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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Insel</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>21. September: Hiddensee</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/22/21-september-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus</strong></p>
<p>Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos fehlen nur zwei Tage. Das Frühstück gehört zu den besten, die wir hatten: frische Salate, gute Joghurts, klassische Musik, nicht von der Stange. Wir lassen es uns gut gehen, kurz nach zwölf gehen wir los. Vorbei an der Buchhandlung und der in einer Amtsstube versteckten Touristinfo – über den Hof läuft der Inselpolizist und grüßt &#8211; wählen wir den boddenseitigen Wallweg nach Kloster, von dem wir gute Sicht auf die sumpfigen Wiesen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg" alt="" title="DS102342T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4412" /></a> den Bodden und den vor uns liegenden Dornbusch mit Leuchtturm haben. Zwischendurch blinzelt mal kurz die Sonne durch. In Kloster schauen wir uns das Fachwerk-Hotel Hitthim und den alten Torbogen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg" alt="" title="DS102346" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4413" /></a> an. Um die kleine Inselkirche von 1332 liegt der Friedhof mit sehr alten Grabsteinen, dem Grab von Gerhart Hauptmann und geräumigen, von großen Hecken umgebenen Grabstätten. Innen ist die Kirche schlicht und schön blau-weiß gestaltet mit bemaltem Holz-Tonnengewölbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg" alt="" title="DS102349F" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4414" /></a> und Taufengel schwebend darunter. Die Straßen sind eher Wege und bis auf die Hauptstraßen ungepflastert. Im Frühjahr waren wir in der Bäckerei, dort gehen wir wieder vorbei, bevor wir nach Norden abbiegen. Da kommen uns vor einer Galerie gegenüber Ausstellungsstücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg" alt="" title="DS102353" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4415" /></a> aus Filz bekannt vor, bei genauerem Hinsehen stellen wir fest, dass Michaela Driemel ausstellt und anwesend ist. Ihren Mann hatten wir im Frühjahr auf dem Schiff nach Hiddensee getroffen und dann auf der Rundfahrt ihre damalige Ausstellung besucht, später sind wir an ihrem Wohnort Gronau gewesen. Wir gehen hinein und treffen sie tatsächlich an; sie stutzt und erkennt mich dann, wir begrüßen uns herzlich. Wir verabschieden uns nach kurzem Gespräch und vertagen uns auf morgen beim Frühstück, sie hat einige Kunden um sich herum. Hübsche Häuschen ziehen sich auf dem Weg nach Norden den Hang hoch, dann geht es in eine Landschaft über, die dem Namen Dornbusch alle Ehre macht: eine wilde hügelige Wiesengegend, sandig, darauf verstreut allerlei Dornenbüsche, darunter Sanddorn mit prallen, orange leuchtenden Beerenbüscheln an den Ästen, geschützt durch unauffällige, lange Dornen. Überall bieten sich Blicke vom Hang nach Süden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg" alt="" title="DS102360DTL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4416" /></a> über die Insel, besonders vom Hexenberg. Oberhalb, auf dem Kamm, wächst lockerer Laubwald. Auf diesem Wanderpfad ist gar nichts los; dieTagesausflügler haben wir unten auf den Pflasterwegen in Pferdeplanwagen und den Läden getroffen und sehen sie auf dem breiten Weg hinauf zum Gasthaus Klausner ziehen; auch unser Weg führt uns dorthin, viel ruhiger und abwechslungsreicher, aben ein bisschen mühsamer. Den Klausner passieren wir, bei der Live-Dudelmusik hätten wir eh keine Lust zur Einkehr. Diesmal treffen wir den Leuchtturm von 1888 direkt und rechtzeitig, nach etwa 100 Stufen sind wir 92 m über dem Meer, der höchste Leuchtturm an der deutschen Ostseeküste. Die letzten zehn Stufen sind eine schmale Leiter, dann können wir die gesamte Boddenlandschaft bis Kap Arkona, die Nordzipfel Alt- und Neubessin,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg" alt="" title="DS102370" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4417" /></a> Stralsund und Zingst und die freie Ostsee überblicken vom offenen Rundgang um den Turm unterhalb der mächtigen Fresnellinse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg" alt="" title="DS102374" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4418" /></a> des heute automatischen Feuers.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg" alt="" title="DS102377" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4419" /></a> Wir steigen über<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg" alt="" title="DS102379" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4420" /></a> einsame Sandwege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg" alt="" title="DS102383" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4421" /></a> ab in den ältesten, kleinsten und nördlichsten Ort der Insel, Grieben, 50 meist  reetgedeckte Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg" alt="" title="DS102392" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4422" /></a> Es reicht zur Einkehr im alten Seemannsgasthof Enddorn mit Kaffee und Kuchen und leider Sprühsahne, bis uns der Inselbus mit 20 Plätzen und übersichtlichem Fahrpreissystem – Halbtageskarte 3 € &#8211; einmal längs über die Insel von Endstation zu Endstation nach Neuendorf zum Hafen fährt, der letzte Bus, für uns mitten am Tag. Die weißen Häuser stehen locker, verbunden allenfalls durch unauffällige Trampelpfade im Wiesengelände,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg" alt="" title="DS102393" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4423" /></a> nur der Pflasterweg zum Hafen, auf dem der Bus fährt, führt hindurch. Mittendrin liegt eine sumpfige Wiese. Durch die Düne kommen wir an den Westrand und sehen bei der Restaurierung der Buhnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg" alt="" title="DS102401" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4424" /></a> aus Holzpfählen zu, die originelle Baumaschine ist ein Bagger mit Ramme und fährt auf Raupen im Wasser herum und sitzt auf einem zwei Meter hohen Sockel. Wir wandern Richtung Vitte, in gebührendem Abstand nehme ich mein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg" alt="" title="DS102409" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4425" /></a> letztes Bad des Reisejahres im Meer, hier sind wir alleine, die Badehose kann trocken bleiben, der Sand ist fest und fein, das Wasser wenig salzig, dafür ist es richtig kalt, 14 Grad lese ich hinterher in WetterOnline, Warmschwimmen ist angesagt, es kribbelt, und hinterher weiß ich nicht, ob es kalt oder heiß ist. Wir laufen noch ein Stück auf dem gut begehbaren, langsam breiter werdenden, sauberen Strand, auf dem viele braune Seegrasbüschel liegen, dann biegen wir ab über die Düne durch den Waldstreifen in die Heide.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg" alt="" title="DS102421" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4426" /></a> Die Landschaft ist abwechslungsreich und wellig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg" alt="" title="DS102437" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4427" /></a> sumpfige Stellen wechseln mit trockenen, verteilt stehen Birken und Büsche, alles eingerahmt von Waldstreifen. Und genau jetzt öffnet sich für eine Viertelstunde der Himmel, und alles glitzert im Abendlicht. Das Heidekraut ist zwar in der Fläche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg" alt="" title="DS102423" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4428" /></a> schon grau und trocken, aber einzelne Büsche bieten sich noch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg" alt="" title="DS102441" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4429" /></a> fotogen blühend an. Und in einer Birke entdecken wir die Netze von zwei Kreuzspinnen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg" alt="" title="DS102435AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4430" /></a> die sich heftig im Wind gegen den Autofokus wehren, irgendwann haben wir sie, und die Mücken uns. Die Sonne verschwindet wieder und wir an den Strand zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg" alt="" title="DS102447" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4431" /></a> Nach den restlichen Kilometern laufen wir in der Dämmerung von Süden her in Vitte ein und essen gut zu Abend, zum Abschluss gibt es einen Sanddorn-Eisbecher für beide. In der Summe haben wir heute die Insel vom nördlichsten Ort über den Leuchtturm bis zum südlichsten mit allen Landschaftsarten durchschritten, der Inselbus hat uns dabei geholfen.</p>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>3. Juli: Ausflug nach Nebel</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 21:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wanderung über den Strand nach Nebel, Museum, Ortsrundgang, Kirche Letzter Tag auf Amrum, Wetter wie gestern: Bedeckt, kühl, windig, aber kein Regen. Wir gehen wieder zum Strand, biegen aber nach Süden ab. Hier wird der Strand immer breiter, es sind &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/03/3-juli-ausflug-nach-nebel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wanderung über den Strand nach Nebel, Museum, Ortsrundgang, Kirche</strong></p>
<p>Letzter Tag auf Amrum, Wetter wie gestern: Bedeckt, kühl, windig, aber kein Regen. Wir gehen wieder zum Strand, biegen aber nach Süden ab.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97912WT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97912WT.jpg" alt="" title="DSC97912WT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3247" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97917WAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97917WAT.jpg" alt="" title="DSC97917WAT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3248" /></a> Hier wird der Strand immer breiter, es sind erste Primärdünen vorgelagert. Jetzt ist ansteigendes Wasser, der Sand am Wassersaum ist feucht und hart, gut zu gehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97935ATF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97935ATF.jpg" alt="" title="DSC97935ATF" width="280" height="100" class="alignleft size-full wp-image-3249" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97925ATF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97925ATF.jpg" alt="" title="DSC97925ATF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3250" /></a> Die Sandstrukturen sind abwechslungsreich, und wir finden interessante Teile: ein Tintenfischschulp und eine von Bohrwürmern zerlöcherte Austernschale.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97927.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97927.jpg" alt="" title="DSC97927" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3252" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97931.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97931.jpg" alt="" title="DSC97931" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3253" /></a> Das aufsteigende Wasser treibt einen Schaumsaum vor sich her. Als wir querab vom Quermarkenfeuer sind, beenden wir unseren letzten Strandgang ohne ein Bad, es war dazu außer am ersten Tag zu unfreundlich und zu windig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97951AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97951AT.jpg" alt="" title="DSC97951AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3255" /></a> In den hier umfangreichen Primärdünen steht ein Strandgut-Bauwerk,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97942.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97942.jpg" alt="" title="DSC97942" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3256" /></a> von denen im Reiseführer die Rede war, arrangiert aus lauter Strandmüll vom Gummistiefel bis zum Fischernetz, alles schon halb vom Wind zugesandet. Nach einer weiten, braunen Sandfläche, die an einen Salzsee erinnert, umrunden wir ein abgesperrtes Brutgebiet der geschützten Zwergseeschwalbe und erreichen den Bohlenweg, der am Leuchtfeuer durch die Graudünen führt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97958TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97958TF.jpg" alt="" title="DSC97958TF" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3258" /></a> Diese Bohlenwege sind wirklich gut gemacht und bestens gepflegt, mit Beschreibungen zu Fauna und Flora bestückt und mit Sitzbänken und Abfallkörben ergänzt. Das Feuer kann man umrunden, ein kurzes altes Stahltürmchen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97952FT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97952FT.jpg" alt="" title="DSC97952FT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3259" /></a> Mitten in den Dünen landen wir in einer archäologischen Zone, erst Findlinge aus einem Gräberfeld der Jungsteinzeit, wo man an den gefundenen Gebeinen schon Schädeloperationen nachweisen konnte, dann Grundrisse einer 2000 Jahre alten Häuseransammlung. Am Übergang von Dünen zum Wald befindet sich eine Vogelkoje, um die ein Bohlenweg mit Erläuterungen führt. Diese quadratischen Teiche mit langen Reusenkäfigen in den Ecken wurden als eine Art Genossenschaft geführt und von ca. 1850 bis 1930 zum Anlocken und Fangen von Wildenten benutzt, deren Fleisch dann verwertet wurde.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97962D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97962D.jpg" alt="" title="DSC97962D" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3260" /></a> Es gibt noch etliche auf Föhr und dem Festland, allerdings nicht mehr in Betrieb. Auf schönen Wegen durch Wald und Heide erreichen wir die Ränder von <strong>Nebel</strong> mit vielen neu gebauten reetgedeckten Ferienhäusern als Zweitwohnsitz oder mit Ferienwohnungen. Die alte Windmühle am Ortsrand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97971.jpg" alt="" title="DSC97971" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3261" /></a> die bis 1963 von einem Müller betrieben wurde, wird seitdem von einem Verein als nettes kleines Heimatmuseum geführt, das man gegen Spende besichtigen kann: Flora und Fauna auf der Insel, Mühlengeschichte und -ausstattung, Landwirtschaft, Dünenveränderungen, Leuchtturm und Seezeichen, Inselbahn. Es gibt auf der Insel einige Vereine, die aktiv die Geschichte bewahren und für schonenden Umgang mit der Umwelt sorgen, und dabei aktiv die Touristen ansprechen. Auch hier am Ortsausgang wird kräftig gebaut, alles im Backsteinstil mit Reetdach, richtig teuer. Die Immobilienpreise sind auf Amrum und Föhr gesalzen: auch bei älteren Objekten liegt alles um die 3000€ pro qm Wohnfläche mit ganz normalen Grundstücksgrößen. Wir schließen einen Rundgang durch den historischen Teil des Ortes an. Die nicht ganz geraden, nicht immer gepflasterten Wege sind gesäumt von sehr schönen Friesenhäusern, natürlich reetgedeckt, mit Vorgärten voll Blumen und Mäuerchen aus Natursteinen mit Steingartenpflanzen oder Heckenrosen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98000.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98000.jpg" alt="" title="DSC98000" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3265" /></a> Die wirklich alten sind zu erkennen an den sehr niedrigen Geschosshöhen, und tatsächlich steht zentral auch ein Haus, das eben lange nicht gepflegt ist. Zwischendurch steht die kleine St.-Clemens-Kirche in Weiß inmitten des Kirchhofs mit über 250 Jahre alten Grabmalen voller Lebensgeschichten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97986G.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97986G.jpg" alt="" title="DSC97986G" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3262" /></a> Die Kirche hat eine linksseitige Holzempore, eine Orgel hinter dem Altar, auf der gerade für das Abendkonzert geprobt wird, und eine bemerkenswerte geschnitzte gotische Apostelreihe.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97993.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97993.jpg" alt="" title="DSC97993" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3263" /></a> Von der Aussichtsplattform<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98009T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98009T.jpg" alt="" title="DSC98009T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3264" /></a> am Watt über den Salzwiesen können wir auf Föhr und in der Ferne die Insel-Nordspitze blicken. Wir sind trotzdem froh, Norddorf ausgesucht zu haben: es ist dort unauffälliger, natürlicher und doch schön, die Infrastruktur ist sogar besser, Strand und Watt sind näher, der Verkehr hat dort sozusagen eine Sackgasse. Die Straßennamen stammen noch alle aus dem Dänischen, die meiste Zeit gehörte Amrum, wie auch Sylt und Föhr zu Dänemark, viele Ortsschilder sind zweisprachig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98018T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98018T.jpg" alt="" title="DSC98018T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3266" /></a> Zum Zurücklaufen haben wir bei dem trüben Wetter keine Lust und beeilen uns, um den nächsten Bus zu bekommen. Heute kehren wir im Hüttmanns zu Kaffee und Kuchen ein und machen einen kleinen Rundgang durch noch nicht begangene Straßen. Hier sind nur auf vereinzelten alten Häusern Reetdächer, auch ohne macht fast alles einen angenehmen Eindruck. Jetzt kommt noch ein Eisbecher dran, der ist in der  italienischen Eisdiele unerwartet preiswert, die Inneneinrichtung ist dafür optisch anstrengend. Ein Abendessen brauchen wir nicht mehr, nach einer Pause im Hotel nehmen wir einen Cocktail als Absacker und lassen den letzten Abend ausklingen.</p>
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		<title>2. Juli: Amrum Nordspitze</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 22:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amrum: Strandwanderung bei 6 Bft zur Nordspitze der Insel Marlis Allergiebeschwerden sind immer noch unverändert da, jetzt ist mal ein Tag im Meereswind fällig. Es ist bedeckt, mit 14° recht kühl und es tröpfelt manchmal. Der Nordwestwind bläst mit sechs &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/03/2-juli-amrum-nordspitze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amrum: Strandwanderung bei 6 Bft zur Nordspitze der Insel</strong></p>
<p>Marlis Allergiebeschwerden sind immer noch unverändert da, jetzt ist mal ein Tag im Meereswind fällig. Es ist bedeckt, mit 14° recht kühl und es tröpfelt manchmal. Der Nordwestwind bläst mit sechs Bft, senkrecht auf den Strand. Wir nehmen den Bohlenweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97847.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97847.jpg" alt="" title="DSC97847" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3281" /></a> zum FKK-Strand. Kaum jemand ist unterwegs, nur die Traktoren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97852AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97852AT.jpg" alt="" title="DSC97852AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3284" /></a> der Strandkorbverleiher fahren herum und sammeln die Körbe an der Wasserlinie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97849AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97849AT.jpg" alt="" title="DSC97849AT" width="280" height="137" class="alignleft size-full wp-image-3282" /></a> ein, da bei dem starken Seewind das Hochwasser heute nachmittag sicher etwas höher als normal ausfällt. Wir wandern erstmal nach Norden, vorbei an der Surfstation. Für die Windsurf-Cracks scheint jetzt erst das richtige Wetter zu sein: in der starken Brandung flitzen sie nur so rum und machen Wenden, kleine Sprünge sind auch dabei. Wie sie dabei auf dem Brett bleiben können, ist mir schleierhaft, ich habe das auch mal probiert, aber nur auf dem Gardasee, das ist etwas kläglich und nass ausgegangen. Besonders beeindruckend<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97860AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97860AT.jpg" alt="" title="DSC97860AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3285" /></a> sind die Kite-Surfer, die mit einem Minibrett ähnlich einem Snowboard und einem Paraglide-Segel durch die Wellen flitzen oder auch springen. Sie haben echt Kondition, mindestens eine Stunde stehen sie auf ihrem Brett. Eine Pause im windgeschützten Strandkorb<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97864AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97864AT.jpg" alt="" title="DSC97864AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3286" /></a> eignet sich zum Beobachten einer Möve,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97869.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97869.jpg" alt="" title="DSC97869" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3287" /></a> die vor uns posiert. Die Strandkörbe enden, wir kommen in den Bereich der Dünen des Vogelschutzgebiets an der Spitze, der Sand wird weicher, die Brille immer versalzener. Die Strandoberfläche ist sehr verweht, oft ziehen Sandschwaden drüber. Muschelsplitter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97875.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97875.jpg" alt="" title="DSC97875" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3288" /></a> bleiben hängen, dann geht eine Sandspur nach hinten weg, so hat der Strand ein Linienmuster. In den Dünen sind einige Meter hohe Sandkliffs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97871.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97871.jpg" alt="" title="DSC97871" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3289" /></a> mit bizarren Kanten. Jetzt sind wir soweit vorangekommen, da nehmen wir uns ungeplant die Insel-Nordspitze vor.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97876T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97876T.jpg" alt="" title="DSC97876T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3290" /></a> Hier sind nur noch einzelne Wanderer unterwegs. Die letzten Meter der Spitze sind als Naturschutzgebiet abgesperrt, aber eine kleine Plattform<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97884T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97884T.jpg" alt="" title="DSC97884T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3291" /></a> erlaubt einen Blick auf die Vögel, die die Spitze voll besetzen, Föhr mit dem &#8220;Hotel zur Reha&#8221; und den Leuchtturm Hörnum und die Südspitze von Sylt. Wir wenden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97883T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97883T.jpg" alt="" title="DSC97883T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3292" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97889AT.jpg" alt="" title="DSC97889AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3293" /></a> und laufen zügig zurück, schließlich soll es noch was mit dem Kaffeetrinken im Café Schult (auch keine Website, aber beste Erfahrungsberichte im Internet) werden. Wir schließen zufrieden mit 10 km Strandwanderung ab, in den Ort schiebt uns der Wind. Am Strand hatten wir noch mit dem Wind zu kämpfen, heute war die Daunenweste aus dem Winter unter der Jacke sehr sinnvoll.  Die Einkehr haben wir uns wirklich verdient, die Friesentorte ist hier unvergleichlich gut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97896.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97896.jpg" alt="" title="DSC97896" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3294" /></a> zwei Schichten Sahne und Pflaumenmus, drei Lagen spezieller Blätterteig. Auch der &#8220;Amsterdam&#8221;, Schokolade mit Eierlikör und Sahne, schmeckt unvergleichlich. Zur Happy Hour gehen wir gleich noch in Hüttmanns Bar, und nach einer Ausruhpause gehen wir zum Essen ins bekannteste Haus des Ortes im Osten. Auf dem Weg schauen wir uns andere Pensionen an, sie liegen schön mit Blick auf Watt, Nordspitze und Föhr. Etwas später nach einem Gang zum Watt ist der reservierte Tisch im alten Friesenhaus frei. Wir essen gut mit zuvorkommendem Service, insgesamt finden wir die gesamte Atmosphäre jedoch etwas zu aufgesetzt. Nach dem gelungenen Tag ist noch der Bericht dran, heute ist er ausnahmsweise schon um Mitternacht fertig.</p>
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		<title>1. Juli: nach Föhr und Nieblum</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Föhr: Tagesausflug mit Wanderung nach Nieblum (Ziel: Renate Heinz) und Erkundung, Busrundfahrt nach Wyk und zurück nach Norddorf Noch reagiert Marlis Allergie nicht auf die andere Luft, das enttäuscht sie. Ich verarzte ihren Wattwander-Fuß, danach geht sichs wieder gut drauf. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/02/1-juli-nach-fohr-und-nieblum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Föhr: Tagesausflug mit Wanderung nach Nieblum (Ziel: Renate Heinz) und Erkundung, Busrundfahrt nach Wyk und zurück nach Norddorf</strong></p>
<p>Noch reagiert Marlis Allergie nicht auf die andere Luft, das enttäuscht sie. Ich verarzte ihren Wattwander-Fuß, danach geht sichs wieder gut drauf. Wir fahren nach Wittdün und und diesmal mit der Adler IV, einem reinen Personenschiff, das von Sylt kommt, nach Wyk. Es gibt schöne Wolken, viel Sonne und Wind, echtes kühles Seewetter, Blick auf die Warften von Langeness<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97700ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97700ATL.jpg" alt="" title="DSC97700ATL" width="640" height="162" class="alignleft size-full wp-image-3298" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97701ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97701ATL.jpg" alt="" title="DSC97701ATL" width="640" height="162" class="alignright size-full wp-image-3299" /></a> und den Strand von Föhr. Wir erforschen heute ein Ziel, das uns Renate Heinz mitgegeben hat: notierte Föhrer Urlaubserinnerungen. Wir wissen noch nicht genau, wie wir das angehen. Jedenfalls haben wir uns einen geeigneten Tag ausgesucht: Freitag bis Sonntag fährt noch um 21 Uhr eine Fähre und auch ein Bus. Kern der Erinnerungen ist <strong>Nieblum</strong>. Wir entscheiden uns, dorthin zu laufen statt mit dem einzigen passenden Bus vom Schulzentrum aus zu fahren. Lästig ist schon der für eine Insel viele Verkehr mit hohem Anteil an dicken Kisten. Im Ort treffen wir auf ein Storchennest,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97704AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97704AT.jpg" alt="" title="DSC97704AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3300" /></a> die Bebauung außerhalb der Altstadt ist eher langweilig, auffällig sind nur die Waldstreifen, die den Ort parkartig durchziehen. Durch Wald kommen wir an den Golfplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97711AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97711AT.jpg" alt="" title="DSC97711AT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3301" /></a> jetzt ist der Weg eingezäunt oder von der belebten Straße begrenzt. Insgesamt ein wenig attraktiver Weg, wir sind froh, als wir in Nieblum ankommen, nach einer angeregten Diskussion, warum wir nicht gleich den Bus genommen oder eines der vielen Fahrräder geliehen haben. Renate hat die Ferienwohnung der 80er Jahre bei Mary Lambertsen erwähnt. Wir haben den Namen im Internet gefunden, auch zusammen mit Ferienwohnung, Anschrift und Telefon, aber keine Buchungsseite. Marlis hat beim Anruf Herrn Lambertsen erreicht, jetzt wissen wir, dass seine Frau seit 2004 nicht mehr lebt, und er die Wohnungen nicht vermietet. Ob wir ihn am Nachmittag erreichen, weiß er nicht. Wir stehen vor dem Haus, keine Klingel, beim Anruf ist er nicht da. Alle Häuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97723.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97723.jpg" alt="" title="DSC97723" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3303" /></a> in der kleinen ruhigen zentralen Straße sind weißgestrichene, reetgedeckte Backsteinhäuser. An jedem steht in großen Metallziffern die Jahreszahl,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97718.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97718.jpg" alt="" title="DSC97718" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3302" /></a> alles zwischen dem 18. Jahrhundert und 2001, das Alter ist den Häusern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97719L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97719L.jpg" alt="" title="DSC97719L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3305" /></a> nur bei genauem Hinsehen anzusehen. Die Mäuerchen und Gärten sind bestens gepflegt, mit vielen Rosen vor den Häusern. Als interessante Veränderung der Gegend haben wir das Museum <a href="http://www.mkdw.de/">&#8220;Kunst der Westküste&#8221;</a> im zwei Kilometer entfernten <strong>Alkersum</strong> entdeckt. Wie wir das allerdings bis zum Bus um 19:32 zusammenkriegen, ist uns absolut nicht klar. Eigentlich wollen wir erstmal einkehren. Da erinnern wir uns an ein Tandem, das wir im Verleih an der Hauptstraße gesehen haben, das leihen wir kurzerhand für fünf Euro bis 18 Uhr und fahren zu einem im Internet gefundenen Hotel mit Café Richtung Strand. Das gefällt uns nicht, auf dem Weg haben wir ein anderes am Ententeich gesehen, das ist zwar nicht der Hit, immerhin sind die Friesentorte und die Erdbeertarte ganz ordentlich. Um den Teich herum parken überall Autos. Die einzige Metzgerei Kopp besuchen wir, sehr gediegene Produkte, vieles in Gläsern, eigene Wurstkreationen, viel Betrieb. Die Seniorchefin bestätigt uns, dass sie seit den 80er Jahren die einzige Metzgerei sind,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97755.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97755.jpg" alt="" title="DSC97755" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3306" /></a> und eine Deichlamm-Mettwurst, hier ein Synonym für Salami, gibt es auch. Wir bekommen einen Tipp für das gesuchte Fischrestaurant, das Reservieren scheitert, wieder schon alles voll. Auf dem Weg nach Alkersum sehen wir tatsächlich Weinbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97761T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97761T.jpg" alt="" title="DSC97761T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3307" /></a> &#8211; es gibt nichts. was es nicht gibt. Kurz vor Schließung des Museums kommen wir in Alkersum an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97764.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97764.jpg" alt="" title="DSC97764" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3308" /></a> es reicht für einen Blick in den Shop und die Räume, das angeschlossene Gasthaus und ein Gespräch mit dem Personal. Wir erfahren, dass der ganze Komplex neu gebaut und vor zwei Jahren eröffnet wurde. Es handelt sich um eine private Stiftung der Familie Paulsen, auch die Werke der Dauerausstellung wurden in kurzer Zeit gesammelt. Architektur, Einrichtung, Gestaltung und Werke erscheinen hochwertig und der Region angepasst, zusammen mit den Sonderausstellungen würde ein ausgedehnter Besuch sicher lohnen. Wir fahren zurück zur Kirche St. Johannis mit dem weithin sichtbaren wuchtigen quadratischen Turm, innen originell<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97779.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97779.jpg" alt="" title="DSC97779" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3310" /></a> unsymmetrisch mit Emporen und Querschiffen. Etwas Besonderes ist der umgebende Friedhof mit über 200 Jahre<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97777T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97777T.jpg" alt="" title="DSC97777T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3309" /></a> alten Grabsteinen, denkmalgeschützt, viele schwer lesbar, mit ganzen Lebensgeschichten über den Verstorbenen eingemeißelt. Wir geben Gas, um noch zum Strand zu kommen. Dort gibt es ein paar Regentropfen, die Gäste gehen gerade. Der Strand ist schmal, zwei Reihen Strandkörbe passen hin, noch drei Stunden bis zum Niedrigwasser, weite Flächen sind trockengefallen, hier kann man höchstens planschen. Alles in allem recht unattraktiv, nur die Kulisse mit den Warften der Hallig Langeneß sieht gut aus. Amrum gefällt uns hier viel besser. Wir rufen nochmal Herrn Lambertse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97733.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97733.jpg" alt="" title="DSC97733" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3312" /></a>n an, jetzt ist er da, wir sollen klopfen. Es passt gerade zur Rückgabe des Fahrrades und auf dem Weg zu einer weiteren Lokalabsage, dann besuchen wir ihn. Er empfängt uns trocken-herzlich. Er ist Jahrgang 1930,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97793L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97793L.jpg" alt="" title="DSC97793L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3313" /></a> genau wie seine verstorbene Frau, und noch recht fit. Er  war Landwirt mit Aussiedlerhof an der Straße nach Alkersum, die Ferienwohnungen machte seine Frau. Die Landwirtschaft führt ein Sohn weiter, er hilft auch nicht mehr mit. Geboren ist er als Kind vieler damals ausgewanderter Föhringer in New York, alle sind sie wieder zurückgekehrt. Er sieht alles gelassen, die Ferienwohnungen benutzen jetzt seine Enkel auf Besuch, Zur Wiederinbetreiebnahme müsste er viel zu viel investieren, das überlässt er den Erben. Er klärt uns über das Kopfsteinplaster der Hauptstraße auf, ein Spleen der 70er Jahre des damaligen Bürgermeisters, damit wurde der übliche überteerte Betonweg abgelöst und der Fahrtlärm eingeführt. Wir machen noch unser Foto mit ihm vor dem Haus, bevor wir uns verabschieden. Dank sei nicht nötig, es war ja keine Arbeit, sagt der Landwirt. Der Ort ist schön, putzig gepflegt, eine kleine Idylle, für unseren Geschmack übergepflegt und am Tag zu voll und hauptsächlich touristischem Angebot. Wir versuchen es nochmal im Lohdeel, dem empfohlenen Restaurant am Ortsausgang nach Goting. Draußen geht nicht, der Wind ist zu stark, drinnen eigentlich auch nicht, aber auf die Frage nach den Thekenplätzen bekommen wir eine positive Antwort. Die Bedienung ist zuvorkommend, das Lokal aus den 70er Jahren in einer alten Scheune ist 2006 nochmals denkmalgerecht renoviert worden, mit vielen historisch passenden Accessoires. Wir essen frisch und zeitgerecht einen Kapitänsteller und eine Ofenkartoffel, beides sehr gut. Bestimmt 20 Interessenten werden in der Zeit abgewiesen und bekommen eine Visitenkarte,damit sie die nächsten Tage rechtzeitig reservieren, die Ferien haben begonnen. Da wundert es nicht, das die Website nicht fertig ist, die braucht man einfach nicht. Gestärkt treten wir die Busfahrt an, eine Stunde in Gegenrichtung, eine echte Busrundfahrt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97824AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97824AL.jpg" alt="" title="DSC97824AL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3314" /></a> durch die ruhigeren Orte der Insel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97830.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97830.jpg" alt="" title="DSC97830" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3315" /></a> An der Westecke, dem BfA-Reha-Zentrum, heißt die Ansage &#8220;Hotel zur Reha&#8221;. Ab Utersum ist der Bus leer, wir haben den Gelenkbus für uns und klönen mit dem Fahrer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97835L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97835L.jpg" alt="" title="DSC97835L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3316" /></a> an einem guten Blick hält er sogar und macht die Tür fürs Foto auf,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97832.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97832.jpg" alt="" title="DSC97832" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3317" /></a> soviel Zeit läßt ihm der Fahrplan. Insgesamt ist der hier auf Föhr dieses Jahr sehr ausgedünnt, findet auch der Fahrer, kein Vergleich mit Amrum oder Sylt. Dafür hat man hier den intensiveren Autoverkehr, was uns abschreckt, als Fußgänger oder Radfahrer fühlt man sich besonders in Wyk oder Nieblum bedrängt. Und in manchen Orten brennt im Winter kein Licht mehr, soviele Häuser sind Zweitwohnungen. Mit einem Gang durch die jetzt leere Altstadt über den Strand zum Fähranleger verabschieden wir uns von der Insel Föhr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97845L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97845L.jpg" alt="" title="DSC97845L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3318" /></a> Der Eindruck ist mit den ebenen grünen Feldern, Wiesen, Wald und Verkehr wie gepflegtes Norddeutschland, das Nordseeinsel-Flair vermissen wir etwas. Aber jede Insel hat ihr Publikum, hier sind es viele mit Geld, denen Sylt doch zu teuer oder zu übertrieben ist. Mit dem Leihen des Fahrrades in Nieblum und der Busrundfahrt haben wir den Tag noch optimal gerettet. Mit der letzten Fähre und dem letzten Bus in Amrum erreichen wir zufrieden in der Dämmerung bei schönem Wolkenspiel und Leuchtturmlicht unser Hotel.</p>
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		<title>30. Juni: Wattwanderung von Föhr</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amrum-Rundkurs: Südspitze mit Leuchtturm und Wittdün, Überfahrt und Rundgang in Wyk, Wattwanderung von Dunsum auf Föhr nach Norddorf auf Amrum Heute wieder normaler Rhythmus: Ich habe Vorlauf, und Marlis schläft aus. Wir fahren mit dem Bus zum Leuchtturm von 1875, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/02/30-juni-wattwanderung-von-fohr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amrum-Rundkurs: Südspitze mit Leuchtturm und Wittdün, Überfahrt und Rundgang in Wyk, Wattwanderung von Dunsum auf Föhr nach Norddorf auf Amrum</strong></p>
<p>Heute wieder normaler Rhythmus: Ich habe Vorlauf, und Marlis schläft aus. Wir fahren mit dem Bus  zum Leuchtturm von 1875, 41 m hoch und 66 m über dem Meer, einer der ersten und größten, in den hinteren Dünen gelegen und gut besucht. Um die innere Backsteinschale, in der wohl Teile hochgezogen werden können, ringelt sicht die Treppe innerhalb der rot-weiß gestrichenen Außenschale. Unter dem mächtigen Linsenkopf – Zeitwert soll 5 Mio. Euro sein – kann man den Aussichtsrundgang machen, hier pustet es heute kräftig. Die Insel und besonders die Dünen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97556.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97556.jpg" alt="" title="DSC97556" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3355" /></a> sind gut zu übersehen, die umliegenden Inseln eher schemenhaft bei grauem Himmel. Der Eintrittskartenverkäufer verströmt rauh-herzlichen norddeutschen Humor und glaubt uns die Gästekarte, die wir vergessen haben, auch so.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97575.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97575.jpg" alt="" title="DSC97575" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3356" /></a> Über kleine Heidewege mit Blumen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97581.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97581.jpg" alt="" title="DSC97581" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3357" /></a> und Rosen und durch Kiefernwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97587.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97587.jpg" alt="" title="DSC97587" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3358" /></a> kommen wir an die Wattseite zum kleinen Dorf Steenodde. Entlang dem Deich laufen wir vorbei am Seezeichenhafen – hier lagern eingesammelte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97607D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97607D.jpg" alt="" title="DSC97607D" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3359" /></a> und renovierte, zum Auslegen bereite große Schwimmtonnen für die ganze Inselwelt. Die Hauptstraße in <strong>Wittdün</strong> mit kleiner Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97610.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97610.jpg" alt="" title="DSC97610" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3361" /></a> hat etwas größere Geschäfte als in Norddorf und teilweise malerische Backstein-Reihenbebauung und einige Reetdächer zu bieten, dafür auch mehr Bausünden. Nachdem wir alles gesehen und uns etwas gestärkt haben, melden wir uns zur Wattwandertour an, die mit der Überfahrt nach Föhr beginnt. Auf dem Wasser ist es überraschend ruhig, es lassen sich außen schön windgeschützte Plätze finden, wo ich wunderbar tippen kann. Bis zur Busabfahrt haben wir eine gute Stunde Zeit in der einzigen Stadt der Inseln, <strong>Wyk</strong>. Man merkt den Unterschied zu Amrum, wo kein Ort über 1000 Einwohner zählt: hier ist das Zentrum der beiden Inseln, eine richtige Kleinstadt mit kleiner Altstadt und sehr belebter Fußgängerzone mit vielen Läden, sehr touristisch mit Tagesgästen, aber auch putzig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97631.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97631.jpg" alt="" title="DSC97631" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3362" /></a> mit kleinen Läden, Kneipen und viel Grün, natürlich einige Bausünden drumrum. Wir laufen kreuz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97629ATF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97629ATF.jpg" alt="" title="DSC97629ATF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3363" /></a> und quer durch die kleinen Gassen und erreichen noch den von Bürgern angelegten Park an der Mühle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97623.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97623.jpg" alt="" title="DSC97623" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3364" /></a> mit vielen Kräutern. Mit dem Bus durchqueren wir die Insel bis <strong>Dunsum</strong> auf der anderen Seite. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97634.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97634.jpg" alt="" title="DSC97634" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3365" /></a>Dort gehen wir über den Deich bis zu einer Einstiegstreppe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97641.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97641.jpg" alt="" title="DSC97641" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3366" /></a>. Die erscheint unnötig weit weg von Amrum, wohin die Wattwanderung gehen soll. Wie das überhaupt gehen soll, kann man sich nicht recht vorstellen, hier ist alles voll Wasser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97645.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97645.jpg" alt="" title="DSC97645" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3367" /></a> nur weiter draußen scheint ein Sandstreifen freizuliegen. Die Tour ist ausgeklügelt; aufgrund der Strömungsverhältnisse liegen direkt vor Amrum die zwei tiefsten Priele, die wir genau bei Niedrigwasser um 20:20 queren müssen, sonst kommen wir nicht durch. Zwischen den Inseln verläuft ein flacherer Bereich, auf den wir nur an der Einstiegsstelle gut rüberkommen, da müssen wir zwei Stunden vor Niedrigwasser durch, knapp knietief. Hier gehts wirklich nur barfuß mit kurzen Hosen. Vorsichtiges Gehen ist angesagt, es spritzt und die spitzen Muscheln auf dem Grund sieht man nicht. Wir werden vor den scharfkantigen Schalen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97677.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97677.jpg" alt="" title="DSC97677" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3368" /></a> der pazifischen Auster gewarnt, die hier aufgrund des Temperaturanstiegs langsam die Nordseeauster verdrängt. Irgendwann kommen wir auf festen Sand, jetzt gibt es nur noch ausgedehnte Zonen mit Muscheln und knöcheltiefem Wasser. Überall kringeln sich die Würstchen der Sandwürmer schwarz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97663.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97663.jpg" alt="" title="DSC97663" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3369" /></a> wie der Sand schon in geringer Tiefe. Hin und wieder gibt es eine Strandkrabbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97673.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97673.jpg" alt="" title="DSC97673" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3370" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97667.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97667.jpg" alt="" title="DSC97667" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3371" /></a> oder eine kleine Qualle, an manchen Stellen schauen scharfen Schalen der Austern aus dem Sand. Lange gehen wir parallel zu Föhr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97674.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97674.jpg" alt="" title="DSC97674" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3372" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97679.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97679.jpg" alt="" title="DSC97679" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3373" /></a> und Amrum, auch die Südspitze von Sylt mit dem Leuchtturm von Hörnum ist nahe zu sehen, kaum zu glauben, dass da 30 m Amrumtief dazwischen sind. Und pünktlich kommen die Priele, es wurde nicht zuviel versprochen: Die meisten, auch der Führer, ziehen die kurzen Hosen aus, weiter gehts in Badehose. Marlis Badeanzug<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97682.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97682.jpg" alt="" title="DSC97682" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3374" /></a> wird etwas nass, ich bin groß genug, bei mir reicht das Hochrollen der Wanderhose. Am Ufer von Amrum kommt dann der erste Schlick, hier klebt alles an den Füßen, so dass wir auch den Bohlenweg durch die Heide zum Fahrweg barfuß laufen. Der kleine Inselrundfahrt-Doppelstockbus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97689.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97689.jpg" alt="" title="DSC97689" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3375" /></a> sammelt alle aus Wittdün ein und ist dann voll, wir laufen den einen Kilometer nach Norddorf zu Fuß. Beim Schuhe-Anziehen merkt Marlis, dass sie sich zweimal ordentlich auf der Fußsohle geschnitten hat; ich weiß, dass meine Sohlen empfindlich sind und habe höllisch aufgepasst. Unsere Ankunft kollidiert mit dem inseltypischen Küchenschluss um 21 Uhr, also telefonieren wir gleich unterwegs, wer noch was macht, es gibt dann besten Flammkuchen im Bistro des Romantik-Hotels. Es hätte noch einen literarischen Abendspaziergang in den Dünen gegeben, wir sind allerdings von den zehn Wasserkilometern etwas geschafft und ziehen uns zurück.</p>
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		<title>29. Juni: Norddorf und der Strand</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Norddorf auf Amrum: Eingewöhnen, Strand erleben Erstmalig im Reisejahr schlafe ich heute länger als Marlis und hechte zum Frühstück hinterher. Das Wetter sieht draußen noch gut aus, auch die Sonne ist zu sehen. Wir informieren uns über Ort, Wattwanderungen, Veranstaltungen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/02/29-juni-norddorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Norddorf auf Amrum: Eingewöhnen, Strand erleben</strong></p>
<p>Erstmalig im Reisejahr schlafe ich heute länger als Marlis und hechte zum Frühstück hinterher. Das Wetter sieht draußen noch gut aus, auch die Sonne ist zu sehen. Wir informieren uns über Ort, Wattwanderungen, Veranstaltungen und kaufen ein. Dann starten wir in die Dünen. Im Naturschutzgebiet gibt es hier keine Trampelpfade mehr, nur die Spuren der früheren sind noch zu sehen, sie sind mit Sperrtafeln gekennzeichnet. Die jetzigen Wanderwege sind einen Meter breit<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97479.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97479.jpg" alt="" title="DSC97479" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3347" /></a> und als Bohlenwege auf 30 cm hohen Stelzen mit vielen integrierten Sitzbänken gebaut. Das ist zwar nicht unaufwändig, aber sehr effektiv. Die kargen, äußerst empfindlichen Dünen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97481.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97481.jpg" alt="" title="DSC97481" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3348" /></a> mit auch so noch vielen offenen Sandflächen werden nicht weiter unterbrochen, die Wege wehen nicht zu und das Holz kann nicht in der Feuchtigkeit stehen. Das Abweichen vom Weg wird erschwert. Stufenkanten sind dezent grün gekennzeichnet, alles sehr naturangepasst. Von der Holzplattform auf der Aussichtsdüne haben wir Blick auf den Leuchtturm, das Nordhorner Quermarkenfeuer, Hörnum auf Sylt, Norddorf und das Watt mit Föhr dahinter. Wir beobachten im Regenradar, wo die wilden Schauer bleiben, bisher ist alles woanders, hier scheint sogar meist die Sonne, und es ist angenehm lauwarm. An geschützten Stellen blühen noch Kartoffelrosen, während sich aus früheren Blüten schon &#8220;Kartoffeln&#8221; bilden.  Auf dem Steg liegen kleine tiefviolette Haufen, die Möven und Wattläufer fressen zu dieser Zeit gern die Krähenbeeren, die hier wie Heidekraut wachsen. Im meernahen Bereich, wo sich wegen Wind und Sand kein Humus ausbilden kann, wächst besonders der Strandhafer, der mit seinem Wurzelgeflecht den Sand und mit eingerollten Blättern das Wasser festhält. Insgesamt ist es eine kleine Mondlandschaft, blass grün-gelb, ein Miniatur-Mittelgebirge, in dem man manchmal nichts außer Dünen sieht. Wir überschreiten den Dünenkamm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97502.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97502.jpg" alt="" title="DSC97502" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3349" /></a> südlicher als gestern, vorn ist eine kleine Aussichtsplattform, von der man schön die hier am FKK-Strand locker stehenden Strandkörbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97505.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97505.jpg" alt="" title="DSC97505" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3350" /></a> sieht, als etwas dichtere Zeile vorn am Wasser und einzelne hinten am Dünensaum. Das weiße WC-Häuschen ist weithin identifizierbar, dort rüsten wir auf barfuß um und gehen über den schön festen Sand zum Strand. Der Kniepsand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97506ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97506ATL.jpg" alt="" title="DSC97506ATL" width="280" height="136" class="alignleft size-full wp-image-3351" /></a> wie der hier 600 m breite, in der Regel nicht überflutete Sandbereich heißt, lässt sich bestens begehen, barfuß sind die Zonen mit Muschelsplittern allerdings eine Herausforderung, bei der man sich wie ein Fakir fühlt. Etliche Strandkörbe vorn sind offen und frei, für einen kurzen Aufenthalt belegen wir einfach einen klassisch blau-weißen. Spontan entscheide ich mich trotz abnehmendem Wasser zu baden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97537.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97537.jpg" alt="" title="DSC97537" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3352" /></a> es gibt keine Warnungen, keinen Wind und keine Wellen. Zwei Reihen rauschen etwas, ich muss durch nur knöcheltiefes Wasser über beide rüberlaufen, dann wird es hüfttief und reicht zum Schwimmen. Ein Genuss, und es fühlt sich wärmer als 17° an. Marlis läuft nach dem Sonnen ebenfalls eine Runde durchs Wasser. Als wir wieder aufbrechen, liegen die flachen Stellen schon trocken, hier lässt es sich besonders gut barfuß laufen, besonders auf den oberflächlich weichen Bereichen, weniger auf den hart-welligen. Am großen Strandausgang, wo man Strandkörbe, Bollerwagen und Schaufeln mieten kann, ist alles etwas dichter und mehr Betrieb, aber keinesfalls überfüllt. Wie wir nachlesen, gibt es etwa 2200 Gästebetten in Norddorf, etwa dreimal soviel wie Einwohner. Die höchsten Gebäude sind zweieinhalbstöckig und fallen zwischen den vielen Bäumen kaum auf; fast alles ist Backstein, einzelne gelbe oder weiße Häuschen sind dazwischen. Reetdächer sind selten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97546.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97546.jpg" alt="" title="DSC97546" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3353" /></a> und erst bei Neubauten wieder im Kommen; 1925 ist der Ort fast komplett abgebrannt. Das angepeilte Café am Strandausgang hat Ruhetag, wir müssen mit dem Dünenblick vorlieb nehmen, der zwar erhöhten Blick Richtung Meer bietet, aber auch auf die alte Schwimmbadruine zu den Füßen. Das 60er-Jahre-Gebäude ist auch nicht viel besser und nicht gerade ein Aushängeschild an dieser exponierten Stelle, immerhin wird der Rest jetzt mit Ausstellungen vom Naturschutzverein genutzt. Hier erleben wir den ersten kleinen Regenschauer, beim weiteren Gang durch das Fußgängersträßchen gibt es noch ein paar Tropfen, das ist dann alles, was Amrum von der großen Regenankündigung abbekommen hat, also ein unerwartet gut nutzbarer Tag. Ein paar kleine nette Geschäfte gibt es, besonders fallen das Café und das gediegene, aber angenehme Romantik-Hotel in der Ortsmitte auf, wo wir die Happy-Hour nutzen. Vom Zimmer aus die Überraschung: alle besseren Restaurants des Ortes haben keinen Platz mehr, wir schauen noch zwei an und bleiben im Fischbäcker, einem sehr empfohlenen Fischhändler mit einfachem Restaurant. Wir bereuen es nicht:  die ganze große Nordseescholle und das Rotbarschfilet sind vorzüglich gemacht, frisch, auf den Punkt gebraten und sehr lecker. Der Wind hat jetzt wie erwartet aufgefrischt und kommt von Nord-West, auf dem Zimmer tippen wir noch etwas und schlafen ein. </p>
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		<title>28. Juni: Nach Norddorf auf Amrum</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 20:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amrum: Unsere längste Fahrt am wärmsten Tag nach Norddorf Die fast zwei Wochen Reisepause waren intensiv und sind gut gelungen. Es gab mehrere Unterbrechungsgründe, alle sind erfolgreich erledigt, der dickste Brocken war die Teilnahme unserer Dachterrasse beim Tag der Architektur &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/29/28-juni-nach-norddorf-auf-amrum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amrum: Unsere längste Fahrt am wärmsten Tag nach Norddorf</strong></p>
<p>Die fast zwei Wochen Reisepause waren intensiv und sind gut gelungen. Es gab mehrere Unterbrechungsgründe, alle sind erfolgreich erledigt, der dickste Brocken war die Teilnahme unserer Dachterrasse beim <a href="http://www.diearchitekten.org/?uid=9ca125cb531c4db814c076f4d96bfd5d&#038;id=tda2011programm&#038;idx=121">Tag der Architektur</a> Rheinland-Pfalz als eines von 100 Objekten. Das Interesse war riesengroß, über 250 Besucher haben wir begrüßt. Für mich sind das immer Anlässe, bei deren Vorbereitung ich zu Hochform auflaufe: Die Terrasse ist jetzt komplett auf Vordermann gebracht, alles gesäubert, gestrichen, neue Lampen, just in time. Heute morgen, direkt vor der Abfahrt, sind noch die Rechnungen für den Monat rausgegangen, also beste Ausgangslage für den nächsten Abschnitt. Nach dem für uns selbst nicht selbstverständlichen Nachweis unserer Noch-Bergfähigkeit am Watzmann testen wir diesmal unsere Sturmfestigkeit auf Amrum, zumindest lässt der Wetterbericht darauf schließen. Schade wäre nur, wenn ich deswegen nicht baden könnte. Amrum haben wir eingeschoben, weil Marlis wegen ihrer intensiven Pollenallergie das Aufsuchen weiterer grüner Höllen in der Gräserzeit nicht mehr zuzumuten ist. Mal sehen, ob der angedrohte Westwind hier Positives bringt.<br />
Heute steht uns die bisher längste Fahrt bevor, die wir sicher genießen, von 9:00 bis 20:20. Bei den angedrohten 35° prüfen wir stichprobenweise die Klimaanlagen der Bahn. Die S-Bahn funktionierte, nun wandere ich mal durch den ganzen ICE Typ 1 auf der wohlbekannten Strecke nach Hamburg. Wir sitzen wie üblich im Wagen 1, der leerste der 2. Klasse mit den Wagen 1 bis 7. Die Füllung nimmt zur Mitte hin zu, am vollsten sind die typischen Gruppenwagen 4 bis 6. Nach dem Bistro-Speisewagen kommt die erste Klasse mit den Wagen 9, 11, 12, 14. Auch hier: die Wagen 12 und 14 sind am leersten. Und: in allen Wagen funktioniert das Klima. Wir steigen schon in Hannover um, der IC fährt schon von hier aus, und die Anschlusszeit ist sowieso reichlich. Hier wird überall angekündigt: Westerland mit Kurswagen nach Dagebüll. Nur steht nirgendwo, welche Wagen das sind, nicht mal auf dem Wagenstandsanzeiger. Die Bahner wundern sich selbst,  kennen allerdings, die Wagen. In den alten IC-Großraumwagen funktioniert überall die Klimaanlage, am Ende hängt allerdings ein alter IR-Wagen mit Fahrradabteil, bei dem man fürs Klima die Fenster öffnen kann. Draußen steigen die Schattentemperaturen an, Hamburg 29°,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97353T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97353T.jpg" alt="" title="DSC97353T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3327" /></a> Mannheim 33° bei voller Sonne. So schwächelt die Klimaanlage und reicht mit der Zeit nur, um unter 30° zu bleiben, außer natürlich an den Sonnenfenstern. Uns macht das im Grunde nichts aus, wir lesen munter weiter.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97357.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97357.jpg" alt="" title="DSC97357" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3328" /></a> Die anderen Gäste im Zug unterscheiden sich etwas vom gewohnten ICE-Publikum. In den Kurswagen sind nur Urlauber und wollen nach Föhr oder Amrum. Man langweilt sich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97368.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97368.jpg" alt="" title="DSC97368" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3329" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97374.jpg" alt="" title="DSC97374" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3330" /></a> hat nichts zu lesen oder sonstige Beschäftigung, da fällt die Wärme natürlich besonders auf, und müdes Stöhnen ist ja auch eine Aufgabe. Die Bahn ist aufmerksam: irgendwann werden Mineralwasser-Tetrapacks verteilt, obwohl ich es gar nicht so dramatisch finde; die Fahrgäste nehmen es gern an. Die Klassenfahrt im alten IR-Wagen scheint sich wohler zu fühlen, es ist dort kühler, dafür herrscht dort mit den offenen Fenstern voller Fahrtwind, auch nicht jedermanns Sache. In Niebüll werden die zwei Wagen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97379.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97379.jpg" alt="" title="DSC97379" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3331" /></a> auf die Nebenstrecke der neg umgesetzt und zuckeln mitten durch die grünen Felder<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97381.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97381.jpg" alt="" title="DSC97381" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3332" /></a> nach Dagebüll. Dort gehts sofort nach dem Fahrkartenkauf los auf einer hochmodernen, großen Autofähre über Wyk auf Föhr nach Wittdün auf <strong>Amrum</strong>. Es ist sonnig, sehr warm und fast windstill. Bei der Fahrt navigiert das Schiff durchs Flachwasser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97390A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97390A.jpg" alt="" title="DSC97390A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3333" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97415.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97415.jpg" alt="" title="DSC97415" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3334" /></a> es ist immerhin direkt nach Niedrigwasser, auf dem GPS-Bildschirm an der Theke leuchtet immer &#8220;Danger&#8221;.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97396AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97396AT.jpg" alt="" title="DSC97396AT" width="640" height="240" class="alignleft size-full wp-image-3335" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97406AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97406AL.jpg" alt="" title="DSC97406AL" width="640" height="154" class="alignright size-full wp-image-3336" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97395AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97395AT.jpg" alt="" title="DSC97395AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3337" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97403A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97403A.jpg" alt="" title="DSC97403A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3338" /></a> Um 20 Uhr gehts gleich in Wittdün<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97421.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97421.jpg" alt="" title="DSC97421" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3339" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97436.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97436.jpg" alt="" title="DSC97436" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3340" /></a> nach architektonisch fragwürdiger Begrüßung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97437.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97437.jpg" alt="" title="DSC97437" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3341" /></a> mit dem Bus nach <strong>Norddorf</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97439.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97439.jpg" alt="" title="DSC97439" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3342" /></a> quer durch die Insel. Wir stellen sofort fest, das überall um die Küche 21 Uhr schließt. Wir laden also im ordentlichen, aber nicht besonders schönen Hotel ab und laufen sofort los. Da sowieso keine Zeit zu geruhsamer Auswahl ist, wählen wir die einfache Pizzeria am Hauptplatz, die auch noch Indisch zu bieten hat. Immerhin können wir bei der Hitze draußen sitzen, in der letzten Abendsonne, das passt gut. Das Örtchen ist hübsch und in keiner Weise aufgedonnert. Wir machen noch einen Abendspaziergang durch die weiten Dünenhügel zum breiten, mit meist festem Sand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97453.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97453.jpg" alt="" title="DSC97453" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3343" /></a> gut begehbaren Strand mit schön bunten, verteilten Strandkörben,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97465.jpg" alt="" title="DSC97465" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3344" /></a> es scheint genug Platz zu sein. Der Rückweg geht vorbei am von Bodelschwingh gegründeten früheren Hospiz, dem Start des Tourismus Ende des 19. Jahrhunderts, heute ausgedehnte Erholung für Mutter und Kind, durch die Fußgängerstraße mit kleinen Kneipen, Restaurants und Läden, es ist jetzt praktisch nichts mehr los. Zum Abschluss treffen wir auf den Lichtblick, das einzige Inselkino mit interessantem Programm, unsere Filme sind allerdings in der vorigen Woche gelaufen. Im Zimmer angekommen, schlafe ich gleich, mir stecken noch die Anstrengungen der letzten Heimatwochen in den Knochen.</p>
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		<title>6. Mai: Hiddensee, nach Rostock</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 23:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hiddensee (Ziel: Ulrich+Christine Arendt, Horst+Ursula Schäfer): schnelle Inselrundfahrt mit Tandem, Fahrt nach Rostock Nach einem hervorragenden Frühstück, das auf einer so gemütlichen Insel auch noch später serviert wird, leihen wir uns ein Tandem. Es ließe sich auch gut wandern, für &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/07/6-mai-hiddensee-nach-rostock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hiddensee (Ziel: Ulrich+Christine Arendt, Horst+Ursula Schäfer):<br />
schnelle Inselrundfahrt mit Tandem, Fahrt nach Rostock</strong></p>
<p>Nach einem hervorragenden Frühstück, das auf einer so gemütlichen Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94502.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94502.jpg" alt="" title="DSC94502" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2545" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94512.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94512.jpg" alt="" title="DSC94512" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-2546" /></a> auch noch später serviert wird, leihen wir uns ein Tandem. Es ließe sich auch gut wandern, für unsere kurze Zeit müssen wir es per Fahrrad etwas beschleunigen.<br />
Zum Start begegnen wir einer Hochzeit.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94520.jpg" alt="" title="DSC94520" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2547" /></a> Hinter dem Deich verläuft der Weg aus etwas holprigen querliegenden Betonschwellen, auf denen vorzugsweise Fahrräder und Planwagen mit zwei stämmigen Kaltblüter-Pferden verkehren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94531.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94531.jpg" alt="" title="DSC94531" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2548" /></a> daneben Sand, Heide, Wiesen, Schafe.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94529.jpg" alt="" title="DSC94529" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2549" /></a> <strong>Kloster</strong> liegt am Hang der nördlichen Steilküste. Die meist reetgedeckten kleinen Häuser stehen einzeln in großen Gärten unter großen Bäumen, der Ort fällt kaum auf. Wir besuchen das Heimatmuseum des &#8220;Söte Länneken&#8221;, wie Hiddensee auch liebevoll genannt wird. Das Museum präsentiert ganz modern Pflanzen der Insel, Bernstein und das karge Leben mit Fischerei und Landwirtschaft sowie die aufwendige Küstensicherung. Die Aufsicht des Hauses kann uns die restlichen Begriffe aus der Zielbeschreibung von Ulrich und Christine Arendt auflösen. Das Gebäude passt zum Stil der Insel: es ist der frühere Seenot-Rettungsschuppen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94557.jpg" alt="" title="DSC94557" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2550" /></a> der 1954 umfunktioniert wurde. Der moderne Rettungskreuzer liegt heute im Hafen von Vitte. Sanddorn männlich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94534.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94534.jpg" alt="" title="DSC94534" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2551" /></a> und weiblich können wir hier in echt sehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94545T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94545T.jpg" alt="" title="DSC94545T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2552" /></a> &#8211; zum Sanddorn-&#8221;Melken&#8221; ist  es noch zu früh. Die Kartoffelrose,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94533.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94533.jpg" alt="" title="DSC94533" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2553" /></a> die wegen ihrer dicken Früchte so heißt, zeigt sie uns im Buch, die &#8220;Sprosser&#8221; werden wir kaum in den Rosenbüschen hören, Vögel können sich in den gerade ausschlagenden Rosen noch nicht verstecken. Der Weg vor dem Haus wird jetzt akkurat mit Bürgersteig gepflastert, ob das zum Stil der Insel passt? Bisher ist die &#8220;Hauptstraße&#8221; ein unbefestigter Sandweg. Viele Künstler und Prominente haben im letzten Jahrhundert in Kloster Ferienhäuser gehabt; das Haus Gerhart Hauptmanns ist jetzt Museum. Vorbei an der einzigen Bäckerei der Insel und einigen Lokalen und kleinen Souvenirgeschäften – hier sind einige Tagestouristen unterwegs – finden wir im alten Küsterhaus die &#8220;Galerie am Torbogen&#8221;, der da wirklich aus Backstein steht. Wir treffen Hans-Jürgen und Michaela Driemel, schauen uns in ihre Bilder und ihre originellen, schlicht-schönen Kleidungsstücke aus Filz an und amüsieren uns bestens bei einem Prosecco. Wir parken das Tandem am Fuß des Steilhangs auf einem Fahrradparkplatz und steigen durch den Kiefern- und Birkenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94570A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94570A.jpg" alt="" title="DSC94570A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2555" /></a> hinauf zum Klausner, einem alten Gasthaus an der Steilküste mit kleinen Ferienhäuschen und Ostseeblick, in denen schon 1920 Künstler gewohnt haben. Horst und Ursula Schäfer wollen wissen, ob das noch so urig ist: die Lage ja, der Service und die Preise nicht unbedingt. Innendrin ist es eher preiswert-modern ausgestattet und wie man sich vorstellt, dass Gäste es mögen – stimmt sicher auch für einzelne, für uns eher nicht. Von hier führt eine Treppe mit ca. 400 Stufen den Steilhang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94583.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94583.jpg" alt="" title="DSC94583" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2554" /></a> hinunter an den nördlichen Ostseestrand mit großen Kieseln. Die Treppe sortiert das Publikum: hier laufen nur noch einzelne Urlauber entlang, die es gern ruhiger haben. Ich greife einmal ins Wasser, dann steigen wir wieder auf. Weiter geht es zum Leuchtturm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94588.jpg" alt="" title="DSC94588" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2556" /></a> auf dem <strong>Dornbusch</strong>. Er liegt malerisch auf dem Hügel, seitlich öffnet sich die Sicht auf den Bodden. Vom Turmplateau gibt es eine gute Rundumsicht über Rügen und den Bodden, Hiddensee und die Ostsee. Auf den Turm können wir leider nicht, wir kommen direkt nach der Schließung. Wir laufen einen anderen, einsamen Sandweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94568.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94568.jpg" alt="" title="DSC94568" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2557" /></a> durch die Heide zwischen Schafen zurück zum Fahrrad. Hinter dem Hafen geht es auf den Bodden-seitigen Deich. In Vitte sehen wir die Blaue Scheune,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94608.jpg" alt="" title="DSC94608" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2559" /></a> das Haus des mittlerweile verstorbenen Künstlers Werner Fink, eine der Inselsehenswürdigkeiten. In der Nähe liegt das &#8220;Karussell&#8221;, ein in den 20er Jahren vom Stummfilmstar Asta Nielsen bewohntes originelles rundes Haus des Architekten Max Taut, der für einige Prominente auf der Insel gebaut hat. Wir fahren einige Kilometer nach Süden Richtung Neuendorf durch die Heide und den Birkenwald bis zum allein liegenden Hotel Heiderose. In der Nähe soll auch die Familie Kliem ihr Haus haben. Das war der Schnelldurchgang durch die Insel, zu schnell. Wir müssen Abschied nehmen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94641.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94641.jpg" alt="" title="DSC94641" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2561" /></a> Leider ist die einzige Verbindung am Samstag, mit der wir bis nach Mannheim kämen, schon mit dem Schiff um 7:45, was nicht in Frage kommt. Das hat den Aufenthalt verkürzt, wir legen einen Zwischenhalt in Rostock ein und fahren von dort am Samstag nachmittag.<br />
Wir erreichen geradeso die Fähre<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94621.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94621.jpg" alt="" title="DSC94621" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2560" /></a> um 17:30. Der Fahrplan ist mit seinen Anmerkungen etwas unübersichtlich, ich hatte mich auf 17:45 eingestellt. Am letzten Fahrradhalt habe ich nochmal nachgeschaut, den Plan hatte ich dabei, und daraufhin haben wir Gas gegeben. Etwas Ärger mit Marlis habe ich mir durch die Hektik natürlich eingehandelt. Die Überfahrt ist sonnig und ruhig, mit Blick zurück auf Hiddensee mit Leuchtturm in der Abendsonne. Der Bus wartet schon,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94647.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94647.jpg" alt="" title="DSC94647" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2562" /></a> in Bergen erreichen wir bequem unseren Zug nach Rostock. Der Bahnhof und die Umgebung sind für einen Großstadtbahnhof ungewöhnlich aufgeräumt, Büro-Neubauten und restaurierte Villen machen den Eindruck eines vornehmen Viertels. In der Großstadt darf es zum Abendessen ausnahmsweise ein Grieche sein, wir haben um die späte Uhrzeit einfach keine Lust mehr, ins Zentrum zu rennen. Das moderne Ambiente und das Essen im Genesis sind angenehm, die Bedienung zuvorkommend. Wir entspannen ausnahmsweise bei einem schnulzigen Fernsehfilm, der sinnigerweise auf Rügen spielt.<br />
Hiddensee hat uns sehr gut gefallen, es hat etwas ruhiges, im Unterschied zu Spiekeroog ist es unperfekter, weniger reglementiert. Einen breiten Nordseestrand mit Watt, Ebbe und Flut gibt es nicht, dafür ist der Strand lang, es gibt Sand, Kies, Steilküste und eine abwechslungsreiche Landschaft. Auf den Hauptwegen in Vitte, Kloster und zum Leuchtturm gibt es viel Tagestourismus, in den Sommerferien dürfte das unangenehm werden, doch es bleiben viele wenig berührte Wege. Bestimmt kommen wir wieder, ab September, dann länger. Unser einer Tag war für den Charakter der Insel unpassend, auch wenn wir einiges im Schnelldurchgang entdeckt haben. Hätten wir nicht schon einen festen Termin für Sonntag, wir hätten einfach einen Tag drangehängt.</p>
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		<title>5. Mai: Von Usedom über Polen nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/06/5-mai-von-usedom-uber-polen-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee</strong></p>
<p>Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee gebucht. Schon fertig gepackt geht das Frühstück nahtlos in ein Gespräch mit der Reporterin des &#8220;Usedomer Kurier&#8221; über, die uns fürs Foto anschließend auf den Bahnsteig begleitet. Wir fahren über Heringsdorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg" alt="" title="DSC94408" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2604" /></a> ans Ostende der Insel. Dieser letzte Bahnhof der UBB liegt in Polen, &#8220;Swinoujscie Centrum&#8221;, <strong>Swinemünde</strong>. Die Hafenstadt an der Oder-Ausfahrt und größte Stadt von Usedom ist seit 2007 mit der UBB erreichbar. Im Grenzbereich gibt es einen Kilometer Flohmarkt, den wir uns ersparen. In der Stadt wird viel gebaut: Straßen, Gehwege und Plätze werden modernisiert, Häuserlücken mit modernen Bauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg" alt="" title="DSC94417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2605" /></a> geschlossen. In den Randbezirken stehen einige stattliche ältere Bauten, im kriegszerstörten Zentrum am Hafen sind  einzelne original, die meisten einfacher<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg" alt="" title="DSC94436" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2609" /></a> wieder aufgebaut. Zwischendurch sieht man kleinere Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg" alt="" title="DSC94431" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2606" /></a> in allen Renovierungszuständen. Die Geschäfte sind eher klein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg" alt="" title="DSC94434" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2608" /></a> und bunt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg" alt="" title="DSC94426" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2607" /></a> dazwischen größere Supermärkte. Malerisch ist dieses Zentrum nicht, aber doch in gutem und sich laufend verbesserndem Zustand. Wir erreichen die zwei Hafenbecken der Swine und erhaschen einen Blick in die großen Parks Richtung Ostsee. Zum Kurviertel und Ostseestrand reicht die Zeit unseres Kurzausflugs nicht.<br />
Nach eineinhalb Stunden fahren wir drei Kilometer zurück zum Kontrastprogramm, dem <strong>Kaiserbad Ahlbeck</strong>. Hier wie überall an der Strecke der UBB fallen die gründlich modernisierten Bahnhofsgebäude und Gleisanlagen auf. Ahlbeck hat viele schöne Villen, die aufwendig renoviert sind. An der Ostseepromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg" alt="" title="DSC94440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2614" /></a> sind es große repräsentative Hotelbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg" alt="" title="DSC94447" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2615" /></a> die stark an Binz auf Rügen erinnern, nur sind sie nicht weiß, sondern pastellbunt, und die detailreichen Holzbalkone fehlen. Der gleichzeitige schicke Renovierungszustand auch der Straßen und der Strandpromenade wirkt etwas übertrieben und unnatürlich im Kontrast zur historischen Architektur. Da hat uns das gemütliche, unaufwendige in Loddin und Kölpinsee besser gefallen. Nach bewölktem Himmel am Vormittag ziehen die Wolken langsam ab. Auf dem Weg treffen wir auf die Buchhandlung Krüger, das ist die Frau von Herrn Krüger, den wir gestern in Loddin gesprochen haben, sie freut sich, als wir sie begrüßen. Nach einer Stunde fahren wir vom nächsten Bahnhof weiter. Wir passieren Kölpinsee, dort steht die Chefin unseres Hotels wie verabredet auf dem Bahnsteig und wir nehmen unser Gepäck auf. Toller Service, so können wir einfach weiterfahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg" alt="" title="DSC94450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2616" /></a> bis nach Stralsund, durch weite, von Baumreihen und Wäldchen gegliederte Felder und Wiesen mit Kühen, Raps und Löwenzahn.<br />
In Stralsund können wir uns im schon bekannten Bioladen im Bahnhof versorgen, bevor wir über Bergen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg" alt="" title="DSC94463" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2617" /></a> mit Bus nach Schaprode das Schiff nach <strong>Hiddensee</strong> besteigen. Dort eine Überraschung: Marlis trifft einen Bekannten aus einem Spaziergangsforschungs-Seminar wieder, Hans-Jürgen Driemel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg" alt="" title="DSC94473" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2618" /></a> der seine Frau, die während der Ausstellung ihrer Werke in Kloster anwesend ist, besucht. So erfahren wir gleich vieles über Landschaft und Orte der Insel von einem erfahrenen Inselbesucher. Die Fähre ist viel schneller als im Plan, um 20 Uhr sind wir im Hotel, dem 100 Jahre alten, engagiert geführten <a href="http://www.hotelgodewind.de/index.htm">Hotel Godewind</a>. Wir bekommen die Empfehlung, gleich noch auf dem Deich den Ort <strong>Vitte</strong> zu umrunden, das machen wir sofort. Die Küche wird solange offengehalten! Wir genießen das Flair<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg" alt="" title="DSC94482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2621" /></a> der Insel mit dem langen Sandstrand im Westen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg" alt="" title="DSC94485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2620" /></a> den Sonnenuntergang und viele reetgedeckte, höchstens zweistöckige Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg" alt="" title="DSC94489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2619" /></a> die sich hinter dem Deich ducken. Insgesamt erinnert diese autofreie Insel mehr an die autofreien ostfriesischen Inseln als an Rügen oder Usedom. Das meiste ist angenehm und nicht übertrieben renoviert, es gibt noch Verfallendes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg" alt="" title="DSC94501" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2622" /></a> und an die DDR-Zeiten erinnerndes zwischendrin. Insgesamt scheint alles nicht ganz so reglementiert und perfektioniert wie im Westen, sehr sympathisch. Wir essen gut, aber sparsamer als gestern in unserem Hotel, das sich als der Ortstreffpunkt herausstellt. Der Chef des Hauses erzählt uns seine und die Geschichte des Hauses, bei dem Engagement wundert uns der Erfolg des Hauses nicht.</p>
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