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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Dorf</title>
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		<title>23. September: Oderbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern. Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/23-september-oderbruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern.<br />
Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen</strong></p>
<p>Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der Empfang ist zu schlecht. Wir haben Fahrräder vom Hotel, zunächst passt es Marlis nicht, da ohne Rücktritt, aber sie laufen leicht und sie gewöhnt sich dran. Auf Nebenwegen entlang der Hauptstraße nach Polen fahren wir mit Rückenwind am Nordhang, der das Oderbruch begrenzt, über Schiffsmühle und Altenglietzen durch ruhige und recht ursprüngliche, verschlafene Dörfer entlang der Alten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg" alt="" title="DS102506TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4470" /></a> und Stillen Oder nach Hohenwutzen. Dort führt die Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg" alt="" title="DS102520" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4471" /></a> zu unserem zweiten Abstecher nach <strong>Polen</strong>: vorbei an Komplexen von verlassenen Grenzkontrollgebäuden nähern wir uns einer Kulisse von nicht mehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg" alt="" title="DS102519AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4472" /></a> genutzten Industrieanlagen, die den Rahmen für einen umfänglichen Polenmarkt bilden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg" alt="" title="DS102522" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4473" /></a> Hier gibts fast alles, von Zigaretten über Baumarktartikel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg" alt="" title="DS102528" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4474" /></a> Klamotten und Gartenkitsch, Gemüse und Raubkopien. Vielleicht ein Drittel billiger als bei uns, ob das das Qualitätsrisiko aufwiegt? Nur der Sprit ist eindeutig 40 Cent billiger, die Reservekanister gibts auch in Massen, schließlich kann man sonst mit einem Tank nur 20 € sparen, weiter als 20 km sollte man dafür nicht fahren, von der Zeit abgesehen. Der bizarre Eindruck reicht uns bald, viel los ist hier auch nicht. Wahrscheinlich lief das früher besser, allerdings dürfte die sowieso strukturschwache grenznahe deutsche Region mit den Märkten ihre Probleme haben. Wir rauschen bei Rückenwind am deutschen Oderufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg" alt="" title="DS102545AT" width="280" height="113" class="alignright size-full wp-image-4477" /></a> meist auf dem Deich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg" alt="" title="DS102539" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4475" /></a> Richtung Zollhaus. Die Landschaft links ist von der grün gesäumten Oder und den Hügeln am polnischen Ufer bestimmt, rechts im Bruch ist sie von Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg" alt="" title="DS102544" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4478" /></a> geprägt und gegliedert von schönen Alleen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg" alt="" title="DS102547" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4479" /></a> kleinen Dörfern und Flussläufen. Entstanden ist das durch die Begradigung und Umlegung der Oder von der westlichen auf die östliche Seite des Urstromtales und Durchbruch bei Hohenwutzen unter dem alten Fritz ab 1747; mit der folgenden Eindeichung wurde das Tal trockengelegt, die ersten Kolonistendörfer stammen von 1753. Durchzogen wird der ganze Bruch von der mäandernden Alten Oder und vielen toten Seitenarmen. Wir überqueren die alte Eisenbahnbrücke nach Polen; die Strecke ab Wrietzen ist nach dem Krieg abgebaut worden, heute wird die Trasse als Radweg genutzt, die Brücke ist gesperrt und wurde bisher nur bei grenzübergreifenden Marathonläufen wieder genutzt. Wir erreichen Zollbrücke,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg" alt="" title="DS102554" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4480" /></a> bestehend aus einigen Häusern, einem Deichdurchlass, einem Ausflugs-Gasthaus mit Fremdenzimmern, hier sammeln sich die Radfahrer und Autoausflügler. Wir essen Kleinigkeiten, leider sind alle Bedienungen eher unfreundlich. Auf der anderen Straßenseite ist ein neuer Komplex, das Dammhaus, mit Kunst und Gastronomie, sieht anspruchsvoll aus, ist aber geschlossen. Auf dem Weg ins Bruch liegt das Theater am Rand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg" alt="" title="DS102566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4481" /></a> ein in der Gegend mittlerweile recht bekanntes Theaterprojekt mit einem alten Fachwerkhaus als Eingang und Zelten und einer einfachen gezimmerten Freilichtbühne im Garten. Wir fahren weiter nach Neulietzegöricke, einem der ersten Dörfer im Oderbruch, man erkennt oft noch den ersten Haustyp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg" alt="" title="DS102574" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4482" /></a> in unterschiedlichem weiteren Ausbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg" alt="" title="DS102572" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4483" /></a> und mit Hofgebäuden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg" alt="" title="DS102571" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4484" /></a> man arbeitete wohl auf staatlichen Domänen. Über kleine ruhige Wege, jetzt mit etwas Gegenwind, der Marlis zu schaffen macht, passieren wir Altreetz und kommen nach Altranft, alles sehr verschlafene Orte. Unterwegs fahren wir an Rübenhaufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg" alt="" title="DS102588" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4485" /></a> vorbei und werden mit der aktuellen Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg" alt="" title="DS102592" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4486" /></a> konfrontiert, offensichtlich ist Maisernte. Die Felder werden komplett maschinell abgeerntet und die ganzen Pflanzen gehäckselt, dauernd begegnen wir den Riesenschleppern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg" alt="" title="DS102594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4487" /></a> mit großen Anhängern, die die Schnitzel abtransportieren. Die rasen dermaßen über die schmalen Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg" alt="" title="DS102596" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4488" /></a> manchmal mit Kopfsteinpflaster, dass wir öfter anhalten und uns vorsichtshalber in die Wiese verdrücken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg" alt="" title="DS102608" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4489" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg" alt="" title="DS102612" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4490" /></a> In Altranft ist ein kleines Schlösschen mit Freilichtmuseum, das sehen wir um die Uhrzeit nur am Rande. Der Radweg an der Straße nach Bad Freienwalde fährt sich trotz welligem Gelände am Bruchrand flott. Im Ort angekommen, entscheiden wir uns, das Besichtigungsprogramm hier zu Fuß zu machen, unten am Schlosspark stellen wir die Räder ab. Am Hang im schönen Park liegt das kleine, 1798 errichtete Schloss mit Teehaus, dessen Park von Lenné gestaltet ist und das bis zu seinem Tod Walter Rathenau gehörte. Durch steile Straßen mit schönen, leider verfallenden Villen und Treppenabstieg durch Wald erreichen wir das in einem Taleinschnitt abseits liegende <strong>Kurviertel</strong>, der gepflegte Kurpark mit Teich bildet die Verbindung zum Ortsrand, imposant sind die sich an den Parkseiten gegenüberstehenden alten, sanierten Gebäude des Kurmittelhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg" alt="" title="DS102619" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4491" /></a> und des Kurhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg" alt="" title="DS102618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4492" /></a> mit Wandelhalle, dahinter liegt, von bewaldeten Bergen mit altem Aussichtsturm eingeschlossen, die moderne Kurklinik. Hier geht es hauptsächlich um orthopädische Probleme, die Beweglichkeit ist oft eingeschränkt, mit der Stadt selbst hat das Kurviertel also wenig zu tun. Über den Turmrundweg – hier kann man ein Turmdiplom erwandern – durch Wald und über Treppen erreichen wir die Sportstadien und die <strong>Sprungschanzen</strong>. Es ist erstaunlich, dass sich an so einem niedrig gelegenen Ort eine solche Wintersport-Tradition gehalten hat. Das liegt wohl am kontinentalen Klima und der geschickten Hanglage. Die vier Schanzen bieten alles von ganz klein bis groß;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg" alt="" title="DS102621L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4493" /></a> die Landehänge sind mit grünen Matten belegt, die Auslaufzonen mit Rasen bewachsen. Die Geräte im Auslaufbereich scheinen Schneekanonen zu sein. Wir können uns nicht ganz vorstellen, das man ohne weitere Präparation im Sommer darauf springen kann. Das bekommen wir sicher noch raus; groß steht hier die Anschrift des Wintersportvereins – unser Hotel. Die direkte Straße von hier führt seitlich auf den Kurpark am Kurmittelhaus; die verfallenden Villen und Häuser, oft als Pensionen gekennzeichnet, verweisen auf bessere Zeiten. Die direkte, leicht abfallende Straße vom Kurpark in den Ort scheint dagegen eine der attraktivsten Wohngegenden zu sein; hier sind die Häuser und Villen, oft in schöner Hanglage, fast alle in gutem Zustand. Wir kommen in der Dämmerung an unsere Fahrräder und fahren mit Licht zum Hotel und beenden damit unsere bisher längste Fahrradtour. Wir kaufen im Kaufland gegenüber unseren Getränkebedarf und gehen ins Restaurant der Hotelchefin daneben, einen runden wintergartenartigen Nachwendebau mit vielen Plätzen, heute, im Gegensatz zu gestern, leer. Die  Gerichte sind zwar einfach, aber phantasievoll zusammengestellt, wir sind zufrieden. Einmalig ist, dass wir bei einer so niedrigen Rechnung sowohl einen Gruß aus der Küche als auch einen Schnaps aufs Haus bekommen. </p>
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		<title>19. September: Klein-Zastrow, Greifswald, nach Sassnitz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang</strong></p>
<p>Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg" alt="" title="DS102048" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4360" /></a> wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut renovierten Speicherhauses frühstücken wir bestens mit übersichtlichem, aber genau richtig bestücktem Buffet und netter Bedienung, so dass wir den Ort zum Veröffentlichen der taz-Texte nutzen. Wir laufen mit unserem Gepäck am Hafen entlang, die kleine Drehbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg" alt="" title="DS102054" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4361" /></a> führt uns sogar ihre Funktion vor, als wir in den Stadtkern abbiegen. Das Ortsbild ist gemischt aus meist renovierter Altbausubstanz, oft sogar schöne Backsteingotik, und einigermaßen angepasster DDR-Plattenbauarchitektur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg" alt="" title="DS102050" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4362" /></a> mit norddeutscher Backsteindekoration, die wir schon in Rostock und Wismar gesehen haben. Einmalig ist der große quadratische Marktplatz der Hansestadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg" alt="" title="DS102059P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4363" /></a> eingerahmt von sehenswerten, gut zusammenpassenden Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Wir sehen uns in der Touristinfo einen großen Bildstadtplan auf Tonfliesen an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg" alt="" title="DS102062T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4365" /></a> an dem die Künstlerin Mechthilde Homberg mitgewirkt hat, die wir später besuchen werden. Im Foyer des tiefrot gestrichenen Rathauses hängen zwei Bilder ihres Mannes Konrad.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg" alt="" title="DS102069" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4366" /></a> Nach Überquerung des Walls mit Resten der Stadtbefestigung erreichen wir Zweirad-Krüger, einen großen aufgeräumten Fahrradladen, der für uns Leihräder reserviert hat und solange unser Gepäck nimmt. Man merkt, hier sind Profis am Werk, die Räder sind gut und mustergültig in Schuss, beste Bremsen und Gangschaltung, aufgepumpt, leichtgängig. So schweben wir, soweit es die leicht wellige,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg" alt="" title="DS102072" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4367" /></a> etwas ansteigende Landschaft und der leichte Gegenwind zulassen, gen Südwesten vorbei an der Baustelle von Schröder&#8217;s Ostsee-Pipeline<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg" alt="" title="DS102076AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4368" /></a> nach <strong>Klein-Zastrow</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg" alt="" title="DS102080AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4369" /></a> einem 50-Häuser-Dorf. Dorthin schickt uns Brigitte Adler. Sie war mit Mechthilde Homberg in Heidelberg-Wieblingen in der Schule. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir da, die Handy-Karte kennt sogar die Hausnummern im Dorf, so dass wir ohne Rückfrage hinfinden. Mechthilde und ihr Lebensgefährte Hans-Joachim begrüßen uns herzlich, als wir in den großen Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg" alt="" title="DS102083" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4370" /></a> einbiegen, dazu einige der acht schlanken Katzen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg" alt="" title="DS102106" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4371" /></a> die immer draußen oder im Schuppen leben. Das Haus bewohnt sie seit 1973, damals war sie mit ihrem Mann auf der Suche nach einem Atelier, in Greifswald war es zu klein. Sie hatten ein Anrecht auf eine Wohnung in Greifswald, das konnten sie tauschen gegen das Anwesen, deren Bewohner aus Altersgründen in die Stadt wollten. So haben sie ein kleines Gehöft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg" alt="" title="DS102084" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4372" /></a> aus den 30er Jahren mit etwa 5000 qm Garten bezogen, das sie damals, soweit es ging, modernisiert haben; jetzt wird allerdings nichts mehr geändert, das bleibt für die Erbengemeinschaft, sie hat noch das Wohnrecht. Ihr Mann war Kunstprofessor in Greifswald, musste in die Partei und ist 1975 mit 50 Jahren gestorben, die Hintergründe sind unklar; massiver parteiinterner Stress könnte vorangegangen sein. Sie würde gern noch in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen. Sie selbst ist 1951 aus Heidelberg nach Greifswald gekommen, nachdem ihre Mutter als Kinderärztin schon 1946 hierher gekommen war und 1977 mit 63 Jahren gestorben ist. Sie selbst hat als Kunsterzieherin gearbeitet und war und ist künstlerisch tätig, ihr Schwerpunkt liegt auf Zeichnungen, das Skizzenbuch ist immer dabei. 1976 bekam sie als Künstlerin eine Reisegenehmigung in den Westen, und zufällig fand damals ein Treffen der Wieblinger Schule statt, an dem sie teilnehmen konnte. Das hat den Kontakt mit Frau Adler wiederhergestellt und zu weiteren Freundschaften geführt, die nach der Wende intensiviert werden konnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg" alt="" title="DS102117" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4373" /></a> Wir sehen uns einige Kunstwerke, Zeichnungsmappen und Kalender an, alle Achtung, auch die Werke ihres Lebenspartners.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg" alt="" title="DS102115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4374" /></a> Ihr Sohn, der gerade auf den Bayreuther Festspielen Technik und Bühnenaufbau organisiert hat, kommt, und unerwartet auch ihre Tochter mit ihrem Mann, die gerade eine Skulptur aufgestellt haben und Polstermaterial zurückbringen. So gibt es eine große Runde im Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg" alt="" title="DS102108DALB" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4375" /></a> mit kurzem, intensiven Erzählen, alle werden mit frisch gebackenem Brot, selbst angemachtem Käse und Tee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg" alt="" title="DS102101" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4376" /></a> bewirtet, ich bekomme dazu Pommerschen Schichtkohl &#8211; Weißkohl gekocht mit angebratenen kleinen Hackfleischkugeln -, gut abgeschmeckt, echte Hausmannskost der Region, sehr lecker, im Restaurant nicht zu bekommen. Hier im Garten haben sie immer viel angebaut, das hat die Versorgung auch in schlechten Künstlerzeiten bestens gesichert. Heute gibt es noch Obst in Mengen, wir sehen volle Birn- ind Pfirsichbäume. Sie fühlen sich hier wohl und werden so lange wie möglich bleiben. Nach zweieinhalb Stunden verabschieden wir uns mit Mühe von diesem munteren Besuch, wir wollen ja noch nach <strong>Sassnitz</strong>. Auf der Rückfahrt herrscht etwas Rückenwind, Relikte aus DDR-Zeiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg" alt="" title="DS102133" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4378" /></a> und die Kirche in Dersekow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg" alt="" title="DS102136" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4379" /></a> begleiten uns auf dem Weg, wir sind 15 Minuten schneller und können eine Runde durch Greifswald drehen, mit Blick auf die Kirchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg" alt="" title="DS102141PT" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4380" /></a> und in den Dom, das Uni-Hauptgebäude und die alte Bibliothek &#8211; die Uni wurde 1456 gegründet und ist eine der ältesten der Welt –, nochmals bei anderem Licht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg" alt="" title="DS102146TPA" width="280" height="133" class="alignright size-full wp-image-4381" /></a> auf den Markt und weitere Straßen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg" alt="" title="DS102145PL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4382" /></a> Wir tauschen planmäßig Fahrräder gegen Gepäck und haben im Bahnhof noch Zeit zum Einkaufen, bevor der Zug nach Stralsund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg" alt="" title="DS102152AT" width="280" height="93" class="alignleft size-full wp-image-4383" /></a> fährt, wo wir längst den Bioladen am Bahnhof kennen, dort gibt es ausgefallenere Getränke und Kuchen. Weiter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg" alt="" title="DS102162DT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4384" /></a> gehts nach Sassnitz, in der Dämmerung ziehen wir durch die Hauptstraße zum Hotel. Der Ort liegt erhöht, der Kreidefelsen von Jasmund erhebt sich ab hier langsam, wir blicken öfter hinunter auf die Ostsee. Die Bebauung ist locker und sehr durchwachsen; neben dem schönen Kurhotel ragt ein Hotel-Plattenbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg" alt="" title="DS102164TP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4385" /></a> empor, zwischendurch verfallen DDR-Relikte, dazwischen zweigt neugebaut die Ladenzeile der Rügen-Galerie ab. Kurz vor unserem Hotel steigt die Straße zum Königsstuhl den Berg hoch, daneben die kleine evangelische Backsteinkirche. Die Hauptstraße vor dem Hotel ist matschige Baustelle mit Ampelregelung, hier wird alles neu verlegt und die Straße neu gestaltet, was auch für andere Stellen in der Stadt gilt. Die Rezeption hat schon zu, leider haben wir nicht den gewünschten Meerblick bekommen, höchstens scharf um die Ecke. Wir ziehen gleich weiter durch die kleine, verwinkelte Altstadt zur Seepromenade, die zurück zum alten Hafen führt. Hier liegen am Hang altehrwürdige Hotels wie der Fürstenhof in typischer weißer Bäderarchitektur mit Holzbalkonen. Zum Glück haben wir vorher in einen Reiseführer geschaut, das einzige erwähnte Restaurant ist <a href="http://www.gastmahl-des-meeres-ruegen.de/">&#8220;Gastmahl des Meeres&#8221;</a>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg" alt="" title="DS102170" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4386" /></a> dessen Speisekarte überzeugt und ist kaum teurer als üblich, bei den Gerichten, die wir wählen, sogar günstig. Ich nehme zielgerichtet Sprotten aus der Pfanne, da leuchten die Augen der Bedienung, offensichtlich wollen Touristen meistens Fischfilets. So bekomme ich einen Riesenteller mit knusprig gebratenen, leicht anpanierten Fischen &#8211; es dürften 30 sein – sie schmecken genial, dazu noch die Reste von Marlis, ich bin wieder mal pappsatt, und das von Fisch. Da kommt zur Verdauung der Treppenanstieg zum Hotel gerade recht. Den Rest des Abends brauchen wir zur Planung, irgendwie wollen wir morgen die Kreidefelsen sehen und nach Hiddensee weiterfahren. Also werden die Texte nicht ganz fertig, dieser findet seinen Abschluss auf der Fähre nach Hiddensee am nächsten Tag. Bei den weiteren Recherchen stelle ich fest, dass der Verkehrsbetrieb Greifswald-Land sogar passende Busse geboten hätte, die aber nicht in die Auskunft der Bahn eingepflegt sind.</p>
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		<title>12. Juli: Ausflug von Kassel nach Großbartloff</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 23:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tagesausflug von Kassel: Großbartloff (Ideengeber: Christel Busse) im Eichsfeld, schon mehrfach angedacht Heute hat mich Marlis schon wieder überholt. Ihre Allergie hat sie etwas geärgert, und so ist sie schon früh wach. Sie hatte sich nach der spätesten Frühstückszeit erkundigt, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/13/12-juni-ausflug-von-kassel-nach-grosbartloff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagesausflug von Kassel: Großbartloff (Ideengeber: Christel Busse) im Eichsfeld, schon mehrfach angedacht</strong></p>
<p>Heute hat mich Marlis schon wieder überholt. Ihre Allergie hat sie etwas geärgert, und so ist sie schon früh wach. Sie hatte sich nach der spätesten Frühstückszeit erkundigt, jetzt muss sie sich an die früheste erinnern und erlebt mal die Geschäftsleute beim Frühstück. Als sie wieder aufs Zimmer kommt, wache ich gerade auf, ich musste und konnte mich von der Woche ausschlafen. So habe auch ich reichlich Zeit zum Frühstücken und Vorbereiten, und unsere Diskussion: Mietauto, späteste Verbindung nach Großbartloff, 900 Einwohner mitten im Eichsfeld, ist hinfällig, wir können die beste um 10:05 nehmen. Die aktuellen Zahlen der Bahn zeigen, dass bei der späteren der knappe Anschluss in Göttingen heute schiefgegangen wäre.<br />
Es ist warm und sonnig, durch viel Wald geht es von Kassel über<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98122.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98122.jpg" alt="" title="DSC98122" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3401" /></a> Hann.Münden und Eichenberg nach <strong>Heilbad</strong> (seit 1993) <strong>Heiligenstadt</strong>, Kreisstadt des <strong>Eichsfeldes</strong>. Christel Busse ist hier bei Nachkommen ihres Großvaters, der aus dem Ort stammt, auf der Flucht von Königsberg zwischengelandet, nach einer abenteuerlichen und entbehrungsreichen wochenlangen Fahrt musste sie sich auf dem Bahnhof in Heiligenstadt erstmal an den Zielort erinnern und wird dann sicherlich mit der &#8220;Kanonenbahn&#8221;, die als Teilstrecke der Direktverbindung zum Westwall nach Eschwege führte und 1993 stillgelegt wurde, nach Großbartloff gefahren sein, heute Draisinenstrecke für Touristen. Diese Orte werden wir uns heute anschauen und auch nach dem Namen des Großvaters Schreiber Ausschau halten.<br />
In Heiligenstadt treffen wir auf einen kleinen, gut renovierten Bahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98139.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98139.jpg" alt="" title="DSC98139" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3403" /></a> mit schönem Vorplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98134L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98134L.jpg" alt="" title="DSC98134L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3402" /></a> Stadtbushaltestelle und einem modernen ZOB.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98140.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98140.jpg" alt="" title="DSC98140" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3404" /></a> Der Kreis Eichsfeld betreibt ein eigenes Bussystem mit zentralen Knoten, das jedes Dorf erreicht, wobei es an Wochenenden und in den Ferien etwas dünn werden kann. Das System können wir etwas kennenlernen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98142L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98142L.jpg" alt="" title="DSC98142L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3405" /></a> der Busfahrer vertritt einen Kollegen und tippt erstmalig auf dem Computer herum. Am Marktplatz steigt sein Kollege ein, der ab der Buszentrale die Fahrt übernimmt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98154L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98154L.jpg" alt="" title="DSC98154L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3406" /></a> die dann richtig nett wird, wir erzählen und bekommen den Kreis erklärt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98163.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98163.jpg" alt="" title="DSC98163" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3408" /></a> Im Zickzack geht es durch kleinste Orte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98171.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98171.jpg" alt="" title="DSC98171" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3409" /></a> im Kreis bis zum nächsten Knoten Dingelstädt. Wir warten ein paar Minuten, unser nächster Bus ist schon angezeigt. Beinahe hätten wir ihn dann doch übersehen, denn es ist ein unauffälliger Achtsitzer. Die Besichtigung des Kreises Eichsfeld wird bis <strong>Großbartloff</strong> fortgesetzt, gegen 13 Uhr sind wir da.<br />
Das Dorf liegt etwas abseits, der Verkehr ist begrenzt, wir treffen auf eine schöne, unaufgeregte Häusermischung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98172.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98172.jpg" alt="" title="DSC98172" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3413" /></a> mit viel Fachwerkbestandteilen und wenig Stilbrüchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98185.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98185.jpg" alt="" title="DSC98185" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3414" /></a> in gutem Zustand und manchem nett gepflasterten Sträßchen. Die Infrastruktur ist überraschend gut, nach kurzer Zeit haben wir Edeka-Laden, Bäcker, Kneipe, Allgemeinarzt, Blumenladen und einige Handwerksbetriebe entdeckt. Alles gibts nur einmal, aber alle Achtung, für den Alltag ist alles da. Von hinten gehen wir in den Kummerberg. Christel Busse konnte uns Details nicht mehr sagen, sie ist 2009 verstorben, ihre Tochter hat uns aus der Erinnerung eines Besuchs gleich nach der Wende diese Straße genannt, dort hatten sie gemeinsam einen Vetter besucht, der das Haus von &#8220;Mariechen&#8221;, der Zwischenstation auf der Flucht, damals bewohnte. Mehr wusste sie nicht.<br />
Wir beginnen mit der Suche. Auf der Straße treffen wir Wilhelm Wallbraun, der als Malermeister einiges kennt, aber unsere Geschichte nicht auflösen kann.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98192.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98192.jpg" alt="" title="DSC98192" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3415" /></a> Er führt uns zur Nachbarin Elisabeth Schreiber, wir schauen zusammen in die drei Bände Ortschronik, kommen damit aber ohne Nachnamen auch nicht recht weiter. Sie denken die Häuser der Straße rauf und runter. Schreiber gibt es mehrere, auch ohne Zusammenhang mit Otto Schreiber, und der Zweig kann sich schon namentlich verändert haben. Hängen bleiben wir an der Familie Gerling, da soll es eine Marie gegeben haben, wir werden sie besuchen. Zunächst werden wir in die andere Ortsecke am Friedhof zum Ortschronisten und Ahnenforscher Bernd Homeier geschickt, auf dem Weg schauen wir in die schöne katholische Kirche, davor steht die alte Glocke, präsentiert vom Männerkirmesverein St. Peter &#038; Paul. Im Schaukasten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98206AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98206AT.jpg" alt="" title="DSC98206AT" width="280" height="226" class="alignright size-full wp-image-3416" /></a> des CDU-Ortsverbandes hängt einsam ein Bild des Papstes, mehr Info ist wohl nicht nötig, Wikipedia weist aus: acht Gemeindevertreter, acht CDU. Schnell kommen wir mit Herrn Homeier ins Gespräch, wir bleiben wieder bei den Gerlings hängen, weiteres fällt ihm auch nicht ein. Er erzählt noch von seinen vielfältigen Kontakten in Sachen Ahnenforschung, oft in Erbschaftsangelegenheiten, die Aktenordner füllen, und bei denen es auch um Fragen der Bezahlung geht. Wie bei allen bisherigen Kontakten stößt unser Projekt auf großes Interesse. Er hat auch umfangreiches Material für eine Dorfchronik gesammelt, leider zuerst per Schreibmaschine, wir vermuten, das war zum 700-jährigen Ortsjubiläum 2006 zu schlecht zu verwerten, so sind die anderen erschienen, danach hat er sein Material mit Hilfe seines Sohnes in den Computer getippt, doch jetzt findet er keinen Sponsor mehr. Wir verabschieden uns, er bekommt noch Besuch.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98211.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98211.jpg" alt="" title="DSC98211" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3417" /></a> In der Bäckerei versorgen wir uns zu Preisen, die für uns aus dem Westen unglaublich günstig sind, und treffen Herrn Homeier wieder. Nun sind wir gerade wieder nahe am Kummerberg (hier gibts übrigens keinen Kummer, sondern es wächst kümmerlich), also suchen wir nach Gerling und finden sie in Hausnummer 3, auf der Terrasse mit Blick über den Ort auf den gegenüberliegenden Hang mit einem großen schlanken Gedenkkreuz. Nachdem wir einiges über Mariechen, den entfernten Vetter und den Besuch 1991/2 erzählt haben, wird klar:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98218A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98218A.jpg" alt="" title="DSC98218A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3418" /></a> Karl und Johanna Gerling, das waren die gastfreundlichen Vettern, und Marie Küstner war Mariechen, wohnte früher hier und ist 1959 in Küllstedt im Krankenhaus gestorben und ihren Sarg hat Herr Gerling im Pferdefuhrwerk nach Großbartloff überführt. Karl Gerling ist tatsächlich 77 und zwar schon etwas langsamer, aber geistig und konditionell fit und bearbeitet noch einen großen Nutzgarten und etwas Landwirtschaft und führt uns durch die alte Schreinerwerkstatt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98221L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98221L.jpg" alt="" title="DSC98221L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3419" /></a> und die &#8220;Datscha&#8221; im Garten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98226L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98226L.jpg" alt="" title="DSC98226L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3420" /></a> Er war lange Monteur und hat viel gebaut, alle seine Touren liefen per Bahn, heute fahren sie mit dem Bus. Er bietet sich an, mit uns den alten Bahnhof und den Lutter-Wasserfall aufzusuchen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98233L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98233L.jpg" alt="" title="DSC98233L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3421" /></a> ein Glücksfall, wir steigen direkt durch sein Grundstück nach oben, über die Wiese durch Elektrozeune, die Direttissima, hätten wir uns nie getraut. Wir treffen im Wald oberhalb des Ortes auf ein süßes kleines Bahnhofsgebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98236.jpg" alt="" title="DSC98236" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3422" /></a> an der Schiene steht &#8220;Straßenkreuzung, Absteigen&#8221; für die Draisinenfahrer, hier gibts ein Prozent Gefälle! Wir sehen einen Tunnel und die Böschung, hier gab es tatsächlich ein zweites Gleis, das nach dem Krieg abgebaut werden musste. Über einen tollen Waldrandweg mit Spitzenblick über den Ort führt uns Herr Gerling wieder direkt über Wiesen hinter Kühen her<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98249.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98249.jpg" alt="" title="DSC98249" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3423" /></a> zum Wasserfall, ein schöner, zehn Meter hoher Felsen in einem kleinen Waldstück, in dem man das fallende Wasser der Lutter bei diesem trockenen Wetter suchen muss, zumal die Teiche der darüberliegenden Forellenzucht, die von den Nachfolgern der LPG betrieben wird, gerade bei Trockenheit Bedarf am Restwasser haben. Wieder zurück am Kummerberg schlagen wir für die verbleibende halbe Stunde bis zum Bus einen Besuch in der Dorfkneipe vor, zu dem Herr Gerling tatsächlich seine Frau motivieren kann. Wir schaffen es, gegen Widerstand eine Runde auszugeben, und das wieder zu halben Preisen. Der Gastwirt sammelt Wände voll die kleinen Modelltrucks, wie unser Onkel Klaus, das ist ein Foto wert. Passend gehen wir zum schon bereitstehenden Rufbus, den wir am Nachmittag bestellt haben, und verabschieden uns herzlich. Es war ein echtes Erlebnis, und wir sind glücklich, dass wir – auch noch in der begrenzten Zeit, die der Bustakt vorgegeben hat – die Spuren wiedergefunden und deutlicher gemacht haben. Der Busfahrer im Achter-Bus stellt uns einen handschriftlichen &#8220;Notfahrschein&#8221; aus, den Preis kann ich ihm schon von der Hinfahrt nennen, einen Computer hat der Kleinbus nicht. Am ZOB Dingelstädt treffen wir unseren Busfahrer vom Mittag wieder, die Begrüßung ist jetzt schon humorvoll herzlich, wir folgen ihm in den Rewe-Markt gegenüber für die Viertelstunde bis zur Abfahrt. Mit zwei weiteren Fahrgästen starten wir, so fährt er eine etwas größere Route, um alle abzuliefern, und erklärt uns das ausgeklügelte System aus Ruf- und Linienbus mit GPS-Überwachung, automatischer Umstellung auf Leerfahrt usw. Auf Nachfrage empfiehlt er uns alle kulinarischen Lokationen von Heiligenstadt und setzt uns gezielt am Marktplatz ab. Wir sind absolut begeistert vom Busservice im Eichsfeldkreis, der ist wirklich bürgernah! Es wäre sträflich gewesen, hätten wir mit einem Carsharing-Auto Zeit &#8220;gespart&#8221;, über 30 € mehr ausgegeben und uns um diese Erlebnisse gebracht! Die Ortsmitte von Heiligenstadt ist schön,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98287A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98287A.jpg" alt="" title="DSC98287A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3424" /></a> Fachwerk, Fußgängerzone, mächtige Kirchen und klassizistische Bauten, Barockgarten, wir schauen uns auch eine Gaststätte an, entscheiden uns aber, den letzten durchgehenden Zug zu erreichen und in Kassel zu essen, weil die Läden schon zu sind und es hier demnächst heftig regnen dürfte.<br />
In Kassel bekommen wir eine Empfehlung zum Essen und fahren mit der Straßenbahn zum &#8220;Eckstein&#8221; am Rathaus, einem deftigen, preiswerten und ideenreichen Restaurant, wie es nur in Studentenstädten zu finden ist. Das Essen kommt schnell, ist heiß und durchaus gut. Satt kommen wir ins Hotel, es hat in Kassel nur etwas getröpfelt, dieser Text entsteht noch vollständig, auch Fotos haben noch Chancen, lassen Sie sich überraschen!</p>
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		<title>24. Mai: Kehna und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 21:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Kehna (Ziel: Erdmuthe Menze), Besichtigung der Lebensgemeinschaft, Rückfahrt Wir schreiben Texte und rufen in Kehna an. Wir können kommen, ruhig etwas früher. Dadurch wird der Gang durch Gießen kürzer und beschränkt sich auf den fast direkten Weg zum &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/24/24-mai-kehna-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Kehna (Ziel: Erdmuthe Menze), Besichtigung der Lebensgemeinschaft, Rückfahrt</strong></p>
<p>Wir schreiben Texte und rufen in <strong>Kehna</strong> an. Wir können kommen, ruhig etwas früher. Dadurch wird der Gang durch Gießen kürzer und beschränkt sich auf den fast direkten Weg zum Bahnhof: Stadttheater, Blick auf die Johanneskirche, in die Fußgängerzone auf den Seltersweg, über das Elefantenklo und vorbei an Liebigmuseum und Mathematicum.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95802.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95802.jpg" alt="" title="DSC95802" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2928" /></a> Wir schließen das Gepäck wieder ein und fahren zwei Stationen weiter als gestern, nach Niederwalgern, von dort fährt mittags dreimal ein Schulbus nach Kehna. Die Fahrerin nimmt uns gerne mit und kümmert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95805AW.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95805AW.jpg" alt="" title="DSC95805AW" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2929" /></a> sich rührend um die fünf Grundschulkinder im Bus. Wie gestern ist das Wetter stabil und sonnig, für uns geradezu ideal. Kehna ist ein abgelegenes, idyllisches Dörfchen mit heute 80 Einwohnern, das fast nur aus stattlichen Fachwerk-Bauernhöfen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95811.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95811.jpg" alt="" title="DSC95811" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2930" /></a> besteht und seit 1988 unter Denkmalschutz steht. Bei einem kurzen Dorfrundgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95815.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95815.jpg" alt="" title="DSC95815" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2931" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95890.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95890.jpg" alt="" title="DSC95890" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2941" /></a> finden wir beide Höfe der <a href="http://www.in-kehna.de/index.php">&#8220;Gemeinschaft in Kehna&#8221;</a>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95826AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95826AT.jpg" alt="" title="DSC95826AT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2932" /></a> gegründet von Mitarbeitern aus Friedelhausen, mit im Grundsatz ähnlichen Zielen. Im Detail gab es wohl verschiedene Ansichten über die weitere Richtung, und als 1993 die Gelegenheit zum Kauf dreier Höfe in Kehna bestand, startete ein Kreis um den jetzigen Geschäftsführer Michael Gehrke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95830L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95830L.jpg" alt="" title="DSC95830L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2933" /></a> und Rafael Mader mit dem Ausbau, der 1996 fertig wurde. Acht Bewohner aus Friedelhausen zogen mit um. Als Mitte der Neunziger mein Bruder Rolf, damals in Gießen, sich mit seiner jetzigen Frau Erdmuthe Menze neu orientierte, war auch ein Einstieg in Kehna im Gespräch. Beide entschieden sich dann für ein Projekt in Aachen, am Ort von Erdmuthe, das sie maßgeblich mit aufbauten. Daher hat Erdmuthe Kehna als Ort benannt. Wir treffen Michael Gehrke, der sich wirklich Zeit für uns nimmt und sich nach Rolf erkundigt. Auch andere können sich an ihn und seine genialen Lösungen in allen technischen Bereichen erinnern. Rolf betreute damals einen Diplomanden, der ein Heizungskonzept für Kehna ausarbeitete, das vom Prinzip her auch realisiert wurde. Man setzt hier mehr auf Offenheit und soziale Kontakte nach außen; wichtig ist den Initiatoren die Einbettung ins Dorf, das man aber nicht &#8220;übernehmen&#8221; will. Zwei der drei Höfe sind voll und liebevoll<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95869.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95869.jpg" alt="" title="DSC95869" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2940" /></a> ausgebaut mit Wohnungen, Verwaltung und Werkstätten. Wichtig ist auch hier der Ansatz der Lebensgemeinschaft auf Basis der Anthroposophie und der heilpädagogischen Camphill-Bewegung.<br />
Die Unternehmungen sind hier andere: Kaffeerösterei,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95856L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95856L.jpg" alt="" title="DSC95856L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2934" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95861.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95861.jpg" alt="" title="DSC95861" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2935" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95868.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95868.jpg" alt="" title="DSC95868" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2936" /></a> Schreinerei,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95885L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95885L.jpg" alt="" title="DSC95885L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2938" /></a> Weberei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95882.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95882.jpg" alt="" title="DSC95882" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2937" /></a> sowie Landschaftspflege, die unter anderem die Brennholzproduktion für die eigene Holzheizung und Kaminbetreiber übernimmt. Man vertreibt intensiv übers Internet, das manche der Verkaufsmöglichkeiten erst eröffnet, und an Firmen und Kantinen. Ein kleinerer Teil wird auch vor Ort verkauft, die Rösterei ist wie ein Laden geöffnet, und man kann gemütlich im Hof einen Kaffee trinken. Die Mitarbeiter zeigen uns mit Begeisterung ihre Arbeit, sei es Handselektion von Kaffee, Verpacken oder Weben. Mit immer frisch geröstetem Kaffee, immer in Bio-Qualität und fair gehandelt, spielt man einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung der Gemeinschaft ein. Mit einer Frauenkooperative bestehen direkte Kontakte, dieser Rohkaffee wird selbst importiert und an andere Röstereien vertrieben. So hat sich der DeKene-Kaffee einen Namen am Markt gemacht. Der dritte Hof wird aktuell mit viel Eigenarbeit<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95837L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95837L.jpg" alt="" title="DSC95837L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2939" /></a> von Grund auf saniert, und dort soll spätestens Ende 2012 die neue, größere Rösterei mit Café und neuen Wohnungen eröffnen, dann ist der Vollausbau der Gemeinschaft erreicht, die insgesamt etwas kleiner als in Friedelhausen, das wir gestern besucht haben, ist. Dynamik und Atmosphäre erscheinen uns ähnlich, mit ähnlichen Lebens- und anderen Arbeitsschwerpunkten. Auch hier sind wir von der Entwicklung und der laufenden Arbeit äußerst beeindruckt.<br />
Die ganzen Gräser, die wegen konstant regenfreiem Wetter heftig Pollen verteilen, setzen Marlis heftig zu und legen sich auf die Stimmung. Wir laufen daher etwas früher<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95901.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95901.jpg" alt="" title="DSC95901" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2942" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95904.jpg" alt="" title="DSC95904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2943" /></a> als geplant nach Niederwalgern und erreichen noch im Hellen Ludwigshafen.</p>
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		<title>23. Mai: Friedelhausen und Gießen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 19:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt von Laubach nach Friedelhausen (Ziel: Rolf Krueger und Erdmuthe Menze), Übernachtung in Gießen Wir schlafen aus, frühstücken und texten gestern fertig. Ein Missgeschick gibt es noch zu beheben: Marlis ist ein Salbentopf beim Einpacken aus dem Badfenster über das &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/24/23-mai-friedelhausen-und-giesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt von Laubach nach Friedelhausen (Ziel: Rolf Krueger und Erdmuthe Menze), Übernachtung in Gießen</strong></p>
<p>Wir schlafen aus, frühstücken und texten gestern fertig. Ein Missgeschick gibt es noch zu beheben: Marlis ist ein Salbentopf beim Einpacken aus dem Badfenster über das Schneefanggitter in die Dachrinne gehüpft, keine Chance, den ohne großen Aufwand zu angeln. Zum Glück ist die Apotheke nahe und Marlis hat die Rezeptur mit. So lässt sich das übers Frühstück regeln. Wir erreichen eine Verbindung mit dem Bus hintenrum nach Grünberg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95622.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95622.jpg" alt="" title="DSC95622" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2899" /></a> über schöne Waldstrecken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95618.jpg" alt="" title="DSC95618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2900" /></a>, die mich an die Zeit in Laubach erinnern.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95626.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95626.jpg" alt="" title="DSC95626" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2901" /></a> Der Bahnhof in Gießen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95628AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95628AL.jpg" alt="" title="DSC95628AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-2902" /></a> ist genauso erinnerungsbehaftet: von Laubach aus war er immer der Ausgangspunkt von Reisen, davor der Ankunftsort für Besuche beim Onkel, und die ersten zwei Jahre habe ich in Gießen studiert. Wir haben für unsere zwei Ziele heute und morgen Gießen als optimalen Ausgangspunkt gewählt und schließen unser Gepäck hier ein, bevor wir nach <strong>Friedelhausen</strong> weiterfahren, das wir schon nach einigen Minuten erreichen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95631A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95631A.jpg" alt="" title="DSC95631A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2903" /></a> Von diesem kleinen Waldhaltepunkt sind es zwei Kilometer zum <a href="http://www.friedelhausen.de/">Hofgut Friedelhausen</a>, das uns unsere Ideengeber, mein Bruder Rolf mit seiner Frau Erdmuthe, genannt hat. Auf dem Weg dahin sehen wir die Lahn,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95633.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95633.jpg" alt="" title="DSC95633" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2906" /></a> gehen auf die Brücke und sehen unten eine Kanu-Anlegestelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95643.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95643.jpg" alt="" title="DSC95643" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2907" /></a> mit Tretbootverleih, auch der Lahnradweg macht hier eine Schleife. Ein restaurierter Bauwagen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95645.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95645.jpg" alt="" title="DSC95645" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2908" /></a> mit kleinem Vorbau stellt einen Imbiss mit Biergarten dar, hier trinken wir erstmal was, bevor wir uns aufmachen zum Hofgut, einer anthroposophischen Hofgemeinschaft mit 60 Arbeitsplätzen für Behinderte, davon 41 Bewohnern in Familien und noch etwa 20 weiteren, die zur Arbeit kommen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95661DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95661DA.jpg" alt="" title="DSC95661DA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2909" /></a>. Vorbei am Neubau, der Scheune und der Gärtnerei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95662.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95662.jpg" alt="" title="DSC95662" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2910" /></a> kommen wir in den Innenhof des Hauptkomplexes, sitzen lauschig auf der Bank<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95676.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95676.jpg" alt="" title="DSC95676" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2911" /></a> unter großen Bäumen und schauen dem geschäftigen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95681A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95681A.jpg" alt="" title="DSC95681A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2912" /></a> keinesfalls hektischen Treiben zu. Immer wieder überquert jemand den Hof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95684.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95684.jpg" alt="" title="DSC95684" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2913" /></a> mit Eimer, Schubkarre oder Geräten. So haben wir schon viel von der angenehmen Atmosphäre hier aufgenommen, als wir jemand zum Ansprechen finden, die uns den Weg zur Verwaltung weist und den Kontakt herstellt. Bettina Brand ist für Führungen zuständig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95686DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95686DA.jpg" alt="" title="DSC95686DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2914" /></a> Nachdem wir von Rolf erzählt und unsere Projektkarte übergeben haben, erinnert sie sich an den Artikel über uns in Bahn-Mobil, den sie gelesen hat. Begeistert nimmt Sie sich Zeit für eine kurze Führung, aus der dann 45 Minuten werden, die uns ebenfalls begeistert, und die wir für Rolf komplett aufzeichnen. 1982 wurde das Hofgut vom Graf von Schwerin, dessen Schloss hinter dem Hügel steht, gepachtet. Ich habe Rolf einmal bei seiner Arbeit Anfang der 90er Jahre hier besucht, er hat hiertechnische Anlagen gebaut und gewartet. Seitdem hat sich viel geändert. Alle Gebäude sind saniert und in Benutzung, ein Café und die Käserei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95690.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95690.jpg" alt="" title="DSC95690" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2915" /></a> sind angebaut, der Rittersaal im alten Schloss von 1564<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95695.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95695.jpg" alt="" title="DSC95695" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2916" /></a> ist von einem Restaurator in den letzten Jahren original wiederhergestellt worden und dient als Versammlungsraum und für monatliche Kulturveranstaltungen, zu denen in der ganzen Umgebung eingeladen wird. Der ganze Komplex wirkt ausgesprochen aufgeräumt, friedlich und idyllisch, rundherum die Gärtnerei, die Stallungen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95704.jpg" alt="" title="DSC95704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2917" /></a> Wald, und nicht weit unterhalb fließt die Lahn vorbei. An der Zufahrt liegt die Scheune mit den landwirtschaftlichen Geräten; die kommt mir von meinem früheren Besuch bekannt vor, daneben ein Geräteschuppen, wir können einen Blick in eine gut geordnete Werkstatt werfen. Noch davor liegt als erstes Gebäude der Neubau, im April eröffnet, mit dem die Anzahl der Bewohner erweitert werden konnte, nachdem schon alle alten Gebäude genutzt waren. Es ist eine Lebensgemeinschaft, wer sich, meist nach der Schule, bewirbt und wenn sich nach einer Probezeit beide Seiten das Zusammenleben sinnvoll vorstellen können, startet einer Art Lehre. In diesen zwei Jahren lernt er alle Arbeitsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Gärtnerei, Käserei und Hauswirtschaft kennen, so dass die beste Arbeit gefunden werden kann. Wir sind sehr angetan und verlassen, kurz nachdem alle um 17 Uhr ihre Arbeit beendet haben, das Anwesen und schauen uns das englisch-neugotische Schloss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95729A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95729A.jpg" alt="" title="DSC95729A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2918" /></a> von 1851 aus dunklem, weichem Basalt &#8211; Lungstein aus Londorf – an. Auf dem Rückweg machen wir unser Foto vor dem Hofgut und gehen auf die Imbisswiese vor Odenhausen, um den sonnigen Tag hier draußen mit Tretboot<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95749.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95749.jpg" alt="" title="DSC95749" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2919" /></a> auf der Lahn und Bratwurst zu beschließen. Wir fahren der Strömung gemütlich entgegen – nur unter der Brücke müssen wir heftig Gas geben – und beobachten Enten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95765A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95765A.jpg" alt="" title="DSC95765A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2921" /></a> Vögel, Insektenschwärme. Die Ufer sind lauschig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95767.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95767.jpg" alt="" title="DSC95767" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2922" /></a> und naturbelassen, überall hängen Weiden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95774.jpg" alt="" title="DSC95774" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2923" /></a> und andere Bäume und Sträucher über. Ein Paddler überholt uns.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95754.jpg" alt="" title="DSC95754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2920" /></a> Nach der kurzen Bahnfahrt nehmen wir in Gießen den Stadtbus zum Hotel am Ludwigsplatz. Viele Erinnerungen meiner zwei Studienjahre ab 1971 kommen hoch. Das mittlerweile alte Kongresszentrum am Berliner Platz, das noch ältere, aber nicht weiter gealterte Stadttheater, das Dachcafé am Berliner Platz erkenne ich. Die Straßenführung habe ich noch im Kopf, ebenso manche Buslinien. Wir gehen die Ludwigstraße entlang vorbei am Hauptgebäude der Uni<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95794.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95794.jpg" alt="" title="DSC95794" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2924" /></a> unter der Bahn durch zur Mensa, dem Otto-Eger-Heim. Die wird jetzt saniert (wird auch Zeit). Alles vom Eindruck her wie damals, nur dass die einzelstehenden Gründerzeithäuser entlang der Ludwigstraße so ansehnlich sind, und die Liebig- und Wilhelmstraße, an der ich zeitweise gewohnt habe, ganz grün und voll Villen sind, war mir nicht mehr so in Erinnerung. Ich finde das kleine Gebäude des mathematischen Instituts und die damals neuen Riesenkästen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95797.jpg" alt="" title="DSC95797" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2925" /></a> der Chemie und Physik, heute saniert oder in Sanierung. Dahinter haben sich, wie überall, Biologie, Biochemie, Gentechnik und Umwelt in neuen Gebäuden ausgebreitet. Was ich nicht finde, ist das damalige Hörsaalgebäude. Zwischen Physik und Chemie gibt es einen zugewucherten Wald, darunter der Parkplatz, an dem es meiner Meinung nach liegen sollte. Auf einem Uniplan im Internet sehe ich kein Hörsaalgebäude mehr. Weitere Recherche ergibt, dass es vor der Physik liegt, ich habe es wohl durch die Sanierung und eine Baustelle am Parkplatz nicht erkannt. Es dämmert, wir gehen zu einem Biergarten, den wir auf dem Weg gesehen haben. Das Publikum ist studentisch, das Angebot auch. Es gibt &#8220;Hessen-Tapas&#8221; wie Handkäs oder Wurstsalat, und Flammkuchen &#8220;Der Hesse&#8221; mit Grüner Soße und Eiern. Spät sind wir im Hotel, und müde, so dass dieser Text erst am Dienstag entsteht. </p>
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		<title>13. Mai: Sylt – Der Osten</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 10:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
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		<description><![CDATA[Sylt: Tandemfahrt um den Ostzipfel: Keitum, Morsum, Archsum (Ziel: Sonja Quack) Das Wetter sieht gut aus, das Frühstück auch. Der Start ist trotzdem etwas später, wir haben länger geschlafen und nach einem Tandem rumtelefoniert, weniger erfolgreich. Wenn es eins gibt, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sylt: Tandemfahrt um den Ostzipfel: Keitum, Morsum, Archsum<br />
(Ziel: Sonja Quack)</strong></p>
<p>Das Wetter sieht gut aus, das Frühstück auch. Der Start ist trotzdem etwas später, wir haben länger geschlafen und nach einem Tandem rumtelefoniert, weniger erfolgreich. Wenn es eins gibt, dann nur bis 18 Uhr, am Samstag bietet das Touristbüro eine Tour an und hat fast alle reserviert. Auf dem Weg kommen wir zufällig am kleinen Verleih Bruno vorbei, der ein Tandem hat, für das er uns einen Preis bis morgen früh um neun machen kann, so dass wir den langen Abend noch nutzen können. Sonja hat uns empfohlen, die Insel mit dem Fahrrad zu entdecken, und die Inselküche ans Herz gelegt, womit wir gestern abend schon angefangen haben. Wir wollen die Ostspitze erkunden. Das klappt bis <strong>Keitum</strong> auch gut, der Wind schiebt. Es ist sehr schön hier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94840/" rel="attachment wp-att-2774"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94840.jpg" alt="" title="DSC94840" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2774" /></a> viele alte Backsteinhäuser im eigenen Garten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94852/" rel="attachment wp-att-2775"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94852.jpg" alt="" title="DSC94852" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2775" /></a> alle reetgedeckt, manchmal schon über 300 Jahre alt. Das Watt sehen wir erhöht von der Terrasse von Nielsen&#8217;s Kaffeegarten, von dessen Kuchen-Angebot wir nicht so überzeugt sind. Ein alter VW-Bus mit vergoldetem Dach steht in einer Seitenstraße vor Flieder und einem gelbblühenden Busch. Alles sehr romantisch.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94863/" rel="attachment wp-att-2776"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94863.jpg" alt="" title="DSC94863" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2776" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94865/" rel="attachment wp-att-2777"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94865.jpg" alt="" title="DSC94865" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2777" /></a>  Dort, wo wir das Dorfzentrum vermuten, sind etliche noble Modeläden. Weiter kommen wir nicht, ich stelle fest, das ich nur die Wanderkarte mithabe, der Reiseführer scheint im Zimmer geblieben zu sein. Hier fangen also die kleinen Hindernisse an. Ich nehme die Gelegenheit an, mich etwas auszutoben, und fahre allein zurück, während sich Marlis in Keitum umschaut. Gegen den Wind ist es etwas mühsam, mit dem Wind läuft das Rad von selbst. Nach 40 Minuten ist das geschafft, der Reiseführer ist da. Jetzt ist noch ein lästiges Telefonat von zu Hause übrig geblieben, das muss heute weg, verlangt einige Versuche und wird dann auch noch von einem nahen Rasenmäher mehrfach unterbrochen. Vom ganzen Theater muss ich kurz abschalten, dann geht es richtig los. Der Reiseführer ist gelesen, wir fahren ein Stück rückwärts zur berühmtesten Inselkirche, der Seefahrerkirche St. Severin. Der kleine Turm ist weithin sichtbar. Rundrum ist ein sehr gepflegter, schöner Friedhof, mit alten Grabtafeln des Inselchronisten H.-P. Hansen. In den fast ausnahmslos mit Buchsbaumhecken eingefassten Gräbern finden sich Kapitäne, Inselgrößen und Prominente, die irgendwann auf Sylt gelebt haben. In der Kirche sind schöne Holzeinbauten, unter anderen die nur linksseitige Empore.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94870/" rel="attachment wp-att-2778"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94870.jpg" alt="" title="DSC94870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2778" /></a> Im Eingang liegt ein bewachtes Kondolenzbuch aus, um 15 Uhr findet eine Andacht für Gunter Sachs statt, die Prominenz läuft langsam ein. Wir fahren durch das schöne, wenn auch etwas noble Örtchen weiter an die Wattküste, müssen wieder hochschieben und erreichen einen ufernahen teilweise sandigen Weg, den wir nur passieren können, weil alles durchgetrocknet ist. Oft sind Gräben leer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94884/" rel="attachment wp-att-2779"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94884.jpg" alt="" title="DSC94884" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2779" /></a>, und der Boden ist aufgerissen. Wir fahren durch Großmorsum, auch hier schöne Häuser, von denen sicher viele Ferienresidenzen sind. Hier ist es ruhiger. Und die ersten Kartoffelrosen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94898/" rel="attachment wp-att-2780"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94898.jpg" alt="" title="DSC94898" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2780" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94901/" rel="attachment wp-att-2781"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94901.jpg" alt="" title="DSC94901" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2781" /></a> blühen hier, es gibt große Flächen davon, sie werden auch als Hecken auf den mit Erde bedeckten Natursteinwällen genutzt, mit denen viele Grundstücke eingezäunt sind, und dort intensiv beschnitten. Auf einem Hügel am Ostende der Insel ist der Ausgangspunkt für das Naturschutzgebiet <strong>Morsum</strong>-Kliff. Wir haben Ausblick auf die Inselenden und die Windräder am Festland, auch die Züge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94887datl/" rel="attachment wp-att-2782"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94887DATL.jpg" alt="" title="DSC94887DATL" width="640" height="114" class="alignright size-full wp-image-2782" /></a> fahren auf dem Horizont vorbei. Das Kliff ist eine imposante, jedoch nicht besonders hohe Sand-Abbruchkante,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94903/" rel="attachment wp-att-2783"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94903.jpg" alt="" title="DSC94903" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2783" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94904/" rel="attachment wp-att-2784"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94904.jpg" alt="" title="DSC94904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2784" /></a> an der verschiedenste erdgeschichtliche Abschnitte zutage treten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94907/" rel="attachment wp-att-2785"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94907.jpg" alt="" title="DSC94907" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2785" /></a> Wir fahren über Kleinmorsum, Morsum, wo es richtig gute Torten gibt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94911/" rel="attachment wp-att-2786"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94911.jpg" alt="" title="DSC94911" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2786" /></a> und <strong>Archsum</strong> auf ganz ruhigen Straßen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94916/" rel="attachment wp-att-2787"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94916.jpg" alt="" title="DSC94916" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2787" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94920atl/" rel="attachment wp-att-2788"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94920ATL.jpg" alt="" title="DSC94920ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2788" /></a> und Radwegen Richtung Deich. Auf den Wiesen spüren wir den Südwest-Wind. Auf dem Weg hinterm Deich gehts besser. Etliche Kilometer lang treffen wir hier nur Schafe und passieren kleine Seen mit viel Schilf und Wasservögeln. Sehr schön ist der Grasdeich im Norden des Rantumer Beckens mit weitem Blick und vielen Schafen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94936a/" rel="attachment wp-att-2789"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94936A.jpg" alt="" title="DSC94936A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2789" /></a> und Lämmern, darunter kleine schwarze. An der &#8220;Oase&#8221; im Süden Westerlands machen wir einen Abstecher über die Dünen und testen den Windschutz eines Strandkorbs.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94945/" rel="attachment wp-att-2790"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94945.jpg" alt="" title="DSC94945" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2790" /></a> Mit Rückenwind durchqueren wir Westerland bis zum Friedrichshain, einem richtigen alten Waldstück zwischen Westerland und Wenningstedt, in dem tief drin das Lokal Waldidyll<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/13-mai-sylt-der-osten/dsc94949/" rel="attachment wp-att-2791"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94949.jpg" alt="" title="DSC94949" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2791" /></a> von 1928 liegt, urig und einfach als Kontrast zu gestern. Marlis hat ein Seniorenmenü mit Grünkohl(!), der natürlich nicht mit frischem im Winter mithalten kann, und  ich pule akribisch an leckeren gebratenen Heringen, nicht zu verwechseln mit Bratheringen, herum. Sehr zufrieden fahren wir in der kalten, windigen Dämmerung zurück auf unser Zimmer.</p>
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		<title>17. März: nach Lieberhausen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 08:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Köln und Gummersbach nach Lieberhausen. (Ziel: Deimels) Nachtwanderung zum Essen. Heute starten wir eine Kurz-Rundreise. Waltraud und Christian haben uns ins Bergische Land geschickt, wo wir schon einmal waren, in Ründeroth und Wallefeld. Als ersten Ort nehmen wir uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/18/17-marz-nach-lieberhausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über Köln und Gummersbach nach Lieberhausen. (Ziel: Deimels)<br />
Nachtwanderung zum Essen.</strong></p>
<p>Heute starten wir eine Kurz-Rundreise. Waltraud und Christian haben uns ins Bergische Land geschickt, wo wir schon einmal waren, in Ründeroth und Wallefeld. Als ersten Ort nehmen wir uns Lieberhausen bei Gummersbach vor. Die Strecke kennen wir: Köln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90989L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90989L.jpg" alt="" title="DSC90989L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1901" /></a> und durchs Aggertal, diesmal allerdings bis zum Ende in Gummersbach. Die Züge sind auf die Minute pünktlich, dabei hatten wir  mit Streiks gerechnet. Einzige Mini-Panne der Bahn: Im letzten Wagen des ICE muten die Reservierungen etwas seltsam an, die Fahrgäste wollen auf die freien Plätze, und die ab Flughafen reservierten bleiben leer. Es klärt sich nachher auf: Die Anzeigen an den Wagenenden zeigen den richtigen Zug, die Displays im Eingangsbereich einen anderen, der schon eine Stunde weiter und in Bochum ist, und der Bordcomputer zeigt die Reservierungen dieses Zuges. Nach Gummersbach fahren wir in modernen Talent-Diesel-Triebwagen. Wir wundern uns, dass unsere Scheibe als einzige beschlagen ist. Bald finden wir die Lösung: In der Doppelscheibe steht Wasser. Wir können sehr schön beobachten, wie der Zug beschleunigt und bremst, sogar Wellen gibt es. Ich beobachte dieses physikalische Experiment ausgiebig, muss mich dann aber doch Marlis&#8217; Wunsch nach besserer Sicht beugen und wir wechseln den Platz. In Ludwigshafen war es schon trübe, im Bergischen Land sitzen wir direkt in den nässenden Wolken. In<strong> Gummersbach</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90997T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90997T.jpg" alt="" title="DSC90997T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1902" /></a> werfen wir den Blick in die kurze, breite Fußgängerzone, beherrscht von einem Saturn-Markt. Mit dem Bus geht es nach <strong>Lieberhausen</strong>.<br />
Das 300-Seelen-Dorf hat einen Gasthof, in dem übernachten wir. Das Restaurant hat leider heute Ruhetag. Wir haben ein Zimmer mit Himmelbett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91007.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91007.jpg" alt="" title="DSC91007" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1903" /></a> und Butzenscheiben, gegenüber der Bushaltestelle, direkt am Kirchplatz. Die Kirche wird &#8220;Bunte Kerke&#8221; genannt, hier haben Waltraud und Christian 1966 ökumenisch geheiratet mit dem Hochzeitsspruch &#8220;Du bist der Quell meines Lebens&#8221;. Es ist eine kleine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit den ältesten Teilen von 1100. Im 15. Jahrhundert wurde sie um ein gotsches Querschiff mit Chor erweitert. Das besondere, wenn nicht einmalige ist die fast vollständige Bemalung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91013T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91013T.jpg" alt="" title="DSC91013T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1904" /></a> der Innenwände und Decken mit mittelalterlichen Motiven. Monika Kretschmer erklärt uns alles in einer einstündigen Führung. Die ersten Malereien entstanden um 1480, seit 1586 ist der Ort und die Kirche evangelisch. Welche Bedeutung die Bilder für die Menschen, die überwiegend nicht lesen konnten, damals hatten, wissen wir seit unserem Besuch in Wittenberg genau. Nach der Reformation wurden 1589 die Wandbilder sogar restauriert, ergänzt und Texte eingefügt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91021T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91021T.jpg" alt="" title="DSC91021T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1914" /></a> 1850 waren sie den Bürgern &#8220;zu bunt&#8221; und wurden weiß übertüncht. 1911 wurden sie wiederentdeckt, freigelegt und restauriert, 1954 nochmals. Farblich orientierte man sich dabei an dem kunstgeschichtlich wertvollsten Kreuzigungs-Bild aus der ersten Malphase, so dass die Kirche ein schönes geschlossenes Bild<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91014T1.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91014T1.jpg" alt="" title="DSC91014T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1908" /></a> abgibt. Themen sind die Apostel, die zehn Gebote,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91027PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91027PT.jpg" alt="" title="DSC91027PT" width="280" height="177" class="alignleft size-full wp-image-1905" /></a> viele Bilder mit Maria und dem Christuskind und Szenen aus dem Leben von Christus und den Heiligen. Alles lässt sich durch die handlichen Ausmaße der Kirche sehr gut betrachten. Die kompakte zentrale Anordnung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91040L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91040L.jpg" alt="" title="DSC91040L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1906" /></a> von Altar, Kanzel und Orgelprospekt im Chor macht sich gut.<br />
Wir laufen durch den hübschen Ort mit typisch bergischem Fachwerk mit Schiefer.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91051.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91051.jpg" alt="" title="DSC91051" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1909" /></a> Zweimal bekam er bundesweit Silber im Wettbewerb &#8220;Unser Dorf soll schöner werden&#8221;. In vielen Gärten wachsen Massen von Schneeglöckchen und Krokusse. Wir haben von einem Heizwerk im Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91068T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91068T.jpg" alt="" title="DSC91068T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1910" /></a> gehört und fragen eine Passantin; mit diesen Auskünften finden wir es sogar im Nebel auf dem Berg über dem Ort. Der Heimatverein hat die Anlage initiiert, sie wird mit Holzschnitzeln aus Restholz betrieben und versorgt den ganzen Ort mit Fernwärme. Bei Engpässen kann auch Öl verfeuert werden. 2001 bekam die Anlage einen Umweltpreis von Bärbel Höhn.<br />
Wir wandern über den Berg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91084.jpg" alt="" title="DSC91084" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1911" /></a> zwei Kilometer nach Niederrengse, dort ist das nächste Gasthaus. Die Wanderkarte ist mal wieder ein Handyfoto der Infotafel des Ortes. Die Landschaft ist sehr bergig, einzelne Stellen könnten auch in den niederen Alpen sein. Alles ist feucht und viel weiter zurück als in Ludwigshafen. Die Rengser Mühle ist nicht ganz unser Stil, die Betonung von Edelsteinen und Lebendigem Wasser finden wir etwas übertrieben, die Preise gehoben. Wir starten mit einer leckeren und heißen Sellerierahmsuppe mit Trüffel. Es folgt die lokale Spezialität, ein 15 cm hoher Eierkuchen für zwei.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91091T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91091T.jpg" alt="" title="DSC91091T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1912" /></a> Er ist mit ungesüßtem Eischnee gefüllt, und unsere Variante halb mit Speck, halb mit Zucker belegt. Dazu wählen wir Schwarzbrot mit Butter und Preiselbeeren. Wir sind nach diesem besonderen Erlebnis pappsatt, es öfter zu essen wäre allerdings gewöhnungsbedürftig. Der Rückweg durch den Wald und der selten befahrenen Straße klappt bestens im Dunkeln dank der Stirnlampe, die wir immer mithaben. Da wir uns vom Hinweg schon auskennen, kommt uns der Rückweg kurz vor. Marlis ist müde vom frühen Aufstehen und schläft, ich habe Ruhe zum Tippen.</p>
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		<title>7. März: Poratz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 07:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erforschung des Dorfes Poratz per Fahrrad (Ziel: Annette Bethge) Wir haben ein Panoramazimmer im Wenzelhof, nach Süden und Westen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel schon zum Aufwachen seitlich ins Zimmer und wärmt. Heute geht es nach Poratz, etwa 13 &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/09/7-marz-poratz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erforschung des Dorfes Poratz per Fahrrad (Ziel: Annette Bethge)</strong></p>
<p>Wir haben ein Panoramazimmer im Wenzelhof, nach Süden und Westen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel schon zum Aufwachen seitlich ins Zimmer und wärmt. Heute geht es nach <strong>Poratz</strong>, etwa 13 km entfernt, zweimal pro Woche ein Bus, 24 Häuser. Das Ziel stammt von Annette Bethge, sie hat bis 1990 mit ihrem damaligen Partner und ihren Kindern viel Zeit hier verbracht. Zum Wandern ist es zu weit, da bleibt nur das Fahrrad. Da die Verleiher erst im April beginnen, leiht uns das Hotel zwei Räder. Wir holen Texte und Fotos der letzten Tage für den Blog nach, das zieht sich etwas. Wir kaufen ein und besuchen das Infozentrum des Unesco-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. So kommen wir erst um halb eins los. Der erste Teil bis vor Parlow ist asphaltiert, das Licht scheint schön durch den unbelaubten Wald, der unten mit Heide bewachsen ist. Ich baue einen kleinen Schlenker über einen Waldweg zu einem Beobachtungsturm im Moor ein. Das beschert uns im Wald zunächst wunderbare Sichten auf große und kleine Eisflächen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90556.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90556.jpg" alt="" title="DSC90556" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1628" /></a> dann geht die Landschaft ins offene Moor über. Jetzt ist der Weg sandig und tief durchackert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90565.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90565.jpg" alt="" title="DSC90565" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1629" /></a> Wir müssen längere Strecken schieben. Wenn es jetzt nicht gefroren wäre, wäre der Weg so matschig, dass wir ihn nicht benutzen könnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90570.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90570.jpg" alt="" title="DSC90570" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1630" /></a> Ab Parlow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90576.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90576.jpg" alt="" title="DSC90576" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1631" /></a> ist die Straße Kopfstein (die runden Endmoränensteine von hier, nicht unsere Würfel), Fahrradfahren geht nur am Rand, und danach Sand. Gegen halb drei sind wir in Poratz und forschen zwei Stunden. Zunächst  ist alles menschenleer. Alle Häuschen sind einstöckig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90586.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90586.jpg" alt="" title="DSC90586" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1632" /></a> die meisten sind Fachwerk mit Natursteinbasis und stehen unter Denkmalschutz. Etliche davon sind restauriert, es gibt einige Scheunen und Schuppen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90616.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90616.jpg" alt="" title="DSC90616" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1634" /></a> Ein etwas unpassendes Holzhaus ist am Ortsende dazugekommen, ein anderes ist von Grund auf als Fachwerkhaus mit Betonkeller neu gebaut. Die Dorfstraße ist Kopfsteinpflaster,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90594.jpg" alt="" title="DSC90594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1633" /></a> daneben ein teilweise bepflanzter Grasstreifen vor den Häusern. Früher waren die Bewohner Waldarbeiter, die Landwirtschaft nebenher betrieben haben. Heute ist Poratz einerseits Alterssitz noch lebender Ureinwohner, andererseits sind es vorzugsweise Jäger und Architekten aus dem Umland und auch aus dem Westen, die die Häuser zeitweilig, am Wochenende oder in den Ferien nutzen. Einige haben Ferienwohnungen eingerichtet. Wir begegnen einem jungen Paar, das im Haus der Eltern Ferien macht. Sie können uns nichts zur Vergangenheit sagen, aber doch alte Leute im Ort benennen. Wir sprechen einen älteren Herrn, erkennbar ein Dorfbewohner, an. Er nennt uns Inge und Paul Lange im Haus 14,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90614WPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90614WPA.jpg" alt="" title="DSC90614WPA" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1635" /></a> beide um die 80 Jahre alt. Frau Lange schaut gerade zur Tür heraus. Marlis spricht mit ihr, sie erkennt sich sichtlich überrascht auf einem der Fotos, die Annette uns mitgegeben hat, wieder. Sie berichten, dass ihre Nachbarn, das Ehepaar Hintze, beide längst gestorben sind. Inzwischen wird am Haus 13,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90624.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90624.jpg" alt="" title="DSC90624" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1636" /></a> Herzberg, geklingelt, und Wolfgang Herzberg, der Bruder von Annettes damaligem Partner, öffnet. Ich spreche mit ihm. Er erzählt, dass Frau Fubel, mit der Annette bis zu ihrem Tod oft gesprochen hat, in der rechten Haushälfte gewohnt hat. Bezüglich älterer Zusammenhänge im Dorf verweist er auf ein Heft, das er verfasst hat, aber jetzt vergriffen ist: Erlebnisse und Doftgeschichten aus Poratz; keiner unserer Gesprächspartner hat noch ein Exemplar. Wir sollen die Tourist-Info in Temmen-Ringenwalde ansprechen. Den Walnussbaum, den Annette damals gepflanzt hat, gibt es nicht mehr, er hat wohl nicht lange überlebt. Die alte Kastanie auf ihrem Foto steht noch vor dem Haus, aktuell ohne Laub. Auf dem kleinen Friedhof finden wir die Grabsteine des Ehepaars Hintze und von Frau Fubel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90639.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90639.jpg" alt="" title="DSC90639" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1637" /></a> Wir schauen uns den Rest des Dorfes an. Das ganze ist schon sehr interessant, so eine Dorfstruktur haben wir beide in unserem Leben noch nicht bewußt wahrgenommen. Auf dem Rückweg umrunden wir auf Sandwegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90661.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90661.jpg" alt="" title="DSC90661" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1640" /></a> durch die sehr wellige Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90647.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90647.jpg" alt="" title="DSC90647" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1638" /></a> den Briesensee, den Ausflugssee von Poratz, und können an einer Stelle ans Ufer vordringen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90653.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90653.jpg" alt="" title="DSC90653" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1639" /></a> und Fotos im Sonnenuntergang machen. Noch rechtzeitig vor der Dunkelheit erreichen wir die Asphaltstraße bei Glambeck und schauen noch kurz  in den ehemaligen Taubenturm hinein,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90665D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90665D.jpg" alt="" title="DSC90665D" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1641" /></a> der jetzt eine kleine Ausstellung über Friedrich Wilhelm von Redern (1802-1883) beherbergt. Als wir in Joachimsthal ankommen, ist es dunkel. Marlis ist von dem vielen Sand, den Hügeln und dem Kopfsteinpflaster ziemlich platt und stellt in Frage, ob das Fahrrad ein geeignetes Fortbewegungsmittel in unserem Reisejahr ist. Vielleicht geht unser Tandem eher, da ist aber der Aufwand des Mitnehmens und des Gepäcktransports abzuwägen. Wandern hat sich jedenfalls schon bewährt.</p>
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		<title>25. Februar: Wallefeld und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 20:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wallefeld und Wanderung nach Ründeroth, Rückfahrt nach LU mit Stopp in Köln Beim Frühstück erzählen wir mit unser Gastgeberin. Im Hotel steigen viele Wanderer ab, deshalb bietet sie uns auch an, Brote zum Mitnehmen zu schmieren und uns nachmittags nochmal &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/02/25/1441/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wallefeld und Wanderung nach Ründeroth, Rückfahrt nach LU mit Stopp in Köln</strong></p>
<p>Beim Frühstück erzählen wir mit unser Gastgeberin. Im Hotel steigen viele Wanderer ab, deshalb bietet sie uns auch an, Brote zum Mitnehmen zu schmieren und uns nachmittags nochmal zu duschen und umzuziehen. Aber auch Holländer, die in die nächsten deutschen Berge fahren wollen, kommen. Wir stellen die Koffer unter und gehen an der Agger <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89720.jpg" alt="" title="DSC89720" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1475" /></a>entlang in die Ortsmitte und fahren mit dem Bus nach Wallefeld. Am Ortseingang steigen wir aus und laufen nochmals durch den Ort,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89752.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89752.jpg" alt="" title="DSC89752" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1477" /></a> heute schnee- und regenfrei, aber noch trübe bewölkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89759.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89759.jpg" alt="" title="DSC89759" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1478" /></a> Wir finden viele schöne freistehende Fachwerkhäuser, typisch für die Gegend mit Natursteinkeller, schiefergedeckt und oft mit schieferverkleideter Wetterseite.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89743.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89743.jpg" alt="" title="DSC89743" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1476" /></a> Dann besuchen wir die <a href="http://www.metzgerei-kleinjung.de/">Metzgerei Kleinjung</a>. Der Metzger selber steht auch hinter der Theke, erkennt uns als Fremde und kümmert sich gleich sehr aufmerksam um uns. Schnell erkennen wir den gemeinsamen Nenner, wir von Slowfood und er als Vorsitzender von <a href="http://www.bergischpur.de/">BergischPur</a>, einer Erzeugergemeinschaft der Region, die er begeistert vertritt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89786.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89786.jpg" alt="" title="DSC89786" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1480" /></a> Sie haben eigene Grundsätze, die überprüft werden, und lassen nur lokales, selbsterzeugtes Futter zu. Entsprechend weiß er von allem, woher es kommt. Seine Spezialität sind Rindfleischprodukte. Alle Wurst stellt er komplett selbst her. Er will keine Filialen, damit er weiter Metzger bleiben kann und nicht zum Büromensch wird, dafür kommen seine Kunden aus dem ganzen Kreis und auch aus Köln. Er lädt uns gleich zu belegten Brötchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89776.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89776.jpg" alt="" title="DSC89776" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1479" /></a> und BergischPur-Apfelsaft ein. Dann erläutert er uns alle seine Produkte, wir probieren und packen ein, was der Wanderrucksack und -Rücken hergibt. Vor lauter Begeisterung vergessen alle das Bezahlen. Wir merken das noch, bevor wir den Ort verlassen, und holen es nach. Wir folgen der Biobadstraße hinauf auf die umgebenden Höhen, durch die Neubausiedlung, vorbei an den üblichen diversen architektonischen Geschmacklosigkeiten.<br />
Den Wegeverlauf haben wir uns aus den verschiedenen Wanderzetteln und -Tafeln zusammengestellt. Wir haben von den Hügelrücken meist sehr schöne Sicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89814TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89814TL.jpg" alt="" title="DSC89814TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1481" /></a> auf die kleinen Dörfer, und Remerschied<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89820.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89820.jpg" alt="" title="DSC89820" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1482" /><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89832P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89832P.jpg" alt="" title="DSC89832P" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1494" /></a></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89833.jpg" alt="" title="DSC89833" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1484" /></a> durchqueren wir. Alles ist hier sehr hügelig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89804TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89804TL.jpg" alt="" title="DSC89804TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1485" /></a> auch die Bebauung in den Dörfern. In den Senken und durch die Orte fließen kleine, rauschende Bäche. Überall sind Haselnusssträucher mit langen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89741.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89741.jpg" alt="" title="DSC89741" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1486" /></a> ausgeblühten Rispen zu sehen, die persönlichen Pollenfeinde von Marlis, denen sie dieses Jahr aufgrund der Hyposensibilisierung glücklicherweise wieder auf Augenhöhe begegnen kann.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89838.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89838.jpg" alt="" title="DSC89838" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1487" /></a> Wir steigen dann steil in Serpentinen ins Aggertal ab und finden den Wanderparkplatz in Ortsmitte mit einem großen Zelt zugestellt, vor dem gerade mit lautem Hupen die zwei bunt beschrifteten Autos des Karnevals-Prinzenpaars Bianca und Volker I. anhalten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89844.jpg" alt="" title="DSC89844" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1488" /></a> Morgen abend steigt die erste Sitzung. In einem Bäckerei-Café machen wir preiswert Pause,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89845.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89845.jpg" alt="" title="DSC89845" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1489" /></a> dann zieht Marlis im Modeladen noch eine Schaufensterpuppe aus, weil sie ein schönes Hemd für mich entdeckt hat. Jetzt gehts zum Zwischenstopp nach <strong>Köln</strong>, dort haben wir uns auf Empfehlung das Brauhaus &#8220;Schreckenskammer&#8221; vorgenommen, bevor es mit einem der letzten ICE&#8217;s zurück nach Ludwigshafen geht. Das Bier in der Schreckenskammer läuft zu gut, wir brechen vorsichtshalber ab, zumal es den selbstverständlich erwarteten Grünkohl nicht gegeben hat. Im Brauhaus und auf der Straße sind Karnevalsspuren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89860.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89860.jpg" alt="" title="DSC89860" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1490" /></a> unübersehbar. Die Bahn gönnt uns 20 Minuten Zeitschriften-Sichtung im Bahnhof, nachdem der im Lokal noch pünktlich angezeigte Zug jetzt 25 Minuten Verspätung hat. Auf dem Bahnsteig stellt sich heraus, dass nur die eine Hälfte weiterfährt – die andere hat wohl ein Problem – und demzufolge wieder Stehen angesagt wäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89868.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89868.jpg" alt="" title="DSC89868" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1491" /></a> Ich erinnere mich an die Verbindungsauskunft, und tatsächlich: drei Minuten später fährt ein genauso schneller, allerdings mit Umsteigen in Frankfurt Flughafen. In dem sitzen wir gut, dafür hat er kein Wlan, die Veröffentlichung dieses Textes muss also bis zu unserer Ankunft in Ludwigshafen warten.</p>
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		<title>4. Februar: über Altenmünster zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 00:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abfahrt Bad Salzungen, ab Schweinfurt mit Bus ins Dorf Altenmünster/Ortsteil von Stadtlauringen (Ziel: Marianne Schäfer-Engelmann). Sehr schönes Dorf, viele Kontakte, alter Bauernhof. Rückfahrt nach LU. Heute stehen wir recht früh auf, wir müssen packen und um 9:41 fahren. Ideengeberin Marianne &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/02/05/4-februar-uber-altenmunster-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abfahrt Bad Salzungen, ab Schweinfurt mit Bus ins Dorf  Altenmünster/Ortsteil von Stadtlauringen (Ziel: Marianne Schäfer-Engelmann). Sehr schönes Dorf, viele Kontakte, alter Bauernhof. Rückfahrt nach LU.</strong></p>
<p>Heute stehen wir recht früh auf, wir müssen packen und um 9:41 fahren. Ideengeberin Marianne Schäfer-Engelmann, die wir am 18. Januar in Neuwied besucht haben, hat uns einen Ort genannt, in dem ihre Eltern sie am Kriegsende als Kind in Sicherheit gebracht hatten: <strong>Altenmünster</strong> in Unterfranken, heute Ortsteil von Stadtlauringen. Es liegt etwas abseits und ist schwer zu erreichen, passt aber gut in den Rückweg. Es geht nur mit dem Bus von Schweinfurt aus, und da nur eine sinnvolle Kombination am Tag: 12:24 Ankunft im Nachbarort Ballingshausen und 3 km Fußweg, zurück 17:36 ab Altenmünster. Marianne hat uns einige Hinweise auf den Bauernhof Goch gegeben, in dem sie einige Zeit gewohnt hat, zu den Kindern des Hofes und zu der Umgebung. Zuletzt war sie 1965 dort zu Besuch. Wir sollen für sie erkunden, was aus dem Bauernhof geworden ist und wer dort heute lebt.<br />
Die Detailvorbereitung machen wir im Zug. Marlis hatte schon nach dem Ort recherchiert, da gab es immerhin einen Wikipedia-Eintrag, der uns die Größe von 278 Einwohnern, drei Kirchen, einen Naherholungs-See, einen Pilgerhof und die Bürgermeister bis zur Eingemeindung aufzählt. Ein Zeitungsartikel berichtet, dass Norbert Gock (der Name stimmte nicht ganz!) 2009 91-jährig gestorben ist, und dass er der letzte Bürgermeister war und politisch und in Vereinen sehr viel für den Ort getan hat. Im Internet suchen wir die Seite von Stadtlauringen, finden die Telefonnummer der Stadt, ein paar Sätze zum Ortsteil und den Namen des Mitgliedes im Gemeinderat, der aus Altenmünster kommt. Marlis telefoniert und wird gleich mit Herrn Düring verbunden, der sich bestens in den Ortsteilen auskennt. Er sagt uns, wie wir vom Bus in Ballingshausen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88111.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1060" title="DSC88111" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88111.jpg" alt="" width="186" height="280" /></a> den neu gemachten Wanderweg nach Altenmünster finden, so dass wir nicht entlang der Straße laufen müssen. Wir erfahren die richtige Telefonnummer des Gemeinderats Ewald Köttler, unsere Recherche im Telefonbuch hatte nur die des Nebenerwerbshofes ergeben. Und Marlis ruft dort gleich an und erfährt von Frau Köttler, wann ihr Mann zu Hause ist und wer den Hof Gock, der nicht mehr bewirtschaftet wird, verwaltet. Bei Frau Warmuth meldet sich nur der Anrufbeantworter, aber offensichtlich kümmert sich schon das halbe Dorf um unser Anliegen. Wir sind jedenfalls kaum aus dem Bus in Ballingshausen ausgestiegen, kommt ihr Anruf. Natürlich kann Sie uns den Hof zeigen, sie hat dort auch lange gearbeitet, und ist etwa genauso alt wie unsere Ideengeberin Marianne. Wir laufen zur Seestraße und dann den Weg weiter, er ist komplett alsphaltiert und führt leicht bergab nach Altenmünster, das in einem flachen Talkessel liegt, also optimal für unsere Rollkoffer. Schon der Weg ist malerisch:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88126.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1061" title="DSC88126" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88126.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> das Dorf kommt uns förmlich entgegen, die Straße läuft neben uns auf dem Kamm, ein Bus fährt quasi im Himmel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88132A.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1062" title="DSC88132A" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88132A.jpg" alt="" width="280" height="131" /></a> die Felder sind in den Vertiefungen schneebedeckt, das Grün schaut raus. Und das Eis von gestern ist weggetaut. Wir erreichen das Dorf und müssen noch ein Hindernis umschiffen: der Weg ist von einem riesigen Reisighaufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88144.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1063" title="DSC88144" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88144.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> versperrt, der beim Zerlegen von gefällten Bäumen am Feuerlöschteich enstanden ist. Wir passieren den Pilgerhof, identifizieren einen aus dessen Scheune herausragenden Anbau mit hohen Fenstern als die Scheunenkirche, von der wir gelesen haben, und finden die Bushaltestelle, auf deren Plan unser Abfahrtsbus verzeichnet ist. Das Schild, das uns Herr Düring zur Lokalisierung des Gock-Hofes benannt hat: &#8220;Ellertshäuser See&#8221;, finden wir auch noch, da kommt uns Frau Warmuth<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88295TA.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1083" title="DSC88295TA" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88295TA.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a> schon hinter der evangelischen Kirche mit ihrem Elektrofahrrad entgegen. Nach ausführlicher Begrüßung rufen wir sofort die Nichte von Norbert Gock, Heidrun Kranig, an, die die Erbschaftsangelegenheiten regelt und uns gleich viel erzählt – es hätte endlos weitergehen können. Wir dürfen jedenfalls das ganze Haus ansehen, Frau Warmuth beginnt gleich mit der Führung. Norbert Gock war alleinstehend. Er hat den Hof eher nebenbei geführt und hatte dazu einige Mithelfer. Er hat sich intensiv um alle Belange des Dorfes gekümmert: als Bürgermeister, dann als Gemeinderat und zweiter Bürgermeister der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88269.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1064" title="DSC88269" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88269.jpg" alt="" width="186" height="280" /></a>Verbandsgemeinde, bei Flurbereinigung, Waldbereinigung, Jagd, Gartenbauverein und Nutzung des Ellertshäuser Sees, der auf der Gemarkung von Altenmünster liegt. Etwa 1990, über 70 Jahre alt, hat er die Bewirtschaftung des Hofes beendet, aber weiter im Haupthaus von 1935<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88166.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1065" title="DSC88166" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88166.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> gewohnt und dort kaum etwas verändert. Alles ist aufgeräumt und gepflegt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88196.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1066" title="DSC88196" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88196.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88233.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1067" title="DSC88233" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88233.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> es könnte ein Haus in einem Freilichtmuseum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88199.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1068" title="DSC88199" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88199.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88206.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1069" title="DSC88206" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88206.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> sein. Es gibt keinen Fernseher, keine Heizung, nur Öfen, und das Klo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88198.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1070" title="DSC88198" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88198.jpg" alt="" width="186" height="280" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88187LT.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1071" title="DSC88187LT" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88187LT.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> war noch lange im Hof. Marlis fotografiert wie besessen. Wir erfahren vieles über die Geschwister und den Zusammenhalt in der Familie und legendäre Familienfeste. Es gibt Fotobücher, in denen das Familienleben nachvollziehbar ist, und die von Marianne erwähnte Schwester Delfine öfter zu finden ist. Jetzt suchen die Erben nach einem angemessenen Käufer des Anwesens. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88183L.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1072" title="DSC88183L" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88183L.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88246.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1073" title="DSC88246" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88246.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88174.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1074" title="DSC88174" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88174.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88172.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1075" title="DSC88172" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88172.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><br />
Der ganze Ort macht einen harmonischen, stilvoll-gemütlichen Eindruck.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88157.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1080" title="DSC88157" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88157.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> Wir bekommen die kleine katholische Kirche und das Pfarrhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88158.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1076" title="DSC88158" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88158.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> gezeigt. Der alte Pfarrer ist leider vor einigen Tagen plötzlich verstorben, der jetzige ist für mehrere Gemeinden zuständig und wird das Haus erst nach einer Modernisierung beziehen. Eine für den Ort sehr wichtige Leistung des alten Pfarrers war die Schaffung des Pilgerhofes:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88252.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1077" title="DSC88252" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88252.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> in Folge der 1974 erfolgten Seligsprechung des Altenmünsterer Pfarrers Liborius Wagner aus dem 17. Jahrhundert wurde 1981 der seit 30 Jahren unbewirtschaftete Hof, auf dem Frau Warmuth geboren wurde, anlässlich eines Wagner-Jahres von der Diözese zu einer Pilgerstätte und Tagungshaus ausgebaut und die alte Scheune zur Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88259.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1078" title="DSC88259" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88259.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> umfunktioniert, indem in die Scheunendurchfahrt ein kleines Hauptschiff eingebaut wurde, ein überaus interessanter Bau. Wir werden dann zum Ellershäuser See gefahren, einem in den 50er Jahren angelegten Stausee, der heute der größte und Unterfranken ist.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88280T.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1079" title="DSC88280T" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88280T.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> Er war für die Bewässerung der Felder gedacht, das hat sich aber nie gelohnt, so blieb er für Erholung übrig. Am See gibt es das einzige Lokal des Ortes, ein einfacher, uriger Bau aus den 50er Jahren, der allerdings demnächst ersetzt werden soll. Wir kehren dort kurz ein, wandern in den Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88293.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1081" title="DSC88293" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88293.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> zurück und holen unser Gepäck. Wir besuchen noch kurz den Gemeinderat Ewald  Köttler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88296.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1082" title="DSC88296" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC88296.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a> und erfahren weiteres: der Ort war der erste der Gegend mit Kanalisation und asphaltierten Straßen. Im Dorf arbeiten heute noch alle zusammen, und dafür genügen zwei Vereine: die freiwillige Feuerwehr und der Gartenbauverein, der sich um das ganze Ortsbild kümmert. Konfessionsgrenzen spielen keine Rolle. Und so ist dieses kleine Dorf einer der wenigen Fälle ohne Schrumpfung und mit Kindern: die Nachkommen bleiben hier, und in begrenztem Maße gibt es Zuzug im Neubaugebiet. Schulen gibt es nur in der Umgebung, dafür aber Schulbusse, Läden gibt es keine. Heute gibt es nur noch einzelne Nebenerwerbs-Landwirte, die Felder werden im wesentlichen von größeren Höfen der Umgebung bewirtschaftet. Über die Kriegsereignisse, von denen Marianne noch berichtet hat, lässt sich nichts weiteres in Erfahrung bringen, Zeitzeugen leben nicht mehr.<br />
Wir müssen weg, der Bus um 17:36 kommt tatsächlich ein paar Minuten später fast für uns allein, das verwundert die Einheimischen. Sie hätten uns auch nach Schweinfurt gefahren, aber für uns kommt das natürlich nur in allergrößter Not in Frage. Die Heimfahrt mit der Bahn klappt im wesentlichen planmäßig. Jetzt sind wir voll mit Eindrücken, und stellen nach dieser Reisewoche fest, dass unsere Neugier wohl immer dafür sorgen wird, dass die Tage voll und spannend sind. Zu Lesen brauchen wir uns jedenfalls nichts mitnehmen, und einen Fernseher auf dem Zimmer brauchen wir auch nicht. Die heutige Technik mit Netbook, Smartphone, WLAN, Surfstick, GPS brauchen wir dafür umso mehr. Was wir heute gemacht und erlebt haben, wäre ohne das nicht gegangen. Ganz herzlichen Dank an alle, die uns heute so umfassend, selbstverständlich und begeistert mit Informationen versorgt und betreut haben!</p>
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