<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bahn Zeit Reise &#187; West</title>
	<atom:link href="http://www.bahn-zeit-reise.de/tag/west/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bahn-zeit-reise.de</link>
	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Sep 2013 19:42:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>16. September: Über Köln und Stendal nach Berlin</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 23:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[MitteNord]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=4303</guid>
		<description><![CDATA[Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal</strong></p>
<p>Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung zu Henri Cartier-Bresson ansehen, daraus wird leider nichts. Statt dessen fahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg" alt="" title="DS101951TA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4325" /></a> wir früher los und machen einen Umweg über Köln aus tragischem Anlass: wir besuchen die Trauerfeier<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg" alt="" title="DS101898" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4323" /></a> für einen unserer Ideengeber, dessen Ziel wir schon besucht haben, und der plötzlich und unerwartet in unserem Alter verstorben ist. Marlis übernimmt das Fotografieren, wir hören Redner, die mit ihm in verschiedenen Lebensabschnitten besonderen Kontakt hatten. Nach der Grablegung verabschieden wir uns, damit wir Onkel Klaus noch erreichen. Die Bahn spielt heute fast vorbildlich mit;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg" alt="" title="DS101950L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4324" /></a> nur in Stendal sind wir 13 Minuten zu spät, in Köln und Berlin zu früh. Das Treffen mit Klaus im Bahnhof Stendal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg" alt="" title="DS101959L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4326" /></a> ist wie immer munter, er bringt mit 85 immer noch bessere schlagfertige Sprüche als fast alle, und ist nach einer Kur wieder fit und das alte Urviech,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg" alt="" title="DS101960AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4327" /></a> zum Bahnhof ist er mit dem Fahrrad gekommen, obwohl er nach eigenem Bekunden faul ist. Im Dunkeln kommen wir in <strong>Berlin</strong> an, der mittlerweile bekannte Supermarkt am Bahnhof Zoo hat noch für die Getränkeversorgung auf, und in der Hotellounge nahe KaDeWe ist je später, umso mehr los, offensichtlich sind wir in Berlin vor der Wahl. Wir halten es bei einem lustigen Fernsehfilm noch länger aus, morgen starten wir nicht ganz so früh.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>21. August: Altena, über Föckinghausen nach Alfeld</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/21-august-altena-uber-fockinghausen-nach-alfeld/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/21-august-altena-uber-fockinghausen-nach-alfeld/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=3783</guid>
		<description><![CDATA[Altena: Ortsrundgang (Ziel: Marlis) und Burgbesichtigung mit Jugendherbergsmuseum, Stopp in Bestwig mit Aufstieg nach Föckinghausen (Ziel: von mir) und Fahrt nach Alfeld Wir haben erstaunlich gut geschlafen, es ist nachts richtig kalt geworden, morgens ist es trübe und Regen setzt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/21-august-altena-uber-fockinghausen-nach-alfeld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Altena: Ortsrundgang (Ziel: Marlis) und Burgbesichtigung mit Jugendherbergsmuseum, Stopp in Bestwig mit Aufstieg nach Föckinghausen (Ziel: von mir) und Fahrt nach Alfeld</strong>  </p>
<p>Wir haben erstaunlich gut geschlafen, es ist nachts richtig kalt geworden, morgens ist es trübe und Regen setzt ein. Wir bekommen ein einfaches Frühstück serviert, für den Preis war alles in Ordnung und irgendwie ausgefallen originell und griechisch herzlich. Der Regen wird nicht mehr zunehmen und bald vorbei sein, also starten wir:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100527.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100527.jpg" alt="" title="DS100527" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3943" /></a> der Einfachheit halber mit allem Gepäck, rauf auf die Burg Altena,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100529.jpg" alt="" title="DS100529" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3944" /></a> unser Hotel ist genau am Fuß der Auffahrt, und runter wollen wir direkt zum Bahnhof. Also teilen wir es so auf, dass wir beide gleich schnell sind: Ich ziehe beide Koffer, und Marlis fotografiert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100535.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100535.jpg" alt="" title="DS100535" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3941" /></a> So laufe ich gleichmäßig gemächlich vor mich hin und brauche keine Rücksicht zu nehmen, Marlis fotografiert und holt wieder auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100532.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100532.jpg" alt="" title="DS100532" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3942" /></a> Draht und die lange Tradition der Drahtproduktion bestimmt die Stadt, in Geländern, Skulpturen, Symbolen. Das Drahtmuseum lassen wir links liegen; mit der Kombi-Eintrittskarte der Burg könnten noch in Jahrzehnten reingehen! Die Burg aus dem 12. Jahrhundert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100542.jpg" alt="" title="DS100542" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3940" /></a> mit wechselvoller Geschichte ist in bestem Zustand, kein Wunder nach den vielen Bestimmungen und der Bedeutung: hier wurde 1909 vom Altenaer Lehrer Schirrmann die erste Jugendherberge gegründet, Ausgangspunkt für die ganze weltweite Bewegung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100566.jpg" alt="" title="DS100566" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3937" /></a> Entsprechend ist dieser Teil der Museumsräume der für uns interessanteste. Alles ist recht dunkel, die Matratzen der Stockbetten sind strohgefüllt, im Schlafraum für Jungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100572L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100572L.jpg" alt="" title="DS100572L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3938" /></a> sind etwa 30 Betten, lange Tische im Aufenthaltsraum. Im Film werden die für die jeweiligen Zeiten als Errungenschaften geltenden Dinge erwähnt, wie hygienisch geflieste Waschräume mit fließend kaltem Wasser. Die anderen Räume durchgehen wir schnell: Jagd, Waffen, Rüstungen, Stadtbrände und ähnliches, nichts besonders neues, aber gut gemacht und vielfältig. 2013 soll durch einen alten Luftschutzstollen ein Erlebnisfahrstuhl vom Lenneufer direkt in den Burghof gebaut werden. Von den Wehrgängen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100563.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100563.jpg" alt="" title="DS100563" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3939" /></a> bieten sich tolle Blicke in die schmalen, steilen Sauerlandtäler, in denen die Altenaer Häuser abenteuerlich am Hang kleben. Wir gehen von der Burg ins Nebental herunter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100580.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100580.jpg" alt="" title="DS100580" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3936" /></a> dort sind einige einfache Hanghäuser mit kleinen, steilen Vorgärten und vielen Treppen. Damit ist Marlis zufrieden, sie war als Kind 1954 in einem solchen Haus bei der Familie ihres Kindermädchens, leider gibt das einzige Foto, das sie davon hat, keine klaren Details wieder, die Schlüsse auf den Ort zulassen. Wir passieren einige Drahthersteller<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100584.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100584.jpg" alt="" title="DS100584" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3935" /></a> und kommen auf die Brücke über die Lenne und die Bahn mit nochmals bester Sicht hoch auf die Burg. Gegenüber vom Bahnhof ist eine bekannte Konditorei, die heute offen hat, wir decken uns mit Torte ein und nehmen dann den Zug nach Hagen, wo wir nach <strong>Bestwig</strong> umsteigen. Hier reicht es für genau zwei Stunden Unterbrechung: Etwa zwei Kilometer nördlich, auf der anderen Seite der Ruhr den Hang hoch, liegt <strong>Föckinghausen</strong>, ein Dörfchen mit wenigen Häusern, wo ich in meiner Essener Zeit, also vor 1965, ein- oder zweimal als Schüler in Ferien war. Das Bild des U-förmigen, dunkelbraunen, einstöckigen Holzbaues habe ich heute noch im Kopf, wohl weil mir eine Postkarte vor Augen schwebt, die es in einem meiner alten Alben geben müsste. Im Internet ist mir ein Caritasheim begegnet, kurz vor Ankunft in Google Maps noch ein Schullandheim. Die Wege in den Karten von Google Maps und Nokia sind recht umständlich; auf denen haben wir in der Zeit zu Fuß keine Chance. Also Augen auf nach Plänen am Bahnhof: Da hängt ein Stadtplan, da sieht man zwei nahe Brückchen über die Ruhr, das fotografiere ich ab, da entlang wäre die Entfernung machbar. Ein Taxi ist vor dem Bahnhof auch nicht zu sehen, hier hätten wir das gemacht. Das Gepäck werden wir in der Bahnhofsbäckerei los, die junge Dame hilft uns gerne, wir dürfen es auch noch in ihrer Aufräumzeit abholen, bestens. Also laufen wir los, wir sehen keinen Weg und folgen zwei Minuten einer Straße, die nicht ganz passt, da kommt uns ein Paar mit Kinderwagen entgegen, die fragen wir und bekommen kompetente Antwort: hinter uns am Bahnübergang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100553.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100553.jpg" alt="" title="DS100553" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3945" /></a> gibt es einen unauffälligen Weg durch Fabrikzäune und einen Mustergarten, der neuerdings auf die Brücke führt. Wir bedanken uns und bekommen beste Wünsche für das &#8220;sportliche Unterfangen&#8221;. Wir finden den Weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100596TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100596TA.jpg" alt="" title="DS100596TA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3946" /></a> den Aufstiegsbeginn und ein Wanderzeichen mit Ziel Föckinghausen. Nach kurzer Zeit stimmt die fotografierte Karte nicht mehr, eine Baustraße zur Autobahnbaustelle durchschneidet alles, das Wanderzeichen können wir zum Glück verfolgen, nach kurzem Weg auf der Straße biegt es in einen Feldweg, der genau in die richtige Richtung steil bergauf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100547.jpg" alt="" title="DS100547" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3947" /></a> führt. Wir gehen sehr schnell und schwitzen, wir wollen auf dem Hinweg keine vermeidbare Zeit verlieren, damit wir nicht unverrichteter Dinge abbrechen müssen. Nach genau 30 Minuten strammer Wanderung – ich ermittle hinterher 2,5 km und 170m Steigung, eine für uns stramme Leistung  – kommen wir genau am westlichen Dorfrand aus dem Wald, und da liegt er,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100597LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100597LA.jpg" alt="" title="DS100597LA" width="450" height="175" class="alignright size-full wp-image-3957" /></a> ich erkenne ihn sofort: der U-förmige Holzbau, es ist das Schullandheim des Pestalozzi-Gymnasiums Unna. Während wir begeistert fotografieren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100599DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100599DL.jpg" alt="" title="DS100599DL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3949" /></a> treffen wir eine Hausangestellte, die uns sagt, das das Gymnasium schon seit 1958 der Träger ist, und viele Klassen und Gruppen aus der Umgegend schon seit damals hierher kommen, ich war also dabei, es war kein Kinderheim. Nur ein zentraler Eingangs- und Aufenthaltsanbau ist dazugekommen, der Sportplatz ist neu angelegt. Wir dürfen sogar in ein Zimmer schauen:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100602.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100602.jpg" alt="" title="DS100602" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3950" /></a> Viererzimmer mit zwei Stockbetten und Waschräume, freundlich gemacht, aber einfach, so ähnlich dürfte es schon vor 50 Jahren gewesen sein. In der Viertelstunde, die wir Zeit haben, bekommen wir noch alte Postkarten gezeigt, sie erzählt uns, dass auch Ehemaligentreffen von heute 70-jährigen hier stattfinden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100606PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100606PAT.jpg" alt="" title="DS100606PAT" width="280" height="213" class="alignleft size-full wp-image-3951" /></a> Wir sind total stolz darauf, dass uns das gelungen ist, und laufen in Ruhe wieder nach Bestwig runter. Die Bäckerei hat zwar offiziell schon geschlossen, in der Aufräumzeit bekommen wir noch einen Kaffee und die zwei in der Theke verbliebenen Stücke Käsekuchen. Jetzt folgt die nächste spannende Aktion: viermal umsteigen nach Alfeld, davon dreimal knapp. Der Zug nach Warburg hat sechs Minuten Verspätung, da haben wir allerdings länger Zeit; in Altenbeken, Holzminden und Kreiensen läuft alles auf die Minute pünktlich, wir fahren durch schönes Bergland mit Flüssen und einigen Fachwerkörtchen. In <strong>Alfeld</strong> starten wir gleich mit Gepäck in die Innenstadt, um noch was zu essen, und werden am Marktplatz im italienisch bewirtschafteten Ratskeller fündig, dem einzigen wirklich noch belebten Ort, wo wir wunderbar draußen sitzen können, es ist heute abend ungewöhnlich warm. Danach gehts in die Gegenrichtung, hinter dem Bahnhof den Berg rauf. Die Karte kennt die Hausnummer nicht; wir dürfen immer weiter steigen, bis wir am Ende der Straße am Waldrand angekommen sind. Im Hintergrund ist Wetterleuchten zu sehen, da kommt was. Auf dem Zimmer angekommen, donnert es schon.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100629.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100629.jpg" alt="" title="DS100629" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3952" /></a> Wir haben einen Balkon mit Dachvorsprung, wir können uns trotz einsetzendem Regen raussetzen, Alfeld liegt uns mit beleuchtetem Kirchturm zu Füßen. So werden wir für den mühsamen Aufstieg belohnt, es folgt ein wahres Feuerwerk von Gewitter, auch die gegenüberliegenden Leineberge werden hell erleuchtet. Ein krönender Abschluss dieses intensiven Tages um Mitternacht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/21-august-altena-uber-fockinghausen-nach-alfeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>20. August: Olfen, Lüdinghausen und nach Altena</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/20-august-olfen-ludinghausen-und-nach-altena/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/20-august-olfen-ludinghausen-und-nach-altena/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 07:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Flop]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=3781</guid>
		<description><![CDATA[Olfen: Campingplatz und Umgebung (Ziel: Marlis), kurzer Gang durch Lüdinghausen und Fahrt nach Altena(Westfalen) Das Frühstück in der dunklen Gaststube ist nicht der Hit, das sehr große Zimmer mit Dachziegelblick aus dem Badfenster hat uns gut gefallen. Es gelingt uns, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/20-august-olfen-ludinghausen-und-nach-altena/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Olfen: Campingplatz und Umgebung (Ziel: Marlis), kurzer Gang durch Lüdinghausen und Fahrt nach Altena(Westfalen)</strong></p>
<p>Das Frühstück in der dunklen Gaststube ist nicht der Hit, das sehr große Zimmer mit Dachziegelblick aus dem Badfenster hat uns gut gefallen. Es gelingt uns, das Hotel Post direkt am Busbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100316.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100316.jpg" alt="" title="DS100316" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3959" /></a> zu überreden, unser Gepäck zu nehmen. Mit dem Bus geht es nach <strong>Olfen</strong>, dort wollen wir Marlis&#8217; Ziel, die Umgebung des Campingplatzes Füchtelner Mühle, erkunden, wo sie mit ihren Eltern und der Schwester bis 1965 an vielen Wochenenden war und auch Schwimmen gelernt hat. Dem Wanderprospekt habe ich den Rundweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100333.jpg" alt="" title="DS100333" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3960" /></a> von Olfen Friedhof am Nordrand des Ortes die Stever entlang entnommen, südlich hin, nördlich zurück. Diese fünf Kilometer passen schon mal bestens, das deckt den östlichen Aktionsradius von damals komplett ab. Heute ist dieses Gebiet komplett Naturschutzgebiet, die Wege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100340.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100340.jpg" alt="" title="DS100340" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3961" /></a> gut markiert und ausgebaut, vorwiegend sind Fahrradfahrer unterwegs, wir haben Samstag und Top-Ausflugswetter, blauer Himmel bei 24 Grad. Unser erster Anlaufpunkt ist die Gaststätte &#8220;Zum Sternbusch&#8221;, altbekannt von damals. Wir trinken etwas und begegnen dem Chef, Herrn Grundmann,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100352.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100352.jpg" alt="" title="DS100352" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3962" /></a> in meinem Alter, damals hatten seine Eltern das Lokal. Er kann uns einiges erzählen: er berichtet über den ambitionierten Rückbau der Stever-Auen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100358.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100358.jpg" alt="" title="DS100358" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3963" /></a> vom schon lange nicht mehr existierenden Tante-Emma-Laden gegenüber, der für die Campingplatzbewohner wichtig war, der Stromgewinnung im Wehr an der Füchtelner Mühle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100442.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100442.jpg" alt="" title="DS100442" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3964" /></a> mit Wasserrädern, dass es seit einem Jahr das neue Naturbad, ein Freibad, in der Nähe gibt, und dass der Campingplatz bis Ende 2012 geräumt sein muss, und der Kiosk schon nicht mehr geöffnet ist. Als wir vor einem Jahr mit dem Auto dort vorbeifuhren, haben wir uns schon gewundert, dass keine Neuvermietungen mehr vorgenommen werden, der Platz kaum mehr gepflegt wird<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100416.jpg" alt="" title="DS100416" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3965" /></a> und viele Leerstellen und verlassene Wagen aufweist. Als wir den Platz heute begehen, sehen wir diese Tendenz noch verstärkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100402.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100402.jpg" alt="" title="DS100402" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3967" /></a> Der Platz war schon immer schwierig, da er im Überflutungsbereich der Stever liegt und öfter alles nasse Füße bekommen hat; Marlis&#8217; Eltern sind deswegen in den 60er Jahren auf einen anderen Platz umgezogen. Wir beginnen am Stever-Ufer am nördlichen Platzrand direkt unterhab des kleinen Wehrs, der Badestelle der Kinder. Im Ufergebüsch beobachten wir Libellen, gegenüber liegt etwas höher ein neuerer Campingplatz. Beim Rundgang finden wir nur noch einzelne benutzte Plätze, die alle richtig eingewachsen sind:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100409L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100409L.jpg" alt="" title="DS100409L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3966" /></a> Hecken, Vorbauten, Verkleidungen. Wir treffen das Ehepaar Meinert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100407L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100407L.jpg" alt="" title="DS100407L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3969" /></a> das seit 45 Jahren hier die Sommerwochenenden verbringt, sie haben es immer genossen, jetzt geht für sie passend ein Lebensabschnitt zuende, nächstes Jahr werden sie nicht mehr kommen und sind froh, dass sie jemanden gefunden haben, der ihre Installationen kostenfrei entsorgt. Für uns sieht das Ganze hier sehr trostlos aus, dieser Eindruck verstärkt sich, als wir nach Überschreiten des maroden Holzbrückchens über einen Steverarm in den neueren, düsteren Teil des Platzes unter hohen Bäumen kommen: vielleicht noch drei benutzte Plätze inmitten von Wohnwagen- und Bretter-Ruinen. Von hier kommen wir auf einen beliebten Spazierweg von Marlis,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100366.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100366.jpg" alt="" title="DS100366" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3970" /></a> wir folgen dem nach Westen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100424.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100424.jpg" alt="" title="DS100424" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3971" /></a> in den nächsten Wald, machen Picknick auf einem Hochstand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100428.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100428.jpg" alt="" title="DS100428" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3972" /></a> und weiten den Weg zu einer Runde über die nächste Stever-Brücke aus. Es gibt keine Punkte deutlicher Erinnerung; der Wald ist massiv gewachsen oder vielleicht auch verschwunden, Mais,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100480.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100480.jpg" alt="" title="DS100480" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3973" /></a> in der Masse bestimmt für Biosprit, über den man nicht drüberschauen kann, bestimmt die Landschaft, den gab es damals nicht, und die Bauernhöfe haben höchstens im Kern noch Gebäudeteile von früher. Allerdings: Zurück an der Straße entdeckt sie den Bauernhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100465.jpg" alt="" title="DS100465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3974" /></a> wo sie Milch geholt haben. Gegenüber liegt der neuere Campingplatz, wir gehen kurz rein, sehr gepflegt, doch typisch eng, der Kiosk hat zu, etwas weiter haben sich alle zum Sommerfest versammelt und schleppen Kuchen an. Wir gesellen uns nicht dazu, das ist uns zu eng. Statt dessen gehen wir ins Gasthaus &#8220;Füchtelner Mühle&#8221;, das heute wie damals unstimmig vornehm wirkt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100457.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100457.jpg" alt="" title="DS100457" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3975" /></a> und trinken Kaffee. Auf dem Weg entlang der früheren Schwimmstrecke gehen wir zum Ausstieg, heute ausgebaut mit Brücke, Park- und Rastplatz und einer besonderen Konstruktion von Aussichtsplattform, verschraubt an gezüchteten Weidenruten, die die Stützfunktion übernehmen, und so den Eindruck vermitteln, als würde man aus einem geschützten Baumhaus in die Landschaft blicken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100469.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100469.jpg" alt="" title="DS100469" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3976" /></a> Auf Infotafeln wird von der Storchenansiedlung berichtet. Für die Rückfahrt haben wir den Rufbus bestellt; als die Haltestelle in Sicht kommt, hält er gerade, und da keine weitere Bestellung vorliegt, fährt uns die Fahrerin sofort und direkt nach Lüdinghausen, wo wir 20 Minuten früher sind. Auch das Buskürzel SV-RF im Online-Fahrplan kann sie erklären: Shuttleverkehr Rosenfest in einem Vorort, also Busse, die nur heute abend fahren. So bleibt noch Zeit für eine kurze Tour<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100488.jpg" alt="" title="DS100488" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3977" /></a> zu den Wasserschlössern Lüdinghausen und Vischering, die wir sonst nicht gesehen hätten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100493.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100493.jpg" alt="" title="DS100493" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3978" /></a><br />
Wir sammeln wie kalkuliert unser Gepäck ein und gehen zum Bahnhof; leider habe ich doch die Zeit unterschätzt und wir erreichen nur mit strammstem Walking-Schritt sekundengenau den pünktlichen Zug, was einen Rüffel gibt. In den Zügen ab Dortmund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100497A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100497A.jpg" alt="" title="DS100497A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3979" /></a> und Hagen treffen wir auf viele Fußballfans der Borussia, friedlich, laut, einige schwankend und leicht desorientiert, andere passen auf die auf. So kommen wir mit besonderer Unterhaltung nach <strong>Altena</strong> im Lennetal, einem weiteren Ort aus Marlis&#8217; Kindheit, von dem sie ein Foto gefunden hat. In der Dämmerung wandern wir vom Bahnhof über die Lennebrücke durch die Fußgängerzone zum Gasthaus Mythos, wo wir ein Zimmer gefunden haben, wir sind gespannt. Die Lage des Ortes im schmalen, verschlungenen Lennetal ist bedrückend, die Häuser kleben förmlich an den steilen Hängen und haben abenteuerliche Treppen- und Gartenkonstruktionen. Viele Häuser und Geschäfte stehen leer, anderes wirkt verstaubt. Der hier besonders ausgepägte demografische Wandel – in den letzten 17 Jahren hat die Stadt 25% ihrer Bewohner verloren – ist unübersehbar, auch wenn man mit Fördermitteln versucht, dem entgegenzusteuern und die weltberühmte Burg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100506.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100506.jpg" alt="" title="DS100506" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3980" /></a> und das Thema Draht weiter ausgebaut wird. Im Mythos werden wir herzlich empfangen und bekommen ein Zimmer unter dem Dach, erreichbar über enge steile Treppen. Dafür können wir uns hier voll ausbreiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100512.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100512.jpg" alt="" title="DS100512" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3981" /></a> und den Flur mit Tischen mitbenutzen. Da uns nichts besseres beim Gang durch die Fußgängerzone aufgefallen ist, kehren wir hier ein; der Lammbraten mit Weinblättern ist vorzüglich, und der Freund des Wirtes zeigt uns bei einem Ouzo noch Zaubertricks. Hier zwischen den Bergen wird es richtig kalt nachts, die Wärme des Tages ist schnell draußen, wir schlafen bald.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/20-august-olfen-ludinghausen-und-nach-altena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>19. August: über Bad Rothenfelde nach Lüdinghausen</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbad]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=3778</guid>
		<description><![CDATA[Fahrt nach und Rundgang in Bad Rothenfelde (Ziel: Marlis), Fahrt nach Lüdinghausen Beim abendlichen Lesen sind wir fürs Frühstück an das Traditionscafé Kleimann erinnert worden, das steuern wir an und essen gut, aber etwas kleiner als an den Frühstücksbüffets; leider &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach und Rundgang in Bad Rothenfelde (Ziel: Marlis), Fahrt nach Lüdinghausen</strong></p>
<p>Beim abendlichen Lesen sind wir fürs Frühstück an das Traditionscafé Kleimann erinnert worden, das steuern wir an und essen gut, aber etwas kleiner als an den Frühstücksbüffets; leider ist es für die verlockenden Torten noch zu früh. Der Morgen in Dortmund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100191T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100191T.jpg" alt="" title="DS100191T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3989" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100195T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100195T.jpg" alt="" title="DS100195T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3990" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100202T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100202T.jpg" alt="" title="DS100202T" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3991" /></a> startet trübe, so bleibt es auch auf der Fahrt mit ICE nach Bielefeld und mit dem NWB-Triebwagen nach <strong>Bad Rothenfelde</strong>. Diese kleine Strecke, der &#8220;Haller Willem&#8221;, führt immer am Teutoburger Wald entlang, eine  ungewöhnliche Landschaft mit dem geraden, langen Höhenrücken, der sich unmittelbar aus der Ebene erhebt. Wir erkennen viel von unserer Autodurchquerung mit Wanderung von Borgholzhausen nach Hilter im vorigen August, wo wir zwei Stationen auf dieser Strecke gefahren sind, und wo am Bahnhof Hilter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100283.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100283.jpg" alt="" title="DS100283" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3992" /></a> das Foto mit dem blau-gelben Triebwagen auf unserer Projektkarte entstanden ist. Im Zug verkauft der örtliche Eisenbahnverein eine Festschrift zu 125 Jahren Bahnstrecke Osnabrück-Bielefeld; erst vor sechs Jahren ist die Strecke vom Landkreis Osnabrück wieder durchgängig in Betrieb genommen worden. Pünktlich vor Bad Rothenfelde fallen die letzten Regentropfen, im Westen wird es blauer. Den Tag über bleibt es heiter und gerade warm genug. Der alte Bahnhof wird vom gegenüberliegenden Fleischfabrikanten zum Kulturhaus umgebaut. Wir laufen die Strecke in den Ortskern, knapp zwei Kilometer. Unterwegs finden wir einen Supermarkt, bei dem wir unser Gepäck unterstellen können, ein Debut, für uns und das Marktpersonal, so können wir befreit weiterlaufen. Gleich am Beginn des Kurparks stoßen wir auf die neue Saline,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100219.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100219.jpg" alt="" title="DS100219" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3993" /></a> einen geraden, einige hundert Meter langen Bau aus dem 19. Jahrhundert. In der Verlängerung vor dem Kurmittelhaus ist das alte Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100239.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100239.jpg" alt="" title="DS100239" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3994" /></a> zu sehen. Bad Rothenfelde ist ein Ziel von Marlis, im Alter von fünf Jahren, Anfang der 50er, war sie hier für sechs Wochen in Kinderholung. Die Erinnerung ist natürlich schwach, Dokumente, Fotos oder Aufzeichnungen gibt es nicht. Die Salinen kommen ihr allerdings bekannt vor. In der Touristeninformation treffen wir auf eine Dame in Marlis&#8217; Alter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100235A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100235A.jpg" alt="" title="DS100235A" width="228" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3995" /></a> Marlies Schlingmeyer, die das ehrenamtlich macht. Sie kann einiges zu &#8220;Kinderheime in den 50ern&#8221; erläutern; damals soll es 58 gegeben haben, heute kein einziges mehr. Also sind auch etliche Gebäude abgerissen oder umgebaut. Da sind die Chancen schlecht, irgendwas wiederzuerkennen, wir wissen weder Name noch Ortsgegend, nur Waldnähe. Sie nennt uns den ehemaligen Standort des Dortmunder Kinderheimes. Wir kommen zweimal dort vorbei, in der Gegend finden wir zwei Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100249.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100249.jpg" alt="" title="DS100249" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3996" /></a> die es gewesen sein könnten, mittlerweile in ganz anderer Verwendung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100244F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100244F.jpg" alt="" title="DS100244F" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3997" /></a> und total renoviert, teilweise sind in den Parks später noch andere Häuser entstanden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100256.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100256.jpg" alt="" title="DS100256" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3998" /></a> Zu eindeutigen Erinnerungen reichts nicht, auch nicht im Wald, wo wir in der Bismarckhütte einkehren. Es gibt sehr schön gelegene Reha-Kliniken für Haut und Orthopädie,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100247.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100247.jpg" alt="" title="DS100247" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3999" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100276.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100276.jpg" alt="" title="DS100276" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4000" /></a> wir schauen in drei rein, oft sind es alte Häuser mit großen Eingangshallen und neueren Erweiterungen in gepflegten Parks. Eine kleine evangelische Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100282.jpg" alt="" title="DS100282" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4001" /></a> sehen wir, das meiste ist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Kurbetrieb so richtig in Schwung kam. Richtige Erinnerungen kommen am Kurmittelhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100279.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100279.jpg" alt="" title="DS100279" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4002" /></a> mit den langen Gängen und kleinen Zimmern auf,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100281.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100281.jpg" alt="" title="DS100281" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4003" /></a> da waren die Sole-Wannenbäder drin, heute eher Solarien, Fango und weitere Spezialanwendungen. Wir gehen in den Demonstrationsgang in der neuen Saline, da riecht man intensiv das Salz und sieht die dicken Krusten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100224.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100224.jpg" alt="" title="DS100224" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4004" /></a> die sich auf dem Schwarzdornreisig gebildet haben. Entlang der Salinen stehen auf Masten dicke Kameras oder sowas ähnliches, wir wissen nicht, ob Brandschutz, Überwachung oder Beleuchtung. Die neue Saline hat obendrauf einen Aussichtsgang, und am Ende steht eine Windkunst, die schon auf alten Abbildungen zu sehen ist, ein Windmühlenrad auf einem Fuß. Unterhalb liegt ein schöner großer Rosengarten. Insgesamt ist Bad Rothenfelde ein hübscher, gepflegter Kurort mit einigen schönen Häusern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100278.jpg" alt="" title="DS100278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4005" /></a> und Parkanlagen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100240AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100240AL.jpg" alt="" title="DS100240AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4006" /></a> Es ist nicht mondän, es ist nicht verstaubt, es ist erfrischend normal und scheint gut zu funktionieren. Ob wir hier in Kur gehen würden, ist ein anderes Thema. Marlis ist mit dem Wiedergefundenen zufrieden, wir gehen durch langweilige Einfamilienhausgegenden zurück zum Supermarkt, sammeln unser Gepäck ein und ziehen weiter zum Bahnhof. Es folgen drei Stunden Reise für vielleicht 100 km Luftlinie: Umsteigen in Osnabrück,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100289.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100289.jpg" alt="" title="DS100289" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4007" /></a> Münster und Dülmen, davon fast eineinhalb Stunden Aufenthalt: Zeit genug, um uns gründlich umzuschauen. Originell sind die Bahnhöfe Osnabrück und Dülmen, beides Schienenkreuzungen mit Bahnsteigen an beiden Achsen. Alles klappt, wir kommen wie geplant in <strong>Lüdinghausen</strong> an, dem Ausgangspunkt für unser morgiges Ziel bei Olfen. Der Weg zum Hotel ist länglich, wir kommen gerade so an, dass wir noch was zu essen bekommen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100301.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100301.jpg" alt="" title="DS100301" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4008" /></a> Ich bereite den Ausflug morgen nach Olfen vor, passend habe ich einen Wanderprospekt gefunden, der bei Bus-Auswahl und Wanderung hilft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>18. August: nach Dortmund</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=3776</guid>
		<description><![CDATA[Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter</strong></p>
<p>Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während ich von hinten angerast komme. Morgens war noch jede Menge unkalkulierbares zu erledigen, wie Scans beschaffen und beurteilen, CD brennen und ausliefern. Ich hatte schon ins Auge gefasst, eine Stunde später zu fahren. Der ICE in Mannheim spielt dann nicht ganz mit: eine Stunde vorher galt er noch als pünktlich, er startet dann mit 15 Minuten. Da hätte ich nicht hetzen müssen und 7 Minuten später mit der Straßenbahn fahren können. Und der ICE sammelt langsam weiter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg" alt="" title="DS100159" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3880" /></a> bis er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg" alt="" title="DS100162" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3881" /></a> in <strong>Dortmund</strong> 40 Minuten Verspätung hat. Das ist uns allerdings egal, wir müssen nicht mehr umsteigen, und wir schaffen es so, die Fotos des letzten Abschnitts auszuwählen und zu bearbeiten. Solch einen Blog-Rückstand hatten wir noch nie, mal sehen, wie wir aufholen. Der Zug ist proppenvoll mit Menschen und Koffern vom ersten bis zum letzten Wagen. Wir schaffen es, zwei Einzelplätze im letzten Wagen zu ergattern, und jonglieren mit zeitweise freien Nebenplätzen über den Gang so,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg" alt="" title="DS100169" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3878" /></a> dass wir zusammen die Fotos beurteilen können. In <strong>Dortmund</strong> gehts zügig mit Koffern in die U-Bahn, wir wollen Marlis&#8217; Schwester im Krankenhaus besuchen und da nicht noch später ankommen. Aus dem sechsten Stock gibt es eine gute Aussicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg" alt="" title="DS100177" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3882" /></a> über Dortmunds Norden. Während eines anderen Besuchs legen wir eine Kaffeepause ein. Als sich draußen das Gewitter ankündigt, verabschieden wir uns. Die U-Bahn kommt sofort, am Hotel steigen wir aus und laden schnell ab, auf der Straße tropft es schon. Gerade so ohne Schirm schaffen wir es in den &#8220;Alten Markt&#8221;, wo wir schon voriges Jahr Grünkohl gegessen haben. Der Platz ist voll mit Sonnenschirmen, alle sitzen draußen. Wir wissen vom Regenradar, dass es jeden Moment los geht, und suchen uns drinnen einen Platz im Obergeschoss am Fenster. Schon beim Bestellen können wir zusehen, wie der Regen zunimmt, bis es stürmt und gießt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg" alt="" title="DS100180L" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3883" /></a> die Schirme und Markisen beängstigend wackeln, das Personal kommt mit dem Aufräumen kaum hinterher, und die Gäste drängen nach innen. Das haben wir diesmal bestens eingeteilt, wir haben einen guten Platz und essen gut, während draußen alles schwimmt. Als wir fertig sind, ist das Wetter immerhin regenschirmgeeignet, wir haben zwei mit und kommen bequem zum Hotel. Wir haben bahnhofsnah ohne Frühstück gebucht, dadurch noch bezahlbar und sehr komfortabel mit Theke, Sitzecke, Schreibtisch, Schlafzimmer, Durchgang mit Waschbecken und Schrank zum Bad mit Ausgang zum Wohnzimmer, eine richtige kleine Suite, in der wir ausschlafen können. Das überteuerte Minibarangebot nutzen wir nicht, in Dortmund kennen wir die Versorgungsstellen im Bahnhof. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>19. April: Koblenz und zurück</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/22/19-april-koblenz-und-zuruck/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/22/19-april-koblenz-und-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 00:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Touristisch]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=2300</guid>
		<description><![CDATA[Koblenz: Bundesgartenschau mit Seilbahn, Rückfahrt durchs Mittelrheintal in der Abendsonne Wir haben kein Frühstück im Hotel, Termin ist das Auschecken. Um die Ecke kennt Marlis ein schönes Café, dort bekommen wir preiswert bestes Frühstück nach Wahl und können bei diesem &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/22/19-april-koblenz-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Koblenz: Bundesgartenschau mit Seilbahn, Rückfahrt durchs Mittelrheintal in der Abendsonne</strong></p>
<p>Wir haben kein Frühstück im Hotel, Termin ist das Auschecken.<br />
Um die Ecke kennt Marlis ein schönes Café, dort bekommen wir preiswert bestes Frühstück nach Wahl und können bei diesem Wetter draußen sitzen. Um 12:30 haben wir die BuGa am Kurfürstlichen Schloss erreicht und die Kassenschlange gemeistert. Ich besitze jetzt eine BuGa-Kappe, denn mein gestern in der Bahn vergessener Hut ist nicht wieder aufgetaucht.<br />
Die großen Quadrate vor dem Schloss sind mit Wegen kronenförmig unterteilt, die Beete symmetrisch bepflanzt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93457.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93457.jpg" alt="" title="DSC93457" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2325" /></a> von weiß/gelb über blau zu dunkelroten Blüten. Jetzt herrschen Tulpen und Stiefmütterchen vor. Auch Rosensträucher sind schon gepflanzt, aber da blüht noch nichts. Die Beete sind entweder so gestaltet, dass sie gemäß den Blüteperioden immer neu bepflanzt werden, oder die Mischung ist so, dass immer etwas blüht. Auf dem Vorplatz gibt es Aktionsflächen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93461.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93461.jpg" alt="" title="DSC93461" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2326" /></a> und Vogelvolieren, im Schloss Theateraktionen. Der dahinter zum Rhein absteigende Schlosspark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93470LD.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93470LD.jpg" alt="" title="DSC93470LD" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2328" /></a> ist von zwei Rosenparterren geprägt, seitlich ist der Rhododendron-Hain unter großen Bäumen. Ein Teil der Rhododendren und Azaleen blüht schon prächtig; leider sind die Büsche, da neu gepflanzt, recht klein, nicht mannshoch wie in Irland. Das öffentliche Rheinufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93473.jpg" alt="" title="DSC93473" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2329" /></a> bis zum Bereich am weiterhin öffentlich zugänglichen Deutschen Eck ist neu aufgeräumt und gestaltet. Koblenz hat hier einige Aufwertung erfahren. Direkt über dem Ufer-Eingang in den Bereich an der Moselmündung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93494.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93494.jpg" alt="" title="DSC93494" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2330" /></a> hängt die Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Die Bahn war schon voriges Jahr einige Monate im Probebetrieb. Unter leicht und luftig aussehenden, zeltartigen Endstationen steht massive Technik mit dickem Betonsockel. Der Weltmarktführer Doppelmayr aus Österreich hat die Bahn gebaut und betreibt sie auch. Es sind 18 Kabinen für bis zu 35 Personen; Kabine 17 hat sogar einen Glasboden. Die Anlage soll mit 3800 Personen pro Stunde und Richtung die weltweit größte Kapazität haben. Um das Unesco-Weltkulturerbe Mittelrhein nicht zu gefährden, soll sie ab November 2013 wieder abgebaut werden. Als wir kommen, ist jedenfalls erstmal Stau, es fahren nur leere Kabinen, dann steht alles. Man hört, ein Ersatzteil fehlt; später wird ein dicker Klotz nach oben gezogen. Gerade noch rechtzeitig für uns gehts um 16:30 wieder weiter, der Stau ist tatsächlich schnell abgebaut.<br />
Der Bereich hier am Eck um die St. Kastor-Basilika ist gemischt: Blumenbeete,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93485L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93485L.jpg" alt="" title="DSC93485L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2331" /></a> Rheinpromenade,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93492.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93492.jpg" alt="" title="DSC93492" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2332" /></a> Ausstellungen zur Flussnutzung, Kinderbelustigung, Gastronomie unter Bäumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93497.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93497.jpg" alt="" title="DSC93497" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2333" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93500T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93500T.jpg" alt="" title="DSC93500T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2334" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93501.jpg" alt="" title="DSC93501" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2335" /></a> Am gesamten Rheinufer sind Schiffsanleger, es gibt eine offizielle BuGa-Fähre und viele Rundfahrt- und Linienverkehrsangebote. Kleine Mustergärten der Koblenzer Partnerstädte werden präsentiert, die zwar hochmodern gestylt sind, aber offensichtlich besonders pflegeleicht sein sollen, also mit möglichst wenig bis gar keinen Pflanzen auskommen. Wasser wird durch hellblaue Glasstückchen dargestellt, das ist zwar kreativ und in, aber auch für uns Designfans nicht gerade schön. Beeindruckt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93503.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93503.jpg" alt="" title="DSC93503" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2336" /></a> hat uns hier der Paradiesgarten am Kloster, der zum Meditieren einlädt, und wo wir mit einer Lesung überrascht werden. Wir schweben über das Wasser auf den Ehrenbreitstein, diese Fahrt ist wirklich ein – wenn auch kurzes &#8211; Erlebnis, besonders bei dem Wetter, mit toller Aussicht entlang des Rheins aus verschiedenen Höhen. Hinter der Festungsanlage ist ein großenteils offenes, über einen Kilometer langes Gelände rundherum gestaltet, mit Blumenanlagen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93536.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93536.jpg" alt="" title="DSC93536" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2337" /></a> Sträuchern, Nutzpflanzen, Blumenhallen, Beispielgärten, prämierten Mustergrabstätten, an denen man eine richtige aktuelle Grabmode ablesen kann, Aussichtspunkt mit Waldlehrschau und etlichen anderen Pavillons vom Pilzanbauverband bis zum Weinbau. In den Räumen der Festung sind noch geschichtlich orientierte Ausstellungen untergebracht, zu denen unsere Zeit nicht reicht. Dazu müsste man wirklich von 10 bis Sonnenuntergang unterwegs sein, oder besser vor Ort wohnen und eine Dauerkarte haben. Mir  gefällts gemischt, gestaltete Schlossgärten schaue ich mir lieber in eingewachsenem Zustand wie in Schwetzingen an, oder in englischen Landschaftsparks. Und die vielen Infotafeln und sonstigen Belehrungen sind sicher interessant für Familien, mir ist das zuviel und oft weitestgehend bekannt. Marlis gehts etwas umgekehrt: sie freut sich, dass so Koblenz endlich seinen Schlosspark aufgeräumt hat, und die Beete auf Ehrenbreitstein findet sie zu künstlich und damit langweilig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93558TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93558TL.jpg" alt="" title="DSC93558TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2338" /></a> Nach einem ganzen Tag ohne eine Wolke schweben wir mit der Seilbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93560ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93560ATL.jpg" alt="" title="DSC93560ATL" width="280" height="143" class="alignright size-full wp-image-2339" /></a> zum Ausgang.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93566.jpg" alt="" title="DSC93566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2340" /></a> Mit etwas Fußmarsch erreichen wir einen günstigen Shuttlebus zum Bahnhof und fahren zum romantischen Abschluss dieses Reiseabschnittes endlich auf der linksrheinischen IC-Strecke durch das Mittelrheintal in der Abendsonne nach Ludwigshafen zurück, vorbei an der Loreley, wo wir alle Orte wiedererkennen, die wir vor einigen Jahren gegenüber auf dem Rheinsteig erwandert haben. Reste meiner Erkältung reisen mit mir zurück. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/22/19-april-koblenz-und-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>18. April: Königswinter, nach Koblenz</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/20/18-april-konigswinter-nach-koblenz/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/20/18-april-konigswinter-nach-koblenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 23:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=2280</guid>
		<description><![CDATA[Königswinter(Ziel: Heide): Drachenburg, Drachenfels, Fähre, S-Bahn. Fahrt nach Koblenz. Wir wissen noch nicht richtig, wie wir den Tag einteilen, und holen erstmal mit dem Texteschreiben auf. Die Sonne scheint, das wird den ganzen Tag so bleiben. So lassen wir es &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/20/18-april-konigswinter-nach-koblenz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Königswinter(Ziel: Heide): Drachenburg, Drachenfels, Fähre, S-Bahn. Fahrt nach Koblenz.</strong></p>
<p>Wir wissen noch nicht richtig, wie wir den Tag einteilen, und holen erstmal mit dem Texteschreiben auf. Die Sonne scheint, das wird den ganzen Tag so bleiben. So lassen wir es langsam angehen und machen uns auf den Weg auf den Drachenfels. Die nette grüne Zahnradbahn aus dem 19. Jahrhundert besichtigen wir, nehmen aber doch die Füße. Wir fahren ja genug Bahn, und sie wird uns beim Aufstieg noch öfter begegnen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93357TFA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93357TFA.jpg" alt="" title="DSC93357TFA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2343" /></a> Steil, aber kurz mit häufigen Rheinblicken steigen wir auf, kehren direkt hinter der hässlichen Nibelungenhalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93350.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93350.jpg" alt="" title="DSC93350" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2342" /></a> &#8211; zu Wagners 100. Geburtstag errichtet, heute Reptilienzoo und andere Kinderbelustigung &#8211; in einem Weinlokal mit sonniger Terrasse ein und erreichen kurz darauf das Schloss Drachenburg.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93371.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93371.jpg" alt="" title="DSC93371" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2345" /></a> Das wurde 1883 in gerade mal zwei Jahren gebaut von einem Bankier, der in Paris bei Aktienspekulationen reich geworden war. Wahrscheinlich aus persönlichen Gründen hat er nie selbst dort gewohnt.<br />
Die Erben haben es verkauft, es blieb zunächst in der Familie, später war es Schule, Lazarett, Eisenbahner-Ausbildungsstätte. Nach längerem Leerstand übernahm es ein Privatmann. Von dem hat es das Land Nordrhein-Westfalen gekauft und seit den 90er Jahren aufwendig rekonstruiert und restauriert. Der Park<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93369LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93369LA.jpg" alt="" title="DSC93369LA" width="236" height="280" class="alignright size-full wp-image-2346" /></a> ist noch nicht ganz fertig, und die durch Kriegsbeschuss verloren gegangenen bunten Glasfenster warten auf Spender. Wir machen eine Führung mit, die uns die ganze Geschichte in rheinischem Dialekt erzählt, wie die Beschaffung der fehlenden passenden Möbel; die originalen wurden großenteils von den Zwischenbesitzern verkauft. Decken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93373.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93373.jpg" alt="" title="DSC93373" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2347" /></a> Kuppeln und Türme, alles wurde wiederhergestellt. Zur Führung gehört ein Gang durch die Privaträume im 1. Stock mit prächtigen Schlaf- und Speisezimmern;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93379.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93379.jpg" alt="" title="DSC93379" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2348" /></a> hier gibt es heute auch zwei Trauzimmer.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93383.jpg" alt="" title="DSC93383" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2349" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93401.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93401.jpg" alt="" title="DSC93401" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2350" /></a> Der letzte Besitzer soll sogar vorgehabt haben, das Schloss weiß zu streichen, als rheinisches (kleines) Neuschwanstein.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93397L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93397L.jpg" alt="" title="DSC93397L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2351" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93402.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93402.jpg" alt="" title="DSC93402" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2352" /></a> Nach kleinen Steigungen kommen wir auf der Drachenfelsruine an, außer ein paar Mauern ragt ein Turmrest weithin sichtbar empor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93410.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93410.jpg" alt="" title="DSC93410" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2353" /></a> es gibt eine tolle Rundumsicht mit Godesburg, Kölner Dom und Siebengebirge, und das bei strahlend blauem Himmel. Das ganze Ensemble aus Rhein, Zahnradbahn, Drachenburg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93419TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93419TL.jpg" alt="" title="DSC93419TL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2354" /></a> Nibelungenhalle und Drachenfels mit dem Rundumblick ist offenbar so romantisch und beliebt, dass die Stadt Königswinter jetzt die ganze Achse vom Rhein bis zur Bahn und das Restaurant auf dem Drachenfels aufwändig modernisiert. Der Felsen unter der Ruine wurde schon früher mit etlichen Stahl- und Betonankern gesichert, nachdem er durch die Steinbrüche unterhalb brüchig geworden war. In Königswinter fährt sogar ein Gartenbähnchen vom Rheinanleger, wo auch die S-Bahn hält, zur Zahnradbahn, natürlich gibts passende Kombitickets. Und alles am Weg rüstet schon für den richtigen Saisonstart am Karfreitag, für den Rhein in Flammen am 7. Mai kann man überall auf Schiffen und Lokalen mit Blick reservieren, die Ufer werden beleuchtet und überall gibts Uferfeste. Wir gehen denselben Weg wieder runter. So haben wir wenigstens etwas von der Romantik mitbekommen, die Heide beim ersten Treffen mit ihrem jetzigen Mann beim Rhein in Flammen hier erlebt hat.<br />
Wir haben noch etwas Zeit. Damit wir wenigstens etwas Schiff fahren, nehmen wir die Fähre nach Godesberg hin und gleich wieder zurück. Da kommt gerade die S-Bahn 66. Mit der fahren wir zwei Stationen zur nächsten Ausweichstelle in Rhöndorf am Rhein entlang. Die Gegenbahn kommt passend, nur müssen wir auf die andere Seite, und die Schranke geht runter. Zum Glück öffnet sie noch, bevor unsere Bahn fährt, und wir erreichen sie geradeso. Sonst wäre es knapp bis zum geplanten Zug geworden.<br />
Dafür lasse ich in Koblenz meinen bewährten Strohhut gegen die Sonne im Zug liegen; ich hatte ihn nicht wie üblich ins Gepäck gesteckt. Als ich das 10 Minuten später merke, ist der Zug weg. Pech, jetzt muss ich das Fundsystem der Bahn bemühen. Und bei der BUGA morgen wird er mir fehlen.<br />
In Koblenz beziehen wir unser schönes Hotel am Bahnhof und laufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93441.jpg" alt="" title="DSC93441" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2355" /></a> in die Innenstadt, die ganz im Zeichen der BuGa steht, zum Essen. Am Münzplatz finden wir was passendes. Dann heisst es etwas Tippen und Schlafengehen, die blöde Erkältung ist schließlich immer noch nicht ganz weg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/20/18-april-konigswinter-nach-koblenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>17. April: Köln, nach Königswinter</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/19/17-april-koln-nach-konigswinter/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/19/17-april-koln-nach-konigswinter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 22:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=2261</guid>
		<description><![CDATA[Köln: Besuch des Kolumba-Museums. Fahrt nach Königswinter: verkaufsoffener Sonntag, Rheinufer Diesmal kein Hotelfrühstück, so können wir länger schlafen und frühstücken gegen Mittag auf dem Alten Markt in einer Kölner Kaffeebud, einem Frühstücksimbiss, einfach, gut, flott und preiswert. Nach Durchquerung der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/19/17-april-koln-nach-konigswinter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln: Besuch des Kolumba-Museums. Fahrt nach Königswinter: verkaufsoffener Sonntag, Rheinufer</strong></p>
<p>Diesmal kein Hotelfrühstück, so können wir länger schlafen und frühstücken gegen Mittag auf dem  Alten Markt in einer Kölner Kaffeebud, einem Frühstücksimbiss, einfach, gut, flott und preiswert. Nach Durchquerung der Fußgängerzone<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93197AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93197AT.jpg" alt="" title="DSC93197AT" width="280" height="93" class="alignleft size-full wp-image-2357" /></a> sind wir um 12 im <a href="http://www.kolumba.de/">Diözesanmuseum Kolumba</a>, das wir seit seiner Eröffnung 2007 im Fokus haben, nachdem die Architektur des Neubaus von Peter Zumthor so hoch gelobt wurde. Von außen ist das Gebäude unscheinbar, es sieht aus wie ein Block aus beigem Backstein, in manchen Bereichen mit Löchern, oben einzelne große Fenster, drei Ecken etwas höher, zwei Eingangsöffnungen. Auffällig sind nur die in die Wände integrierten gotischen Grundmauern.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93201.jpg" alt="" title="DSC93201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2358" /></a> Im Innern setzt sich diese einfache Klarheit fort: ineinander übergehende Raumquader aus Sichtbeton,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93256TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93256TL.jpg" alt="" title="DSC93256TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2359" /></a> von denen Seitenraumquader mit kleiner Stufe abgehen. Die glattgeschliffene Betonbodenplatte scheint wie eingelegt zu sein: an den Wänden ist immer eine schmale Fuge. So hat man das Gefühl, drin zu schweben. Licht von außen kommt erst im zweiten Stock: raumhohe breite Lücken im Beton<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93241.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93241.jpg" alt="" title="DSC93241" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2360" /></a>, auf die die Fenster ohne Unterteilungen von außen aufgesetzt sind, vermitteln den Eindruck, unmittelbar draußen zu stehen, und eröffnen auch den Blick auf den Dom. Im Erdgeschoss ist die Ruine der kriegszerstörten St.-Kolumba-Kirche und das Ausgrabungsfeld<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93214.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93214.jpg" alt="" title="DSC93214" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2361" /></a> in deren Innern ins Gebäude als Raum hinter einer Art Tresortür integriert, auch die darin direkt nach dem Krieg errichtete Kapelle &#8220;Madonna in den Trümmern&#8221; ist umbaut und durch den anderen Außeneingang als Kirche begehbar. Die Ruine der Sakristei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93220.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93220.jpg" alt="" title="DSC93220" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2362" /></a> liegt außerhalb offen und ist durch eine kleine Tür erreichbar. Das L-förmige Gebäude umfasst einen schlichten Innenhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93238.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93238.jpg" alt="" title="DSC93238" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2363" /></a> mit geschottertem Boden, einzelnen Bäumchen, ein paar Stühlen und einer liegenden Skulptur. Innen gibt es keinen ausladenden Museumsshop, nur eingelassene Holzregale mit Büchern und Karten und keinerlei Plakatierung.<br />
Die ersten und letzten Raumquader des Rundgangs, Garderobe und Leseraum, sind komplett in edlen, stark gemaserten Hölzern ausgekleidet; Schränke und Regale sind in die Wände eingelassen. Die Ausstellungspräsentation ist sparsam, nur ein Stück oder Zyklus auf einer Wand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93259.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93259.jpg" alt="" title="DSC93259" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2364" /></a> sowie einzelne Vitrinen. Als einzige Beschriftung gibt es Raum- und Vitrinen-Nummern. Der Besucher bekommt ein Heft, das die Werke in den Räumen beschreibt. Es ist die dritte Jahrespräsentation der Sammlung: Bis zu zweitausend Jahre Entstehungsabstand stehen in jedem Raum gegenüber, es reicht von römischer Zeit bis in die Gegenwart. Von etlichen Künstlern findet man Werke in verschiedenen Räumen. Das ganze Museum – Gebäude wie Sammlung &#8211; in seiner edlen, eventfreien, genialen Schlichtheit erzeugt eine andachtsvolle, staunende Stimmung, ein absolut einzigartiges Erlebnis, das wir so noch in keinem Kunstmuseum hatten. Soweit wir Erwartungen hatten, sind sie komplett übertroffen worden. Dieses Museum ist ein Muss!<br />
Wir beginnen nichts Neues mehr in Köln, sondern fahren direkt nach <strong>Königswinter</strong>, das uns Heide genannt hat: romantisches erstes Treffen beim Rhein in Flammen. Der ist in drei Wochen; wir wollen der Romantik bei Frühlingssonne nachspüren. Beim Gang durch die Hauptstraße in der Altstadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93279.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93279.jpg" alt="" title="DSC93279" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2366" /></a> treffen wir auf einen verkaufsoffenen Sonntag;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93269.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93269.jpg" alt="" title="DSC93269" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2365" /></a> wir essen Waffeln, die ein Verein serviert. Es gibt leerstehende Läden wie in jedem Ort, der nahe einer Großstadt liegt und gut angebunden ist. Hier fährt der Zug nach Köln, die S-Bahn nach Bonn, und der Hauptort Königswinter hat kaum 5000 Einwohner; die Gesamtgröße von 40.000 erreicht die Stadt durch 8 ähnlich große Stadtteile, von denen die meisten im Siebengebirge liegen. Unser Hotel befindet sich direkt am Rheinufer an den Fähranlegern;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93282.jpg" alt="" title="DSC93282" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2367" /></a> der Blick geht auf Rhein und die Drachenburg mit Drachenfels. Die schöne Uferpromenade ist platanengesäumt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93290.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93290.jpg" alt="" title="DSC93290" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2368" /></a> außerhalb der Hotel- und Restaurantzone stehen viele Villen in Parks,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93297.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93297.jpg" alt="" title="DSC93297" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2369" /></a> auch der Petersberg mit dem Gästehaus der Bundesregierung ist zu sehen. Den Tourismus gibts hier seit den Dampfschiffen 1826, als die Briten die Rheinromantik entdeckten, mit der rechtsrheinischen Eisenbahn ab 1870 wurde der Aufenthalt für breitere Schichten möglich. Heute wohnen hier viele, die in Bonn arbeiten, gleichzeitig gehört es zu den Bonner Naherholungsgebieten. Wir essen im &#8220;Alten Fährhaus&#8221; an der Promenade und sind dann bald müde. Am Fenster bietet uns der Vollmond<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93325LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93325LA.jpg" alt="" title="DSC93325LA" width="280" height="146" class="alignleft size-full wp-image-2370" /></a> beim Aufgang noch ein einmaliges, kurzes Schauspiel hinter dem Drachenfels.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/19/17-april-koln-nach-konigswinter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>16. April: Köln</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Exkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=2258</guid>
		<description><![CDATA[Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von Heinrich Böll wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen</strong></p>
<p>Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von <strong>Heinrich Böll</strong> wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen sind wir schon gestern angereist; ich kann wegen der Erkältung schlecht schlafen, und Marlis wacht ungewöhnlich früh auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg" alt="" title="DSC93057" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2377" /></a> Da hätten wir auch heute früh kommen können. Manchmal  wird die Planung eben von menschlichen Befindlichkeiten durchkreuzt, gut so!<br />
Es ist noch etwas kühl, doch die Sonne scheint konstant, gute Bedingungen. Markus Schäfer, Mitarbeiter des Böll-Archivs, treffen wir auf dem Heinrich-Böll-Platz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg" alt="" title="DSC93058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2378" /></a> es sammeln sich zehn Mitläufer. Das Verhältnis der immer CDU-regierten Stadt zu ihrem Literatur-Nobelpreisträger war gespalten, da er sich öfter in die Politik einmischte, die Grünen unterstützte und manche Stellungnahmen zu Grundrechten in der heißen Zeit in den siebziger und achtziger Jahren als Sympathie mit der RAF missinterpretiert wurden. Ansätze, bestehende Plätze nach ihm zu benennen, scheiterten. Irgendwann kam man auf diesen unbenannten Platz hinter dem Dom zwischen Hauptbahnhof und Rhein neben der Hohenzollern-Brücke. Die Gesamtgestaltung des Platzes (1982–86) und die Skulptur „Ma’alot“ stammen vom israelischen Künstler Dani Karavan und stehen in keinem Zusammenhang mit der Benennung. Dem Tourist fällt der Platz wegen der regelmäßigen Absperrung und Bewachung der Fläche auf, weil darunter der Proberaum der Kölner Philharmonie liegt, deren Proben durch Trittschall gestört würden. Das kann man jetzt nicht mehr reparieren, ohne das Kunstwerk zu zerstören. Soviel zu Kölner Schildbürgerstreichen. Wir gehen geschickt zwischen Rhein und Hoher Straße durch, so dass wir nur Neues zu Gesicht bekommen. Wir erfahren seine Geburt zu wilhelminischen Zeiten und seine Erinnerung an die uniformierten Auftritte damals und seine Skepsis allem preußischen und institutionalisiertem gegenüber. Am Dom wird seine Meinung zu den beiden im 19. Jahrhundert hinzugefügten Türmen (die heute die Touristen anziehen) erläutert. Am Denkmal für Kardinal Frings geht es um seine katholische Grundeinstellung und die Bedeutung von Liturgie und Riten, aber auch seine Ablehnung des Klerus. Interessante Stellen aus seinen Romanen werden zitiert, und am Wallrafplatz vor dem WDR seine Zusammenarbeit mit dem Hörfunk erklärt. Wir gehen zur Einsturzstelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg" alt="" title="DSC93064" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2379" /></a> des <strong>Historischen Stadtarchivs</strong> an der Severinstraße. Das wollten wir schon immer sehen; in diesem Zusammenhang ist es besonders interessant. Kurz vor dem Einsturz hatten Bölls Erben viel Material an das Archiv übergeben, weil es dort sicherer aufgehoben sei. Es landete dann ganz unten in der Grube und wartet, soweit geborgen, auf die Restaurierung. Bölls Korrespondenz hat das Böll-Archiv unbeabsichtigt gerettet, weil sie kurz vorher zur Sichtung und Bearbeitung in die Räume in der Stadtbibliothek geholt worden waren. Die Archivare waren nach dem Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar so stolz auf ihren Brandschutz, und dass sowas hier nicht passieren könne. Und dann passiert das übliche: eine Verkettung von Schlampereien, Zuständigkeitslücken und Filz führt zu &#8220;Unvorhergesehenem&#8221;: Einsturz durch U-Bahn-Bau. Bestehen da nicht Parallelen zu Fukushima und vielen anderen Vorkommnissen, die man so in Beruf und Politik erlebt, die meist gerade noch gut gehen oder glimpflich ablaufen? Und diese Menschheit maßt sich an, im Problemfall unbeherrschbare Techniken mit wirklich unabsehbaren und vor allem auch zugunsten eines kurzen Vorteiles weit in die Zukunft reichenden Risiken zu betreiben! Welch eine Überheblichkeit!<br />
In de Stadtbibliothek beenden wir den spannenden Rundgang mit der Besichtigung von Bölls Arbeitszimmer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg" alt="" title="DSC93074" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2380" /></a> das dort mit Originalobjekten rekonstruiert ist. Er legte keinen Wert auf Repräsentatives; Hauptsache, die Bücher standen und die Schreibmaschine war auf der richtigen Höhe. Das Zimmer ist noch weniger repräsentativ als das von Ernst Bloch, das wir aus Ludwigshafen kennen. Den Nachmittag entspannen wir uns mit Rundgängen durch die am heutigen Samstag äußerst belebten Fußgängerzonen mit einzelnen Einkäufen und einer Einkehr im Café Reichhard<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg" alt="" title="DSC93101" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2381" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg" alt="" title="DSC93108DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2382" /></a> am Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg" alt="" title="DSC93109D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2384" /></a> mit teuren Torten, die aber ihr Geld wert sind.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg" alt="" title="DSC93121" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2385" /></a> Von unserem Besuch in Köln-Ehrenfeld vor genau einem halben Jahr auf den Spuren von Gabriele ist noch ein Punkt übrig geblieben: Sie wäre mal gern ins Haus Scholzen auf der Venloer Straße Essen gegangen, das hat aber nie geklappt. Wir nehmen das zum Anlass, die Fortschritte der DITIB-<strong>Zentralmoschee</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg" alt="" title="DSC93145D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2387" /></a> anzusehen; dort war mittlerweile Richtfest, und wenn man sich das vorgesehene Glas zwischen den Betonschalen vorstellt, wird das ein architektonisch wirklich beeindruckender Bau.<br />
Die Strecke zum <a href="http://www.haus-scholzen.de/">Haus Scholzen</a> ist Geschäftsstraße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg" alt="" title="DSC93162" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2388" /></a> und teils voll in türkischer Hand. Wir erwarten ein einfaches, eher verstaubtes &#8220;übriggebliebenes&#8221; Lokal; statt dessen treffen wir auf ein beliebtes,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg" alt="" title="DSC93166" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2390" /></a> gut geführtes Kölner Restaurant, in dem alles frisch gekocht wird und sogar selbst gebrannt wird. Es ist proppenvoll mit Gästen und Feiern. Wir essen bestens &#8220;Himmel und Äd&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg" alt="" title="DSC93175" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2391" /></a> und trinken dazu Kölsch und Haus-Bitter. Der Chef erzählt uns vom abendlichen Drei-Schicht-Betrieb: erst die Älteren, dann die Jüngeren zum Essen, danach der Thekenbetrieb mit den hauseigenen Absackern. Hier kämen Kölner und Gäste aus dem Umland, denen die Brauereigaststätten der Innenstadt nicht gut genug seien.<br />
Auf dem Rückweg gibts in der Fußgängerzone noch einen Absacker mit Musik, es ist Shopping-Night, aber wie bei uns ist abends weniger los als am Nachmittag; bei den sowieso schon langen Öffnungszeiten sind solche Aktionen nicht eigentlich nötig; die Leute laufen eher nur herum, in den Läden ist es leer. Nach einem Kölsch bei Früh, an das wir uns von früher erinnerten, es aber nie wiedergefunden haben, gehts aufs Zimmer, Ausschlafen ist angesagt. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>15. April: nach Köln</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/15-april-nach-koln/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/15-april-nach-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=2256</guid>
		<description><![CDATA[Freitagabend-Fahrt nach Köln Am Nachmittag wollen wir starten, kurzfristig wird der Abend draus, die Alltagsarbeiten sind nicht fertig. Praktisch, dass wir stündlich in Mannheim starten können. Wir rechnen Freitagabend mit einem vollen Zug, das stimmt auch, in einigen Einstiegsbereichen steht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/15-april-nach-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitagabend-Fahrt nach Köln </strong></p>
<p>Am Nachmittag wollen wir starten, kurzfristig wird der Abend draus, die Alltagsarbeiten sind nicht fertig. Praktisch, dass wir stündlich in Mannheim starten können. Wir rechnen Freitagabend mit einem vollen Zug, das stimmt auch, in einigen Einstiegsbereichen steht man, wir steigen gleich am richtigen Ende ein und ergattern noch einen guten Platz am Tisch. Noch in der Dämmerung erreichen wir <strong>Köln</strong>. In der Stadt und am Dom ist viel Betrieb. Wir steigen in unserem bewährten Hotel am Rhein ab und brechen gleich zu Peters Brauhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93048.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93048.jpg" alt="" title="DSC93048" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2373" /></a> in der Nähe auf. Wenige Kölsch und kleine Kölner Gerichte in belebter Atmosphäre, dann sind wir so müde, dass auch der Text für Samstag bleibt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93053.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93053.jpg" alt="" title="DSC93053" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2375" /></a> zumal ich mir eine Erkältung eingefangen habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/15-april-nach-koln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
