. Die 7 km Schmalspurstrecke ab Quedlinburg fährt leider nur ein kleiner Diesel-Triebwagen. Die Dampfzüge fahren erst ab 10. Dezember wieder.<br />
Wir treffen in Bad Suderode meinen Onkel Klaus, der Ziel unseres Abstechers in den Harz und hier in einer Reha-Klinik ist. Er hat in der Klinik Schwester Marlies Behrens wiedergetroffen, die er aus Kindertagen seines Sohnes in Stendal kennt, die Diakonisse ist und mich von früher bei den Besuchen der Oma Johanna Arendt kennt. Sie macht den Zubringerdienst zur Kurklinik, Klaus ist wie immer sehr lustig mit seinem Spruch aus tiefer Vergangenheit über einen Artikel in einem DDR-Magazin, noch zu Zeiten lange vor dem Mauerbau, den er sich aber über mehr als fünf Jahrzehnte gemerkt hat: ein Ost-Journalist berichtete von seinen West-Besuchen über &#8220;die penetrante Pünktlichkeit der Bahn&#8221;.</p>
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		<title>12. November: Nach Hankensbüttel</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 23:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spiekeroog-Abfahrt verspätet, dadurch Fahrt nach Hankensbüttel mit Autoeinlagen Wir sind jetzt schon länger als eine Woche unterwegs, ich kann es nicht glauben, es kommt mir viel kürzer vor, aber wenn ich an all die Erlebnisse und Begegnungen mit den Menschen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spiekeroog-Abfahrt verspätet, dadurch Fahrt nach Hankensbüttel mit Autoeinlagen</strong></p>
<p>Wir sind jetzt schon länger als eine Woche unterwegs, ich kann es nicht glauben, es kommt mir viel kürzer vor, aber wenn ich an all die Erlebnisse und Begegnungen mit den Menschen in dieser Zeit denke, merke ich, dass wir nicht erst seit gestern unterwegs sind.<br />
Weil eine Frau mit Koffer am Fenster vorbeizieht, googlet beim Frühstück Joachim „Spiekeroog Fähre Fahrplan“ und landet auf der Homepage von Spiekeroog, und da liest er, dass die Abfahrt der Fähre von 11:30 Uhr auf 10:15 Uhr verschoben wurde, gar nicht mal wegen des &#8220;Sturmtiefs&#8221;, das gar nicht so stürmisch ist, sondern weil es die Frachtfähre ist, die Personen eher nebenbei mitnimmt.<br />
Selbst das Hotel hat keine Information bekommen. Damit ist unser ohnehin schon schwierige Fahrpan mit sieben Mal umsteigen zu unserem nächsten Erinnerungsort von Yvette, <strong>Hankensbüttel</strong>, von Anfang an hinfällig, wir werden das Beste draus machen. Und das beginnt schon gleich danach, als ich die Hausdame unseres Hotels „Zur Linde“ Heike Feisthauer interviewe. Es gesellt sich Guido Panke dazu, den ich gleich mit interviewe, denn er hat, ganz passend, auch eine Erinnerungstour gemacht, er war hier vor über 30 Jahren oft mit seinen Eltern in Urlaub. Er will dasselbe Schiff wie wir nehmen und war auch schon auf der Herfahrt mit an Bord. Er ist so freundlich, uns in seinem Auto bis Oldenburg mitzunehmen, er will nach Hamburg. Die Hausdame weiß, dass die Linde schon mehr als 200 Jahre alt und das Haus vor 154 Jahren drumherum gebaut worden ist. Die Hotelgäste mußten in den Jahren vor der Währungsreform 1948 zusätzlich noch Naturalien mitbringen, z. B. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Wein, Brikett. Sie sieht die touristische Entwicklung Spiekeroogs sehr positiv, aber es soll &#8220;diese urige Ruhe bleiben und nicht syltähnlich werden&#8221;.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83849k/" rel="attachment wp-att-353"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83849K.jpg" alt="" title="DSC83849K" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-353" /></a>Der Weg zur Fähre ist auf dem Deich sehr stürmisch und regnerisch, aber wir schaffen das gut trotz des Gepäcks. An Bord ist es feucht und ziemlich voll. Zwischendrin schwankt das Schiff, Seemannsgang beim <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83855k/" rel="attachment wp-att-354"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83855K.jpg" alt="" title="DSC83855K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-354" /></a>Rumlaufen ist angesagt.<br />
Die Fahrt nach Oldenburg in Guido Pankes Auto vergeht wie im Flug bei spannender Unterhaltung. Weiter geht es nach Bremen, wo wir, egal wie wir die Auskunft im Internet auch quälen, eine Stunde Aufenthalt haben und die, statt in der wegen Wasserrohrbruch pünktlich zu unserer Ankunft geschlossenen Lounge , bei Kaffee und Kuchen im Bahnhof verbringen. Bremen ist ein Bahnknotenpunkt, wir sind in der letzten Woche schon mehrmals hier umgestiegen. Weiter geht es nach Uelzen über Soltau (geplant war Hannover), quer durch die Lüneburger Heide, die wir aber wegen Dunkelheit nicht sehen, genau zwei Stunden lang mit einem alten Dieseltriebwagen, endlich mal Zeit zum Lesen und Schlafen nach all den Überraschungen. Uelzen begrüßt seine Fahrgäste und uns mit einem von <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83860l/" rel="attachment wp-att-352"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83860L.jpg" alt="" title="DSC83860L" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-352" /></a>Hundertwasser gestalteten Bahnhof und jeder Menge Jugendgruppen, die wohl in die gemeinsame Wochenendfreizeit fahren. Die einen sind Pfadfinder, erkennbar an ihrem dunkelgelb-blau gerollten Halstuch, die anderen schleppen verpackte Musikinstumente. Allen gemeinsam sind dicke Rucksäcke mit herausragenden Schlafutensilien und ein munteres, fröhliches Geplapper. Sie singen sogar gemeinsam, diese Tonaufnahme misslingt leider wegen der vielen Nebengeräusche im Zug.<br />
Um 19:47 Uhr erreichen wir Wittingen. Helga Schulze, Inhaberin der &#8220;Rentelmannschen Mühle&#8221;, wo wir übernachten, ist so freundlich, uns von Bahnhof abzuholen. Das erspart uns ca. eine Stunde Fahrzeit, die wir noch wartend, per Bus und zu Fuß hätten zurücklegen müssen; ursprünglich war das nahtlos vorgesehen. Nach unserem Fahrplanchaos nehmen wir heute ihre Hilfe gerne an.  Obwohl ihr &#8220;Mühlenstübchen&#8221; eigentlich schon geschlossen hat, bereitet sie uns trotzdem noch eine schöne warme Mahlzeit zu.</p>
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		<title>7. November: Bad Bederkesa</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach Bad Bederkesa: Stadtrundgang, überflutete Ufer, Rundgang um den See (Ziel: Tina Jonas) Tina und Lars bringen uns per Auto zum Bahnhof. Wir besteigen den Zug in Ritterhude Richtung Bremerhaven bei sonnigem Novemberwetter. Es ist über Nacht kalt geworden, die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Bad Bederkesa: Stadtrundgang, überflutete Ufer, Rundgang um den See<br />
(Ziel: Tina Jonas)</strong></p>
<p>Tina und Lars bringen uns per Auto zum Bahnhof. Wir besteigen den Zug in Ritterhude Richtung Bremerhaven bei sonnigem Novemberwetter. Es ist über Nacht kalt geworden, die Handschuhe müssen her, Kopfbedeckung folgt später. Ich war schon sehr oft hier in Urlaub, wohl mehr als 15 Jahre lang, aber noch nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und noch nie im Herbst, das sind neue Erfahrungen. Der Fahrer des Busses nach <strong>Bederkesa</strong> weiß nicht, wie er mit unseren Bahnkarten umgehen soll, anerkennen oder nicht? Wir handeln mit ihm 25 % Rabatt auf den normalen Fahrpreis raus.<br />
Bederkesa ist nach zwei eigenen Orten endlich wieder ein &#8220;Ort der Erinnerung&#8221;, also der Auftrag einer Ideengeberin, nämlich der meiner Tochter Tina. Wir waren so oft gemeinsam hier in ihren Kindertagen in Urlaub, dass sie sich wünscht, dass wir für sie hierhin fahren und uns auf eine Bank am See setzen sollen, auf der ich mit ihr 2003 beim letzten gemeinsamen Urlaub gesessen habe. Diesem Auftrag folge ich sehr gerne, da mir das platte Land, die direkte Art der Menschen, die rauhe Natur zur Heimat geworden sind, die ich in der Pfalz, wo wir wohnen, vermisse.<br />
Extra für unsere Ankunft hat Bederkesa sich entschieden, uns einen großen Empfang zu bereiten: die neu als verkehrsberuhigte Zone gestaltete Hauptstraße wird durch Ministerpräsident McAllister, immer noch ein Beerster Einwohner, eingeweiht. Diesen Festakt verpassen wir, aber den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83274/" rel="attachment wp-att-277"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83274.jpg" alt="" title="DSC83274" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-277" /></a>verkaufsoffenen Sonntag, der ein Mal im Monat stattfindet, nicht. So oft hätte das die Geschäftswelt in LU gerne, und besonders die in MA. Es ist ein „Bad“-Privileg. Wir erfahren, dass der Zusatz &#8220;Bad&#8221; auf der Kippe stand, deshalb diese Verschönerungsaktionen ebenso wie Aufräummassnahmen im &#8220;Kurpark&#8221;, damit er nicht für eine „nasse Wiese“ gehalten wird.<br />
Endlich erreichen wir durch all das Getümmel den See, und eine Überraschung: <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83305/" rel="attachment wp-att-279"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83305.jpg" alt="" title="DSC83305" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-279" /></a>die Bank steht im Hochwasser, wir würden nasse Füße bekommen, wenn wir uns drauf setzen würden, aber von einem etwas entfernterem Standort läßt sie sich gut fotografieren. Wir entscheiden uns für den sieben Kilometer langen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83325/" rel="attachment wp-att-280"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83325.jpg" alt="" title="DSC83325" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-280" /></a>Rundweg um den See, und wir beeilen uns, denn nach der Zeitumstellung wird es schon in zwei Stunden dunkel. Ich bin total begeistert von der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83352/" rel="attachment wp-att-281"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83352.jpg" alt="" title="DSC83352" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-281" /></a>Lichtstimmung des Herbstes, so habe ich den Rundweg um den See, der immer nach der Ankunft unser erster Ausflug war, noch nie erlebt.<br />
Beim Rückweg durch den Ort ist noch immer &#8220;verkaufsoffen&#8221; angesagt, Apotheker André Koelbel berät uns erstklassig und gibt uns noch ein Interview.<br />
Wir genießen nach dem Bremer Etap-Hotel das Wellness-Angebot im Hotel Bösehof und ich esse zum dritten Mal Grünkohl kurz hintereinander, Joachim erstmals Bremer Knipp und ist begeistert.</p>
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		<title>6. November: SlowFisch Bremen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 19:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Etap-Hotel Bremen-Süd zur Slow-Fisch-Messe, Übernachtung bei Freunden Wir erwachen im Etap-Hotel, dass sich &#8220;Bremen-City-Süd&#8221; nennt. Vom Hauptbahnhof ist es immerhin elf Busstopps und einmal Umsteigen entfernt. Die &#8220;City-Süd&#8221; besteht aus Mc Donald, BMW, Conrad und Baumarkt. Wir werden immerhin &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/08/6-november-slowfisch-bremen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Etap-Hotel Bremen-Süd zur Slow-Fisch-Messe, Übernachtung bei Freunden</strong></p>
<p>Wir erwachen im Etap-Hotel, dass sich &#8220;Bremen-City-Süd&#8221; nennt. Vom Hauptbahnhof ist es immerhin elf Busstopps und einmal Umsteigen entfernt. Die &#8220;City-Süd&#8221; besteht aus Mc Donald, BMW, Conrad und Baumarkt. Wir werden immerhin durch den Anblick des kleinen Krimpelsees entschädigt.<br />
Bei der Ankunft am Hauptbahnhof gibt es ergiebigen „Mairegen“ &#8211; so warm ist es. Wir haben schon Übung: richtige Gepäckfachgröße, passendes Kleingeld und ab geht es durch den Hauptbahnhof zum nahegelegenen Messegelände, das die <a href="http://www.slowfisch-bremen.de">SlowFisch-Messe</a> beherbergt.<br />
Wir wissen nicht, wieviel Fisch und anderes uns erwartet, wir sind neugierig auf unseren ersten Slow-Fisch-Besuch.<br />
Uns begrüßt ein fotogener holländischer <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/08/6-november-slowfisch-bremen/dsc83209a/" rel="attachment wp-att-271"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83209A.jpg" alt="" title="DSC83209A" width="320" height="237" class="alignleft size-full wp-image-271" /></a>Wild-Wattenaustern-Verkäufer, ausgestattet mit passendem Handschuh, Werkzeug und Tätowierungen am Arm, das macht was her, läßt Seeluft atmen. Zwei junge Damen lassen sich von ihm umgarnen und finden Austern geil, obwohl sie eigentlich damit bisher keinen Kontakt hatten. Direkt daneben werden eingelegte italienische <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/08/6-november-slowfisch-bremen/dsc83184/" rel="attachment wp-att-272"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83184.jpg" alt="" title="DSC83184" width="213" height="320" class="alignright size-full wp-image-272" /></a>Sardinen ähnlich einer Torte in schwindelerregender Höhe säuberlich aufeinandergeschichtet, das imponiert den auf deutsche Ordnung gepolten Besucher, nicht mal eine ordentlich hohe Schwarzwälder Kirschtorte kann damit konkurrieren, und dieser silberne fischige Glanz fehlt eben. Gleich danach gibt es Artländer Bier aus dem Norden und direkt gegenüber präsentiert eine Jungwinzervereinigung mit Namen &#8220;Stilecht&#8221; Wein aus dem Süden, genauer der Pfalz, der genauso gut mundet wie das Bier von gegenüber – für Joachim den Wein, für mich das Bier. Und dann kommt der sehenswerteste Teil der Messe überhaupt: <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/08/6-november-slowfisch-bremen/dsc83186/" rel="attachment wp-att-273"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83186.jpg" alt="" title="DSC83186" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-273" /></a>die heimischen Fische auf Eis gelegt im Original, ganz frisch gefangen, noch aussehend wie lebendig, in ihrer vollen natürlichen Größe, man sieht, wie platt die Scholle ist. Und die großen Seeteufel und langen Schwertfische &#8211; die Besucher stehen in einer Reihe Schlange und staunen so wie wir. Wie Fische gefangen werden und wie fischartenschonend-verträglich das ist, ist auch ein Thema der Messe, ebenso wie das Angeln von Fischen. Ansonsten werden noch verschiedene Räucherfische, Fischgerichte, Käse, Honig, Spirituosen und auch viel Wurst wie die Kasseler Ahle Worscht von Rohde angeboten.<br />
Um 15 Uhr haben wir ein Geschmackserlebnis zur Geschmackssensorik von Fischen gebucht, das einzige der Verkostungsseminare, das ausgebucht ist. Anscheinend kennen die Menschen hier vor Ort ihren Fisch und wissen die Qualität zu würdigen. Wir probieren Seelachs, Rotbarsch, Hering, Pangasuis, Regenbogenforelle und Lachs zubereitet im Kochbeutel natur ohne weitere Zutaten und lernen vieles über Aussehen, Geruch, Textur.<br />
Ines Lehmann vom Max-Rubner-Institut Hamburg führt amüsant und sehr kompetent durch die Veranstaltung.<br />
Danach bleiben uns weniger als zwei Stunden Zeit für den Rest der Messe, die aber auch mehr als komplett ausreichend sind. Der Fisch verschwindet immer mehr zugunsten von Schokolade, Brot, Honig, Wein, Gewürzen, viel Senf, Marmelade, verschiedenenartigsten Ölen, Pfannen – zunehmend uninteressant. Ein originelles Erlebnis ist noch das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/08/6-november-slowfisch-bremen/dsc83240a/" rel="attachment wp-att-274"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83240A.jpg" alt="" title="DSC83240A" width="320" height="272" class="alignright size-full wp-image-274" /></a>Interview mit Gernot Riedl, Leiter des Slowfood-Conviviums Bremen, über die Esskultur im Norden. Die angeschlossenen Reise- und Caravan-Wohnmobilmessen, in die wir noch einen Blick werfen, sind für uns mehr als langweilig, weil sie nur den allgemeinen Massengeschmack bedienen.<br />
Gleich danach treffen wir uns am Service-Point im Bahnhof mit meiner ehemaligen Schülerin Tina und ihrem Freund Lars. Wir erkennen uns gleich wieder, obwohl wir uns mehr als 15 Jahre nicht gesehen haben und wir beide inzwischen die Haarfarbe und -länge gewechselt haben &#8211; und das Alter. Wir fahren mit ihnen beiden auf ein Dorf bei Bremen, Scharmbeckstotel. Sie bewirten uns köstlich mit Lammfilet in Gemüse mit Reis und pfälzischem Rotwein. Der Abend zwischen Vergangenheit und unserer aller Zukunft ist so spannend, dass wir abbrechen müssen, um einigermaßen rechtzeitig ins Bett zu kommen und nicht allzu tief ins Glas zu gucken.</p>
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