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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Wetter</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>31. Dezember: Silvester a la Bahn-Zeit-Reise</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im Hofgut Ruppertsberg, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2012/01/01/31-dezember-silvester-a-la-bahn-zeit-reise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim</strong></p>
<p>Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im <a href="http:///www.dashofgut.com/">Hofgut Ruppertsberg</a>, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die Weinstraße und in die Rheinebene im nächtlichen Leuchten.<br />
Letztes Jahr hatten wir recht spät gebucht, es hatte geklappt. Da hätten wir uns nicht drauf verlassen sollen: diesmal waren zwei Monate Vorlauf schon zu wenig. Dann dachten wir im Reisesinne nach, fanden am Ostrand von Bad Dürkheim ein neues Restaurant in einem Neubau, angeschlossen an ein Weingut, und kamen auf eine Nachtwanderung Richtung Ludwigshafen in den Jahreswechsel hinein, sozusagen eine Steigerung des Rundgangs vom letzten Jahr. Als dann doch die Zusage für Ruppertsberg kam, haben wir sie nicht mehr angenommen, unsere Idee gefiel uns besser.<br />
Die ganzen Tage davor und an Silvester sind die Wetteraussichten schlecht: meist regnet es, der Regenradar ist flächig blau. Im Reisejahr hat uns das nicht abgeschreckt, Kleidung und Ausrüstung sind optimiert, wir bleiben dabei.<br />
Ab 17 Uhr wird, wie immer etwas knapp, umgezogen und gepackt, etwas Erinnerung an die Reiseroutine ist noch da und wird – hoffentlich nachhaltig – aufgefrischt. Um 17:36 steigen wir am Pfalzbau in die Rhein-Haardt-Bahn, unsere historische Straßenbahnlinie, die ab Ludwigshafen-Oggersheim durchs freie Feld und die Weinberge nach Bad Dürkheim fährt. Am Depot Bad-Dürkheim-Ost steigen wir aus, es regnet, mit Schirm gehen wir die gut 500 Meter aus der Stadt raus zu der Weinbau-Siedlung am Neuberg, das neue rote Haus der &#8220;Vinothek und Restaurant Pauls&#8221; des <a href="http://www.castel-peter.de/">Weingutes Castel Peter</a> leuchtet uns entgegen. Wir sind angenehm überrascht: uns empfängt eine klare, ästhetisch gelungene Innenarchitektur mit einer hohen Vorhalle und zentraler Bar, in der auch die Weine präsentiert werden. Dahinter sind die Funktionsräume, auf denen der Haupt-Gastraum als Empore mit Überblick angeordnet ist. Trotz Verzicht auf Vorhänge und Stoffmassen ist die Akustik angenehm, in die Balken der Decke wurden geschickt und unauffällig Akustik-Dämmelemente eingebaut. Der Service ist von Anfang bis Ende sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend, wir suchen uns drei Gänge aus, zu denen es Rehrücken als Gruß aus der Küche gibt. Pfälzische Küche wird auf der übersichtlichen, aber abwechslungsreichen Karte heute nicht präsentiert, würde auch nicht zum Anlass passen. Sicher sind nicht alle SlowFood-Kriterien erfüllt, die Regionalität stimmt hauptsächlich beim Wein. Wir sind jedenfalls von Qualität, Präsentation und Ambiente vollkommen überzeugt und damit nicht die Einzigen; kurz nach uns füllen sich langsam alle Tische. Wegen unserer Wanderung gehören wir zu den Ersten, die gehen: Um 21 Uhr starten wir in den Regen, dem ich allerdings nach Regenradar noch 15 Minuten gebe, danach haben wir vielleicht sogar bis zum Ende Ruhe. Und so kommts auch: Es wird weniger, nieselt in der nächsten halben Stunde noch öfters, dann wirds trocken und bleibt bedeckt. Es ist warm: wir hatten uns auf Kälte vorbereitet, am Ende laufen wir mit offener Jacke, sowieso handschuhfrei und schwitzen sogar. Unter den Wolken ist rundrum viel Licht: die umgebenden Dörfer leuchten, die Weinstraße und die Städte am Rhein sowieso. Das Licht gibt den Wolken Struktur, Windräder blinken als rote Punkte, Haardt und vielleicht sogar der Odenwald zeichnen sich am Horizont ab. Grandioser Überblick! Trotz Nässe und Dunkelheit erkennen wir die Wegspuren gut, das Auge gewöhnt sich an die Lichtverhältnisse, und wir können das umgebende Lichtschauspiel von unseren einsamen Feldwegen aus wunderbar genießen. Hin und wieder zieht mal das Lichtband einer Straßenbahn übers Feld, die Lichter von Autos und Autobahnen durchziehen die dunkle Umgebung. Der leuchtende Pylon der Ludwigshafener Hochstraßenbrücke am Horizont kommt verdächtig schnell näher und entpuppt sich als angestrahlter Kirchturm von Ellerstadt. Rückblickend im Westen zieht sich spitz ein kleines Lichtermeer in den Himmel; es könnte der Hang der Limburg hinter Bad Dürkheim sein. Die Stirnlampe kommt nur für den Blick auf die Karte oder an Abzweigungen zum Einsatz. Mit der topografischen 1:50.000-Karte komme ich wunderbar klar, markierte Wanderwege gibts in dieser untouristischen Fläche sowieso nicht, dafür genug ausgebaute Wirtschaftswege. Nicht immer ist es einfach, Autobahnen und Bahnstrecken zu überwinden, die Orientierung klappt aber bestens. In den Weinbergen sind die Wege gut begehbar, Richtung Rhein geht es dann in Acker- und Gemüsebau über, da wurde dann im Wortsinne &#8220;geackert&#8221;, die Wirtschaftswege sind unter Schlammschichten und Traktorspuren versteckt und mit Pfützen übersät. Ob wir uns da im Hellen überhaupt durchgetraut hätten? Wir sind offenbar auch die Einzigen, die sowas machen, schon erst recht in dieser Gegend. Vor Maxdorf treffen wir auf den einzigen Wald, auch dort sehen wir ohne Lampe und ohne Schnee genug. In Maxdorf-Süd treffen wir passend auf die Straßenbahn, lassen sie aber fahren, wir haben noch nicht genug. Entlang der Bahnschienen überwinden wir die Autobahnen und landen kurz vor Mitternacht in Ludwigshafen-Ruchheim, haben also die Stadt erreicht. Wir starten Richtung Ludwigshafen-Oggersheim, vielleicht reichts ja für die Bahn um 0:36, mit den weiteren sieben Kilometern bis an den Rhein wollen wir uns die Nacht auf jeden Fall nicht vertreiben. Um 0:00 sind wir zufällig in der Pfarrer-Friedrich-Straße, packen auf einem Mauerpfosten unsere Sektflasche aus und stoßen auf das neue Jahr an. Noch ist es sehr ruhig, einzelne Raketen fliegen durch die Umgebung, doch langsam öffnen sich die Häuser, und Kästen mit Feuerwerksbatterien werden mitten auf der Straße platziert, und wir sind mittendrin. Die nächste Viertelstunde knallt, kracht und leuchtet es rundum dicht und überall, es riecht zunehmend und wird diesig. Da haben wir doch zufällig einen tollen Ort für den Jahreswechsel getroffen, ganz anders als der Überblick von unserem Hochhaus. Wir kehren um, Oggersheim ist nach dieser &#8220;Verzögerung&#8221; nicht mehr zu schaffen, wir sind auch so mit unseren 14 Nachtkilometern hochzufrieden. Auf dem Weg zur Bahn prosten wir Anwohnern zu, dann kommt um 0:24 die recht leere Silvester-Zusatzbahn aus dem Dunkel, erst in der Innenstadt füllt sie sich mit jungen Leuten. Wir fahren bis zum Berliner Platz, um die Bescherung zu begutachten: alles übersät mit Raketenresten. Hier gings noch eher klassisch zu: Papiertürmchen und -fetzen, Raketenstiele, nicht der Overkill mit den automatischen Feuerwerksbatterien wie im Vorort, der professionellen Feuerwerken kaum nachstand. Am Kamin lassen wir den Tag mit dem Sektrest aus dem Rucksack ausklingen und sind noch von den Eindrücken unserer Wanderung ausgefüllt.<br />
PS: Fotos gibts keine. Wir hatten uns entschieden: entweder Wandern oder die Spiegelreflex mitnehmen und mit Stativ herumexperimentieren, um die vielen Lichtstimmungen passend einzufangen. Das hätte gedauert und der Wanderung einen anderen Charakter gegeben.</p>
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		<title>18. August: nach Dortmund</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter</strong></p>
<p>Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während ich von hinten angerast komme. Morgens war noch jede Menge unkalkulierbares zu erledigen, wie Scans beschaffen und beurteilen, CD brennen und ausliefern. Ich hatte schon ins Auge gefasst, eine Stunde später zu fahren. Der ICE in Mannheim spielt dann nicht ganz mit: eine Stunde vorher galt er noch als pünktlich, er startet dann mit 15 Minuten. Da hätte ich nicht hetzen müssen und 7 Minuten später mit der Straßenbahn fahren können. Und der ICE sammelt langsam weiter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg" alt="" title="DS100159" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3880" /></a> bis er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg" alt="" title="DS100162" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3881" /></a> in <strong>Dortmund</strong> 40 Minuten Verspätung hat. Das ist uns allerdings egal, wir müssen nicht mehr umsteigen, und wir schaffen es so, die Fotos des letzten Abschnitts auszuwählen und zu bearbeiten. Solch einen Blog-Rückstand hatten wir noch nie, mal sehen, wie wir aufholen. Der Zug ist proppenvoll mit Menschen und Koffern vom ersten bis zum letzten Wagen. Wir schaffen es, zwei Einzelplätze im letzten Wagen zu ergattern, und jonglieren mit zeitweise freien Nebenplätzen über den Gang so,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg" alt="" title="DS100169" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3878" /></a> dass wir zusammen die Fotos beurteilen können. In <strong>Dortmund</strong> gehts zügig mit Koffern in die U-Bahn, wir wollen Marlis&#8217; Schwester im Krankenhaus besuchen und da nicht noch später ankommen. Aus dem sechsten Stock gibt es eine gute Aussicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg" alt="" title="DS100177" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3882" /></a> über Dortmunds Norden. Während eines anderen Besuchs legen wir eine Kaffeepause ein. Als sich draußen das Gewitter ankündigt, verabschieden wir uns. Die U-Bahn kommt sofort, am Hotel steigen wir aus und laden schnell ab, auf der Straße tropft es schon. Gerade so ohne Schirm schaffen wir es in den &#8220;Alten Markt&#8221;, wo wir schon voriges Jahr Grünkohl gegessen haben. Der Platz ist voll mit Sonnenschirmen, alle sitzen draußen. Wir wissen vom Regenradar, dass es jeden Moment los geht, und suchen uns drinnen einen Platz im Obergeschoss am Fenster. Schon beim Bestellen können wir zusehen, wie der Regen zunimmt, bis es stürmt und gießt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg" alt="" title="DS100180L" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3883" /></a> die Schirme und Markisen beängstigend wackeln, das Personal kommt mit dem Aufräumen kaum hinterher, und die Gäste drängen nach innen. Das haben wir diesmal bestens eingeteilt, wir haben einen guten Platz und essen gut, während draußen alles schwimmt. Als wir fertig sind, ist das Wetter immerhin regenschirmgeeignet, wir haben zwei mit und kommen bequem zum Hotel. Wir haben bahnhofsnah ohne Frühstück gebucht, dadurch noch bezahlbar und sehr komfortabel mit Theke, Sitzecke, Schreibtisch, Schlafzimmer, Durchgang mit Waschbecken und Schrank zum Bad mit Ausgang zum Wohnzimmer, eine richtige kleine Suite, in der wir ausschlafen können. Das überteuerte Minibarangebot nutzen wir nicht, in Dortmund kennen wir die Versorgungsstellen im Bahnhof. </p>
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		<title>17. Juli: zurück nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/18/17-juni-zuruck-nach-ludwigshafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt</strong></p>
<p>Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man platziert sich locker im Garten, mit eigenen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg" alt="" title="DSC98774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3470" /></a> oder bereitstehenden Stühlen. Viele sind mit Regenmänteln und Regenschirmen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg" alt="" title="DSC98752" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3471" /></a> angerückt, ich zähle 200 bis 300. Auch ein kleines, feines und preiswertes Catering hat das Café aufgebaut, alles sehr gut organisiert. Frau Gerisch ist überall präsent. Anfänglich nieselt es etwas, da ist es gut, dass wir uns auf Abstand gesetzt haben, so können wir über die Regenschirme hinwegsehen. Stimmung und Atmosphäre im Garten sind angenehm, von der erhöhten Terrasse mit der Villa im Hintergrund kommen die neun Bläser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg" alt="" title="DSC98754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3472" /></a> – Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn – zwar nicht sehr laut, doch gut hörbar und sehr differenziert rüber, es gibt außer leichtem Wind- und Regenrauschen keine Nebengeräusche. So sind die Stücke von Françaix, Prokofjew und Bizet ein echter Genuss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg" alt="" title="DSC98766A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3473" /></a> In der kurzen Pause kann man sich versorgen und Blicke von verschiedenen Positionen über die Konzertgesellschaft schweifen lassen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg" alt="" title="DSC98760" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3474" /></a> Hinterher schauen wir uns die gestern übriggebliebenen Werke des Parks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg" alt="" title="DSC98762" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3475" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg" alt="" title="DSC98773" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3476" /></a> und die Fotos von Carsten Höller in der Galerie in der Gerisch-Villa an. Zum Abschluss gibt es eine wunderbare Harry-Maasz-Torte im sehr gelungen und klar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg" alt="" title="DSC98780" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3477" /></a> eingerichteten Café. Nach diesem die Reise krönenden Sonntag-Vormittag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, vorbei am Hotel und dem Museum, wo Marlis sich ein Andenken ausgesucht hat. Unterwegs können wir in die Vicelinkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg" alt="" title="DSC98786" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3478" /></a> schauen, eine bedeutende, in Reinform erhaltene klassizistische evangelische Kirche von 1834. Beim Gang über den Großflecken halten wir erneut vergeblich Ausschau nach dem Stand von Carsten Rühmann und seinen Sahnescheiben; ein Glück, dass wir ihn und wenigstens eine Scheibe gleich bei Ankunft in Neumünster erwischt haben. Der ICE auf der Rückfahrt ist praktisch voll; die Idee, schon in Hamburg-Dammtor statt wie im Fahrplan im Hauptbahnhof umzusteigen, erweist sich als gut, so können wir in Ruhe zwei dauerhaft unreservierte Plätze zusammen finden, bevor sich der Zug richtig füllt. Wir sind mit Lesen und Tippen voll beschäftigt, die Stunden der Rückfahrt reichen eigentlich nicht, zum Rausschauen reichts kaum, zumal das Wetter schlechter als am Vormittag im Norden ist, und wir kennen die Strecke auch schon zur Genüge; der Blick auf den Odenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg" alt="" title="DSC98797" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3479" /></a> kündigt die Ankunft an. Der Zug schafft es, bis Mannheim pünktlich zu bleiben. Die Ausstellung der World Press Photos im Bahnhof sparen wir uns auf, wir wollen nicht noch später nach Hause kommen. So endet wieder ein Reiseabschnitt.</p>
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		<title>2. Juli: Amrum Nordspitze</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 22:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amrum: Strandwanderung bei 6 Bft zur Nordspitze der Insel Marlis Allergiebeschwerden sind immer noch unverändert da, jetzt ist mal ein Tag im Meereswind fällig. Es ist bedeckt, mit 14° recht kühl und es tröpfelt manchmal. Der Nordwestwind bläst mit sechs &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/03/2-juli-amrum-nordspitze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amrum: Strandwanderung bei 6 Bft zur Nordspitze der Insel</strong></p>
<p>Marlis Allergiebeschwerden sind immer noch unverändert da, jetzt ist mal ein Tag im Meereswind fällig. Es ist bedeckt, mit 14° recht kühl und es tröpfelt manchmal. Der Nordwestwind bläst mit sechs Bft, senkrecht auf den Strand. Wir nehmen den Bohlenweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97847.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97847.jpg" alt="" title="DSC97847" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3281" /></a> zum FKK-Strand. Kaum jemand ist unterwegs, nur die Traktoren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97852AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97852AT.jpg" alt="" title="DSC97852AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3284" /></a> der Strandkorbverleiher fahren herum und sammeln die Körbe an der Wasserlinie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97849AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97849AT.jpg" alt="" title="DSC97849AT" width="280" height="137" class="alignleft size-full wp-image-3282" /></a> ein, da bei dem starken Seewind das Hochwasser heute nachmittag sicher etwas höher als normal ausfällt. Wir wandern erstmal nach Norden, vorbei an der Surfstation. Für die Windsurf-Cracks scheint jetzt erst das richtige Wetter zu sein: in der starken Brandung flitzen sie nur so rum und machen Wenden, kleine Sprünge sind auch dabei. Wie sie dabei auf dem Brett bleiben können, ist mir schleierhaft, ich habe das auch mal probiert, aber nur auf dem Gardasee, das ist etwas kläglich und nass ausgegangen. Besonders beeindruckend<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97860AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97860AT.jpg" alt="" title="DSC97860AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3285" /></a> sind die Kite-Surfer, die mit einem Minibrett ähnlich einem Snowboard und einem Paraglide-Segel durch die Wellen flitzen oder auch springen. Sie haben echt Kondition, mindestens eine Stunde stehen sie auf ihrem Brett. Eine Pause im windgeschützten Strandkorb<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97864AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97864AT.jpg" alt="" title="DSC97864AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3286" /></a> eignet sich zum Beobachten einer Möve,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97869.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97869.jpg" alt="" title="DSC97869" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3287" /></a> die vor uns posiert. Die Strandkörbe enden, wir kommen in den Bereich der Dünen des Vogelschutzgebiets an der Spitze, der Sand wird weicher, die Brille immer versalzener. Die Strandoberfläche ist sehr verweht, oft ziehen Sandschwaden drüber. Muschelsplitter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97875.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97875.jpg" alt="" title="DSC97875" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3288" /></a> bleiben hängen, dann geht eine Sandspur nach hinten weg, so hat der Strand ein Linienmuster. In den Dünen sind einige Meter hohe Sandkliffs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97871.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97871.jpg" alt="" title="DSC97871" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3289" /></a> mit bizarren Kanten. Jetzt sind wir soweit vorangekommen, da nehmen wir uns ungeplant die Insel-Nordspitze vor.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97876T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97876T.jpg" alt="" title="DSC97876T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3290" /></a> Hier sind nur noch einzelne Wanderer unterwegs. Die letzten Meter der Spitze sind als Naturschutzgebiet abgesperrt, aber eine kleine Plattform<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97884T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97884T.jpg" alt="" title="DSC97884T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3291" /></a> erlaubt einen Blick auf die Vögel, die die Spitze voll besetzen, Föhr mit dem &#8220;Hotel zur Reha&#8221; und den Leuchtturm Hörnum und die Südspitze von Sylt. Wir wenden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97883T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97883T.jpg" alt="" title="DSC97883T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3292" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97889AT.jpg" alt="" title="DSC97889AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3293" /></a> und laufen zügig zurück, schließlich soll es noch was mit dem Kaffeetrinken im Café Schult (auch keine Website, aber beste Erfahrungsberichte im Internet) werden. Wir schließen zufrieden mit 10 km Strandwanderung ab, in den Ort schiebt uns der Wind. Am Strand hatten wir noch mit dem Wind zu kämpfen, heute war die Daunenweste aus dem Winter unter der Jacke sehr sinnvoll.  Die Einkehr haben wir uns wirklich verdient, die Friesentorte ist hier unvergleichlich gut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97896.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97896.jpg" alt="" title="DSC97896" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3294" /></a> zwei Schichten Sahne und Pflaumenmus, drei Lagen spezieller Blätterteig. Auch der &#8220;Amsterdam&#8221;, Schokolade mit Eierlikör und Sahne, schmeckt unvergleichlich. Zur Happy Hour gehen wir gleich noch in Hüttmanns Bar, und nach einer Ausruhpause gehen wir zum Essen ins bekannteste Haus des Ortes im Osten. Auf dem Weg schauen wir uns andere Pensionen an, sie liegen schön mit Blick auf Watt, Nordspitze und Föhr. Etwas später nach einem Gang zum Watt ist der reservierte Tisch im alten Friesenhaus frei. Wir essen gut mit zuvorkommendem Service, insgesamt finden wir die gesamte Atmosphäre jedoch etwas zu aufgesetzt. Nach dem gelungenen Tag ist noch der Bericht dran, heute ist er ausnahmsweise schon um Mitternacht fertig.</p>
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		<title>8. Juni: Abstieg vom Watzmann, Königssee</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 22:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/10/8-juni-abstieg-vom-watzmann-konigssee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang</strong></p>
<p>Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und verabschieden uns herzlich, so wird es doch halb zehn. Der höherliegende Grat<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg" alt="" title="DSC96915" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3106" /></a> und manchmal auch die Hütte sind schon in Wolken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg" alt="" title="DSC96913" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3107" /></a> der Regenradar scheint uns mindestens die nächsten zwei Stunden noch Zeit zu geben. Wir staunen, dass die Knochen noch fit sind, schnell haben wir die Trittsicherheit erreicht und kommen zügig runter. Ich lasse, im Gegensatz zur Vortour, die Stöcke weg, trage dafür Knieschoner und achte darauf, nicht zu springen, sondern immer federnd und mit möglichst kleinem Gefälle die Schritte zu setzen. Gut, dass wir gestern vom Königssee aufgestiegen sind; auf diesem, dem Hauptweg zur Wimbachbrücke bekommt man vom Watzmann nur das Haus entlang des Grates<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg" alt="" title="DSC96922" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3108" /></a> und etwas den kleinen Watzmann zu sehen, an dem eine Gruppe klettern übt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg" alt="" title="DSC96927AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3109" /></a> Es ist gleichmäßig trübe und kälter als gestern, das stört uns jetzt nicht, wo wir die Kleidung tragen, ist uns egal.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg" alt="" title="DSC96929AT" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3110" /></a> Auf der kleinen Mittelkaseralm kehren wir kurz ein und werden Zeuge einer echt bayrischen Unterhaltung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg" alt="" title="DSC96936AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3111" /></a> der drei anwesenden Einheimischen. Mitten im Wald steht eine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg" alt="" title="DSC96935" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3112" /></a> Umwelt-Messstation. Wir wundern uns, wer uns bei diesem trüben Wetter ohne Gipfelsicht alles entgegenkommt; sie werden oben nichts mehr sehen und außerdem nass. Sportlich, dieser Ehrgeiz! Wir werden immer schneller, nur begrenzt durch die Rücksicht auf die Gelenke, der Regenradar zeigt den näherkommenden Regen. Ab der Stubenalm erreicht er uns, wir rüsten sofort um: Wettermäntel, Rucksackhüllen und Marlis bekommt unseren Sturmregenschirm. Eine halbe Stunde brauchen wir noch bis unten, mittlerweile regnet es kräftig, meine Hose ist nass, was bei der schnelltrocknenden Wanderhose und den milden Temperaturen nicht sehr stört. Der Rest ist klamm. Marlis ist mit dem Regenschirm besser weggekommen und trocken. Unten am Parkplatz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg" alt="" title="DSC96942" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3113" /></a> steht ein WC mit großem Vordach, da können wir uns gut sortieren und die restlichen 20 Minuten bis zum Bus dem immer stärker werdenden Regen und den durchnässten Wanderern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg" alt="" title="DSC96944" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3114" /></a> die noch kommen, zusehen; wir sind zufrieden, den Regen hatten wir erwartet, er hat uns nicht voll erwischt und wir sind voll einsatzfähig, alles Mitgenommene haben wir gebraucht und trocknen es so nebenbei. Wir freuen uns über die gute Einteilung bisher und die gelungene Bergtour und unsere Kondition und Konstitution. Am Bahnhof in Berchtesgaden trinken wir einen Kaffee, und zu sehen, wie das Wetter sich entwickelt; der Regenradar verspricht das sofortige Ende des Regens und eine längere Pause. Und tatsächlich: es hört auf, die Wolken reißen auch etwas auf, schon sitzen wir im Bus an den <strong>Königssee</strong> und gleich danach auf dem Schiff. Auf dem Weg vom Parkplatz haben wir sogar noch das <strong>Kehlsteinhaus</strong> in 1830m Höhe entdeckt. Das Wetter hat sich sehr gut entwickelt: die Gipfel sind zwar nicht frei, aber öfter scheint die Sonne, die Sicht ist frisch und klar, und der See ist nicht übervölkert. Der Königssee ist was einmaliges, zumindest unter den Orten, die wir bisher gesehen haben: schmal, steile bis senkrechte hohe Felswände mit einzelnen Taleinschnitten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg" alt="" title="DSC96960" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3115" /></a> von denen man (wenn keine Wolken davor sind) den Watzmannkamm sehen kann, und fast 200m tief, vergleichbar höchstens mit dem Trollfjord auf den Lofoten. Am idyllischen St. Bartholomä,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg" alt="" title="DSC96965" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3116" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg" alt="" title="DSC96971" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3117" /></a> das nur per Schiff oder über schwierige Wandersteige zu erreichen ist, machen wir einen Zwischenstopp, schauen in das kleine Barockkirchlein hinein und gehen an die Uferpromenade, dann surren wir elektrogetrieben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg" alt="" title="DSC96975" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3118" /></a> weiter bis ins hintere Ende, wir steigen aber nicht aus, auch wenn die eingebettete Lage des nahen Obersees sicher interessant ist, sondern fahren zurück,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg" alt="" title="DSC96980L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3122" /></a> es wird langsam wieder trüber. Wir erreichen nahtlos den Bus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg" alt="" title="DSC96990" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3119" /></a> der fährt noch weiter ins Zentrum von <strong>Berchtesgaden</strong>, das am Hang oberhalb des Bahnhofs liegt. Es ist ein malerisches Alpendorf, allerdings auch ordentlich touristisch aufgemacht. An einem Feinkostladen bleiben wir hängen und kaufen ein paar kulinarische Andenken. Eine Stunde später fahren wir mit dem Bus direkt nach Bad Reichenhall in unser Hotel und stoßen auf die gelungene Tour an. Als wir gerade zum Essen aufbrechen wollen, werden wir gefragt, ob wir nicht unsere Halbpension wahrnehmen wollen: das war uns beim Verlängern nicht aufgefallen. Bei dem geringen Aufpreis sind wir natürlich dabei, futtern uns ordentlich durchs Buffett und sind so früh auf dem Zimmer und sehen, dass es wieder regnet und die Wolken tiefer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg" alt="" title="DSC97021" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3120" /></a> hängen. Wir sortieren noch unser Gepäck und schreiben etwas, dann sind wir müde.</p>
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		<title>29. April: nach Freudenstadt und Kniebis</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 18:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach Kniebis: mit der S-Bahn durchs Murgtal nach Freudenstadt mit Kurzstopp in Gernsbach, erster Ausflug auf den Kniebis (Ziel: Oliver Schäfer) Wir starten schon um halb elf, wir wollen uns die Möglichkeit offenhalten, kurz nach eins den Bus von Freudenstadt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/30/29-april-nach-freudenstadt-und-kniebis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Kniebis: mit der S-Bahn durchs Murgtal nach Freudenstadt mit Kurzstopp in Gernsbach, erster Ausflug auf den Kniebis (Ziel: Oliver Schäfer)</strong></p>
<p>Wir starten schon um halb elf, wir wollen uns die Möglichkeit offenhalten, kurz nach eins den Bus von Freudenstadt nach Kniebis zu bekommen, der nächste geht erst drei Stunden später. Diesmal macht uns die Bahn einen Strich durch die Rechnung: S-Bahnen warten nicht, die Anschlüsse sind knapp, und der ICE nach Karlsruhe sammelt kurz vor Mannheim eine Viertelstunde Verspätung wegen einer Weichenstörung ein. Ich drehe alles hin und her: egal auf welchem Weg, rechtzeitig für den Kniebis-Bus in Freudenstadt anzukommen geht nicht; die direkte Bahn fährt eben nur stündlich. Das S-Bahn-System Karlsruhe ist übrigens in ganz Deutschland eine Besonderheit: die Züge sehen eher aus wie große Straßenbahnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93882.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93882.jpg" alt="" title="DSC93882" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2461" /></a> und fahren in Karlsruhe und Heilbronn auch so mitten durch die Städte, können aber auch auf das Schienennetz der Bahn wechseln. Wir nehmen die nächste halbstündige S-Bahn dazwischen, die schon mal ins Murgtal bis Forbach fährt. Unterwegs recherchiere ich mit Wikipedia und den Karten auf meinem Handy, welcher Zwischenhalt am interessantesten ist und der Bahnhof nah genug an der Innenstadt. Heraus kommt Gernsbach, nach einer halben Stunde gehts dann weiter nach Freudenstadt. Der Zwischenstopp hat sich gelohnt: direkt an der historischen Altstadt, sehr authentische Mischung aus Sandstein, Fachwerk,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93868.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93868.jpg" alt="" title="DSC93868" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2462" /></a> Barock und Gotik mit Rathaus und alten Gebäuden direkt an der Murg. Auch die Fachwerk-Zehntscheuern sehen wir, von denen man offensichtlich nicht genau weiß, was man damit machen soll. Bei pünktlichen Zügen hätten wir das nicht gesehen! Leider hole ich mir dabei einen dicken Schmierfleck auf meiner neuen Outdoor-Hose, als ich beim Aussteigen aus der S-Bahn ein Fahrrad berühre, genau zwischen Kettenblatt und Ständer, bei bestens geschmierter Kette. Da werden zu Hause meine Fleckentfernungskünste gefordert sein, solange muss das warten. Die Fahrt mit der S41 von Rastatt bis Freudenstadt ist wirklich ein Erlebnis: sehr schöne Landschaft, zum Greifen nah: schmale Täler, manchmal sogar Schluchten, steile Hänge, eingleisige Tunnel, das alles sehr unmittelbar und auch mit Blick nach vorn über die Schulter des Fahrers, echter Straßenbahncharakter im S-Bahn-Tempo mit vielen Haltestellen. Wir lesen uns etwas in Freudenstadt ein: schon immer planvoll angelegt, am Ende des zweiten Weltkrieges niedergebrannt. Beim schon bis 1950 erfolgten gut geförderten Aufbau konnten sich Pläne nach der Heimatschutzarchitektur durchsetzen; so entstand der riesige quadratische Marktplatz, 216 x 219 m, der größte Deutschlands, wieder neu, umsäumt von Gebäuden mit schönen breiten Arkaden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93884.jpg" alt="" title="DSC93884" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2463" /></a> die noch viele kleine Läden beherbergen. In einer Ecke des Platzes liegt die evangelische Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93898.jpg" alt="" title="DSC93898" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2464" /></a> als eine von zwei Winkelkirchen in Deutschland, mit zwei Schiffen rechtwinklig zueinander, nur der Pfarrer konnte beide der früher getrennt sitzenden Geschlechter sehen. An der gegenüberliegenden Platzecke liegt das Rathaus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93887.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93887.jpg" alt="" title="DSC93887" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-2465" /></a> und mitten auf dem großen Platz sehr schöne Blumenbeete, allerdings durchkreuzt von dicken Straßen. Umliegend gibt es noch zwei Straßen, deren Häuser den Brand überlebt haben, weil man mit dem Inhalt der Abortgruben gelöscht hat. Dort stehen kleine Fachwerk-Giebelhäuser, die frontseitig mit kleinen Holzschindeln verkleidet sind. Nachdem wir uns mit Material aus der Touristinfo eingedeckt haben, nehmen wir den Bus nach Kniebis, den Ort, den uns Oliver Schäfer genannt hat: 1972 war er dort als Achtjähriger während eines Umzugs der Eltern für sechs Wochen in einem Kindersanatorium, was damals noch von den Krankenkassen bezahlt wurde. Wir haben von Oliver alte Schwarzweiß-Fotos vom Blick aus dem Fenster, die er damals aufgenommen hat, und eine Skizze aus dem Internet erhalten; die Anschrift haben wir von Anja Richmann vom Stadtarchiv Freudenstadt bekommen, außerdem eine Postkarte und eine Anzeige des Hauses,<div id="attachment_2473" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/Kniebis_Kindersan_WerbungAdressbuch1956w.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/Kniebis_Kindersan_WerbungAdressbuch1956w-300x106.jpg" alt="" title="Kniebis_Kindersan_WerbungAdressbuch1956w" width="300" height="106" class="size-medium wp-image-2473" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Darstellung anklicken</p></div> das damals unter der Leitung von Oberin Rochlitz stand, und einen Zeitungsartikel über den ärztlichen Leiter Dr. Stoßberg, der aus Recklinghausen stammte und noch nach Verkauf der Gebäude etwa 1976 lange als angesehener Land- und Kinderarzt in Kniebis wirkte. Das waren äußerst wichtige Informationen. Über die heutige Nutzung lag dem Archiv nichts vor, das erforschen wir heute. Allerdings gehörte früher der nördliche Teil von Kniebis zu Baiersbronn; erst 1972 ist Kniebis komplett zu Freudenstadt gekommen.<br />
Der Busausstieg Kniebis-Dorf ist direkt am Anfang des Kohlwaldweges. Wir schauen uns zuerst die Busrückfahrzeiten und die Klosterruine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93911.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93911.jpg" alt="" title="DSC93911" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2466" /></a> am Forbach, an der wir gerade stehen, an. Aufwärts geht es den Weg hoch, mit Schild &#8220;Haus Kohlwald Kinderkur&#8221;, klingt nach Auflösung der Fragen. In der Gegend der Hausnummer 22 sehen wir nur Wiese, direkt danach stehen wir vor Wohnhausreihen und einem zehnstöckigen Appartmenthaus, beides hier ziemlich deplatziert, mit Nummer 30 bis 36. Wir sind wohl vorbei. Wir gehen den Berg ganz hoch bis zum Bebauungsende.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93924.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93924.jpg" alt="" title="DSC93924" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-2467" /></a> Erst kommt ein größeres Haus &#8220;Waldfrieden am Kohlwald – Reha für Drogenabhängige&#8221;; wie wir bald erfahren, war das die Kinderkur der AOK Wiesbaden. Also weiterforschen. Am Waldrand treffen wir Stammgäste, die wissen schon mehr, und halten es für möglich, dass es ein &#8220;Tannenhof&#8221; unterhalb der Appartments gewesen sein könnte, und verweisen uns auf Alt-Anwohner, die Marlis auch gleich in ihrem Garten kontaktiert und interviewt. Die erzählen uns einiges über Kniebis als angenehmen Wohnort und den Fremdenverkehr, von dem der Ort überwiegend lebt. Die Position des Hauses wird bestätigt, wir machen uns also auf den Weg zurück und finden jetzt auch zurückgesetzt mit Eingang von hinten das Haus &#8220;Kohlwaldweg 20&#8243; mit großem Holzschild &#8220;Tannenhof&#8221;.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93939.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93939.jpg" alt="" title="DSC93939" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2468" /></a> Das ist sicher die ehemalige Nr. 22, bei genauer Betrachtung sind Fenster und Giebel aus unseren Vorlagen noch zu erkennen. Nach hinten ist an- und weitergebaut worden bis zum früheren zweiten Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93933.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93933.jpg" alt="" title="DSC93933" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2469" /></a> des Kindersanatoriums. Dieser Umbau zu einer Appartmentanlage<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93929.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93929.jpg" alt="" title="DSC93929" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2470" /></a> ist wahrscheinlich gleich nach dem Verkauf des Sanatoriums Ende der 70er Jahre geschehen, als auch die Ferienwohnungen weiter oben gebaut wurden. Wir haben es also gefunden, und beim Umrunden entdecken wir die Positionen und Blicke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93940.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93940.jpg" alt="" title="DSC93940" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2471" /></a> aus unseren Vorlagen, die sich durch Anbauten, Verlegung der Eingänge,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93936.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93936.jpg" alt="" title="DSC93936" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2472" /></a> neue Bäume und verfallene Zäune jedoch massiv verändert haben. Die Feuerwehr rückt zu einer Freitagabend-Übung an und reinigt mit großem Vergnügen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93952.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93952.jpg" alt="" title="DSC93952" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2478" /></a> Gullys und Solaranlagen. Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen, passend fängt es an zu regnen. Wir haben noch etwas Zeit und sehen die evangelische Kirche von außen an. Da steht ein Schild: Geöffnet, besichtigen Sie unsere Osterstationen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93968A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93968A.jpg" alt="" title="DSC93968A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2475" /></a>. Sehr schön sind mit kleinen Stofffiguren in handgeschneiderter Kleidung Szenen vom Einzug nach Jerusalem über Abendmahl, Kreuzigung und Erscheinung am See Genezareth dargestellt und in einem Begleitheft beschrieben. Zum Abschließen kommt Sabine Bohnet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93962.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93962.jpg" alt="" title="DSC93962" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2474" /></a> eine der Initiatorinnen, die uns äußerst nett Erläuterungen zu den Darstellungen, der Kirche und dem Gemeindeleben gibt, und auch Vermutungen zur Holzsprungschanze aus Olivers Text hat. Dem werden wir morgen auf unserer Wanderung nachgehen. Der Regen ist vorbei, er hat die Blütenpollen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93972.jpg" alt="" title="DSC93972" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2476" /></a> zu ganzen Seen zusammengeschwemmt. Der Bus kommt, und in Freudenstadt gehen wir durch zwei nicht kriegszerstörte Straßen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93978.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93978.jpg" alt="" title="DSC93978" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2477" /></a> mit kleinen Giebelhäusern zum &#8220;Hotel Bären&#8221;, wo wir schwäbischen Wurstsalat und hausgemachten &#8220;Waldarbeiter&#8221;-Flammkuchen essen. Noch Postkartenschreiben und Prospekte blättern, dann schlafen wir ein.</p>
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		<title>24. März: nach Radolfzell</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 08:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Radolfzell, Frühlingswanderung an der Promenade und durchs Naturschutzgebiet, Steinbalancierer (Ziel: Peter Krauss) Diesmal haben wir kurzfristig zweimal umgeplant. Bei den Zielen in München und Passau ließen sich manche Termine zu dieser Jahreszeit nicht regeln. Also starten wir passend &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/25/24-marz-nach-radolfzell/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Radolfzell, Frühlingswanderung an der Promenade und durchs Naturschutzgebiet, Steinbalancierer (Ziel: Peter Krauss)</strong></p>
<p>Diesmal haben wir kurzfristig zweimal umgeplant. Bei den Zielen in München und Passau ließen sich manche Termine zu dieser Jahreszeit nicht regeln. Also starten wir passend zum Wetter mit dem Bodensee. Als Folge hatten wir Neumünster überlegt, doch genau jetzt hat der Stadtarchivar Urlaub. Rausgekommen sind jetzt Heilbronn, Hamburg, Bremerhaven und Münster.<br />
Die Abfahrt ist, zumindest für mich, wie immer knapp. Ich finde immer einen Weg, das so hinzubekommen, diesmal habe ich meinen Wecker zwar gestellt, aber nicht eingeschaltet. Die S-Bahn ist sekundengenau, ich auch, in den drei Sekunden Piepsen zum Türenschließen steige ich ein. Ich mag das, Marlis ist schon eine S-Bahn vorher nach Mannheim zum Frühstück holen gefahren. Das ist optimal, dann muss sie meine Just-in-Time-Kalkulation nicht miterleben.<br />
Auch ohne mein Smartphone klappt alles, selbst das knappe Umsteigen in Baden-Baden, wir sitzen optimal im oberen Stock des IRE in einer eigenen Vierergruppe für die Fahrt im Sonnenschein durch den Schwarzwald.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91349.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91349.jpg" alt="" title="DSC91349" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1968" /></a> Durch viele kleine Tunnel und durch steile Bergtäler windet sich der Zug hoch. Kurz vor St. Georgen (806m ü.M.) liegt zwischen den Gleisen noch etwas Schnee.<br />
Das ist der Abschied vom Winter. Es geht durch Villingen und Donaueschingen Richtung Bodensee. Die Donau ist ein breiter Bach. Bei der Einfahrt nach Singen bietet die Burg auf dem Hohentwiel einen imposantes Bild.<br />
In <strong>Radolfzell</strong> fällt der Blick aus dem Zug direkt auf den See<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91366.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91366.jpg" alt="" title="DSC91366" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1969" /></a> mit platanengesäumter Uferpromenade, auch vom Hotelzimmer haben wir Seeblick. Hierhin hat uns Peter Krauss geschickt: Ihm hat es dieser Ort angetan, seine Frau würde hier am liebsten hinziehen. Beide fahren kein Auto. Ihnen gefällt die Uferpromenade, die Naturschutzgebiete, das Naturfreundehaus und das Städtchen an sich.<br />
Bei lauen Frühlingstemperaturen und Sonne machen wir uns am Seeufer entlang auf zur Mettnau-Halbinsel mit ihrem Naturschutzgebiet. Jachthafen, Konzertmuschel, Villen, Kurkliniken säumen den Weg durch den schönen Uferpark mit alten Bäumen und Rasenflächen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91400.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91400.jpg" alt="" title="DSC91400" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1975" /></a> mit Veilchen und anderen Frühlingsblumen. Bäume zeigen Knospen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91377A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91377A.jpg" alt="" title="DSC91377A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1970" /></a> oder erstes Grün.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91381.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91381.jpg" alt="" title="DSC91381" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1971" /></a> Das Bauamt vermisst vom Ufer aus die Bojenverlegung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91375.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91375.jpg" alt="" title="DSC91375" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1972" /></a> auf dem See.  Auf der Straße findet ein Fotoshooting mit allen Nahverkehrsfahrzeugen der Stadtwerke statt. Vor dem Kiesstrand sind Enten und Schwän<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC913881.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC913881.jpg" alt="" title="DSC91388" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1976" /></a>e sehr aktiv. Wege und Bänke sind gut bevölkert&#8230;.das alles ist Frühlingsanfang am Bodensee! Wir erreichen das weite Gelände des Strandbades. Hier entdecken wir gleich die Steinesammlung mit dem Steinskulpturengärtchen, auf das uns unser Ideengeber Peter Krauss aufmerksam gemacht hat. <a href="http://www.stein-balance.de/">Volker Paul balanciert</a> seit 1997 Steine. Er hat das zu einer echten Meisterschaft gebracht, es ist sein Alleinstellungsmerkmal. Täglich trainiert er,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91444.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91444.jpg" alt="" title="DSC91444" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1978" /></a> und so stapelt er in kürzester Zeit kleine und große Steine zu Türmen, Pagoden, Tempeln und anderen Phantasiefiguren.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91427.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91427.jpg" alt="" title="DSC91427" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1979" /></a> Er hat den totalen Blick für die Schwerpunktlinie und die ruhige Hand mit millimetergenauem Gefühl für das labile Gleichgewicht und die Reibung zwischen den Steinen, und kann sich auch bei großem Publikum vollständig darauf  konzentrieren. Die Skulpturen können bis zu zwei Meter hoch werden, aber sie sind sehr fragil und unbeständig. Der sieben Steine hohe Turm,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91423.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91423.jpg" alt="" title="DSC91423" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1977" /></a> den wir vorfinden, steht schon seit gestern. Kein Wind hat ihn umgeworfen, kein Hund ist drangestoßen. Als wir schon alles genau betrachtet haben, kommt der Künstler an seine öffentliche Trainingsstätte und erzählt von seiner Idee, und wie er sich durch laufendes Training die jetzigen Fähigkeiten erarbeitet hat. Schnell baut er dabei ein paar Türme, dicke Steine auf ganz dünnen. Er lebt vorwiegend von Events, auf denen er auftritt. In &#8220;Wetten, dass&#8221; hat er schon Bowlingkugeln und unbekannte Steine mit Erfolg auf Zeit gestapelt. Er ist nicht der einzige, der sich hier ähnlich lange mit Steinestapeln beschäftigt: Der Lebenskünstler &#8220;Sepp Bögle, An der Mole, letzter Baum, Radolfzell&#8221; lebt von April bis Oktober hier.<br />
Nach der beeindruckenden Vorstellung von Volker Paul kehren wir erstmal im Strandcafé ein. Die sonnenbeschienene Terrasse ist voll besetzt, es gibt hervorragende Torten. In der Abendsonne begeben wir uns vorbei am Kurzentrum Mettnaukur ins Naturschutzgebiet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91480.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91480.jpg" alt="" title="DSC91480" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1980" /></a> auf der Halbinselspitze, das man im März noch betreten darf. Vom hölzernen Aussichtsturm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91485.jpg" alt="" title="DSC91485" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1981" /></a> lässt sich gut fotografieren; hinter dem Naturfreundehaus am anderen Seeufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91500T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91500T.jpg" alt="" title="DSC91500T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1982" /></a> fahren die Züge nach Konstanz, unter uns Schilf und Schwäne. Auf der Turmtreppe bekommen wir den Tipp: stellen Sie 6500°K ein, dann gibt es ein tolles Braun – stimmt! Durch hohes Schilf an alten, verwachsenen Bäumen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91502.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91502.jpg" alt="" title="DSC91502" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1983" /></a> vorbei wandern wir durchs Moor an die Inselspitze mit vollem Blick auf die Insel Reichenau. Die matschigen Stellen werden durch drahtbespannte Bohlensteige überbrückt;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91511.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91511.jpg" alt="" title="DSC91511" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1984" /></a> die von der Touristeninfo empfohlenen Gummistiefel sind wirklich nicht nötig, wir haben sie auch nicht im Gepäck. Der Himmel über der Abendsonne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91526.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91526.jpg" alt="" title="DSC91526" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1985" /></a> ist kreuz und quer von Kondensstreifen durchzogen, das geht wohl vom Zürcher Flughafen aus. Auf dem Rückweg erleben wir den Sonnenuntergang durchs Schilf. AmStrandbad erreichen wir genau den stündlichen Stadtbus 5 zum Bahnhof und fahren sofort weiter nach Markelfingen. Mit einer Viertelstunde Nachtwanderung erreichen wir das Naturfreundehaus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91545A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91545A.jpg" alt="" title="DSC91545A" width="252" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1986" /></a> außerhalb des Ortes gelegen mit langem Seeufer, komplett neu modern saniert. Die Gastronomie ist offensichtlich beliebt; wir belegen den letzten Fenstertisch. Es gibt solides regionales Essen, auch Bodenseefisch, zu normalen Preisen. Auf dem Rückweg machen wir in Radolfzell noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt mit ein paar Kneipen als ersten Eindruck, morgen kommt die Stadt richtig dran, da ist sie bestimmt auch belebter.<br />
Übrigens: Rechnerisch hätten wir jetzt mit Einzelfahrkarten die erste unserer zwei Bahnkarten abgefahren.  </p>
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		<title>7. März: Poratz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 07:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erforschung des Dorfes Poratz per Fahrrad (Ziel: Annette Bethge) Wir haben ein Panoramazimmer im Wenzelhof, nach Süden und Westen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel schon zum Aufwachen seitlich ins Zimmer und wärmt. Heute geht es nach Poratz, etwa 13 &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/09/7-marz-poratz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erforschung des Dorfes Poratz per Fahrrad (Ziel: Annette Bethge)</strong></p>
<p>Wir haben ein Panoramazimmer im Wenzelhof, nach Süden und Westen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel schon zum Aufwachen seitlich ins Zimmer und wärmt. Heute geht es nach <strong>Poratz</strong>, etwa 13 km entfernt, zweimal pro Woche ein Bus, 24 Häuser. Das Ziel stammt von Annette Bethge, sie hat bis 1990 mit ihrem damaligen Partner und ihren Kindern viel Zeit hier verbracht. Zum Wandern ist es zu weit, da bleibt nur das Fahrrad. Da die Verleiher erst im April beginnen, leiht uns das Hotel zwei Räder. Wir holen Texte und Fotos der letzten Tage für den Blog nach, das zieht sich etwas. Wir kaufen ein und besuchen das Infozentrum des Unesco-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. So kommen wir erst um halb eins los. Der erste Teil bis vor Parlow ist asphaltiert, das Licht scheint schön durch den unbelaubten Wald, der unten mit Heide bewachsen ist. Ich baue einen kleinen Schlenker über einen Waldweg zu einem Beobachtungsturm im Moor ein. Das beschert uns im Wald zunächst wunderbare Sichten auf große und kleine Eisflächen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90556.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90556.jpg" alt="" title="DSC90556" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1628" /></a> dann geht die Landschaft ins offene Moor über. Jetzt ist der Weg sandig und tief durchackert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90565.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90565.jpg" alt="" title="DSC90565" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1629" /></a> Wir müssen längere Strecken schieben. Wenn es jetzt nicht gefroren wäre, wäre der Weg so matschig, dass wir ihn nicht benutzen könnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90570.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90570.jpg" alt="" title="DSC90570" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1630" /></a> Ab Parlow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90576.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90576.jpg" alt="" title="DSC90576" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1631" /></a> ist die Straße Kopfstein (die runden Endmoränensteine von hier, nicht unsere Würfel), Fahrradfahren geht nur am Rand, und danach Sand. Gegen halb drei sind wir in Poratz und forschen zwei Stunden. Zunächst  ist alles menschenleer. Alle Häuschen sind einstöckig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90586.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90586.jpg" alt="" title="DSC90586" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1632" /></a> die meisten sind Fachwerk mit Natursteinbasis und stehen unter Denkmalschutz. Etliche davon sind restauriert, es gibt einige Scheunen und Schuppen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90616.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90616.jpg" alt="" title="DSC90616" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1634" /></a> Ein etwas unpassendes Holzhaus ist am Ortsende dazugekommen, ein anderes ist von Grund auf als Fachwerkhaus mit Betonkeller neu gebaut. Die Dorfstraße ist Kopfsteinpflaster,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90594.jpg" alt="" title="DSC90594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1633" /></a> daneben ein teilweise bepflanzter Grasstreifen vor den Häusern. Früher waren die Bewohner Waldarbeiter, die Landwirtschaft nebenher betrieben haben. Heute ist Poratz einerseits Alterssitz noch lebender Ureinwohner, andererseits sind es vorzugsweise Jäger und Architekten aus dem Umland und auch aus dem Westen, die die Häuser zeitweilig, am Wochenende oder in den Ferien nutzen. Einige haben Ferienwohnungen eingerichtet. Wir begegnen einem jungen Paar, das im Haus der Eltern Ferien macht. Sie können uns nichts zur Vergangenheit sagen, aber doch alte Leute im Ort benennen. Wir sprechen einen älteren Herrn, erkennbar ein Dorfbewohner, an. Er nennt uns Inge und Paul Lange im Haus 14,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90614WPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90614WPA.jpg" alt="" title="DSC90614WPA" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1635" /></a> beide um die 80 Jahre alt. Frau Lange schaut gerade zur Tür heraus. Marlis spricht mit ihr, sie erkennt sich sichtlich überrascht auf einem der Fotos, die Annette uns mitgegeben hat, wieder. Sie berichten, dass ihre Nachbarn, das Ehepaar Hintze, beide längst gestorben sind. Inzwischen wird am Haus 13,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90624.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90624.jpg" alt="" title="DSC90624" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1636" /></a> Herzberg, geklingelt, und Wolfgang Herzberg, der Bruder von Annettes damaligem Partner, öffnet. Ich spreche mit ihm. Er erzählt, dass Frau Fubel, mit der Annette bis zu ihrem Tod oft gesprochen hat, in der rechten Haushälfte gewohnt hat. Bezüglich älterer Zusammenhänge im Dorf verweist er auf ein Heft, das er verfasst hat, aber jetzt vergriffen ist: Erlebnisse und Doftgeschichten aus Poratz; keiner unserer Gesprächspartner hat noch ein Exemplar. Wir sollen die Tourist-Info in Temmen-Ringenwalde ansprechen. Den Walnussbaum, den Annette damals gepflanzt hat, gibt es nicht mehr, er hat wohl nicht lange überlebt. Die alte Kastanie auf ihrem Foto steht noch vor dem Haus, aktuell ohne Laub. Auf dem kleinen Friedhof finden wir die Grabsteine des Ehepaars Hintze und von Frau Fubel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90639.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90639.jpg" alt="" title="DSC90639" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1637" /></a> Wir schauen uns den Rest des Dorfes an. Das ganze ist schon sehr interessant, so eine Dorfstruktur haben wir beide in unserem Leben noch nicht bewußt wahrgenommen. Auf dem Rückweg umrunden wir auf Sandwegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90661.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90661.jpg" alt="" title="DSC90661" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1640" /></a> durch die sehr wellige Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90647.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90647.jpg" alt="" title="DSC90647" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1638" /></a> den Briesensee, den Ausflugssee von Poratz, und können an einer Stelle ans Ufer vordringen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90653.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90653.jpg" alt="" title="DSC90653" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1639" /></a> und Fotos im Sonnenuntergang machen. Noch rechtzeitig vor der Dunkelheit erreichen wir die Asphaltstraße bei Glambeck und schauen noch kurz  in den ehemaligen Taubenturm hinein,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90665D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90665D.jpg" alt="" title="DSC90665D" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1641" /></a> der jetzt eine kleine Ausstellung über Friedrich Wilhelm von Redern (1802-1883) beherbergt. Als wir in Joachimsthal ankommen, ist es dunkel. Marlis ist von dem vielen Sand, den Hügeln und dem Kopfsteinpflaster ziemlich platt und stellt in Frage, ob das Fahrrad ein geeignetes Fortbewegungsmittel in unserem Reisejahr ist. Vielleicht geht unser Tandem eher, da ist aber der Aufwand des Mitnehmens und des Gepäcktransports abzuwägen. Wandern hat sich jedenfalls schon bewährt.</p>
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		<title>11. November: Spiekeroog</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
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		<description><![CDATA[Spiekeroog: Strandwanderung gegen den Wind, Regen, Teestube Wir beeilen uns, vor die Tür zu kommen, denn ab nachmittags soll &#8220;Schluß mit lustig&#8221; sein: Regen und sich stetig steigernder Wind, ab morgen nennt es sich laut Wetterbericht Sturmtief. Wir freuen uns, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spiekeroog: Strandwanderung gegen den Wind, Regen, Teestube</strong></p>
<p>Wir beeilen uns, vor die Tür zu kommen, denn ab nachmittags soll &#8220;Schluß mit lustig&#8221; sein: Regen und sich stetig steigernder Wind, ab morgen nennt es sich laut Wetterbericht Sturmtief. Wir freuen uns, denn so erleben wir den Norden so richtig mit seinen Elementen.<br />
Als wir das Hotel verlassen, sehen wir, warum es &#8220;Zur Linde&#8221; heißt, denn unmittelbar vor der Haustür steht eine dicke alte Linde. Das alte Haus muß drumherum gebaut worden sein, und am Eingang müssen sich manche bücken.<br />
Über die befestigten <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83733/" rel="attachment wp-att-325"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83733.jpg" alt="" title="DSC83733" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-325" /></a>Dünenwege vorbei an der Kurverwaltung gelangen wir zum <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83738k/" rel="attachment wp-att-327"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83738K.jpg" alt="" title="DSC83738K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-327" /></a>Strand, der trotz auflaufenden Wassers breit ist. Wir sehen einige Vögel wie Fasan und viele schwarzweiße größere Vögel. Wir sind nicht so bewandert in Ornithologie, so dass wir uns nicht sicher sind, ob es sich um Elstern handelt.<br />
Es sind einige <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83742k/" rel="attachment wp-att-328"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83742K.jpg" alt="" title="DSC83742K" width="299" height="320" class="alignleft size-full wp-image-328" /></a>dickverpackte Urlauber unterwegs, wird sind durchaus nicht alleine. Wir gehen in Richtung Wind, der uns mit Windstärke 5 kräftig entgegenbläst. Joachim muß mir sein <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83823.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83823.jpg" alt="" title="DSC83823" width="250" height="188" class="alignright size-full wp-image-347" /></a>Stirnband überlassen, trotz Mütze ist es mir zu kalt. Es macht richtig Spaß, sich rückwärts in den Wind zu stellen, den feinen Sand im Wind fliegen zu sehen, um gleich danach wieder vorwärts gegen den Wind anzukämpfen. Leider begegnen wir einem toten Seehundbaby, dem andere ein symbolisches Kreuz gebastelt haben. Wir erwandern uns ein <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83759k/" rel="attachment wp-att-329"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83759K.jpg" alt="" title="DSC83759K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-329" /></a>Panorama-Foto von Dünenschutzreisig mit Düne dahinter, dass Joachim &#8220;nur&#8221; noch zu Hause zusammenbauen muß; der erste Teil davon hier. Wir gehen bis zur <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83796/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83796.jpg" alt="" title="DSC83796" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-330" /></a>Spundwand an der Westseite, die bereits 1936 errichtet wurde. Gerne wären wir trotz kalter Finger vom Fotografieren noch weiter gegangen, so begeistert sind wir von Wind, Wasser und gefühltem Winter, aber jetzt beginnt es wirklich zu regnen – mit den Fotografiermöglichkeiten schwindet auch die Wanderlust.<br />
Vorbei an den Gleisen und der &#8220;Endstation&#8221; der ehemaligen und jetzt wiederbelebten 1-PS-Inselbahn gelangen wir wieder regendurchnässt in den Ort. Am Rathaus liegt auch die &#8220;Teetied&#8221;, die gerammelt voll ist, alle flüchten vor dem Regen. Wir finden gerade noch Platz an einem Tisch mit Sofa und Stühlen, an dem eine Ehepaar aus Siegburg sitzt. Durch ein Interview erfahre ich, dass sich zum Glück seit ihrem letzten Besuch vor ca. 35 Jahren nicht viel auf der Insel verändert hat, dass sie hier die Ruhe genießen, &#8220;nur der Hafen ist nicht mehr an der gleichen Stelle&#8221;. Beim Bezahlen bewundert der junge Kellner, dass ich in meinem Alter noch ein Iphone habe. Ich lobe die spielerische Bedienung, das hat er ja noch nie gehört&#8230; jeden Alter das seine!<br />
Wir wagen uns wieder raus in den stürmischen Regen, wir wollen noch was vom Ort sehen, der laut eigener Homepage 27 Straßen und ca. 350 Wohnhäuser hat. Unsere Ideengeber Ingrid und Heinz, die uns hierher geschickt haben, beschreiben schließlich die Insel als Geheimtipp &#8211; sie waren aber nicht im Herbst hier. Die kleine alte Inselkirche mit wenigen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/11/11-november-spiekeroog/dsc83805/" rel="attachment wp-att-331"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83805.jpg" alt="" title="DSC83805" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-331" /></a>Grabsteinen drumherum, zwei davon mit Schiffen drauf, gefällt uns, ist aber leider zu. Wir durchstreifen noch ein paar Gassen, dann wird es zu nass und windig.<br />
Abends gehen wir zum Essen ins hauseigene Restaurant, das eine vorzügliche Küche hat. Joachim  bestellt eine große Portion Muscheln, ich will heute nur wenig, aber die Ofenkartoffel sprengt den Teller. Das Lokal hat eine Auszeichnung für den vegetarischen Teil seiner Küche erhalten, das kann ich gut nachvollziehen, Joachim ist vom Gemüse in beiden Gerichten begeistert. Leider fahren wir morgen wieder, mal sehen, wie sich der Wind bei der Überfahrt anfühlt.</p>
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		<title>7. November: Bad Bederkesa</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[nach Bad Bederkesa: Stadtrundgang, überflutete Ufer, Rundgang um den See (Ziel: Tina Jonas) Tina und Lars bringen uns per Auto zum Bahnhof. Wir besteigen den Zug in Ritterhude Richtung Bremerhaven bei sonnigem Novemberwetter. Es ist über Nacht kalt geworden, die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Bad Bederkesa: Stadtrundgang, überflutete Ufer, Rundgang um den See<br />
(Ziel: Tina Jonas)</strong></p>
<p>Tina und Lars bringen uns per Auto zum Bahnhof. Wir besteigen den Zug in Ritterhude Richtung Bremerhaven bei sonnigem Novemberwetter. Es ist über Nacht kalt geworden, die Handschuhe müssen her, Kopfbedeckung folgt später. Ich war schon sehr oft hier in Urlaub, wohl mehr als 15 Jahre lang, aber noch nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und noch nie im Herbst, das sind neue Erfahrungen. Der Fahrer des Busses nach <strong>Bederkesa</strong> weiß nicht, wie er mit unseren Bahnkarten umgehen soll, anerkennen oder nicht? Wir handeln mit ihm 25 % Rabatt auf den normalen Fahrpreis raus.<br />
Bederkesa ist nach zwei eigenen Orten endlich wieder ein &#8220;Ort der Erinnerung&#8221;, also der Auftrag einer Ideengeberin, nämlich der meiner Tochter Tina. Wir waren so oft gemeinsam hier in ihren Kindertagen in Urlaub, dass sie sich wünscht, dass wir für sie hierhin fahren und uns auf eine Bank am See setzen sollen, auf der ich mit ihr 2003 beim letzten gemeinsamen Urlaub gesessen habe. Diesem Auftrag folge ich sehr gerne, da mir das platte Land, die direkte Art der Menschen, die rauhe Natur zur Heimat geworden sind, die ich in der Pfalz, wo wir wohnen, vermisse.<br />
Extra für unsere Ankunft hat Bederkesa sich entschieden, uns einen großen Empfang zu bereiten: die neu als verkehrsberuhigte Zone gestaltete Hauptstraße wird durch Ministerpräsident McAllister, immer noch ein Beerster Einwohner, eingeweiht. Diesen Festakt verpassen wir, aber den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83274/" rel="attachment wp-att-277"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83274.jpg" alt="" title="DSC83274" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-277" /></a>verkaufsoffenen Sonntag, der ein Mal im Monat stattfindet, nicht. So oft hätte das die Geschäftswelt in LU gerne, und besonders die in MA. Es ist ein „Bad“-Privileg. Wir erfahren, dass der Zusatz &#8220;Bad&#8221; auf der Kippe stand, deshalb diese Verschönerungsaktionen ebenso wie Aufräummassnahmen im &#8220;Kurpark&#8221;, damit er nicht für eine „nasse Wiese“ gehalten wird.<br />
Endlich erreichen wir durch all das Getümmel den See, und eine Überraschung: <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83305/" rel="attachment wp-att-279"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83305.jpg" alt="" title="DSC83305" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-279" /></a>die Bank steht im Hochwasser, wir würden nasse Füße bekommen, wenn wir uns drauf setzen würden, aber von einem etwas entfernterem Standort läßt sie sich gut fotografieren. Wir entscheiden uns für den sieben Kilometer langen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83325/" rel="attachment wp-att-280"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83325.jpg" alt="" title="DSC83325" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-280" /></a>Rundweg um den See, und wir beeilen uns, denn nach der Zeitumstellung wird es schon in zwei Stunden dunkel. Ich bin total begeistert von der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/09/7-november-bad-bederkesa/dsc83352/" rel="attachment wp-att-281"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83352.jpg" alt="" title="DSC83352" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-281" /></a>Lichtstimmung des Herbstes, so habe ich den Rundweg um den See, der immer nach der Ankunft unser erster Ausflug war, noch nie erlebt.<br />
Beim Rückweg durch den Ort ist noch immer &#8220;verkaufsoffen&#8221; angesagt, Apotheker André Koelbel berät uns erstklassig und gibt uns noch ein Interview.<br />
Wir genießen nach dem Bremer Etap-Hotel das Wellness-Angebot im Hotel Bösehof und ich esse zum dritten Mal Grünkohl kurz hintereinander, Joachim erstmals Bremer Knipp und ist begeistert.</p>
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