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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Touristisch</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>9. Oktober: Bautzen und letzte Rückfahrt</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bautzen: Stadtführung und Türme, leicht aufregendes Ende der Rückfahrt über Mitternacht und Empfang zurück Die letzte Nacht des Reisejahres ist vorbei, das Hotel Alte Gerberei ist mit dem Appartment über das gesamte Dachgeschoss und direkt an der Spree ein Höhepunkt. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/9-oktober-bautzen-und-letzte-ruckfahrt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bautzen: Stadtführung und Türme, leicht aufregendes Ende der Rückfahrt über Mitternacht und Empfang zurück</strong></p>
<p>Die letzte Nacht des Reisejahres ist vorbei, das Hotel <a href="http://www.hotel-alte-gerberei.de/">Alte Gerberei</a> ist mit dem Appartment über das gesamte Dachgeschoss und direkt an der Spree ein Höhepunkt. Wir beeilen uns mit dem Packen und erreichen die Stadtführung im Zentrum. Es ist richtig kalt, vier Grad am Morgen, ohne Handschuhe geht es nicht, fast alle Kleidungsschichten sind im Einsatz. Wenn das Jahr noch weiterginge, wäre wieder die Winter-Packliste dran. Wir erfahren beim Rundgang einiges über Geschichte und Handel auf der Via Regia, die Tuchmacher und die Vergangenheit der zwei 1904 und 1906 eröffneten Gefängnisse, die während der NS-Zeit und in der DDR eine unrühmliche Rolle spielten und heute noch in der Welt mit dem Namen Bautzen in Verbindung gebracht werden. Mielkes Sondergewahrsam Bautzen II ist heute Gedenkstätte. Weiter auffallend sind die mehr als zehn Türme, Stadttürme, Rathausturm, Kirchtürme und alte und neue Wasserkunst, mechanische Pumpwerke mit Zwischenspeicher, um bis zum 19. Jahrhundert die auf dem Plateau liegende Stadt mit Spreewasser zu versorgen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103744.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103744.jpg" alt="" title="DS103744" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4783" /></a> Fachwerk hat die Stadt übrigens keines, weil nach mehreren Stadtbränden der Holzbau verboten wurde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103745.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103745.jpg" alt="" title="DS103745" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4784" /></a> und Brandmauern zwischen den Häusern vorgeschieben wurden. Zur Wende war die Altstadt nur noch gering bewohnt und verfiel, da keine funktionierende Entwässerung existierte, nach der Wende wurde viel investiert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103758.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103758.jpg" alt="" title="DS103758" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4785" /></a> und restauriert, heute ist wieder Leben in die Altstadt zurückgekehrt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103760.jpg" alt="" title="DS103760" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4786" /></a> es gibt 30 Lokale, Touristen und viele Bewohner, bis auf spezielle Problemfälle ist alles saniert und sieht als ganzes Stadtbild wirklich gut aus, wozu das malerische Spreetal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103749.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103749.jpg" alt="" title="DS103749" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4787" /></a> deutlich beiträgt. In und um eine alte Kirchenruine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103747.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103747.jpg" alt="" title="DS103747" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4788" /></a> am Hang hat sich ein fast genauso alter Friedhof ausgebreitet. Es gibt noch mehr Überraschungen am Reiseende: die spätgotische Kirche St. Petri ist Simultankirche;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103762AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103762AL.jpg" alt="" title="DS103762AL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4790" /></a> ein Geländer teilt sie, es gibt zwei Altäre und zwei Orgeln, und an der Trennstelle hat das Gebäude einen leichten Knick, beim Anbau konnte man wohl nicht ganz in der selben Richtung weiterbauen. Beim Aufstieg im Turm von St. Petri landen wir der einzigen noch bewohnten Türmerwohnung; Frau Kuschel hält am Wochenende am Nachmittag den Turm geöffnet, in der Woche steigen beide zur Arbeit in die Stadt hinab. Die Erzählungen zum Leben hier oben sind sehr interessant, ebenso der Turm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103782F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103782F.jpg" alt="" title="DS103782F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4791" /></a> selber auf dem höchsten Punkt der Altstadt mit seinem verknoteten Holzgestühl und seinen acht kleinen, offenen blumengeschmückten Fenstern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103774.jpg" alt="" title="DS103774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4792" /></a> an denen die Türmerfamilie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103778.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103778.jpg" alt="" title="DS103778" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4793" /></a> alle zu sehenden Objekte beschriftet hat. Ähnlich gut ist die Sicht vom Reichenturm, nicht so hoch,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103793.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103793.jpg" alt="" title="DS103793" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4794" /></a> aber mit offener Plattform, die beiden Strafanstalten, von weitem ansehnliche Gebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103772.jpg" alt="" title="DS103772" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4795" /></a> sind gut zu erkennen. Wir drehen noch einige Kurven durch die Stadt und gehen über das 23 m hohe Viadukt der Friedensbrücke über die Spree,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103798.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103798.jpg" alt="" title="DS103798" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4796" /></a> das dem Durchgangsverkehr dient, und steigen dahinter die Treppe zum Hotel hinunter, vorbei an einem kleinen privaten Weingarten, und sammeln unser Gepäck ein.<br />
Gemütlich rollen wir zum Bahnhof, unser letzter Fußmarsch. Wir kaufen für die Rückfahrt ein und stellen uns zu den vielen Fahrgästen auf den Bahnsteig. Pünktlich geht es los zur letzten Reise unseres Projekts im komplett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103802.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103802.jpg" alt="" title="DS103802" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4797" /></a> vollen Zug, wir sitzen dennoch gut. In Dresden steigen wir nicht wie vorgeschlagen in Neustadt um, sondern fahren bis Hauptbahnhof, das gibt mehrere Vorteile: keine Wartezeiten und leerer Zug, weil er von hier startet, und zweimal Elbbrücke mit Blick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103807.jpg" alt="" title="DS103807" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4798" /></a> auf die Sehenswürdigkeiten. Im Zug ist viel Platz, wir sitzen in der Nähe des Bistros und essen erstmals im Zug zu Abend. Es wird immer früher dunkel, um 18:40 ist nicht mehr viel zu sehen. In Leipzig warten wir zehn Minuten auf Anschlussreisende; ob der nächste Zug in Frankfurt das auch tut? Wahrscheinlich ist das gar nicht nötig, in Eisenach sind es nur noch drei Minuten, und es werden weniger. Wir haben nette Kontakte mit dem Bistrochef und der Zugbegleiterin, jetzt wissen wir, dass unsere Bahncard bis zum Betriebsschluss gilt, also unsere Zeitrechnung: Der Tag endet nicht um Mitternacht, sondern mit dem Schlafengehen. Dafür steht der Anschlusszug mit +35 im Internet. Ob die Lounge in Frankfurt noch offen hat? Nein, nur bis 22 Uhr. Warmer Aufenthaltsort ist der S-Tiefbahnhof. Wir haben den RE fahren lassen, und der ICE hat jetzt +50, damit später in Mannheim als der RE und knapp für die nächste S-Bahn, verkalkuliert. Der ICE kommt dann wirklich und fährt schnellstmöglich, +51. Die Ansage sorgt wieder für etwas Aufregung: für die voraussichtliche Ankunft rechnen sie die fahrplanmäßige Fahrzeit drauf, zu spät für die S-Bahn, aber zum Glück fährt er die mir bekannte schnellstmögliche Zeit, holt also nochmal vier Minuten auf, und wir stehen in Mannheim sekundengenau pünktlich auf dem S-Bahn-Bahnsteig. Die hat aber wieder vier Minuten Verspätung, also das ganze Tempo unnötig. Mit der Bahn muss man manchmal einfach cool bleiben, die Minuten sind nicht immer voraussehbar.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103819TLAF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103819TLAF.jpg" alt="" title="DS103819TLAF" width="221" height="280" class="alignright size-full wp-image-4799" /></a> So kommen wir mit etwas Aufregung und 34 Minuten später, um 0:37 in LU Mitte an.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103834DATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103834DATL.jpg" alt="" title="DS103834DATL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4801" /></a> Vor unserer Wohnungstür eine Überraschung: Zwei Freundinnen und unsere Tochter haben den Wohnungseingang zum Empfang dekoriert! Und als weitere Überraschung finden wir in der Post von unserer Meisterkommentatorin Gabriele Heck einen Glückwunsch<div id="attachment_4831" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Glückwünsche.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Glückwünsche-207x300.jpg" alt="" title="GabiHeck_Glückwünsche" width="207" height="300" class="size-medium wp-image-4831" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Ansehen 2x klicken, dann zurück</p></div> zum Projektabschluss und &#8220;Ersatzbahncards&#8221;.<div id="attachment_4832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Bahncards.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Bahncards-300x200.jpg" alt="" title="GabiHeck_Bahncards" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-4832" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Ansehen 2x klicken, dann zurück</p></div> Wir setzen uns noch kurz hin und lassen etwas Revue passieren und denken über neue Pläne nach. Den Plan, Montag früh zum Kunden zu fahren, muss ich begraben, da würde ich nur schlafen. Jetzt haben (leider) erstmal die Alltagsstapel Vorrang. </p>
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		<title>8. Oktober: Görlitz und nach Bautzen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/8-oktober-gorlitz-und-nach-bautzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen</p>
<p>Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und der Oberlausitz, wie die Räuchermännchen und die Herrnhuter Sterne. In einem Senfladen gibt es alle Spezialitäten aus Bautzen und dem Spreewald zum Probieren und Kaufen, dazu Thüringer Bratwürste. Wir sehen bei Tageslicht die besonders eindrucksvolle Barock-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg" alt="" title="DS103694" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4761" /></a> und Renaissance-Bebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg" alt="" title="DS103691" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4762" /></a> in Brüderstraße, Untermarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg" alt="" title="DS103705" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4763" /></a> und Neißstraße mit nochmaligem Blick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg" alt="" title="DS103697" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4764" /></a> auf die polnische Seite. Vom Ufer geht ein Treppenweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg" alt="" title="DS103703" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4765" /></a> zu St. Peter und Paul, eine helle breite Halle mit besonders schönem Orgelprospekt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg" alt="" title="DS103700" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4768" /></a> und protestantischen Beichtstühlen. Von dort führt unsere Runde weiter zum Reichenbacher Turm, den wir diesmal besteigen und die Stadt überblicken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg" alt="" title="DS103717" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4769" /></a> auffallend der Kontrast der historischen Türme und der Plattenbauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg" alt="" title="DS103712ATL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4770" /></a> auf dem Hang in Polen dahinter. Davor liegt die Kaisertrutz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg" alt="" title="DS103720" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4771" /></a> Wir wandern weiter durch die Fußgängerzone und die Straßburger Passage, deren Jugendstil-Architektur sehr stark von Kommerz-Werbung gestört wird. An Geschäften bietet die Innenstadt nichts besonderes, dafür dahinter ganze Stadtteile<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg" alt="" title="DS103724" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4772" /></a> mit geschlossener Gründerzeit-Bebauung, die in der preußisch-schlesischen Zeit entstanden ist. In diesem Bereich steht auch die 1938<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg" alt="" title="DS103727" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4773" /></a> nur leicht beschädigte Synagoge, die heute mangels jüdischer Gemeinde für vereinzelte kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Zum Abschluss besuchen wir ein Bio-Café in einer Nebenstraße, dann sammeln wir unser Gepäck ein. Wir sind beeindruckt von dem Flächendenkmal, das die große Görlitzer Innenstadt darstellt, und der Sanierungsleistung, die auch hier erbracht wurde, nachdem der Zustand in DDR-Zeiten sehr schlecht gewesen sein muss, da die Stadt wegen der Randlage vernachlässigt wurde, was wiederum dafür gesorgt hat, dass fast alles noch vorhanden war. Ausgelassen haben wir das zwei Kilometer südlich gelegene sicher sehenswerte Industriedenkmal Landskronbrauerei von 1869 mit einem 18 Meter tiefen Gärkeller, heute wieder Privatbrauerei und in der ganzen Region stark verbreitet, und das dort über die Neiße nach Polen führende Bahnviadukt.<br />
Wir fahren wieder mit der Straßenbahn zum Bahnhof, erreichen bequem den vorgesehenen vollen Zug und finden einen Platz für die halbe Stunde nach <strong>Bautzen</strong>. Hier ist der Bahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg" alt="" title="DS103737" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4774" /></a> groß und leer, er liegt ähnlich weit draußen wie in Görlitz. Hier gibt es keinen so einfachen Nahverkehr, und unser Hotel liegt am Fuß der Altstadt an der Spree. Auf diesem Weg ist es eher grün, hier liegen größere Gebäude wie Schulen und Altenheime in Parks. Über Kopfsteinpflaster geht es an der neuen Wasserkunst hinunter in die Schlucht der Spree, rechts oberhalb hängt die Altstadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg" alt="" title="DS103666" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4777" /></a> mit ihren Türmen und Mauern. Unser Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg" alt="" title="DS103740" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4775" /></a> ist eine nach der Wende sanierte alte Gerberei, schön gelegen auf der anderen Spreeseite neben der kleinen Brücke mit Restaurant, Innenhof und Spreeterrasse. Wir beziehen unser Appartment unter dem Dach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg" alt="" title="DS103659" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4776" /></a> und recherchieren nach Restaurants. Wir stoßen auf das ganz junge Convivium Lausitz und den einzigen Slowfood-Förderer unter den Lokalen der Stadt, das sorbische Restaurant Wjelbik nahe dem Hauptmarkt. Das scheint uns der geeignete Höhepunkt für das letzte Essen des Reisejahres, also nichts wie hin. Wir werden schon draußen von einer Dame in sorbischer Tracht begrüßt, leider ist alles besetzt. Als wir von Slowfood berichten, lässt sich das differenzierter darstellen: ab 20 Uhr sieht sie Chancen. Wir nutzen die Zeit zu einem ersten Rundgang über den Burghügel. Die Stadt macht einen anderen Eindruck als Görlitz: Die Altstadt liegt auf einem felsigen Plateau über der Spree mit Mauern, die Gassen sind schmal und verwinkelt, Fachwerk ist nicht zu sehen, dafür kleinere Barockhäuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg" alt="" title="DS103670" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4778" /></a> und mittelalterliche Türme, wie Görlitz äußerst sehenswert. Im Spreebogen liegt oben der kleine Neubau des Burgtheaters,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg" alt="" title="DS103672" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4779" /></a> an dessen Fassade hinter Glas die ursprünglich für das Sempers Dresdner Hoftheater vorgesehene Giebel-Figurengruppe von Rietschel aufgebaut ist. Überall finden wir hier Beschriftungen in deutsch und sorbisch: Straßenschilder, Gebäude, Lokale, noch viel umfangreicher als in Cottbus und im Spreewald. Wir treffen eine Nachtwächter-Führung, unterwegs kehren wir auf einen Aperitif ein, es wird uns zu kalt. Als wir danach im Restaurant <a href="http://www.wjelbik.de/sorbisches-restaurant-lausitz/wjelbik">Wjelbik</a> ankommen, ist gerade ein Tisch frei geworden. Der Service ist äußerst aufmerksam und erklärt alles, die Gerichte weichen etwas vom üblichen ab, Holunder und schwarze Johannisbeere kommen vor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg" alt="" title="DS103675" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4780" /></a> es gibt Hochzeitssuppe und vorzügliche Weine aus dem Elbgau, sowohl vom Müller-Thurgau als auch vom Bacchus bestelle ich nach. Abschließend bekommen wir ein Interview mit der Inhaberin Frau Mahling,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg" alt="" title="DS103684TLF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4781" /></a> die uns auch begrüßt hatte, mit sorbischen Einlagen, wir erfahren, dass sie bei einer Ausschreibung nach der Wende den Zuschlag für den Betrieb eines sorbischen Restaurants erhalten haben und seitdem mit der ganzen Familie den Betrieb stemmen, die Nachfolge ist auch geregelt, der Schwiegersohn hat als Koch unter anderem im Elsass gelernt, man kennt sich also aus. Das Ganze ist sehr stimmig, und die Preise für die Qualität wirklich nicht teuer. Sehr zufrieden über dieses weitere Highlight am Reiseende kehren wir ins Hotel zurück, schauen Ina Müller im Ersten und staunen erneut, wie dieses kleine Lokal in Hamburg, der Schellfischposten, den wir am 27. März besucht haben, in Szene gesetzt wird, dann schlafen wir.  </p>
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		<title>2. Oktober: über die Wartburg nach Arnstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 09:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt über Eisenach nach Arnstadt mit Besichtigung der Wartburg Der Himmel ist gnadenlos blau, am Vormittag starten wir aufgeregt in Ludwigshafen zur letzten Reise, wie immer durch Mannheim. Die Route des ICE ist geplant verändert; wegen Bauarbeiten läuft es dieses &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/03/2-oktober-uber-die-wartburg-nach-arnstadt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt über Eisenach nach Arnstadt mit Besichtigung der Wartburg</strong></p>
<p>Der Himmel ist gnadenlos blau, am Vormittag<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103081AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103081AT.jpg" alt="" title="DS103081AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4606" /></a> starten wir aufgeregt in Ludwigshafen zur letzten Reise, wie immer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103084T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103084T.jpg" alt="" title="DS103084T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4607" /></a> durch Mannheim. Die Route des ICE ist geplant verändert; wegen Bauarbeiten läuft es dieses Wochenende<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103089.jpg" alt="" title="DS103089" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4608" /></a> über <strong>Frankfurt-West</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103095.jpg" alt="" title="DS103095" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4609" /></a> und Gießen nach Kassel. In Bachs Geburtsstadt <strong>Eisenach</strong> machen wir einen Zwischenstopp, beim letzten Stadtbesuch hat es nicht für die <strong>Wartburg</strong> gereicht, heute ist das Wetter auch viel geeigneter. Die Stadtbusse fahren in Eisenach am Sonntag selten; wir machen nicht lange rum und starten zu Fuß, nach einer flotten Dreiviertelstunde durch die volle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103103.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103103.jpg" alt="" title="DS103103" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4610" /></a> verkaufsoffene Fußgängerzone sind wir oben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103108D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103108D.jpg" alt="" title="DS103108D" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4611" /></a> Hier ist es belebt, aber nicht überfüllt, die Anlage selbst ist frei zugänglich und lange offen. Die charakteristischen Fachwerkgänge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103115FP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103115FP.jpg" alt="" title="DS103115FP" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4612" /></a> erkennen wir sofort, den Rest nicht. Die Anlage thront auf einer 200 Meter über Eisenach liegenden Bergspitze mit besonders heute phantastischer Sicht in alle Richtungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103112TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103112TL.jpg" alt="" title="DS103112TL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4613" /></a> und direkt auf den Großen Inselsberg. Die Ursprünge stammen aus dem 11. Jahrhundert von Ludwig dem Springer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103118.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103118.jpg" alt="" title="DS103118" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4615" /></a> ein entsprechend restaurierter Wohnraum im italienisch angehauchten Palas kommt in der Führung sogar vor. Besonders auffällig sind der zweite<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103122.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103122.jpg" alt="" title="DS103122" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4616" /></a> Wohnraum im selben Grundriss, jedoch komplett ausgekleidet mit Glasmosaiken zum Leben der heiligen Elisabeth, die von hier aus im 12. Jahrhundert nach Marburg gegangen und mit 24 Jahren gestorben ist, sowie der Sängersaal und der reich dekorierte Rittersaal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103131AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103131AL.jpg" alt="" title="DS103131AL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4617" /></a> aus dem 19. Jahrhundert, bei dessen Architektur Franz Liszt mitgewirkt hat, so dass er einen hervorragenden Ruf als Konzertsaal hat. Zu Luthers Zeit als Junker Jörg war die Burg in großen Teilen verfallen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103133.jpg" alt="" title="DS103133" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4618" /></a> sie eignete sich daher bestens als Versteck, da dort niemand suchte. Wir sehen seine Stube mit dem mittlerweile komplett von Touristen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103135TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103135TL.jpg" alt="" title="DS103135TL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4619" /></a> abgekratzten Tintenfleck, wo er das neue Testament übersetzt hat. Die Wartburg hat etwas Spezielles, wenn nicht Einmaliges: Die Anlage ist in keiner Weise geordnet oder stilrein, eher eine Sammlung von Ideen und Bedarf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103142PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103142PL.jpg" alt="" title="DS103142PL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4620" /></a> jeweiliger Generationen. Die Lage auf dem 400 Meter hohen Felsen ist exponiert, und es fanden geschichtsträchtige Ereignisse statt: Elisabeth von Thüringen, Minnesänger, Luther, Goethe, Wartburgfest, Liszt, Wagner.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103152.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103152.jpg" alt="" title="DS103152" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4622" /></a> Mit dieser Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass die Burg im 19. Jahrhundert schon als nationales Denkmal galt und praktisch neu mit alten Bezügen aufgebaut wurde. In der Vorburg ist mittlerweile ein Nobelhotel ansässig, über den Parkplatz und den Burgweg gehen wir durch bergige, gut erhaltene Villenviertel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103157.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103157.jpg" alt="" title="DS103157" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4623" /></a> die uns an das Briller Viertel in Wuppertal erinnern, zum Bahnhof zurück. Planmäßig erreichen wir, jetzt schon im Dunkeln, <strong>Arnstadt</strong>-Süd und gehen direkt zum überraschend großen Komplex des Brauhaus-Hotels. Hier wurden nach der Wende die historischen Backsteingebäude der Felsenkellerbrauerei zu einem Park mit Brauerei, Biergarten, Hotel, Stadthalle und Saunapark ausgebaut, schön am Hang gelegen. In der großen Brauerei-Gaststätte ist noch richtig was los, natürlich essen wir hier, das Zentrum kennen wir ja schon, und auf zwei Kilometer Fußweg sind wir nicht besonders scharf. Wie üblich bin ich am ersten Reisetag früh müde und schlafe erstmal eine Runde. Um Mitternacht ist dann Anstoßen dran, in dieser Gegend natürlich mit Rotkäppchen trocken, sonst nicht gerade unsere Hausmarke: Wir haben uns vor 16 Jahren kennengelernt!</p>
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		<title>25. September: Spreewald</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 21:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lübbenau: Lehde-Fest, Radtour über Leide und Wotschofska Was machen wir heute, wie entdecken wir den Spreewald? Kahnfahren, Paddelboot, Radfahren, Wandern? Kahnfahren ist eine Massenveranstaltung für Fußkranke, mit Kneipentisch auf dem Boot, direkt aus Auto oder Bus in den Kahn; natürlich &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/25-september-spreewald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lübbenau: Lehde-Fest, Radtour über Leide und Wotschofska</strong></p>
<p>Was machen wir heute, wie entdecken wir den <strong>Spreewald</strong>? Kahnfahren, Paddelboot, Radfahren, Wandern? Kahnfahren ist eine Massenveranstaltung für Fußkranke, mit Kneipentisch auf dem Boot,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102750L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102750L.jpg" alt="" title="DS102750L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4543" /></a> direkt aus Auto oder Bus in den Kahn; natürlich der weitaus größte Anteil des Tourismus. Paddeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102756.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102756.jpg" alt="" title="DS102756" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4544" /></a> habe ich seltenst probiert und nie gekonnt, nicht gerade die Beschäftigung für einen Tag. Fürs Wandern gibts zu wenig Wege wegen der vielen Flussläufe und Kanäle. Da bleibt nur das Fahrrad übrig. Ich telefoniere herum, Tandems gibt es nicht oder sie sind schon eingemottet. Wir drehen erstmal eine Fußrunde durch die Nebenstraßen und die Altstadt, eigentlich nur eine Straße mit ein paar Stichgassen. Insgesamt recht lauschig, kleine Häuschen, und irgendwelche Kahnhäfen gibts am Ende jeder Gasse. Das schöne Schloss mit zwei Türmchen und Orangerie ist heute Hotel. Der &#8220;große&#8221; Hafen ist recht trubelig, eine Reihe von Touristen- und Souvenirshops links und rechts, fast wie in Titisee. Zig Kähne werden beladen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102762.jpg" alt="" title="DS102762" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4545" /></a> kein Wunder: Das Vorzeige-Museumsdorf des Spreewaldes, Lehde in zwei Kilometern Entfernung mit 150 Einwohnern und einem Freilicht-Museum, feiert das 20. Lehde-Fest mit Unterstützung aller umliegenden Dörfer, Bestandteil ist ein Kahn-Korso. Lübbenau ist ziemlich verstopft, die Kahnfahrer lenken die Autos auf die Parkplätze ihrer Häfen. Mir geht der Trubel auf den Geist, den hatte ich nicht erwartet. Zm Glück sind die Fahrräder, die unser Hotel verleiht, gut, wir machen uns durch den Campingplatz auf zum Fest; wenn wir schon genau jetzt da sind, müssen wir uns das ansehen. Überall parken Autos, ab dem Campingplatz ist die einzige kleine Straße dorthin gesperrt, ab jetzt parken nur noch Fahrräder. Die Wege werden schmaler, es gibt nur noch Stop and Go, bald parken auch wir. Auf dem Weg gibt es Festbier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102769.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102769.jpg" alt="" title="DS102769" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4546" /></a> Bratwürste und natürlich Gurken. Die Senfgurkenstücke sind übrigens wirklich lecker, die gabs schon zum Frühstück. Hinter den vollen Treppen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102774.jpg" alt="" title="DS102774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4547" /></a> der Brücken zum Freilicht-Museum finden wir einen noch guten Platz und erwarten den Korso. Es kommen dann,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102791.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102791.jpg" alt="" title="DS102791" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4548" /></a> wie ein Faschingsumzug auf dem Wasser, wirklich originelle Kähne: auf einem Gasherd werden Plinsen gebacken und in die Menge geworfen, die Feuerwehr hat ihre handbetriebenen Spritzen aufgeladen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102802.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102802.jpg" alt="" title="DS102802" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4549" /></a> und bespritzt die Menge, Kühe und Traktoren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102811.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102811.jpg" alt="" title="DS102811" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4550" /></a> werden auf Doppelkähnen transportiert, auch die Fischer sind beteiligt. Eine wirklich originelle Veranstaltung, die mich langsam mit dem Massenauftrieb versöhnt. Irgendwann reichts uns dann doch, das soll nicht unser einziger Eindruck des Spreewaldes bleiben. Hintenrum fahren wir um den Ort,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102828.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102828.jpg" alt="" title="DS102828" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4551" /></a> mittendurch gehts bei dem Trubel nicht. Wir fahren die Birkenallee nach Leipe, einen sehr schönen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102834.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102834.jpg" alt="" title="DS102834" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4552" /></a> schmalen Wander- und Radweg zwischen zwei schmalen Kanälchen unber viele kleine Brücken. In der Umgebung von Lehde ist sehr viel Betrieb, wir können nicht einfach anhalten. Überall blinzelt die Sonne durch die niedrigen Bäume, die Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102837.jpg" alt="" title="DS102837" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4553" /></a> ist sumpfig und urwaldartig, am ehesten noch mit einer Auenlandschaft am Rhein vergleichbar. Kurz vor Leipe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102849.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102849.jpg" alt="" title="DS102849" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4554" /></a> treffen wir die erste Kanalschleuse mit Selbstbedienung, Höhenunterschied unter einem Meter, Kapazität zwei Kähne oder neun Paddelboote. Das Schleusen dauert keine fünf Minuten, wenn denn die Paddelboote die Einfahrt einigermaßen treffen, später<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102853.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102853.jpg" alt="" title="DS102853" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4555" /></a> sehen wir noch zwei andere Konstruktionen. Nach dem Ort wenden wir, es wird ruhig, die Landschaft ändert sich. Sumpfige Wiesenflächen sind von baumgesäumten Kanälen durchzogen, öfter durchfahren wir Waldgebiete, alles auf festen, aber sehr rappeligen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102858L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102858L.jpg" alt="" title="DS102858L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4556" /></a> Wegen aus querliegenden Betonplatten aus DDR-Zeiten. Das begrenzt die Geschwindigkeit, damit auch die Anstrengung und macht den Weg passend beschaulich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102861.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102861.jpg" alt="" title="DS102861" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4557" /></a> Gegen halb sechs erreichen wir das 1894 von der Stadt Lübbenau gebaute legendäre Waldgasthaus Wotschofska,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102867.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102867.jpg" alt="" title="DS102867" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4558" /></a> erreichbar über den Wasserweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102868.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102868.jpg" alt="" title="DS102868" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4559" /></a> und seit 1911 auch per Wanderweg, unter Denkmalschutz. Der Biergarten hat bestimmt 300 Plätze mit beschrifteten Bereichen für die Kahnfährleute; als wir ankommen, ist alles leer, wir hören von innen &#8220;wir können schließen, in der nächsten halben Stunde kommt bestimmt keiner mehr&#8221;, wir widersprechen sofort und bekommen gern was zu trinken. Es ist ein besonderer Ort, und wir erleben etwas neues: um uns herum fällt unregelmäßig was runter, irgendwann merken wir, das sind reife Eicheln. Der ganze Boden besteht aus unauffällig zwischen die Steine gemischten Eicheln. Und, was uns noch mehr verblüfft: unter den Eichen gibt es Eichbaum-Bier – aus Mannheim! Der Rückweg geht auf dem alten Wanderweg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102872.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102872.jpg" alt="" title="DS102872" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4560" /></a> der im Sumpf etwa einen halben Meter aufgeschüttet ist, sonst würden wir versaufen. Mittlerweile hat sich eine wunderbare enge Allee aus Birken und anderen Bäumen gebildet. Unterwegs gibt es zwei Meter hohe Treppenbrücken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102871.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102871.jpg" alt="" title="DS102871" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4561" /></a> über die wir die Fahrräder schieben müssen, ein landschaftlich gelungener Abschluss der Rundfahrt. Wir finden ein direkt nach der Wende von Ortsansässigen aufgebautes Restaurant, einrichtungsmäßig mit einem deutlichen Hauch DDR-Charme, jedoch besten lokalen Gerichten: Quark mit Kartoffeln und Leinöl, Hechtkotelett mit Gurkensalat, Spreewaldsoße und Kartoffeln. Alles köstlich, mit besten Zutaten. Mit Licht fahren wir den letzten Kilometer zum Hotel zurück, die Spreewald-Entdeckung ist gelungen und zum Erlebnis geworden, trotz meiner anfänglich schlechten Laune ob des touristischen Tubels hier, jetzt ist noch Zeit zum Blog-Schreiben bei sonntäglichem Fernsehgenuss.</p>
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		<title>12. September: Mittenwald und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/12-september-mittenwald-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden</strong></p>
<p>Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt ist es ausgesprochen schön und bleibt auch so, nur etwas kälter als gestern. Wir kaufen einige Lebensmittel mit Erinnerungswert für unsere Tochter wie Käse und Bier. In der Fußgängerzone in Mittenwald ist es sehr belebt, allerdings beginnt bei den Läden schon die Mittagspause.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg" alt="" title="DS101829L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4278" /></a> In den Nebenstraßen finden wir weitere schöne alte bayrische Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg" alt="" title="DS101837" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4279" /></a> Was das betrifft, hat Mittenwald einiges zu bieten. Unsere Ideengeberin Carola hat in den Erinnerungen einen fünfwöchigen Erholungs-Aufenthalt bei ihrem Bruder 1947 notiert, in dem sie im Kasino der amerikanischen Kaserne verköstigt wurde. In einer Villa in der Nähe hat sie gewohnt. Amerikanisches Militär gibt es nicht mehr, dafür Bundeswehr-Standorte, die wir aufsuchen werden. Sie liegen drei Kilometer nördlich rechts der Isar, da die Busse nicht besonders passend fahren, machen wir das zu Fuß. Schon der ganz malerische Untermarkt ist nicht mehr touristisch, die Läden stehen leer. Noch im Ortsgebiet stoßen wir auf die Standortverwaltung mit Kreiswehrersatzamt; dieser Teil kann es nicht sein, er ist nach dem Krieg entstanden, die anderen Standorte hält der diensttuende Soldat jedoch für möglich. An der im Mittenwalder Ortsgebiet gerade geführten und eingefassten Isar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg" alt="" title="DS101839" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4280" /></a> gehen wir nach Norden, der Blick in die Gärten und Hinterhöfe ist relativ langweilig und weniger repräsentativ. Hinter dichten Bäumen versteckt im freien Feld finden wir die Karwendel-Kaserne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg" alt="" title="DS101843" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4281" /></a> &#8220;Gebirgs- und Winterkampfschule&#8221;, Gefahrenstufe Alpha. Die Gebäude sind erkennbar älter mit wuchtigen Steinecken und Eingängen und einer alten Mauer drumherum. Der Wachsoldat am Eingang sagt, die Kaserne sei 1939 im dritten Reich errichtet worden, daher ist es wahrscheinlich, dass die Amerikaner sie bis zu Gründung der Bundeswehr genutzt haben; in Garmisch-Partenkirchen haben sie noch einen Standort. Betreten und Fotografieren ist nicht erlaubt. Wir ziehen zur Edelweiss-Kaserne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg" alt="" title="DS101844" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4282" /></a> mit Sportanlage davor, für die eine ähnliche Geschichte gilt. Mit einer Villa kann niemand was anfangen, es gibt allerdings ein Offiziersheim am Waldrand etwas südlich der Kasernen, das haben wir übersehen und gehen auf dem Rückweg vorbei. Entlang der Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg" alt="" title="DS101846" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4283" /></a> ist es ausgeschildert, ein wuchtiger, eingezäunter, allerdings nur videoüberwachter großer zweistöckiger Bau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg" alt="" title="DS101852L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4284" /></a> mit hohem Dach, der auch vor dem Krieg entstanden sein dürfte, versteckt hinter Bäumen. Wir machen ein Foto, auflösen können wir die Beschreibung nur zu Hause mit der Ideengeberin. Andere Villen kommen nicht in Frage; die ganze Bebauung südlich dürfte aus der Nachkriegszeit sein. Wenn es das Offiziersheim nicht war, kann es jedes größere freistehende Haus in Mittenwald sein und wäre nicht in der Nähe. Den weiteren Rückweg nehmen wir durch eine Seitenstraße; in fast jedem Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg" alt="" title="DS101856" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4285" /></a> gibt es Ferienwohnungen und Gästezimmer, die meist verblichenen Aushänge lassen stilistisch nichts Gutes erahnen. Im Zentrum von Mittenwald werden viele Straßen umgebaut; offensichtlich will man den Stil des Obermarkt-Ausbaus mit Bachlauf fortsetzen. Es bleibt noch etwas Zeit zum Kaffeetrinken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg" alt="" title="DS101859A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4286" /></a> Ich steuere eine traditionsreiche Konditorei in der Fußgängerzone an, leider wohl nicht mehr die beste, das Tortenangebot ist eher langweilig. Geruhsam kommen wir zum Bahnhof, alles klappt pünktlich. Mit Postkartenwetter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg" alt="" title="DS101864" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4287" /></a> verabschieden sich Mittenwald mit den wuchtigen Karwendel- und Wetterstein-Gebirgen und Murnau und der Staffelsee bei der Durchfahrt, auch der Starnberger See zeigt sich von der besten Seite mit Ausflugslokalen und Schiffen. Bei Augsburg zum Sonnenuntergang ist es sogar komplett wolkenlos, der Himmel wird mit ausgedehntem Abendrot und großem Mond dunkel.</p>
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		<title>11. September: Mittenwald und Wanderung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück. Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/11-september-mittenwald-und-wanderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück.</strong></p>
<p>Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im Mund, wir wollen auch mal fertig werden&#8221;, Frechheit. Wir treffen nur Wanderer und Motorradfahrer, die sind schon fast alle weg. Und der unerzogene dicke junge Hund und die Katze turnen durch die Räume. Wir ziehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg" alt="" title="DS101683" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4255" /></a> schnellstmöglich um, im neuen Hotel mitten in der Fußgängerzone<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg" alt="" title="DS101687L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4256" /></a> werden wir freundlichst empfangen und bekommen sogar ohne Aufpreis ein Riesen-Zimmer mit Balkon. Unsere Ideengeberin hat von Wanderungen nach Schloss Elmau berichtet, das werden wir nachher angehen. Vorher drehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg" alt="" title="DS101697" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4257" /></a> wir eine Runde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg" alt="" title="DS101698" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4258" /></a> vorbei am Geigenbaumuseum; Geigenbau war auch schon 1947 ein Thema, die Tradition beginnt mit Matthias Klotz (1653-1743). Heute sind elf Meister aufgelistet; einige Namen von Meistern, die schon 1947 gelebt haben, erfahren wir von dem jungen Geigenbauer an der Kasse: Josef Kantuscher lebt noch, Franz Reindl und Matthias Klotz sind in den letzten Jahren gestorben. Ein älteres Paar in Tracht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg" alt="" title="DS101703" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4259" /></a> kommt aus der Messe ins Museum und legt im vollen Dialekt los, sie kommen vom Tegernsee. Das gibt ein lustiges und nur teilweise zu verstehendes Gespräch, das Marlis aufzeichnet. Wir verzichten aufs Museum, können dafür jetzt nach der Messe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg" alt="" title="DS101717" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4260" /></a> in die Kirche gehen, voller Barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg" alt="" title="DS101713" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4261" /></a> auch außen bemalt. Durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg" alt="" title="DS101720" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4262" /></a> bergseitigen Straßen mit alten Häusern steigen wir bei blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen hoch zur Kranzberg-Talstation und weiter zur Korbinianhütte mit tollem Ausblick auf Mittenwald unter uns und dem Karwendel dahinter, dazu frische Buttermilch, lecker. Am Ende der Seilbahn wirds sehr belebt, viele gepflasterte und asphaltierte Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg" alt="" title="DS101735" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4263" /></a> ein Barfußpfad, Spielplätze und sonstiger Eventkrempel, der Betrieb hält die 150 Höhenmeter bis auf den großen Kranzberg an. Wir haben für den Hinweg die anstrengende Route über den Berg mit 500 Höhenmetern gewählt, ab jetzt werden wir belohnt:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg" alt="" title="DS101743T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4264" /></a> voller Ausblick nach Norden mit dem Isarverlauf und nach Süden auf die Alpenkämme, alles mit guten Erklärungstafeln und der letzten Einkehr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg" alt="" title="DS101746" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4265" /></a> Noch besser und anstrengender ist der nachfolgende Wegabschnitt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg" alt="" title="DS101750" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4266" /></a> außerhalb der Reichweite der Normaltouristen, bis Elmau: im lichten Wald auf dem Kamm lang mit schönstem Licht, jetzt ganz alleine,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg" alt="" title="DS101753" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4267" /></a> auf schmalem Wurzelpfad immer rauf und runter, ein echter Wanderweg, das hat gelohnt. Wir steigen ab nach Schloss Elmau, Hotelanlage &#8220;Luxury Spa &#038; Cultural Hideaway&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg" alt="" title="DS101757" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4268" /></a> mit gepflegter Anlage hinter Zäunen; wir geben uns um 17 Uhr mit dem Blick von außen auf die große Anlage mit Turm und noblen Autos zufrieden, sonst schaffen wir den Rückweg nicht mehr. Der Fußweg am rauschenden Ferchenbach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg" alt="" title="DS101772" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4269" /></a> ist nett, der Verlauf auf der Fahrstraße mit vielen Mountainbikern weniger, dafür gehts schnell vorwärts, kurz vor sechs bekommen wir außer der Reihe am Ferchensee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg" alt="" title="DS101779" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4270" /></a> in der Abendsonne noch was zu trinken. Ein paar hundert Meter weiter ist eine kleine Halbinsel mit Wiese und Einstieg zwischen dem Schilf;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg" alt="" title="DS101796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4271" /></a> ich lasse mir das nicht entgehen und gehe schwimmen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg" alt="" title="DS101793A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4272" /></a> die Sonne lugt gerade noch an der Wettersteinkante vorbei. Sehr lauschig, ein Erlebnis, kühl, aber nicht zu kalt, 1100m hoch. Ich bin begeistert, auch eine Wespe, die mich beim Einstieg hartnäckig belästigt, und eine andere, die sich an meinem Rucksack versteckt hat und mich beim Aufsetzen in den Daumenballen sticht – der erste und hoffentlich einzige Wespenstich im Reisejahr -, trüben den Eindruck nicht wirklich. In der Dämmerung steigen wir zum Lautersee hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg" alt="" title="DS101800" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4273" /></a> und durch das unerwartet enge, steile, schöne Laintal mit einigen Wasserfällen, Marienstatuen und Kreuzen ab nach Mittenwald. Die Wahl zwischen den vielen Wegen vom See ist gelungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg" alt="" title="DS101807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4274" /></a> Wir kommen zentral in Mittenwald raus und treffen mit den ersten Regentropfen im Hotel ein; die Wolken und etwas Grummeln haben schon die letzte halbe Stunde von hinten gedroht. Wie immer haben wir es geschafft, den Tag voll auszuknautschen; zufrieden gehen wir auf der überdachten Hotelterrasse eine Kleinigkeit essen, es ist immer noch gut warm, auch der plötzlich niederprasselnde Schauer stört nicht. Danach gelingt es mir endlich, die schon angefangenen Berichte der letzten drei Tage roh fertigzuschreiben, dann schlafe ich ein; wie lange Marlis es noch aushält, bekomme ich nicht mehr mit.</p>
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		<title>10. September: Murnau und nach Mittenwald</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald. Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der Staffelsee dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/10-september-murnau-und-nach-mittenwald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald.</strong></p>
<p>Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der <strong>Staffelsee</strong> dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte Monat des Reisejahrs. Abends müssen wir Murnau verlassen, das Hotel ist besetzt. Damit das mit Öffnungs- und Abfahrtzeiten passt, haben wir uns einen Zeitplan gemacht und hoffen, dass das stressfrei abläuft. Den Morgen gestalten wir kompakter, kurz nach 10 sind wir schon unterwegs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg" alt="" title="DS101527A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4230" /></a> und schauen uns einige der wirklich guten Textilgeschäfte an, bevor wir uns ins Schlossmuseum begeben. Der für ein Schloss recht kleine, aber hohe Stufengiebelbau von 1230 überragt die hügelige Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg" alt="" title="DS101529" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4232" /></a> und ist von vielen Stellen zu sehen, berühmt ist der Anblick vom Münter-Haus. Dem Museum könnte man ohne weiteres zwei statt die bei uns geplante eine Stunde widmen; ein kompaktes Stockwerk widmet sich dem Ort, dem großen Murnauer Moos im Süden und den zwei für Straßen- und Bahnbau lange Zeit sehr wichtigen Schotter-Steinbrüchen an dessen Rand. Weiter gehts mit dem &#8220;blauen Reiter&#8221;, der gemeinsamen Zeit von <strong>Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau</strong> 1909 bis 1914. Den größten Raum nimmt Gabriele Münter ein, die von 1931 bis zum Tod 1962 wieder in Murnau gelebt hat. Von ihr sind einige bedeutende Bilder, die wir schon in Ludwigshafen gesehen haben, in der Sammlung; von den anderen Malern eher Beispiele. Wir ziehen auf neuen Wegen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg" alt="" title="DS101533" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4233" /></a> mit denen wir versuchen, die Bahn und die Umgehungsstraße geschickt zu überwinden, weiter zum Staffelsee. Arndt Theuer hat die kleine <strong>Insel St. Jakob</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg" alt="" title="DS101542" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4234" /></a> zwischen dem Campingplatz auf der Halbinsel Burg und der größten Insel Wörth genannt, auf der er als Elfjähriger im Urlaub mit den Eltern übernachten wollte. Seehausen erscheint uns als geeigneter Ausgangspunkt für Bootsleihen und Seerundfahrt. Wir erreichen etwas knapp den Anleger, das Schiff kommt gerade an, wir gehen direkt drauf. Nebenan beim Bootsverleih gibts noch genügend Ruderboote, die brauchen wir danach für die Insel. Die Rundfahrt ist ausgesprochen schön,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg" alt="" title="DS101554" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4235" /></a> das Schiff fährt langsam und ruhig über den glatten See. Wir passieren die Insel St. Jakob und legen in Murnau an. Dort stürmen große Gruppen das Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg" alt="" title="DS101557" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4236" /></a>, allein das Einsteigen dauert. Auf der weiteren Runde über Uffing passieren wir einige Inseln, auf denen Camper sind und Ruder-, Tret-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg" alt="" title="DS101562AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4237" /></a> und Schlauchboote angelegt haben, in <strong>Uffing</strong> liegt das Gasthaus Alpenblick direkt an der Anlegestelle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg" alt="" title="DS101576" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4238" /></a> leider haben wir nicht die Zeit, um mit dem nächsten Schiff weiterzufahren. Insgesamt ist die Schiffsfahrt bei strahlender Sonne auf dem malerischen See mit Alpenpanorama ein Genuss. Drumrum gehts ruhig zu; es gibt nur ganz wenige motorisierte Boote, viele Schwimmer, Ruder- und Tretboote und Paddler. Wieder in Seehausen angekommen, gibts keine Ruderboote mehr, dafür eine Warteliste. Es droht, schief zu gehen. Da bekommen wir den Tipp, mit dem Schiff nach Murnau weiterzufahren. Das Schiff ist noch da,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg" alt="" title="DS101594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4239" /></a> sofort sind wir drauf und dürfen sogar umsonst die Zusatzetappe fahren, das zweite Mal vorbei an St. Jakob. In Murnau spurte ich zum Verleih, die letzten zwei Boote fahren gerade weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg" alt="" title="DS101589L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4240" /></a> aber eins ist gerade angekommen, Glück gehabt. Das System ist einfach, 20€ Kaution, fahren solange es beliebt, hinterher abrechnen. Rudern liegt mir nun gar nicht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg" alt="" title="DS101592L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4241" /></a> von hier ist es deutlich weiter als von Seehausen, es klappt aber irgendwie, und nach 30 Minuten sind wir auf der<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg" alt="" title="DS101598" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4242" /></a> Insel, auf 10 x 25m Rautenform, so groß wie unsere Wohnung. Als vor Jahrhunderten die Pfarrkirche auf Wörth stand, war <strong>St. Jakob</strong> mittlerer Brückenpfeiler des Holzstegs dorthin. Ich schwimme von der Insel zum Campingplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg" alt="" title="DS101616A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4243" /></a> in drei Minuten bin ich drüben, und zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg" alt="" title="DS101619A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4244" /></a> Das Wasser ist kühl, keine 20° an der Oberfläche, drunter noch viel kühler, und doch angenehm. Dass diese bewaldete Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg" alt="" title="DS101627" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4245" /></a> direkt vor dem Campingplatz als Kind eine Attraktion war, können wir uns jetzt gut vorstellen, auch wir teilen die Insel mit vier anderen Booten. Der Rückweg rudert sich etwas schneller, ich scheine dazugelernt zu haben. Beim Abrechnen mit seiner handgeführten Liste will er uns zweieinhalb Stunden abnehmen, da hat er allerdings einen Eintrag übersehen, unseren Vorgänger wollen wir nicht mitbezahlen. Über die Hügel und die Bahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg" alt="" title="DS101635" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4246" /></a> kommen wir flott zum Münter-Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg" alt="" title="DS101638" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4247" /></a> wir kennen uns schon gut im Straßengewirr aus. Die Zeit bis zur Schließung reicht aus, um uns in dem kleinen Haus mit vielen Originalmöbeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg" alt="" title="DS101644" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4248" /></a> umzusehen, die Ausstellungsstücke und den Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg" alt="" title="DS101641TF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4249" /></a> zu sichten und die Ausblicke ins Moos und über den Ort auf Kirche und Schloss zu genießen und mit den Bildern zu vergleichen, die heutige Sonne passt dazu. Wir können den Einfluss der traditionellen Hinterglasmalerei nachvollziehen, auch die Einbettung ins Bayerische und den Ort, und erhalten Einblicke in die Bedeutung der Lebensabschnittsbeziehung des älteren Weltmannes Kandinsky, vorher Jurist und Universitätsdozent in Moskau, für Gabriele Münder, und seinen Einfluss auf die durchweg jüngeren Maler der Gruppe, und seinen Theorievorsprung, der sich ja in seiner späteren Bauhaustätigkeit noch weiterentwickelt hat. Hochinteressant, hier real Motive wiederzufinden, die man schon oft auf Bildern gesehen hat. Wir ziehen weiter zur Kirche St. Nikolaus am Hang, eine originelle Barockkirche, von außen mit einer üblichen Form, innen zwar mit Chor, aber das Schiff ist statt mit zwei Seitenschiffen als Rundbau mit riesigem runden Deckengemälde ausgeführt. Wir zünden ein Licht zum Gedenken an einen unserer Ideengeber an, von dessen frühem Tod wir gestern erfahren haben. Auf dem Friedhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg" alt="" title="DS101657" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4250" /></a> der von der Kirche aus langgestreckt wie ein Weinberg am Hang mit schönen Hecken und alten Gräbern liegt, finden wir tatsächlich oben das Grab<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg" alt="" title="DS101660" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4251" /></a> von Gabriele Münter und ihrem letzten langjährigen Lebensgefährten Johannes Eichner, originell und schön bepflanzt und mit dem Blick auf ihr Haus ausgerichtet. Jetzt bleibt uns noch Zeit, in der empfohlenen Konditorei Kaffee und ein Stück wunderbarer Haustorte zu uns zu nehmen und gemütlich zum Bahnhof zu gehen. Knapp eine Stunde später erreichen wir in der Dämmerung in <strong>Mittenwald</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg" alt="" title="DS101672" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4252" /></a> auf dem Weg zum Hotel kaufen wir ein, dann die Überraschung: im Hotel hat man unsere Buchung nicht vermerkt, das Haus ist voll, wie an diesem letzten bayrischen Ferienwochenende bei Superwetter alle Unterkünfte, und die Ansprechpartner, mit denen Marlis zwei Mal telefoniert hat, sind nicht da. Das ist ein Novum im Reisejahr. Die anwesenden Angestellten sind hilflos, zum Glück kommt die Seniorchefin gleich und organisiert in der Nähe ein Zimmer, ab morgen hätte sie wieder was, und fährt uns dorthin. Das ist zwar billiger, aber in vielen Details unter dem Niveau, was uns guttut. Ohne Fernseher haben wir noch kein Zimmer erlebt, nur zwei Steckdosen für die Nachttischlampen, Zahlung nur bar, und so dunkel zwischen den Bergen eingeklemmt und nach Nordwesten, dass keine Sonne hinkommt und es richtig kalt ist. Zum Glück sorgen zwei Fenster über Eck für Licht. Wir lassen die warme Luft von draußen rein, da wird unten tatsächlich die Holzheizung mit entsprechender Geruchsentwicklung angeworfen, &#8220;fürs warme Wasser morgen früh&#8221;. Man kann schon was erleben. Zum Essen gehen wir nur bis zum nahegelegenen großen Brauerei-Gasthof der Mittenwalder Brauerei. Da werden wir und andere vom Ober der am Eingang gelegenen Braustube barsch und ohne dass wir selber was gefragt haben empfangen: &#8220;Hier nicht mehr, nur noch oben im Restaurant&#8221;. Der nächste Rekord im Reisejahr, da wird Mittenwald einiges gutzumachen haben. Wir gehen hoch ins Restaurant, da empfängt uns ein Jazz-Konzert, das das ganze große, etwas in die Jahre gekommene Restaurant beschallt, die Gruppe scheint gut zu sein, und das ganze gehört zum Mittenwalder Musiksommer, es passt aber nicht zum Essen und es gibt nur wenige interessierte freiwillige, dafür umso mehr gestörte Zwangs-Zuhörer. Die beiden Bedienungen hier oben versuchen nach Kräften, den schlechten Eindruck von unten – der ist wohl einschlägig bekannt &#8211; und das Jazzkonzert auszugleichen, so sind werden wir noch einigermaßen zufrieden satt. Zurück im Zimmer kommen wir auch ohne Fernseher aus, tippen noch und sind sowieso müde. So stehen ein erlebnisreicher Tag am wohl schönsten Ort des Reisejahres einem Kontrastprogramm in einem ausgesprochenen Touristenort gegenüber, den wir morgen hoffentlich angenehmer erleben werden, wir haben jedenfalls beim Essen für die zweite Nacht ein besseres Hotel gefunden und ziehen morgen früh um.<br />
<strong>Nachtrag:</strong> Zwei Tage später hat sich Frau Obstler vom Hotel Bichlerhof, bei dem die Buchung schiefgegangen ist, von sich aus bei uns gemeldet und sich für die versehentlich als erledigt verschobene EMail entschuldigt. Als Ausgleich hat sie uns die halben Mittenwalder Übernachtungskosten überwiesen, eine wirklich gelungene Wiedergutmachung!</p>
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		<title>4. September: Regensburg</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regensburg: Stadtrundgang Heute lassen wir es ruhiger angehen. Regensburg besuchen wir aus eigenem Interesse, ohne konkrete Aufgaben. Wir haben nichts Spezielles vorbereitet. Wir starten mit Ausschlafen, Texten, Lesen und Frühstücken in einem zum gegenüberliegenden Dom passenden Raum. Gegen Mittag laufen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/04/4-september-regensburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regensburg: Stadtrundgang</strong></p>
<p>Heute lassen wir es ruhiger angehen. Regensburg besuchen wir aus eigenem Interesse, ohne konkrete Aufgaben. Wir haben nichts Spezielles vorbereitet. Wir starten mit Ausschlafen, Texten, Lesen und Frühstücken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101261FT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101261FT.jpg" alt="" title="DS101261FT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4123" /></a> in einem zum gegenüberliegenden Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101256FT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101256FT.jpg" alt="" title="DS101256FT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4124" /></a> passenden Raum. Gegen Mittag laufen wir los, ich habe von einem früheren Kurzbesuch eine grobe Idee der Stadt. Zwischendurch schauen wir Schaufenster an, es gibt originelle Geschäfte, wenn auch nichts, was wir unbedingt haben wollen, die Ziele für Montag lassen also auf sich warten. Bei dem heute noch schönen Wetter gehts gleich zur Steiernen Brücke, das Muss in Regensburg. Die Donaubrücke aus dem 12. Jahrhundert war damals die Brücke schlechthin, ein technisches Wunderwerk, und das Vorbild für die Prager Karlsbrücke 200 Jahre später. Sicher ist sie auch ein wesentlicher Aspekt für den Weltkulturerbe-Status seit 2006. Dazu passend gibt es im alten rechten Brückenhaus eine Ausstellung in historischem Ambiente mit groben Balkendecken und -stützen mit allen Hintergründen in modernster Präsentation. Das ist auch wichtig; die Stadtprospekte sind unvollständig, uneinheitlich und nicht immer richtig, da gibt es bessere Beispiele. Eine Stadt mit der Wirtschaftskraft und den Tourismusmassen sollte mehr hinbekommen. Zu Füßen des Gebäudes an der Donau liegt die &#8220;Wurstkuchl&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101269.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101269.jpg" alt="" title="DS101269" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4126" /></a> ein kleines Gebäude, das schon beim Brückenbau als Kantine gedient haben soll, und nur hausgemachte kleine Bratwürste auf Kraut serviert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101268.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101268.jpg" alt="" title="DS101268" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4127" /></a> natürlich mit Bier oder Wein. Sowas geht nur hier mit dem historischen Hintergrund. Von der Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101271.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101271.jpg" alt="" title="DS101271" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4128" /></a> ergibt sich ein malerischer Blick auf die Altstadtfront am Donauufer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101278.jpg" alt="" title="DS101278" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4129" /></a> auf der anderen Seite liegt der zum Erbe gehörende Stadtteil Stadtamhof, früher sicher Auslagerungsbereich für Spital und ähnliches, vielleicht auch Wohngebiete, heute eine Insel durch den nördlich verlaufenden Schleusenkanal, der für die Schiffbarkeit der Donau über Regensburg hinaus und den Main-Donau-Kanal nötig war. Wir gehen zurück über die Donauinseln und den Eisernen Steg von 1901<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101287DTA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101287DTA.jpg" alt="" title="DS101287DTA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4130" /></a> mit erneutem Altstadtblick. Durch stille Altstadtgassen im Westen kommen wir zum Stadttheater, hier beginnt die belebte Zone mit Kneipen, Läden, Sehenswürdigkeiten und geschlossenem Altstadtbild. Regensburg kommt zugute, dass es hier nie Brände oder Zerstörungen gab, daher gibt es sogar noch Reste aus der Römerzeit. Die Stadt war immer weltlich orientiert, auf Handel ausgerichtet und früh protestantisch; hier wurden Kaiser gekrönt, und von 1663 bis 1806 tagte hier der immerwährende Reichstag, dessen Entscheidungen der Kaiser nicht übergehen konnte. Nach Besuch am alten Rathaus steigen wir auf den einzigen Aussichtsturm der Stadt, den der Dreieinigkeitskirche, immerhin hoch genug, um über die Dächer zu schauen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101307.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101307.jpg" alt="" title="DS101307" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4143" /></a> und die vielen alten Wohn-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101303.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101303.jpg" alt="" title="DS101303" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4132" /></a> und Kirchentürme zu sortieren. Im Innenhof der Kirche entdecken wir eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten, den Friedhof der Gesandten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101313.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101313.jpg" alt="" title="DS101313" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4134" /></a> des immerwährenden Reichstags, bestehen aus einer Wand mit 20 großen Epitaphen. Einen Besuch des früheren Klosters und heutigen Schlosses und Kommerz-Zentrums der Thurn und Taxis schenken wir uns, wir streifen weiter durch die Gassen, besuchen ein Café und besichtigen die prächtige, innen barocke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101324.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101324.jpg" alt="" title="DS101324" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4136" /></a> Alte Kapelle und den Dom, dessen gotischer Bau im 13. Jahrhundert begann und bis ins 19. Jahrhundert andauerte, als dessen zwischenzeitlich barocke Innenausstattung  wieder purifiziert wurde, um als einzige große gotische Kirche in Bayern herzuhalten. Sie ist innen beeindruckend,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101331.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101331.jpg" alt="" title="DS101331" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4137" /></a> jedoch sehr dunkel; das liegt an vielen, oft über 600 Jahre alten tief farbigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101345P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101345P.jpg" alt="" title="DS101345P" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4141" /></a> Kirchenfenstern, die in der Sonne wie Leuchtkästen strahlen, und den dunklen Steinen. Zum Abschluss kehren wir in der Wurstkuchl ein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101338.jpg" alt="" title="DS101338" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4138" /></a> und können bei Bratwurst und Kraut ausländischen Touristen zuschauen, was denen so zur Handhabung von Würstchen, Kraut, Brötchen und Senf einfällt. In der Dämmerung streifen wir durch die restlichen Gassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101344.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101344.jpg" alt="" title="DS101344" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4140" /></a> bis es anfängt zu regnen. Zur Geschichte von Regensburg wollen wir nichts weiter berichten, dazu kann man genug in Führern und Wikipedia nachlesen; wir wollten eher die Atmosphäre spüren. Die ist angenehm locker in lebendigem historischem Ambiente, das nicht überrenoviert ist, mit einer Stadt, die auch heute wirtschaftlich erfolgreich ist. Es geht hier eher um das ganze Stadtbild und die historische Aussage als um spezielle herausragende Sehenswürdigkeiten, von der steinernen Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101343.jpg" alt="" title="DS101343" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4139" /></a> mal abgesehen. Andererseits merken wir: es fehlt der Reiz der Aufgaben unserer Ideengeber oder auch eigener Erinnerungen. Da haben wir keine Fragestellungen, die außergewöhnliche Begegnungen und Erlebnisse induzieren und die Orte eher nebenbei, aber intensiver und aus anderem Blickwinkel näherbringen. So bleiben uns nur das Rumsuchen in touristischen Informationen und mehr oder weniger gut gewählte Spazierwege, auch mal entspannend, das ganze Reisejahr hätte das sicher nicht getragen.</p>
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		<title>21. Juli: nach Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim Verkehrsclub Deutschland, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/21-juli-nach-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Kranzler, &#8220;Nordsee von oben&#8221;, Essen bei Fantone</strong></p>
<p>Kurz nach Neun sind wir unterwegs, nachmittags haben wir einen Termin beim <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland</a>, wo ich seit Jahrzehnten Mitglied bin. Die Bahnfahrt verläuft komplett planmäßig, in Spandau ist der Zug sogar acht Minuten früher. Bis zum Hauptbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98812.jpg" alt="" title="DSC98812" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3573" /></a> verliert er den Vorsprung wieder, da scheint das Gleis nicht vorzeitig frei zu sein. Das Wetter ist trübe bis nass, wir beschäftigen uns mit Lesen, Nachholen von Reisenotizen und Vorbereitung auf den Nachmittag. So wird endlich die Stoffsammlung für einen allgemeinen Beitrag zum Bahnfahren fertig, bald wird wohl der fertige Text im Blog folgen. Planmäßig klappt auch der Nahverkehr in <strong>Berlin</strong>, wir treffen minutengenau beim VCD in der Rudi-Dutschke-Straße ein. Wir werden von zwei Mitarbeiterinnen erwartet, bewaffnet mit Sprachaufzeichner und Fotoapparat.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98850DA.jpg" alt="" title="DSC98850DA" width="280" height="199" class="alignleft size-full wp-image-3574" /></a> Sie haben sich eine Audio-Slideshow ausgedacht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98849AL.jpg" alt="" title="DSC98849AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3575" /></a> die auf der Homepage unter Senioren zum Thema Bahnreisen im Alter laufen soll, die zweite Show auf der VCD-Seite überhaupt. Beide sind gut vorbereitet mit Fragenzettel, wir auch, und wir sind passend für Reisefotos noch mit allem Gepäck unterwegs. Es ergibt sich ein erfrischendes Gespräch, unsere Erfahrungen und Erzählungen kommen offensichtlich gut an. Jetzt sind wir mal gespannt, was dann im August rauskommt, mit 600 Seitenbesuchen täglich ist das sicher eine interessante Adresse.<br />
Mit dem M29-Bus fahren wir quer durch Berlin zum Kudamm, wo wir diesmal in einem sehr teuren Hotel zum Sommer-Sparpreis wohnen. Hier in Berlin ist die Urlaubszeit preislich von Vorteil. Das Hotel ist klar designed, großzügig und gut gelegen, wir wohnen im neunten Stock. Nur manche Details sind suboptimal gelöst – schick, aber funktionsbehindernd. Für abends haben wir uns einen Kinofilm ausgesucht, also gehts gleich los, zuerst auf einen Kaffee, da bietet sich das Café Kranzler schräg gegenüber an, schon oft gehört, aber nie geschafft. Verpasst haben wir leider nichts: Zwar ist die Lage des Rundbaus als Dachterrasse im dritten Stock recht schön, mit Blick auf unser Hotelzimmer, aber man gibt sich wenig Mühe. Hier kann man höchstens zum Touristengucken nochmal hingehen. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hackeschen Markt und sehen tatsächlich Werbung für das Hotel auf Hiddensee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98823AL.jpg" alt="" title="DSC98823AL" width="280" height="188" class="alignright size-full wp-image-3577" /></a> in dem wir waren. Weiter gehts mit U zum Rosenthaler Platz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98830DA.jpg" alt="" title="DSC98830DA" width="280" height="188" class="alignleft size-full wp-image-3576" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98831PZA.jpg" alt="" title="DSC98831PZA" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3578" /></a> Wir kommen pünktlich zum Film &#8220;Die Nordsee von oben&#8221; im kleinen Acud-Programmkino mit zwei Sälen an. Von den Eintrittspreisen hier kann man bei uns zu Hause nur träumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98833.jpg" alt="" title="DSC98833" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3579" /></a> Auch wenn ich, wie üblich am ersten Reisetag, ziemlich müde bin, der Film bringt einmalige Bilder von Emden bis List zu Wattenmeer und Dünen und thematisiert dezent Übernutzungen und die Bedeutung des Naturschutzes. Besonders widmet er sich den landschaftlichen Einmaligkeiten in Luftbildern; entsprechend kommen manche Inseln wie Norderney und Juist kaum dran, dafür Langeoog, Spiekeroog, Amrum, Sylt und besonders die Halligen umso intensiver, eine gelungene Abrundung unserer nordwestlichen Reiseerlebnisse.<br />
Danach haben wir im <a href="http://www.feinesolivenoel.de/kontakt.htm">Café Fantone</a> in Charlottenburg reserviert, das wir über Slowfood schon im März entdeckt hatten. Wieder werden wir vom Inhaber bestens bedient, essen von der handgeschriebenen Karte Sardinen, Lasagne und Calamaretti in sehr gelungener, eigenwilliger Interpretation, werden mit einem selbstverständlich hausgemachten Fruchtmousse zum Dessert verwöhnt und bleiben als letzte Gäste übrig. Hier werden wir wohl bei jedem Berlinbesuch einmal vorbeikommen! Den Rückweg machen wir zu Fuß und gewöhnen uns bei dem halbstündigen, jetzt nicht mehr nassen Spaziergang wieder an Berlin. </p>
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		<title>14. Mai: Sylt – von Süd nach Nord</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 10:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Sylt: In Busetappen nach Süden: Hörnum, Sansibar und Norden: Weststrand, Kampen und Wenningstedt Heute soll das Wetter schlechter werden, danach siehts allerdings noch nicht aus. Wir starten mit einer Strandwanderung bei Hochwasser bis zum Südende von Westerland. Am Strand treffen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sylt: In Busetappen nach Süden: Hörnum, Sansibar und Norden: Weststrand, Kampen und Wenningstedt</strong> </p>
<p>Heute soll das Wetter schlechter werden, danach siehts allerdings noch nicht aus. Wir starten mit einer Strandwanderung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94952at/" rel="attachment wp-att-2736"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94952AT.jpg" alt="" title="DSC94952AT" width="640" height="128" class="alignleft size-full wp-image-2736" /></a> bei Hochwasser bis zum Südende von Westerland.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94953/" rel="attachment wp-att-2737"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94953.jpg" alt="" title="DSC94953" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2737" /></a> Am Strand treffen wir tatsächlich zwei Surfer in Anzug und Kopfhaube,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94960at/" rel="attachment wp-att-2738"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94960AT.jpg" alt="" title="DSC94960AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2738" /></a> die sich mit dem Brett unter dem Arm gegen den Wind über den Strand kämpfen und uns ganz fröhlich Auskunft geben, bevor sie sich ins Wasser stürzen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94963dat/" rel="attachment wp-att-2739"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94963DAT.jpg" alt="" title="DSC94963DAT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2739" /></a> Am Campingplatz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94972/" rel="attachment wp-att-2740"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94972.jpg" alt="" title="DSC94972" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2740" /></a> gehen wir durch einen ungewöhnlichen Wald aus kleinen Erlen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94977/" rel="attachment wp-att-2741"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94977.jpg" alt="" title="DSC94977" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2741" /></a> mit Unterholz aus Farm. Der erste Bus bringt uns nach <strong>Hörnum</strong> in den Süden. Dort tröpfelt es etwas, der Regenradar sagt uns aber, dass wir uns da keine großen Gedanken machen müssen. Das Zentrum des Dorfes zeigt sich etwas bieder:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94980/" rel="attachment wp-att-2742"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94980.jpg" alt="" title="DSC94980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2742" /></a> weiß gestrichene Backstein-Reihenhäuschen mit einem typischen Fußgängerzonen-Pflaster. Mit einem fernen Rückblick zum Hafen starten wir auf dem wattseitigen Strand zur Umrundung der Südspitze, überragt vom Leuchtturm. Nach dem Hochwasser läßt es sich ganz gut an der Wasserkante gehen: die war erst vor kurzem nass und ist daher noch hart. Brandung gibt es hier keine, nur einige verfallene Buhnen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94992/" rel="attachment wp-att-2743"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94992.jpg" alt="" title="DSC94992" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2743" /></a> die – im Gegensatz zur belebten Westküste &#8211; nicht besonders gekennzeichnet sind.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc94994/" rel="attachment wp-att-2744"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94994.jpg" alt="" title="DSC94994" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2744" /></a> Rund um uns drohen einige graue Wolken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95013/" rel="attachment wp-att-2745"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95013.jpg" alt="" title="DSC95013" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2745" /></a> Wir erreichen die Südspitze und sehen Föhr gegenüber. Mit der Wende nach Norden am Weststrand wirds windiger und kurz feucht, erster Test für Kleidung und Regenschirm bei der heute konstanten Windstärke fünf. Am Himmel vollziehen sich in kurzer Zeit faszinierende Wechsel: das nächste Grau zieht knapp vorbei, hinten sieht man Schauer, und kurz danach scheint die Sonne und trocknet alles.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95027/" rel="attachment wp-att-2746"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95027.jpg" alt="" title="DSC95027" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2746" /></a> Wir laufen auf gewaltige Reihen von Wellenbrechern zu, die wohl die Südspitze schützen sollen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95034/" rel="attachment wp-att-2747"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95034.jpg" alt="" title="DSC95034" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2747" /></a> die sich in den letzten 50 Jahren stark verändert hat. Die Umrundung ist ein wirklich lohnender Weg, bei dem wir zeitweise den Strand für uns allein haben. Es gibt Zonen mit ganz grobem Sand, und wir finden verwitterte Muschelstücke und Perlmutt. Der Weg zurück in den Ort über Holzstege durch die Dünen ist <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95042/" rel="attachment wp-att-2748"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95042.jpg" alt="" title="DSC95042" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2748" /></a>bepflanzt mit kleinen, aber stattlichen Ferienresidenzen im Friesenstil, alle sehr ähnlich. Das sieht seltsam aus in dieser Mondlandschaft aus dunkelgrünem Heidekraut und hellem Dünengras.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95043/" rel="attachment wp-att-2749"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95043.jpg" alt="" title="DSC95043" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2749" /></a> Unsere weitere Busfahrt geht zum <strong>Sansibar</strong>, einem Strandübergang zwischen Hörnum und Rantum, auf dessen Dünenkante seit über 30 Jahren ein Lokal in einem mittlerweile großen Holzflachbau mit Außenterrasse und Spielplatz im Sand liegt. Das ist wirklich ein spezieller Ort: Speisekarte mit sehr kreativen, eigenwilligen Gerichten und  ausgefallenen und feinen Getränken – es gibt eine dicke Weinbibel im Piratenlook für den Versand -, alles in einem leicht gehobenen, jedoch den Preis werten Niveau. Die durchweg jungen, dynamischen Bedienungen tragen modern-sportliches Outfit,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95050/" rel="attachment wp-att-2751"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95050.jpg" alt="" title="DSC95050" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2751" /></a> alle was verschiedenes, aber irgendwie mit &#8220;Sansibar&#8221; drauf. Das gibt es als eigene Modelinie zu kaufen. Die Bezeichnung Kult trifft voll und ganz. Es ist gut gefüllt, auch der riesige Parkplatz, und die Terrasse ist ganz voll, trotz Wind. Hier ist alles, was jung ist oder sich irgendwie dafür hält, etwas Geld hat und gesehen werden will. Sogar den letzten Rest vom Parkplatz kann man sich mit dem Taxi hochfahren lassen. Wir genießen Erdbeerbowle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95048/" rel="attachment wp-att-2750"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95048.jpg" alt="" title="DSC95048" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2750" /></a> Rhabarberschorle, Apfelkuchen und Johannisbeer-Mascarpone-Torte. Nach einem Blick über die Düne fahren wir mit dem Bus mit Umstieg nach Norden zum Weststrand. Das ist einer der wenigen und der letzte Bus auf einer Nebenstraße in diese dünenseitige Ecke, wir lassen daher einen Blick ins Seepferdchen am nächsten Übergang Samoa weg. Im Norden wird die Insel wie ein Dreieck ab Kampen immer breiter, der Mittelteil bildet eine einsame Heide-Dünen-Mondlandschaft,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95065/" rel="attachment wp-att-2752"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95065.jpg" alt="" title="DSC95065" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2752" /></a> die im 20-Minuten-Takt bis in die Nacht befahrene Hauptstrecke geht im Osten nach List. Bei jetzt strahlendem Sonnenschein erklimmen wir den 26 m hohen <strong>Ellenbogenberg</strong>,den nördlichsten Punkt unserer Bahn-Zeit-Reise, der eine gute Aussicht über den Ellenbogen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95067a/" rel="attachment wp-att-2753"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95067A.jpg" alt="" title="DSC95067A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2753" /></a> Richtung Romö, über die Heide und beide Meeresseiten bietet. So haben wir wenigstens etwas vom Naturschutzgebiet Ellenbogen mitbekommen, bevor der letzte Bus wieder auf seiner Rückfahrt vorbeikommt. Ein reines Wanderparadies ist der Ellenbogen sowieso nicht mehr; eine mautpflichtige Straße führt mittendurch mit genügend Parkplätzen, so dass mit einer halben Stunde Laufen beide Wasserseiten erreichbar sind – fragwürdiges Zugeständnis an Bequemlichkeit, passt aber zu Sylt, man hat den Eindruck, dass ein passendes Auto hier in jeder Schicht eine Art Statussymbol ist; Fahrrad, Laufen und Bus muss natürlich sein, als Abwechslung, als Weg zum Strand oder für die Rückfahrt, das reicht dann meist. Und die Bahn braucht man, um das Auto rüberzuschaffen. Als wir in <strong>Wenningstedt</strong> an der Bushaltestelle stehen, brummen drei feuerrote Ferrari vorbei. Hier sind wir ausgestiegen, um bei Gosch am Kliff zu essen. Das kleine Haus ist allerdings hoffnungslos überfüllt, trotz enger Bestuhlung an Bartischen, ebenso   draußen alles hinter Windschutz mit Heizpilzen. Die restlichen Plätze sind bei dem Wind und der Temperatur nicht auszuhalten. Aktuell gibts hier um Jürgen Gosch einen richtigen Hype, er wird gerade 70 und ist noch voll aktiv, von Freitag bis Sonntag wird gefeiert, er gilt als Teil des Sylter Images, ebenso wie mit anderem Schwerpunkt Gunter Sachs, auf den wir gestern gestoßen sind. Vor Wenningstedt haben wir es beim Leysieffer-Odin-Bistro in <strong>Kampen</strong> versucht, die machten gerade zu, es war für die noch keine Saison, und die anderen Preise in Kampen wollten wir uns nicht antun.  Wir rufen bei Blum&#8217;s Seafood Bistro in Westerland an, da meint man, es ginge bestimmt irgendwie, besonders später. Als wir hinkommen, ist es noch rappelvoll, mit Mühe quetschen wir uns auf zwei Plätze. Blum&#8217;s ist seit 40 Jahren Fischhändler mit vier Standorten, und hier noch einem großen Selbstbedienungs-Bistro, Bar und längerer Öffnung. Der Fischladen mit Bratküche ist drei Häuser weiter. Das Fischangebot ist riesengroß und günstig, ich habe eine Gourmetplatte mit allen möglichen Arten von Räucherfisch, Lachs und Krabben, vorzüglich. Ab acht wirds dann leerer; diese Enge in den Fisch-Imbissen dürfte in der Saison noch heftiger sein und allgemein als sylt-typisch akzeptiert werden, vielleicht ist das sogar Kult. Wir gehen durch Westerländer Hinterhöfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95072/" rel="attachment wp-att-2754"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95072.jpg" alt="" title="DSC95072" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2754" /></a> kurz vor zum Strand als Abschied,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/15/2693/dsc95077/" rel="attachment wp-att-2755"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95077.jpg" alt="" title="DSC95077" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2755" /></a> ersparen uns aber eine längere Wanderung, da müsste ich mich bei der Kälte umziehen. Heute abend holen wir das Texten nach, das Song-Contest-Theater im Fernsehen ist ja gar zu furchtbar. </p>
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