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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; U-Bahn</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>17. September: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis In unserem denkmalgeschützten, schick ausgebauten Hotel schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten, ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/19/17-september-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: taz-Genossenschaftsversammlung (Ziel von mir) und taz-Panter-Preis</strong></p>
<p>In unserem denkmalgeschützten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101969.jpg" alt="" title="DS101969" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4331" /></a> schick ausgebauten Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101972.jpg" alt="" title="DS101972" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4332" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102007FA.jpg" alt="" title="DS102007FA" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4338" /></a> schlafen wir gut und lange, der Blick reicht in den weiten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101963.jpg" alt="" title="DS101963" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4330" /></a> ruhigen Hinterhof. Wir haben kein Frühstück gebucht, da der Aufpreis recht happig ist. Statt dessen gehen wir oben ins KaDeWe. Die Auswahl ist riesig, die Abrechnung unübersichtlich, die Gäste alle Touristen. Danach gehts zu meinem Wunschziel: Fast 20 Jahre lese ich die <strong>taz</strong>, schon immer wollte ich den Betrieb mal von innen sehen. In der Heinrich-Böll-Stiftung versammeln sich die Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung; Marlis nutzt die Zeit in Berlin-Mitte,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101979.jpg" alt="" title="DS101979" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4333" /></a> schaut sich den Touristenrummel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102001.jpg" alt="" title="DS102001" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4334" /></a> am ehemaligen Checkpoint Charlie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102004.jpg" alt="" title="DS102004" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4335" /></a> an, trifft auf eine Demo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101994.jpg" alt="" title="DS101994" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4336" /></a> und geht über den Gendarmenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101998.jpg" alt="" title="DS101998" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4337" /></a> Die Versammlung ist mit etwa 300 Genossen gut besucht und alle Stühle genau voll, die Präsentationen sind gut vorbereitet, manche inhaltliche Stellungnahme von RedakteurInnen, besonders von Ulrike Herrmann, beeindruckt aufgrund ihrer scharfen Analyse. Die Diskussionsbeiträge sind auf hohem Niveau, der Umgang ist erstaunlich offen, hilfsbereit und solidarisch, die Leitung durch den Aufsichtsrat Hermann-Josef Tenhagen souverän. Es ist ein echtes Erlebnis, richtig spannend. Marlis stößt zum Buffet wieder dazu, danach geht es zur Verleihung des <a href="http://www.taz.de/taz-Panter-Preis-Verleihung-2011-/!78293/">taz-Panter-Preises</a> für Helden des Alltags ins gegenüberliegende Deutsche Theater von 1850.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102015.jpg" alt="" title="DS102015" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4341" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102016.jpg" alt="" title="DS102016" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4342" /></a> Hier sind es bestimmt 500 Gäste. Aus den vielen eingesandten Projekten sind sechs zur Präsentation ausgewählt; ausgefallen begleitet von der Band Erdmöbel präsentieren zwei ModeratorInnen, Katrin Bauerfeind und Gereon Asmuth von der taz, der das übrigens mindestens genauso gut macht, die Protagonisten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102020AL.jpg" alt="" title="DS102020AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4343" /></a> Jurymitglieder halten die Laudatio auf die zwei Preisträger &#8211; der Jury und der Leserwahl. Über die Projekte berichtet die taz ausführlich; auch uns hat das Preisträger-Projekt von Kazim Erdogan zur Kommunikation türkischstämmiger Männer sehr beeindruckt. Die kurzweilige Veranstaltung mit niveauvollen Redebeiträgen klingt mit einer Party<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102027.jpg" alt="" title="DS102027" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4344" /></a> im ganzen Haus aus, es macht Spaß, die Gäste zu beobachten, allein schon der Kleidungsstil ist lockerer, manchmal auch gewagter, als wir es von solchen Veranstaltungen gewohnt sind. Gegen Mitternacht verlassen wir das Fest, die S-Bahn ärgert uns noch etwas mit ihrem Baustellen-Pendelverkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße, genau auf unserer Strecke. Etwas uneins sind wir uns heute abend schon, ich wäre noch länger geblieben, ich bin auf Veranstaltungen gern lange und finde es am Ende, unter dem harten Kern, immer am interessantesten, Marlis ist müde. Die Situation hatten wir länger nicht, heute lösen wir sie nicht besonders elegant, ich lasse mir etwas die Laune verderben und gehe mit. Bestimmt finden wir da in Zukunft souveränere Lösungen. Immerhin kommen wir bald ins Bett, bestimmt nicht verkehrt für morgen.</p>
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		<title>24. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/24-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Seminar zu Fotoprojekten, Karl-Marx-Allee</strong></p>
<p>Wir müssen früh aufstehen, um zehn besuchen wir ein Seminar bei der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zur Präsentation von Fotoprojekten in Neukölln. Mit Bus und U-Bahn kommen wir dorthin. Wir diskutieren im Laufe des Tages sechs Fotoprojekte, darunter unseres, mit Eva Leitolf. Uns wird klar, welche Schritte fällig sind, um die weitere Nutzung unseres umfangreichen Materials nach Ende des Reisejahres zu befördern und Institutionen zu finden, die sich dafür interessieren und an der Finanzierung beteiligen könnten. Insgesamt führt unser Material zu angeregten Diskussionen, es lohnt also, nächste Projektschritte durchzudenken. Auf einer Fortsetzung im November werden wir unsere Ausarbeiten präsentieren und besprechen. Einer der Teilnehmer (Name folgt) hat eine Ausstellung und einen Fotoband mit Interviews mit Titel &#8220;MENSCHENLEBEN in der Karl-Marx-Allee&#8221; erstellt, die im Café Sybille, einem Projekt der Union sozialer Einrichtungen, gezeigt wird. So bewusst haben wir die frühere Stalin-Allee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99058.jpg" alt="" title="DSC99058" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3619" /></a> 1952 als neues sozialistisches Bauen in der Tradition Schinkels errichtet,  nicht wahrgenommen. Hier wurde mit hohem Aufwand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99059.jpg" alt="" title="DSC99059" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3620" /></a> in traditioneller Ziegelbauweise anspruchsvoller Wohnraum geschaffen, ein Ansatz, den die DDR später nicht mehr einhalten konnte. Heute steht der ganze Straßenzug unter Denkmalschutz. Ähnliche städtebauliche Ansätze der DDR sind uns in Rostock in der langen Straße begegnet. Wir würden den Stil als monumental, aber doch eindrucksvoll und nicht unbedingt protzig beschreiben. Die Allee selbst ist sicher übertrieben breit, als Boulevard zum Flanieren schon fast nicht mehr geeignet. Das Café Sybille<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99061.jpg" alt="" title="DSC99061" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3621" /></a> hat leider seit 18 Uhr eine geschlossene Veranstaltung. So gehen wir weiter und treffen auf die seit 2008 geschlossene Karl-Marx-Buchhandlung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99063.jpg" alt="" title="DSC99063" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3622" /></a> ehemals die größte der DDR. Davor steht ein Hinweis: Ausstellung &#8220;FormDDR&#8221; 1949-1989 und noch offen, wir gehen rein. Es ist eine echte Entdeckung: der Bürgerverein zeigt in der historischen Einrichtung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99067.jpg" alt="" title="DSC99067" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3623" /></a> Kunststoff-Haushaltswaren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99064.jpg" alt="" title="DSC99064" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3624" /></a> Glas, Möbel, Elektrogeräte, Lampen und Geschirr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99066.jpg" alt="" title="DSC99066" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3625" /></a> Schlichte, minimalistische, meist zeitlose, langlebige und hochfunktionale Entwürfe, oft in Bauhaustradition, viele Anfang der 50er Jahre entstanden, meist an der Burg Giebichenstein in Halle, die wir von mehreren Besuchen kennen. In den 60er Jahren wurde das Design der Parteilinie untergeordnet, alles sollte gefälliger werden, alte Entwürfe wurden als &#8220;kalter Funktionalismus&#8221; verurteilt. Vieles wurde jedoch erfolgreich und lange in den Westen verkauft, beispielsweise über Ikea. Erst Mitte der 80er konnte das Design sich wieder unabhängig machen, und es entstanden neue interessante Entwürfe, die aber aufgrund veralteter Produktionsanlagen nicht mehr in den Markt kamen.<br />
Es liegen Gastronomieführer für die Karl-Marx-Allee aus; wir suchen uns ein böhmisches Restaurant aus. Es ist alles wenig belebt; wir essen deftig, ganz ordentlich und sehr preiswert. Auf dem Weg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99071.jpg" alt="" title="DSC99071" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3626" /></a> zur S-Bahn Warschauer Str. treffen wir plötzlich auf jede Menge Läden der Nahversorgung, die abends offen haben, der Abend im Hotel ist gesichert.</p>
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		<title>21. Juli: nach Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim Verkehrsclub Deutschland, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/21-juli-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone</strong></p>
<p>Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland</a>, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht Minuten früher. Bis zum Hauptbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg" alt="" title="DSC98812" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3573" /></a> verliert er den Vorsprung wieder, da scheint das Gleis nicht vorzeitig frei zu sein. Das Wetter ist trübe bis nass, wir beschäftigen uns mit Lesen, Nachholen von Reisenotizen und Vorbereitung auf den Nachmittag. So wird endlich die Stoffsammlung für einen allgemeinen Beitrag zum Bahnfahren fertig, bald wird wohl der fertige Text im Blog folgen. Planmäßig klappt auch der Nahverkehr in <strong>Berlin</strong>, wir treffen minutengenau beim VCD in der Rudi-Dutschke-Straße ein. Wir werden von zwei Mitarbeiterinnen erwartet, bewaffnet mit Sprachaufzeichner und Fotoapparat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg" alt="" title="DSC98850DA" width="280" height="199" class="alignleft size-full wp-image-3574" /></a> Sie haben sich eine Audio-Slideshow ausgedacht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg" alt="" title="DSC98849AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3575" /></a> die auf der Homepage unter Senioren zum Thema Bahnreisen im Alter laufen soll, die zweite Show auf der VCD-Seite überhaupt. Beide sind gut vorbereitet mit Fragenzettel, wir auch, und wir sind passend für Reisefotos noch mit allem Gepäck unterwegs. Es ergibt sich ein erfrischendes Gespräch, unsere Erfahrungen und Erzählungen kommen offensichtlich gut an. Jetzt sind wir mal gespannt, was dann im August rauskommt, mit 600 Seitenbesuchen täglich ist das sicher eine interessante Adresse.<br />
Mit dem M29-Bus fahren wir quer durch Berlin zum Kudamm, wo wir diesmal in einem sehr teuren Hotel zum Sommer-Sparpreis wohnen. Hier in Berlin ist die Urlaubszeit preislich von Vorteil. Das Hotel ist klar designed, großzügig und gut gelegen, wir wohnen im neunten Stock. Nur manche Details sind suboptimal gelöst – schick, aber funktionsbehindernd. Für abends haben wir uns einen Kinofilm ausgesucht, also gehts gleich los, zuerst auf einen Kaffee, da bietet sich das Café Kranzler schräg gegenüber an, schon oft gehört, aber nie geschafft. Verpasst haben wir leider nichts: Zwar ist die Lage des Rundbaus als Dachterrasse im dritten Stock recht schön, mit Blick auf unser Hotelzimmer, aber man gibt sich wenig Mühe. Hier kann man höchstens zum Touristengucken nochmal hingehen. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hackeschen Markt und sehen tatsächlich Werbung für das Hotel auf Hiddensee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg" alt="" title="DSC98823AL" width="280" height="188" class="alignright size-full wp-image-3577" /></a> in dem wir waren. Weiter gehts mit U zum Rosenthaler Platz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg" alt="" title="DSC98830DA" width="280" height="188" class="alignleft size-full wp-image-3576" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg" alt="" title="DSC98831PZA" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3578" /></a> Wir kommen pünktlich zum Film &#8220;Die Nordsee von oben&#8221; im kleinen Acud-Programmkino mit zwei Sälen an. Von den Eintrittspreisen hier kann man bei uns zu Hause nur träumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg" alt="" title="DSC98833" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3579" /></a> Auch wenn ich, wie üblich am ersten Reisetag, ziemlich müde bin, der Film bringt einmalige Bilder von Emden bis List zu Wattenmeer und Dünen und thematisiert dezent Übernutzungen und die Bedeutung des Naturschutzes. Besonders widmet er sich den landschaftlichen Einmaligkeiten in Luftbildern; entsprechend kommen manche Inseln wie Norderney und Juist kaum dran, dafür Langeoog, Spiekeroog, Amrum, Sylt und besonders die Halligen umso intensiver, eine gelungene Abrundung unserer nordwestlichen Reiseerlebnisse.<br />
Danach haben wir im <a href="http://www.feinesolivenoel.de/kontakt.htm">Café Fantone</a> in Charlottenburg reserviert, das wir über Slowfood schon im März entdeckt hatten. Wieder werden wir vom Inhaber bestens bedient, essen von der handgeschriebenen Karte Sardinen, Lasagne und Calamaretti in sehr gelungener, eigenwilliger Interpretation, werden mit einem selbstverständlich hausgemachten Fruchtmousse zum Dessert verwöhnt und bleiben als letzte Gäste übrig. Hier werden wir wohl bei jedem Berlinbesuch einmal vorbeikommen! Den Rückweg machen wir zu Fuß und gewöhnen uns bei dem halbstündigen, jetzt nicht mehr nassen Spaziergang wieder an Berlin. </p>
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		<title>16. April: Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von Heinrich Böll wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen</strong></p>
<p>Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von <strong>Heinrich Böll</strong> wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen sind wir schon gestern angereist; ich kann wegen der Erkältung schlecht schlafen, und Marlis wacht ungewöhnlich früh auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg" alt="" title="DSC93057" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2377" /></a> Da hätten wir auch heute früh kommen können. Manchmal  wird die Planung eben von menschlichen Befindlichkeiten durchkreuzt, gut so!<br />
Es ist noch etwas kühl, doch die Sonne scheint konstant, gute Bedingungen. Markus Schäfer, Mitarbeiter des Böll-Archivs, treffen wir auf dem Heinrich-Böll-Platz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg" alt="" title="DSC93058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2378" /></a> es sammeln sich zehn Mitläufer. Das Verhältnis der immer CDU-regierten Stadt zu ihrem Literatur-Nobelpreisträger war gespalten, da er sich öfter in die Politik einmischte, die Grünen unterstützte und manche Stellungnahmen zu Grundrechten in der heißen Zeit in den siebziger und achtziger Jahren als Sympathie mit der RAF missinterpretiert wurden. Ansätze, bestehende Plätze nach ihm zu benennen, scheiterten. Irgendwann kam man auf diesen unbenannten Platz hinter dem Dom zwischen Hauptbahnhof und Rhein neben der Hohenzollern-Brücke. Die Gesamtgestaltung des Platzes (1982–86) und die Skulptur „Ma’alot“ stammen vom israelischen Künstler Dani Karavan und stehen in keinem Zusammenhang mit der Benennung. Dem Tourist fällt der Platz wegen der regelmäßigen Absperrung und Bewachung der Fläche auf, weil darunter der Proberaum der Kölner Philharmonie liegt, deren Proben durch Trittschall gestört würden. Das kann man jetzt nicht mehr reparieren, ohne das Kunstwerk zu zerstören. Soviel zu Kölner Schildbürgerstreichen. Wir gehen geschickt zwischen Rhein und Hoher Straße durch, so dass wir nur Neues zu Gesicht bekommen. Wir erfahren seine Geburt zu wilhelminischen Zeiten und seine Erinnerung an die uniformierten Auftritte damals und seine Skepsis allem preußischen und institutionalisiertem gegenüber. Am Dom wird seine Meinung zu den beiden im 19. Jahrhundert hinzugefügten Türmen (die heute die Touristen anziehen) erläutert. Am Denkmal für Kardinal Frings geht es um seine katholische Grundeinstellung und die Bedeutung von Liturgie und Riten, aber auch seine Ablehnung des Klerus. Interessante Stellen aus seinen Romanen werden zitiert, und am Wallrafplatz vor dem WDR seine Zusammenarbeit mit dem Hörfunk erklärt. Wir gehen zur Einsturzstelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg" alt="" title="DSC93064" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2379" /></a> des <strong>Historischen Stadtarchivs</strong> an der Severinstraße. Das wollten wir schon immer sehen; in diesem Zusammenhang ist es besonders interessant. Kurz vor dem Einsturz hatten Bölls Erben viel Material an das Archiv übergeben, weil es dort sicherer aufgehoben sei. Es landete dann ganz unten in der Grube und wartet, soweit geborgen, auf die Restaurierung. Bölls Korrespondenz hat das Böll-Archiv unbeabsichtigt gerettet, weil sie kurz vorher zur Sichtung und Bearbeitung in die Räume in der Stadtbibliothek geholt worden waren. Die Archivare waren nach dem Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar so stolz auf ihren Brandschutz, und dass sowas hier nicht passieren könne. Und dann passiert das übliche: eine Verkettung von Schlampereien, Zuständigkeitslücken und Filz führt zu &#8220;Unvorhergesehenem&#8221;: Einsturz durch U-Bahn-Bau. Bestehen da nicht Parallelen zu Fukushima und vielen anderen Vorkommnissen, die man so in Beruf und Politik erlebt, die meist gerade noch gut gehen oder glimpflich ablaufen? Und diese Menschheit maßt sich an, im Problemfall unbeherrschbare Techniken mit wirklich unabsehbaren und vor allem auch zugunsten eines kurzen Vorteiles weit in die Zukunft reichenden Risiken zu betreiben! Welch eine Überheblichkeit!<br />
In de Stadtbibliothek beenden wir den spannenden Rundgang mit der Besichtigung von Bölls Arbeitszimmer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg" alt="" title="DSC93074" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2380" /></a> das dort mit Originalobjekten rekonstruiert ist. Er legte keinen Wert auf Repräsentatives; Hauptsache, die Bücher standen und die Schreibmaschine war auf der richtigen Höhe. Das Zimmer ist noch weniger repräsentativ als das von Ernst Bloch, das wir aus Ludwigshafen kennen. Den Nachmittag entspannen wir uns mit Rundgängen durch die am heutigen Samstag äußerst belebten Fußgängerzonen mit einzelnen Einkäufen und einer Einkehr im Café Reichhard<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg" alt="" title="DSC93101" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2381" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg" alt="" title="DSC93108DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2382" /></a> am Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg" alt="" title="DSC93109D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2384" /></a> mit teuren Torten, die aber ihr Geld wert sind.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg" alt="" title="DSC93121" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2385" /></a> Von unserem Besuch in Köln-Ehrenfeld vor genau einem halben Jahr auf den Spuren von Gabriele ist noch ein Punkt übrig geblieben: Sie wäre mal gern ins Haus Scholzen auf der Venloer Straße Essen gegangen, das hat aber nie geklappt. Wir nehmen das zum Anlass, die Fortschritte der DITIB-<strong>Zentralmoschee</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg" alt="" title="DSC93145D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2387" /></a> anzusehen; dort war mittlerweile Richtfest, und wenn man sich das vorgesehene Glas zwischen den Betonschalen vorstellt, wird das ein architektonisch wirklich beeindruckender Bau.<br />
Die Strecke zum <a href="http://www.haus-scholzen.de/">Haus Scholzen</a> ist Geschäftsstraße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg" alt="" title="DSC93162" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2388" /></a> und teils voll in türkischer Hand. Wir erwarten ein einfaches, eher verstaubtes &#8220;übriggebliebenes&#8221; Lokal; statt dessen treffen wir auf ein beliebtes,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg" alt="" title="DSC93166" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2390" /></a> gut geführtes Kölner Restaurant, in dem alles frisch gekocht wird und sogar selbst gebrannt wird. Es ist proppenvoll mit Gästen und Feiern. Wir essen bestens &#8220;Himmel und Äd&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg" alt="" title="DSC93175" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2391" /></a> und trinken dazu Kölsch und Haus-Bitter. Der Chef erzählt uns vom abendlichen Drei-Schicht-Betrieb: erst die Älteren, dann die Jüngeren zum Essen, danach der Thekenbetrieb mit den hauseigenen Absackern. Hier kämen Kölner und Gäste aus dem Umland, denen die Brauereigaststätten der Innenstadt nicht gut genug seien.<br />
Auf dem Rückweg gibts in der Fußgängerzone noch einen Absacker mit Musik, es ist Shopping-Night, aber wie bei uns ist abends weniger los als am Nachmittag; bei den sowieso schon langen Öffnungszeiten sind solche Aktionen nicht eigentlich nötig; die Leute laufen eher nur herum, in den Läden ist es leer. Nach einem Kölsch bei Früh, an das wir uns von früher erinnerten, es aber nie wiedergefunden haben, gehts aufs Zimmer, Ausschlafen ist angesagt. </p>
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		<title>22. November: Essen und Dortmund</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in Essen erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester</strong></p>
<p>Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in <strong>Essen</strong> erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner Familie gelebt hat. Im besagten Hinterhof hat er viel mit seinen beiden jüngeren Brüdern gespielt, ein ganz besonderes Spiel, was mich aus seinen lebendigen Schilderungen derart fasziniert hat, dass ich diesen Ort schon lange mal sehen wollte. Auf dem Hof bildeten sie in Miniatur den für sie bedeutsamen Teil des Essener Straßenbahnnetzes ab. Joachim hat vom ausgedienten Kinderlaufstall die Stangen für die Verkehrs- und Haltestellenschilder verbaut, dann wurde nach Fahrplan mit dem Roller Straßenbahn auf den Wegen gefahren. Inzwischen haben die Linien andere Nummern oder sind zur U-Bahn geworden, der Radius geht viel weiter.<br />
Wie kommen wir nun in diesen Innenhof? Diese Frage beschäftigt mich so lange wie ich diesen Wunsch habe, den Ort zu sehen. In den vergangenen Jahren standen wir mehrmals vor der Haustür in der Steinhausenstraße, und nun? Keinen Mumm in den Knochen zu klingeln, was sagen, und selbst wenn ich mich überall traue zu klingeln, macht sicher keiner auf. In unserem Reisejahr will ich diese Nuss knacken, nehme mir die Zeit, mir im Vorfeld zu überlegen, wie. Bei unserem letzten Besuch in Essen in diesem Sommer habe ich mir die Namen auf dem Klingelbrett gemerkt und bei der Teleauskunft nach den Nummern geforscht, die Suche blieb ergebnislos. Die Rückwärtssuche ergab eine Nummer im Haus und ein nettes Gespräch mit Frau Krieger, die nach Joachims Familie 40 Jahre bis vor einem Jahr in der Wohnung wohnte, zur Geschichte des Hauses. Von ihr kam der entscheidende Tipp: im Haus um die Ecke ist die <a href="http://www.krebskranke-kinder-essen.de/">&#8220;Essener Initiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.&#8221;</a>, da käme ich doch sicher rein und hätte Blick auf den Garten. Das hat hervorragend funktioniert, wir sind heute um 11 Uhr verabredet. Der Zivildienstleistende zeigt uns den eigenen Hof, vom dem aus ein guter <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84437/" rel="attachment wp-att-459"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84437.jpg" alt="" title="DSC84437" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-459" /></a>Blick in den &#8220;Sehnsuchtsgarten&#8221; möglich ist. Er ist viel kleiner als in meiner Vorstellung und recht verwildert, mit großen Bäumen. Wir dürfen noch einen Blick aus den Fenstern der Dachwohnung nehmen und haben einen sehr guten Überblick über die Innenhöfe des Carrees, auch für Joachim eine neue Erfahrung, hatte er doch die rückwärtige Tankstelle anders verortet. Gisela Pfänder von der Initiative gibt uns noch ein Interview über Essen seit ihrem Spielen in Trümmergrundstücken, wie sie den Nahverkehr nutzt, die neuen Bauwerke wie den Berthold-Beitz-Boulevard und die 61. Essener Lichterwochen.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84463/" rel="attachment wp-att-460"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84463.jpg" alt="" title="DSC84463" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-460" /></a>Trotzdem will ich unbedingt noch an besagter Haustür stehen und überall klingeln. Wie erwartet, keiner macht auf. Ich will schon weggehen, fasse aber noch den Knauf der Haustür an &#8211; und die Tür ist auf!!! Das ist für mich wie ein &#8220;Sesam öffne dich&#8221;! Joachim erkennt sofort das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84508/" rel="attachment wp-att-461"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84508.jpg" alt="" title="DSC84508" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-461" /></a>Treppenhaus ohne jegliche Veränderung wieder, durch die geöffnete <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84469/" rel="attachment wp-att-464"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84469.jpg" alt="" title="DSC84469" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-464" /></a>Kellertür geht es ohne Probleme in den Garten, jetzt sind wir beide überglücklich. Joachim findet seine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84483/" rel="attachment wp-att-462"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84483.jpg" alt="" title="DSC84483" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-462" /></a>zugewachsenen Wege der Straßenbahnen wieder, die Pflasterung und die seitlichen Backsteineinfassungen sind im Original erhalten, selbst das Rondell, jetzt alles mit Buchsbaum gesäumt ist noch da, nur eben verwildert. Dafür gibt es jetzt am <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84480/" rel="attachment wp-att-463"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84480.jpg" alt="" title="DSC84480" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-463" /></a>&#8220;Porscheplatz&#8221; – früher Teppichklopfstange &#8211; einen blauweißkarierten Wachstuch-Tisch und gegenüber zwei menschengroße Figuren im Garten. Uns gelingen viele Fotos.<br />
Entspannt durchstreifen wir das Viertel nach weiteren Erinnerungen und gehen zu seiner ehemaligen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84555-2/" rel="attachment wp-att-472"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC845551.jpg" alt="" title="DSC84555" width="260" height="173" class="alignright size-full wp-image-472" /></a>Kepler-Grundschule, die jetzt die Jahrgangsstufen 5 bis 7 der <a href="http://www.gesamtschule-essen-holsterhausen.de/">Holsterhauser Gesamtschule</a> beherbergt.<br />
Wir sind am Nachmittag mit meiner <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84604/" rel="attachment wp-att-468"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84604.jpg" alt="" title="DSC84604" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-468" /></a>Schwester Angelika in <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84586a-2/" rel="attachment wp-att-475"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84586A1.jpg" alt="" title="DSC84586A" width="260" height="226" class="alignright size-full wp-image-475" /></a><strong>Dortmund</strong> verabredet, zum Geburtstagsnachfeiern und Übernachten.</p>
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		<title>21. November: Über Düsseldorf nach Essen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 22:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis &#38; Joachim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221; Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;</strong></p>
<p><div id="attachment_429" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84372/" rel="attachment wp-att-429"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84372.jpg" alt="" title="DSC84372" width="300" height="199" class="size-full wp-image-429" /></a><p class="wp-caption-text">GERDA STEINER &#038; JÖRG LENZLINGER, Das Vegetative Nervensystem, Eingangshalle des museum kunst palast</p></div>Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der Komposition kommt, in Japan und Deutschland studiert und in Deutschland und den USA gearbeitet hat, u.a. mit Beuys, Cage, Vostell und Mary Bauermeister. Deshalb verlassen wir Wuppertal, dass uns so unerwartet erfreut hat. Es ist nicht so, dass wir alle Arbeiten der Ausstellung verstehen, aber es sind beeindruckende Sachen dabei, die Ausstellung selbst ist ebenfalls von beeindruckender Dimension – es wird klar, dass er die Kunstszene nachhaltig beeinflusst hat.<br />
Wir erhalten heute eine Mail von unserem Freund Klaus, der sich in einigen Büchern und seiner Doktorarbeit mit dem Thema Reisen beschäftigt hat; er hat recht: Reisen in unserem Sinne ist immer Reisearbeit, mit dem Wissen nie endender Erkenntnis, aber wie Sisyphos rollen wir unentwegt den Stein und sind glücklich dabei.<br />
Wir haben ein Zweitages-Ticket für die Quadriennale und gehen nochmal im benachbarten NRW-Forum in den &#8220;Roten Bulli&#8221;, der uns so gut gefallen hat und im Obergeschoss zu Katharina Sieverding, das ist zwar auch beeindruckend, aber nicht ganz unser Ding.<br />
Am Nachmittag wechseln wir nach <strong>Essen</strong>, der Stadt, in der Joachim bis zu seinem zwölften Lebensjahr aufgewachsen ist. Wir sind neugierig auf das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84389/" rel="attachment wp-att-431"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84389.jpg" alt="" title="DSC84389" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-431" /></a>Hotel &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;, das früher die neogotische Lohnhalle, also Auszahlungsstelle des Wochenlohns der Bergleute der Zeche Bonifatius war. Die Hotelzimmer sind in der darüberliegenden <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84404/" rel="attachment wp-att-456"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84404.jpg" alt="" title="DSC84404" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-456" /></a>Direktions-Etage angesiedelt. Unser Blick aus dem Fenster fällt auf den schemenhaft beleuchteten alten <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84399/" rel="attachment wp-att-432"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84399.jpg" alt="" title="DSC84399" width="199" height="300" class="alignright size-full wp-image-432" /></a>Förderturm.<br />
Nach so viel Museum und Stadtentdeckung geht es morgen endlich wieder auf Spurensuche, es wird spannend werden und &#8220;Expeditionsgeist&#8221; erfordern.</p>
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		<title>12. Oktober: Köln um den Neumarkt</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 08:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
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		<description><![CDATA[Köln: um den Neumarkt (Ziel: Richard), Moschee-Neubau, Stehen in der Bahn, Entdeckung Brauerei Schumacher in Düsseldorf Auf dem &#8220;Zimmerbalkon&#8221; mit Blick auf den Rhein, begrüßt mich von unten eine Frau mit den Worten &#8220;ist das nicht heute ein schönes Wetter&#8221; &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln: um den Neumarkt (Ziel: Richard), Moschee-Neubau, Stehen in der Bahn, Entdeckung Brauerei Schumacher in Düsseldorf</strong></p>
<p>Auf dem &#8220;Zimmerbalkon&#8221; mit Blick auf den Rhein, begrüßt mich von unten eine Frau mit den Worten &#8220;ist das nicht heute ein schönes Wetter&#8221; – ja, wieder ungetrübte Sonne!<br />
Zu Richards Ort der Erinnerung, das Haus samt der Wohnung, in der er seine Kindheit und Jugend zwischen dem ca. fünften und 20. Lebensjahr verbracht hat, liegt mitten in der Stadt, in der Nähe des <strong>Neumarkts</strong>, dahin gehts zu Fuß, durch die gesamte Shoppingmeile.  Auf dem Weg kaufen wir bei Saturn einen &#8220;voice-recorder&#8221;, um live Stimmen einzufangen.<br />
Vom Neumarkt kommend haben wir einen guten Blick auf die vielen Turmspitzen von St. Aposteln. Die Kirche wirkt sehr dominant, wie auf einem Foto von damals, und beherrscht das geschäftige Treiben um den Platz. Hier herrscht sehr reger Straßenbahn-, Fahrradfahrer-, Auto- und Fußgängerverkehr, ich meine das genau in der Reihenfolge, in der ich es schreibe. Das Haus ist von mehreren Straßenbahnlinien regelrecht umzingelt. Der öffentliche Nahverkehr wird damals nicht weniger gewesen sein.<br />
Bevor wir uns auf unsere Erforschungstour überhaupt nur eingestellt haben, <a rel="attachment wp-att-104" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82364/"><img class="alignleft size-full wp-image-104" title="DSC82364" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82364.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>stehen wir bereits vor dem immer noch ansehnlichen 50-er Jahre Haus Marsilstein 2, das unser heutiges Ziel ist.<br />
Wir stärken uns erstmal beim kleinen Bäcker gegenüber, der ein individuelles Angebot hat und sehr gut besucht wird. Herr Elmas, der den Laden jetzt betreibt, sagt uns, dass hier immer schon ein Bäckerladen war, der früher Herrn Schneider gehörte und der hier im Nachbarhaus immer noch wohnt. <a rel="attachment wp-att-105" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82367/"><img class="alignright size-full wp-image-105" title="DSC82367" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82367.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Er läßt sich sehr gern von mir inmitten seiner Backwaren fotografieren.<br />
Das Haus wird gerade geweißelt und ist deshalb innen vollständig verpackt. Im Haus sind mehrere Praxen; ungehindert kommen wir also vor seine ehemalige Wohnungstür. Joachim schießt ein „Blind“-Foto von St. Aposteln durch den schmalen Schlitz des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82674A1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-205" title="DSC82674A" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82674A1.jpg" alt="" width="213" height="320" /></a>Treppenhausfensters.<br />
Wir durchstreifen die umliegenden Straßen, die Häuser stammen auch aus den 50-er Jahren, in unterschiedlichen Zustand. Wir fragen uns, was er wohl hier als Kind gemacht hat: hat er auf der Straße gespielt? Draußen ist wenig Platz und viel Verkehr. Gab es noch nicht so viele Parkplätze im Innenhof? Oder hat ihn der Blick aus der Wohnung, immer direkt auf St.Aposteln, motiviert, Kunstgeschichte zu studieren?<br />
Im Café vor St. Aposteln haben wir vor vielen Jahren schon mal gefrühstückt. Richard hat die Kirche in seinem Buch &#8220;Mittelalterliche Kirchen in Köln&#8221; so gut beschrieben, daß wir einen gewaltigen Eindruck hatten, bei der Besichtigung erschien sie uns von innen eher klein und überschaubar. Wir streifen noch durchs Friesenviertel und fahren dann per U-Bahn zur Baustelle der DITIB-Zentralmoschee in <strong>Köln-Ehrenfeld</strong>. <a rel="attachment wp-att-106" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82423/"><img class="alignleft size-full wp-image-106" title="DSC82423" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82423.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Architektonisch interessant und sehr groß, man könnte fast an einen der heute üblichen Museumsneubauten denken, nur die zwei eher unauffälligen Minarette passen da nicht ganz.<br />
Abends fahren wir um 18:31 mit einem RE am Eingang stehend nach <strong>Düsseldorf</strong>. Wir haben weder an Berufsverkehr noch an Verkehrsverbund gedacht. Wir hätten ja genausogut den IC 15 Minuten später nehmen können! Es fehlt noch etwas Übung. Es ist kalt geworden. Das Hotel Max ist nicht weit vom Bahnhof entfernt und sehr liebevoll und individuell geführt. Abendessen mit Altbier gibt es in der Brauerei-Gaststätte Schumacher. Um 0:00 ist unser zehnjähriger Hochzeitstag mit Sekt von Manufactum – der Pfälzer ist besser &#8211; angesagt.</p>
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		<title>11.Oktober: Köln-Ehrenfeld</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 22:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufwachen am Rhein, viele Erinnerungsorte in Köln-Ehrenfeld (Ziel: Gabriele), Treffen mit Jule bei einer Vernissage Wieder ein strahlend sonniger Herbsttag. Wir treffen uns zum Frühstück in unserem Hotel mit der Journalistin Susanne Kabisch, die ich beim Spaziergangsforschungs-Seminar kennengelernt habe. Wir bleiben &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/12/11-oktober-koln-ehrenfeld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufwachen am Rhein, viele Erinnerungsorte in Köln-Ehrenfeld (Ziel: Gabriele), Treffen mit Jule bei einer Vernissage</strong></p>
<p>Wieder ein strahlend sonniger Herbsttag. Wir treffen uns zum Frühstück in unserem Hotel mit der Journalistin Susanne Kabisch, die ich beim Spaziergangsforschungs-Seminar kennengelernt habe. Wir bleiben in Kontakt.<br />
Am Rheinufer liegen alle Schiffe, die wir vom Rhein bei Mannheim nicht kennen, weil dort ein anderes Hochhaus die Sicht darauf behindert: &#8220;Viking Sky&#8221; und &#8220;Viking Helvetia&#8221;. Ausflugsschiffe ziehen ihre Kreise, um möglichst viele Touristen, die schon am Ufer in Vorfreude warten, einzufangen. Jedenfalls ist hier das Rheinufer voll von Touristenschiffen, im krassen Gegensatz zu Ludwigshafen, die gerade den einzigen Schiffsanleger zugunsten einer Einkaufsmeile, der RheinGalerie, abgeschafft haben.<br />
Wir starten gegen 12 mit der U-Bahn (auch in der Bahncard 100 enthalten) zum ersten Auftrag, der von unserer Ideengeberin Gabriele ist, die gebürtig aus Köln stammt. Von ihr haben wir eine umfangreiche Liste von Plätzen aus der Kindheit und Jugend. Ausstieg <strong>Subbelrather Str./Gürtel</strong>, dann geht es über vier Stunden lang weiter zu Fuß auf Entdeckungstour.<br />
Wir finden sofort ihr Elternhaus am Brandtsplatz 3, <a rel="attachment wp-att-100" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/12/11-oktober-koln-ehrenfeld/dsc82281/"><img class="alignleft size-full wp-image-100" title="DSC82281" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82281.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>gelangen sogar in die 3. Etage direkt vor die Wohnungstüren ihrer Familie und ihrer Großeltern. Das Haus strahlt noch heute einen sauberen, geordneten 50er-Jahre-Charme aus, enges Treppenhaus, sauber und gleichzeitig gediegen-verstaubt. Das Trafohaus vor der Tür samt Freifläche, heute mit wohlgeordnetem Spielplatz und viel Farbe, gibt es immer noch samt Kindern; es ist der erste Tag der Herbstferien.<br />
<strong>Landmannstraße</strong>, DIE Einkaufsstraße, mit vielen inhabergeführten Fachgeschäften und Kneipen macht noch einen belebten Eindruck. Im Stadtteil leben viele alte Menschen, die hier alt geworden sind und auch viele junge Menschen, die sich hier wohl fühlen. Im Fischgeschäft Ducks, das an Stehtischen einen guten, sehr fischigen Mittagsimbiss bietet, erhalten wir weitere Informationen darüber, wie sich der Stadtteil verändert hat.<br />
Den Standort der ehemaligen Volksschule verrät uns ein Straßenbahnfahrer, der hier zu Hause ist, sein Hinweis stimmt. Container bestimmen den ersten Eindruck der Schule heute.<br />
Pfarrkirche St. Peter: die auskunftsfreudige Pfarrgemeinde-Sekretärin bestätigt uns, dass die Kirche nach mehreren Brandstiftungen nicht mehr geöffnet ist, nur noch der Vorraum, aber auch nur, wenn das Sekretariat Sprechstunde hat. <a href="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82353.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-131" title="DSC82353" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82353.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Außerdem sind viele Gemeinden zusammengelegt worden; die Küsterin muß sich um fünf Kirchen kümmern und ist selten vor Ort. Jugendarbeit gibt es kaum noch, auch weniger Kirchenbesucher, der Stadtteil hat sich eben verändert.<br />
Wir können uns aber das Leben damals hier mit den vielen stattlichen Gründerzeit- und 50er-Jahre-Häusern gut vorstellen, es erinnert uns auch etwas an unsere Kindheit in Dortmund und Essen. Und die Infrastruktur scheint heute noch so zu sein, dass man kein Auto braucht.<br />
Der Bereich südlich der Subbelrather Straße sieht die Kultur anders aus: türkische und persische Clubs gemischt mit kleinen Läden, nicht ganz so gepflegt, erinnert uns an Viertel in Mannheim oder Ludwigshafen. Den Moschee-Neubau ist uns heute zu weit weg.<br />
Entdeckungen liefert das Stichwort <strong>Edelweißpiraten</strong>: <a rel="attachment wp-att-101" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/12/11-oktober-koln-ehrenfeld/dsc82339/"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="DSC82339" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82339.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>nicht mehr nur eine versteckte Gedenktafel, sondern ganze Wände der Bahnunterführung sind eindrucksvoll von einer Bürgerstiftung als Mahnmal für diese oppositionellen Jugendgruppen der Hitlerzeit gestaltet. So „stolpern“ wir auch noch über das <strong>Helios-Haus</strong> und den <strong>Leuchtturm</strong> an der Venloer Straße.<br />
Viele Infos über ehemalige Läden erhalten wir in kleinen Traditions-Bäckerei Schweitzer an der Haltestelle, und Joachim erforscht bei den Damen der Stadtbücherei-Filiale deren mehrfachen Standortwechsel.<br />
Um 19 Uhr sind wir von der Tochter von Joachims Schwägerin zur Vernissage eines Förderkreises des Museums Ludwig eingeladen. Die Mitglieder stellen ihre Sammlung vor, aktuell der Museumsleiter Caspar König sammelt zwar nicht, bei ihm haben sich aber in seiner Funktion viele Entwurfsskizzen, sogar eine kleine von Caspar David Friedrich, angesammelt. Wir freuen uns, Jule und die Ausstellung gesehen zu haben, das wäre sonst nie unser Ziel gewesen.<br />
Wir beschließen den Tag in einem Brauhaus, um uns dann ins Tippen und Fotos gucken vom ersten Bahnreisetag zu stürzen.</p>
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