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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; NordKüste</title>
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		<title>22. September: Fahrt nach Bad Freienwalde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/22-september-fahrt-nach-bad-freienwalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde</strong></p>
<p>Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den Strand. Wenige Spaziergänger sind unterwegs, dafür gibt es kräftige Wellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg" alt="" title="DS102455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4458" /></a> und Schaumstreifen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg" alt="" title="DS102456" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4459" /></a> Windstärke sechs. Auf dem Schiff ist es ruhiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg" alt="" title="DS102465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4461" /></a> im geschützten Bodden kann sich keine große Welle aufbauen, das Schiff rollt nur bei Wellen von der Seite etwas, die Schaumstreifen sind dafür um so deutlicher. Das Wetter ist trübe, aber noch trocken. Wir starten als einzige Fahrgäste mit dem Bus nach Bergen, so sitzen wir wieder vorne und unterhalten uns mit dem Fahrer über Tourismus und Winter auf Rügen. Vor Bergen beginnt es zu regnen, das bleibt bis nach Greifswald so. Wir haben es gut getroffen mit dem Wetter; nur die Fahrtage sind verregnet.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg" alt="" title="DS102482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4462" /></a> Jetzt kaufen wir zum letzten Mal im Bioladen am Stralsunder Bahnhof ein und fahren zum letzten Mal auf der Strecke Prenzlau-Eberswalde. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und können intensiv Fotos bearbeiten. Als Marlis unsere Jacken aufhängt, kommt ihr der Herr in der Reihe gegenüber bekannt vor, das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist Tilmann Homberg, der Sohn der Künstlerin Mechthilde Homberg, den wir am Montag beim Besuch bei ihr getroffen haben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg" alt="" title="DS102484L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4463" /></a> So haben wir Gelegenheit, mehr über ihn und die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen zu erfahren, und wir können ihm direkt ausgesuchte Bilder vom Besuch bei seiner Mutter zeigen. Es ist schon verblüffend, wieviele Zufallstreffen sich im Reisejahr ergeben.<br />
In Eberswalde steigen wir aus; in der halben Stunde Aufenthalt schauen wir uns vor dem Bahnhof um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg" alt="" title="DS102486" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4464" /></a> entdecken die O-Bus-Linien der Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg" alt="" title="DS102485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4465" /></a> und stellen fest, dass es sich um eine 40.000-Einwohner-Stadt und Kreisstadt handelt; in der Nähe liegt das Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal mit einer Hubhöhe von 36 Metern. In der hier noch einigermaßen funktionierenden Bahnhofsgaststätte ist Happy Hour, so genehmigen wir uns ein Bierchen in echter Eisenbahner-Atmosphäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg" alt="" title="DS102487" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4466" /></a> Mit der ODEG geht es die letzten Minuten auf der Strecke nach Frankfurt/Oder bis nach <strong>Bad Freienwalde</strong>, hier wollen wir uns das(!) Oderbruch ansehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg" alt="" title="DS102488" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4467" /></a> Bei der Ankunft mutet der Bahnhof etwas seltsam an; es gibt ein zweites Gleis, der zweite Bahnsteig mit den Gleisen zwei und drei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg" alt="" title="DS102491" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4468" /></a> ist jedoch komplett zugewuchert. Als der Gegenzug kommt, klärt es sich auf: Unser Zug ist über die Weiche in den zweigleisigen Bereich gefahren und hält auf Gleis 1b; kurz danach kommt der Gegenzug vorbei über die Weiche in den eingleisigen Bereich aufs Gleis 1a, die Züge halten also hintereinander an derselben Bahnsteigkante, man braucht keine Unterführungen und keinen Bahnhof mehr, der steht entsprechend leer.<br />
Wir sind jetzt nahe der Dämmerung, in diesen feuchten Gegenden tanzen und stechen die Mücken. Unser Hotel liegt am nördlichen Ortsrand im nach der Wende entstandenen Industriegebiet; es ist ein großzügiger, zumindest für diese Jahreszeit etwas überdimensionierter Neubau von 1997. Wir werden nett empfangen, bekommen alles Infomaterial und eine Wanderkarte geliehen, dazu alle Tipps gegen unsere Neugier. Nur das Wlan bekommen wir nicht in Gang, auch nicht mit Hilfe des Juniorchefs. Wir starten mit einigen Empfehlungen in die Innenstadt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Alles ist sehr verschlafen, auf dem Weg zum Bahnhof haben praktisch alle Läden zugemacht, am belebtesten ist das Industriegebiet um das Hotel. Ab dem Bahnhof  ist die Straße bis zur Kirche und dem Rathaus schön gepflastert, auch die weiterführende Königstraße. Hier ist es schon hügelig, die Stadt liegt am Fuß des ungefähr 150m hohen Barnimer Bergland. Vom Kurbetrieb merken wir nichts; laut Wegweiser sind es bis zum Kurviertel noch zwei Kilometer. Die Stadt ist ausgestorben, wie auch die vereinzelten Pizzerien und die drei einfachen Restaurants. Wir suchen uns das beste aus und essen immerhin nicht ganz allein, preiswert und ordentlich; besonders die Spirituosen sind billig, die ganze Liste unter zwei Euro. Wir laufen zurück und schlafen frühzeitig ein.</p>
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		<title>21. September: Hiddensee</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/22/21-september-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus</strong></p>
<p>Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos fehlen nur zwei Tage. Das Frühstück gehört zu den besten, die wir hatten: frische Salate, gute Joghurts, klassische Musik, nicht von der Stange. Wir lassen es uns gut gehen, kurz nach zwölf gehen wir los. Vorbei an der Buchhandlung und der in einer Amtsstube versteckten Touristinfo – über den Hof läuft der Inselpolizist und grüßt &#8211; wählen wir den boddenseitigen Wallweg nach Kloster, von dem wir gute Sicht auf die sumpfigen Wiesen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg" alt="" title="DS102342T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4412" /></a> den Bodden und den vor uns liegenden Dornbusch mit Leuchtturm haben. Zwischendurch blinzelt mal kurz die Sonne durch. In Kloster schauen wir uns das Fachwerk-Hotel Hitthim und den alten Torbogen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg" alt="" title="DS102346" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4413" /></a> an. Um die kleine Inselkirche von 1332 liegt der Friedhof mit sehr alten Grabsteinen, dem Grab von Gerhart Hauptmann und geräumigen, von großen Hecken umgebenen Grabstätten. Innen ist die Kirche schlicht und schön blau-weiß gestaltet mit bemaltem Holz-Tonnengewölbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg" alt="" title="DS102349F" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4414" /></a> und Taufengel schwebend darunter. Die Straßen sind eher Wege und bis auf die Hauptstraßen ungepflastert. Im Frühjahr waren wir in der Bäckerei, dort gehen wir wieder vorbei, bevor wir nach Norden abbiegen. Da kommen uns vor einer Galerie gegenüber Ausstellungsstücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg" alt="" title="DS102353" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4415" /></a> aus Filz bekannt vor, bei genauerem Hinsehen stellen wir fest, dass Michaela Driemel ausstellt und anwesend ist. Ihren Mann hatten wir im Frühjahr auf dem Schiff nach Hiddensee getroffen und dann auf der Rundfahrt ihre damalige Ausstellung besucht, später sind wir an ihrem Wohnort Gronau gewesen. Wir gehen hinein und treffen sie tatsächlich an; sie stutzt und erkennt mich dann, wir begrüßen uns herzlich. Wir verabschieden uns nach kurzem Gespräch und vertagen uns auf morgen beim Frühstück, sie hat einige Kunden um sich herum. Hübsche Häuschen ziehen sich auf dem Weg nach Norden den Hang hoch, dann geht es in eine Landschaft über, die dem Namen Dornbusch alle Ehre macht: eine wilde hügelige Wiesengegend, sandig, darauf verstreut allerlei Dornenbüsche, darunter Sanddorn mit prallen, orange leuchtenden Beerenbüscheln an den Ästen, geschützt durch unauffällige, lange Dornen. Überall bieten sich Blicke vom Hang nach Süden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg" alt="" title="DS102360DTL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4416" /></a> über die Insel, besonders vom Hexenberg. Oberhalb, auf dem Kamm, wächst lockerer Laubwald. Auf diesem Wanderpfad ist gar nichts los; dieTagesausflügler haben wir unten auf den Pflasterwegen in Pferdeplanwagen und den Läden getroffen und sehen sie auf dem breiten Weg hinauf zum Gasthaus Klausner ziehen; auch unser Weg führt uns dorthin, viel ruhiger und abwechslungsreicher, aben ein bisschen mühsamer. Den Klausner passieren wir, bei der Live-Dudelmusik hätten wir eh keine Lust zur Einkehr. Diesmal treffen wir den Leuchtturm von 1888 direkt und rechtzeitig, nach etwa 100 Stufen sind wir 92 m über dem Meer, der höchste Leuchtturm an der deutschen Ostseeküste. Die letzten zehn Stufen sind eine schmale Leiter, dann können wir die gesamte Boddenlandschaft bis Kap Arkona, die Nordzipfel Alt- und Neubessin,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg" alt="" title="DS102370" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4417" /></a> Stralsund und Zingst und die freie Ostsee überblicken vom offenen Rundgang um den Turm unterhalb der mächtigen Fresnellinse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg" alt="" title="DS102374" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4418" /></a> des heute automatischen Feuers.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg" alt="" title="DS102377" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4419" /></a> Wir steigen über<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg" alt="" title="DS102379" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4420" /></a> einsame Sandwege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg" alt="" title="DS102383" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4421" /></a> ab in den ältesten, kleinsten und nördlichsten Ort der Insel, Grieben, 50 meist  reetgedeckte Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg" alt="" title="DS102392" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4422" /></a> Es reicht zur Einkehr im alten Seemannsgasthof Enddorn mit Kaffee und Kuchen und leider Sprühsahne, bis uns der Inselbus mit 20 Plätzen und übersichtlichem Fahrpreissystem – Halbtageskarte 3 € &#8211; einmal längs über die Insel von Endstation zu Endstation nach Neuendorf zum Hafen fährt, der letzte Bus, für uns mitten am Tag. Die weißen Häuser stehen locker, verbunden allenfalls durch unauffällige Trampelpfade im Wiesengelände,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg" alt="" title="DS102393" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4423" /></a> nur der Pflasterweg zum Hafen, auf dem der Bus fährt, führt hindurch. Mittendrin liegt eine sumpfige Wiese. Durch die Düne kommen wir an den Westrand und sehen bei der Restaurierung der Buhnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg" alt="" title="DS102401" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4424" /></a> aus Holzpfählen zu, die originelle Baumaschine ist ein Bagger mit Ramme und fährt auf Raupen im Wasser herum und sitzt auf einem zwei Meter hohen Sockel. Wir wandern Richtung Vitte, in gebührendem Abstand nehme ich mein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg" alt="" title="DS102409" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4425" /></a> letztes Bad des Reisejahres im Meer, hier sind wir alleine, die Badehose kann trocken bleiben, der Sand ist fest und fein, das Wasser wenig salzig, dafür ist es richtig kalt, 14 Grad lese ich hinterher in WetterOnline, Warmschwimmen ist angesagt, es kribbelt, und hinterher weiß ich nicht, ob es kalt oder heiß ist. Wir laufen noch ein Stück auf dem gut begehbaren, langsam breiter werdenden, sauberen Strand, auf dem viele braune Seegrasbüschel liegen, dann biegen wir ab über die Düne durch den Waldstreifen in die Heide.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg" alt="" title="DS102421" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4426" /></a> Die Landschaft ist abwechslungsreich und wellig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg" alt="" title="DS102437" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4427" /></a> sumpfige Stellen wechseln mit trockenen, verteilt stehen Birken und Büsche, alles eingerahmt von Waldstreifen. Und genau jetzt öffnet sich für eine Viertelstunde der Himmel, und alles glitzert im Abendlicht. Das Heidekraut ist zwar in der Fläche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg" alt="" title="DS102423" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4428" /></a> schon grau und trocken, aber einzelne Büsche bieten sich noch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg" alt="" title="DS102441" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4429" /></a> fotogen blühend an. Und in einer Birke entdecken wir die Netze von zwei Kreuzspinnen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg" alt="" title="DS102435AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4430" /></a> die sich heftig im Wind gegen den Autofokus wehren, irgendwann haben wir sie, und die Mücken uns. Die Sonne verschwindet wieder und wir an den Strand zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg" alt="" title="DS102447" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4431" /></a> Nach den restlichen Kilometern laufen wir in der Dämmerung von Süden her in Vitte ein und essen gut zu Abend, zum Abschluss gibt es einen Sanddorn-Eisbecher für beide. In der Summe haben wir heute die Insel vom nördlichsten Ort über den Leuchtturm bis zum südlichsten mit allen Landschaftsarten durchschritten, der Inselbus hat uns dabei geholfen.</p>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>19. September: Klein-Zastrow, Greifswald, nach Sassnitz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/19-september-klein-zastrow-greifswald-nach-sassnitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang</strong></p>
<p>Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg" alt="" title="DS102048" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4360" /></a> wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut renovierten Speicherhauses frühstücken wir bestens mit übersichtlichem, aber genau richtig bestücktem Buffet und netter Bedienung, so dass wir den Ort zum Veröffentlichen der taz-Texte nutzen. Wir laufen mit unserem Gepäck am Hafen entlang, die kleine Drehbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg" alt="" title="DS102054" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4361" /></a> führt uns sogar ihre Funktion vor, als wir in den Stadtkern abbiegen. Das Ortsbild ist gemischt aus meist renovierter Altbausubstanz, oft sogar schöne Backsteingotik, und einigermaßen angepasster DDR-Plattenbauarchitektur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg" alt="" title="DS102050" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4362" /></a> mit norddeutscher Backsteindekoration, die wir schon in Rostock und Wismar gesehen haben. Einmalig ist der große quadratische Marktplatz der Hansestadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg" alt="" title="DS102059P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4363" /></a> eingerahmt von sehenswerten, gut zusammenpassenden Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Wir sehen uns in der Touristinfo einen großen Bildstadtplan auf Tonfliesen an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg" alt="" title="DS102062T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4365" /></a> an dem die Künstlerin Mechthilde Homberg mitgewirkt hat, die wir später besuchen werden. Im Foyer des tiefrot gestrichenen Rathauses hängen zwei Bilder ihres Mannes Konrad.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg" alt="" title="DS102069" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4366" /></a> Nach Überquerung des Walls mit Resten der Stadtbefestigung erreichen wir Zweirad-Krüger, einen großen aufgeräumten Fahrradladen, der für uns Leihräder reserviert hat und solange unser Gepäck nimmt. Man merkt, hier sind Profis am Werk, die Räder sind gut und mustergültig in Schuss, beste Bremsen und Gangschaltung, aufgepumpt, leichtgängig. So schweben wir, soweit es die leicht wellige,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg" alt="" title="DS102072" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4367" /></a> etwas ansteigende Landschaft und der leichte Gegenwind zulassen, gen Südwesten vorbei an der Baustelle von Schröder&#8217;s Ostsee-Pipeline<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg" alt="" title="DS102076AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4368" /></a> nach <strong>Klein-Zastrow</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg" alt="" title="DS102080AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4369" /></a> einem 50-Häuser-Dorf. Dorthin schickt uns Brigitte Adler. Sie war mit Mechthilde Homberg in Heidelberg-Wieblingen in der Schule. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir da, die Handy-Karte kennt sogar die Hausnummern im Dorf, so dass wir ohne Rückfrage hinfinden. Mechthilde und ihr Lebensgefährte Hans-Joachim begrüßen uns herzlich, als wir in den großen Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg" alt="" title="DS102083" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4370" /></a> einbiegen, dazu einige der acht schlanken Katzen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg" alt="" title="DS102106" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4371" /></a> die immer draußen oder im Schuppen leben. Das Haus bewohnt sie seit 1973, damals war sie mit ihrem Mann auf der Suche nach einem Atelier, in Greifswald war es zu klein. Sie hatten ein Anrecht auf eine Wohnung in Greifswald, das konnten sie tauschen gegen das Anwesen, deren Bewohner aus Altersgründen in die Stadt wollten. So haben sie ein kleines Gehöft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg" alt="" title="DS102084" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4372" /></a> aus den 30er Jahren mit etwa 5000 qm Garten bezogen, das sie damals, soweit es ging, modernisiert haben; jetzt wird allerdings nichts mehr geändert, das bleibt für die Erbengemeinschaft, sie hat noch das Wohnrecht. Ihr Mann war Kunstprofessor in Greifswald, musste in die Partei und ist 1975 mit 50 Jahren gestorben, die Hintergründe sind unklar; massiver parteiinterner Stress könnte vorangegangen sein. Sie würde gern noch in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen. Sie selbst ist 1951 aus Heidelberg nach Greifswald gekommen, nachdem ihre Mutter als Kinderärztin schon 1946 hierher gekommen war und 1977 mit 63 Jahren gestorben ist. Sie selbst hat als Kunsterzieherin gearbeitet und war und ist künstlerisch tätig, ihr Schwerpunkt liegt auf Zeichnungen, das Skizzenbuch ist immer dabei. 1976 bekam sie als Künstlerin eine Reisegenehmigung in den Westen, und zufällig fand damals ein Treffen der Wieblinger Schule statt, an dem sie teilnehmen konnte. Das hat den Kontakt mit Frau Adler wiederhergestellt und zu weiteren Freundschaften geführt, die nach der Wende intensiviert werden konnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg" alt="" title="DS102117" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4373" /></a> Wir sehen uns einige Kunstwerke, Zeichnungsmappen und Kalender an, alle Achtung, auch die Werke ihres Lebenspartners.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg" alt="" title="DS102115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4374" /></a> Ihr Sohn, der gerade auf den Bayreuther Festspielen Technik und Bühnenaufbau organisiert hat, kommt, und unerwartet auch ihre Tochter mit ihrem Mann, die gerade eine Skulptur aufgestellt haben und Polstermaterial zurückbringen. So gibt es eine große Runde im Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg" alt="" title="DS102108DALB" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4375" /></a> mit kurzem, intensiven Erzählen, alle werden mit frisch gebackenem Brot, selbst angemachtem Käse und Tee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg" alt="" title="DS102101" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4376" /></a> bewirtet, ich bekomme dazu Pommerschen Schichtkohl &#8211; Weißkohl gekocht mit angebratenen kleinen Hackfleischkugeln -, gut abgeschmeckt, echte Hausmannskost der Region, sehr lecker, im Restaurant nicht zu bekommen. Hier im Garten haben sie immer viel angebaut, das hat die Versorgung auch in schlechten Künstlerzeiten bestens gesichert. Heute gibt es noch Obst in Mengen, wir sehen volle Birn- ind Pfirsichbäume. Sie fühlen sich hier wohl und werden so lange wie möglich bleiben. Nach zweieinhalb Stunden verabschieden wir uns mit Mühe von diesem munteren Besuch, wir wollen ja noch nach <strong>Sassnitz</strong>. Auf der Rückfahrt herrscht etwas Rückenwind, Relikte aus DDR-Zeiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg" alt="" title="DS102133" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4378" /></a> und die Kirche in Dersekow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg" alt="" title="DS102136" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4379" /></a> begleiten uns auf dem Weg, wir sind 15 Minuten schneller und können eine Runde durch Greifswald drehen, mit Blick auf die Kirchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg" alt="" title="DS102141PT" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4380" /></a> und in den Dom, das Uni-Hauptgebäude und die alte Bibliothek &#8211; die Uni wurde 1456 gegründet und ist eine der ältesten der Welt –, nochmals bei anderem Licht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg" alt="" title="DS102146TPA" width="280" height="133" class="alignright size-full wp-image-4381" /></a> auf den Markt und weitere Straßen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg" alt="" title="DS102145PL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4382" /></a> Wir tauschen planmäßig Fahrräder gegen Gepäck und haben im Bahnhof noch Zeit zum Einkaufen, bevor der Zug nach Stralsund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg" alt="" title="DS102152AT" width="280" height="93" class="alignleft size-full wp-image-4383" /></a> fährt, wo wir längst den Bioladen am Bahnhof kennen, dort gibt es ausgefallenere Getränke und Kuchen. Weiter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg" alt="" title="DS102162DT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4384" /></a> gehts nach Sassnitz, in der Dämmerung ziehen wir durch die Hauptstraße zum Hotel. Der Ort liegt erhöht, der Kreidefelsen von Jasmund erhebt sich ab hier langsam, wir blicken öfter hinunter auf die Ostsee. Die Bebauung ist locker und sehr durchwachsen; neben dem schönen Kurhotel ragt ein Hotel-Plattenbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg" alt="" title="DS102164TP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4385" /></a> empor, zwischendurch verfallen DDR-Relikte, dazwischen zweigt neugebaut die Ladenzeile der Rügen-Galerie ab. Kurz vor unserem Hotel steigt die Straße zum Königsstuhl den Berg hoch, daneben die kleine evangelische Backsteinkirche. Die Hauptstraße vor dem Hotel ist matschige Baustelle mit Ampelregelung, hier wird alles neu verlegt und die Straße neu gestaltet, was auch für andere Stellen in der Stadt gilt. Die Rezeption hat schon zu, leider haben wir nicht den gewünschten Meerblick bekommen, höchstens scharf um die Ecke. Wir ziehen gleich weiter durch die kleine, verwinkelte Altstadt zur Seepromenade, die zurück zum alten Hafen führt. Hier liegen am Hang altehrwürdige Hotels wie der Fürstenhof in typischer weißer Bäderarchitektur mit Holzbalkonen. Zum Glück haben wir vorher in einen Reiseführer geschaut, das einzige erwähnte Restaurant ist <a href="http://www.gastmahl-des-meeres-ruegen.de/">&#8220;Gastmahl des Meeres&#8221;</a>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg" alt="" title="DS102170" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4386" /></a> dessen Speisekarte überzeugt und ist kaum teurer als üblich, bei den Gerichten, die wir wählen, sogar günstig. Ich nehme zielgerichtet Sprotten aus der Pfanne, da leuchten die Augen der Bedienung, offensichtlich wollen Touristen meistens Fischfilets. So bekomme ich einen Riesenteller mit knusprig gebratenen, leicht anpanierten Fischen &#8211; es dürften 30 sein – sie schmecken genial, dazu noch die Reste von Marlis, ich bin wieder mal pappsatt, und das von Fisch. Da kommt zur Verdauung der Treppenanstieg zum Hotel gerade recht. Den Rest des Abends brauchen wir zur Planung, irgendwie wollen wir morgen die Kreidefelsen sehen und nach Hiddensee weiterfahren. Also werden die Texte nicht ganz fertig, dieser findet seinen Abschluss auf der Fähre nach Hiddensee am nächsten Tag. Bei den weiteren Recherchen stelle ich fest, dass der Verkehrsbetrieb Greifswald-Land sogar passende Busse geboten hätte, die aber nicht in die Auskunft der Bahn eingepflegt sind.</p>
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		<title>15. August: Wismar und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde: Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert, heute &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/15-august-wismar-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wismar: letzte Ziele, schnelle, volle Rückfahrt mit vielem Umsteigen</strong></p>
<p>Etwas mehr kann ich heute schon essen, zur Normalität reichts noch lange nicht. Vor der Abfahrt drehen wir noch eine kleine Runde:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100133L.jpg" alt="" title="DS100133L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3770" /></a> Wir besichtigen das Zeughaus aus dem 18. Jahrhundert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99910.jpg" alt="" title="DSC99910" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3772" /></a> heute aufwendig modernisierte Stadtbibliothek. Auf dem zweistöckigen Gebäude sitzt ein mächtiger Dachstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100127TA.jpg" alt="" title="DS100127TA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3771" /></a> mit komplizierten Balkenkonstruktionen, so dass der erste Stock komplett frei von Pfeilern ist, früher wurde das Material über eine Rampe direkt hier hineingefahren. Nach einem kurzen Blick in die Heiliggeistkirche mit ihrer unregelmäßigen Holzdecke, den einzeln gestalteten Bankenden und dem Glasfenster des 15. Jahrhunderts aus der gesprengten Marienkirche verabschieden wir uns von der Weinhändlerin in der Löwenapotheke und steuern den Bahnhof an. Die kürzeste Verbindung, die ich gestern gesehen hatte, finde ich nicht mehr, vielleicht habe ich den Tag falsch angegeben, es dauert jedenfalls 14 Minuten länger. Verblüffenderweise sind ab Bad Kleinen alle Züge rappelvoll und die meisten haben Koffer mit; wir haben Mühe, Plätze nebeneinander zu finden, und müssen schwer hinschauen. Ich jongliere trotzdem entlang der Strecke über Lauenburg mit Einzelabfragen herum; dadurch finde ich in Lüneburg einen etwas verspäteten ICE, an den wir dadurch Anschluss bekommen, in Hannover gehts dann sofort am anderen Gleis und noch vor dem ICE von Lüneburg direkt weiter nach Mannheim. So packen wir es, mit fünfmal Umsteigen (Bad Kleinen, Büchen, Lüneburg, Hannover, Mannheim) 40 Minuten früher als im Fahrplan vorgesehen zu Hause anzukommen, allerdings ist die Fahrt durch das viele Umsteigen, die knappen Anschlüsse und die vollen Züge ungewohnt unruhig, und mit dem Tippen bin ich noch nicht fertig. So schön wies war, diesmal bin ich froh, meinen Darm zu Hause entspannen zu können. </p>
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		<title>14. August: Ausflug zur Insel Poel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/14-august-ausflug-zur-insel-poel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus</strong></p>
<p>Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir gehen alles langsam an. Nach einem Mini-Frühstück laufen wir zum alten Hafen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg" alt="" title="DSC99980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3857" /></a> und schauen kurz ins Baumhaus, von wo aus früher der Hafen-Sperrbaum ausgelegt wurde,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg" alt="" title="DSC99994T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3858" /></a> bevor wir mit dem Schiff zur Insel <strong>Poel</strong> starten. Im Reisejahr hat uns jemand die Insel genannt, und da wir von ihr noch nie gehört hatten, wollen wir sie mal ansehen. Das Wetter ist trüb, jedoch angenehm lauwarm.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg" alt="" title="DS100003TA" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3845" /></a> Es ist windstill, auf dem Schiff nach <strong>Kirchdorf auf Poel</strong> können wir bequem oben sitzen. Es tuckert gemütlich durch den Hafen, vorbei an den Schwedenköpfen, am Holzladekai, der riesigen Werfthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg" alt="" title="DSC99995T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3859" /></a> und dem Yachthafen und der Seebrücke im Stadtteil Wendorf. Vorbei an der Vogelschutzinsel Walfisch gehts durch den langen Schlauch des Kirchsees ins Inselinnere nach Kirchdorf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg" alt="" title="DS100010L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3846" /></a> Der Ort besteht aus unauffälligen Häuschen, nur die Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg" alt="" title="DS100030" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3847" /></a> aus dem 13. Jahrhundert, mit etlichen sehr alten Einrichtungsgegenständen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg" alt="" title="DS100029" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3848" /></a> fällt auf, der Turm ist auf der flachen Insel weithin zu sehen. Sie liegt innerhalb eines mächtigen Erdwalls, der Rest eines Schlosses, das früher rund um die Kirche stand. Davor gastiert ein Zirkus; wir wandern auf ruhigen Wegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg" alt="" title="DS100038" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3849" /></a> quer durch den Westteil über das verschlafene Dörfchen Neuhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg" alt="" title="DS100044" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3850" /></a> an dessen Rand tatsächlich jemand einen aufwendigen, hässlichen Zweitwohnsitz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg" alt="" title="DS100050" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3851" /></a> hingestellt hat. Ein Betonweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg" alt="" title="DS100054" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3852" /></a> führt von hier zum Strand, hin und wieder von Autos befahren zum Parkplatz am Strand – Wiese mit Parkscheinautomat! Die Insel ist von Landwirtschaft mit Weizenfeldern geprägt; zu DDR-Zeiten war Poel ein Zentrum der Saatzucht. Durchsetzt ist die Landschaft mit einigen schön glitzernden Naturwäldchen, der Strand wird von einem dichten Waldstreifen geschützt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg" alt="" title="DS100059" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3864" /></a> Oft sieht man den Turm von St. Marien in Wismar – wirklich eine auffällige Landmarke. Wir erreichen den schmalen Sandstrand, einige Spaziergänger sind unterwegs. Es tröpfelt schon etwas,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg" alt="" title="DS100078" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3853" /></a> ich geselle mich trotzdem noch unter die einzelnen FKK-Badenden. Das Wasser ist glatt und kalt, und längst nicht so salzig wie an der Nordsee. Auf der Strandwanderung nach <strong>Timmendorf Strand</strong> treffen wir auf einen kleinen Surferstützpunkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg" alt="" title="DS100082" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3854" /></a> im Wald, der hat sogar Salzgebäck für meinen Magen zu bieten und auch sonst einiges zu erzählen, besonders zum schlechten Urlaubswetter hier im Norden in diesem Jahr. Es regnet jetzt kräftiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg" alt="" title="DS100071" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3855" /></a> aber nicht so, dass es uns am Weiterlaufen hindert. Richtung Timmendorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg" alt="" title="DS100095" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3856" /></a> wird der Strand etwas breiter und es gibt um die 100 Strandkörbe zu leihen. Am Wassersaum liegt ein Streifen Tang und viele kleine Miesmuschelschalen. Am kleinen Hafen trinken wir Kaffee, bei mir kommt nur Kamillentee mit Hühnersuppe in Frage. Es wird immer nasser, wir beenden daher den Poel-Ausflug mit der Busfahrt zurück nach Wismar. Der Bus fährt zu allen Badeorten der Insel;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg" alt="" title="DS100112" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3866" /></a> wir sitzen vorn beim Busfahrer, der – wie schon viele Fahrer im Reisejahr &#8211; uns zwischendurch einige Informationen geben kann. Er ist viel herumgekommen und hat trotz schwieriger Bedingungen immer eine Arbeit gefunden; zuletzt hat er seinen LKW-Führerschein auf Bus aufgestockt, um diese Arbeit zu bekommen. Über den Damm durch die Salzwiesen im Osten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg" alt="" title="DS100115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3867" /></a> und eine kleine Brücke erreichen wir das Festland. Wir haben einen guten Eindruck von der Insel gewonnen; am ehesten erinnert sie an Föhr, ist aber viel ursprünglicher, längst nicht so aufgeräumt und herausgeputzt und mit anderer Landwirtschaft, hat jedoch nicht mit soviel Flair wie Hiddensee. Im Hotel angekommen, ruhen wir uns zwei Stunden aus, das tut meinem Magen gut. Zum Essen haben wir im To&#8217;n Zägenkrog reserviert, gestern war da komplett belegt, sonst ginge es heute meinem Magen sicher besser. Ich hatte mich so auf das Fischangebot gefreut, das Restaurant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg" alt="" title="DS100122L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3868" /></a> wird vom Feinschmecker empfohlen und ist angenehm preiswert, jetzt muss ich Kartoffel-Kräutersuppe essen, Marlis hat Nackenkamm mit Zwiebeln, alles bestens. Die Bedienungen sind äußerst zuvorkommend und fühlen richtig mit mir mit. Auf dem Rückweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg" alt="" title="DSC99967A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3869" /></a> kommen wir wieder an der &#8220;Volkskammer&#8221; vorbei, einer DDR-Nostalgiekneipe mit Sprüchen und einer alten DDR-Speisekarte im Fenster. Danach reichts wieder nicht zum Schreiben, ich bin zu schlapp. Hoffentlich kann ich morgen aufholen.</p>
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		<title>13. August: Rundgang in Wismar</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 16:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wismar: Kirchen, Karstadt, Sektkellerei, Stadt Heute haben wir uns entschieden, Wismar zu entdecken, weil am Samstag die Geschäfte offen sind. Schon die Breite Straße mit dem Hotel ist malerisch. Im Vorbeigehen ist uns das Gebäude der früheren Löwenapotheke aufgefallen, heute &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/13-august-rundgang-in-wismar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wismar: Kirchen, Karstadt, Sektkellerei, Stadt</p>
<p>Heute haben wir uns entschieden, <strong>Wismar</strong> zu entdecken, weil am Samstag die Geschäfte offen sind. Schon die Breite Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99835.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99835.jpg" alt="" title="DSC99835" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3824" /></a> mit dem Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99833.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99833.jpg" alt="" title="DSC99833" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3823" /></a> ist malerisch. Im Vorbeigehen ist uns das Gebäude der früheren Löwenapotheke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99847.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99847.jpg" alt="" title="DSC99847" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3827" /></a> aufgefallen, heute Café und Weinhandlung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99838L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99838L.jpg" alt="" title="DSC99838L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3825" /></a> spontan gehen wir hinein und treffen die Architektin und Inhaberin Doreen Rump. Alles ist sehr schlicht und stimmig gestaltet, und einige uns bekannte Pfälzer Winzer sind vertreten. Das gefällt uns gut, so kommen wir gleich ins Gespräch. Dazu gesellt sich noch Dr. Zielenkiewitz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99843L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99843L.jpg" alt="" title="DSC99843L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3826" /></a> der Präsident der Bürgerschaft. Wir erfahren viel über die Sprengung des kriegsbeschädigten Kirchenschiffs der Marienkirche Anfang der 60er in einer Nacht- und Nebel-Aktion, Weltkulturerbe-Status der Stadt, verschiedene Ausstellungen, das Zeughaus, Seilschaften und den Stolz der Bürger auf ihre Stadt, den wir in LU vermissen. Das ist ein fulminanter Tages-Start. Richtung Marktplatz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99848.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99848.jpg" alt="" title="DSC99848" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3828" /></a> kommen wir am Karstadt-Stammhaus vorbei. 1881 ist Rudolph Karstadt mit dem neuen Anspruch angetreten: alles unter einem Dach, günstigst zu Festpreisen, aber nur gegen bar. Heute ist es ein eher kleines Kaufhaus, es dürfte nach der Wende wieder von Karstadt übernommen und saniert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99854.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99854.jpg" alt="" title="DSC99854" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3829" /></a> worden sein. Es soll ein altes Kontor geben, das finden wir erst auf Nachfrage in einer hinteren Ecke, eher eine lieblose Altmöbelansammlung als ein Museum. Auf dem riesigen quadratischen Marktplatz mit seinen schmucken Giebelhäusern verliert sich ein eher kleiner Wochenmarkt, das ganze Ensemble, aus dem das Backsteinhaus des alten Schweden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99867.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99867.jpg" alt="" title="DSC99867" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3830" /></a> und die Wasserkunst besonders hervorsticht, zeugt allerdings von dem Reichtum der Hanse. Durch kleine Straßen gehen wir zur Hanse-Sektkellerei, deren Gewölbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99874.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99874.jpg" alt="" title="DSC99874" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3831" /></a> sich unter einem hässlichen Neubau am Rande der historischen Innenstadt versteckt. Das alte Gewölbesystem selbst ist beeindruckend, hier werden hauptsächlich Marken des heutigen Stammhauses Schloss Wachenheim angeboten, eine spezielle Hanse-Abfüllung reift sogar hier vor Ort. Zu DDR-Zeiten wurde hier Wein zu verschiedenen Cuvees mit Phantasienamen verschnitten. Wir sind in einer kurzen ruhigen Zeit zwischen Bustouren und Touristengruppen da, so bekommen wir exklusive Proben und Erläuterungen der Verkäuferin. Durch andere Straßen erreichen wir den malerischen Fürstenhof, heute Amtsgericht. Das macht das Weltkulturerbe aus: in der fast kreisrunden Altstadt von etwa einem Kilometer Durchmesser, um die eine Ringstraße entlang der früheren Stadtbefestigung führt, hat jede Straße ein fast geschlossenes historisches Ambiente zu bieten, wenig Fachwerk, viel Backstein, schöne Giebel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99911.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99911.jpg" alt="" title="DSC99911" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3832" /></a> kein übertriebener Kontrast zwischen poppiger Übersanierung und dazwischenliegenden Abbruchhäusern. Hier wartet zwar auch noch manches, aber nicht in übelstem Zustand. Und es gibt viel guterhaltenes Kopfsteinpflaster der grobesten Sorte. In einem netten Cafégarten machen wir Pause, dann nehmen wir uns die Kirchen vor: Wir beginnen mit dem übriggebliebenen wuchtigen, quadratischen, über 80 Meter hohen Turm von St. Marien. Ein Film erläutert anschaulich die damalige Baudurchführung, manches davon haben wir noch nicht so anschaulich gesehen: die Grundriss-Konstruktion mit großen Schnurzirkeln, die Herstellung der Formsteine mit Schablonen, der Gerüstbau, das Hochziehen schwerer Teile mit Tretrad-angetriebenen Seilwinden. Am Platz steht noch das beeindruckende Gebäude des Archidiakonats,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99899.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99899.jpg" alt="" title="DSC99899" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3841" /></a> zwischendurch immer mal ein unsaniertes Gebäude.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99966.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99966.jpg" alt="" title="DSC99966" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3842" /></a> Das Zeughaus muss für Montag bleiben, wenn die Bibliothek geöffnet ist. In der mächtigen, an Rostock erinnernden Kirche St. Georgen ist ein Konzert, wir können nur durchs Fenster in den fast fertig wiederaufgebauten Innenraum schauen. Die heute evangelische Heiligen-Geist-Kirche ist aus einem Siechenhaus gewachsen und bildet mit diesen Nebengebäuden einen schönen Innenhof.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99914.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99914.jpg" alt="" title="DSC99914" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3833" /></a> Der quaderförmige Innenraum mit der alles frei überspannenden Holzdecke,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99916.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99916.jpg" alt="" title="DSC99916" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3834" /></a> die die bei einer Pulverexplosion um 1700 zerstörte Gewölbedecke ersetzt hat, deren Spannbalken noch etwas unmotiviert und unsymmetrisch unter der Decke hängen, birgt viele interessante Details, die etwas vom Kirchen-Üblichen abweichen. Der Küster Rüdiger Röpke spricht uns an und gibt uns umfassende Erläuterungen, leider begrenzt durch die Öffnungszeit der Wismar-Ausstellung unter dem Rathaus, in die wir wenigstens kurz reinschauen wollen. Hier gibt es Vitrinen mit Dokumenten, Sammlerstücken und Texttafeln besonders über die Hansezeit, recht anschaulich dargestellt, der kurze Überblick reicht uns. Beeindruckend ist auch die wuchtige, hohe Nikolaikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99922.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99922.jpg" alt="" title="DSC99922" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3835" /></a> aus Backstein, die uns an Stendal erinnert. Mit Mühe erreichen wir die Turmführung auf St. Marien, für die wir uns eingetragen haben. Man ist sekundengenau gestartet, lässt uns netterweise aber zwei Minuten später noch hinterher. Die Sicht aus dem Turm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99944.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99944.jpg" alt="" title="DSC99944" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3836" /></a> ist zwar schlecht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99954T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99954T.jpg" alt="" title="DSC99954T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3837" /></a> und in die Uhrspitze darf nur der Uhrmacher, die Holztreppenkonstruktion im riesigen offenen Quadrat des Turminneren mit den langen gotischen Fenstern und dem 750 Jahre alten, komplett originalen Glockenstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99951.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99951.jpg" alt="" title="DSC99951" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3838" /></a> samt Glocken ist sehenswert genug. Neben dem gesprengten Kirchenschiff, dessen Grundriss 1,50 Meter hoch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99947T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99947T.jpg" alt="" title="DSC99947T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3839" /></a> gegenwärtig als Mahnmal wieder den bisherigen Parkplatz ersetzt, steht die Notkirche,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99902L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99902L.jpg" alt="" title="DSC99902L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3840" /></a> eine in drei Modelltypen von Otto Bartning entworfene und in 43 Exemplaren gebaute, sehr preiswerte, leicht vor Ort zusammenbaubare Holzbogenkonstruktion, die mit Trümmersteinen ausgefacht wurde, und, wie viele Provisorien, heute noch hält. Auf das von Dr. Zielenkiewitz erwähnte Konzert der &#8220;Herren&#8221;, das gleich in dieser Kirche stattfindet, verzichten wir nach dem langen Tag, was sich im Endeffekt als nicht so schlau erweist. Wir streben statt dessen gleich seine Restaurantempfehlung, den Ziegenkrug, an, leider hoffnungslos auf längere Zeit ausgebucht, im nächsten gefällt uns das Schnitzel-orientierte Angebot nicht, wir landen im &#8220;Zum Weinberg&#8221;, einem Muss für Touristen mit seinem 650 Jahre alten Innenraum und leider auch darauf abgestellter Speisekarte, Fisch nur als langweilige, wenig regionale Filets. In der Not wähle ich kalte eingelegte saure Heringe, die ich mit dem Wein zusammen nicht vertrage. Es liegt mir jedenfalls im Magen, ich bin schlapp, und in der Nacht dreht sich alles um. Wären wir ins Konzert gegangen, hätte danach der Zigenkrug Platz gehabt, der Text wäre vielleicht noch am Abend entstanden, und ich hätte nicht bis Montag abend mit meinem Magen gekämpft. Hätte &#8230; Wir sind ja positiv verwöhnt im Bahn-Reise-Jahr, aber es kann ja nicht alles optimal laufen.</p>
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		<title>17. Juli: zurück nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/18/17-juni-zuruck-nach-ludwigshafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt</strong></p>
<p>Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man platziert sich locker im Garten, mit eigenen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg" alt="" title="DSC98774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3470" /></a> oder bereitstehenden Stühlen. Viele sind mit Regenmänteln und Regenschirmen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg" alt="" title="DSC98752" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3471" /></a> angerückt, ich zähle 200 bis 300. Auch ein kleines, feines und preiswertes Catering hat das Café aufgebaut, alles sehr gut organisiert. Frau Gerisch ist überall präsent. Anfänglich nieselt es etwas, da ist es gut, dass wir uns auf Abstand gesetzt haben, so können wir über die Regenschirme hinwegsehen. Stimmung und Atmosphäre im Garten sind angenehm, von der erhöhten Terrasse mit der Villa im Hintergrund kommen die neun Bläser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg" alt="" title="DSC98754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3472" /></a> – Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn – zwar nicht sehr laut, doch gut hörbar und sehr differenziert rüber, es gibt außer leichtem Wind- und Regenrauschen keine Nebengeräusche. So sind die Stücke von Françaix, Prokofjew und Bizet ein echter Genuss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg" alt="" title="DSC98766A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3473" /></a> In der kurzen Pause kann man sich versorgen und Blicke von verschiedenen Positionen über die Konzertgesellschaft schweifen lassen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg" alt="" title="DSC98760" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3474" /></a> Hinterher schauen wir uns die gestern übriggebliebenen Werke des Parks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg" alt="" title="DSC98762" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3475" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg" alt="" title="DSC98773" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3476" /></a> und die Fotos von Carsten Höller in der Galerie in der Gerisch-Villa an. Zum Abschluss gibt es eine wunderbare Harry-Maasz-Torte im sehr gelungen und klar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg" alt="" title="DSC98780" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3477" /></a> eingerichteten Café. Nach diesem die Reise krönenden Sonntag-Vormittag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, vorbei am Hotel und dem Museum, wo Marlis sich ein Andenken ausgesucht hat. Unterwegs können wir in die Vicelinkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg" alt="" title="DSC98786" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3478" /></a> schauen, eine bedeutende, in Reinform erhaltene klassizistische evangelische Kirche von 1834. Beim Gang über den Großflecken halten wir erneut vergeblich Ausschau nach dem Stand von Carsten Rühmann und seinen Sahnescheiben; ein Glück, dass wir ihn und wenigstens eine Scheibe gleich bei Ankunft in Neumünster erwischt haben. Der ICE auf der Rückfahrt ist praktisch voll; die Idee, schon in Hamburg-Dammtor statt wie im Fahrplan im Hauptbahnhof umzusteigen, erweist sich als gut, so können wir in Ruhe zwei dauerhaft unreservierte Plätze zusammen finden, bevor sich der Zug richtig füllt. Wir sind mit Lesen und Tippen voll beschäftigt, die Stunden der Rückfahrt reichen eigentlich nicht, zum Rausschauen reichts kaum, zumal das Wetter schlechter als am Vormittag im Norden ist, und wir kennen die Strecke auch schon zur Genüge; der Blick auf den Odenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg" alt="" title="DSC98797" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3479" /></a> kündigt die Ankunft an. Der Zug schafft es, bis Mannheim pünktlich zu bleiben. Die Ausstellung der World Press Photos im Bahnhof sparen wir uns auf, wir wollen nicht noch später nach Hause kommen. So endet wieder ein Reiseabschnitt.</p>
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		<title>16. Juli: Neumünster</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 18:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Gerisch-Skulpturenpark und Grillen des Slowfood-Conviviums Lübeck in Einfeld Heute nutzen wir die Hotelinfrastruktur und starten daher später. In den Stadtunterlagen habe ich den Gerisch-Skulpturenpark gefunden. Die gesamte Beschreibung klingt so interessant, dass wir das keinesfalls verpassen wollen. Schon die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/17/16-juli-neumunster/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Gerisch-Skulpturenpark und Grillen des Slowfood-Conviviums Lübeck in Einfeld</strong></p>
<p>Heute nutzen wir die Hotelinfrastruktur und starten daher später.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98615DA1.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98615DA1.jpg" alt="" title="DSC98615DA" width="280" height="185" class="alignleft size-full wp-image-3556" /></a> In den Stadtunterlagen habe ich den <a href="http://www.gerisch-kunststiftung.de/">Gerisch-Skulpturenpark</a> gefunden. Die gesamte Beschreibung klingt so interessant, dass wir das keinesfalls verpassen wollen. Schon die Annäherung kündigt Besonderes an: Der Zaun zur Straße besteht aus großen Glasplatten, transparent mit weißem Gardinenmuster bedruckt, der sich später als Skulptur von Olaf Nicolai herausstellt. Weiter gehts mit der wunderbar restaurierten Villa Wachholtz, die Eingang, Shop, Café<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98620L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98620L.jpg" alt="" title="DSC98620L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3446" /></a> und einen Teil der Sonderausstellungsfläche beherbergt. Auffällig sind die Jugendstil-Holzeinbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98634L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98634L.jpg" alt="" title="DSC98634L" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3444" /></a> große Holzfenster zum Hochschieben, und ein freigelegter umlaufender Fries mit Malereien<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98618.jpg" alt="" title="DSC98618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3445" /></a> des früheren Kinderzimmers. Zum Park hin ergibt sich eine Terrasse,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98644.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98644.jpg" alt="" title="DSC98644" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3447" /></a> die erhöht über dem 1924 von Harry Maasz angelegten Reformgarten liegt, der nach hinten mit einer beeindruckenden Gruppe von Trauerbuchen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98643.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98643.jpg" alt="" title="DSC98643" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3448" /></a> die einen großen Innenraum überdachen, abgeschlossen wird. Der Garten wird umschlossen von einem gestalteten Landschaftspark, nach hinten begrenzt durch die Schleifen des Flüsschens Schwale. In den Park mit seinen Teichen sind an passender Stelle eingefügt eine wachsende Zahl, mittlerweile 21, zeitgenössische Skulpture<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98654.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98654.jpg" alt="" title="DSC98654" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3449" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98663L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98663L.jpg" alt="" title="DSC98663L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3450" /></a>n international bekannter Künstler, darunter Antes, Breloh und Lüpertz. Die Natur liefert dazu passende Skulpturen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98647.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98647.jpg" alt="" title="DSC98647" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3451" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98671.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98671.jpg" alt="" title="DSC98671" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3452" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98648.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98648.jpg" alt="" title="DSC98648" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3453" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98681.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98681.jpg" alt="" title="DSC98681" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3454" /></a> Als Sonderausstellung wird der schon mehrfach auf der Documenta vertretene Carsten Höller mit &#8220;Problemspiel&#8221; vorgestellt; es geht in Innen- und Außenobjekten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98629.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98629.jpg" alt="" title="DSC98629" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3455" /></a> und Fotografien um Verlockung &#8211; Risiko. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und in sich stimmig, darüber wacht die Frau des Stifterpaares Gerisch persönlich, die uns sogar an der Kasse berät. Den Stifter, den früheren Bauunternehmer und Landtagsabgeordneten Herbert Gerisch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98700AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98700AL.jpg" alt="" title="DSC98700AL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3456" /></a> treffen wir vor seiner Villa aus den 60er Jahren, von der Teile als Malschule und Ausstellungsraum in die Anlage integriert sind. Herr Gerisch, fast 90-jährig, und sein Dobermann genießen sichtlich das Interesse an der durch seine 2001 gegründete Herbert-Gerisch-Stiftung geschaffenen Anlage, die für Neumünster und auch Schleswig-Holstein ein Highlight darstellt, wir empfinden es jedenfalls so. Durch die lebhafte Unterhaltung sehen wir nicht alles, was nichts macht, denn morgen vormittag findet hier eine Open-Air-Bläser-Matinee im Rahmen des jährlichen Schleswig-Holstein-Musik-Festivals, das mich schon lange interessiert, statt. Wir sichern uns Karten und können morgen den Rest des Parks sehen.<br />
Jetzt brechen wir auf durch die Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98701ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98701ATL.jpg" alt="" title="DSC98701ATL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3457" /></a> zum Bahnhof. Schon vor Monaten haben wir eine Veranstaltung des Slowfood-Conviviums Lübeck gefunden und uns angemeldet, einen Grillnachmittag bei einem Mitglied im Garten. Mit dem Stadtbus fahren wir in den Stadtteil <strong>Einfeld</strong>. Beim Ehepaar Sfreddo ist alles gerichtet, wir werden überrascht: nicht wir grillen zusammen, sondern ein Grillmeister,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98723L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98723L.jpg" alt="" title="DSC98723L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3458" /></a> der auch an Weltmeisterschaften teilnimmt, hat ein Dach und darunter einen großen Gasgrill, einen Holzkohlen-Kugelgrill und einen Smoker<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98728.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98728.jpg" alt="" title="DSC98728" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3460" /></a> aufgebaut. Verarbeitet wird nur Fleisch von einem ausgesuchten Schlachter aus dem Umland, der lange abgehangene Qualitäts-Ware mit lückenlosem Herkunftsnachweis liefert. Dazu gibt es Reh und gefüllte Champignons sowie Antipasti und Salate der Gastgeber. Der Convivienleiter, Gerrit Rinck,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98732.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98732.jpg" alt="" title="DSC98732" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3459" /></a> hat von einem Besuch in Geisenheim eine Probe von sechs Weinen eines Nahe-Winzers mitgebracht, sonst wird hier eher Bier getrunken, vertreten ist das Märzen der Ricklinger Landbrauerei. Wir bekommen eine Einführung in das professionelle Grillen; Michael Schwetasch von der Baltic BBQ-Crew erläutert, dass es ohne Bedeutung ist, ob Gas oder Holzkohle, speziellen Geschmack bringt nur Rauch, beispielsweise von speziellen Holzspänen. Er demonstriert mit seinen Speckspießen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98739.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98739.jpg" alt="" title="DSC98739" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3461" /></a> Nacken- und Rindersteaks eindrucksvoll, dass es nicht um dunkel und angekohlt, sondern maximal um &#8220;Goldbraun-Metallic&#8221; und auf den Punkt geht. Alles schmeckt jedenfalls vorzüglich, alle sind komplett satt. Wir unterhalten uns angeregt, das Interesse an uns als externen Exoten und unserem Reiseprojekt ist groß. Wir erleben ein sehr aktives Convivium, das Reisen unternimmt, die bisher nicht mal die große Pfalz gemacht hat. Alles wird bereichert durch das gemeinsame Programm von Lübeck, Kiel, Hamburg und Lüneburg. Wir verabschieden uns nach einem gelungenen Abend, der uns nebenbei den Einblick in ein altes Neumünsteraner Adressbuch von 1970 beschert hat, darin in der Lütjenstraße 7 Puppen-Popp, Spielwaren, und die Schwestern Popp Marie, Gertrud und Hildegard. Auch die Produktion der Eis-Sahnescheiben, die ihren Ursprung im nahen Krückenkrug hier in Einfeld unter anderen beim Schausteller Thiel hat, kommt zur Sprache. Wir laufen durch Einfeld zum Bahnhof und fahren mit dem Zug nach Neumünster, für einen Stadtbus ist es zu spät. Den Mexikaner von gestern suchen wir für einen Absacker auf, dann reichts vor dem Einschlafen nur für etwas Fernsehen, der Text ist auf der Rückfahrt im Zug entstanden.</p>
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		<title>15. Juli: Neumünster</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 18:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Treffen mit Kulturbüro und Presse, Stadtrundgang (Ziel: Prof. Dr. Günter Dhom) und Museum Tuch+Technik Vor dem Fenster unseres Zimmers habe ich einen Pool gesehen und gefragt, ob ich den nutzen könnte. Er ist zwar privat, aber ich darf! Ich &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/17/15-juli-neumunster/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Treffen mit Kulturbüro und Presse, Stadtrundgang (Ziel: Prof. Dr. Günter Dhom) und Museum Tuch+Technik</strong></p>
<p>Vor dem Fenster unseres Zimmers habe ich einen Pool gesehen und gefragt, ob ich den nutzen könnte. Er ist zwar privat, aber ich darf! Ich liebe es, mich morgens statt länglich unter der Dusche im kühlen Pool aufzuwecken, wenn das direkt aus dem Bett heraus geht. Heute morgen ist es zwar feucht und kühl, das Wasser ist aber durchaus erträglich, nach einigen Schwimmzügen sogar angenehm. Danach fühle ich mich richtig wach und beginne mit dem Rest des Aufstehens. Wir haben einen Termin beim Kulturbüro der Stadt mit der Leiterin Frau Höhn und dem Redakteur des Holstein Courier, Rolf Ziehm. Zustandegekommen ist der Termin durch den Kontakt mit dem Stadtarchiv. Der Leiter, Dr. Obst, hat uns zu einigen Fragen weitere Hinweise gegeben und uns weitergereicht. Wir berichten über unsere Reisen und Erlebnisse und kommen gut in Fahrt, der Redakteur schreibt kräftig mit, Montag soll ein Bericht erscheinen. Die zündende Idee, wie man das Thema für die Stadt aufbereiten könnte, bleibt leider aus, die Randbedingung &#8220;kein Geld&#8221; schwebt wie immer im Raum. Wir bleiben in Kontakt. Rolf Ziehm fährt mit uns zur Redaktion und läuft eine Runde über Museum, Kleinflecken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98507.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98507.jpg" alt="" title="DSC98507" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3534" /></a> Teich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98504.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98504.jpg" alt="" title="DSC98504" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3535" /></a> Lütjenstraße und Großflecken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98510.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98510.jpg" alt="" title="DSC98510" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3533" /></a> und macht Fotos<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/roBahnzeit91LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/roBahnzeit91LA.jpg" alt="" title="roBahnzeit91LA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3532" /></a> von uns. Dabei wird einiges klarer. Die Mühle am Ausfluss des Mühlenteichs in der Lütjenstraße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98521.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98521.jpg" alt="" title="DSC98521" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3530" /></a> direkt gegenüber dem alten Haus Nr. 7<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98490.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98490.jpg" alt="" title="DSC98490" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3528" /></a> von Puppen-Popp,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98526.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98526.jpg" alt="" title="DSC98526" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3529" /></a> wo Dr. Dhom das Rauschen des Wassers und die Eisenbahnen im Fenster beschrieben hat, steht nicht mehr, die Schwale kommt erst hinter der neuen Bebauung wieder aus dem Rohr, aus der Mühlenbrücke ist mittlerweile eine ganze Überbauung geworden. Nur das Gasthaus zur Mühle, das eine Beziehung zum Neumünster-Roman &#8220;Bauern, Bonzen und Bomben&#8221; von Hans Fallada hat, steht noch. Am Haus Nr. 2,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98519PA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98519PA.jpg" alt="" title="DSC98519PA" width="280" height="202" class="alignright size-full wp-image-3531" /></a> wo die Großeltern Kutscheidt von Dr. Dhom gewohnt haben, sind keine Spuren mehr von Kutscheidts zu finden; kein Wunder, nachdem wir rausbekommen, dass das Haus ein Neubau ist und nur im Obergeschoss das alte Fachwerk nachempfunden wurde. Beim genauen Hinsehen ist das an einem alten Foto im Schaufenster des Feinkostgeschäfts Rüschmann zu erkennen, leider hat der Laden gerade Sommerferien. Ihren Charakter hat die schmale und ungerade Straße, jetzt als Fußgängerzone, behalten. Wir haben zwei Postkarten aus den 50er und 60er Jahren, auf denen der Blick von der Lütjenstraße über den Großflecken in die Holstenstraße abgebildet ist. Die zwei markanten Eckgebäude und die Umgebung sind bestens zu erkennen, nur auf dem Platz sind jetzt neuere größere Pavillons, die die Sicht etwas versperren. Vorn am Teich zeigt uns Herr Ziehm einen großen Flachbau von der Postkarte, den wir kaum erkannt haben: das Schwarz-Weiß-Foto und einige Verbauungen haben die Wiedererkennung erschwert. Im Kuhberg &#8211; dem Broadway von Neumünster &#8211; wohin laut Dr. Obst Puppen-Popp später in die Nr. 34<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98500.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98500.jpg" alt="" title="DSC98500" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3537" /></a> umgezogen ist, finden wir tatsächlich ein Geschäft, das neben Spielwaren noch Bücher und Musikinstrumente führt. Wir unterhalten uns mit den Inhabern, sie sehen sich tatsächlich in der Nachfolge und haben vor ca. fünf Jahren Teile des Warenbestandes übernommen, als die Popp-Schwestern aus Altersgründen aufgehört haben. Wir ziehen über den Wochenmarkt, der auf dem riesigen Großflecken viel Platz hat, weiter Richtung Bahnhof, schauen in die katholische Kirche St. Maria-St. Vicelin von 1893, zu der der Fabrikant Sager in der Boomzeit der Tuchherstellung das Grundstück gestellt hatte, nachdem  durch die Anwerbung von Arbeitskräften &#8211; unter anderem aus dem Eichsfeld (vor drei Tagen waren wir in Großbartloff!) &#8211; eine nennenswerte katholische Gemeinde entstanden war. Gegenüber finden wir einen grünen runden Zylinder<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98542.jpg" alt="" title="DSC98542" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3538" /></a> aus Stahlblech, ein noch funktionstüchtiges Pissoir aus dem 19. Jahrhundert, das hier steht, weil es in dieser Straße oft größere Ansammlungen Wartender an der Bahnschranke gab, bis 1904 die Eisenbahn hochgelegt wurde. Am südlichen Ende des Teiches mit Fischtreppe am Abfluss – man will wieder Lachse in die Schwale locken – steht die Stadthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98548.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98548.jpg" alt="" title="DSC98548" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3539" /></a> aus den 80er Jahren, an die mit einem Übergang der lichte Block (&#8220;Vitirine&#8221;)<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98582.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98582.jpg" alt="" title="DSC98582" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3540" /></a> des Museums Tuch + Technik von 2007 angeschlossen ist. Hier werden vom Förderverein über Jahrzehnte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98562.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98562.jpg" alt="" title="DSC98562" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3543" /></a> erhaltene große Textilmaschinen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98581A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98581A.jpg" alt="" title="DSC98581A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3544" /></a> in Funktion gezeigt, und, systematisch aufbereitet und anschaulich erläutert, die Entwicklung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98568T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98568T.jpg" alt="" title="DSC98568T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3545" /></a> der Textilherstellung seit der Steinzeit, besonders aber seit der Industrialisierung und ihrer Blüte in Neumünster, dargestellt &#8211; sehenswert. Die Sonderausstellung zur europäischen Quilt-Kunst spricht uns nicht besonders an, das sind nicht unsere Muster. Wir können mit der Museumsdirektorin Astrid Frebert sprechen und diskutieren Möglichkeiten einer Ausstellung des Reiseprojektes. Das gibt einige Anregungen, zumal wir auch die in Frage kommenden Flächen sehen, es kann weitergären, vielleicht auch auf Museumsseite. Wir überqueren den früheren ersten Platz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98586.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98586.jpg" alt="" title="DSC98586" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3546" /></a> den Kleinflecken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98583.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98583.jpg" alt="" title="DSC98583" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3547" /></a> Im Café Oldehus, einem typischen alten Fachwerkhaus gegenüber dem Alten Rathaus, genehmigen wir uns eine Kaffeepause mit hervorragender Torte. Die Stadttöpferei, die einzige Deutschlands mit einem dort wohnenden Stipendiaten, hat leider die Öffnungszeiten geändert und morgen ganz zu, da können wir nur durchs Fenster schauen und sehen Objekte mit deutlich künstlerischem Anspruch. In dieser Straße, dem Fürsthof, gibt es die ältesten Häuser, die die Stadt teilweise saniert hat und selbst nutzt. In und um den schönen Rencks-Park, vor Jahrhunderten Klosterbereich, gibt einige imposante Fabrikantenvillen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98600.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98600.jpg" alt="" title="DSC98600" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3548" /></a> in unterschiedlichsten Zuständen, auch Backsteingebäude wie die Anschar-Kirche oder die AOK zeugen von der Bedeutung der Zeit um 1900. Insgesamt ist die Bebauung in Neumünster sehr gemischt. Neben einzelnen Bauten aus dem 18. Jahrhundert sind einige repräsentative Villen und Funktionsgebäude aus der Zeit der Industrialisierung von 1850 bis 1910 vorhanden, die teilweise auf Umnutzung warten. Wie wir mitbekommen haben, sind in den 60er und 70er Jahren weitere erhaltenswerte Gebäude der damaligen Erneuerungs- und Straßenverbreiterungswelle zum Opfer gefallen, daher sieht das Bild der Innenstadt recht großzügig und etwas gewürfelt aus, richtig auffällige Sünden fehlen zum Glück. Für heute reicht es<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98605.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98605.jpg" alt="" title="DSC98605" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3549" /></a> uns an diesem trüben und manchmal feuchten Tag. Die Restaurantsuche im Hotel fördert nichts Überzeugendes in erreichbarer Nähe zutage, also nehmen wir den empfohlenen Mexikaner gegenüber. Dort essen wir sicher nicht gehoben, aber doch originell, gut und preiswert. Es ist richtig voll, viele junge Leute sind da, abends wird das hier zum Treffpunkt.</p>
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