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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Architektur</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>6. Oktober: von Bad Kösen nach Bärenstein</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bad Kösen: Ortsrundgang. Fahrt nach Bärenstein im Erzgebirge (Ziel von mir), Spurensuche Wir stehen etwas früher auf, damit wir Bad Kösen besichtigen können, bevor wir die einzige Bahnverbindung nach Bärenstein im Erzgebirge erreichen. Das 325 m lange und 13 m &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/07/6-oktober-von-bad-kosen-nach-barenstein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Kösen: Ortsrundgang. Fahrt nach Bärenstein im Erzgebirge (Ziel von mir), Spurensuche</strong></p>
<p>Wir stehen etwas früher auf, damit wir Bad Kösen besichtigen können, bevor wir die einzige Bahnverbindung nach <strong>Bärenstein</strong> im Erzgebirge erreichen. Das 325 m lange und 13 m hohe Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103482.jpg" alt="" title="DS103482" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4700" /></a> erscheint durch seine exponierte Lage 30 m über der Saale noch gewaltiger. Gleich hinter unserem Hotel erwartet uns ein einmaliges technisches Denkmal: Die zwei Meter Gefälle der von den Portaer Mönchen künstlich angelegten kleinen Saale in die große Saale<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103471.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103471.jpg" alt="" title="DS103471" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4695" /></a> werden mittels eines zwei Meter breiten Wasserrades<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103469.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103469.jpg" alt="" title="DS103469" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4696" /></a> auf ein 139 m langes doppeltes Holzgestänge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103473.jpg" alt="" title="DS103473" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4697" /></a> von 1780 umgesetzt, das mit einer Periode von 24 Sekunden einen Meter hin- und her schwingt und die höhergelegene Pumpe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103476LF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103476LF.jpg" alt="" title="DS103476LF" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4698" /></a> im Soleschacht antreibt und oben im Gradierwerk das Wasser auf den Scheitel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103481.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103481.jpg" alt="" title="DS103481" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4699" /></a> zum Verrieseln hochpumpt. Hier oben ergibt sich eine schöne Sicht auf Saale, Schiffe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103486TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103486TL.jpg" alt="" title="DS103486TL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4701" /></a> und herbstliche Hänge mit Burgen, dahinter liegen die vier Kurkliniken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103488.jpg" alt="" title="DS103488" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4702" /></a> von Bad Kösen, hier stehen auch die repräsentativen Häuser. Drei davon tragen Spuren von Käthe Kruse als Wohnhaus, Werkstatt und Ateliers, 1912 zog sie hierher und begann ihre Puppenherstellung zunächst für den Eigenbedarf, nach dem Erfolg in Ausstellungen auch gewerblich in immer größerem Stil. Nach dem Krieg hat sie dann die Produktion nach Donauwörth verlagert und ist mit 85 Jahren in Murnau gestorben, umringt von jeder Menge Enkeln und Urenkeln. Die denkmalgeschützte Puppensammlung im ebenso denkmalgeschützten romanischen Steinhaus zeigt alle ihre Puppenentwicklungen. Beim Umsteigen in Weißenfels<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103493T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103493T.jpg" alt="" title="DS103493T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4703" /></a> werfen wir einen Blick auf die Saale, in Leipzig haben wir es etwas eilig, und in Chemnitz wird der gesamte Bahnhof mit einer riesigen flachen fabrikartigen Kopfbahnhofhalle mit dahinterliegenden Durchfahrtsgleisen komplett umgebaut und mit der Straßenbahn verknüpft. Wir erreichen unseren Zug der Erzgebirgsbahn, die durch bergige Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103505.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103505.jpg" alt="" title="DS103505" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4704" /></a> mit vielen Felskanten, engen Tälern, Schlösschen und Flüssen über Flöha, Zschopau, Warmbad, Thermalbad Wiesenthal, Annaberg-Buchholz und Cranzahl, wo der Anschluss an die Schmalspurbahn nach Kurort Oberwiesenthal am Fichtelberg besteht, tunnelfrei nach Bärenstein fährt und auf der tschechischen Seite des Pöhlbaches in Vejprty (Weipert) endet. Wir nutzen erstmals einen Bahnhof im Ausland, um unser Ziel in Deutschland zu erreichen, von hier ist es zum Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103523LT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103523LT.jpg" alt="" title="DS103523LT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4705" /></a> von Bärenstein einen Kilometer näher. Dies ist das letzte Themenziel, das wir ansteuern, die VEB Früchteverwertung Bärenstein war der erste der drei Getränkebetriebe, in dem ich direkt nach der Währungsunion im Sommer 1990 mit meiner damaligen Firma eine komplette vernetzte kaufmännische EDV-Lösung installiert habe. Den tschechischen Bahnhofsstil kennen wir schon: noch größere ungenutzte Gebäude, kleine, einfache Bahnsteige, viele Gleise. In Weipert hatte man nach der Wende offensichtlich größere Pläne, die auf die Dauer nicht aufgegangen sind: zwei geschlossene Hotels, mehrere leerstehende Läden, abgewrackte Marktstände begegnen uns auf dem kurzen Weg. Die grenzüberschreitenden Märkte wie an der polnischen Grenze funktionieren hier nicht mehr richtig, nur einige Händler stehen direkt an der Straße. Auf der tschechischen Seite ist es städtischer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103527.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103527.jpg" alt="" title="DS103527" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4710" /></a> es gibt Reihenbebauung und fünfstöckige Häuser, auf der deutschen Seite ist die Bebauung lockerer. Im Internet sehen wir, dass beide Orte eine gemeinsame, flussübergreifende Mitte planen. Schön kann man die Orte allerdings nicht nennen, in Bärenstein fallen allenfalls Rathaus, Schule und Kirche etwas auf, der Rest ist einfacher und teilweise nicht saniert, kein Wunder, nach dem Niedergang der DDR-Industrie sind hier nur erzgebirgisches Kunsthandwerk, etwas Tourismus und weniger als 50% der Bevölkerung übriggeblieben. Frau Richter im Reise- und Fremdenverkehrsbüro kümmert sich rührend um uns; die Standorte von zwei Betriebsteilen der Früchteverwertung werden klar, zwei Namen von damals fallen ihnen ein, und die Ortschronisten werden rausgesucht, mit Helmut Frank machen wir gleich einen Termin.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103531.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103531.jpg" alt="" title="DS103531" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4709" /></a> In dem Moment kommt Rosemarie Meyer vorbei, die im BT1 gearbeitet hat, jetzt wissen wir schon, dass die Verwaltung wohl eher im älteren BT1 war und komplett abgerissen ist, vom BT2 am Stadtrand sollen noch Grundmauern stehen. Auf dem Weg zu Herrn Frank steigen wir in den Hang zum Ort des BT1, dort steht ein Supermarkt; ich kanns nicht ganz mit meinen Erinnerungen in Einklang bringen. Helmut Frank<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103539.jpg" alt="" title="DS103539" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4706" /></a> empfängt uns munter und rüstig in seiner Wohnung im dritten Stock, er war zu DDR-Zeiten selbständiger Radio- und Fernsehmeister und lebte von Reparaturen, nach der Wende konnte er noch wenige Jahre ein Geschäft betreiben, bevor er in Rente ging. 2002 hat er mit anderen die 1200-seitige Chronik zum 475. Jubiläum des Ortes herausgebracht; er hat schon einen vierseitigen Abschnitt über den Betrieb herausgesucht und ausgedruckt. Daraus geht hervor, dass die Früchteverwertung zu DDR-Zeiten ein gut geführter Wachstumsbetrieb war, der sich deswegen im BT2, einer alten Brauerei, erweitert hatte. Nach der Wende wurde er privatisiert, mit den neuen Eigentümern ging es zunächst erfolgreich weiter, wir haben es so verstanden, dass nach den fünf Jahren Karenzzeit, die von der Treuhand für die Zuschüsse gesetzt waren, die neuen Eigentümer den Betrieb in Konkurs gehen ließen und verschwanden. Er kann uns genau die Grundstücke beschreiben, auch die Hausnummern sind klar, morgen schauen wir das noch genauer an. Kurz gehen wir auf die jetzige Situation und Entwicklung in Bärenstein ein, die er grundsätzlich positiv sieht, auch wenn einige Industrie nicht überlebt hat und viele abgewandert sind. Wir werden wie verabredet abgeholt und auf den Bärenstein,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103532.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103532.jpg" alt="" title="DS103532" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4707" /></a> einen 898 m hohen Basaltkegel 200m über dem Ort und weithin zu sehen, abgeholt, die Straße ist gleichmäßig steil und gut ausgebaut. Das alte Berghotel hat einen integrierten Aussichtsturm, der weithin sichtbar die Baumkronen überragt; unser Zimmer ist geräumig, aber einfacher als wir das vom Bild her erwartet hatten, der Preis ist allerdings auch entsprechend günstig. Ich rufe den früheren Betriebsleiter der Früchteverwertung an, an den sich Frau Meyer erinnert hat und dessen Name mir bekannt vorkommt; er ist einer der wenigen auf der Reise, der keine Auskunft geben will, was ich respektiere. Er dürfte allerdings auch einer der wenigen direkt Betroffenen sein, da er wahrscheinlich sowohl in den erfolgreichen DDR-Zeiten und bis zum Ende des Betriebes eine leitende Funktion hatte. Er macht einen verbitterten Eindruck und deutet an, dass er der Treuhand ein Gutteil Schuld am Niedergang gibt. Wir gehen zum Essen; der Service ist etwas wortkarg-sächsisch-nuschelnd und nicht besonders bemüht, das ist eher am unteren Ende der Skala und passt nicht zu den vielen Paketangeboten, die das Hotel anpreist. Seltsam mutet auch der Stil mit den bis auf einen reservierten Tischen an, obwohl keiner kommt, das ist uns schon am Dienstag im Staatsweingut passiert und erinnert mich an sozialistische Zeiten, alles keine Gründe wiederzukommen, auch wenn die Gegend für Wandern oder Winter durchaus interessant ist. Kaum sind wir auf dem Zimmer, zieht die erwartete Kaltfront mit Regen durch, es wird windig und kalt.</p>
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		<title>2. Oktober: über die Wartburg nach Arnstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 09:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt über Eisenach nach Arnstadt mit Besichtigung der Wartburg Der Himmel ist gnadenlos blau, am Vormittag starten wir aufgeregt in Ludwigshafen zur letzten Reise, wie immer durch Mannheim. Die Route des ICE ist geplant verändert; wegen Bauarbeiten läuft es dieses &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/03/2-oktober-uber-die-wartburg-nach-arnstadt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt über Eisenach nach Arnstadt mit Besichtigung der Wartburg</strong></p>
<p>Der Himmel ist gnadenlos blau, am Vormittag<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103081AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103081AT.jpg" alt="" title="DS103081AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4606" /></a> starten wir aufgeregt in Ludwigshafen zur letzten Reise, wie immer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103084T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103084T.jpg" alt="" title="DS103084T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4607" /></a> durch Mannheim. Die Route des ICE ist geplant verändert; wegen Bauarbeiten läuft es dieses Wochenende<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103089.jpg" alt="" title="DS103089" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4608" /></a> über <strong>Frankfurt-West</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103095.jpg" alt="" title="DS103095" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4609" /></a> und Gießen nach Kassel. In Bachs Geburtsstadt <strong>Eisenach</strong> machen wir einen Zwischenstopp, beim letzten Stadtbesuch hat es nicht für die <strong>Wartburg</strong> gereicht, heute ist das Wetter auch viel geeigneter. Die Stadtbusse fahren in Eisenach am Sonntag selten; wir machen nicht lange rum und starten zu Fuß, nach einer flotten Dreiviertelstunde durch die volle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103103.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103103.jpg" alt="" title="DS103103" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4610" /></a> verkaufsoffene Fußgängerzone sind wir oben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103108D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103108D.jpg" alt="" title="DS103108D" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4611" /></a> Hier ist es belebt, aber nicht überfüllt, die Anlage selbst ist frei zugänglich und lange offen. Die charakteristischen Fachwerkgänge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103115FP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103115FP.jpg" alt="" title="DS103115FP" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4612" /></a> erkennen wir sofort, den Rest nicht. Die Anlage thront auf einer 200 Meter über Eisenach liegenden Bergspitze mit besonders heute phantastischer Sicht in alle Richtungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103112TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103112TL.jpg" alt="" title="DS103112TL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4613" /></a> und direkt auf den Großen Inselsberg. Die Ursprünge stammen aus dem 11. Jahrhundert von Ludwig dem Springer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103118.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103118.jpg" alt="" title="DS103118" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4615" /></a> ein entsprechend restaurierter Wohnraum im italienisch angehauchten Palas kommt in der Führung sogar vor. Besonders auffällig sind der zweite<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103122.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103122.jpg" alt="" title="DS103122" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4616" /></a> Wohnraum im selben Grundriss, jedoch komplett ausgekleidet mit Glasmosaiken zum Leben der heiligen Elisabeth, die von hier aus im 12. Jahrhundert nach Marburg gegangen und mit 24 Jahren gestorben ist, sowie der Sängersaal und der reich dekorierte Rittersaal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103131AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103131AL.jpg" alt="" title="DS103131AL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4617" /></a> aus dem 19. Jahrhundert, bei dessen Architektur Franz Liszt mitgewirkt hat, so dass er einen hervorragenden Ruf als Konzertsaal hat. Zu Luthers Zeit als Junker Jörg war die Burg in großen Teilen verfallen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103133.jpg" alt="" title="DS103133" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4618" /></a> sie eignete sich daher bestens als Versteck, da dort niemand suchte. Wir sehen seine Stube mit dem mittlerweile komplett von Touristen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103135TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103135TL.jpg" alt="" title="DS103135TL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4619" /></a> abgekratzten Tintenfleck, wo er das neue Testament übersetzt hat. Die Wartburg hat etwas Spezielles, wenn nicht Einmaliges: Die Anlage ist in keiner Weise geordnet oder stilrein, eher eine Sammlung von Ideen und Bedarf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103142PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103142PL.jpg" alt="" title="DS103142PL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4620" /></a> jeweiliger Generationen. Die Lage auf dem 400 Meter hohen Felsen ist exponiert, und es fanden geschichtsträchtige Ereignisse statt: Elisabeth von Thüringen, Minnesänger, Luther, Goethe, Wartburgfest, Liszt, Wagner.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103152.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103152.jpg" alt="" title="DS103152" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4622" /></a> Mit dieser Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass die Burg im 19. Jahrhundert schon als nationales Denkmal galt und praktisch neu mit alten Bezügen aufgebaut wurde. In der Vorburg ist mittlerweile ein Nobelhotel ansässig, über den Parkplatz und den Burgweg gehen wir durch bergige, gut erhaltene Villenviertel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103157.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103157.jpg" alt="" title="DS103157" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4623" /></a> die uns an das Briller Viertel in Wuppertal erinnern, zum Bahnhof zurück. Planmäßig erreichen wir, jetzt schon im Dunkeln, <strong>Arnstadt</strong>-Süd und gehen direkt zum überraschend großen Komplex des Brauhaus-Hotels. Hier wurden nach der Wende die historischen Backsteingebäude der Felsenkellerbrauerei zu einem Park mit Brauerei, Biergarten, Hotel, Stadthalle und Saunapark ausgebaut, schön am Hang gelegen. In der großen Brauerei-Gaststätte ist noch richtig was los, natürlich essen wir hier, das Zentrum kennen wir ja schon, und auf zwei Kilometer Fußweg sind wir nicht besonders scharf. Wie üblich bin ich am ersten Reisetag früh müde und schlafe erstmal eine Runde. Um Mitternacht ist dann Anstoßen dran, in dieser Gegend natürlich mit Rotkäppchen trocken, sonst nicht gerade unsere Hausmarke: Wir haben uns vor 16 Jahren kennengelernt!</p>
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		<title>26. September: über Senftenberg zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 18:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Senftenberg: zweieinhalb Stunden Rundgang und Spurensuche (Ziel von mir), Rückfahrt nach Ludwigshafen Morgens verabschieden wir uns im Hotel. Das Zimmer war etwas größer als die einfachsten, aber nicht besonders ausgestattet, der Preis war im Vergleich hoch, das Frühstück ok, aber &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/26/26-september-uber-senftenberg-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Senftenberg: zweieinhalb Stunden Rundgang und Spurensuche (Ziel von mir), Rückfahrt nach Ludwigshafen</strong></p>
<p>Morgens verabschieden wir uns im Hotel. Das Zimmer war etwas größer als die einfachsten, aber nicht besonders ausgestattet, der Preis war im Vergleich hoch, das Frühstück ok, aber nichts besonderes, höchstens die Spreewaldgurken und der Kürbis. Auch die Bedienung ist hier etwas rustikaler. Marlis sagt das dem Hotelier, der reagiert etwas ungehalten und arrogant; seine Argumente gelten für andere, preiswertere Gegenden viel stärker. Aber Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, offensichtlich – wir haben es erlebt – ist der Spreewald sehr beliebt, und das Hotel liegt an der Anfahrtstraße zu den Kahnhäfen ganz in der Nähe der Parkplätze, also extrem günstig. Als wir dann gehen, merkt der Hotelier, das er wohl etwas übertrieben hat, und schenkt uns eine Packung Spreewaldgurken, immerhin!<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102877L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102877L.jpg" alt="" title="DS102877L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4565" /></a> Heute ist es warm, der Himmel blau, so kommen wir nach Senftenberg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102907.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102907.jpg" alt="" title="DS102907" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4575" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102878.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102878.jpg" alt="" title="DS102878" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4566" /></a> ein Ziel von mir, der zweite Ort, wo ich nach der Wende eine komplette Datenverarbeitung in einem Getränkebetrieb installiert habe. Heute morgen habe ich recherchiert und bin auf eine Seite mit den Getränkekombinaten in der Gegend gestoßen: VEB Getränkekombinat Cottbus, darin VEB Getränke Senftenberg, Betriebsteil I Abfüllbetrieb Spremberger Str. 15, und Betriebsteil II alkoholfreie Getränke Briesker Str. 15 (vormals A. Braunwarth &#038; Sohn KG, Fabrik alkoholfreier Getränke und Biergroßhandlung, 1976 enteignet). Der zweite Teil kommt mir bekannter vor, auf dem Stadtplan hatte ich die Straße schon vorher ins Auge gefasst, auch der Name Braunwarth könnte der der Inhaber nach der Wende gewesen sein. Damals war Senftenberg vom Braunkohleabbau in der DDR geprägt und schwer dreckig; anderes habe ich nicht mitbekommen. Beim Recherchieren bin ich auf viele neue Aspekte gestoßen, das fließt in den folgenden Bericht ein. Der Bahnhof ist groß und behindertengerecht, aber komplett leer, dafür ist davor ein Servicestore, der auch ganz offiziell Gepäckaufbewahrung macht. Als erstes suchen wir den Betriebsteil I auf. Dort erkennen wir gleich einen Hof voll Getränkekisten und ein modernes Gebäude, Getränkefachgroßhandel Schenker. Die Dame an der Pforte kann uns einiges erklären: Schenker hat das gleich nach der Wende übernommen und erweitert, ich kann mich hier an nichts erinnern, auch nicht die Straße, wir kommen überein, dass es der andere Betriebsteil sein muss, an dessen Stelle jetzt ein Pitstop stehen soll. Ich habe vom Theater &#8220;Neue Bühne&#8221; gelesen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102905.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102905.jpg" alt="" title="DS102905" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4576" /></a> und vom Bauhaus-Schulgebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102890.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102890.jpg" alt="" title="DS102890" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4567" /></a> beides ist am selben Platz in der Rathenaustraße auf dem Weg in die Innenstadt, das steuern wir zunächst an. Und: der Komplex ist von Bruno Taut gebaut, der uns schon in Hiddensee mit dem Karusel begegnet ist. Das Theater hat die Stadt dem sowjetischen Stadtkommandanten zu verdanken, der nach dem Krieg eine aktive Laienschauspieltruppe der Bergarbeiter vorgefunden hatte, und ihnen die Turnhalle der Rathenauschule aus Spielstätte zugeordnet hat. Daraus ist in der DDR ein Dreispartentheater mit professionellen Schauspielern geworden, nach der Wende konnte nur noch die Sparte Schauspiel erhalten werden; Senftenberg ist damit die kleinste Stadt Deutschlands mit einem Stadttheater mit eigenem Ensemble, erzählt uns der technische Direktor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102885.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102885.jpg" alt="" title="DS102885" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4568" /></a> den wir auf dem Theatergelände treffen. Er zeigt uns die Bühne mit dem 250 Plätze fassenden Zuschauerraum, und das noch begeisterter, als er von unserem Projekt erfährt. Die Truppe spielt von 400 jährlichen Aufführungen über 100 auf anderen Bühnen, auch in Süddeutschland und der Schweiz. Viele namhafte Schauspieler haben hier gelernt. Er erzählt von der umfassenden Konversion in der Stadt von der Braunkohle weg zu neuen Technologien und Tourismus, die hart war und ist und einen deutlichen Einwohnerschwund gebracht hat; insgesamt sei sie aber gut gelungen und die Stadt heute ausgesprochen lebenswert. Das finden wir beim weiteren Durchgehen ebenfalls: Die Bahnhofstraße ist ungewohnt belebt und gut saniert, fast alle Läden sind besetzt und von besserem Niveau, die Stadt sieht einladend aus und ist gut beschildert. Fast alle, denen wir begegnen, strahlen Selbstbewußtsein und Offenheit aus, das spricht für das Lebensgefühl hier. Die Briesker Straße 15 kommt mir bekannter vor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102893.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102893.jpg" alt="" title="DS102893" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4569" /></a> auch wenn dort der Pitstop steht; das Straßenbild passt eher, das Wohnhaus Braunwarth<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102894.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102894.jpg" alt="" title="DS102894" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4570" /></a> steht noch, wenn auch anders gestrichen und Anwaltskanzlei Braunwarth. Vom Betrieb steht nichts mehr; in der rückseitigen Sackgasse, die als Braunwarth-Anschrift ausgewiesen ist, treffen wir Frau Höna,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102898.jpg" alt="" title="DS102898" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4571" /></a> die hier ein Elektrogeschäft betreiben, sie erzählt uns, dass die Braunwarths es noch kurz mit dem Betrieb und den alten Maschinen versucht haben, das Gelände aber bald verkauft haben, nachdem klar war, dass die Einzelhandelsketten ihre Getränke nicht listen würden. Die Braunwarth-Nachkommen sind über ganz Deutschland verteilt, an einem Getränkemarkt weiter hinten in der Straße ist noch einer beteiligt. Auch sie berichtet von der positiven Entwicklung der Stadt; unsere Zeit wird knapp, wir hätten uns gern noch länger mit ihr unterhalten. Durch die gut erhaltenen Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102901.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102901.jpg" alt="" title="DS102901" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4572" /></a> gehen wir in die Innenstadt, der kleine runde Innenstadtkern ist malerisch, besonders um den Markt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102903.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102903.jpg" alt="" title="DS102903" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4573" /></a> auch hier steht eine Postmeilensäule<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102904.jpg" alt="" title="DS102904" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4574" /></a> aus dem 18. Jahrhundert wie in Lübbenau, nahezu alles ist saniert, sogar in den Hinterhöfen, die Läden sind ansprechend, die Stadt ist für Montag mittag gut belebt. Nach unserem Eindruck ist das die in sich stimmigste und funktionierende Kleinstadt im Osten, die wir gesehen haben, dabei hatten wir gar keine Zeit, die touristischen Ziele wie das Schloss und den 13 km² großen See anzusehen. Der Besuch ist eine Überraschung, das hatte ich nicht erwartet. Ein wenig Angst haben die Bewohner allerdings wegen des steigenden Grundwasserspiegels nach Beendigung des Braunkohlentagebaus; der füllt zwar ihren See, vielleicht aber bald auch ihre Keller. Die recht knappen Bahnanschlüsse in Falkenberg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102909.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102909.jpg" alt="" title="DS102909" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4577" /></a> und Leipzig klappen gut, wir fahren durch Naumburg, das letzte Ziel unserer Ideengeber, das auf der letzten Fahrt drankommt, und das Weingebiet Saale-Unstrut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102915A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102915A.jpg" alt="" title="DS102915A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4578" /></a> eine schöne Landschaft. Irgendwann bemerken wir, dass an der Tischgruppe links ein guter Bekannter aus Ludwigshafen sitzt, wir begrüßen uns herzlich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102921.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102921.jpg" alt="" title="DS102921" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4579" /></a> Mit dem Beginn von Hessen dämmert es, reibungslos kommen wir von dieser vorletzten und längsten Reise wieder in Ludwigshafen an.<br />
Diese erstaunlich häufigen Begegnungen reißen nicht ab; zwei Tage später auf dem Weg zur Arbeit nach Frankfurt nimmt unsere Ideengeberin Yvette, die schon einige Kommentare geschrieben hat, ihre Reservierung nach Berlin neben mir ein.</p>
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		<title>23. September: Oderbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern. Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/23-september-oderbruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern.<br />
Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen</strong></p>
<p>Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der Empfang ist zu schlecht. Wir haben Fahrräder vom Hotel, zunächst passt es Marlis nicht, da ohne Rücktritt, aber sie laufen leicht und sie gewöhnt sich dran. Auf Nebenwegen entlang der Hauptstraße nach Polen fahren wir mit Rückenwind am Nordhang, der das Oderbruch begrenzt, über Schiffsmühle und Altenglietzen durch ruhige und recht ursprüngliche, verschlafene Dörfer entlang der Alten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg" alt="" title="DS102506TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4470" /></a> und Stillen Oder nach Hohenwutzen. Dort führt die Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg" alt="" title="DS102520" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4471" /></a> zu unserem zweiten Abstecher nach <strong>Polen</strong>: vorbei an Komplexen von verlassenen Grenzkontrollgebäuden nähern wir uns einer Kulisse von nicht mehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg" alt="" title="DS102519AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4472" /></a> genutzten Industrieanlagen, die den Rahmen für einen umfänglichen Polenmarkt bilden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg" alt="" title="DS102522" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4473" /></a> Hier gibts fast alles, von Zigaretten über Baumarktartikel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg" alt="" title="DS102528" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4474" /></a> Klamotten und Gartenkitsch, Gemüse und Raubkopien. Vielleicht ein Drittel billiger als bei uns, ob das das Qualitätsrisiko aufwiegt? Nur der Sprit ist eindeutig 40 Cent billiger, die Reservekanister gibts auch in Massen, schließlich kann man sonst mit einem Tank nur 20 € sparen, weiter als 20 km sollte man dafür nicht fahren, von der Zeit abgesehen. Der bizarre Eindruck reicht uns bald, viel los ist hier auch nicht. Wahrscheinlich lief das früher besser, allerdings dürfte die sowieso strukturschwache grenznahe deutsche Region mit den Märkten ihre Probleme haben. Wir rauschen bei Rückenwind am deutschen Oderufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg" alt="" title="DS102545AT" width="280" height="113" class="alignright size-full wp-image-4477" /></a> meist auf dem Deich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg" alt="" title="DS102539" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4475" /></a> Richtung Zollhaus. Die Landschaft links ist von der grün gesäumten Oder und den Hügeln am polnischen Ufer bestimmt, rechts im Bruch ist sie von Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg" alt="" title="DS102544" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4478" /></a> geprägt und gegliedert von schönen Alleen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg" alt="" title="DS102547" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4479" /></a> kleinen Dörfern und Flussläufen. Entstanden ist das durch die Begradigung und Umlegung der Oder von der westlichen auf die östliche Seite des Urstromtales und Durchbruch bei Hohenwutzen unter dem alten Fritz ab 1747; mit der folgenden Eindeichung wurde das Tal trockengelegt, die ersten Kolonistendörfer stammen von 1753. Durchzogen wird der ganze Bruch von der mäandernden Alten Oder und vielen toten Seitenarmen. Wir überqueren die alte Eisenbahnbrücke nach Polen; die Strecke ab Wrietzen ist nach dem Krieg abgebaut worden, heute wird die Trasse als Radweg genutzt, die Brücke ist gesperrt und wurde bisher nur bei grenzübergreifenden Marathonläufen wieder genutzt. Wir erreichen Zollbrücke,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg" alt="" title="DS102554" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4480" /></a> bestehend aus einigen Häusern, einem Deichdurchlass, einem Ausflugs-Gasthaus mit Fremdenzimmern, hier sammeln sich die Radfahrer und Autoausflügler. Wir essen Kleinigkeiten, leider sind alle Bedienungen eher unfreundlich. Auf der anderen Straßenseite ist ein neuer Komplex, das Dammhaus, mit Kunst und Gastronomie, sieht anspruchsvoll aus, ist aber geschlossen. Auf dem Weg ins Bruch liegt das Theater am Rand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg" alt="" title="DS102566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4481" /></a> ein in der Gegend mittlerweile recht bekanntes Theaterprojekt mit einem alten Fachwerkhaus als Eingang und Zelten und einer einfachen gezimmerten Freilichtbühne im Garten. Wir fahren weiter nach Neulietzegöricke, einem der ersten Dörfer im Oderbruch, man erkennt oft noch den ersten Haustyp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg" alt="" title="DS102574" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4482" /></a> in unterschiedlichem weiteren Ausbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg" alt="" title="DS102572" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4483" /></a> und mit Hofgebäuden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg" alt="" title="DS102571" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4484" /></a> man arbeitete wohl auf staatlichen Domänen. Über kleine ruhige Wege, jetzt mit etwas Gegenwind, der Marlis zu schaffen macht, passieren wir Altreetz und kommen nach Altranft, alles sehr verschlafene Orte. Unterwegs fahren wir an Rübenhaufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg" alt="" title="DS102588" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4485" /></a> vorbei und werden mit der aktuellen Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg" alt="" title="DS102592" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4486" /></a> konfrontiert, offensichtlich ist Maisernte. Die Felder werden komplett maschinell abgeerntet und die ganzen Pflanzen gehäckselt, dauernd begegnen wir den Riesenschleppern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg" alt="" title="DS102594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4487" /></a> mit großen Anhängern, die die Schnitzel abtransportieren. Die rasen dermaßen über die schmalen Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg" alt="" title="DS102596" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4488" /></a> manchmal mit Kopfsteinpflaster, dass wir öfter anhalten und uns vorsichtshalber in die Wiese verdrücken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg" alt="" title="DS102608" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4489" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg" alt="" title="DS102612" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4490" /></a> In Altranft ist ein kleines Schlösschen mit Freilichtmuseum, das sehen wir um die Uhrzeit nur am Rande. Der Radweg an der Straße nach Bad Freienwalde fährt sich trotz welligem Gelände am Bruchrand flott. Im Ort angekommen, entscheiden wir uns, das Besichtigungsprogramm hier zu Fuß zu machen, unten am Schlosspark stellen wir die Räder ab. Am Hang im schönen Park liegt das kleine, 1798 errichtete Schloss mit Teehaus, dessen Park von Lenné gestaltet ist und das bis zu seinem Tod Walter Rathenau gehörte. Durch steile Straßen mit schönen, leider verfallenden Villen und Treppenabstieg durch Wald erreichen wir das in einem Taleinschnitt abseits liegende <strong>Kurviertel</strong>, der gepflegte Kurpark mit Teich bildet die Verbindung zum Ortsrand, imposant sind die sich an den Parkseiten gegenüberstehenden alten, sanierten Gebäude des Kurmittelhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg" alt="" title="DS102619" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4491" /></a> und des Kurhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg" alt="" title="DS102618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4492" /></a> mit Wandelhalle, dahinter liegt, von bewaldeten Bergen mit altem Aussichtsturm eingeschlossen, die moderne Kurklinik. Hier geht es hauptsächlich um orthopädische Probleme, die Beweglichkeit ist oft eingeschränkt, mit der Stadt selbst hat das Kurviertel also wenig zu tun. Über den Turmrundweg – hier kann man ein Turmdiplom erwandern – durch Wald und über Treppen erreichen wir die Sportstadien und die <strong>Sprungschanzen</strong>. Es ist erstaunlich, dass sich an so einem niedrig gelegenen Ort eine solche Wintersport-Tradition gehalten hat. Das liegt wohl am kontinentalen Klima und der geschickten Hanglage. Die vier Schanzen bieten alles von ganz klein bis groß;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg" alt="" title="DS102621L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4493" /></a> die Landehänge sind mit grünen Matten belegt, die Auslaufzonen mit Rasen bewachsen. Die Geräte im Auslaufbereich scheinen Schneekanonen zu sein. Wir können uns nicht ganz vorstellen, das man ohne weitere Präparation im Sommer darauf springen kann. Das bekommen wir sicher noch raus; groß steht hier die Anschrift des Wintersportvereins – unser Hotel. Die direkte Straße von hier führt seitlich auf den Kurpark am Kurmittelhaus; die verfallenden Villen und Häuser, oft als Pensionen gekennzeichnet, verweisen auf bessere Zeiten. Die direkte, leicht abfallende Straße vom Kurpark in den Ort scheint dagegen eine der attraktivsten Wohngegenden zu sein; hier sind die Häuser und Villen, oft in schöner Hanglage, fast alle in gutem Zustand. Wir kommen in der Dämmerung an unsere Fahrräder und fahren mit Licht zum Hotel und beenden damit unsere bisher längste Fahrradtour. Wir kaufen im Kaufland gegenüber unseren Getränkebedarf und gehen ins Restaurant der Hotelchefin daneben, einen runden wintergartenartigen Nachwendebau mit vielen Plätzen, heute, im Gegensatz zu gestern, leer. Die  Gerichte sind zwar einfach, aber phantasievoll zusammengestellt, wir sind zufrieden. Einmalig ist, dass wir bei einer so niedrigen Rechnung sowohl einen Gruß aus der Küche als auch einen Schnaps aufs Haus bekommen. </p>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>17. September: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis In unserem denkmalgeschützten, schick ausgebauten Hotel schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten, ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/17-september-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis</strong></p>
<p>In unserem denkmalgeschützten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg" alt="" title="DS101969" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4331" /></a> schick ausgebauten Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg" alt="" title="DS101972" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4332" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg" alt="" title="DS102007FA" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4338" /></a> schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg" alt="" title="DS101963" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4330" /></a> ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen wir oben ins KaDeWe. Die Auswahl ist riesig, die Abrechnung unübersichtlich, die Gäste alle Touristen. Danach gehts zu meinem Wunschziel: Fast 20 Jahre lese ich die <strong>taz</strong>, schon immer wollte ich den Betrieb mal von innen sehen. In der Heinrich-Böll-Stiftung versammeln sich die Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung; Marlis nutzt die Zeit in Berlin-Mitte,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg" alt="" title="DS101979" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4333" /></a> schaut sich den Touristenrummel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg" alt="" title="DS102001" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4334" /></a> am ehemaligen Checkpoint Charlie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg" alt="" title="DS102004" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4335" /></a> an, trifft auf eine Demo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg" alt="" title="DS101994" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4336" /></a> und geht über den Gendarmenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg" alt="" title="DS101998" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4337" /></a> Die Versammlung ist mit etwa 300 Genossen gut besucht und alle Stühle genau voll, die Präsentationen sind gut vorbereitet, manche inhaltliche Stellungnahme von RedakteurInnen, besonders von Ulrike Herrmann, beeindruckt aufgrund ihrer scharfen Analyse. Die Diskussionsbeiträge sind auf hohem Niveau, der Umgang ist erstaunlich offen, hilfsbereit und solidarisch, die Leitung durch den Aufsichtsrat Hermann-Josef Tenhagen souverän. Es ist ein echtes Erlebnis, richtig spannend. Marlis stößt zum Buffet wieder dazu, danach geht es zur Verleihung des <a href="http://www.taz.de/taz-Panter-Preis-Verleihung-2011-/!78293/">taz-Panter-Preises</a> für Helden des Alltags ins gegenüberliegende Deutsche Theater von 1850.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg" alt="" title="DS102015" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4341" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg" alt="" title="DS102016" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4342" /></a> Hier sind es bestimmt 500 Gäste. Aus den vielen eingesandten Projekten sind sechs zur Präsentation ausgewählt; ausgefallen begleitet von der Band Erdmöbel präsentieren zwei ModeratorInnen, Katrin Bauerfeind und Gereon Asmuth von der taz, der das übrigens mindestens genauso gut macht, die Protagonisten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg" alt="" title="DS102020AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4343" /></a> Jurymitglieder halten die Laudatio auf die zwei Preisträger &#8211; der Jury und der Leserwahl. Über die Projekte berichtet die taz ausführlich; auch uns hat das Preisträger-Projekt von Kazim Erdogan zur Kommunikation türkischstämmiger Männer sehr beeindruckt. Die kurzweilige Veranstaltung mit niveauvollen Redebeiträgen klingt mit einer Party<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg" alt="" title="DS102027" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4344" /></a> im ganzen Haus aus, es macht Spaß, die Gäste zu beobachten, allein schon der Kleidungsstil ist lockerer, manchmal auch gewagter, als wir es von solchen Veranstaltungen gewohnt sind. Gegen Mitternacht verlassen wir das Fest, die S-Bahn ärgert uns noch etwas mit ihrem Baustellen-Pendelverkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße, genau auf unserer Strecke. Etwas uneins sind wir uns heute abend schon, ich wäre noch länger geblieben, ich bin auf Veranstaltungen gern lange und finde es am Ende, unter dem harten Kern, immer am interessantesten, Marlis ist müde. Die Situation hatten wir länger nicht, heute lösen wir sie nicht besonders elegant, ich lasse mir etwas die Laune verderben und gehe mit. Bestimmt finden wir da in Zukunft souveränere Lösungen. Immerhin kommen wir bald ins Bett, bestimmt nicht verkehrt für morgen.</p>
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		<title>4. September: Regensburg</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regensburg: Stadtrundgang Heute lassen wir es ruhiger angehen. Regensburg besuchen wir aus eigenem Interesse, ohne konkrete Aufgaben. Wir haben nichts Spezielles vorbereitet. Wir starten mit Ausschlafen, Texten, Lesen und Frühstücken in einem zum gegenüberliegenden Dom passenden Raum. Gegen Mittag laufen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/04/4-september-regensburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regensburg: Stadtrundgang</strong></p>
<p>Heute lassen wir es ruhiger angehen. Regensburg besuchen wir aus eigenem Interesse, ohne konkrete Aufgaben. Wir haben nichts Spezielles vorbereitet. Wir starten mit Ausschlafen, Texten, Lesen und Frühstücken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101261FT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101261FT.jpg" alt="" title="DS101261FT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4123" /></a> in einem zum gegenüberliegenden Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101256FT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101256FT.jpg" alt="" title="DS101256FT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4124" /></a> passenden Raum. Gegen Mittag laufen wir los, ich habe von einem früheren Kurzbesuch eine grobe Idee der Stadt. Zwischendurch schauen wir Schaufenster an, es gibt originelle Geschäfte, wenn auch nichts, was wir unbedingt haben wollen, die Ziele für Montag lassen also auf sich warten. Bei dem heute noch schönen Wetter gehts gleich zur Steiernen Brücke, das Muss in Regensburg. Die Donaubrücke aus dem 12. Jahrhundert war damals die Brücke schlechthin, ein technisches Wunderwerk, und das Vorbild für die Prager Karlsbrücke 200 Jahre später. Sicher ist sie auch ein wesentlicher Aspekt für den Weltkulturerbe-Status seit 2006. Dazu passend gibt es im alten rechten Brückenhaus eine Ausstellung in historischem Ambiente mit groben Balkendecken und -stützen mit allen Hintergründen in modernster Präsentation. Das ist auch wichtig; die Stadtprospekte sind unvollständig, uneinheitlich und nicht immer richtig, da gibt es bessere Beispiele. Eine Stadt mit der Wirtschaftskraft und den Tourismusmassen sollte mehr hinbekommen. Zu Füßen des Gebäudes an der Donau liegt die &#8220;Wurstkuchl&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101269.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101269.jpg" alt="" title="DS101269" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4126" /></a> ein kleines Gebäude, das schon beim Brückenbau als Kantine gedient haben soll, und nur hausgemachte kleine Bratwürste auf Kraut serviert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101268.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101268.jpg" alt="" title="DS101268" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4127" /></a> natürlich mit Bier oder Wein. Sowas geht nur hier mit dem historischen Hintergrund. Von der Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101271.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101271.jpg" alt="" title="DS101271" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4128" /></a> ergibt sich ein malerischer Blick auf die Altstadtfront am Donauufer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101278.jpg" alt="" title="DS101278" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4129" /></a> auf der anderen Seite liegt der zum Erbe gehörende Stadtteil Stadtamhof, früher sicher Auslagerungsbereich für Spital und ähnliches, vielleicht auch Wohngebiete, heute eine Insel durch den nördlich verlaufenden Schleusenkanal, der für die Schiffbarkeit der Donau über Regensburg hinaus und den Main-Donau-Kanal nötig war. Wir gehen zurück über die Donauinseln und den Eisernen Steg von 1901<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101287DTA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101287DTA.jpg" alt="" title="DS101287DTA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4130" /></a> mit erneutem Altstadtblick. Durch stille Altstadtgassen im Westen kommen wir zum Stadttheater, hier beginnt die belebte Zone mit Kneipen, Läden, Sehenswürdigkeiten und geschlossenem Altstadtbild. Regensburg kommt zugute, dass es hier nie Brände oder Zerstörungen gab, daher gibt es sogar noch Reste aus der Römerzeit. Die Stadt war immer weltlich orientiert, auf Handel ausgerichtet und früh protestantisch; hier wurden Kaiser gekrönt, und von 1663 bis 1806 tagte hier der immerwährende Reichstag, dessen Entscheidungen der Kaiser nicht übergehen konnte. Nach Besuch am alten Rathaus steigen wir auf den einzigen Aussichtsturm der Stadt, den der Dreieinigkeitskirche, immerhin hoch genug, um über die Dächer zu schauen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101307.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101307.jpg" alt="" title="DS101307" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4143" /></a> und die vielen alten Wohn-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101303.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101303.jpg" alt="" title="DS101303" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4132" /></a> und Kirchentürme zu sortieren. Im Innenhof der Kirche entdecken wir eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten, den Friedhof der Gesandten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101313.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101313.jpg" alt="" title="DS101313" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4134" /></a> des immerwährenden Reichstags, bestehen aus einer Wand mit 20 großen Epitaphen. Einen Besuch des früheren Klosters und heutigen Schlosses und Kommerz-Zentrums der Thurn und Taxis schenken wir uns, wir streifen weiter durch die Gassen, besuchen ein Café und besichtigen die prächtige, innen barocke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101324.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101324.jpg" alt="" title="DS101324" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4136" /></a> Alte Kapelle und den Dom, dessen gotischer Bau im 13. Jahrhundert begann und bis ins 19. Jahrhundert andauerte, als dessen zwischenzeitlich barocke Innenausstattung  wieder purifiziert wurde, um als einzige große gotische Kirche in Bayern herzuhalten. Sie ist innen beeindruckend,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101331.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101331.jpg" alt="" title="DS101331" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4137" /></a> jedoch sehr dunkel; das liegt an vielen, oft über 600 Jahre alten tief farbigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101345P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101345P.jpg" alt="" title="DS101345P" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4141" /></a> Kirchenfenstern, die in der Sonne wie Leuchtkästen strahlen, und den dunklen Steinen. Zum Abschluss kehren wir in der Wurstkuchl ein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101338.jpg" alt="" title="DS101338" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4138" /></a> und können bei Bratwurst und Kraut ausländischen Touristen zuschauen, was denen so zur Handhabung von Würstchen, Kraut, Brötchen und Senf einfällt. In der Dämmerung streifen wir durch die restlichen Gassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101344.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101344.jpg" alt="" title="DS101344" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4140" /></a> bis es anfängt zu regnen. Zur Geschichte von Regensburg wollen wir nichts weiter berichten, dazu kann man genug in Führern und Wikipedia nachlesen; wir wollten eher die Atmosphäre spüren. Die ist angenehm locker in lebendigem historischem Ambiente, das nicht überrenoviert ist, mit einer Stadt, die auch heute wirtschaftlich erfolgreich ist. Es geht hier eher um das ganze Stadtbild und die historische Aussage als um spezielle herausragende Sehenswürdigkeiten, von der steinernen Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101343.jpg" alt="" title="DS101343" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4139" /></a> mal abgesehen. Andererseits merken wir: es fehlt der Reiz der Aufgaben unserer Ideengeber oder auch eigener Erinnerungen. Da haben wir keine Fragestellungen, die außergewöhnliche Begegnungen und Erlebnisse induzieren und die Orte eher nebenbei, aber intensiver und aus anderem Blickwinkel näherbringen. So bleiben uns nur das Rumsuchen in touristischen Informationen und mehr oder weniger gut gewählte Spazierwege, auch mal entspannend, das ganze Reisejahr hätte das sicher nicht getragen.</p>
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		<title>22. August: Alfeld und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 16:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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		<category><![CDATA[MitteNord]]></category>

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		<description><![CDATA[Alfeld: Besichtigung Weltkulturerbe Fagus-Werk (Ziel: Marlis &#038; Joachim), getrennte Rückfahrt Die Fagus-Werke in Alfeld haben wir gemeinsam auf unsere Liste gesetzt, als wir die Fotoausstellung dieses 100 Jahre alten Industriebaus, dem ersten von Walter Gropius, bei unserem Besuch im Bauhaus-Archiv &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/22-august-alfeld-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alfeld: Besichtigung Weltkulturerbe Fagus-Werk (Ziel: Marlis &#038; Joachim), getrennte Rückfahrt</strong></p>
<p>Die Fagus-Werke in Alfeld haben wir gemeinsam auf unsere Liste gesetzt, als wir die Fotoausstellung dieses 100 Jahre alten Industriebaus, dem ersten von <strong>Walter Gropius</strong>, bei unserem Besuch im Bauhaus-Archiv Berlin gesehen haben. Nach kurzem Frühstück<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100631T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100631T.jpg" alt="" title="DS100631T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3915" /></a> rollen wir schwungvoll den Berg runter am Bahnhof vorbei zum <strong>Fagus-Werk</strong> und dürfen bei der Pförtnerin unser Gepäck unterstellen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100637.jpg" alt="" title="DS100637" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3916" /></a>Die Werksgebäude fallen sofort angenehm auf: Die leichten, großen Stahlfensterfronten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100643.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100643.jpg" alt="" title="DS100643" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3917" /></a> in Anthrazit mit Backsteinen in Ocker<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100639P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100639P.jpg" alt="" title="DS100639P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3918" /></a> findet man heute noch modern und angenehm. Die besondere Leichtigkeit kommt durch das Aufsetzen der Fenster auf die Front und die stützenfreien Ecken; die tragende Stahlstützenkonstruktion liegt dahinter und fällt in weiß nicht auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100648.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100648.jpg" alt="" title="DS100648" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3920" /></a> Alle Gebäude sind funktional und zueinander passend ausgeführt. Der Gründer, Carl Benscheid, verstand sich ausgesprochen gut mit dem jungen Gropius und hat gedanklich besonders bezüglich der funktionalen Abläufe intensiv am Bau mitgewirkt. Die von ihm gegründete Schuhleistenproduktion<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100669.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100669.jpg" alt="" title="DS100669" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3921" /></a> besteht immer noch und beliefert namhafte Schuhhersteller; da heute Kunststoff statt Buche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100654.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100654.jpg" alt="" title="DS100654" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3922" /></a> verwendet wird, hat sich die Produktion verändert, aus der Sägerei ist ein Konstruktionsbüro für den später dazugekommenen Bau von Holzbearbeitungsmaschinen geworden, die fünfstöckige, in verputztem Fachwerk mit durchlässigen Holzböden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100663.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100663.jpg" alt="" title="DS100663" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3923" /></a> ausgeführte Holzlagerung und Trocknung ist jetzt komplett Ausstellung zu Architektur, Schuhleistenproduktion, Schuhmode und Weltkulturerbe.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100670.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100670.jpg" alt="" title="DS100670" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3924" /></a> Seit den 80er Jahren haben die Nachfahren die Gebäude systematisch restauriert. Wir bekommen außerdem einen kurzen Einblick in die Produktion. Wir haben nur zweieinhalb Stunden für das Gelände, es reicht knapp. Wir kehren im Café mit einfachem Mittagstisch in der früheren Turbinenhalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100645.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100645.jpg" alt="" title="DS100645" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3926" /></a> ein und schauen uns noch genauer auf dem Gelände und im Haupttreppenhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100641.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100641.jpg" alt="" title="DS100641" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3927" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100703.jpg" alt="" title="DS100703" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3928" /></a> um, in dem die klare Formensprache von Gropius in Fenstern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100692.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100692.jpg" alt="" title="DS100692" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3929" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100694.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100694.jpg" alt="" title="DS100694" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3930" /></a> Möbeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100704.jpg" alt="" title="DS100704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3931" /></a> und Treppengeländern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100646.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100646.jpg" alt="" title="DS100646" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3932" /></a> alles nahezu original, bestens deutlich wird. Hiermit endet der gemeinsame Teil dieses vielleicht intensivsten Reiseabschnittes, Marlis fährt nach Norden über Hannover<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100711.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100711.jpg" alt="" title="DS100711" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3933" /></a> und mit nochmaligem Besuch ihrer Schwester in Dortmund zurück, ich wähle den direkten Weg nach Süden und nutze die Ruhe auf der sattsam bekannten Strecke, um mit den Texten des Abschnitts fertigzuwerden.</p>
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		<title>19. August: über Bad Rothenfelde nach Lüdinghausen</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrt nach und Rundgang in Bad Rothenfelde (Ziel: Marlis), Fahrt nach Lüdinghausen Beim abendlichen Lesen sind wir fürs Frühstück an das Traditionscafé Kleimann erinnert worden, das steuern wir an und essen gut, aber etwas kleiner als an den Frühstücksbüffets; leider &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/19-august-uber-bad-rothenfelde-nach-ludinghausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach und Rundgang in Bad Rothenfelde (Ziel: Marlis), Fahrt nach Lüdinghausen</strong></p>
<p>Beim abendlichen Lesen sind wir fürs Frühstück an das Traditionscafé Kleimann erinnert worden, das steuern wir an und essen gut, aber etwas kleiner als an den Frühstücksbüffets; leider ist es für die verlockenden Torten noch zu früh. Der Morgen in Dortmund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100191T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100191T.jpg" alt="" title="DS100191T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3989" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100195T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100195T.jpg" alt="" title="DS100195T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3990" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100202T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100202T.jpg" alt="" title="DS100202T" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3991" /></a> startet trübe, so bleibt es auch auf der Fahrt mit ICE nach Bielefeld und mit dem NWB-Triebwagen nach <strong>Bad Rothenfelde</strong>. Diese kleine Strecke, der &#8220;Haller Willem&#8221;, führt immer am Teutoburger Wald entlang, eine  ungewöhnliche Landschaft mit dem geraden, langen Höhenrücken, der sich unmittelbar aus der Ebene erhebt. Wir erkennen viel von unserer Autodurchquerung mit Wanderung von Borgholzhausen nach Hilter im vorigen August, wo wir zwei Stationen auf dieser Strecke gefahren sind, und wo am Bahnhof Hilter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100283.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100283.jpg" alt="" title="DS100283" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3992" /></a> das Foto mit dem blau-gelben Triebwagen auf unserer Projektkarte entstanden ist. Im Zug verkauft der örtliche Eisenbahnverein eine Festschrift zu 125 Jahren Bahnstrecke Osnabrück-Bielefeld; erst vor sechs Jahren ist die Strecke vom Landkreis Osnabrück wieder durchgängig in Betrieb genommen worden. Pünktlich vor Bad Rothenfelde fallen die letzten Regentropfen, im Westen wird es blauer. Den Tag über bleibt es heiter und gerade warm genug. Der alte Bahnhof wird vom gegenüberliegenden Fleischfabrikanten zum Kulturhaus umgebaut. Wir laufen die Strecke in den Ortskern, knapp zwei Kilometer. Unterwegs finden wir einen Supermarkt, bei dem wir unser Gepäck unterstellen können, ein Debut, für uns und das Marktpersonal, so können wir befreit weiterlaufen. Gleich am Beginn des Kurparks stoßen wir auf die neue Saline,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100219.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100219.jpg" alt="" title="DS100219" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3993" /></a> einen geraden, einige hundert Meter langen Bau aus dem 19. Jahrhundert. In der Verlängerung vor dem Kurmittelhaus ist das alte Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100239.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100239.jpg" alt="" title="DS100239" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3994" /></a> zu sehen. Bad Rothenfelde ist ein Ziel von Marlis, im Alter von fünf Jahren, Anfang der 50er, war sie hier für sechs Wochen in Kinderholung. Die Erinnerung ist natürlich schwach, Dokumente, Fotos oder Aufzeichnungen gibt es nicht. Die Salinen kommen ihr allerdings bekannt vor. In der Touristeninformation treffen wir auf eine Dame in Marlis&#8217; Alter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100235A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100235A.jpg" alt="" title="DS100235A" width="228" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3995" /></a> Marlies Schlingmeyer, die das ehrenamtlich macht. Sie kann einiges zu &#8220;Kinderheime in den 50ern&#8221; erläutern; damals soll es 58 gegeben haben, heute kein einziges mehr. Also sind auch etliche Gebäude abgerissen oder umgebaut. Da sind die Chancen schlecht, irgendwas wiederzuerkennen, wir wissen weder Name noch Ortsgegend, nur Waldnähe. Sie nennt uns den ehemaligen Standort des Dortmunder Kinderheimes. Wir kommen zweimal dort vorbei, in der Gegend finden wir zwei Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100249.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100249.jpg" alt="" title="DS100249" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3996" /></a> die es gewesen sein könnten, mittlerweile in ganz anderer Verwendung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100244F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100244F.jpg" alt="" title="DS100244F" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3997" /></a> und total renoviert, teilweise sind in den Parks später noch andere Häuser entstanden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100256.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100256.jpg" alt="" title="DS100256" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3998" /></a> Zu eindeutigen Erinnerungen reichts nicht, auch nicht im Wald, wo wir in der Bismarckhütte einkehren. Es gibt sehr schön gelegene Reha-Kliniken für Haut und Orthopädie,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100247.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100247.jpg" alt="" title="DS100247" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3999" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100276.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100276.jpg" alt="" title="DS100276" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4000" /></a> wir schauen in drei rein, oft sind es alte Häuser mit großen Eingangshallen und neueren Erweiterungen in gepflegten Parks. Eine kleine evangelische Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100282.jpg" alt="" title="DS100282" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4001" /></a> sehen wir, das meiste ist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Kurbetrieb so richtig in Schwung kam. Richtige Erinnerungen kommen am Kurmittelhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100279.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100279.jpg" alt="" title="DS100279" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4002" /></a> mit den langen Gängen und kleinen Zimmern auf,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100281.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100281.jpg" alt="" title="DS100281" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4003" /></a> da waren die Sole-Wannenbäder drin, heute eher Solarien, Fango und weitere Spezialanwendungen. Wir gehen in den Demonstrationsgang in der neuen Saline, da riecht man intensiv das Salz und sieht die dicken Krusten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100224.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100224.jpg" alt="" title="DS100224" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4004" /></a> die sich auf dem Schwarzdornreisig gebildet haben. Entlang der Salinen stehen auf Masten dicke Kameras oder sowas ähnliches, wir wissen nicht, ob Brandschutz, Überwachung oder Beleuchtung. Die neue Saline hat obendrauf einen Aussichtsgang, und am Ende steht eine Windkunst, die schon auf alten Abbildungen zu sehen ist, ein Windmühlenrad auf einem Fuß. Unterhalb liegt ein schöner großer Rosengarten. Insgesamt ist Bad Rothenfelde ein hübscher, gepflegter Kurort mit einigen schönen Häusern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100278.jpg" alt="" title="DS100278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4005" /></a> und Parkanlagen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100240AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100240AL.jpg" alt="" title="DS100240AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4006" /></a> Es ist nicht mondän, es ist nicht verstaubt, es ist erfrischend normal und scheint gut zu funktionieren. Ob wir hier in Kur gehen würden, ist ein anderes Thema. Marlis ist mit dem Wiedergefundenen zufrieden, wir gehen durch langweilige Einfamilienhausgegenden zurück zum Supermarkt, sammeln unser Gepäck ein und ziehen weiter zum Bahnhof. Es folgen drei Stunden Reise für vielleicht 100 km Luftlinie: Umsteigen in Osnabrück,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100289.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100289.jpg" alt="" title="DS100289" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4007" /></a> Münster und Dülmen, davon fast eineinhalb Stunden Aufenthalt: Zeit genug, um uns gründlich umzuschauen. Originell sind die Bahnhöfe Osnabrück und Dülmen, beides Schienenkreuzungen mit Bahnsteigen an beiden Achsen. Alles klappt, wir kommen wie geplant in <strong>Lüdinghausen</strong> an, dem Ausgangspunkt für unser morgiges Ziel bei Olfen. Der Weg zum Hotel ist länglich, wir kommen gerade so an, dass wir noch was zu essen bekommen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100301.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100301.jpg" alt="" title="DS100301" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4008" /></a> Ich bereite den Ausflug morgen nach Olfen vor, passend habe ich einen Wanderprospekt gefunden, der bei Bus-Auswahl und Wanderung hilft.</p>
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		<title>15. August: Wismar und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde: Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert, heute &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/15-august-wismar-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen</strong></p>
<p>Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg" alt="" title="DS100133L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3770" /></a> Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg" alt="" title="DSC99910" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3772" /></a> heute aufwendig modernisierte Stadtbibliothek. Auf dem zweistöckigen Gebäude sitzt ein mächtiger Dachstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg" alt="" title="DS100127TA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3771" /></a> mit komplizierten Balkenkonstruktionen, so dass der erste Stock komplett frei von Pfeilern ist, früher wurde das Material über eine Rampe direkt hier hineingefahren. Nach einem kurzen Blick in die Heiliggeistkirche mit ihrer unregelmäßigen Holzdecke, den einzeln gestalteten Bankenden und dem Glasfenster des 15. Jahrhunderts aus der gesprengten Marienkirche verabschieden wir uns von der Weinhändlerin in der Löwenapotheke und steuern den Bahnhof an. Die kürzeste Verbindung, die ich gestern gesehen hatte, finde ich nicht mehr, vielleicht habe ich den Tag falsch angegeben, es dauert jedenfalls 14 Minuten länger. Verblüffenderweise sind ab Bad Kleinen alle Züge rappelvoll und die meisten haben Koffer mit; wir haben Mühe, Plätze nebeneinander zu finden, und müssen schwer hinschauen. Ich jongliere trotzdem entlang der Strecke über Lauenburg mit Einzelabfragen herum; dadurch finde ich in Lüneburg einen etwas verspäteten ICE, an den wir dadurch Anschluss bekommen, in Hannover gehts dann sofort am anderen Gleis und noch vor dem ICE von Lüneburg direkt weiter nach Mannheim. So packen wir es, mit fünfmal Umsteigen (Bad Kleinen, Büchen, Lüneburg, Hannover, Mannheim) 40 Minuten früher als im Fahrplan vorgesehen zu Hause anzukommen, allerdings ist die Fahrt durch das viele Umsteigen, die knappen Anschlüsse und die vollen Züge ungewohnt unruhig, und mit dem Tippen bin ich noch nicht fertig. So schön wies war, diesmal bin ich froh, meinen Darm zu Hause entspannen zu können. </p>
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