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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Großstadt</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>18. September: Berlin und nach Greifswald</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz Redaktionssitzung, Hausführung, Versammlung Entwicklungs-KG, Fahrt nach Greifswald Ich starte um Neun, als Marlis aufsteht. Im taz-Café frühstücke ich, ehe es zur Redaktionssitzung geht. Es ist bestens organisiert: das taz-Café, eine Art öffentliches Betriebsrestaurant und Treffpunkt, ist heute wegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/18-september-berlin-und-nach-greifswald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz Redaktionssitzung, Hausführung, Versammlung Entwicklungs-KG, Fahrt nach Greifswald</strong></p>
<p>Ich starte um Neun, als Marlis aufsteht. Im taz-Café frühstücke ich, ehe es zur Redaktionssitzung geht. Es ist bestens organisiert: das taz-Café, eine Art öffentliches Betriebsrestaurant und Treffpunkt, ist heute wegen der Veranstaltungen geöffnet. Eine Mitarbeiterin empfängt engagiert die angemeldeten Gäste. Um die 15 Tazler herum sitzen kompakt 50 Zuhörer. Die Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Blattkritik. Danach stellen die einzelnen Ressorts die Schwerpunkte ihrer Seiten vor. Besonderheit ist heute die Berlinwahl, dadurch wird über sonst umstrittene Seiten nicht gekämpft, dafür wird die zeitliche Umschichtung von Artikeln und Seiten besprochen, um beispielsweise in Berlin und im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe der Frankfurter Druckerei eine möglichst aktuelle Zeitung zu liefern; Passau bekommt die älteste Ausgabe, da der Transportweg am längsten ist. Insgesamt geht es ruhig und professionell zu, kontroverse Meinungen werden allerdings geäußert und kurz ausdiskutiert. Selbst das Publikum kann kurze Beiträge einbringen. Nach 45 Minuten sind wir fertig, kurz vor elf ist Marlis da und wir starten als eine von drei Führungen mit dem taz-Urgestein Herrn Thalhammer vom Vertrieb, der auch für die Immobilie zuständig ist. Das alte Gebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102036.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102036.jpg" alt="" title="DS102036" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4348" /></a> mit Blick auf die Springer-Zentrale<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102030.jpg" alt="" title="DS102030" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4349" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102029.jpg" alt="" title="DS102029" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4350" /></a> stand vor der Wende als einziges einer früheren Reihe nahe am Checkpoint Charlie, die taz hatte eine Stiftung gefunden, die mit ihren Mitteln das Gebäude günstig kaufen und an die taz vermieten konnte; gleich nach der Wende konnte die taz das Vorkaufsrecht nutzen und das Gebäude ohne Spekulationsaufschläge kaufen, später wurde dann der mit dem Altbau verbundene Neubau geschickt intern finanziert mit dem Kapital der taz-Panter-Stiftung, die dafür von der taz gute Zinsen erhält, die aber für die taz günstiger als am Kapitalmarkt sind. So ist die taz komplett unabhängig; das Kapital kommt von den fast 11.000 Genossen und den Kommanditisten der Entwicklungs-KG, zu denen ich auch gehöre. Daher muss ich um zwölf aus der Führung aussteigen, bisher haben wir die taz-Historie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102028.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102028.jpg" alt="" title="DS102028" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4351" /></a> diskutiert und die oberen Stockwerke mit den komplett transparenten glasunterteilten Büros gesehen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102031.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102031.jpg" alt="" title="DS102031" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4352" /></a> Marlis kann dabeibleiben und auch die neugestalteten Stockwerke sehen und nochmal durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102038.jpg" alt="" title="DS102038" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4353" /></a> Stadt gehen.<br />
Ich bin bei der Versammlung der taz-Entwicklungs-KG im Kreis von etwa 15 Kommanditisten dabei. Die positive Entwicklung sorgt für Einigkeit; viel spannender ist die Vorführung der Online-Aktivitäten durch die Gruppe um Matthias Urbach, die <a href="http://www.taz.de/">taz.de</a>, die Bezahlkonzepte und die <a href="http://www.facebook.com/taz.kommune">Facebook-Aktivitäten</a> umfasst. Das ist umso wichtiger, da wir Geldgeber alle ältere Semester sind und den Zugang zu diesen neuen Formen nur gefunden haben und den Sinn und die Zukunftsbedeutung allenfalls ahnen. Auch dieser Tag hat tiefe Einblicke gebracht und mich darin bestärkt, dass mein finanzielles Engagement hier richtig ist; etliche bedeutende Journalisten an großen Häusern kommen mittlerweile von der taz.<br />
Draußen regnet es fast den ganzen Tag; wir treffen uns im Hotel, sammeln das Gepäck ein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102040.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102040.jpg" alt="" title="DS102040" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4354" /></a> und umgehen die Engstelle auf der Stadtbahn, indem wir den Zug nach <strong>Greifswald</strong> in Gesundbrunnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102041.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102041.jpg" alt="" title="DS102041" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4355" /></a> besteigen. Der RE ist rappelvoll mit Menschen und Gepäck und feucht, wir brauchen etwas Zeit, bis wir angenehme Plätze gefunden haben. In Greifswald ist es schon dunkel und regnet immer noch. Die letzten Tage waren intensiv, so reicht es gerade noch zum Essen im Hotel und Tippen beim Fernsehen. </p>
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		<title>17. September: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis In unserem denkmalgeschützten, schick ausgebauten Hotel schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten, ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/17-september-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis</strong></p>
<p>In unserem denkmalgeschützten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg" alt="" title="DS101969" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4331" /></a> schick ausgebauten Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg" alt="" title="DS101972" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4332" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg" alt="" title="DS102007FA" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4338" /></a> schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg" alt="" title="DS101963" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4330" /></a> ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen wir oben ins KaDeWe. Die Auswahl ist riesig, die Abrechnung unübersichtlich, die Gäste alle Touristen. Danach gehts zu meinem Wunschziel: Fast 20 Jahre lese ich die <strong>taz</strong>, schon immer wollte ich den Betrieb mal von innen sehen. In der Heinrich-Böll-Stiftung versammeln sich die Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung; Marlis nutzt die Zeit in Berlin-Mitte,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg" alt="" title="DS101979" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4333" /></a> schaut sich den Touristenrummel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg" alt="" title="DS102001" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4334" /></a> am ehemaligen Checkpoint Charlie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg" alt="" title="DS102004" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4335" /></a> an, trifft auf eine Demo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg" alt="" title="DS101994" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4336" /></a> und geht über den Gendarmenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg" alt="" title="DS101998" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4337" /></a> Die Versammlung ist mit etwa 300 Genossen gut besucht und alle Stühle genau voll, die Präsentationen sind gut vorbereitet, manche inhaltliche Stellungnahme von RedakteurInnen, besonders von Ulrike Herrmann, beeindruckt aufgrund ihrer scharfen Analyse. Die Diskussionsbeiträge sind auf hohem Niveau, der Umgang ist erstaunlich offen, hilfsbereit und solidarisch, die Leitung durch den Aufsichtsrat Hermann-Josef Tenhagen souverän. Es ist ein echtes Erlebnis, richtig spannend. Marlis stößt zum Buffet wieder dazu, danach geht es zur Verleihung des <a href="http://www.taz.de/taz-Panter-Preis-Verleihung-2011-/!78293/">taz-Panter-Preises</a> für Helden des Alltags ins gegenüberliegende Deutsche Theater von 1850.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg" alt="" title="DS102015" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4341" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg" alt="" title="DS102016" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4342" /></a> Hier sind es bestimmt 500 Gäste. Aus den vielen eingesandten Projekten sind sechs zur Präsentation ausgewählt; ausgefallen begleitet von der Band Erdmöbel präsentieren zwei ModeratorInnen, Katrin Bauerfeind und Gereon Asmuth von der taz, der das übrigens mindestens genauso gut macht, die Protagonisten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg" alt="" title="DS102020AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4343" /></a> Jurymitglieder halten die Laudatio auf die zwei Preisträger &#8211; der Jury und der Leserwahl. Über die Projekte berichtet die taz ausführlich; auch uns hat das Preisträger-Projekt von Kazim Erdogan zur Kommunikation türkischstämmiger Männer sehr beeindruckt. Die kurzweilige Veranstaltung mit niveauvollen Redebeiträgen klingt mit einer Party<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg" alt="" title="DS102027" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4344" /></a> im ganzen Haus aus, es macht Spaß, die Gäste zu beobachten, allein schon der Kleidungsstil ist lockerer, manchmal auch gewagter, als wir es von solchen Veranstaltungen gewohnt sind. Gegen Mitternacht verlassen wir das Fest, die S-Bahn ärgert uns noch etwas mit ihrem Baustellen-Pendelverkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße, genau auf unserer Strecke. Etwas uneins sind wir uns heute abend schon, ich wäre noch länger geblieben, ich bin auf Veranstaltungen gern lange und finde es am Ende, unter dem harten Kern, immer am interessantesten, Marlis ist müde. Die Situation hatten wir länger nicht, heute lösen wir sie nicht besonders elegant, ich lasse mir etwas die Laune verderben und gehe mit. Bestimmt finden wir da in Zukunft souveränere Lösungen. Immerhin kommen wir bald ins Bett, bestimmt nicht verkehrt für morgen.</p>
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		<title>1. August: Freiburg und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 23:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/02/1-august-freiburg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt</strong></p>
<p>Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und vielleicht noch eine zusätzliche Schicht mit Erkältungsgefahr bei Feuchtigkeit, und andererseits Kurzarm-Hemd, und auch die Hose kann kurz sein. Wir haben uns heute den Stadtteil <strong>Vauban</strong> vorgenommen, durch den wir mit der Straßenbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg" alt="" title="DSC99389" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3707" /></a> bis zur Endstation durchfahren. Den mal geplanten S-Bahn-Anschluss gibts auf der nahen Haupt-Bahnstrecke nach Basel nicht, dafür hören die hintersten Hausreihen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg" alt="" title="DSC99363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3706" /></a> die Bahn deutlich. Der Nahverkehr ist auch so gut genug: am Werktag alle sieben Minuten eine Straßenbahn und ein Bus zu Innenstadt und zum Bahnhof, abends und am Sonntag alle 15 Minuten. Das Auto ist hier wirklich in den Hintergrund getreten: Parkhäuser nur am Rand des Viertels, keine Parkmöglichkeiten oder Garagen bei den Häusern, nur Durchfahrt zum Be- und Entladen durch die U-förmigen oder Stich-Wohnstraßen. Fahrräder sind hier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg" alt="" title="DSC99375" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3708" /></a> wie überall in Freiburg, massenweise vertreten. Auf der Hauptachse mit Straßenbahn ist 30er-Begrenzung, dort gibt es auf 24 Stunden begrenzte Besucherparkplätze mit Parkschein, die nicht alle genutzt sind. Und tatsächlich sind nur selten Autos unterwegs. Die Bebauungspläne folgen einem städtebaulichen Konzept, das in einem Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Das beinhaltet Grünzüge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg" alt="" title="DSC99373" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3709" /></a> zwischen den Straßen mit Spielplätzen, ein Bach mit Biotop<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg" alt="" title="DSC99369" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3710" /></a> am Südrand ist integriert, einige Geschäfte und Gewerbe dienen der Nahversorgung. Die Häuser sind überwiegend zwei- bis viergeschossige Reihenhäuser mit begrünten Flach- oder solarbestückten Schrägdächern. Der Neubaubestand muss mindestens Niedrigenergie-Standards erfüllen, meist erreicht er viel mehr. Dabei hilft eine Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gebaut haben seit 2001 Einzel-Bauherren und Bauherrengemeinschaften nach den Vorgaben des Konzepts. Die Häuser sind im Grundsatz modern, architektonisch anspruchsvoll, gradlinig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg" alt="" title="DSC99374" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3711" /></a> und doch vielfältig in Gestaltung, Materialien und Farbgebung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg" alt="" title="DSC99371" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3712" /></a> Die Gärten sind klein, intensiv grün, oft nicht akribisch abgegrenzt und eher wilder und nicht übermäßig angelegt, vielfach mit Sitzgelegenheiten vor oder hinter dem Haus und größeren Fahrradsammlungen. Alles sieht freundlich, gut eingelebt, angenommen und genutzt aus. Nicht immer gelungen sind die häufig verwendeten Holzfassaden, oft ist das Holz sehr scheckig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg" alt="" title="DSC99434" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3713" /></a> Die nicht immer aufgeräumten Eingangsbereiche sind sicher nicht Jedermanns Sache. Der zentrale Quartiersladen ist bestens und bioorientiert sortiert und sorgt über Mitgliedschaften und Rabatte für Kundenbindung. Am Eingang gibt es einen Bio-Supermarkt und einen Drogeriemarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg" alt="" title="DSC99426AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3717" /></a> und diverse Ärzte, ein Schreiner und ein Radladen sind auch vertreten, ebenso Schule und Kindertagesstätte. Am Quartiersplatz mit wöchentlichem Bauernmarkt gibt es ein Restaurant mit Mittagstisch, dort essen wir gut vegetarisch. Andere Teile des Viertels bestehen aus Blocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg" alt="" title="DSC99377" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3714" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg" alt="" title="DSC99383" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3715" /></a> von Wohnungsbaugesellschaften oder einheitlichen Häuserzeilen mit Solardächern, auch ein Studentendorf und umgebaute alte Kasernengebäude mit Sozialwohnungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg" alt="" title="DSC99423A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3716" /></a> gibt es, man zielt auf eine geeignete Mischung, auch wenn heute das Durchschnittsalter eher niedrig ist. Auf einem noch unbebauten Gelände an der Einfahrt ins Viertel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg" alt="" title="DSC99430A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3722" /></a> ist ein Wagenplatz entstanden, in dem hinter Bretter-Sichtschutz und Grafitti<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg" alt="" title="DSC99417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3723" /></a> Jugendliche, die sich eher der autonomen und Punk-Szene zugehörig fühlen, niedergelassen haben. Der Platz soll wohl schon lange einer Bebauung weichen, Verhandlungen über den Verbleib oder Alternativen für den &#8220;Kommando Rhino&#8221; genannten Wagenpark sind wohl gescheitert, die Räumung ist beschlossen und für heute angedroht. Im Moment, wo wir dort sind, veranstalten die Bewohner eine Spontandemonstration<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg" alt="" title="DSC99415" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3724" /></a> mit Musik und Sperrung der Eingangsstraße; Die Polizei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg" alt="" title="DSC99399DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3725" /></a> ist mit einer Hundertschaft Schild- und Helm-bewaffnet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg" alt="" title="DSC99412AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3726" /></a> bereit, ebenso Deeskalations-Beamten und die Stadtreinigung, die die Straßensperren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg" alt="" title="DSC99410" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3727" /></a> einsammelt. Bald darauf zieht die Polizei wieder ab und die Demonstranten räumen die Straße; wann eine Räumung des Geländes versucht wird bleibt unklar; die Bewohner telefonieren jedenfalls heftig herum, um neueste Informationen und Vermutungen auszutauschen. Wie aus Spruchbändern im Viertel hervorgeht, ist die Meinung der Viertel-Bewohner zu dem Wagenpark gespalten. Wir finden den Rundgang durchs Viertel äußerst interessant und gut, solch ein europäisches Musterviertel mal praktisch zu erleben; offensichtlich funktioniert das Viertel. Uns wäre es in der Zusammensetzung etwas zu einseitig, zu uns passt unser Wohnstandort besser, so wie zu Neo Rauch, wie er betont, nur Leipzig passt, wo er trotz aller Berühmtheit studiert und unterrichtet hat und als Künstler wirkt.<br />
Wir fahren wieder in die Innenstadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg" alt="" title="DSC99440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3718" /></a> besuchen einige Läden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg" alt="" title="DSC99441" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3719" /></a> und finden doch wirklich original meinen knautschbaren Panama-Hut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg" alt="" title="DSC99450" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3720" /></a> wieder, den ich in Koblenz im Zug liegengelassen hatte, an einem Marktstand am Münster und gegen Geld. Wir lassen den Abend vor einem historischen Gebäude hinter dem Münster, der &#8220;Alten Wache&#8221;, bei einem Wein und Sekt ausklingen, bevor wir mit Straßenbahn und ICE<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg" alt="" title="DSC99463" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3721" /></a> den Rückweg nach Ludwigshafen antreten. Beim Beobachten des Sonnenuntergangs fällt uns, besonders gegenüber Amrum, auf, dass die Tage wieder deutlich kürzer werden, der Kreis des Reisejahres beginnt leider sich zu schließen.</p>
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		<title>24. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/24-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee</strong></p>
<p>Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages sechs Fotoprojekte, darunter unseres, mit Eva Leitolf. Uns wird klar, welche Schritte fällig sind, um die weitere Nutzung unseres umfangreichen Materials nach Ende des Reisejahres zu befördern und Institutionen zu finden, die sich dafür interessieren und an der Finanzierung beteiligen könnten. Insgesamt führt unser Material zu angeregten Diskussionen, es lohnt also, nächste Projektschritte durchzudenken. Auf einer Fortsetzung im November werden wir unsere Ausarbeiten präsentieren und besprechen. Einer der Teilnehmer (Name folgt) hat eine Ausstellung und einen Fotoband mit Interviews mit Titel &#8220;MENSCHENLEBEN in der Karl-Marx-Allee&#8221; erstellt, die im Café Sybille, einem Projekt der Union sozialer Einrichtungen, gezeigt wird. So bewusst haben wir die frühere Stalin-Allee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg" alt="" title="DSC99058" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3619" /></a> 1952 als neues sozialistisches Bauen in der Tradition Schinkels errichtet,  nicht wahrgenommen. Hier wurde mit hohem Aufwand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg" alt="" title="DSC99059" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3620" /></a> in traditioneller Ziegelbauweise anspruchsvoller Wohnraum geschaffen, ein Ansatz, den die DDR später nicht mehr einhalten konnte. Heute steht der ganze Straßenzug unter Denkmalschutz. Ähnliche städtebauliche Ansätze der DDR sind uns in Rostock in der langen Straße begegnet. Wir würden den Stil als monumental, aber doch eindrucksvoll und nicht unbedingt protzig beschreiben. Die Allee selbst ist sicher übertrieben breit, als Boulevard zum Flanieren schon fast nicht mehr geeignet. Das Café Sybille<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg" alt="" title="DSC99061" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3621" /></a> hat leider seit 18 Uhr eine geschlossene Veranstaltung. So gehen wir weiter und treffen auf die seit 2008 geschlossene Karl-Marx-Buchhandlung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg" alt="" title="DSC99063" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3622" /></a> ehemals die größte der DDR. Davor steht ein Hinweis: Ausstellung &#8220;FormDDR&#8221; 1949-1989 und noch offen, wir gehen rein. Es ist eine echte Entdeckung: der Bürgerverein zeigt in der historischen Einrichtung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg" alt="" title="DSC99067" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3623" /></a> Kunststoff-Haushaltswaren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg" alt="" title="DSC99064" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3624" /></a> Glas, Möbel, Elektrogeräte, Lampen und Geschirr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg" alt="" title="DSC99066" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3625" /></a> Schlichte, minimalistische, meist zeitlose, langlebige und hochfunktionale Entwürfe, oft in Bauhaustradition, viele Anfang der 50er Jahre entstanden, meist an der Burg Giebichenstein in Halle, die wir von mehreren Besuchen kennen. In den 60er Jahren wurde das Design der Parteilinie untergeordnet, alles sollte gefälliger werden, alte Entwürfe wurden als &#8220;kalter Funktionalismus&#8221; verurteilt. Vieles wurde jedoch erfolgreich und lange in den Westen verkauft, beispielsweise über Ikea. Erst Mitte der 80er konnte das Design sich wieder unabhängig machen, und es entstanden neue interessante Entwürfe, die aber aufgrund veralteter Produktionsanlagen nicht mehr in den Markt kamen.<br />
Es liegen Gastronomieführer für die Karl-Marx-Allee aus; wir suchen uns ein böhmisches Restaurant aus. Es ist alles wenig belebt; wir essen deftig, ganz ordentlich und sehr preiswert. Auf dem Weg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg" alt="" title="DSC99071" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3626" /></a> zur S-Bahn Warschauer Str. treffen wir plötzlich auf jede Menge Läden der Nahversorgung, die abends offen haben, der Abend im Hotel ist gesichert.</p>
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		<title>22. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze) Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/3560/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze)</strong></p>
<p>Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg" alt="" title="DSC98855" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3583" /></a> auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns eine besondere Idee hinterlassen: Er will uns durch sein &#8220;altes&#8221; West-Berlin führen, von 1959 bis 1969 hat er, nach der Übersiedlung aus Dresden, hier gelebt, bevor er zum Studium in Heidelberg endgültig Richtung Pfalz wechselte. Wir fahren zum Wannsee, dort hat er eine Rundfahrt auf den Seen vorgesehen. Es regnet bei 15° immer noch, wenn auch erträglich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg" alt="" title="DSC98863" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3584" /></a> Ergebnis: keiner der vielen Touristen, die wir in Berlin gesehen haben, will auf dem Wannsee fahren, es wird aber eine Mindestbelegung von 15 Fahrgästen vorausgesetzt. So ist heute morgen noch kein Schiff ausgelaufen, nur die BVG-Fähre nach Kladow fährt stündlich. So kann es eben immer Überraschungen geben. Uns machts nichts, wir kennen alles nicht, wir überlegen, was wir jetzt machen. Bernd ist erleichtert, dass wir das locker nehmen; wir sind uns zwar schon oft begegnet, haben aber noch nie was miteinander unternommen. Um 12:30 fährt sicher ein Schiff, weil eine Gruppe angemeldet ist. Bernd kommt auf die Idee, bis dahin die Liebermann-Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg" alt="" title="DSC98870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3585" /></a> zu besuchen, ich schaue nach, wo sie ist, das passt. Es ist ein Spaziergang durch die alten Villenviertel am Wannsee, die Uferseite ist fast komplett von Yachtclubs, Segler- und Angelvereinen mit großen alten Gebäuden und Yachthäfen belegt, alles mit alten Bäumen zugewachsen. Auf der anderen Straßenseite wechseln alte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg" alt="" title="DSC98875T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3586" /></a> mit neuen Villen ab. Bis zur Nazizeit hat Liebermann seine Villa genutzt, dann kam eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. In den 90er Jahren gelang es einem Verein, die Villa als Museum zurückzugewinnen, mittlerweile ist auch der Garten ins Ausstellungsprogramm einbezogen. Uns reicht es nur zu einem Blick in den Shop. Über einen Parallelweg gehen wir durch diese grüne und bestimmt ziemlich teure Gegend am Rande des früheren West-Berlin zurück zum Anleger. Das Schiff wartet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg" alt="" title="DSC98884" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3587" /></a> die Kassierin erkennt uns nicht wieder und verkauft uns die gewünschten Karten nach Potsdam; dass noch ein Schiff für die 7-Seen-Rundfahrt zur selben Zeit genügend Fahrgäste hat, verrät sie nicht, sonst hätten wir vielleicht das genommen. Na gut, die Strecke nach Potsdam kennt Bernd auch nicht, ging ja früher gar nicht. Wir fahren dicht an den bewaldeten Ufern entlang, oft sind Villen und kleine Schlösser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg" alt="" title="DSC98900" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3588" /></a> zu sehen. Gegenüber liegt das große Strandbad, mit Sandstrand, Strandkörben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg" alt="" title="DSC98889AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3589" /></a> und Sonnenterrassen. Wir passieren Kladow,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg" alt="" title="DSC98902ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3590" /></a> die Pfaueninsel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg" alt="" title="DSC98903AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3592" /></a> und Cecilienhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg" alt="" title="DSC98904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3591" /></a> wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen der drei Aliierten USA, Sowjetunion und Großbritannien geschlossen wurde. Gerade an den Ufern nahe Potsdam hat sich viel verändert, altes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg" alt="" title="DSC98917" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3593" /></a> ist restauriert, Lücken sind modern bebaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg" alt="" title="DSC98922T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3594" /></a> ein Spazierweg am Ufer wurde freigelassen. Wegen Wind sind die Außendecks auf dem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg" alt="" title="DSC98906" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3595" /></a> geschlossen, innen sehen wir auch gut und können uns besser unterhalten. In Potsdam durchqueren wir die neue Rathausgalerie, die noch einige freie Läden hat, zum Bahnhof. Wir entschließen uns, am Bellevue auszusteigen und ins <a href="http://www.hansaviertel.eu/">Hansaviertel</a> zu gehen, da steht die <a href="http://www.adk.de/de/orientierung/hanseatenweg/">Akademie der Künste</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg" alt="" title="DSC98934AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3596" /></a> von 1960, wo Bernd viele Aufführungen besucht hat, und drumherum zur IBA 1957 eine Mustersiedlung mit Sozialwohnungen von namhaften internationalen Architekten auf kriegszerstörtem Gelände erbaut wurde. Mittlerweile ist die Siedlung sehr zugewachsen, alle Bäume sind so groß, dass die Gebäude teilweise schwer als Gesamtobjekt wahrnehmbar sind. Ein Bürgerverein widmet sich der Erhaltung und der Beseitigung des bestehenden Sanierungsstaus, führt Führungen durch und betreibt in einem Weinladen eine Information, wo wir uns mit einem Plan versorgen. Besonders auffällig sind die Gebäude von Schwippert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg" alt="" title="DSC98932" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3597" /></a> Eiermann, Niemeyer und Gropius.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg" alt="" title="DSC98970" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3598" /></a> Die Akademie der Künste ist wegen Sanierung bis August eine unbetretbare Baustelle, das <a href="http://www.grips-theater.de/">Grips-Theater</a> im Einkaufszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg" alt="" title="DSC98946L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3599" /></a> hat Sommerpause, alles wesentliche Orte aus Bernds Erinnerung. So gibt es einige Gründe, das Viertel nochmal zu besuchen. Wir laufen weiter durch die Grünanlagen, deren Wege seit 30 Jahren ein Gaslaternen-Freilichtmuseum darstellen, in dem auch Mannheim und Frankenthal vertreten sind, und über die Schleusen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg" alt="" title="DSC98976" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3600" /></a> des Landwehrkanals zum Bahnhof Zoo. Dort fällt uns auf, dass man dabei ist, die Gebäudereihe vom alten Kino Zoopalast<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg" alt="" title="DSC98980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3601" /></a> und weiter an der Budapester Straße abzureißen, und auch sonst viele Gebäude in der Umgebung Neubauten sind. Unsere Erfahrung mit dem Café Kranzler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg" alt="" title="DSC99055T" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3602" /></a> bestätigt er, so hätten wir den Haken an diesen Sehnsuchtspunkt gestern auch ohne Besuch setzen können. Der alte Turm der Gedächtniskirche ist zur Restaurierung so eingerüstet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg" alt="" title="DSC99009" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3615" /></a> dass er fast wie ein Hochhaus aussieht. Wir besichtigen die noch vorhandene Vorhalle der alten und das Innere der neuen Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg" alt="" title="DSC98984" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3603" /></a> und begegnen so wieder Egon Eiermann und seinen Glasfenstern. Dies sind also die Orte, die die Touristen, denen es am Wannsee zu feucht war, aufsuchen, es ist hier recht voll. Nach diesem durch Wetter anders als von Bernd geplanten und dadurch vielleicht noch interessanter verlaufenen Tag trennen wir uns hier in der Nähe unseres Hotels. Wir telefonieren hinter einigen Locations, die uns zum Essen einfallen, her, aber – Freitag-Abend – alles schon reserviert. Wir fahren wie gestern zum Hackeschen Markt und drehen eine Runde über Hamburger Straße und Auguststraße und werden in der Rosenthaler Straße in einem einfachen, ebenfalls gut besuchten Lokal fündig und sind mit den überbackenen Speisen ganz zufrieden. Unsere fälligen Einkäufe lassen sich in den Kiezmärkten hier sogar am späteren Abend gut erledigen. Wir kehren ins Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg" alt="" title="DSC98999A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3604" /></a> zurück. Im Zimmer wird noch etwas getippt, morgen können wir ausschlafen und dann das wohl beste Frühstück des Reisejahres bis zwölf genießen.</p>
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		<title>6. Juni: Bad Reichenhall und Salzburg</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 09:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurpark Bad Reichenhall (Ziel: Angelika), Ausflug nach Salzburg Das Wetter ist heute etwas bewölkter, aber noch genauso warm. Wir besuchen zunächst den Kurpark von Bad Reichenhall. Hierhin hat uns Marlis&#8217; Schwester Angelika geschickt, speziell hat sie das Gradierwerk genannt. Der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/09/6-juni-bad-reichenhall-und-salzburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurpark Bad Reichenhall (Ziel: Angelika), Ausflug nach Salzburg</strong></p>
<p>Das Wetter ist heute etwas bewölkter, aber noch genauso warm. Wir besuchen zunächst den Kurpark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96651.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96651.jpg" alt="" title="DSC96651" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3155" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96652.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96652.jpg" alt="" title="DSC96652" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3156" /></a> von Bad Reichenhall. Hierhin hat uns Marlis&#8217; Schwester Angelika geschickt, speziell hat sie das Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96656PA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96656PA.jpg" alt="" title="DSC96656PA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3157" /></a> genannt. Der Kurpark ist keine besonders große, aber eine sehr gepflegte Anlage aus dem 19. Jahrhundert mit alten Bäumen und geordnetem Grundriss, sogar Palmen in Kübeln kommen vor. Wir laufen durch die imposant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96662LP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96662LP.jpg" alt="" title="DSC96662LP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3158" /></a> große Wandelhalle mit dem dominierendem Trinkbrunnen und einer Konzerthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96665.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96665.jpg" alt="" title="DSC96665" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3159" /></a> der Reichenhaller Philharmoniker sowie einer Konzertmuschel draußen. Das Gelände wird weiterhin gesäumt vom Königlichen Kurhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96669PA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96669PA.jpg" alt="" title="DSC96669PA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3160" /></a> und dem Kurmittelhaus &#8220;der Moderne&#8221;, 1928 im späten Jugendstil anstelle eines Grandhotels errichtet. An der anderen Seite steht das Gradierwerk. Bis zum 19. Jahrhundert beherrschten hier 720 m lange Gradierwerke das Ortsbild, die der Salzkonzentration dienten, so dass die nachfolgende Salzsiederei weniger energieaufwendig betrieben werden konnte. Die damals schon vorhandenen Kurgäste entdeckten das Werk 1846 als überdachten Spazierweg und auch die heilende Wirkung. Als dann durch neue Verfahren das Gradierwerk zur Salzgewinnung überflüssig wurde, entstand 1864 ein kleineres für den Kurbetrieb, das im 1910 mit tragendem Außengerüst aus Betonpfeilern erneuert wurde, ein interessantes Bauwerk. Auf dem Weg zum Bahnhof gehen wir durch aufgeräumte, ruhige Straßen mit großen Villen.<br />
Mittags fahren wir nach <strong>Salzburg</strong> und landen am Hauptbahnhof, der gerade komplett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96691A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96691A.jpg" alt="" title="DSC96691A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3161" /></a> umgebaut wird. Wir starten ausnahmsweise<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96699A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96699A.jpg" alt="" title="DSC96699A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3162" /></a> mit einer Stadtrundfahrt. Diese wird in für Deutsche ungewohnter Art organisiert: Das Unternehmen hat große und kleine Busse und führt verschiedene Touren durch, zu angegebenen Zeiten. Für alles werden Tickets verkauft, man wartet, bis Verkäufer und anwesende Fahrer anhand der verkauften Tickets und Rücksprache mit Bussen unterwegs festlegen, wer mit welchem Bus die jeweilige Tour macht. Da wohl auch auf möglichst volle Busse geachtet wird, kann es auch schon mal 15 Minuten Verspätung geben. Also alles voll dynamisch improvisiert.<br />
Wir fahren um den Mirabellgarten, durch die Altstadt mit Blick auf Mozarts Geburtshaus in der Fußgängerzone Getreidegasse, blicken auf den Mönchberg oberhalb der Altstadt mit Aufzug, passieren unterhalb die Pferdeschämme und das Festspielhaus mit drei großen Sälen, blicken Richtung Dom und St. Peter und fahren durch das Neutor, eigentlich ein Tunnel durch den Mönchsberg, zum Schloss Leopoldskron<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96708.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96708.jpg" alt="" title="DSC96708" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3163" /></a> am künstlichen See, jetzt amerikanisches Tagungshaus. In Salzburg hat alles seinen Ursprung im Salzreichtum und der von Kaisern unabhängigen Herrschaft der Fürstbischöfe, &#8220;der größten Filiale des Vatikans nördlich der Alpen&#8221;, wie der Führer sagt.<br />
Wir haben nur die kurze Rundfahrt gebucht, andere im Bus die lange. Wir werden gefragt, ob wir die lange mitmachen wollen, alle stimmen zu, der Fahrer erspart so allen die Zwischendurch-Rückfahrt in die Stadt und wir sehen noch das Jagdschloss Hellbrunn mit Park. Zwischen allen Sehenswürdigkeiten thront mittendrin die weiße Festung Hohensalzburg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96712.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96712.jpg" alt="" title="DSC96712" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3164" /></a> unübersehbar auf ihrem Hügel. Wir passieren das Kapuzinerkloster auf einer anderen Hügelecke, bevor wir am Mozart-Museum aussteigen und direkt über den Makart-Steg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96729.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96729.jpg" alt="" title="DSC96729" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3165" /></a> in die Altstadt gehen. Die Fußgängerzone ist malerisch barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96736.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96736.jpg" alt="" title="DSC96736" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3166" /></a> die Kettenläden durch Anpassung der Schilder bestens getarnt. An der Pferdeschwämme<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96742.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96742.jpg" alt="" title="DSC96742" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3167" /></a> neben dem Neutor finden wir etwas versteckt das Café Niemetz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96747.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96747.jpg" alt="" title="DSC96747" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3168" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96761.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96761.jpg" alt="" title="DSC96761" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3169" /></a> wo wir einkehren. Wir werfen noch einen Blick in die Kollegienkirche, die Franziskanerkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96763.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96763.jpg" alt="" title="DSC96763" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3170" /></a> und den Dom und gehen durch die mit Souvenir- und Touristenläden gespickte Goldgasse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96771.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96771.jpg" alt="" title="DSC96771" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3171" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96775.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96775.jpg" alt="" title="DSC96775" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3172" /></a> und den schön bepflanzten, barocken Mirabellgarten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96785.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96785.jpg" alt="" title="DSC96785" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3173" /></a> zurück zum Bahnhof. Der Eindruck von Salzburg ist zwiespältig: Die Stadt ist spektakulär eingerahmt von Bergen, die Salzach fließt mittendurch, alles ist kompakt und vom Barock und dem Tourismus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96783AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96783AT.jpg" alt="" title="DSC96783AT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3174" /></a> beherrscht. Mir ist das ganze zu lieblich und übertrieben und auch teilweise ein Sammelsurium. Der kurze Eindruck reicht, länger muss ich hier nicht hin. In Bad Reichenhall essen wir noch eine Kleinigkeit, dann packen wir alles um für die morgen geplante Bergtour und gehen, um entsprechend früh starten zu können, auch mal früher ins Bett.</p>
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		<title>4. Juni: Augsburg, nach Bad Reichenhall</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 07:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rundgang Augsburg mit Fuggerei, Fahrt nach Bad Reichenhall Wir lassen uns Zeit bei gutem Frühstück und Sonne auf dem Balkon. Mit der Straßenbahn fahren wir direkt zur Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt, 1521 von Jakob Fugger gestiftet und bis &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/06/4-juni-augsburg-nach-bad-reichenhall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rundgang Augsburg mit Fuggerei, Fahrt nach Bad Reichenhall</strong></p>
<p>Wir lassen uns Zeit bei gutem Frühstück und Sonne auf dem Balkon. Mit der Straßenbahn fahren wir direkt zur <strong>Fuggerei</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96455.jpg" alt="" title="DSC96455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3013" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96460.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96460.jpg" alt="" title="DSC96460" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3014" /></a> der ältesten Sozialsiedlung der Welt, 1521 von Jakob Fugger gestiftet und bis heute von der Fuggerstiftung finanziert und unterhalten. Vorgesehen sind die Wohnungen für &#8220;ehrbare katholische Bedürftige&#8221;, beispielsweise Handwerker, die durch Krankheit zeitweise ihren Beruf nicht ausüben können, bis sie wirtschaftlich wieder auf den Beinen sind, oder wenn viele Kinder zu ernähren haben. Die 60 qm-Wohnungen in den zweistöckigen Reihenhäuschen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96466.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96466.jpg" alt="" title="DSC96466" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3015" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96468.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96468.jpg" alt="" title="DSC96468" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3016" /></a> waren und sind einfach, aber recht modern eingerichtet und sind laufend erweitert und nach Kriegszerstörungen wieder aufgebaut worden. Heute umfasst die abgeschlossene Siedlung 140 Wohnungen in 67 Häusern.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96475.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96475.jpg" alt="" title="DSC96475" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3017" /></a> Die Bewohner zahlen nur eine symbolische Miete. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde ein Erdbunker eingebaut, in dem heute eine Ausstellung ist. Es gibt eine Musterwohnung aus heutiger Zeit und eine ursprüngliche; auch die später dazugekommene Kirche ist zu besichtigen. Jeder Bewohner betet heute noch täglich drei Gebete im Andenken an die Stifter.<br />
Wir schließen einen Gang durch die Innenstadt an. Die Fuggerkapelle in der evangelischen St. Anna-Kirche ist wegen Sanierung leider nicht zu besichtigen, nur die Goldschmiedekapelle mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert ist zugänglich, und der Kreuzgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96489.jpg" alt="" title="DSC96489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3018" /></a> ist sehr interessant. In der Fußgängerzone gibt es Denkmäler,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96490.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96490.jpg" alt="" title="DSC96490" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3019" /></a> die auf die Persönlichkeiten der Fuggerzeit hinweisen. Der Damenhof in den Fuggerhäusern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96493.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96493.jpg" alt="" title="DSC96493" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3020" /></a> ist malerisch und eine gelungene Kulisse für das dortige Café unter den Arkaden und im Hof. Im Handwerkerviertel finden wir kleine verwinkelte Gassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96494.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96494.jpg" alt="" title="DSC96494" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3021" /></a> Wassergräben und keine Läden, hier wohnt es sich angenehm ruhig. So haben wir zumindest einen kleinen Eindruck dieser zweitältesten Stadt Deutschland, vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet, gewonnen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96497.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96497.jpg" alt="" title="DSC96497" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3022" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96500.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96500.jpg" alt="" title="DSC96500" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3023" /></a> Da der ICE unserer ursprünglich vorgesehenen Verbindung über 80 Minuten Verspätung hat, planen wir schon in der Stadt auf die nächste mit RE und Schülerverkehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96504.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96504.jpg" alt="" title="DSC96504" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3025" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96507L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96507L.jpg" alt="" title="DSC96507L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3026" /></a> um und kehren gemütlich ein, bevor wir unser Gepäck aus dem Hotel holen. Dann gehts über München mit Weißwurststopp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96508L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96508L.jpg" alt="" title="DSC96508L" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3027" /></a> in den äußersten Südosten. Bald sind die Alpen zu sehen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96511.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96511.jpg" alt="" title="DSC96511" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3028" /></a> am Chiemsee schon sehr deutlich. Heute ist es gut warm geworden, erstmalig bieten sich kurze Hosen an. Die Züge heute sind wieder recht voll, aber zum brauchbaren Sitzen reichts. Die Hotelbuchung in <strong>Bad Reichenhall</strong> über HRS hat sich geändert, das Hotel hatte überbucht, und HRS hat uns unsere teurere, zweite Wahl zum ursprünglichen Preis vermittelt. Vor Ort stellen wir fest, dass das ein 70er-Jahre-Terrassenbau der bayrischen Sparkassenorganisation ist, sehr exakt und sauber geführt, mit Aussicht vom vierten Stock über Bad Reichenhall, Predigtstuhl und Hochstaufen, eine gute Wahl. Die Häuser in den Straßenzügen neben der Innenstadt sind meist älter, villenartig, in großen Gärten, gepflegt. Im Kurbereich mit großzügigem Park mischen sich fragwürdige übertriebene Bauten der 70er und 80er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96637.jpg" alt="" title="DSC96637" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3182" /></a> wie die Kurverwaltung mit stattlichen Bauten von ca. 1900, die Fußgängerzone ist für so eine eher kleine Stadt sehr groß mit vielen ansehnlichen Geschäften. Am Rathaus essen wir deftig in der Brauhausgaststätte der Reichenhaller Brauerei. Langsam verdichtet sich die Idee, wie es die nächsten Tage mit Wandern laufen könnte; das Wetter ist allerdings nicht eindeutig, wir können nur von Tag zu Tag entscheiden.</p>
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		<title>7. Mai: Rostock und zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 18:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt. Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/07/7-mai-rostock-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt.</strong></p>
<p>Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg" alt="" title="DSC94727DAS" width="280" height="111" class="alignright size-full wp-image-2540" /></a> nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit der Straßenbahn in die östliche Altstadt. Hier passen Altes, Renoviertes und Neues gut zusammen, ein richtig angenehmes Wohnviertel mit einzelnen kleinen Läden und Restaurants, für Samstag vormittag allerdings nicht besonders belebt. Wir besichtigen die beiden großen frühgotischen Kirchen. In der Nikolaikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg" alt="" title="DSC94668L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2530" /></a> bekommen wir eine Solo-Gesangsprobe mit, in der Petrikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg" alt="" title="DSC94682L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2531" /></a> am Alten Markt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg" alt="" title="DSC94674" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2532" /></a> können wir in den Turm. Die darüberliegende, nach der Wende wieder aufgesetzte Turmspitze, in deren verschachtelten Dachstuhl wir blicken können, ist höher als der dicke quadratische Sockel. Warne, Altstadt und Umland sind gut zu überblicken. An der Warne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg" alt="" title="DSC94687" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2533" /></a> wo auch die Hafenrundfahrten starten, bieten alte Backsteinhäuser und zu DDR-Zeiten errichtete, mit rötlichen Fliesen auf Backstein getrimmte Stadthäuser aus Fertigteilen eine einigermaßen malerische Hafenkulisse. In den Seitenstraßen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg" alt="" title="DSC94693" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2534" /></a> gibt es einzelne über 500 Jahre alte sehr schöne Backstein-Giebelhäuser. Mehrere imposante große Backsteingebäude sind in der Stadt verteilt. Die Lange Straße,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg" alt="" title="DSC94694PAR" width="280" height="155" class="alignright size-full wp-image-2535" /></a> in den 50er Jahren in der DDR-Zeit zu einer repräsentativen Durchgangsstraße mit Straßenbahn ausgebaut, ist mit ihren langen Fassaden in Weiß und Backstein sehenswert. Ein absolutes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg" alt="" title="DSC94698" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2536" /></a> Highlight ist die Marienkirche, wo heute ein Glockenfest gefeiert wird: im Innern des 1290 begonnenen mächtigen Baus gibt es ein ebenso altes bronzenes Taufbecken, eine große astronomische Uhr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg" alt="" title="DSC94707" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2537" /></a> mit altem mechanischen Werk, eine die ganze Rückfront einnehmende barocke Orgel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg" alt="" title="DSC94711" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2538" /></a> und viele geschnitzte Türen und Altarbilder in der sonst schlichten gotischen Kirche. Auffallend sind das Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg" alt="" title="DSC94717P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2539" /></a> mit seinen sieben Türmchen, das Universitätshauptgebäude und das Kröpeliner Tor, alles entlang der autofreien Haupteinkaufszone Kröpeliner Straße, die durch viele restaurierte Fassaden beeindruckt und proppenvoll ist. Bei der Straßenbahnfahrt zurück sehen wir die Plattenbausiedlungen und die Stadthalle südlich der Bahn. Rostock hat uns sehr gefallen, man merkt der Stadt an, dass sie ein wirtschaftliches Zentrum ist. Hier hätten wir noch viel mehr Zeit verbringen können, in Warnemünde waren wir gar nicht. In diesem Reise-Abschnitt haben wir für die meisten Orte zu wenig Zeit eingeplant, es reichte nur zum Reinschnuppern.<br />
Durch eine kleine Verspätung wegen Anschlussaufnahme erreichen wir noch die für uns neue Fahrtvariante über Berlin.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg" alt="" title="DSC94738AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2541" /></a> So kommen wir durch die Mecklenburger Seenplatte und halten in Waren, Neustrelitz und Fürstenberg an der Havel. Die Gegend ist einsam, es gibt kaum Orte, die Felder und lichten Laubwälder sind riesig, und der Boden sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg" alt="" title="DSC94730D" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2542" /></a> Die Wege, soweit überhaupt welche zu sehen sind, sind so zerfurcht, dass sie zum Wandern und Radfahren kaum geeignet sind, eine nicht so einladende Gegend. Im Westen wird es wolkiger, hier blüht der Raps intensiver, wahrscheinlich ist es wärmer, feuchter und nicht so sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg" alt="" title="DSC94739D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2543" /></a> Durch kleine Störungen an Bahnübergängen und ähnlichem sammelt der Zug minutenweise Verspätung ein, ansonsten ist es eine sehr entspannte Rückfahrt in den Abend und den Sonnenuntergang, auf der wir alles aufarbeiten.</p>
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		<title>16. April: Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von Heinrich Böll wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen</strong></p>
<p>Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von <strong>Heinrich Böll</strong> wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen sind wir schon gestern angereist; ich kann wegen der Erkältung schlecht schlafen, und Marlis wacht ungewöhnlich früh auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg" alt="" title="DSC93057" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2377" /></a> Da hätten wir auch heute früh kommen können. Manchmal  wird die Planung eben von menschlichen Befindlichkeiten durchkreuzt, gut so!<br />
Es ist noch etwas kühl, doch die Sonne scheint konstant, gute Bedingungen. Markus Schäfer, Mitarbeiter des Böll-Archivs, treffen wir auf dem Heinrich-Böll-Platz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg" alt="" title="DSC93058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2378" /></a> es sammeln sich zehn Mitläufer. Das Verhältnis der immer CDU-regierten Stadt zu ihrem Literatur-Nobelpreisträger war gespalten, da er sich öfter in die Politik einmischte, die Grünen unterstützte und manche Stellungnahmen zu Grundrechten in der heißen Zeit in den siebziger und achtziger Jahren als Sympathie mit der RAF missinterpretiert wurden. Ansätze, bestehende Plätze nach ihm zu benennen, scheiterten. Irgendwann kam man auf diesen unbenannten Platz hinter dem Dom zwischen Hauptbahnhof und Rhein neben der Hohenzollern-Brücke. Die Gesamtgestaltung des Platzes (1982–86) und die Skulptur „Ma’alot“ stammen vom israelischen Künstler Dani Karavan und stehen in keinem Zusammenhang mit der Benennung. Dem Tourist fällt der Platz wegen der regelmäßigen Absperrung und Bewachung der Fläche auf, weil darunter der Proberaum der Kölner Philharmonie liegt, deren Proben durch Trittschall gestört würden. Das kann man jetzt nicht mehr reparieren, ohne das Kunstwerk zu zerstören. Soviel zu Kölner Schildbürgerstreichen. Wir gehen geschickt zwischen Rhein und Hoher Straße durch, so dass wir nur Neues zu Gesicht bekommen. Wir erfahren seine Geburt zu wilhelminischen Zeiten und seine Erinnerung an die uniformierten Auftritte damals und seine Skepsis allem preußischen und institutionalisiertem gegenüber. Am Dom wird seine Meinung zu den beiden im 19. Jahrhundert hinzugefügten Türmen (die heute die Touristen anziehen) erläutert. Am Denkmal für Kardinal Frings geht es um seine katholische Grundeinstellung und die Bedeutung von Liturgie und Riten, aber auch seine Ablehnung des Klerus. Interessante Stellen aus seinen Romanen werden zitiert, und am Wallrafplatz vor dem WDR seine Zusammenarbeit mit dem Hörfunk erklärt. Wir gehen zur Einsturzstelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg" alt="" title="DSC93064" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2379" /></a> des <strong>Historischen Stadtarchivs</strong> an der Severinstraße. Das wollten wir schon immer sehen; in diesem Zusammenhang ist es besonders interessant. Kurz vor dem Einsturz hatten Bölls Erben viel Material an das Archiv übergeben, weil es dort sicherer aufgehoben sei. Es landete dann ganz unten in der Grube und wartet, soweit geborgen, auf die Restaurierung. Bölls Korrespondenz hat das Böll-Archiv unbeabsichtigt gerettet, weil sie kurz vorher zur Sichtung und Bearbeitung in die Räume in der Stadtbibliothek geholt worden waren. Die Archivare waren nach dem Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar so stolz auf ihren Brandschutz, und dass sowas hier nicht passieren könne. Und dann passiert das übliche: eine Verkettung von Schlampereien, Zuständigkeitslücken und Filz führt zu &#8220;Unvorhergesehenem&#8221;: Einsturz durch U-Bahn-Bau. Bestehen da nicht Parallelen zu Fukushima und vielen anderen Vorkommnissen, die man so in Beruf und Politik erlebt, die meist gerade noch gut gehen oder glimpflich ablaufen? Und diese Menschheit maßt sich an, im Problemfall unbeherrschbare Techniken mit wirklich unabsehbaren und vor allem auch zugunsten eines kurzen Vorteiles weit in die Zukunft reichenden Risiken zu betreiben! Welch eine Überheblichkeit!<br />
In de Stadtbibliothek beenden wir den spannenden Rundgang mit der Besichtigung von Bölls Arbeitszimmer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg" alt="" title="DSC93074" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2380" /></a> das dort mit Originalobjekten rekonstruiert ist. Er legte keinen Wert auf Repräsentatives; Hauptsache, die Bücher standen und die Schreibmaschine war auf der richtigen Höhe. Das Zimmer ist noch weniger repräsentativ als das von Ernst Bloch, das wir aus Ludwigshafen kennen. Den Nachmittag entspannen wir uns mit Rundgängen durch die am heutigen Samstag äußerst belebten Fußgängerzonen mit einzelnen Einkäufen und einer Einkehr im Café Reichhard<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg" alt="" title="DSC93101" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2381" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg" alt="" title="DSC93108DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2382" /></a> am Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg" alt="" title="DSC93109D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2384" /></a> mit teuren Torten, die aber ihr Geld wert sind.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg" alt="" title="DSC93121" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2385" /></a> Von unserem Besuch in Köln-Ehrenfeld vor genau einem halben Jahr auf den Spuren von Gabriele ist noch ein Punkt übrig geblieben: Sie wäre mal gern ins Haus Scholzen auf der Venloer Straße Essen gegangen, das hat aber nie geklappt. Wir nehmen das zum Anlass, die Fortschritte der DITIB-<strong>Zentralmoschee</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg" alt="" title="DSC93145D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2387" /></a> anzusehen; dort war mittlerweile Richtfest, und wenn man sich das vorgesehene Glas zwischen den Betonschalen vorstellt, wird das ein architektonisch wirklich beeindruckender Bau.<br />
Die Strecke zum <a href="http://www.haus-scholzen.de/">Haus Scholzen</a> ist Geschäftsstraße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg" alt="" title="DSC93162" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2388" /></a> und teils voll in türkischer Hand. Wir erwarten ein einfaches, eher verstaubtes &#8220;übriggebliebenes&#8221; Lokal; statt dessen treffen wir auf ein beliebtes,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg" alt="" title="DSC93166" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2390" /></a> gut geführtes Kölner Restaurant, in dem alles frisch gekocht wird und sogar selbst gebrannt wird. Es ist proppenvoll mit Gästen und Feiern. Wir essen bestens &#8220;Himmel und Äd&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg" alt="" title="DSC93175" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2391" /></a> und trinken dazu Kölsch und Haus-Bitter. Der Chef erzählt uns vom abendlichen Drei-Schicht-Betrieb: erst die Älteren, dann die Jüngeren zum Essen, danach der Thekenbetrieb mit den hauseigenen Absackern. Hier kämen Kölner und Gäste aus dem Umland, denen die Brauereigaststätten der Innenstadt nicht gut genug seien.<br />
Auf dem Rückweg gibts in der Fußgängerzone noch einen Absacker mit Musik, es ist Shopping-Night, aber wie bei uns ist abends weniger los als am Nachmittag; bei den sowieso schon langen Öffnungszeiten sind solche Aktionen nicht eigentlich nötig; die Leute laufen eher nur herum, in den Läden ist es leer. Nach einem Kölsch bei Früh, an das wir uns von früher erinnerten, es aber nie wiedergefunden haben, gehts aufs Zimmer, Ausschlafen ist angesagt. </p>
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		<title>8. April: München und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 23:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[München: Lehel, Viktualienmarkt, Isarauen (Ziel: Margret Fuhrmann), Rückfahrt mit Railjet Morgens ist es etwas bedeckt, und draußen wieder angenehm kühler (finde ich!). Mit unserer Haus-Tram 17 fahren wir zum Mariannenplatz in Lehel, direkt vor die Kirche St. Lukas. Es ist &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/09/8-april-munchen-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München: Lehel, Viktualienmarkt, Isarauen (Ziel: Margret Fuhrmann), Rückfahrt mit Railjet</strong></p>
<p>Morgens ist es etwas bedeckt, und draußen wieder angenehm kühler (finde ich!). Mit unserer Haus-Tram 17 fahren wir zum Mariannenplatz in <strong>Lehel</strong>, direkt vor die Kirche St. Lukas.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92704.jpg" alt="" title="DSC92704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2217" /></a> Es ist ein mächtiger, außen verwinkelter Bau des Historismus der wilhelminischen Zeit, 1896 als dritte evangelische Kirche in München vollendet, mit ungewöhnlich exponierter Position an der Isar gegenüber der Praterinsel. Die Predigtkirche hat keine Langform, sondern um einen von vier Säulen eingefassten Hauptraum ordnen sich allseits kleinere Seitengewölbe an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92713.jpg" alt="" title="DSC92713" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2219" /></a> über denen sich außer im Altarbereich Emporen befinden. Die Ausführung ist absolut nicht unbescheiden, auch die beiden seitlichen Rosetten sind sehr groß. Man wollte wohl nicht so auffallen im katholischen München. Wir bemerken, dass es solche Kirchenformen des öfteren gibt, besonders als evangelische Kirchen des 19. Jahrhunderts, und denken an die Mannheimer Christuskirche, den Hamburger Michel, die Dresdner Frauenkirche. Nach einem Abstecher auf den Isar-Wehrsteg machen wir uns weiter auf die Spuren von Margret: in die Mannhardtstraße, eine kleine Verbindungsstraße mit 10 Hausnummern. Wir sind daher ziemlich sicher, ihr Appartmenthaus aus den 60er Jahren gefunden zu haben:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92744.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92744.jpg" alt="" title="DSC92744" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2220" /></a> Nr. 8. Gegenüber, Haus Nr. 5,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92739.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92739.jpg" alt="" title="DSC92739" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2221" /></a> könnte die erste Wohnung gewesen sein. Eine angenehme,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92738.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92738.jpg" alt="" title="DSC92738" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2222" /></a> ausgesprochen innenstadtnahe Wohngegend. Wir gehen weiter durch die Straßen Richtung Isartor und Viktualienmarkt. Hier sind zwar noch ältere Häuser dazwischen, prägend sind die vielen Neubauten, sowohl Wohn- als auch Geschäftshäuser, es gibt Kettenläden und alte Inhaber-geführte Geschäfte. Am Viktualienmarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92761.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92761.jpg" alt="" title="DSC92761" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2223" /></a> findet man alles, permanent und viel in Bio-Qualität zu reellen Preisen, auch manche Früchte, die wir nicht kennen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92759L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92759L.jpg" alt="" title="DSC92759L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2224" /></a> Am Südrand gibt es die Gaststätte &#8220;Zum Pschorr&#8221;, die die typischen Münchner Gerichte in Slowfood-Qualität und definierter Herkunft anbietet. Wir wählen diesmal das dahinter liegende Café Frischhut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92777.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92777.jpg" alt="" title="DSC92777" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2225" /></a> mit Schmalznudeln und Stritzeln. Lecker! Und wir sitzen in der Sonne. Tina und Stephan kommen kurz vorbei. Wir ziehen weiter Richtung Sendlinger Tor. Auch dort hat sich einiges verändert. Hinter dem Stadtmuseum steht die neue, architektonisch auffällige Synagoge und das jüdische Museum. Wir landen in der Sendlinger Straße, einer Einkaufsstraße, die vom Marienplatz zum Sendlinger Tor führt, und dort geradewegs vor der Asamkirche.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92796.jpg" alt="" title="DSC92796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2226" /></a> Wir haben davon gehört, jetzt schauen wir natürlich rein. Nicht besonders groß, aber im Rokokostil von oben bis unten mit dreidimensionaler Ornamentik ausgestattet. Fenster mussten keine ausgespart werden, die Kirche ist ein &#8220;Reihenhaus&#8221; und hat seitlich Mauern. Licht kommt nur von der Decke. Außergewöhnlich! Die <strong>Isarauen</strong> sind ein Ziel, dem wir mit der U-Bahn näherkommen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92807.jpg" alt="" title="DSC92807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2227" /></a> und dann zum Flaucher auf einer Isar-Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92809.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92809.jpg" alt="" title="DSC92809" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2228" /></a> laufen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92810DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92810DL.jpg" alt="" title="DSC92810DL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2229" /></a> Der Biergarten ist in Betrieb und gut besucht mitten im Grünen, die Bewirtung geschieht aus Containern, das Gasthaus befindet sich ín Komplett-Sanierung. Wir ziehen zur Isar. Auf den Kiesufern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92816.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92816.jpg" alt="" title="DSC92816" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2230" /></a> und den Randwegen ist viel los, kein Wunder bei der herrlichen Sonne. Wir laufen durch immer grüner<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92823.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92823.jpg" alt="" title="DSC92823" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2231" /></a> werdende Au-Wälder zwischen Joggern, Spaziergängern und Hundeführern, darunter ein junger Mann, der samt Hund über eine längere Distanz knietief durchs Wasser läuft. Per Bus kürzen wir die Strecke entlang der Isar bis zur Ludwigsbrücke ab und laufen über die Praterinsel. Die Kiesbänke um den Wehrsteg sind noch mehr bevölkert als am Mittag. Wir gehen zum Maximilianeum.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92837.jpg" alt="" title="DSC92837" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2232" /></a> Es steht majestätisch auf dem Hügel über der Isar, sieht von vorn schon nicht so einladend aus, von hinten sogar hässlich, so dass es nicht stört, dass Neubauten zur Landtagserweiterung einen Großteil der rückseitigen Altsubstanz verdecken. Über der Maximiliansaue ragt nach Norden die Figur des goldenen Friedensengels auf seiner Säule heraus, dort gehen wir nicht mehr hin, sondern nehmen die Tram 19 mitten durch die Stadt zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg fällt uns ein, dass wir einem Stichwort von Margret nicht nachgegangen sind: die Baaderstraße, obwohl wir am Isartor mehrmals in unmittelbarer Nähe waren – vergessen! Vielleicht kommen wir noch mal nach München.<br />
Abends entscheiden wir uns für die späteste Zug-Variante, von der die Verspätung nicht vorher einsehbar ist, da er aus dem Ausland kommt: Zugnummer RJ 66. Wir sind gespannt, was das für ein Zug ist. Marlis befürchtet das Schlimmste, aber immerhin ist die Fahrzeit wie ein ICE. Wir nutzen die zusätzliche Zeit zu einem Besuch im alten Augustiner-Keller mit Augustiner-Biergarten (das Bier gibt es seit 1328!) an der Arnulfstraße unter ganz alten Kastanien. Hier ist es mal kein Weißbier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92844.jpg" alt="" title="DSC92844" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2233" /></a> der Augustiner Edelstoff in Form einer Mass muss sein, und ein ganz frisch gebratener Steckerlfisch kommt auch endlich dran. Wir holen unser Gepäck aus unserem wirklich empfehlenswerten kleinen <a href="http://www.helvetia-hotel.com/">Hotel Helvetia</a>. Der Zug erweist sich als angenehmes Erlebnis: Es kommt ein Railjet, ein ganz neuer Schnellzug der ÖBB, mit hellem LED-Platzlicht. Sogar die Bundesliga-Ergebnisse werden angesagt. Der Verkauf am Platz ist sehr günstig: da nehmen wir natürlich einen Blauen Zweigelt und ein Ottakringer Helles, besonders bei der Bedienung: Eine junge Ungarin, die in der Schule Deutsch gelernt hat, mit Ausbildung in der Gastronomie, macht das als erste Stelle, äußerst bemüht und zuvorkommend, obwohl sie schon seit Mittags unterwegs ist. Gegenüber sitzt ein junger Mann.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92866.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92866.jpg" alt="" title="DSC92866" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2234" /></a> Als Marlis ihn fotografiert, kommen sie ins Gespräch: er ist ein junger russischer Flötist, der in Weimar studiert und gerade in München in einem Wettbewerb den zweiten Preis gewonnen hat. Er bekommt die Bilder auf seinen PC. So beschließen wir die München-Reise exakt um Mitternacht.</p>
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