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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Marlis Jonas</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>30. November: nach Rothenburg o.d.T.</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 10:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach Rothenburg: Winterstimmung mit Glühwein, professioneller Touristenbetrieb (Ziel: Stephan) Alles weiß, es ist gestern über Tag Winter geworden, und der Schnee bleibt sogar in LU-Mitte liegen bis heute, bei minus 0,3 Grad wohl auch noch länger. Die Koffer sind leicht, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Rothenburg: Winterstimmung mit Glühwein, professioneller Touristenbetrieb (Ziel: Stephan)</strong></p>
<p>Alles weiß, es ist gestern über Tag Winter geworden, und der Schnee bleibt sogar in LU-Mitte liegen bis heute, bei minus 0,3 Grad wohl auch noch länger. Die Koffer sind leicht, wir haben alle warme Kleidung an. Der frische Schnee knistert unter den Fußsohlen. Beim Warten in Mannheim beobachten wir einen durchfahrenden Güterzug, von dessen Dächern Schnee wie Puderzucker herunterfällt, dazu scheint die Sonne.<br />
In Mannheim starten wir wie viele andere Züge auch mit leichten Verspätungen, aber das macht uns nichts aus: wir nehmen einen anderen schon verspäteten Zug, andere Anschlüsse unterwegs warten, und am Ziel sind wir wieder pünktlich: Ideengeber Stephan schickt uns nach <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84850/" rel="attachment wp-att-533"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84850.jpg" alt="" title="DSC84850" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-533" /></a><strong>Rothenburg ob der Tauber</strong>. Nach Umsteigen in Frankfurt und Würzburg geht es vorbei an so unbekannten Haltestellen wie Winterhausen &#8211; passt sehr gut zum heutigem Wetter &#8211; Ochsenfurt, Marktbreit, Uffenheim bis zum Umsteigebahnhof Steinach. Bis zur Endhaltestelle Rothenburg gibt es noch zwei Bedarfshaltestellen, die extra angesagt und vom Fahrgast gedrückt werden müssen &#8211; das kennen wir doch schon aus anderen Regionen. Der ausgeliehene Reiseführer informiert uns, dass wir uns in Tauberfranken bewegen. Es gibt für die Regionen alle möglichen gröberen und feineren Einteilungen. Gleich nach Verlassen des Bahnhofsgebäudes in Rothenburg mache ich meine ersten Erfahrungen mit diesem Winter und falle nicht auf die Nase, sondern nach hinten auf der einzigen winzigen Glatteisstelle weit und breit, weil ich in Gedanken schon wieder beim nächsten Foto bin. Es geht nochmal gut, es stellen sich erstmal keine ernsthaften Beschwerden ein.<br />
Ideengeber Stephan hat hier mit unserer Tochter Tina vor vielen Jahren – im Frühjahr 2002 &#8211; das halbjährige Kennenlernen gefeiert. Sie haben damals mit der regionalen Spezialität <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84852/" rel="attachment wp-att-534"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84852.jpg" alt="" title="DSC84852" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-534" /></a>Schneeballen auf dem Stadtmauerrundgang den Ausblick genossen, wir genießen ihn zur Dämmerung mit Weihnachtsbeleuchtung und echtem Schnee &#8211; romantischer kann Rothenburg gar nicht mehr sein. Das scheinen auch die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84879/" rel="attachment wp-att-535"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84879.jpg" alt="" title="DSC84879" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-535" /></a>japanischen Touristen als Geheimtipp zu wissen, denn die Stadt ist keinesfalls touristenfrei, Gruppenführungen begegnen uns überall.<br />
Das 175-jährige Bahnjubiläum wird im Puppen- &#038; Spielzeug-Museum begangen mit einer großen Märklin-Eisenbahnanlage, Frau Haupt gibt uns ein Interview zur Eisenbahn-Ausstellung und zum Rothenburg-Tourismus. Wir gehen über den rund um das Rathaus angesiedelten Weihnachtsmarkt, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84892/" rel="attachment wp-att-536"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84892.jpg" alt="" title="DSC84892" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-536" /></a>aufgeräumt und niveauvoll, und heute nicht besonders voll. Das Gedränge finden wir im warmen Durchgang beim fränkischen weißen Glühwein, auf Wunsch mit Schuss und in der Nachfüllung billiger. Ein Ausweichen dieser vorweihnachtlichen Aktionen ist im Ortszentrum unmöglich, dazu gibt es Dauerweihnachtseinkauf bei Käthe Wohlfahrt, erleichtert durch dirndlbekleidete Verkäuferinnen. Der Konsumbetrieb ist hier perfekt, professionell, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84922/" rel="attachment wp-att-537"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84922.jpg" alt="" title="DSC84922" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-537" /></a>mit langer Erfahrung durchorganisiert, irgendwie selbstverständlich. Es ist zwar grundsätzlich alles etwas übertrieben, total touristisch und dennoch in sich stimmig und <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84903/" rel="attachment wp-att-538"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84903.jpg" alt="" title="DSC84903" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-538" /></a>im Detail liebenswert. Überall gibt es die &#8220;Schneeballen&#8221;, die wir auf den ersten Blick gar nicht gesehen haben &#8211; da muss doch mal ein echter Schneeball her, Schnee ist ja da.<br />
Was mich besonders erfreut: ungehemmtes Fotografieren ist in so einer Touristenstadt überall möglich, da zu jeder Zeit Fotoapparate, Digicams und Camcorder im Dauerbetrieb auf alles sich Bewegende, Beleuchtete oder einigermaßen historisch oder bedeutsam Aussehende gerichtet werden; so gelingen mir <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84900/" rel="attachment wp-att-539"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84900.jpg" alt="" title="DSC84900" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-539" /></a>viele Fotos von genießenden Japanern und vielsprachigen Souvenirverkäufern.<br />
Wir beschließen den Abend im Bioland-Restaurant <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/01/30-november-nach-rothenburg-o-d-t/dsc84821a/" rel="attachment wp-att-540"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC84821A.jpg" alt="" title="DSC84821A" width="280" height="238" class="alignright size-full wp-image-540" /></a><a href="http://www.biohotel-zum-baeren.de">&#8220;Zum Bären&#8221;</a> bei Steak vom Hohenloher Weiderind, und Joachim ernährt sich erfrischend vegetarisch – alles vorzüglich. Der Inhaber erklärt uns seine überzeugenden Ansichten, die eine konsequente und doch undogmatische Mischung von Bio- und Slowfood-Grundsätzen mit regional-handwerklichen Ansätzen sind.</p>
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		<title>23. November: Dortmund und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Rundgang in Marlis&#8217; Jugendviertel in Dortmund, Besuch des neuen Dortmunder U, Grünkohl und zurück nach LU Angelika berichtet mir, welche positiven Auswirkungen die Kulturhauptstadt Essen mit vielen Veranstaltungen auf Dortmund hat und wie der U-Turm Dortmund &#8211; Zentrum für Kunst &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rundgang in Marlis&#8217; Jugendviertel in Dortmund, Besuch des neuen Dortmunder U, Grünkohl und zurück nach LU</strong> </p>
<p>Angelika berichtet mir, welche positiven Auswirkungen die Kulturhauptstadt Essen mit vielen Veranstaltungen auf Dortmund hat und wie der U-Turm Dortmund &#8211; Zentrum für Kunst und Kreativität &#8211; über die Stadt hinaus strahlt.<br />
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Wiederentdeckung meines Kiezes: aus meiner Grundschule, die jetzt im Problemviertel liegt, ist die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84637/" rel="attachment wp-att-481"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84637.jpg" alt="" title="DSC84637" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-481" /></a>Vorzeige-Grundschule <a href="http://www.grundschule-kleinekielstrasse.de/">&#8220;Kleine Kielstraße&#8221;</a> geworden, aus der Behelfskirche die zur Gebetsstunde gut besuchte <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84621/" rel="attachment wp-att-482"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84621.jpg" alt="" title="DSC84621" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-482" /></a>Dortmunder Zentral-Moschee. Wo die Villa eines Möbelhändlers stand – Angelika und ich, wir drückten uns an seinem Gartenzaun die Nasen platt, weil er in seinem Garten so einen schönen hellbauen Springbrunnen hatte &#8211; steht jetzt in der Nähe die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84615/" rel="attachment wp-att-483"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84615.jpg" alt="" title="DSC84615" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-483" /></a>Hochhausruine Kielstraße 26 aus den Sechzigern, die regelrecht pleite gegangen ist – ein mahnendes Beispiel für falsche Renditeversprechen. 2012 wird die Stadt Dortmund das Haus nach endlosen Rechtsklärungen abreißen. Die Straßen in diesem Viertel sehen allesamt trostlos aus, das macht nicht nur der trübe Novembertag, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84653/" rel="attachment wp-att-484"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84653.jpg" alt="" title="DSC84653" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-484" /></a>viele Häuser sind auch 50 Jahre später noch rußgeschwärzt.<br />
Ein kurzes Gespräch mit einem Briefboten bestätigt den Eindruck. Trotzdem lebt die Vergangenheit in starken Bildern und Erlebnissen in mir. Hier hat sich wohl zu wenig verändert, so ist aus den einfachen Verhältnissen von damals ein Umfeld des Verfalls, mit einzelnen Versuchen des Gegensteuerns geworden.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84667/" rel="attachment wp-att-485"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84667.jpg" alt="" title="DSC84667" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-485" /></a>An der Bornstraße verlassen wir den Dortmunder Norden und schauen nach, was aus der ehemaligen Union-Brauerei, deutlich im Stadtbild an den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84672/" rel="attachment wp-att-486"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84672.jpg" alt="" title="DSC84672" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-486" /></a>großen &#8220;U&#8221; erkennbar, durch den Kulturhauptstadt-Umbau geworden ist.<br />
Das &#8220;Museum am Ostwall&#8221; ist hierhin umgesiedelt, aber das U-Haus ist alles andere als fertig. Vorherrschend sind noch Baustellenatmosphäre und Wachpersonal. Das Museum ist zwar umgezogen, aber die ganze Zugangssituation sieht sehr unfertig aus. Nur die Medieninstallationen von Prof. Winkelmann beeindrucken. Durch eine kreative Zwischennutzung der Fachhochschule Dortmund mit der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84682/" rel="attachment wp-att-487"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84682.jpg" alt="" title="DSC84682" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-487" /></a>Ausstellung &#8220;ORANGE im U&#8221;, als Bachelor-Arbeit initiert von Clemens Müller, lädt die erste Etage zum Verweilen und zum Befragen des Machers ein: Seine Idee ist diese als Mitmachprojekt konzipierte Ausstellung. Er hat Menschen aufgefordert, ihre orangenen – eine wichtige Farbe der 70er &#8211; Haushaltsgebrauchsgegenstände für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, was sie dann auch reichlich taten. Mit anderen Farben, meint er, hätte das nicht so funktioniert. Jetzt sind 550 sehr typische Gebrauchs-, Design-, Mode- und Dekorationsobjekte zusammengekommen.<br />
Nach dem letzten Grünkohl jagen wir mit Tempo 300 wieder nach LU zurück.</p>
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		<title>22. November: Essen und Dortmund</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
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		<description><![CDATA[Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in Essen erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester</strong></p>
<p>Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in <strong>Essen</strong> erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner Familie gelebt hat. Im besagten Hinterhof hat er viel mit seinen beiden jüngeren Brüdern gespielt, ein ganz besonderes Spiel, was mich aus seinen lebendigen Schilderungen derart fasziniert hat, dass ich diesen Ort schon lange mal sehen wollte. Auf dem Hof bildeten sie in Miniatur den für sie bedeutsamen Teil des Essener Straßenbahnnetzes ab. Joachim hat vom ausgedienten Kinderlaufstall die Stangen für die Verkehrs- und Haltestellenschilder verbaut, dann wurde nach Fahrplan mit dem Roller Straßenbahn auf den Wegen gefahren. Inzwischen haben die Linien andere Nummern oder sind zur U-Bahn geworden, der Radius geht viel weiter.<br />
Wie kommen wir nun in diesen Innenhof? Diese Frage beschäftigt mich so lange wie ich diesen Wunsch habe, den Ort zu sehen. In den vergangenen Jahren standen wir mehrmals vor der Haustür in der Steinhausenstraße, und nun? Keinen Mumm in den Knochen zu klingeln, was sagen, und selbst wenn ich mich überall traue zu klingeln, macht sicher keiner auf. In unserem Reisejahr will ich diese Nuss knacken, nehme mir die Zeit, mir im Vorfeld zu überlegen, wie. Bei unserem letzten Besuch in Essen in diesem Sommer habe ich mir die Namen auf dem Klingelbrett gemerkt und bei der Teleauskunft nach den Nummern geforscht, die Suche blieb ergebnislos. Die Rückwärtssuche ergab eine Nummer im Haus und ein nettes Gespräch mit Frau Krieger, die nach Joachims Familie 40 Jahre bis vor einem Jahr in der Wohnung wohnte, zur Geschichte des Hauses. Von ihr kam der entscheidende Tipp: im Haus um die Ecke ist die <a href="http://www.krebskranke-kinder-essen.de/">&#8220;Essener Initiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.&#8221;</a>, da käme ich doch sicher rein und hätte Blick auf den Garten. Das hat hervorragend funktioniert, wir sind heute um 11 Uhr verabredet. Der Zivildienstleistende zeigt uns den eigenen Hof, vom dem aus ein guter <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84437/" rel="attachment wp-att-459"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84437.jpg" alt="" title="DSC84437" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-459" /></a>Blick in den &#8220;Sehnsuchtsgarten&#8221; möglich ist. Er ist viel kleiner als in meiner Vorstellung und recht verwildert, mit großen Bäumen. Wir dürfen noch einen Blick aus den Fenstern der Dachwohnung nehmen und haben einen sehr guten Überblick über die Innenhöfe des Carrees, auch für Joachim eine neue Erfahrung, hatte er doch die rückwärtige Tankstelle anders verortet. Gisela Pfänder von der Initiative gibt uns noch ein Interview über Essen seit ihrem Spielen in Trümmergrundstücken, wie sie den Nahverkehr nutzt, die neuen Bauwerke wie den Berthold-Beitz-Boulevard und die 61. Essener Lichterwochen.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84463/" rel="attachment wp-att-460"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84463.jpg" alt="" title="DSC84463" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-460" /></a>Trotzdem will ich unbedingt noch an besagter Haustür stehen und überall klingeln. Wie erwartet, keiner macht auf. Ich will schon weggehen, fasse aber noch den Knauf der Haustür an &#8211; und die Tür ist auf!!! Das ist für mich wie ein &#8220;Sesam öffne dich&#8221;! Joachim erkennt sofort das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84508/" rel="attachment wp-att-461"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84508.jpg" alt="" title="DSC84508" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-461" /></a>Treppenhaus ohne jegliche Veränderung wieder, durch die geöffnete <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84469/" rel="attachment wp-att-464"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84469.jpg" alt="" title="DSC84469" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-464" /></a>Kellertür geht es ohne Probleme in den Garten, jetzt sind wir beide überglücklich. Joachim findet seine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84483/" rel="attachment wp-att-462"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84483.jpg" alt="" title="DSC84483" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-462" /></a>zugewachsenen Wege der Straßenbahnen wieder, die Pflasterung und die seitlichen Backsteineinfassungen sind im Original erhalten, selbst das Rondell, jetzt alles mit Buchsbaum gesäumt ist noch da, nur eben verwildert. Dafür gibt es jetzt am <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84480/" rel="attachment wp-att-463"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84480.jpg" alt="" title="DSC84480" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-463" /></a>&#8220;Porscheplatz&#8221; – früher Teppichklopfstange &#8211; einen blauweißkarierten Wachstuch-Tisch und gegenüber zwei menschengroße Figuren im Garten. Uns gelingen viele Fotos.<br />
Entspannt durchstreifen wir das Viertel nach weiteren Erinnerungen und gehen zu seiner ehemaligen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84555-2/" rel="attachment wp-att-472"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC845551.jpg" alt="" title="DSC84555" width="260" height="173" class="alignright size-full wp-image-472" /></a>Kepler-Grundschule, die jetzt die Jahrgangsstufen 5 bis 7 der <a href="http://www.gesamtschule-essen-holsterhausen.de/">Holsterhauser Gesamtschule</a> beherbergt.<br />
Wir sind am Nachmittag mit meiner <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84604/" rel="attachment wp-att-468"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84604.jpg" alt="" title="DSC84604" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-468" /></a>Schwester Angelika in <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84586a-2/" rel="attachment wp-att-475"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84586A1.jpg" alt="" title="DSC84586A" width="260" height="226" class="alignright size-full wp-image-475" /></a><strong>Dortmund</strong> verabredet, zum Geburtstagsnachfeiern und Übernachten.</p>
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		<title>19. November: Wuppertal</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 10:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
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		<description><![CDATA[nach Wuppertal: Schwebebahn, Überraschungen in Barmen, weitere Entdeckungen. Erster Tag Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen, 10 Grad, bewölkt. Durch die Buden geht es auf Gleis 3 in LU-Mitte. Wir warten fünf Minuten auf den Zug, ganz so wie ich es entspannend finde &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/20/395/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Wuppertal: Schwebebahn, Überraschungen in Barmen, weitere Entdeckungen.</strong></p>
<p>Erster Tag Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen, 10 Grad, bewölkt. Durch die Buden geht es auf Gleis 3 in <strong>LU-Mitte</strong>. Wir warten fünf Minuten auf den Zug, ganz so wie ich es entspannend finde und Joachim es gar nicht mag. Heute bin ich mal dran!<br />
Auf unserer bisherigen Reise haben wir den Verlauf des Herbstes genau beobachten können, gerade fährt der Zug an den Kühltürmen von Biblis vorbei und mir fällt auf, dass gar keine Blätter mehr an den Bäumen hängen, die dunkle Jahreszeit ist mit der Zeitumstellung angebrochen, das müssen wir auch bei unserer Tagesplanung berücksichtigen. An unserer Vierer-Tischgruppe sind wir nur Bahncard 100-Inhaber. Unser Mitfahrer legt einfach die Karte auf den Tisch, um vom Schaffner ungestört schnarchen zu können. Am Freitagnachmittag ist der Zug sehr gut gefüllt, zu 90 % durch junge, schlafende Menschen mit vielen Bundeswehrheimfahrern. Noch im Zug wollen wir uns auf Wuppertal vorbereiten mit Reiseführern aus dem Ruhrgbiet, die Joachim aus der Bibliothek geholt hat, lernen aber gleich, dass diese Stadt im Bergischen Land liegt und nicht mehr im Ruhrgebiet. Also müssen wir uns auf das ausliegende Prospektmaterial im Hotel verlassen. Eigentlich ist unserer Ziel <strong>Wuppertal</strong> nur zufällig entstanden, denn wir wollten nach Essen, da bin ich meine eigene Ideengeberin, ich will sehen, wo Joachim als Kind gespielt hat. Da in Essen aber gerade Messe ist und nur noch wenige Hotelbetten zu Messepreisen zu ergattern sind, haben wir uns kurzerhand für Wuppertal entschieden, diese Stadt kennen wir beide noch nicht. Das muss ich zu meiner Schande gestehen, obwohl ich im nur 45 km entfernten Dortmund aufgewachsen bin. Mein Vater hat in meinen Kindertagen in den 50er Jahren verkündet, dass im Ruhrgebiet alle Städte gleich aussehen und deshalb der Besuch der anderen Städte nicht lohnend sei. Da bin ich inzwischen ganz anderer Meinung und hole endlich, fast 50 Jahre später dank der Bahncard 100 diese Entdeckungen nach.<br />
In Wuppertal empfängt uns ein noch geschlossener Weihnachtsmarkt und die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84134.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84134.jpg" alt="" title="DSC84134" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-410" /></a>Schwebebahn. Endgültig hat die Deko überall von Kürbis auf Krippe umgerüstet. Wir beeilen uns, das Gepäck im Hotel nahe Hbf., also in Elberfeld loszuwerden, um noch halbwegs was bei Tageslicht von der Stadt zu sehen und natürlich Schwebebahn zu fahren, im Bahncard-Ticket enthalten. Nicht weit vom Hotel, vorbei an einem großen Sparkassen-Hochhaus, ist die Haltestelle. Beim Betreten schwankt die Bahn, eigentlich logisch, sie steht ja nicht auf Füßen, sondern schwebt, in der Bahn steht an den Ausgangstüren &#8220;pendelt&#8221;. Aus der Bahn fällt der Blick auf erleuchtete Wohnungen auf Augenhöhe und nach unten auf die Wupper. Wir haben im Hotel eine Broschüre &#8220;wegweisend &#8211; keiner wie wir&#8221; entdeckt und folgen dem beschriebenen Stadtrundgang durch Barmen. In Wikipedia stehen ausführliche Erklärungen zu Geschichte und Industrieentwicklung im Tal der Wupper, das hilft beim Verständnis und macht klar, warum Wuppertal in mehrfacher Hinsicht was Einmaliges und daher gut zum Entdecken ist. Für Touristen gibts auf jeden Fall die Schwebebahn. Wir gehen vorbei an den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84144.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84144.jpg" alt="" title="DSC84144" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-411" /></a>Bürgerhäusern der Familie Engels von 1775 und 1795 &#8211; Friedrich Engels stammt von hier,  vorbei am renovierten 50er Jahre Bau des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84151.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84151.jpg" alt="" title="DSC84151" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-412" /></a>Opernhauses, hier tritt das weltberühmte Tanztheater Wuppertal Pina Bausch auf. Beinahe hätten wir noch Karten bekommen. Diskussionen zur Haushaltsdeckung stehen auch auf dem Programm. Ein Abstecher führt uns zum Bahnhof Barmen, die Buchstaben von &#8220;Wuppertal Barmen&#8221; sind so über das Zifferblatt verteilt, dass damit die zwölf Stunden gekennzeichnet sind. An der Gemarker Kirche erfahren wir von der Barmer Erklärung der bekennenden Kirche, die hier 1934 zum Nationalsozialismus verfasst wurde. Über den Johannes-Rau-Platz, der hier geboren und auch Oberbürgermeister war, gelangen wir ins schlossartige <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84184.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84184.jpg" alt="" title="DSC84184" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-413" /></a>Rathaus von 1908. Es ist schon 18:30, aber wir haben ja gelernt, nicht schüchtern zu sein, was öffentliche Gebäude anbelangt, also betreten wir das Rathaus durch eine noch offene Tür. Eine freundliche weibliche Stimme fragt nach unseren Wünschen und läßt uns eintreten, macht extra Licht und öffnet uns das Treppenhaus und eine Fotoausstellung der Partnerstadt St.-Etienne. Wir entdecken einen Paternoster, eine heute nicht mehr erlaubte dauernd umlaufende Kette von offenen Kabinen, und sind völlig begeistert, dass es solch einen Aufzug heute noch gibt. Ich kenne so ein Exemplar aus Kindertagen im Dortmunder Rathaus und hatte immer Angst, damit zu fahren, denn was ist, wenn ich oben angelangt bin, stehe ich dann auf dem Kopf? Wir wollen schon das Rathaus verlassen, da fragt uns die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84192.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84192.jpg" alt="" title="DSC84192" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-414" /></a>Pförtnerin, Erika Venuti, ein echtes &#8220;Barmer Mädel&#8221;, ob wir Paternoster fahren wollen, sie hat uns den Wunsch von den Augen abgelesen. Zur Sicherheit interviewe ich sie vorher, vielleicht geht da ja hinterher nicht mehr! Sie schaltet ihn ein, und mutig besteigen wir die Kabine, die uns ohne auf dem Kopf zu stehen einmal im Kreis rauf und wieder runter und durch den Keller zurück zum Ausgangspunkt bringt. Vor lauter Aufregung werden die Fotos alle nichts. Mit so viel Freundlichkeit hatten wir in keiner Weise gerechnet und verlassen beschwingt das Rathaus. In der langweiligen &#8220;alle Städte sind gleich&#8221;-Fußgängerzone, die wir schon Richtung Brauhaus, von Hunger und Durst getrieben, verlassen wollen, begegnen uns <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84197.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84197.jpg" alt="" title="DSC84197" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-415" /></a>drei junge Menschen, die uns einfach was gutes tun und uns mit Kaffee, Tee und Plätzchen verwöhnen wollen. Sie sind von der Freien evangelischen Gemeinde und üben den Umgang mit Ausgegrenzten, hier praktisch aber erstmal das Ansprechen an sich, das ist ihnen bei uns sehr gut gelungen. <a href='http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/20/395/ab19_wuppertal_jugendfreieevgemeinde/' rel='attachment wp-att-493'>Interview mit den Jugendlichen</a> Danach gehts ins Wuppertaler Brauhaus, seit 1997 im ehemaligen Volksbad von 1882, wir sitzen also im ehemaligen Schwimmbecken, diese Vorstellung gefällt mir gut. Das Bier ist so flüssig wie das Wasser zum Schwimmen damals, leider lassen die Speisen beim Anblick der Nachbildung der Wuppertaler Schwebebahn über dem Tresen reichlich auf sich warten. So kommen wir erst etwas später wieder mit der Schwebebahn zurück zum Hotel.</p>
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		<title>14. November: zurück nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 21:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abschiedsspaziergang in Bad Suderode, im Kleinbus nach Quedlinburg ins Weltkulturerbe, Rückfahrt nach LU Nach einem gemeinsamen Frühstück im proppenvollen Speisesaal der Klinik, wo das Frühstück für die Patienten und deren Angehörige auch an einem Sonntag nur bis 9 Uhr serviert &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/14-november-zuruck-nach-ludwigshafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abschiedsspaziergang in Bad Suderode, im Kleinbus nach Quedlinburg ins Weltkulturerbe, Rückfahrt nach LU</strong></p>
<p>Nach einem gemeinsamen Frühstück im proppenvollen Speisesaal der Klinik, wo das Frühstück für die Patienten und deren Angehörige auch an einem Sonntag nur bis 9 Uhr serviert wird, machen wir mit <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84047.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84047.jpg" alt="" title="DSC84047" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-384" /></a>Onkel Klaus einen kleinen Spaziergang. In der Halle treffen wir zufällig auf Schwester Marlies, die für einen Urlaub im <a href="http://www.neuvandsburg.de/tanne">&#8220;Christlichen Freizeit- und Erholungshaus Tanne&#8221;</a> in Elbingerode/Harz wirbt.<br />
Um 13 Uhr verabschieden wir uns und rollen mit Gepäck bergab in den Ort <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84053.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84053.jpg" alt="" title="DSC84053" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-385" /></a>Bad Suderode. Passend zum Sonntag scheint die Sonne, die Temperaturen sind frühlingshaft. Ein öffentlicher Kleinbus, der nur Platz für acht Personen hat – es sind gerade noch die zwei Plätze für uns frei – bringt uns nach <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84064.jpg" alt="" title="DSC84064" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-386" /></a><strong>Quedlinburg</strong>. Wir hatten schon von mehreren Seiten auf dieser Reisetappe den Hinweis erhalten, hier unbedingt Station zu machen, was wir jetzt auch in die Tat umsetzen und deshalb die Rückkehr nach Ludwigshafen um eine Stunde nach hinten verschieben. Es gibt weder Toiletten noch Gepäckaufbewahrungsfächer im Bahnhof, aber im nahegelegenen Hotel ist man so freundlich und nimmt das Gepäck entgegen.<br />
Die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84083.jpg" alt="" title="DSC84083" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-387" /></a>Altstadt von Quedlinburg ist seit 1994 Unesco-Weltkulturerbe, ein Flächendenkmal.<br />
Über 50% der ca. 1200 Fachwerkhäuser – aus mehreren Jahrhunderten, das älteste vor 1300 -, die auf dem Markt, um das Schloss und den umgebenden Gassen ein sehr malerisches Bild abgeben, sind mittlerweile restauriert, viele andere dazwischen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84099.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84099.jpg" alt="" title="DSC84099" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-388" /></a>warten noch darauf. Mittendrin steht ein Renaissance-Rathaus. So ergibt sich eine Mischung zwischen Romantik und Verfall, Moderne und Vergangenheit. Bei dem Wetter sind viele Ausflügler in der Innenstadt unterwegs, alle Straßencafés sind – Mitte November! &#8211; voll besetzt.<br />
Mit dem Gefühl, eine sehr schöne Stadt nicht verpasst zu haben, machen wir uns auf die Rückfahrt. Über <strong>Halberstadt</strong> und <strong>Hannover</strong> geht die Reise nach <strong>Mannheim</strong> und <strong>LU-Mitte</strong>. Der ICE ab Hannover ist so voll, dass ich bis Göttingen und Joachim bis Kassel stehen muß. Der Zugbegleiter meint, es seien noch Fahrgäste aus einem ausgefallenen ICE im Zug. Das sind verzichtbare Abenteuer, die aber auch dazu gehören, dafür erreichen wir aber pünktlich nach einer sehr dichten, schönen und recht komplikationslosen, Reise mit vielen interessanten Erlebnissen unseren Zielbahnhof.</p>
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		<title>13. November: Hankensbüttel, nach Bad Suderode</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 20:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[Hankensbüttel: Entdeckungen auf dem Weg von der Wassermühle, Besuch des Otterzentrums (Ziel: Yvette), Fahrt zu Onkel Klaus nach Bad Suderode Anmerkung: Alle Tierbilder entstanden im &#8220;OTTERZENTRUM Hankensbüttel&#8221;. Vor dem Frühstück noch interviewe ich die &#8220;Mühlenwirtin&#8221; Helga Schulze: vor der Wende &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hankensbüttel: Entdeckungen auf dem Weg von der Wassermühle, Besuch des Otterzentrums (Ziel: Yvette), Fahrt zu Onkel Klaus nach Bad Suderode</strong></p>
<p>Anmerkung: Alle Tierbilder entstanden im &#8220;OTTERZENTRUM Hankensbüttel&#8221;.<br />
Vor dem Frühstück noch interviewe ich die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83872-2/" rel="attachment wp-att-366"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC838721.jpg" alt="" title="DSC83872" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-366" /></a>&#8220;Mühlenwirtin&#8221; Helga Schulze: vor der Wende waren sie Zonenrandgebiet, jetzt liegt Hankensbüttel mitten in Deutschland, wahrlich eine große Umstellung. Der Ort liegt am Rande der Lüneburger Heide, die noch vor Jahrzehnten von den dort beheimaten Schafherden samt Schäfern beweidet wurde. Das lohnt heute nicht mehr, weil der Absatz von Fleisch und besonders von Wolle nur noch wenige Abnehmer findet. Dadurch wird die Heide als vom Menschen durch Raubbau geschaffene Kulturlandschaft nicht mehr durch die Schafe beweidet, und die Natur, sprich die Wälder, kommen zurück.<br />
Nach dem vorzüglichen Frühstück besichtigen wir die Rentelmannsche Wassermühle, die wieder voll funktionsfähig ist, ein 4,40 m großes Mühlrad hat und auch offiziell besichtigt werden kann samt Vorführung des Mühlenbetriebs.<br />
Heute sind wir auf Erinnerungstour von Yvette und ihrer Familie, die Ostern 1989 gemeinsam das Otter-Zentrum in Hankensbüttel – seit Mai 1988 geöffnet &#8211; besucht haben. Wir sollen nachschauen, ob es heute noch genauso spannend ist wie damals, als viel für die ganze Familie geboten wurde.<br />
Auf dem Fußweg dorthin mit unseren Koffern, die wir über Herbstlaub ziehen, sehen wir viele alte Klinker- und Fachwerkbauten, die uns sehr gefallen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83895/" rel="attachment wp-att-368"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83895.jpg" alt="" title="DSC83895" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-368" /></a>Am Samstag Morgen ist Gartenarbeit angesagt, an mehreren Stellen werden große Stapel Äste verbrannt, es sieht aus wie Osterfeuer. Wir passieren das Kloster Isenhagen, die alte Kirche dahinter und einen 1436 errichteten Backsteinspeicher samt &#8220;Fachschule für Augenoptik Niedersachsen&#8221;. Leider haben wir unseren Terminplan so eng gestrickt, dass für die Besichtigungen keine Zeit ist, da müssen wir noch lockerer werden.<br />
Jetzt habe ich mit meiner Kamera die Krise: alle Fotos, die ich seit heute morgen mache, haben einen ungewollten Weichzeichnereffekt, sind also leicht verschwommen. Da stimmt was nicht. Dank Joachims Kameraerforschung und -reinigung stellt sich heraus, dass auf der Frontlinse eine Salzbeschichtung von Regen und Wind war, die wir von Spiekeroog nach Hankensbüttel importiert haben.<br />
Nach einstündiger Wanderung sind wir im <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83924a/" rel="attachment wp-att-369"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83924A.jpg" alt="" title="DSC83924A" width="249" height="320" class="alignleft size-full wp-image-369" /></a>Otter-Zentrum angelangt und froh und glücklich mit den unerwarteten Entdeckungen, die wir schon auf diesem kurzen Anmarsch gemacht haben. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83994a/" rel="attachment wp-att-371"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83994A.jpg" alt="" title="DSC83994A" width="193" height="200" class="alignright size-full wp-image-371" /></a>Ich stehe eigentlich nicht so auf Besichtigungen von Zoos, obwohl ich Tiere mag, und hatte schon im Vorfeld eher einen Widerwillen gegen diese Entdeckungstour und alle Vorurteile parat. Was für ein Glück, dass Ideengeberin Yvette uns hier her geschickt hat, denn ohne diesen Auftrag wäre ich niemals hier gelandet, und jetzt bin ich begeistert. Selbst bei leicht regnerischem Wetter ist das Otter-Zentrum eine Fundgrube für neue Erfahrungen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83979a/" rel="attachment wp-att-370"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83979A.jpg" alt="" title="DSC83979A" width="208" height="320" class="alignright size-full wp-image-370" /></a>Ein äußerst engagierter Zivildienstleistender, René Kammann, 21 Jahre alt, macht die Fütterungen der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83964a/" rel="attachment wp-att-372"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83964A.jpg" alt="" title="DSC83964A" width="182" height="200" class="alignleft size-full wp-image-372" /></a>kleinen Landraubtiere der Reihe nach durch. Wir nehmen viel mit dem Sprachaufzeichnungsgerät auf, das kann ich gar nicht alles durch Schreiben wiedergeben, so spannend sind seine Vorträge im Original &#8211; wir arbeiten daran, das auf dieser Seite hörbar zu machen. Wir erfahren viel zum Thema <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/14/13-november-hankensbuttel-nach-bad-suderode/dsc83944/" rel="attachment wp-att-373"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83944.jpg" alt="" title="DSC83944" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-373" /></a>Marder und Auto, mit dem wir sogar persönlich als Stadtmenschen bei einem Landausflug vor einigen Monaten konfrontiert waren.<br />
Nach einem Mittagessen im Wintergarten des Otterzentrums verlassen wir, ausgestattet mit vielen neuen Tiererlebnissen, diesen besonderen Ort und bewegen uns zur Bushaltestelle &#8220;Schulzentrum&#8221; in Hankensbüttel. Selbst ohne Schule am Samstag kommt der Kleinbus pünktlich und bringt uns als einzige Fahrgäste samt vieler lokaler Informationen zum Bahnhof Wittingen.<br />
Von hier aus reisen wir am Nachmittag nach <strong>Bad Suderode im Harz</strong>, fast fünf Stunden lang über <strong>Braunschweig, Vienenburg, Halberstadt</strong> und <strong>Quedlinburg</strong>, am Ende mit der Selketal-Schmalspurbahn zum Zielort.<br />
Die Mitreisenden im Zug sind am Samstag keine Berufspendler, sondern fast ausnahmslos junge Menschen, die mit dicken Einkaufstüten von C&#038;A, New Yorker und Co aus Braunschweig kommen. Der Halt im Bahnhof Vienenburg, dem ältesten, noch erhaltenen Bahnhof in Deutschland von 1840 liegt leider im Dunkeln, so dass wir die jetzige Nutzung des Geländes mit Eisenbahn-Museum, Bücherei und dem 1869 angebauten Kaisersaal für Wilhelm I. und den auf den Nebengleisen stehenden Museumszügen nur im Licht der Taschenlampe erspähen können. Die 7 km Schmalspurstrecke ab Quedlinburg fährt leider nur ein kleiner Diesel-Triebwagen. Die Dampfzüge fahren erst ab 10. Dezember wieder.<br />
Wir treffen in Bad Suderode meinen Onkel Klaus, der Ziel unseres Abstechers in den Harz und hier in einer Reha-Klinik ist. Er hat in der Klinik Schwester Marlies Behrens wiedergetroffen, die er aus Kindertagen seines Sohnes in Stendal kennt, die Diakonisse ist und mich von früher bei den Besuchen der Oma Johanna Arendt kennt. Sie macht den Zubringerdienst zur Kurklinik, Klaus ist wie immer sehr lustig mit seinem Spruch aus tiefer Vergangenheit über einen Artikel in einem DDR-Magazin, noch zu Zeiten lange vor dem Mauerbau, den er sich aber über mehr als fünf Jahrzehnte gemerkt hat: ein Ost-Journalist berichtete von seinen West-Besuchen über &#8220;die penetrante Pünktlichkeit der Bahn&#8221;.</p>
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		<title>12. November: Nach Hankensbüttel</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 23:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[Spiekeroog-Abfahrt verspätet, dadurch Fahrt nach Hankensbüttel mit Autoeinlagen Wir sind jetzt schon länger als eine Woche unterwegs, ich kann es nicht glauben, es kommt mir viel kürzer vor, aber wenn ich an all die Erlebnisse und Begegnungen mit den Menschen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spiekeroog-Abfahrt verspätet, dadurch Fahrt nach Hankensbüttel mit Autoeinlagen</strong></p>
<p>Wir sind jetzt schon länger als eine Woche unterwegs, ich kann es nicht glauben, es kommt mir viel kürzer vor, aber wenn ich an all die Erlebnisse und Begegnungen mit den Menschen in dieser Zeit denke, merke ich, dass wir nicht erst seit gestern unterwegs sind.<br />
Weil eine Frau mit Koffer am Fenster vorbeizieht, googlet beim Frühstück Joachim „Spiekeroog Fähre Fahrplan“ und landet auf der Homepage von Spiekeroog, und da liest er, dass die Abfahrt der Fähre von 11:30 Uhr auf 10:15 Uhr verschoben wurde, gar nicht mal wegen des &#8220;Sturmtiefs&#8221;, das gar nicht so stürmisch ist, sondern weil es die Frachtfähre ist, die Personen eher nebenbei mitnimmt.<br />
Selbst das Hotel hat keine Information bekommen. Damit ist unser ohnehin schon schwierige Fahrpan mit sieben Mal umsteigen zu unserem nächsten Erinnerungsort von Yvette, <strong>Hankensbüttel</strong>, von Anfang an hinfällig, wir werden das Beste draus machen. Und das beginnt schon gleich danach, als ich die Hausdame unseres Hotels „Zur Linde“ Heike Feisthauer interviewe. Es gesellt sich Guido Panke dazu, den ich gleich mit interviewe, denn er hat, ganz passend, auch eine Erinnerungstour gemacht, er war hier vor über 30 Jahren oft mit seinen Eltern in Urlaub. Er will dasselbe Schiff wie wir nehmen und war auch schon auf der Herfahrt mit an Bord. Er ist so freundlich, uns in seinem Auto bis Oldenburg mitzunehmen, er will nach Hamburg. Die Hausdame weiß, dass die Linde schon mehr als 200 Jahre alt und das Haus vor 154 Jahren drumherum gebaut worden ist. Die Hotelgäste mußten in den Jahren vor der Währungsreform 1948 zusätzlich noch Naturalien mitbringen, z. B. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Wein, Brikett. Sie sieht die touristische Entwicklung Spiekeroogs sehr positiv, aber es soll &#8220;diese urige Ruhe bleiben und nicht syltähnlich werden&#8221;.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83849k/" rel="attachment wp-att-353"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83849K.jpg" alt="" title="DSC83849K" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-353" /></a>Der Weg zur Fähre ist auf dem Deich sehr stürmisch und regnerisch, aber wir schaffen das gut trotz des Gepäcks. An Bord ist es feucht und ziemlich voll. Zwischendrin schwankt das Schiff, Seemannsgang beim <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83855k/" rel="attachment wp-att-354"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83855K.jpg" alt="" title="DSC83855K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-354" /></a>Rumlaufen ist angesagt.<br />
Die Fahrt nach Oldenburg in Guido Pankes Auto vergeht wie im Flug bei spannender Unterhaltung. Weiter geht es nach Bremen, wo wir, egal wie wir die Auskunft im Internet auch quälen, eine Stunde Aufenthalt haben und die, statt in der wegen Wasserrohrbruch pünktlich zu unserer Ankunft geschlossenen Lounge , bei Kaffee und Kuchen im Bahnhof verbringen. Bremen ist ein Bahnknotenpunkt, wir sind in der letzten Woche schon mehrmals hier umgestiegen. Weiter geht es nach Uelzen über Soltau (geplant war Hannover), quer durch die Lüneburger Heide, die wir aber wegen Dunkelheit nicht sehen, genau zwei Stunden lang mit einem alten Dieseltriebwagen, endlich mal Zeit zum Lesen und Schlafen nach all den Überraschungen. Uelzen begrüßt seine Fahrgäste und uns mit einem von <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/13/351/dsc83860l/" rel="attachment wp-att-352"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83860L.jpg" alt="" title="DSC83860L" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-352" /></a>Hundertwasser gestalteten Bahnhof und jeder Menge Jugendgruppen, die wohl in die gemeinsame Wochenendfreizeit fahren. Die einen sind Pfadfinder, erkennbar an ihrem dunkelgelb-blau gerollten Halstuch, die anderen schleppen verpackte Musikinstumente. Allen gemeinsam sind dicke Rucksäcke mit herausragenden Schlafutensilien und ein munteres, fröhliches Geplapper. Sie singen sogar gemeinsam, diese Tonaufnahme misslingt leider wegen der vielen Nebengeräusche im Zug.<br />
Um 19:47 Uhr erreichen wir Wittingen. Helga Schulze, Inhaberin der &#8220;Rentelmannschen Mühle&#8221;, wo wir übernachten, ist so freundlich, uns von Bahnhof abzuholen. Das erspart uns ca. eine Stunde Fahrzeit, die wir noch wartend, per Bus und zu Fuß hätten zurücklegen müssen; ursprünglich war das nahtlos vorgesehen. Nach unserem Fahrplanchaos nehmen wir heute ihre Hilfe gerne an.  Obwohl ihr &#8220;Mühlenstübchen&#8221; eigentlich schon geschlossen hat, bereitet sie uns trotzdem noch eine schöne warme Mahlzeit zu.</p>
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		<title>11. November: Spiekeroog</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spiekeroog: Strandwanderung gegen den Wind, Regen, Teestube Wir beeilen uns, vor die Tür zu kommen, denn ab nachmittags soll &#8220;Schluß mit lustig&#8221; sein: Regen und sich stetig steigernder Wind, ab morgen nennt es sich laut Wetterbericht Sturmtief. Wir freuen uns, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spiekeroog: Strandwanderung gegen den Wind, Regen, Teestube</strong></p>
<p>Wir beeilen uns, vor die Tür zu kommen, denn ab nachmittags soll &#8220;Schluß mit lustig&#8221; sein: Regen und sich stetig steigernder Wind, ab morgen nennt es sich laut Wetterbericht Sturmtief. Wir freuen uns, denn so erleben wir den Norden so richtig mit seinen Elementen.<br />
Als wir das Hotel verlassen, sehen wir, warum es &#8220;Zur Linde&#8221; heißt, denn unmittelbar vor der Haustür steht eine dicke alte Linde. Das alte Haus muß drumherum gebaut worden sein, und am Eingang müssen sich manche bücken.<br />
Über die befestigten <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83733/" rel="attachment wp-att-325"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83733.jpg" alt="" title="DSC83733" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-325" /></a>Dünenwege vorbei an der Kurverwaltung gelangen wir zum <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83738k/" rel="attachment wp-att-327"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83738K.jpg" alt="" title="DSC83738K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-327" /></a>Strand, der trotz auflaufenden Wassers breit ist. Wir sehen einige Vögel wie Fasan und viele schwarzweiße größere Vögel. Wir sind nicht so bewandert in Ornithologie, so dass wir uns nicht sicher sind, ob es sich um Elstern handelt.<br />
Es sind einige <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83742k/" rel="attachment wp-att-328"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83742K.jpg" alt="" title="DSC83742K" width="299" height="320" class="alignleft size-full wp-image-328" /></a>dickverpackte Urlauber unterwegs, wird sind durchaus nicht alleine. Wir gehen in Richtung Wind, der uns mit Windstärke 5 kräftig entgegenbläst. Joachim muß mir sein <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83823.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83823.jpg" alt="" title="DSC83823" width="250" height="188" class="alignright size-full wp-image-347" /></a>Stirnband überlassen, trotz Mütze ist es mir zu kalt. Es macht richtig Spaß, sich rückwärts in den Wind zu stellen, den feinen Sand im Wind fliegen zu sehen, um gleich danach wieder vorwärts gegen den Wind anzukämpfen. Leider begegnen wir einem toten Seehundbaby, dem andere ein symbolisches Kreuz gebastelt haben. Wir erwandern uns ein <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83759k/" rel="attachment wp-att-329"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83759K.jpg" alt="" title="DSC83759K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-329" /></a>Panorama-Foto von Dünenschutzreisig mit Düne dahinter, dass Joachim &#8220;nur&#8221; noch zu Hause zusammenbauen muß; der erste Teil davon hier. Wir gehen bis zur <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83796/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83796.jpg" alt="" title="DSC83796" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-330" /></a>Spundwand an der Westseite, die bereits 1936 errichtet wurde. Gerne wären wir trotz kalter Finger vom Fotografieren noch weiter gegangen, so begeistert sind wir von Wind, Wasser und gefühltem Winter, aber jetzt beginnt es wirklich zu regnen – mit den Fotografiermöglichkeiten schwindet auch die Wanderlust.<br />
Vorbei an den Gleisen und der &#8220;Endstation&#8221; der ehemaligen und jetzt wiederbelebten 1-PS-Inselbahn gelangen wir wieder regendurchnässt in den Ort. Am Rathaus liegt auch die &#8220;Teetied&#8221;, die gerammelt voll ist, alle flüchten vor dem Regen. Wir finden gerade noch Platz an einem Tisch mit Sofa und Stühlen, an dem eine Ehepaar aus Siegburg sitzt. Durch ein Interview erfahre ich, dass sich zum Glück seit ihrem letzten Besuch vor ca. 35 Jahren nicht viel auf der Insel verändert hat, dass sie hier die Ruhe genießen, &#8220;nur der Hafen ist nicht mehr an der gleichen Stelle&#8221;. Beim Bezahlen bewundert der junge Kellner, dass ich in meinem Alter noch ein Iphone habe. Ich lobe die spielerische Bedienung, das hat er ja noch nie gehört&#8230; jeden Alter das seine!<br />
Wir wagen uns wieder raus in den stürmischen Regen, wir wollen noch was vom Ort sehen, der laut eigener Homepage 27 Straßen und ca. 350 Wohnhäuser hat. Unsere Ideengeber Ingrid und Heinz, die uns hierher geschickt haben, beschreiben schließlich die Insel als Geheimtipp &#8211; sie waren aber nicht im Herbst hier. Die kleine alte Inselkirche mit wenigen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83805/" rel="attachment wp-att-331"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83805.jpg" alt="" title="DSC83805" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-331" /></a>Grabsteinen drumherum, zwei davon mit Schiffen drauf, gefällt uns, ist aber leider zu. Wir durchstreifen noch ein paar Gassen, dann wird es zu nass und windig.<br />
Abends gehen wir zum Essen ins hauseigene Restaurant, das eine vorzügliche Küche hat. Joachim  bestellt eine große Portion Muscheln, ich will heute nur wenig, aber die Ofenkartoffel sprengt den Teller. Das Lokal hat eine Auszeichnung für den vegetarischen Teil seiner Küche erhalten, das kann ich gut nachvollziehen, Joachim ist vom Gemüse in beiden Gerichten begeistert. Leider fahren wir morgen wieder, mal sehen, wie sich der Wind bei der Überfahrt anfühlt.</p>
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		<title>10. November: Nach Spiekeroog</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
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		<description><![CDATA[mit vielen Zügen, Bus und Schiff nach Spiekeroog, Nachtwanderung (Ziel: Heinz &#038; Ingrid) Wir sind inzwischen so geübt in unserer Logistik mit Aufstehen, Packen, Frühstücken, dass wir schon zehn Minuten vor der eigentlichen Abmarschzeit fertig sind. Unsere Unternehmungslust kriegt so &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>mit vielen Zügen, Bus und Schiff nach Spiekeroog, Nachtwanderung<br />
(Ziel: Heinz &#038; Ingrid)</strong></p>
<p>Wir sind inzwischen so geübt in unserer Logistik mit Aufstehen, Packen, Frühstücken, dass wir schon zehn Minuten vor der eigentlichen Abmarschzeit fertig sind.<br />
Unsere Unternehmungslust kriegt so richtig Futter durch die heutige Fahrt von Bremerhaven zur <strong>Insel Spiekeroog</strong>: fünfmal umsteigen von RE zu zweimal RB Nordwestbahn, dann zum Bus und zur Fähre, die uns zur Insel bringt&#8230; andere brauchen die Welt, uns reicht Deutschland! Das ist wahrlich im HB-Männchens Sinne &#8220;Reisewahn mit der Eisenbahn&#8221;, darauf stehen wir!!<br />
Von Bremerhaven geht die Fahrt über Bremen nach Oldenburg (in Oldenburg an der Hunte), vorbei an Bookholzberg, Hude, unbekannte Orte im Novemberregen. Durch einen RE 5 Min früher ab Bremerhaven können wir in Bremen direkt mit einem RE weiterfahren und haben in <strong>Oldenburg</strong> Umsteigezeit, die uns Zeit zum Betrachten des Bahnhofs lässt. Es hätte aber auch mit den geplanten Zügen gereicht, sie waren pünktlich. Der gut erhaltene und renovierte Jugendstilbahnhof von 1915 wartet sogar noch mit einem heute anders genutzten Wartesaal der 3. und 4. Klasse auf, wie spannend wäre ein Ausflug in die Vergangenheit!<br />
Weiter geht die Reise mit der NWB in modernen Dieseltriebwagen nach Sande vor den Toren von Wilhelmshaven. Am nächsten Zug steht Esens/Ostfriesland als Ziel. In der Toilette läßt ein Foto auf Badefreuden am Meer hoffen. Über Schortens-Heidmühle fahren wir nach Esens, wo drei Busse bereitstehen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83643l/" rel="attachment wp-att-309"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83643L.jpg" alt="" title="DSC83643L" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-309" /></a>Wir steigen in den nach Neuharlingersiel, außer uns gibt es noch zwei weitere Fahrgäste. Das sei im Sommer ganz anders, sagt uns der freundliche und auskunftsfreudige Busfahrer, da seien 40 Fahrgäste ganz normal. Und viele Reisende würden mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, selbst Familien, da auf Spiekeroog Autos nicht erlaubt und selbst Fahrräder nicht erwünscht sind. Er klärt uns auf über die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83648/" rel="attachment wp-att-311"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83648.jpg" alt="" title="DSC83648" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-311" /></a>Orte, durch die wir fahren, ihre Veränderung in den letzten Jahren, und über &#8220;Enercon&#8221;, die Windkraftfirma mit Geldsegen für Aurich, mit ihren überall stehenden Windrädern.<br />
Bevor wir in See stechen, esse ich noch eine Ossi-Torte, soll heißen Neuharlingersieler Ostfriesentorte (Weinbrandsahne mit Rosinen), deren Name zum Dialog anregen soll mit der verkaufstüchtigen Bäckereiverkäuferin, die jedem Besucher den Wunsch von den Augen abliest und gern durch Angebote erweitert.<br />
Hier endet die Bahncard100. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83655/" rel="attachment wp-att-312"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83655.jpg" alt="" title="DSC83655" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-312" /></a>Die Überfahrt kostet uns für zwei Personen hin und rück € 52 incl. der günstigeren Kurtaxe im Winter, allerdings reicht hier der Sommer bis zum 4. November.<br />
Auf diese Insel schickt uns das Ideengeberpaar Ingrid und Heinz aus Hessen, die hier vor vielleicht 25 Jahren zum ersten Mal gemeinsam in Urlaub waren. Sie haben ihren Text auf die Rückseite eines <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83719a/" rel="attachment wp-att-334"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83719A.jpg" alt="" title="DSC83719A" width="228" height="320" class="alignleft size-full wp-image-334" /></a>Blechdosendeckels aufgeklebt, deren Vorderseite ich abfotografiere, weil sie von &#8220;grenzenloser Freiheit&#8221; zeugt.<br />
Die Fahrten hierhin waren durch das viele Umsteigen im Stundentakt so kurzweilig, dass außer der vorbeirauschenden norddeutschen Landschaft kaum ein Lesen möglich war. Joachim hat aber tatsächlich den Blog von gestern in der typischen Bahnfahrerhaltung &#8220;auf den Knien&#8221; geschrieben.<br />
Ankunft Spiekeroog pünktlich um 16:30 Uhr. Gleich geht der Weg zum <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83701l/" rel="attachment wp-att-313"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83701L.jpg" alt="" title="DSC83701L" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-313" /></a>Hotel &#8220;Zur Linde&#8221;, in dem wahrschlich auch Ingrid und Heinz übernachtet haben. Die Wolken begrüßen uns schon während der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83682k/" rel="attachment wp-att-314"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83682K.jpg" alt="" title="DSC83682K" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-314" /></a>Überfahrt vor Sonnenuntergang mit tollen Schauspielen. Beim ersten Gang zum Deich prasselt gleich einen ergiebiger <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/10-november-nach-spiekeroog/dsc83706a/" rel="attachment wp-att-315"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83706A.jpg" alt="" title="DSC83706A" width="320" height="121" class="alignright size-full wp-image-315" /></a>Regenschauer nieder. Wir flüchten in Spiekeroogs einzigen Supermarkt.<br />
Mein erster Eindruck: hier ist es als geräuschbelästigter Großstadtbewohner im wahrsten Sinne des Wortes so still, als würde frisch gefallener Schnee den Schall dämpfen. Die kleinen Backsteinhäuschen mit grün-weiß-gestrichenem Holz zwischen viel Grün tuen zur Entspannung vom Alltag ihr Übriges. Heute abend gibts wieder Grünkohl &#8211; den bisher besten. Und unser Blog ist endlich Up-to-Date!</p>
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		<title>Bericht in der Nordsee-Zeitung</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 22:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Während unseres Besuchs in Bad Bederkesa am 8. November interviewte uns die Nordsee-Zeitung. Am 10. November erschien der Bericht auf der Bederkesa-Seite:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während unseres Besuchs in Bad Bederkesa am 8. November interviewte uns die Nordsee-Zeitung. Am 10. November erschien der Bericht auf der Bederkesa-Seite:<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/10/bericht-in-der-nordsee-zeitung/nz_beers_20101110_s23/" rel="attachment wp-att-339"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/NZ_Beers_20101110_S23.jpg" alt="" title="NZ_Beers_20101110_S23" width="958" height="1053" class="aligncenter size-full wp-image-339" /></a> </p>
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