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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Ostsee</title>
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		<title>22. September: Fahrt nach Bad Freienwalde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/22-september-fahrt-nach-bad-freienwalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde</strong></p>
<p>Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den Strand. Wenige Spaziergänger sind unterwegs, dafür gibt es kräftige Wellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg" alt="" title="DS102455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4458" /></a> und Schaumstreifen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg" alt="" title="DS102456" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4459" /></a> Windstärke sechs. Auf dem Schiff ist es ruhiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg" alt="" title="DS102465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4461" /></a> im geschützten Bodden kann sich keine große Welle aufbauen, das Schiff rollt nur bei Wellen von der Seite etwas, die Schaumstreifen sind dafür um so deutlicher. Das Wetter ist trübe, aber noch trocken. Wir starten als einzige Fahrgäste mit dem Bus nach Bergen, so sitzen wir wieder vorne und unterhalten uns mit dem Fahrer über Tourismus und Winter auf Rügen. Vor Bergen beginnt es zu regnen, das bleibt bis nach Greifswald so. Wir haben es gut getroffen mit dem Wetter; nur die Fahrtage sind verregnet.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg" alt="" title="DS102482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4462" /></a> Jetzt kaufen wir zum letzten Mal im Bioladen am Stralsunder Bahnhof ein und fahren zum letzten Mal auf der Strecke Prenzlau-Eberswalde. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und können intensiv Fotos bearbeiten. Als Marlis unsere Jacken aufhängt, kommt ihr der Herr in der Reihe gegenüber bekannt vor, das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist Tilmann Homberg, der Sohn der Künstlerin Mechthilde Homberg, den wir am Montag beim Besuch bei ihr getroffen haben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg" alt="" title="DS102484L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4463" /></a> So haben wir Gelegenheit, mehr über ihn und die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen zu erfahren, und wir können ihm direkt ausgesuchte Bilder vom Besuch bei seiner Mutter zeigen. Es ist schon verblüffend, wieviele Zufallstreffen sich im Reisejahr ergeben.<br />
In Eberswalde steigen wir aus; in der halben Stunde Aufenthalt schauen wir uns vor dem Bahnhof um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg" alt="" title="DS102486" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4464" /></a> entdecken die O-Bus-Linien der Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg" alt="" title="DS102485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4465" /></a> und stellen fest, dass es sich um eine 40.000-Einwohner-Stadt und Kreisstadt handelt; in der Nähe liegt das Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal mit einer Hubhöhe von 36 Metern. In der hier noch einigermaßen funktionierenden Bahnhofsgaststätte ist Happy Hour, so genehmigen wir uns ein Bierchen in echter Eisenbahner-Atmosphäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg" alt="" title="DS102487" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4466" /></a> Mit der ODEG geht es die letzten Minuten auf der Strecke nach Frankfurt/Oder bis nach <strong>Bad Freienwalde</strong>, hier wollen wir uns das(!) Oderbruch ansehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg" alt="" title="DS102488" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4467" /></a> Bei der Ankunft mutet der Bahnhof etwas seltsam an; es gibt ein zweites Gleis, der zweite Bahnsteig mit den Gleisen zwei und drei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg" alt="" title="DS102491" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4468" /></a> ist jedoch komplett zugewuchert. Als der Gegenzug kommt, klärt es sich auf: Unser Zug ist über die Weiche in den zweigleisigen Bereich gefahren und hält auf Gleis 1b; kurz danach kommt der Gegenzug vorbei über die Weiche in den eingleisigen Bereich aufs Gleis 1a, die Züge halten also hintereinander an derselben Bahnsteigkante, man braucht keine Unterführungen und keinen Bahnhof mehr, der steht entsprechend leer.<br />
Wir sind jetzt nahe der Dämmerung, in diesen feuchten Gegenden tanzen und stechen die Mücken. Unser Hotel liegt am nördlichen Ortsrand im nach der Wende entstandenen Industriegebiet; es ist ein großzügiger, zumindest für diese Jahreszeit etwas überdimensionierter Neubau von 1997. Wir werden nett empfangen, bekommen alles Infomaterial und eine Wanderkarte geliehen, dazu alle Tipps gegen unsere Neugier. Nur das Wlan bekommen wir nicht in Gang, auch nicht mit Hilfe des Juniorchefs. Wir starten mit einigen Empfehlungen in die Innenstadt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Alles ist sehr verschlafen, auf dem Weg zum Bahnhof haben praktisch alle Läden zugemacht, am belebtesten ist das Industriegebiet um das Hotel. Ab dem Bahnhof  ist die Straße bis zur Kirche und dem Rathaus schön gepflastert, auch die weiterführende Königstraße. Hier ist es schon hügelig, die Stadt liegt am Fuß des ungefähr 150m hohen Barnimer Bergland. Vom Kurbetrieb merken wir nichts; laut Wegweiser sind es bis zum Kurviertel noch zwei Kilometer. Die Stadt ist ausgestorben, wie auch die vereinzelten Pizzerien und die drei einfachen Restaurants. Wir suchen uns das beste aus und essen immerhin nicht ganz allein, preiswert und ordentlich; besonders die Spirituosen sind billig, die ganze Liste unter zwei Euro. Wir laufen zurück und schlafen frühzeitig ein.</p>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>19. September: Klein-Zastrow, Greifswald, nach Sassnitz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/19-september-klein-zastrow-greifswald-nach-sassnitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang</strong></p>
<p>Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg" alt="" title="DS102048" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4360" /></a> wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut renovierten Speicherhauses frühstücken wir bestens mit übersichtlichem, aber genau richtig bestücktem Buffet und netter Bedienung, so dass wir den Ort zum Veröffentlichen der taz-Texte nutzen. Wir laufen mit unserem Gepäck am Hafen entlang, die kleine Drehbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg" alt="" title="DS102054" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4361" /></a> führt uns sogar ihre Funktion vor, als wir in den Stadtkern abbiegen. Das Ortsbild ist gemischt aus meist renovierter Altbausubstanz, oft sogar schöne Backsteingotik, und einigermaßen angepasster DDR-Plattenbauarchitektur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg" alt="" title="DS102050" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4362" /></a> mit norddeutscher Backsteindekoration, die wir schon in Rostock und Wismar gesehen haben. Einmalig ist der große quadratische Marktplatz der Hansestadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg" alt="" title="DS102059P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4363" /></a> eingerahmt von sehenswerten, gut zusammenpassenden Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Wir sehen uns in der Touristinfo einen großen Bildstadtplan auf Tonfliesen an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg" alt="" title="DS102062T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4365" /></a> an dem die Künstlerin Mechthilde Homberg mitgewirkt hat, die wir später besuchen werden. Im Foyer des tiefrot gestrichenen Rathauses hängen zwei Bilder ihres Mannes Konrad.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg" alt="" title="DS102069" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4366" /></a> Nach Überquerung des Walls mit Resten der Stadtbefestigung erreichen wir Zweirad-Krüger, einen großen aufgeräumten Fahrradladen, der für uns Leihräder reserviert hat und solange unser Gepäck nimmt. Man merkt, hier sind Profis am Werk, die Räder sind gut und mustergültig in Schuss, beste Bremsen und Gangschaltung, aufgepumpt, leichtgängig. So schweben wir, soweit es die leicht wellige,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg" alt="" title="DS102072" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4367" /></a> etwas ansteigende Landschaft und der leichte Gegenwind zulassen, gen Südwesten vorbei an der Baustelle von Schröder&#8217;s Ostsee-Pipeline<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg" alt="" title="DS102076AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4368" /></a> nach <strong>Klein-Zastrow</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg" alt="" title="DS102080AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4369" /></a> einem 50-Häuser-Dorf. Dorthin schickt uns Brigitte Adler. Sie war mit Mechthilde Homberg in Heidelberg-Wieblingen in der Schule. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir da, die Handy-Karte kennt sogar die Hausnummern im Dorf, so dass wir ohne Rückfrage hinfinden. Mechthilde und ihr Lebensgefährte Hans-Joachim begrüßen uns herzlich, als wir in den großen Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg" alt="" title="DS102083" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4370" /></a> einbiegen, dazu einige der acht schlanken Katzen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg" alt="" title="DS102106" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4371" /></a> die immer draußen oder im Schuppen leben. Das Haus bewohnt sie seit 1973, damals war sie mit ihrem Mann auf der Suche nach einem Atelier, in Greifswald war es zu klein. Sie hatten ein Anrecht auf eine Wohnung in Greifswald, das konnten sie tauschen gegen das Anwesen, deren Bewohner aus Altersgründen in die Stadt wollten. So haben sie ein kleines Gehöft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg" alt="" title="DS102084" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4372" /></a> aus den 30er Jahren mit etwa 5000 qm Garten bezogen, das sie damals, soweit es ging, modernisiert haben; jetzt wird allerdings nichts mehr geändert, das bleibt für die Erbengemeinschaft, sie hat noch das Wohnrecht. Ihr Mann war Kunstprofessor in Greifswald, musste in die Partei und ist 1975 mit 50 Jahren gestorben, die Hintergründe sind unklar; massiver parteiinterner Stress könnte vorangegangen sein. Sie würde gern noch in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen. Sie selbst ist 1951 aus Heidelberg nach Greifswald gekommen, nachdem ihre Mutter als Kinderärztin schon 1946 hierher gekommen war und 1977 mit 63 Jahren gestorben ist. Sie selbst hat als Kunsterzieherin gearbeitet und war und ist künstlerisch tätig, ihr Schwerpunkt liegt auf Zeichnungen, das Skizzenbuch ist immer dabei. 1976 bekam sie als Künstlerin eine Reisegenehmigung in den Westen, und zufällig fand damals ein Treffen der Wieblinger Schule statt, an dem sie teilnehmen konnte. Das hat den Kontakt mit Frau Adler wiederhergestellt und zu weiteren Freundschaften geführt, die nach der Wende intensiviert werden konnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg" alt="" title="DS102117" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4373" /></a> Wir sehen uns einige Kunstwerke, Zeichnungsmappen und Kalender an, alle Achtung, auch die Werke ihres Lebenspartners.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg" alt="" title="DS102115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4374" /></a> Ihr Sohn, der gerade auf den Bayreuther Festspielen Technik und Bühnenaufbau organisiert hat, kommt, und unerwartet auch ihre Tochter mit ihrem Mann, die gerade eine Skulptur aufgestellt haben und Polstermaterial zurückbringen. So gibt es eine große Runde im Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg" alt="" title="DS102108DALB" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4375" /></a> mit kurzem, intensiven Erzählen, alle werden mit frisch gebackenem Brot, selbst angemachtem Käse und Tee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg" alt="" title="DS102101" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4376" /></a> bewirtet, ich bekomme dazu Pommerschen Schichtkohl &#8211; Weißkohl gekocht mit angebratenen kleinen Hackfleischkugeln -, gut abgeschmeckt, echte Hausmannskost der Region, sehr lecker, im Restaurant nicht zu bekommen. Hier im Garten haben sie immer viel angebaut, das hat die Versorgung auch in schlechten Künstlerzeiten bestens gesichert. Heute gibt es noch Obst in Mengen, wir sehen volle Birn- ind Pfirsichbäume. Sie fühlen sich hier wohl und werden so lange wie möglich bleiben. Nach zweieinhalb Stunden verabschieden wir uns mit Mühe von diesem munteren Besuch, wir wollen ja noch nach <strong>Sassnitz</strong>. Auf der Rückfahrt herrscht etwas Rückenwind, Relikte aus DDR-Zeiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg" alt="" title="DS102133" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4378" /></a> und die Kirche in Dersekow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg" alt="" title="DS102136" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4379" /></a> begleiten uns auf dem Weg, wir sind 15 Minuten schneller und können eine Runde durch Greifswald drehen, mit Blick auf die Kirchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg" alt="" title="DS102141PT" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4380" /></a> und in den Dom, das Uni-Hauptgebäude und die alte Bibliothek &#8211; die Uni wurde 1456 gegründet und ist eine der ältesten der Welt –, nochmals bei anderem Licht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg" alt="" title="DS102146TPA" width="280" height="133" class="alignright size-full wp-image-4381" /></a> auf den Markt und weitere Straßen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg" alt="" title="DS102145PL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4382" /></a> Wir tauschen planmäßig Fahrräder gegen Gepäck und haben im Bahnhof noch Zeit zum Einkaufen, bevor der Zug nach Stralsund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg" alt="" title="DS102152AT" width="280" height="93" class="alignleft size-full wp-image-4383" /></a> fährt, wo wir längst den Bioladen am Bahnhof kennen, dort gibt es ausgefallenere Getränke und Kuchen. Weiter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg" alt="" title="DS102162DT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4384" /></a> gehts nach Sassnitz, in der Dämmerung ziehen wir durch die Hauptstraße zum Hotel. Der Ort liegt erhöht, der Kreidefelsen von Jasmund erhebt sich ab hier langsam, wir blicken öfter hinunter auf die Ostsee. Die Bebauung ist locker und sehr durchwachsen; neben dem schönen Kurhotel ragt ein Hotel-Plattenbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg" alt="" title="DS102164TP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4385" /></a> empor, zwischendurch verfallen DDR-Relikte, dazwischen zweigt neugebaut die Ladenzeile der Rügen-Galerie ab. Kurz vor unserem Hotel steigt die Straße zum Königsstuhl den Berg hoch, daneben die kleine evangelische Backsteinkirche. Die Hauptstraße vor dem Hotel ist matschige Baustelle mit Ampelregelung, hier wird alles neu verlegt und die Straße neu gestaltet, was auch für andere Stellen in der Stadt gilt. Die Rezeption hat schon zu, leider haben wir nicht den gewünschten Meerblick bekommen, höchstens scharf um die Ecke. Wir ziehen gleich weiter durch die kleine, verwinkelte Altstadt zur Seepromenade, die zurück zum alten Hafen führt. Hier liegen am Hang altehrwürdige Hotels wie der Fürstenhof in typischer weißer Bäderarchitektur mit Holzbalkonen. Zum Glück haben wir vorher in einen Reiseführer geschaut, das einzige erwähnte Restaurant ist <a href="http://www.gastmahl-des-meeres-ruegen.de/">&#8220;Gastmahl des Meeres&#8221;</a>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg" alt="" title="DS102170" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4386" /></a> dessen Speisekarte überzeugt und ist kaum teurer als üblich, bei den Gerichten, die wir wählen, sogar günstig. Ich nehme zielgerichtet Sprotten aus der Pfanne, da leuchten die Augen der Bedienung, offensichtlich wollen Touristen meistens Fischfilets. So bekomme ich einen Riesenteller mit knusprig gebratenen, leicht anpanierten Fischen &#8211; es dürften 30 sein – sie schmecken genial, dazu noch die Reste von Marlis, ich bin wieder mal pappsatt, und das von Fisch. Da kommt zur Verdauung der Treppenanstieg zum Hotel gerade recht. Den Rest des Abends brauchen wir zur Planung, irgendwie wollen wir morgen die Kreidefelsen sehen und nach Hiddensee weiterfahren. Also werden die Texte nicht ganz fertig, dieser findet seinen Abschluss auf der Fähre nach Hiddensee am nächsten Tag. Bei den weiteren Recherchen stelle ich fest, dass der Verkehrsbetrieb Greifswald-Land sogar passende Busse geboten hätte, die aber nicht in die Auskunft der Bahn eingepflegt sind.</p>
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		<title>14. August: Ausflug zur Insel Poel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/14-august-ausflug-zur-insel-poel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus</strong></p>
<p>Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir gehen alles langsam an. Nach einem Mini-Frühstück laufen wir zum alten Hafen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg" alt="" title="DSC99980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3857" /></a> und schauen kurz ins Baumhaus, von wo aus früher der Hafen-Sperrbaum ausgelegt wurde,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg" alt="" title="DSC99994T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3858" /></a> bevor wir mit dem Schiff zur Insel <strong>Poel</strong> starten. Im Reisejahr hat uns jemand die Insel genannt, und da wir von ihr noch nie gehört hatten, wollen wir sie mal ansehen. Das Wetter ist trüb, jedoch angenehm lauwarm.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg" alt="" title="DS100003TA" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3845" /></a> Es ist windstill, auf dem Schiff nach <strong>Kirchdorf auf Poel</strong> können wir bequem oben sitzen. Es tuckert gemütlich durch den Hafen, vorbei an den Schwedenköpfen, am Holzladekai, der riesigen Werfthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg" alt="" title="DSC99995T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3859" /></a> und dem Yachthafen und der Seebrücke im Stadtteil Wendorf. Vorbei an der Vogelschutzinsel Walfisch gehts durch den langen Schlauch des Kirchsees ins Inselinnere nach Kirchdorf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg" alt="" title="DS100010L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3846" /></a> Der Ort besteht aus unauffälligen Häuschen, nur die Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg" alt="" title="DS100030" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3847" /></a> aus dem 13. Jahrhundert, mit etlichen sehr alten Einrichtungsgegenständen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg" alt="" title="DS100029" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3848" /></a> fällt auf, der Turm ist auf der flachen Insel weithin zu sehen. Sie liegt innerhalb eines mächtigen Erdwalls, der Rest eines Schlosses, das früher rund um die Kirche stand. Davor gastiert ein Zirkus; wir wandern auf ruhigen Wegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg" alt="" title="DS100038" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3849" /></a> quer durch den Westteil über das verschlafene Dörfchen Neuhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg" alt="" title="DS100044" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3850" /></a> an dessen Rand tatsächlich jemand einen aufwendigen, hässlichen Zweitwohnsitz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg" alt="" title="DS100050" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3851" /></a> hingestellt hat. Ein Betonweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg" alt="" title="DS100054" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3852" /></a> führt von hier zum Strand, hin und wieder von Autos befahren zum Parkplatz am Strand – Wiese mit Parkscheinautomat! Die Insel ist von Landwirtschaft mit Weizenfeldern geprägt; zu DDR-Zeiten war Poel ein Zentrum der Saatzucht. Durchsetzt ist die Landschaft mit einigen schön glitzernden Naturwäldchen, der Strand wird von einem dichten Waldstreifen geschützt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg" alt="" title="DS100059" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3864" /></a> Oft sieht man den Turm von St. Marien in Wismar – wirklich eine auffällige Landmarke. Wir erreichen den schmalen Sandstrand, einige Spaziergänger sind unterwegs. Es tröpfelt schon etwas,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg" alt="" title="DS100078" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3853" /></a> ich geselle mich trotzdem noch unter die einzelnen FKK-Badenden. Das Wasser ist glatt und kalt, und längst nicht so salzig wie an der Nordsee. Auf der Strandwanderung nach <strong>Timmendorf Strand</strong> treffen wir auf einen kleinen Surferstützpunkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg" alt="" title="DS100082" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3854" /></a> im Wald, der hat sogar Salzgebäck für meinen Magen zu bieten und auch sonst einiges zu erzählen, besonders zum schlechten Urlaubswetter hier im Norden in diesem Jahr. Es regnet jetzt kräftiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg" alt="" title="DS100071" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3855" /></a> aber nicht so, dass es uns am Weiterlaufen hindert. Richtung Timmendorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg" alt="" title="DS100095" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3856" /></a> wird der Strand etwas breiter und es gibt um die 100 Strandkörbe zu leihen. Am Wassersaum liegt ein Streifen Tang und viele kleine Miesmuschelschalen. Am kleinen Hafen trinken wir Kaffee, bei mir kommt nur Kamillentee mit Hühnersuppe in Frage. Es wird immer nasser, wir beenden daher den Poel-Ausflug mit der Busfahrt zurück nach Wismar. Der Bus fährt zu allen Badeorten der Insel;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg" alt="" title="DS100112" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3866" /></a> wir sitzen vorn beim Busfahrer, der – wie schon viele Fahrer im Reisejahr &#8211; uns zwischendurch einige Informationen geben kann. Er ist viel herumgekommen und hat trotz schwieriger Bedingungen immer eine Arbeit gefunden; zuletzt hat er seinen LKW-Führerschein auf Bus aufgestockt, um diese Arbeit zu bekommen. Über den Damm durch die Salzwiesen im Osten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg" alt="" title="DS100115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3867" /></a> und eine kleine Brücke erreichen wir das Festland. Wir haben einen guten Eindruck von der Insel gewonnen; am ehesten erinnert sie an Föhr, ist aber viel ursprünglicher, längst nicht so aufgeräumt und herausgeputzt und mit anderer Landwirtschaft, hat jedoch nicht mit soviel Flair wie Hiddensee. Im Hotel angekommen, ruhen wir uns zwei Stunden aus, das tut meinem Magen gut. Zum Essen haben wir im To&#8217;n Zägenkrog reserviert, gestern war da komplett belegt, sonst ginge es heute meinem Magen sicher besser. Ich hatte mich so auf das Fischangebot gefreut, das Restaurant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg" alt="" title="DS100122L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3868" /></a> wird vom Feinschmecker empfohlen und ist angenehm preiswert, jetzt muss ich Kartoffel-Kräutersuppe essen, Marlis hat Nackenkamm mit Zwiebeln, alles bestens. Die Bedienungen sind äußerst zuvorkommend und fühlen richtig mit mir mit. Auf dem Rückweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg" alt="" title="DSC99967A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3869" /></a> kommen wir wieder an der &#8220;Volkskammer&#8221; vorbei, einer DDR-Nostalgiekneipe mit Sprüchen und einer alten DDR-Speisekarte im Fenster. Danach reichts wieder nicht zum Schreiben, ich bin zu schlapp. Hoffentlich kann ich morgen aufholen.</p>
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		<title>7. Mai: Rostock und zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 18:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt. Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/07/7-mai-rostock-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt.</strong></p>
<p>Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg" alt="" title="DSC94727DAS" width="280" height="111" class="alignright size-full wp-image-2540" /></a> nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit der Straßenbahn in die östliche Altstadt. Hier passen Altes, Renoviertes und Neues gut zusammen, ein richtig angenehmes Wohnviertel mit einzelnen kleinen Läden und Restaurants, für Samstag vormittag allerdings nicht besonders belebt. Wir besichtigen die beiden großen frühgotischen Kirchen. In der Nikolaikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg" alt="" title="DSC94668L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2530" /></a> bekommen wir eine Solo-Gesangsprobe mit, in der Petrikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg" alt="" title="DSC94682L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2531" /></a> am Alten Markt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg" alt="" title="DSC94674" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2532" /></a> können wir in den Turm. Die darüberliegende, nach der Wende wieder aufgesetzte Turmspitze, in deren verschachtelten Dachstuhl wir blicken können, ist höher als der dicke quadratische Sockel. Warne, Altstadt und Umland sind gut zu überblicken. An der Warne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg" alt="" title="DSC94687" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2533" /></a> wo auch die Hafenrundfahrten starten, bieten alte Backsteinhäuser und zu DDR-Zeiten errichtete, mit rötlichen Fliesen auf Backstein getrimmte Stadthäuser aus Fertigteilen eine einigermaßen malerische Hafenkulisse. In den Seitenstraßen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg" alt="" title="DSC94693" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2534" /></a> gibt es einzelne über 500 Jahre alte sehr schöne Backstein-Giebelhäuser. Mehrere imposante große Backsteingebäude sind in der Stadt verteilt. Die Lange Straße,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg" alt="" title="DSC94694PAR" width="280" height="155" class="alignright size-full wp-image-2535" /></a> in den 50er Jahren in der DDR-Zeit zu einer repräsentativen Durchgangsstraße mit Straßenbahn ausgebaut, ist mit ihren langen Fassaden in Weiß und Backstein sehenswert. Ein absolutes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg" alt="" title="DSC94698" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2536" /></a> Highlight ist die Marienkirche, wo heute ein Glockenfest gefeiert wird: im Innern des 1290 begonnenen mächtigen Baus gibt es ein ebenso altes bronzenes Taufbecken, eine große astronomische Uhr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg" alt="" title="DSC94707" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2537" /></a> mit altem mechanischen Werk, eine die ganze Rückfront einnehmende barocke Orgel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg" alt="" title="DSC94711" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2538" /></a> und viele geschnitzte Türen und Altarbilder in der sonst schlichten gotischen Kirche. Auffallend sind das Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg" alt="" title="DSC94717P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2539" /></a> mit seinen sieben Türmchen, das Universitätshauptgebäude und das Kröpeliner Tor, alles entlang der autofreien Haupteinkaufszone Kröpeliner Straße, die durch viele restaurierte Fassaden beeindruckt und proppenvoll ist. Bei der Straßenbahnfahrt zurück sehen wir die Plattenbausiedlungen und die Stadthalle südlich der Bahn. Rostock hat uns sehr gefallen, man merkt der Stadt an, dass sie ein wirtschaftliches Zentrum ist. Hier hätten wir noch viel mehr Zeit verbringen können, in Warnemünde waren wir gar nicht. In diesem Reise-Abschnitt haben wir für die meisten Orte zu wenig Zeit eingeplant, es reichte nur zum Reinschnuppern.<br />
Durch eine kleine Verspätung wegen Anschlussaufnahme erreichen wir noch die für uns neue Fahrtvariante über Berlin.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg" alt="" title="DSC94738AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2541" /></a> So kommen wir durch die Mecklenburger Seenplatte und halten in Waren, Neustrelitz und Fürstenberg an der Havel. Die Gegend ist einsam, es gibt kaum Orte, die Felder und lichten Laubwälder sind riesig, und der Boden sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg" alt="" title="DSC94730D" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2542" /></a> Die Wege, soweit überhaupt welche zu sehen sind, sind so zerfurcht, dass sie zum Wandern und Radfahren kaum geeignet sind, eine nicht so einladende Gegend. Im Westen wird es wolkiger, hier blüht der Raps intensiver, wahrscheinlich ist es wärmer, feuchter und nicht so sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg" alt="" title="DSC94739D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2543" /></a> Durch kleine Störungen an Bahnübergängen und ähnlichem sammelt der Zug minutenweise Verspätung ein, ansonsten ist es eine sehr entspannte Rückfahrt in den Abend und den Sonnenuntergang, auf der wir alles aufarbeiten.</p>
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		<title>6. Mai: Hiddensee, nach Rostock</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 23:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hiddensee (Ziel: Ulrich+Christine Arendt, Horst+Ursula Schäfer): schnelle Inselrundfahrt mit Tandem, Fahrt nach Rostock Nach einem hervorragenden Frühstück, das auf einer so gemütlichen Insel auch noch später serviert wird, leihen wir uns ein Tandem. Es ließe sich auch gut wandern, für &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/07/6-mai-hiddensee-nach-rostock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hiddensee (Ziel: Ulrich+Christine Arendt, Horst+Ursula Schäfer):<br />
schnelle Inselrundfahrt mit Tandem, Fahrt nach Rostock</strong></p>
<p>Nach einem hervorragenden Frühstück, das auf einer so gemütlichen Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94502.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94502.jpg" alt="" title="DSC94502" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2545" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94512.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94512.jpg" alt="" title="DSC94512" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-2546" /></a> auch noch später serviert wird, leihen wir uns ein Tandem. Es ließe sich auch gut wandern, für unsere kurze Zeit müssen wir es per Fahrrad etwas beschleunigen.<br />
Zum Start begegnen wir einer Hochzeit.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94520.jpg" alt="" title="DSC94520" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2547" /></a> Hinter dem Deich verläuft der Weg aus etwas holprigen querliegenden Betonschwellen, auf denen vorzugsweise Fahrräder und Planwagen mit zwei stämmigen Kaltblüter-Pferden verkehren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94531.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94531.jpg" alt="" title="DSC94531" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2548" /></a> daneben Sand, Heide, Wiesen, Schafe.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94529.jpg" alt="" title="DSC94529" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2549" /></a> <strong>Kloster</strong> liegt am Hang der nördlichen Steilküste. Die meist reetgedeckten kleinen Häuser stehen einzeln in großen Gärten unter großen Bäumen, der Ort fällt kaum auf. Wir besuchen das Heimatmuseum des &#8220;Söte Länneken&#8221;, wie Hiddensee auch liebevoll genannt wird. Das Museum präsentiert ganz modern Pflanzen der Insel, Bernstein und das karge Leben mit Fischerei und Landwirtschaft sowie die aufwendige Küstensicherung. Die Aufsicht des Hauses kann uns die restlichen Begriffe aus der Zielbeschreibung von Ulrich und Christine Arendt auflösen. Das Gebäude passt zum Stil der Insel: es ist der frühere Seenot-Rettungsschuppen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94557.jpg" alt="" title="DSC94557" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2550" /></a> der 1954 umfunktioniert wurde. Der moderne Rettungskreuzer liegt heute im Hafen von Vitte. Sanddorn männlich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94534.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94534.jpg" alt="" title="DSC94534" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2551" /></a> und weiblich können wir hier in echt sehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94545T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94545T.jpg" alt="" title="DSC94545T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2552" /></a> &#8211; zum Sanddorn-&#8221;Melken&#8221; ist  es noch zu früh. Die Kartoffelrose,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94533.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94533.jpg" alt="" title="DSC94533" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2553" /></a> die wegen ihrer dicken Früchte so heißt, zeigt sie uns im Buch, die &#8220;Sprosser&#8221; werden wir kaum in den Rosenbüschen hören, Vögel können sich in den gerade ausschlagenden Rosen noch nicht verstecken. Der Weg vor dem Haus wird jetzt akkurat mit Bürgersteig gepflastert, ob das zum Stil der Insel passt? Bisher ist die &#8220;Hauptstraße&#8221; ein unbefestigter Sandweg. Viele Künstler und Prominente haben im letzten Jahrhundert in Kloster Ferienhäuser gehabt; das Haus Gerhart Hauptmanns ist jetzt Museum. Vorbei an der einzigen Bäckerei der Insel und einigen Lokalen und kleinen Souvenirgeschäften – hier sind einige Tagestouristen unterwegs – finden wir im alten Küsterhaus die &#8220;Galerie am Torbogen&#8221;, der da wirklich aus Backstein steht. Wir treffen Hans-Jürgen und Michaela Driemel, schauen uns in ihre Bilder und ihre originellen, schlicht-schönen Kleidungsstücke aus Filz an und amüsieren uns bestens bei einem Prosecco. Wir parken das Tandem am Fuß des Steilhangs auf einem Fahrradparkplatz und steigen durch den Kiefern- und Birkenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94570A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94570A.jpg" alt="" title="DSC94570A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2555" /></a> hinauf zum Klausner, einem alten Gasthaus an der Steilküste mit kleinen Ferienhäuschen und Ostseeblick, in denen schon 1920 Künstler gewohnt haben. Horst und Ursula Schäfer wollen wissen, ob das noch so urig ist: die Lage ja, der Service und die Preise nicht unbedingt. Innendrin ist es eher preiswert-modern ausgestattet und wie man sich vorstellt, dass Gäste es mögen – stimmt sicher auch für einzelne, für uns eher nicht. Von hier führt eine Treppe mit ca. 400 Stufen den Steilhang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94583.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94583.jpg" alt="" title="DSC94583" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2554" /></a> hinunter an den nördlichen Ostseestrand mit großen Kieseln. Die Treppe sortiert das Publikum: hier laufen nur noch einzelne Urlauber entlang, die es gern ruhiger haben. Ich greife einmal ins Wasser, dann steigen wir wieder auf. Weiter geht es zum Leuchtturm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94588.jpg" alt="" title="DSC94588" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2556" /></a> auf dem <strong>Dornbusch</strong>. Er liegt malerisch auf dem Hügel, seitlich öffnet sich die Sicht auf den Bodden. Vom Turmplateau gibt es eine gute Rundumsicht über Rügen und den Bodden, Hiddensee und die Ostsee. Auf den Turm können wir leider nicht, wir kommen direkt nach der Schließung. Wir laufen einen anderen, einsamen Sandweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94568.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94568.jpg" alt="" title="DSC94568" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2557" /></a> durch die Heide zwischen Schafen zurück zum Fahrrad. Hinter dem Hafen geht es auf den Bodden-seitigen Deich. In Vitte sehen wir die Blaue Scheune,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94608.jpg" alt="" title="DSC94608" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2559" /></a> das Haus des mittlerweile verstorbenen Künstlers Werner Fink, eine der Inselsehenswürdigkeiten. In der Nähe liegt das &#8220;Karussell&#8221;, ein in den 20er Jahren vom Stummfilmstar Asta Nielsen bewohntes originelles rundes Haus des Architekten Max Taut, der für einige Prominente auf der Insel gebaut hat. Wir fahren einige Kilometer nach Süden Richtung Neuendorf durch die Heide und den Birkenwald bis zum allein liegenden Hotel Heiderose. In der Nähe soll auch die Familie Kliem ihr Haus haben. Das war der Schnelldurchgang durch die Insel, zu schnell. Wir müssen Abschied nehmen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94641.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94641.jpg" alt="" title="DSC94641" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2561" /></a> Leider ist die einzige Verbindung am Samstag, mit der wir bis nach Mannheim kämen, schon mit dem Schiff um 7:45, was nicht in Frage kommt. Das hat den Aufenthalt verkürzt, wir legen einen Zwischenhalt in Rostock ein und fahren von dort am Samstag nachmittag.<br />
Wir erreichen geradeso die Fähre<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94621.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94621.jpg" alt="" title="DSC94621" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2560" /></a> um 17:30. Der Fahrplan ist mit seinen Anmerkungen etwas unübersichtlich, ich hatte mich auf 17:45 eingestellt. Am letzten Fahrradhalt habe ich nochmal nachgeschaut, den Plan hatte ich dabei, und daraufhin haben wir Gas gegeben. Etwas Ärger mit Marlis habe ich mir durch die Hektik natürlich eingehandelt. Die Überfahrt ist sonnig und ruhig, mit Blick zurück auf Hiddensee mit Leuchtturm in der Abendsonne. Der Bus wartet schon,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94647.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94647.jpg" alt="" title="DSC94647" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2562" /></a> in Bergen erreichen wir bequem unseren Zug nach Rostock. Der Bahnhof und die Umgebung sind für einen Großstadtbahnhof ungewöhnlich aufgeräumt, Büro-Neubauten und restaurierte Villen machen den Eindruck eines vornehmen Viertels. In der Großstadt darf es zum Abendessen ausnahmsweise ein Grieche sein, wir haben um die späte Uhrzeit einfach keine Lust mehr, ins Zentrum zu rennen. Das moderne Ambiente und das Essen im Genesis sind angenehm, die Bedienung zuvorkommend. Wir entspannen ausnahmsweise bei einem schnulzigen Fernsehfilm, der sinnigerweise auf Rügen spielt.<br />
Hiddensee hat uns sehr gut gefallen, es hat etwas ruhiges, im Unterschied zu Spiekeroog ist es unperfekter, weniger reglementiert. Einen breiten Nordseestrand mit Watt, Ebbe und Flut gibt es nicht, dafür ist der Strand lang, es gibt Sand, Kies, Steilküste und eine abwechslungsreiche Landschaft. Auf den Hauptwegen in Vitte, Kloster und zum Leuchtturm gibt es viel Tagestourismus, in den Sommerferien dürfte das unangenehm werden, doch es bleiben viele wenig berührte Wege. Bestimmt kommen wir wieder, ab September, dann länger. Unser einer Tag war für den Charakter der Insel unpassend, auch wenn wir einiges im Schnelldurchgang entdeckt haben. Hätten wir nicht schon einen festen Termin für Sonntag, wir hätten einfach einen Tag drangehängt.</p>
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		<title>5. Mai: Von Usedom über Polen nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/06/5-mai-von-usedom-uber-polen-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee</strong></p>
<p>Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee gebucht. Schon fertig gepackt geht das Frühstück nahtlos in ein Gespräch mit der Reporterin des &#8220;Usedomer Kurier&#8221; über, die uns fürs Foto anschließend auf den Bahnsteig begleitet. Wir fahren über Heringsdorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg" alt="" title="DSC94408" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2604" /></a> ans Ostende der Insel. Dieser letzte Bahnhof der UBB liegt in Polen, &#8220;Swinoujscie Centrum&#8221;, <strong>Swinemünde</strong>. Die Hafenstadt an der Oder-Ausfahrt und größte Stadt von Usedom ist seit 2007 mit der UBB erreichbar. Im Grenzbereich gibt es einen Kilometer Flohmarkt, den wir uns ersparen. In der Stadt wird viel gebaut: Straßen, Gehwege und Plätze werden modernisiert, Häuserlücken mit modernen Bauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg" alt="" title="DSC94417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2605" /></a> geschlossen. In den Randbezirken stehen einige stattliche ältere Bauten, im kriegszerstörten Zentrum am Hafen sind  einzelne original, die meisten einfacher<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg" alt="" title="DSC94436" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2609" /></a> wieder aufgebaut. Zwischendurch sieht man kleinere Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg" alt="" title="DSC94431" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2606" /></a> in allen Renovierungszuständen. Die Geschäfte sind eher klein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg" alt="" title="DSC94434" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2608" /></a> und bunt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg" alt="" title="DSC94426" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2607" /></a> dazwischen größere Supermärkte. Malerisch ist dieses Zentrum nicht, aber doch in gutem und sich laufend verbesserndem Zustand. Wir erreichen die zwei Hafenbecken der Swine und erhaschen einen Blick in die großen Parks Richtung Ostsee. Zum Kurviertel und Ostseestrand reicht die Zeit unseres Kurzausflugs nicht.<br />
Nach eineinhalb Stunden fahren wir drei Kilometer zurück zum Kontrastprogramm, dem <strong>Kaiserbad Ahlbeck</strong>. Hier wie überall an der Strecke der UBB fallen die gründlich modernisierten Bahnhofsgebäude und Gleisanlagen auf. Ahlbeck hat viele schöne Villen, die aufwendig renoviert sind. An der Ostseepromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg" alt="" title="DSC94440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2614" /></a> sind es große repräsentative Hotelbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg" alt="" title="DSC94447" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2615" /></a> die stark an Binz auf Rügen erinnern, nur sind sie nicht weiß, sondern pastellbunt, und die detailreichen Holzbalkone fehlen. Der gleichzeitige schicke Renovierungszustand auch der Straßen und der Strandpromenade wirkt etwas übertrieben und unnatürlich im Kontrast zur historischen Architektur. Da hat uns das gemütliche, unaufwendige in Loddin und Kölpinsee besser gefallen. Nach bewölktem Himmel am Vormittag ziehen die Wolken langsam ab. Auf dem Weg treffen wir auf die Buchhandlung Krüger, das ist die Frau von Herrn Krüger, den wir gestern in Loddin gesprochen haben, sie freut sich, als wir sie begrüßen. Nach einer Stunde fahren wir vom nächsten Bahnhof weiter. Wir passieren Kölpinsee, dort steht die Chefin unseres Hotels wie verabredet auf dem Bahnsteig und wir nehmen unser Gepäck auf. Toller Service, so können wir einfach weiterfahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg" alt="" title="DSC94450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2616" /></a> bis nach Stralsund, durch weite, von Baumreihen und Wäldchen gegliederte Felder und Wiesen mit Kühen, Raps und Löwenzahn.<br />
In Stralsund können wir uns im schon bekannten Bioladen im Bahnhof versorgen, bevor wir über Bergen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg" alt="" title="DSC94463" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2617" /></a> mit Bus nach Schaprode das Schiff nach <strong>Hiddensee</strong> besteigen. Dort eine Überraschung: Marlis trifft einen Bekannten aus einem Spaziergangsforschungs-Seminar wieder, Hans-Jürgen Driemel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg" alt="" title="DSC94473" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2618" /></a> der seine Frau, die während der Ausstellung ihrer Werke in Kloster anwesend ist, besucht. So erfahren wir gleich vieles über Landschaft und Orte der Insel von einem erfahrenen Inselbesucher. Die Fähre ist viel schneller als im Plan, um 20 Uhr sind wir im Hotel, dem 100 Jahre alten, engagiert geführten <a href="http://www.hotelgodewind.de/index.htm">Hotel Godewind</a>. Wir bekommen die Empfehlung, gleich noch auf dem Deich den Ort <strong>Vitte</strong> zu umrunden, das machen wir sofort. Die Küche wird solange offengehalten! Wir genießen das Flair<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg" alt="" title="DSC94482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2621" /></a> der Insel mit dem langen Sandstrand im Westen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg" alt="" title="DSC94485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2620" /></a> den Sonnenuntergang und viele reetgedeckte, höchstens zweistöckige Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg" alt="" title="DSC94489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2619" /></a> die sich hinter dem Deich ducken. Insgesamt erinnert diese autofreie Insel mehr an die autofreien ostfriesischen Inseln als an Rügen oder Usedom. Das meiste ist angenehm und nicht übertrieben renoviert, es gibt noch Verfallendes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg" alt="" title="DSC94501" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2622" /></a> und an die DDR-Zeiten erinnerndes zwischendrin. Insgesamt scheint alles nicht ganz so reglementiert und perfektioniert wie im Westen, sehr sympathisch. Wir essen gut, aber sparsamer als gestern in unserem Hotel, das sich als der Ortstreffpunkt herausstellt. Der Chef des Hauses erzählt uns seine und die Geschichte des Hauses, bei dem Engagement wundert uns der Erfolg des Hauses nicht.</p>
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		<title>4. Mai: Kölpinsee und Loddin</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 23:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Loddin-Kölpinsee (Ziel: Klaus Arendt): Kölpinsee mit Strand und Steilküste, Loddin mit Begegnungen Wie üblich nach der ersten Übernachtung sind wir vormittags etwas später dran. Hier ist alles kompakt im Kreis von 200 Metern: Bahnhof, Hotel, Edeka, Kurverwaltung, Post und die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/06/4-mai-kolpinsee-und-loddin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Loddin-Kölpinsee (Ziel: Klaus Arendt): Kölpinsee mit Strand und Steilküste, Loddin mit Begegnungen</strong></p>
<p>Wie üblich nach der ersten Übernachtung sind wir vormittags etwas später dran. Hier ist alles kompakt im Kreis von 200 Metern:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94170PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94170PAT.jpg" alt="" title="DSC94170PAT" width="280" height="174" class="alignright size-full wp-image-2583" /></a> Bahnhof, Hotel, Edeka, Kurverwaltung, Post und die Heimatstube, ein kleines Heimatmuseum. In der Kurverwaltung treffen wir gleich auf zwei kompetente Damen: Wir suchen das Haus Leopold, in dem Klaus ab 1960 elfmal Urlaub gemacht hat. Es liegt zwar am Melleweg, hat aber den Eingang von der Dorfstraße, mit Nummer 31. Gegenüber ist das Haus Krüger, wo er einmal gewohnt hat. Nach der Heimatstube fragen wir gleich. Wir erfahren, dass die Öffnungszeit von 14 bis 16 Uhr, für die wir extra wiederkommen wollten, wegen Personalmangels nicht besetzt ist, dafür geht Frau Schäfer gleich mit uns rüber, noch besser. Vieles ist hier im alten Bahnhofsgebäude zusammengetragen: Fischerei in Ostsee und Achterwasser, Brandschutz, Künstler, Schule. In einem dicken Album mit Fotos und Postkarten, das der Heimatverein gesammelt hat, finden wir noch Gebäude- und Gruppenfotos. Der Lehrer Leopold war 43 Jahre bis 1929 an der Schule und damit eine absolute Dorfautorität. Ca. 1912 hat er sein Wohnhaus im Jugendstil erbaut; drei seiner vier Töchter, eine ebenfalls Lehrerin,<div id="attachment_2586" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94174PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94174PAT-300x124.jpg" alt="" title="DSC94174PAT" width="300" height="124" class="size-medium wp-image-2586" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Lesen anklicken, danach zurück</p></div> haben es danach weiter bewohnt und Zimmer an Feriengäste vermietet. Im großen Garten vor dem Haus Richtung Achterwasser haben sie zeitweise ein Café betrieben, &#8220;Leopolds Garten&#8221;.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94155.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94155.jpg" alt="" title="DSC94155" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2584" /></a> Das Holzschild und Geschirr stehen in der Heimatstube. Wir machen uns erst auf die Wanderroute, die Klaus auch erwähnt hatte: Richtung Ostsee vorbei an zwei Kinder-Reha-Einrichtungen kommt der Kölpinsee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94227.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94227.jpg" alt="" title="DSC94227" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2588" /></a> ein etwa ein Kilometer langer See, von Schilf und einem lichten Wald mit Buchen und Birken eingefasst. Wir treffen gleich den im Reiseführer erwähnten Wurzelpfad durch sumpfiges, jetzt eher trockenes Gelände mit längeren Abschnitten auf Holzstegen. Nur sind jetzt nicht mehr einzelne Streben morsch,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94204.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94204.jpg" alt="" title="DSC94204" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-2589" /></a> sondern nur noch einzelne Streben in Ordnung, die meisten sind weg, gebrochen oder vermodert. Vom einfassenden Geländer stehen nur noch ein paar Stützen. Als ausgeschilderten Weg kann man ihn nicht mehr bezeichnen. Für uns ist er bei diesem trockenen Wetter gut begehbar. Unterwegs treffen wir auf eine geschützte Orchideenwiese, leider etwas zu früh für die Blüte. Am Ende ist eine kleine Siedlung, und am Deichweg, auf dem wir auf der anderen Seite zurückgehen, ein aus der Gartenlaube gewachsener Imbiss mit schönem Blick über den See, wo es alles gibt, auch Räucherfisch, sogar einen &#8220;Schweden&#8221;-Eisbecher: Softeis, Apfelmus, Eierlikör, Schlagsahne. Am Ende der Umrundung landen wir an der zentralen Strand-Infrastruktur mit Eisbude, Gasthaus, Fischräucherei, Strandkorbverleih und Sportangeboten. Wenns hier etwas windig ist, merken wir, wie kalt es doch trotz Sonne ist: kurz vor Handschuh. Durch feinen Sand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94236.jpg" alt="" title="DSC94236" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2590" /></a> an der hier schon etwas ansteigenden Küste laufen wir bis zur nächsten Treppe,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94243.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94243.jpg" alt="" title="DSC94243" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2591" /></a> die auf die Kante hochführt. Durch schönen lichtdurchfluteten Wald mit Efeu und Maiglöckchenfeldern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94257.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94257.jpg" alt="" title="DSC94257" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2592" /></a> – leider noch nicht aufgeblüht – laufen wir an der Steilwandkante auf den Steckelser Berg, 60 Meter hoch, mit Blick über die Ostsee.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94260.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94260.jpg" alt="" title="DSC94260" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2593" /></a> Die Steilküste ist eine reine Sandkante, komplett bewachsen, aber sehr empfindlich gegen Stürme. Da das die ganze Insel gefährdet, wurden jetzt in einigen hundert Metern Entfernung im Meer Steinwälle zum Wellenbrechen errichtet. Ob das allerdings die Steilküste mit dem Sonnenuntergang ist, die Klaus beschrieben hat, bezweifle ich, wahrscheinlich kommt die Sonne nicht soweit nach Norden rum. Jetzt müssen wir wenden, sonst langts nicht mehr für Loddin. Wir überqueren die Insel Richtung Loddin und kommen am Hotel vorbei. In dem Moment erreicht Marlis Klaus mit dem Handy und fragt, wo er bei seinem Nachwendebesuch 1995 gewohnt hat, und: es ist dasselbe Hotel gewesen, in dem wir jetzt wohnen, damals ganz neu. Das Ehepaar Richter, die sich auf der Hotelfachschule in Leipzig kennengelernt hatten, haben damals von der Treuhand das Grundstück gekauft und sich den Traum eines eigenen Hotels erfüllt, eines der ersten neuen in der Gegend. Heute ist die Konkurrenz größer, gerade auch im Restaurantbereich. Sie fallen auch heute noch durch ausgesprochen zuvorkommende, individuelle Gästebetreuung und ein sehr sauberes, gepflegtes Haus auf. Am Eingang von Loddin suchen wir zuerst den Friedhof auf und finden sofort das Leopold-Grab, leider können wir die Schwestern nicht identifizieren, da die große Grabstätte nur mit &#8220;Ruhestätte der Familie Lehrer Leopold&#8221; benannt ist, ohne Namen und Jahreszahlen. Im Dorfkern steht jetzt der Aquarius-Ferienwohnungs-Neubau<div id="attachment_2587" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94178PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94178PAT-300x102.jpg" alt="" title="DSC94178PAT" width="300" height="102" class="size-medium wp-image-2587" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Lesen anklicken, danach zurück</p></div> am Platz des Achterwasser-Lokals, das bald nach der Wende baufällig abgerissen wurde. Im kleinen Hafen liegen Sportboote<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94305.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94305.jpg" alt="" title="DSC94305" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2594" /></a> und ein Fischerboot. Wir finden sofort die Dorfstraße 31, gestern abend haben wir das Haus schon umschlichen. Wir gehen durch den Garten, klingeln und werden gleich herzlich empfangen und hereingebeten. Herr Erben,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94315TLA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94315TLA.jpg" alt="" title="DSC94315TLA" width="280" height="212" class="alignleft size-full wp-image-2597" /></a> der frühere Pfarrer von Koserow, hat in den 90er Jahren noch zu Lebzeiten der letzten Schwester angefangen, das Haus zu renovieren und weitestgehend original zu erhalten. Die damals durch einen Wintergarten verdeckte alte Jugendstil-Eingangstür wurde restauriert und zur neuen Eingangstür auf der anderen Seite gemacht, auch die alten Fenster wurden erhalten. Dabei hat ihm ein Sohn als Schreiner geholfen, studieren durften die Kinder zu DDR-Zeiten nicht. Die Scheune hat er mit der Kirche zu einem Seminar- und Gebetsraum ausgebaut. Im Garten können wir ein Foto mit uns von ähnlicher Position<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94341.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94341.jpg" alt="" title="DSC94341" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2598" /></a> wie das, was uns Klaus gegeben hat, machen. Wir gehen nach diesem Erfolg rüber zum Haus Krüger. Werner Krüger öffnet uns, und nach kurzer Zeit sind wir im Gespräch. Eine der Schwestern war seine Stiefmutter, so ist seine Zuneigung zu Loddin entstanden. 1978 kam er an das Grundstück und hat in Eigenarbeit in zwei Jahren sein Haus gebaut. Er zeigt uns seine Ferienwohnung und den wirklich tollen Blick über das Schilf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94351.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94351.jpg" alt="" title="DSC94351" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2599" /></a> auf das Achterwasser. Als wir erzählen, dass wir noch vor Sonnenuntergang durch das Höft, die südliche Landspitze, laufen wollen, bietet er an, uns zu begleiten. Er befasst sich intensiv mit Steinen, Geologie und Naturschutz und konnte schon einiges, gerade im Höft, erreichen, anderes wünschenswerte ließ sich gegen die Interessen des Tourismus nicht durchsetzen. Wir erfahren einiges über die Entstehung der Halbinsel &#8220;Loddiner Höft&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94362.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94362.jpg" alt="" title="DSC94362" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2600" /></a> in der letzten Eiszeit, finden Stellen, von denen aus der Blick aufs Achterwasser wie auf fünf Seen aussieht, und kommen an die kleine, versteckt liegende Steilküste<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94387TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94387TL.jpg" alt="" title="DSC94387TL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2601" /></a> auf dieser Inselseite. Jetzt haben die richtige, die Klaus meinte: hier sehen wir einen sehr schönen Sonnenuntergang. Vor dem Lokal Waterblick verabschieden wir uns und danken für die erlebnisreiche Führung. Noch rechtzeitig zum Bestellen nehmen wir Platz. Es lohnt sich: das überregional unter Feinschmeckern bekannte Fischrestaurant – es soll zu den Besten Deutschlands gehören – bietet uns zu absolut moderaten Preisen Herausragendes: eine Loddiner Fischsuppe, gebratenen Ostsee-Aal mit Stampfkartoffeln und für Marlis Stielkotelett vom Pommerschen Landschwein, sehr zart und saftig, bestens gewürzt, dazu Bratkartoffeln mit Lauch, Speck und Zwiebeln. Alles ein Gedicht, so dass auch eine Zitronencreme als Nachtisch nicht fehlen darf. Der Weißburgunder dazu von der Nahe ist nicht zu verachten. Und noch eine &#8211; etwas zweifelhafte &#8211; Besonderheit hat das Restaurant zu bieten: einen eigenen Weinberg hinterm Haus; das Ergebnis konnten wir nicht testen. Pappsatt verlassen wir das Lokal, die zweieinhalb Kilometer zum Hotel kommen als Verdauungsspaziergang gerade recht.   </p>
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		<title>10. Januar: Rückfahrt von Stralsund</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 00:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
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		<description><![CDATA[Rückfahrt von Stralsund nach LU, Sonne, Schnee, Nebel, Überschwemmungen Vormittags wollten wir noch auf den Turm von St. Marien steigen. Einen Bummel am Werktag durch die Fußgängerzone haben wir schon gestern gestrichen, da wir keine spannenden Läden entdeckt hatten. Da &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rückfahrt von Stralsund nach LU, Sonne, Schnee, Nebel, Überschwemmungen</strong></p>
<p>Vormittags wollten wir noch auf den Turm von St. Marien steigen. Einen Bummel am Werktag durch die Fußgängerzone haben wir schon gestern gestrichen, da wir keine spannenden Läden entdeckt hatten. Da Marlis aber noch immer nicht ganz fit ist, entscheiden wir, direkt nach dem Frühstück vier Stunden früher zu fahren. Dann besteht noch die Möglichkeit für einen Arztbesuch. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86572/" rel="attachment wp-att-806"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86572.jpg" alt="" title="DSC86572" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-806" /></a>Mit Fotos der Aussicht in der Morgendämmerung verabschieden wir uns von Stralsund. Die 7,5 Stunden Bahnfahrt mit Umsteigen in Hamburg verlaufen planmäßig und äußerst angenehm, wir können uns richtig ausbreiten, da wir fern von jedem Berufsverkehr von 9:27 bis 16:59 unterwegs sind. Diesmal sind wir also komplett im Hellen unterwegs, entsprechend viel gibts auf den 850 km vom Nordosten in den Südwesten zu sehen. Wir starten mit deutlichen Schneeresten – nur die Wege und Straßen sind mittlerweile freigetaut – und bedecktem Wetter. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86575/" rel="attachment wp-att-807"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86575.jpg" alt="" title="DSC86575" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-807" /></a>Der Schnee nimmt ab, die Seen sind im Norden noch zugefroren. Auf Elbe und Hafen in Hamburg ist aber – im Gegensatz zur Hinfahrt – keine Eisscholle mehr zu sehen, auch kaum Schnee. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86583/" rel="attachment wp-att-808"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86583.jpg" alt="" title="DSC86583" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-808" /></a>In der Lüneburger Heide ist in den Wäldern wieder Schnee. Danach kommt die Sonne raus, um Hannover ist der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86586/" rel="attachment wp-att-809"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86586.jpg" alt="" title="DSC86586" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-809" /></a>Himmel blau. Der Schnee ist weg, es gibt sogar schon grüne Felder und Wiesen, auf denen allerdings oft <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86585/" rel="attachment wp-att-810"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86585.jpg" alt="" title="DSC86585" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-810" /></a>Wasser steht. Richtung Kassel wird es neblig, alles ist voll <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86590/" rel="attachment wp-att-811"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86590.jpg" alt="" title="DSC86590" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-811" /></a>Rauhreif. Und in der Gegend von Melsungen/Morschen stehen ganze <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86587/" rel="attachment wp-att-812"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86587.jpg" alt="" title="DSC86587" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-812" /></a>Talsenken unter Wasser. Übergelaufene Flüsse begleiten uns bis vor <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/11/10-januar-ruckfahrt-von-stralsund/dsc86597/" rel="attachment wp-att-813"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86597.jpg" alt="" title="DSC86597" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-813" /></a>Hanau. Ab dann ist von Schnee nichts mehr zu sehen. Zu Hause in LU ist sogar schon alles abgetrocknet, auch wenn es heute ausnahmsweise nochmal fast null Grad sind.<br />
Marlis hat auf der Fahrt öfter geschlafen und sich gut erholt. Zu Hause ist sie fit, der Arztbesuch entfällt. Hoffentlich hält sich das!</p>
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		<title>9. Januar: Stralsund</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 22:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[NordKüste]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrt von Binz nach Stralsund (Ziel: Helene): Schnee und Eis, feuchtkalter Stadtrundgang, Kirche noch kälter Marlis ist immer noch nicht topfit. Das Wetter ist trübe, etwas über Null, und es taut weiter. Auf den Wiesen und an Straßenrändern ist noch &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt von Binz nach Stralsund (Ziel: Helene): Schnee und Eis, feuchtkalter Stadtrundgang, Kirche noch kälter</strong></p>
<p>Marlis ist immer noch nicht topfit. Das Wetter ist trübe, etwas über Null, und es taut weiter. <a rel="attachment wp-att-816" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86523/"><img class="alignleft size-full wp-image-816" title="DSC86523" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86523.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Auf den Wiesen und an Straßenrändern ist noch Schnee, und man muss stellenweise auf Eisflächen achten. Alles wird immer unansehnlicher. Der Schnee taut, aller eingelagerter Dreck bleibt übrig: Silvesterkracher, leere Sektflaschen, jede Menge Streusand. Die Wege sind geradezu versandet. Gemischt mit dem Wetter hebt das nicht die Laune. Das Erlebnispotential &#8220;Rügen bei Tauwetter&#8221; ist für uns erschöpft. Mit dem Schnee der Anfangstage wäre das was anderes gewesen, siehe Donnerstag. Das Hotel am Bahnhof in <strong>Stralsund</strong> ist sehr gut und extrem preiswert, wir können mittags gleich ins Zimmer. Aus dem vierten Stock haben wir eine tolle Sicht über den Knieperteich auf die Altstadt, die drei Hauptkirchtürme und die Rügenbrücke.<br />
Wir laufen über den Küterdamm durchs <a rel="attachment wp-att-818" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86533/"><img class="alignleft size-full wp-image-818" title="DSC86533" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86533.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Kütertor in die Altstadt. Der Zustand erinnert an das andere Weltkulturerbe Quedlinburg, das wir im Reisejahr schon gesehen haben; vieles sieht recht neu saniert aus und richtig gut, aber einigem sieht man auch an, dass es schon lange verfällt. Wikipedia liefert statistische Daten, die so stimmen könnten: von den 50% der Gebäude der Altstadt, die unter Denkmalschutz stehen, sind über 70% saniert, von den ungeschützten Gebäuden vielleicht 45%. <a rel="attachment wp-att-819" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86537/"><img class="alignright size-full wp-image-819" title="DSC86537" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86537.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Es gibt viele schöne Giebel, und besonders die Backsteinhäuser aus dem 13. bis 17. Jahrhundert sind ganz außergewöhnlich: viele Bürgerhäuser, aber besonders die Kirchen, die Rathausfassade und die Speicherhäuser am Hafen. Die Kirche St. Nikolai am alten Markt neben dem <a rel="attachment wp-att-842" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86539/"><img class="alignleft size-full wp-image-842" title="DSC86539" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86539.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Rathaus ist innen außergewöhnlich: viele reiche Kaufleute und Politiker haben zu verschiedenen Zeiten irgendetwas zur <a rel="attachment wp-att-843" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86541/"><img class="alignright size-full wp-image-843" title="DSC86541" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86541.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Ausstattung beigetragen und versucht, Macht, Reichtum oder Einfluss sichtbar zu machen. Marianne Störmer, die ehrenamtlich am Eingang wacht, gefällt Stralsund so gut, dass sie vor sieben Jahren von Hamburg hierher gezogen ist. Der Strelasund ist zugefroren, nur um den Auslauf aus den Teichen zeigt sich offenes Wasser, dort versammeln sich die Wasservögel. Die Hafensituation ist sehr malerisch: zwei Hafeninseln, durch Dreh- und Zugbrücken verbunden, drumrum eine lange Mole, innen ein Yachthafen, die <a rel="attachment wp-att-822" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86559/"><img class="alignleft size-full wp-image-822" title="DSC86559" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86559.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>&#8220;Gorch Fock I&#8221; von 1932 als Museumsschiff, und zwischen den alten Speicherhäusern das 2008 eröffnete Ozeaneum. Das bekommen wir aber nur noch in der Dämmerung mit, vielleicht ergibt sich morgen noch ein hellerer und sonnigerer Blick.<br />
Auf der Mole gelingt uns gerade noch mit dem letzten Tageslicht ein Foto, ganz so, wie es uns unsere Ideengeberin, meine Tante Leni, mitgegeben hat, mit Rügen im Hintergrund.<br />
Die feuchte Kühle veranlasst uns, obwohl wir eigentlich gut trainiert sind, zu zweimal Aufwärmen bei Kaffee und Glühwein. Zum Essen kehren wir in die Wulflamstube gegenüber dem Rathaus ein, einem traditionsreichen Haus. Es ist noch preiswerter als auf Rügen. Ich esse <a rel="attachment wp-att-823" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/09/9-januar-stralsund/dsc86571/"><img class="alignright size-full wp-image-823" title="DSC86571" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86571.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Roulade von Ostseedorschfilet mit Sanddornsauce und Kartoffel-Sellerie-Püree. Sehr gut. Zur Tagesschau sind   wir im Hotel. Mehr wollen wir Marlis angeschlagener Gesundheit nicht zumuten.</p>
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