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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Reisetag</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>22. September: Fahrt nach Bad Freienwalde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/22-september-fahrt-nach-bad-freienwalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde</strong></p>
<p>Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den Strand. Wenige Spaziergänger sind unterwegs, dafür gibt es kräftige Wellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg" alt="" title="DS102455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4458" /></a> und Schaumstreifen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg" alt="" title="DS102456" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4459" /></a> Windstärke sechs. Auf dem Schiff ist es ruhiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg" alt="" title="DS102465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4461" /></a> im geschützten Bodden kann sich keine große Welle aufbauen, das Schiff rollt nur bei Wellen von der Seite etwas, die Schaumstreifen sind dafür um so deutlicher. Das Wetter ist trübe, aber noch trocken. Wir starten als einzige Fahrgäste mit dem Bus nach Bergen, so sitzen wir wieder vorne und unterhalten uns mit dem Fahrer über Tourismus und Winter auf Rügen. Vor Bergen beginnt es zu regnen, das bleibt bis nach Greifswald so. Wir haben es gut getroffen mit dem Wetter; nur die Fahrtage sind verregnet.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg" alt="" title="DS102482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4462" /></a> Jetzt kaufen wir zum letzten Mal im Bioladen am Stralsunder Bahnhof ein und fahren zum letzten Mal auf der Strecke Prenzlau-Eberswalde. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und können intensiv Fotos bearbeiten. Als Marlis unsere Jacken aufhängt, kommt ihr der Herr in der Reihe gegenüber bekannt vor, das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist Tilmann Homberg, der Sohn der Künstlerin Mechthilde Homberg, den wir am Montag beim Besuch bei ihr getroffen haben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg" alt="" title="DS102484L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4463" /></a> So haben wir Gelegenheit, mehr über ihn und die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen zu erfahren, und wir können ihm direkt ausgesuchte Bilder vom Besuch bei seiner Mutter zeigen. Es ist schon verblüffend, wieviele Zufallstreffen sich im Reisejahr ergeben.<br />
In Eberswalde steigen wir aus; in der halben Stunde Aufenthalt schauen wir uns vor dem Bahnhof um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg" alt="" title="DS102486" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4464" /></a> entdecken die O-Bus-Linien der Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg" alt="" title="DS102485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4465" /></a> und stellen fest, dass es sich um eine 40.000-Einwohner-Stadt und Kreisstadt handelt; in der Nähe liegt das Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal mit einer Hubhöhe von 36 Metern. In der hier noch einigermaßen funktionierenden Bahnhofsgaststätte ist Happy Hour, so genehmigen wir uns ein Bierchen in echter Eisenbahner-Atmosphäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg" alt="" title="DS102487" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4466" /></a> Mit der ODEG geht es die letzten Minuten auf der Strecke nach Frankfurt/Oder bis nach <strong>Bad Freienwalde</strong>, hier wollen wir uns das(!) Oderbruch ansehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg" alt="" title="DS102488" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4467" /></a> Bei der Ankunft mutet der Bahnhof etwas seltsam an; es gibt ein zweites Gleis, der zweite Bahnsteig mit den Gleisen zwei und drei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg" alt="" title="DS102491" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4468" /></a> ist jedoch komplett zugewuchert. Als der Gegenzug kommt, klärt es sich auf: Unser Zug ist über die Weiche in den zweigleisigen Bereich gefahren und hält auf Gleis 1b; kurz danach kommt der Gegenzug vorbei über die Weiche in den eingleisigen Bereich aufs Gleis 1a, die Züge halten also hintereinander an derselben Bahnsteigkante, man braucht keine Unterführungen und keinen Bahnhof mehr, der steht entsprechend leer.<br />
Wir sind jetzt nahe der Dämmerung, in diesen feuchten Gegenden tanzen und stechen die Mücken. Unser Hotel liegt am nördlichen Ortsrand im nach der Wende entstandenen Industriegebiet; es ist ein großzügiger, zumindest für diese Jahreszeit etwas überdimensionierter Neubau von 1997. Wir werden nett empfangen, bekommen alles Infomaterial und eine Wanderkarte geliehen, dazu alle Tipps gegen unsere Neugier. Nur das Wlan bekommen wir nicht in Gang, auch nicht mit Hilfe des Juniorchefs. Wir starten mit einigen Empfehlungen in die Innenstadt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Alles ist sehr verschlafen, auf dem Weg zum Bahnhof haben praktisch alle Läden zugemacht, am belebtesten ist das Industriegebiet um das Hotel. Ab dem Bahnhof  ist die Straße bis zur Kirche und dem Rathaus schön gepflastert, auch die weiterführende Königstraße. Hier ist es schon hügelig, die Stadt liegt am Fuß des ungefähr 150m hohen Barnimer Bergland. Vom Kurbetrieb merken wir nichts; laut Wegweiser sind es bis zum Kurviertel noch zwei Kilometer. Die Stadt ist ausgestorben, wie auch die vereinzelten Pizzerien und die drei einfachen Restaurants. Wir suchen uns das beste aus und essen immerhin nicht ganz allein, preiswert und ordentlich; besonders die Spirituosen sind billig, die ganze Liste unter zwei Euro. Wir laufen zurück und schlafen frühzeitig ein.</p>
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		<title>16. September: Über Köln und Stendal nach Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 23:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/17/16-september-uber-koln-und-stendal-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Anfahrt mit einer Trauerfeier in Köln und Treffen mit Onkel Klaus in Stendal</strong></p>
<p>Heute am Abend haben wir auf dem Weg nach Berlin einen Zwei-Stunden-Stopp in Stendal bei Marlis&#8217; Onkel Klaus eingeplant. Vorher wollten wir im Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung zu Henri Cartier-Bresson ansehen, daraus wird leider nichts. Statt dessen fahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101951TA.jpg" alt="" title="DS101951TA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4325" /></a> wir früher los und machen einen Umweg über Köln aus tragischem Anlass: wir besuchen die Trauerfeier<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101898.jpg" alt="" title="DS101898" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4323" /></a> für einen unserer Ideengeber, dessen Ziel wir schon besucht haben, und der plötzlich und unerwartet in unserem Alter verstorben ist. Marlis übernimmt das Fotografieren, wir hören Redner, die mit ihm in verschiedenen Lebensabschnitten besonderen Kontakt hatten. Nach der Grablegung verabschieden wir uns, damit wir Onkel Klaus noch erreichen. Die Bahn spielt heute fast vorbildlich mit;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101950L.jpg" alt="" title="DS101950L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4324" /></a> nur in Stendal sind wir 13 Minuten zu spät, in Köln und Berlin zu früh. Das Treffen mit Klaus im Bahnhof Stendal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101959L.jpg" alt="" title="DS101959L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4326" /></a> ist wie immer munter, er bringt mit 85 immer noch bessere schlagfertige Sprüche als fast alle, und ist nach einer Kur wieder fit und das alte Urviech,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101960AT.jpg" alt="" title="DS101960AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4327" /></a> zum Bahnhof ist er mit dem Fahrrad gekommen, obwohl er nach eigenem Bekunden faul ist. Im Dunkeln kommen wir in <strong>Berlin</strong> an, der mittlerweile bekannte Supermarkt am Bahnhof Zoo hat noch für die Getränkeversorgung auf, und in der Hotellounge nahe KaDeWe ist je später, umso mehr los, offensichtlich sind wir in Berlin vor der Wahl. Wir halten es bei einem lustigen Fernsehfilm noch länger aus, morgen starten wir nicht ganz so früh.</p>
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		<title>8. September: nach Murnau</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Murnau: Anfahrt, Rundgang, erster Eindruck vom Staffelsee Wir werden gerade so passend zum Start am Mittag mit allem fertig, auch mit dem Antrag für die Bahncard danach, bald beginnt ja der letzte Monat. Diesmal ist alles pünktlich, so klappt auch &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/8-september-nach-murnau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Murnau: Anfahrt, Rundgang, erster Eindruck vom Staffelsee</strong></p>
<p>Wir werden gerade so passend zum Start am Mittag mit allem fertig, auch mit dem Antrag für die Bahncard danach, bald beginnt ja der letzte Monat. Diesmal ist alles pünktlich, so klappt auch der Umstieg auf dem Chaos-Baustellen-Bahnhof München-Pasing (2008-2012, wenn das mal reicht, sieht jedenfalls nicht so aus). Malerisch vorbei am langen Starnberger See erreichen wir <strong>Murnau</strong>. Der Weg vom Bahnhof durch das Ortszentrum ist länglich, aber nicht langweilig. Der typische Rundbau der Tourist-Information aus den 70/80er Jahren steht am Rand der Innenstadt und ist nicht gerade spannend, wenn auch geräumig. Wir werden bayerisch selbstbewusst und doch kompetent beraten und haben jetzt alles, was wir für Murnau brauchen, kurz vor Schließung erfahren. Wir stoßen auf die Hauptachse, den Ober- und Untermarkt, die zentrale Fußgängerzone mit schönen Häusern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101375L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101375L.jpg" alt="" title="DS101375L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4202" /></a> Straßencafés und einem angenehmen, unaufdringlichen, aber selbstbewussten Ambiente. So stellen wir uns eine Stadt vor, die in sich ruht, und sich nicht wegen der Touristen deren Klischee versucht anzupassen. Der erste Eindruck ist überaus positiv, das Hotel macht da keine Ausnahme. Es ist ein stattlicher alter Bau, dem Schloss nicht unähnlich, der 2002 vollkommen entkernt und innen geschmackvoll nach heutigen Bedürfnissen wiederaufgebaut wurde. Wir laden ab und ziehen los, kurz vor sechs. Wir wollen uns einen Eindruck vom <strong>Staffelsee</strong> verschaffen. Beim Weg zum Münter-Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101384.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101384.jpg" alt="" title="DS101384" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4204" /></a> und zum Staffelsee haben wir einige Hügel, Straßen und Bahnübergänge zu finden und zu überwinden. Das Münter-Haus liegt ruhig-malerisch am Hang,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101386.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101386.jpg" alt="" title="DS101386" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4205" /></a> wir registrieren die Öffnungszeiten, alles weitere berichten wir später. An der Murnau-Ecke des Sees, deutlich von der Ortsmitte entfernt, finden wir den Schiffsanleger und den Bootsverleih,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101391.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101391.jpg" alt="" title="DS101391" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4206" /></a> das öffentliche Bad liegt schön unter Bäumen. Der See sieht hier in diesem Zipfel klein aus; die Insel Wörth begrenzt den Blick am Horizont, und ist nicht als Insel erkennbar, alle Durchflüsse sind verdeckt. Wir laufen weiter auf die Halbinsel Burg und finden dort den Campingplatz, den unser Ideengeber Arndt Theuer beschrieben hat. Er ist noch ein echter Campingplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101414L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101414L.jpg" alt="" title="DS101414L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4207" /></a> die Wohnwagen sind  beweglich, nicht umheckt und zugeplättelt, dazwischen stehen sogar Zelte. Alles ist ungewohnt offen. Wir gehen vor zur Spitze und sehen die Insel von Arndt liegen, den Namen St. Jakob haben wir recheriert, ein kleines Fleckchen auf halbem Wege zur Insel Wörth, für Jugendliche erreichbar, handlich, lauschig, eben höchst reizvoll. Alles Weitere bleibt für übermorgen. Wir gehen zurück und biegen ab weiter am Ufer entlang nach Seehausen. Auf dem Weg sehen wir an der Flussmündung, die wir überqueren, eine Reihe alter hölzerner Bootsschuppen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101419.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101419.jpg" alt="" title="DS101419" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4208" /></a> der Fischer, an denen die Hochwasserstände gut ablesbar sind, ein malerisches Ensemble. Der Schiffsanleger und der Bootsverleih liegen dicht beieinander und näher an St. Jakob als Murnau, hier wollen wir übermorgen die Inselentdeckung starten. Seehausen schließt direkt an den See an und hat anders als in Murnau typische freistehende bayerische Bauernhäuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101432.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101432.jpg" alt="" title="DS101432" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4209" /></a> mit überhängendem Dach und viel Holz, allerdings sicher nicht mehr so viele Bauern, alles sieht authentisch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101387.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101387.jpg" alt="" title="DS101387" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4210" /></a> und gut erhalten aus. Wir kommen am Gasthof Stern vorbei, der uns genannt wurde, aber dessen Zimmer leider besetzt waren, ein stattliches Haus. Wir entscheiden spontan, gleich hier einzukehren. Es ist recht voll, wir bekommen aber noch einen Tisch. Vom Essen und den Preisen sind wir angetan: ich esse Renke aus dem Staffelsee, eine Art würzige Forelle, Marlis hat ein Schnitzel gefüllt mit Obatzdn und Panade aus Bretzn, beides köstlich wie die Weißbiere der heimischen Brauereien. Im Dunkeln laufen wir die drei Kilometer nach Murnau zurück, ich bin müde und schlafe gleich, der Text wird erst drei Tage später fertig.</p>
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		<title>5. September: Rückfahrt nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 23:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rückfahrt: Begegnung im Zug, Treffen mit Tobias Wassermann, Bahncard 100, ebenfalls im Mobil-Heft vom Mai. Wir frühstücken letztmals im Gewölbesaal mit Blick auf den Dom. Vor der Abfahrt wollen wir einen Rundgang durch weitere Straßen machen. Nach Wetterbericht rechnen wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/06/4155/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rückfahrt: Begegnung im Zug, Treffen mit Tobias Wassermann, Bahncard 100, ebenfalls im Mobil-Heft vom Mai.</strong></p>
<p>Wir frühstücken letztmals im Gewölbesaal mit Blick auf den Dom.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101347.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101347.jpg" alt="" title="DS101347" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4161" /></a> Vor der Abfahrt wollen wir einen Rundgang durch weitere Straßen machen. Nach Wetterbericht rechnen wir mit einem nassen Vormittag, doch wir haben Glück. Der Regenradar schiebt von Süden eine Zange, in deren Loch genau der Donau-Nordbogen, also Regensburg, liegt. Erst kurz vor der Abfahrt tröpfelt es, diesmal Glück gehabt. Zuerst besuchen wir den international bekannten Hutmacher am Dom,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101349.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101349.jpg" alt="" title="DS101349" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4162" /></a> voll mit Hüten, auch eigenen Produkten. Als letzte Sehenswürdigkeit besichtigen wir die Reste der Porta Praetoria<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101350.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101350.jpg" alt="" title="DS101350" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4163" /></a> aus der Römerzeit, die 1881 in den Mauern des Bischofspalastes entdeckt wurden. Mehr Spannendes finden wir in den Gassen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101352.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101352.jpg" alt="" title="DS101352" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4164" /></a> nicht; wir sind mit dem Altstadtbus zehn Minuten früher als geplant auf dem Bahnhof, der Zug hat sich inzwischen von null auf zehn Minuten Verspätung verändert. So reicht es noch für einen Kaffee. Beim Einsteigen gehts darum, eine Tischgruppe zu ergattern, ab Nürnberg will Tobias Wassermann, unser Bahncard100-Kollege aus dem Bericht in Bahn-Mobil, zu uns stoßen. Von einer &#8220;ggf. freigeben&#8221;-Gruppe wechseln wir auf eine Gruppe in der Nähe der ersten Klasse des ICN, dort sitzt ein koreanischer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101353.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101353.jpg" alt="" title="DS101353" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4165" /></a> Geschäftsmann, der 20 Tage kreuz und quer mit der Bahn in Europa zu Kunden fährt und in Nürnberg aussteigt. Wir<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101354.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101354.jpg" alt="" title="DS101354" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4166" /></a> tauschen uns über Canon, Nokia und deutsche Städte und unsere Visitenkarten aus, bevor er aussteigt. Tobias Wassermann kommt zielgerichtet auf uns zu, wir erkennen uns gleich – dasselbe Gepäck: kleiner Rollkoffer, ordentlicher Rucksack – voll mobil. Wir werden gleich kontrolliert; Tobias Wassermann könnte in der ersten Klasse sitzen, wir  zeigen dem Zugbegleiter unsere Bahncards und das Mobil-Heft, er bietet uns eine freie Gruppe in der ersten Klasse an, als Upgrade. Das Missverständnis  klären wir gleich: wir denken an Kulanz der Bahn statt Aufpreis angesichts dieses historischen Treffens,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101358L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101358L.jpg" alt="" title="DS101358L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4167" /></a> das merkt der Zugbegleiter gleich und geht darauf ein. So sitzen wir erstmals im Bahnreisejahr in der ersten Klasse. Der Austausch ist interessant: er macht Webprojekte mit Programmierung und Apps bei Kunden in ganz Deutschland und schreibt IT-Literatur – was sich kaum mehr lohnt &#8211; unterwegs. Daher hat er gern lange ICE-Strecken und reserviert, unsere vielen Züge in die entlegensten Winkel sind nicht sein Ding. Er schreibt einen Blog und ein Buch über seine Erlebnisse und Begegnungen, ein Verleger hat sich bei ihm gemeldet und rechnet mit großer Resonanz, vor Weihnachten soll es erscheinen. Etwas neidisch sind wir schon, freuen uns aber auch, das lässt für unsere Bemühungen hoffen. Eine Gemeinsamkeit haben wir: beide sind wir IT-Selbständige, allerdings mit dem Unterschied, er reist, um zu arbeiten, ich arbeite nur, wenn ich nicht reise. Die Zugnachbarn beobachten den Stativaufbau und übernehmen das Fotografieren. In Frankfurt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101359.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101359.jpg" alt="" title="DS101359" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4168" /></a> ist die Verspätung etwas geschmolzen, dafür hat der Anschlusszug kurzfristig 23 Minuten bekommen, wegen &#8220;Personen im Gleis&#8221;. Der ICE 15 Minuten später hat 10 Minuten, also sind sie jetzt zeitgleich. Nach irgendeinem System werden sie also hintereinander her fahren. Wir eiern zwischen beiden Zügen hin und her; das bekannte Theater Richtung Mannheim, das ich bei beruflichen Fahrten schon öfter hatte. Eigentlich könnte uns das egal sein, ich habe aber gleich bei Ankunft eine Besprechung, so macht mich das doch nervös. Wir steigen in den Zug, der zuerst kommt, es fahren dann beide gleichzeitig aus und nehmen jeder eine andere Brücke über den Main. Heute kommen wir ausnahmsweise deutlich im Hellen nach Mannheim, dadurch entstehen erstmals Einfahrtsfotos: Neckar,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101360.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101360.jpg" alt="" title="DS101360" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4169" /></a> Musikakademie,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101361.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101361.jpg" alt="" title="DS101361" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4170" /></a> Kaufmannsmühle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101362.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101362.jpg" alt="" title="DS101362" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4171" /></a> Schloss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101363.jpg" alt="" title="DS101363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4172" /></a> In Mannheim fahren die ICEs beide am gleichen Bahnsteig ein und man ermöglicht das Umsteigen. Da wir sekundengenau die nächste S-Bahn bekommen, ist uns egal, wer zuerst da war, für meine Besprechung reichts noch. Turbulentes, aber erfolgreiches Ende des Reiseabschnitts! Daraufhin gehen wir nach der Besprechung erstmal in Ludwigshafen essen und besprechen die nächste Reise ab Donnerstag.</p>
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		<title>3. September: in den Böhmerwald und nach Regensburg</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 20:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grenzüberschreitung: mit der neuen Ilztalbahn und Bus zur tschechischen Grenze, Bahn nach Vimperk, von Lipka zurück über Passau nach Regensburg Bei der Ankunft in Passau haben wir einen Prospekt der Ilztalbahn entdeckt, die seit 16. Juli 2011 die stillgelegte Strecke &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/3-august-in-den-bohmerwald-und-nach-regensburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grenzüberschreitung: mit der neuen Ilztalbahn und Bus zur tschechischen Grenze, Bahn nach Vimperk, von Lipka zurück über Passau nach Regensburg</strong></p>
<p>Bei der Ankunft in Passau haben wir einen Prospekt der Ilztalbahn entdeckt, die seit 16. Juli 2011 die stillgelegte Strecke reaktiviert hat und am Wochenende fährt. Beim Studieren sehen wir, dass das der gesuchte Ausflug in die <strong>Tschechei</strong> ist: mit der Bahn bis Waldkirchen, mit dem Bus an die Grenze nach <strong>Nové Údolí</strong>, dann weiter mit tschechischen Zügen, mit einem gemeinsamen Donau-Moldau-Ticket. Der Zug in Passau startet mit sechs Minuten Verspätung, das Füllen dauert lange, am Ende ist der Doppeltriebwagen komplett voll<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101147.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101147.jpg" alt="" title="DS101147" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4102" /></a> mit Fahrgästen und Fahrrädern. Der Zug dient als Lift: rauf in den Bayerischen Wald, und dann runter mit dem Fahrrad, das wird offenbar bestens angenommen, besonders bei dem heutigen Wetter, der Nebel hat sich gerade gelichtet. Die Auffahrt ist landschaftsnah, die eingleisige Strecke führt über die Donau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101138.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101138.jpg" alt="" title="DS101138" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4100" /></a> in Kurven durch Felseinschnitte, über kleine Brücken und Wiesen oder mitten durch dunkle Wälder, die Bahnhöfe zeugen von vergangenen Zeiten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101140.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101140.jpg" alt="" title="DS101140" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4101" /></a> Durch die vielen Gäste steigt die Verspätung; der Bus wartet zwar, er kann aber nicht mehr aufholen, der tschechische Zug ist weg, es fährt nur stündlich einer, und das abwechselnd in die beiden Richtungen Winterberg oder Budweis über den Moldau-Stausee und Krumau. Dadurch haben wir Zeit, die Installationen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101163.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101163.jpg" alt="" title="DS101163" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4104" /></a> auf tschechischer Seite zu betrachten. In dem kleinen Museum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101165.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101165.jpg" alt="" title="DS101165" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4105" /></a> im Eisenbahnwaggon treffen wir auf ein Plakat aus dem zweiten Weltkrieg, dessen Slogan<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101170AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101170AT.jpg" alt="" title="DS101170AT" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4106" /></a> &#8220;Räder müssen rollen für den Sieg&#8221; wir in Fritzlar überpinselt am Bahnhofsgebäude gefunden hatten. Wir finden eine Wanderkarte, die ganze Gegend in 1:75000 hochdetailliert für 3,29 €. Jetzt lässt sichs planen, direkt von der Grenze sind die Strecken zu anderen Bahnhöfen zu aufwendig, das entscheidet über die Richtung: der nächste Zug fährt Richtung Prachatice, wir steigen in Volary um nach <strong>Vimperk</strong>. Die kleinen Triebwagen sind ähnlich modern wie die deutschen, auf der offensichtlich belebteren Strecke nach Budweis fahren sogar Doppelstockwagen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101176DAL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101176DAL.jpg" alt="" title="DS101176DAL" width="280" height="122" class="alignleft size-full wp-image-4107" /></a> Die böhmische Seite des Waldes ist also bahnmäßig viel besser erschlossen als die deutsche, die Linien sind gut vernetzt. Geschwindigkeitsrekorde sind allerdings nicht zu erwarten, dafür Fahrten durch einsame<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101171.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101171.jpg" alt="" title="DS101171" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4108" /></a> Hochmoore und Ausblicke;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101186.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101186.jpg" alt="" title="DS101186" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4109" /></a> unser höchster Bahnhof ist Kubova Hut&#8217; mit 995m, wahrscheinlich der höchste unseres Reisejahres, allerdings nicht in Deutschland und außerhalb der Bahncard 100. Die Schienen sind weniger komfortabel, sie sind geschraubt und entsprechend rumpeln die Stöße. Es ist ein Erlebnis, Deutsch klappt gleich hinter der Grenze nur noch selten, Englisch besser, in Euro rechnet allerdings jeder um, und Speisekarten sind dafür meist in Deutsch. Zuerst haben wir eine Bergtour Kubova Hut&#8217; nach Zaton über den Boubin mit 1362m ins Auge gefasst, das dürfte aber knapp werden und es gibt keine Einkehr. Wir specken ab und fahren weiter nach Vimberk. Hier gibts wenigstens einen Ort zu sehen, und wir haben die Wahl beim Rückweg nach Kubova Hut&#8217; oder kürzer nach Lipka. Vimberg hat ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert, es liegt malerisch oben am Berg, der Ort zieht sich aus dem Flusswinkel bis zum Schloss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101188.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101188.jpg" alt="" title="DS101188" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4110" /></a> Schönheiten im deutschen Sinne sind hier nicht zu erwarten, das Ortsumfeld zeigt etliche Plattenbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101190.jpg" alt="" title="DS101190" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4111" /></a> alte Garagen und unrenovierte Häuser, auch die teilweise ganz schöne Altstadt ist nur stellenweise saniert. Hier gibts eben kein Westdeutschland oder Solidaritätszuschlag, nur EU-Infrastrukturmittel für Bahnhöfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101191.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101191.jpg" alt="" title="DS101191" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4112" /></a> und Straßen. Die Wanderwege in der Karte sind bestens zu finden, die Farbmarkierungen einfach, eindeutig und gut zu finden. So kommen wir locker durch Vimberk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101195.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101195.jpg" alt="" title="DS101195" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4114" /></a> und finden gleich ein Lokal zum Einkehren, Bier, Wein, Linsensuppe und Apfelstrudel zu tschechischen Preisen, guter Einstieg. Es geht bergauf,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101201.jpg" alt="" title="DS101201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4113" /></a> wir bekommen einen super Blick auf Vimperk und wandern durch Wald, Feld und einen kleinen Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101213.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101213.jpg" alt="" title="DS101213" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4115" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101215.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101215.jpg" alt="" title="DS101215" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4116" /></a> mit oftmals schönen Panoramen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101216.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101216.jpg" alt="" title="DS101216" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4117" /></a> und noch besserem Wetter gemütlich nach <strong>Lipka</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101221.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101221.jpg" alt="" title="DS101221" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4118" /></a> Dort reichts für ein Getränk, dann fährt der Zug pünktlich zurück. Diesmal ist es ein ganz alter Triebwagen, der an unsere früheren Schienenbusse erinnert, funktioniert aber und hat was nostalgisches.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101224.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101224.jpg" alt="" title="DS101224" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4119" /></a> Mit einmaligem Umsteigen kommen wir wieder an die Grenze, die eineinhalb Stunden bis zur Abfahrt des Busses nutzen wir zum einfachen tschechischen Abendessen im einzigen Gasthof, passt scho. Jetzt ist der Bus pünktlich und fast voll, wir fahren dem orangenen Sonnenuntergang durch den bayerischen Wald entgegen. In Waldkirchen am Bahnhof reichts zu einem kurzen Gespräch mit einem Mitglied des Betreibervereins. Die Kalkulation würde bisher super aufgehen, man sei überwältigt von der Nachfrage, der Morgenzug sei mit den Anschlüssen noch ein Problem, besonders wenn wie bei uns heute eine Gruppe von 80 Leuten angemeldet ist, dazu die vielen Fahrräder. Das will man noch verbessern. Wir finden solche Initiativen äußerst begrüßenswert, zumal sich dem Ausflügler auf tschechischer Seite ein vollständiges Bahn-Netz mit jeder Menge Wanderwegen bietet. Bei der Bahnfahrt wird es komplett dunkel. In Passau treffen wir zusammen mit einem Dampf-Sonderzug<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101238.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101238.jpg" alt="" title="DS101238" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4120" /></a> ein, sammeln unser Gepäck ein und fahren eine halbe Stunde später weiter nach <strong>Regensburg</strong>, wo wir heute übernachten. Wir haben ein Hotel direkt am Dom in alten Häusern gefunden. Wir blicken aus dem Fenster im vierten Stock frontal auf das Domportal mit den Türmen, unter uns der Platz voll mit Cafés, alles belebt. Da setzen wir uns noch bis nach Mitternacht dazu.</p>
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		<title>31. August: nach Passau</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 22:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passau: Anfahrt und erster Eindruck beim Rundgang durch die Altstadt Am späten Vormittag starten wir bei angenehmem Wetter pünktlich und kommen fünf Stunden später ebenso pünktlich in Passau an. Kleine Fahrplan-Irritationen in Frankfurt holt der ICE wieder ein. Unser Hotel &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/01/31-august-nach-passau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passau: Anfahrt und erster Eindruck beim Rundgang durch die Altstadt</strong> </p>
<p>Am späten Vormittag starten wir bei angenehmem Wetter pünktlich und kommen fünf Stunden später ebenso pünktlich in <strong>Passau</strong> an. Kleine Fahrplan-Irritationen in Frankfurt holt der ICE wieder ein. Unser Hotel direkt gegenüber dem Bahnhof  ist schon etwas in die Jahre gekommen und hat bei guter Ausstattung einzelne aus dem Rahmen fallende Schwächen. In den jetzt noch laufenden bayrischen Sommerferien steigen hier viele Fahrradfahrer auf dem Donauradweg ab.<br />
Wir starten Richtung Altstadt; der Bereich um den Bahnhof ist ein unattraktives Sammelsurium modernerer Bauten. Das ändert sich schon nach 300 Metern, als wir in die Altstadt kommen: viele Fußgängerzonen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100913.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100913.jpg" alt="" title="DS100913" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4026" /></a> schmale Straßen bis zu engsten Gassen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100925.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100925.jpg" alt="" title="DS100925" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4028" /></a> mit dickem Kopfsteinpflaster, durchsetzt mit barocken Kirchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100918.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100918.jpg" alt="" title="DS100918" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4029" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100932.jpg" alt="" title="DS100932" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4030" /></a> und gesäumt mit alten, sehr abwechslungsreichen, vierstöckigen pastellbunten Steinhäusern im Inn-Salzach-Stil,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100929.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100929.jpg" alt="" title="DS100929" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4031" /></a> den wir schon aus Mühldorf  am Anfang des Reisejahres kennen. Hier ist er noch schöner, die Stadt erscheint mächtig, aber freundlich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100922.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100922.jpg" alt="" title="DS100922" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4032" /></a> fast toskanisch. Dazu kommen dir Flüsse: die spitze Innenstadt liegt auf der Zunge zwischen der nördlich fließenden Donau mit eher uninteressantem Ufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100920L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100920L.jpg" alt="" title="DS100920L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4033" /></a> voll mit Touristenschiffen und dem darin mündenden Inn mit lauschiger autofreier Promenade. Es dämmert, die Sonne geht schon um 19:30 über dem steilen Nordufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100938.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100938.jpg" alt="" title="DS100938" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4034" /></a> der Donau unter. Nach unserem Rundgang landen wir in der schmalen Höllgasse nahe dem Rathaus in einem alten Bio-Wirtshaus, genießen zünftiges lokales Bier, Lüngerl und steirischen Salat. Die Steiermark ist beim Wein ebenso gut vertreten. Die angenehme Atmosphäre hebt die Laune, die Energie reicht noch, um den heutigen Text fertigzubekommen. </p>
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		<title>18. August: nach Dortmund</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter</strong></p>
<p>Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während ich von hinten angerast komme. Morgens war noch jede Menge unkalkulierbares zu erledigen, wie Scans beschaffen und beurteilen, CD brennen und ausliefern. Ich hatte schon ins Auge gefasst, eine Stunde später zu fahren. Der ICE in Mannheim spielt dann nicht ganz mit: eine Stunde vorher galt er noch als pünktlich, er startet dann mit 15 Minuten. Da hätte ich nicht hetzen müssen und 7 Minuten später mit der Straßenbahn fahren können. Und der ICE sammelt langsam weiter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg" alt="" title="DS100159" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3880" /></a> bis er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg" alt="" title="DS100162" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3881" /></a> in <strong>Dortmund</strong> 40 Minuten Verspätung hat. Das ist uns allerdings egal, wir müssen nicht mehr umsteigen, und wir schaffen es so, die Fotos des letzten Abschnitts auszuwählen und zu bearbeiten. Solch einen Blog-Rückstand hatten wir noch nie, mal sehen, wie wir aufholen. Der Zug ist proppenvoll mit Menschen und Koffern vom ersten bis zum letzten Wagen. Wir schaffen es, zwei Einzelplätze im letzten Wagen zu ergattern, und jonglieren mit zeitweise freien Nebenplätzen über den Gang so,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg" alt="" title="DS100169" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3878" /></a> dass wir zusammen die Fotos beurteilen können. In <strong>Dortmund</strong> gehts zügig mit Koffern in die U-Bahn, wir wollen Marlis&#8217; Schwester im Krankenhaus besuchen und da nicht noch später ankommen. Aus dem sechsten Stock gibt es eine gute Aussicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg" alt="" title="DS100177" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3882" /></a> über Dortmunds Norden. Während eines anderen Besuchs legen wir eine Kaffeepause ein. Als sich draußen das Gewitter ankündigt, verabschieden wir uns. Die U-Bahn kommt sofort, am Hotel steigen wir aus und laden schnell ab, auf der Straße tropft es schon. Gerade so ohne Schirm schaffen wir es in den &#8220;Alten Markt&#8221;, wo wir schon voriges Jahr Grünkohl gegessen haben. Der Platz ist voll mit Sonnenschirmen, alle sitzen draußen. Wir wissen vom Regenradar, dass es jeden Moment los geht, und suchen uns drinnen einen Platz im Obergeschoss am Fenster. Schon beim Bestellen können wir zusehen, wie der Regen zunimmt, bis es stürmt und gießt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg" alt="" title="DS100180L" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3883" /></a> die Schirme und Markisen beängstigend wackeln, das Personal kommt mit dem Aufräumen kaum hinterher, und die Gäste drängen nach innen. Das haben wir diesmal bestens eingeteilt, wir haben einen guten Platz und essen gut, während draußen alles schwimmt. Als wir fertig sind, ist das Wetter immerhin regenschirmgeeignet, wir haben zwei mit und kommen bequem zum Hotel. Wir haben bahnhofsnah ohne Frühstück gebucht, dadurch noch bezahlbar und sehr komfortabel mit Theke, Sitzecke, Schreibtisch, Schlafzimmer, Durchgang mit Waschbecken und Schrank zum Bad mit Ausgang zum Wohnzimmer, eine richtige kleine Suite, in der wir ausschlafen können. Das überteuerte Minibarangebot nutzen wir nicht, in Dortmund kennen wir die Versorgungsstellen im Bahnhof. </p>
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		<title>15. August: Wismar und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde: Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert, heute &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/15-august-wismar-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen</strong></p>
<p>Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg" alt="" title="DS100133L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3770" /></a> Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg" alt="" title="DSC99910" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3772" /></a> heute aufwendig modernisierte Stadtbibliothek. Auf dem zweistöckigen Gebäude sitzt ein mächtiger Dachstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg" alt="" title="DS100127TA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3771" /></a> mit komplizierten Balkenkonstruktionen, so dass der erste Stock komplett frei von Pfeilern ist, früher wurde das Material über eine Rampe direkt hier hineingefahren. Nach einem kurzen Blick in die Heiliggeistkirche mit ihrer unregelmäßigen Holzdecke, den einzeln gestalteten Bankenden und dem Glasfenster des 15. Jahrhunderts aus der gesprengten Marienkirche verabschieden wir uns von der Weinhändlerin in der Löwenapotheke und steuern den Bahnhof an. Die kürzeste Verbindung, die ich gestern gesehen hatte, finde ich nicht mehr, vielleicht habe ich den Tag falsch angegeben, es dauert jedenfalls 14 Minuten länger. Verblüffenderweise sind ab Bad Kleinen alle Züge rappelvoll und die meisten haben Koffer mit; wir haben Mühe, Plätze nebeneinander zu finden, und müssen schwer hinschauen. Ich jongliere trotzdem entlang der Strecke über Lauenburg mit Einzelabfragen herum; dadurch finde ich in Lüneburg einen etwas verspäteten ICE, an den wir dadurch Anschluss bekommen, in Hannover gehts dann sofort am anderen Gleis und noch vor dem ICE von Lüneburg direkt weiter nach Mannheim. So packen wir es, mit fünfmal Umsteigen (Bad Kleinen, Büchen, Lüneburg, Hannover, Mannheim) 40 Minuten früher als im Fahrplan vorgesehen zu Hause anzukommen, allerdings ist die Fahrt durch das viele Umsteigen, die knappen Anschlüsse und die vollen Züge ungewohnt unruhig, und mit dem Tippen bin ich noch nicht fertig. So schön wies war, diesmal bin ich froh, meinen Darm zu Hause entspannen zu können. </p>
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		<title>21. Juli: nach Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim Verkehrsclub Deutschland, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/21-juli-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone</strong></p>
<p>Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland</a>, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht Minuten früher. Bis zum Hauptbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg" alt="" title="DSC98812" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3573" /></a> verliert er den Vorsprung wieder, da scheint das Gleis nicht vorzeitig frei zu sein. Das Wetter ist trübe bis nass, wir beschäftigen uns mit Lesen, Nachholen von Reisenotizen und Vorbereitung auf den Nachmittag. So wird endlich die Stoffsammlung für einen allgemeinen Beitrag zum Bahnfahren fertig, bald wird wohl der fertige Text im Blog folgen. Planmäßig klappt auch der Nahverkehr in <strong>Berlin</strong>, wir treffen minutengenau beim VCD in der Rudi-Dutschke-Straße ein. Wir werden von zwei Mitarbeiterinnen erwartet, bewaffnet mit Sprachaufzeichner und Fotoapparat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg" alt="" title="DSC98850DA" width="280" height="199" class="alignleft size-full wp-image-3574" /></a> Sie haben sich eine Audio-Slideshow ausgedacht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg" alt="" title="DSC98849AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3575" /></a> die auf der Homepage unter Senioren zum Thema Bahnreisen im Alter laufen soll, die zweite Show auf der VCD-Seite überhaupt. Beide sind gut vorbereitet mit Fragenzettel, wir auch, und wir sind passend für Reisefotos noch mit allem Gepäck unterwegs. Es ergibt sich ein erfrischendes Gespräch, unsere Erfahrungen und Erzählungen kommen offensichtlich gut an. Jetzt sind wir mal gespannt, was dann im August rauskommt, mit 600 Seitenbesuchen täglich ist das sicher eine interessante Adresse.<br />
Mit dem M29-Bus fahren wir quer durch Berlin zum Kudamm, wo wir diesmal in einem sehr teuren Hotel zum Sommer-Sparpreis wohnen. Hier in Berlin ist die Urlaubszeit preislich von Vorteil. Das Hotel ist klar designed, großzügig und gut gelegen, wir wohnen im neunten Stock. Nur manche Details sind suboptimal gelöst – schick, aber funktionsbehindernd. Für abends haben wir uns einen Kinofilm ausgesucht, also gehts gleich los, zuerst auf einen Kaffee, da bietet sich das Café Kranzler schräg gegenüber an, schon oft gehört, aber nie geschafft. Verpasst haben wir leider nichts: Zwar ist die Lage des Rundbaus als Dachterrasse im dritten Stock recht schön, mit Blick auf unser Hotelzimmer, aber man gibt sich wenig Mühe. Hier kann man höchstens zum Touristengucken nochmal hingehen. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hackeschen Markt und sehen tatsächlich Werbung für das Hotel auf Hiddensee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg" alt="" title="DSC98823AL" width="280" height="188" class="alignright size-full wp-image-3577" /></a> in dem wir waren. Weiter gehts mit U zum Rosenthaler Platz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg" alt="" title="DSC98830DA" width="280" height="188" class="alignleft size-full wp-image-3576" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg" alt="" title="DSC98831PZA" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3578" /></a> Wir kommen pünktlich zum Film &#8220;Die Nordsee von oben&#8221; im kleinen Acud-Programmkino mit zwei Sälen an. Von den Eintrittspreisen hier kann man bei uns zu Hause nur träumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg" alt="" title="DSC98833" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3579" /></a> Auch wenn ich, wie üblich am ersten Reisetag, ziemlich müde bin, der Film bringt einmalige Bilder von Emden bis List zu Wattenmeer und Dünen und thematisiert dezent Übernutzungen und die Bedeutung des Naturschutzes. Besonders widmet er sich den landschaftlichen Einmaligkeiten in Luftbildern; entsprechend kommen manche Inseln wie Norderney und Juist kaum dran, dafür Langeoog, Spiekeroog, Amrum, Sylt und besonders die Halligen umso intensiver, eine gelungene Abrundung unserer nordwestlichen Reiseerlebnisse.<br />
Danach haben wir im <a href="http://www.feinesolivenoel.de/kontakt.htm">Café Fantone</a> in Charlottenburg reserviert, das wir über Slowfood schon im März entdeckt hatten. Wieder werden wir vom Inhaber bestens bedient, essen von der handgeschriebenen Karte Sardinen, Lasagne und Calamaretti in sehr gelungener, eigenwilliger Interpretation, werden mit einem selbstverständlich hausgemachten Fruchtmousse zum Dessert verwöhnt und bleiben als letzte Gäste übrig. Hier werden wir wohl bei jedem Berlinbesuch einmal vorbeikommen! Den Rückweg machen wir zu Fuß und gewöhnen uns bei dem halbstündigen, jetzt nicht mehr nassen Spaziergang wieder an Berlin. </p>
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		<title>17. Juli: zurück nach Ludwigshafen</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/18/17-juni-zuruck-nach-ludwigshafen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/18/17-juni-zuruck-nach-ludwigshafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt</strong></p>
<p>Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man platziert sich locker im Garten, mit eigenen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg" alt="" title="DSC98774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3470" /></a> oder bereitstehenden Stühlen. Viele sind mit Regenmänteln und Regenschirmen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg" alt="" title="DSC98752" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3471" /></a> angerückt, ich zähle 200 bis 300. Auch ein kleines, feines und preiswertes Catering hat das Café aufgebaut, alles sehr gut organisiert. Frau Gerisch ist überall präsent. Anfänglich nieselt es etwas, da ist es gut, dass wir uns auf Abstand gesetzt haben, so können wir über die Regenschirme hinwegsehen. Stimmung und Atmosphäre im Garten sind angenehm, von der erhöhten Terrasse mit der Villa im Hintergrund kommen die neun Bläser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg" alt="" title="DSC98754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3472" /></a> – Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn – zwar nicht sehr laut, doch gut hörbar und sehr differenziert rüber, es gibt außer leichtem Wind- und Regenrauschen keine Nebengeräusche. So sind die Stücke von Françaix, Prokofjew und Bizet ein echter Genuss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg" alt="" title="DSC98766A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3473" /></a> In der kurzen Pause kann man sich versorgen und Blicke von verschiedenen Positionen über die Konzertgesellschaft schweifen lassen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg" alt="" title="DSC98760" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3474" /></a> Hinterher schauen wir uns die gestern übriggebliebenen Werke des Parks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg" alt="" title="DSC98762" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3475" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg" alt="" title="DSC98773" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3476" /></a> und die Fotos von Carsten Höller in der Galerie in der Gerisch-Villa an. Zum Abschluss gibt es eine wunderbare Harry-Maasz-Torte im sehr gelungen und klar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg" alt="" title="DSC98780" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3477" /></a> eingerichteten Café. Nach diesem die Reise krönenden Sonntag-Vormittag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, vorbei am Hotel und dem Museum, wo Marlis sich ein Andenken ausgesucht hat. Unterwegs können wir in die Vicelinkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg" alt="" title="DSC98786" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3478" /></a> schauen, eine bedeutende, in Reinform erhaltene klassizistische evangelische Kirche von 1834. Beim Gang über den Großflecken halten wir erneut vergeblich Ausschau nach dem Stand von Carsten Rühmann und seinen Sahnescheiben; ein Glück, dass wir ihn und wenigstens eine Scheibe gleich bei Ankunft in Neumünster erwischt haben. Der ICE auf der Rückfahrt ist praktisch voll; die Idee, schon in Hamburg-Dammtor statt wie im Fahrplan im Hauptbahnhof umzusteigen, erweist sich als gut, so können wir in Ruhe zwei dauerhaft unreservierte Plätze zusammen finden, bevor sich der Zug richtig füllt. Wir sind mit Lesen und Tippen voll beschäftigt, die Stunden der Rückfahrt reichen eigentlich nicht, zum Rausschauen reichts kaum, zumal das Wetter schlechter als am Vormittag im Norden ist, und wir kennen die Strecke auch schon zur Genüge; der Blick auf den Odenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg" alt="" title="DSC98797" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3479" /></a> kündigt die Ankunft an. Der Zug schafft es, bis Mannheim pünktlich zu bleiben. Die Ausstellung der World Press Photos im Bahnhof sparen wir uns auf, wir wollen nicht noch später nach Hause kommen. So endet wieder ein Reiseabschnitt.</p>
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