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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Ausland</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>7. Oktober: von Bärenstein nach Görlitz</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 22:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bärenstein: Besuch beider Betriebsstellen der ehemaligen Früchteverwertung, Fahrt nach Görlitz und erster Stadtrundgang Wir hatten mit dem Hotel vereinbart, dass wir zum Bahnhof gefahren werden, daran kann man sich nicht so erinnern und sagt, man hätte viel zu tun, das &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/7-oktober-von-barenstein-nach-gorlitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bärenstein: Besuch beider Betriebsstellen der ehemaligen Früchteverwertung, Fahrt nach Görlitz und erster Stadtrundgang</strong></p>
<p>Wir hatten mit dem Hotel vereinbart, dass wir zum Bahnhof gefahren werden, daran kann man sich nicht so erinnern und sagt, man hätte viel zu tun, das ginge eigentlich nicht. Wir gehen zu Fuß in den Ort, bestehen aber darauf, dass das Gepäck zu einem bestimmten Zeitpunkt im Fremdenverkehrsbüro steht, das klappt dann auch. Man ist sehr auf Sauberkeit bedacht, sogar während des Frühstücks wird der Boden gewischt. Der Umgang mit dem Gast ist also gar nicht serviceorientiert, wir sind wohl eher ein Übernachtungsfall, vor 21 Jahren ist mir das öfter begegnet. Da gehen wir lieber woanders hin, auch wenn hier alles einigermaßen funktioniert hat. Wir steigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103557.jpg" alt="" title="DS103557" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4717" /></a> zunächst auf den Turm und genießen die Aussicht über den Wald auf die Kegelberge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103548AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103548AT.jpg" alt="" title="DS103548AT" width="280" height="135" class="alignright size-full wp-image-4718" /></a> und in die Täler.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103552TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103552TL.jpg" alt="" title="DS103552TL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4719" /></a> Beim Abstieg sehen wir nochmals deutlich die einfachen Strukturen und Gebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103583.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103583.jpg" alt="" title="DS103583" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4720" /></a> die hier stehen. Hier in dieser abgeschiedenen Randlage besteht offensichtlich kein Hang zum Repräsentieren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103578.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103578.jpg" alt="" title="DS103578" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4721" /></a> und Oberwiesenthal strahlt hierhin wohl kaum aus, höchstens mit Wanderwegen. Heute ist es durch die Grenzöffnung nicht mehr so eng, Weipert auf tschechischer Seite hat allerdings keine bessere Ausstrahlung. In einem so engen Tal fallen die Industrieruinen, alte Schornsteine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103579TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103579TL.jpg" alt="" title="DS103579TL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4722" /></a> und große, ungenutzte Bahnhöf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103589.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103589.jpg" alt="" title="DS103589" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4723" /></a>e besonders störend auf, sie drücken für uns als Gäste geradezu die Stimmung, während sich die Einwohner sicher dran gewöhnt haben und eher die langsamen positiven Veränderungen wahrnehmen.<br />
Wir gehen zunächst Richtung BT2 der Früchteverwertung. Wir finden ihn an der Annaberger Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103575.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103575.jpg" alt="" title="DS103575" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4724" /></a> direkt am Ortsausgang am steilen Hang. Der talseitige Teil des langgestreckten Gebäudes ist eingerissen, alles ist eingezäunt und Auffahrt und Gebäude verfallen. Meine Erinnerung sagt: hier war ich bestimmt nicht. Wir gehen zurück zum Standort des BT1, davon wissen wir jetzt mehr und gehen die Wiese hinauf. Dort finden wir noch asphaltierte Wegstrukturen im Gras und spärliche bauliche Reste. Beim Blick von oben hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103585.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103585.jpg" alt="" title="DS103585" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4725" /></a> kann ich mir vorstellen, wie rechts das quadratische kleine Verwaltungsgebäude, links am Hang die Produktion und unten gegenüber der Straße auf dem jetzigen Supermarkt-Parkplatz die Sammlung an IFA-Lastwagen als Ersatzteillager gestanden hat. Hier war es also, vor 14 Jahren wurde alles abgerissen. Ich habe damals schon gedacht: ob diese Betriebe gerade in der Branche je eine Chance haben? Die Technik vollkommen veraltet und dauernd kaputt, die Gebäude in schlechtem Zustand und wenig optimiert, viel mehr Personal als im Westen, eine viel höhere Dichte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103591.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103591.jpg" alt="" title="DS103591" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4726" /></a> an Produktionsbetrieben und ein Handel, der vom Westen bestimmt wird: eigentlich ein Neuanfang mit Altlasten. Wir überblicken noch einmal den Ort, halten beim Gepäckabholen einen Schwatz mit Frau Richter von der Touristen-Info und bedanken uns fürs Aufbewahren. Wir steigen wieder in Tschechien ein, mit noch einem Fahrgast. Mit zwei kurzen und bequemen Umstiegen in Flöha und Dresden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103605.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103605.jpg" alt="" title="DS103605" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4727" /></a> kommen wir nach <strong>Görlitz</strong>, der östlichsten Stadt Deutschlands, vor dem Krieg eine Stadt mit Zgorzelec auf der anderen Neißeseite in Polen und zu Schlesien gehörend. Die RE-Züge in dieser Gegend sind auf den kurvigen Hügelstrecken alles Neigetechnik-Dieseltriebwagen, das gibt oft ungewöhnliche Aussichten. Der Bahnhof ist innen belebt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103609.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103609.jpg" alt="" title="DS103609" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4728" /></a> und in gutem Zustand mit sehr schöner Jugendstil-Hallendekoration. Vor dem Bahnhof, der über einen Kilometer südlich des historischen Zentrums liegt, ist fast alles sanierungsbedürftig, leerstehend oder in Sanierung, nach erneuter Gebietsreform und einem neuen Landkreis Görlitz wird hier ein ganzer Komplex zum Landratsamt. Es gibt noch zwei Straßenbahnlinien, wir fahren die Bahnhofstraße entlang, die von sanierungsbedürftig in Einkaufsstraße übergeht. Im Zentrum, am Demianiplatz, steigen wir aus.<br />
Der Weg zum Hotel mitten im Zentrum ist kurz, wir laden ab und suchen erstmal ein Café. Von dort aus steuern wir die ersten Ziele an. Das Jugendstil-Warenhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103627.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103627.jpg" alt="" title="DS103627" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4741" /></a> wurde von Hertie betrieben und ist leider geschlossen; im Erdgeschoss ist noch eine Parfümerie, so dass ein Blick auf die Galerien und die Lichtkuppel möglich ist. Hoffentlich findet sich wieder ein Betreiber, das Gebäude wäre es wert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103623.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103623.jpg" alt="" title="DS103623" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4744" /></a> Wir werfen einen Blick in die kreisrunde Kaisertrutz, das Wahrzeichen der Stadt, Kulturhistorisches Museum und Hauptort der sächsischen Landesausstellung zur Via Regia, der alten Handelsstraße, auf die wir verzichten, dafür ist unser einer Tag hier zu wenig. Bewusstes Weglassen kam im Reisejahr öfter vor, wir wollten ja viele Eindrücke gewinnen, da fiel bei Städten manche Sehenswürdigkeit weg, so auch in Bad Kösen die Plüschtierwelt der Spielzeugmanufaktur, wie unsere ungekrönte Kommentar-Königin Gabriele Heck messerscharf in ihrem Bad-Kösen-Kommentar festgestellt hat. Schließlich hatten wir die Bahncard100 und konnten beliebig fahren; länger an einem Ort bleiben können wir bei unseren zukünftigen Reisen. Wir gehen vorbei am Reichenbacher Turm,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103613DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103613DL.jpg" alt="" title="DS103613DL" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4742" /></a> der kommt morgen dran, über den Obermarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103618.jpg" alt="" title="DS103618" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4743" /></a> und die Nikolaivorstadt Richtung Altstadtbrücke; überall fallen die geschlossenen Straßenzüge mit meist restaurierter mehrstöckiger Barock- und Renaissance-Bebauung auf, besonders spektakulär um den Untermarkt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103637.jpg" alt="" title="DS103637" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4745" /></a> um die Kirche St. Peter und Paul<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103639D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103639D.jpg" alt="" title="DS103639D" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4746" /></a> und in der Neißstraße mit einigen schönen Innenhöfen, Geschäften wie dem Senfladen, und urigen Lokalen. Auf der anderen Neißeseite, heute die polnische Stadt Zgorzelec, ist nur die Uferstraße alt, teilweise wird auch auf alt neu gebaut. Hinter dieser Kulisse erheben sich erhöht wie eine Kulisse die Plattenbauten aus sozialistischer Zeit. Die beiden Restaurants in der Uferstraße sind voll; wir werden auf deutscher Seite im Bürgerstübl fündig und sind mit den schlesischen Spezialitäten sehr zufrieden. Ab 1815 gehörte Görlitz zu Schlesien, das prägt heute noch das Leben mit Gerichten, Kuchen und Büchern, zumal die schlesische Zeit mit der Entwicklung der Industrie einherging. Auch wenn hier noch etwa ein Viertel der Gebäude auf die Sanierung warten, sind wir höchst beeindruckt von der riesigen Fläche komplett historischer Bauten. Im Hotel bereiten wir uns auf die Details des morgigen Tages vor.</p>
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		<title>6. Oktober: von Bad Kösen nach Bärenstein</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bad Kösen: Ortsrundgang. Fahrt nach Bärenstein im Erzgebirge (Ziel von mir), Spurensuche Wir stehen etwas früher auf, damit wir Bad Kösen besichtigen können, bevor wir die einzige Bahnverbindung nach Bärenstein im Erzgebirge erreichen. Das 325 m lange und 13 m &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/07/6-oktober-von-bad-kosen-nach-barenstein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Kösen: Ortsrundgang. Fahrt nach Bärenstein im Erzgebirge (Ziel von mir), Spurensuche</strong></p>
<p>Wir stehen etwas früher auf, damit wir Bad Kösen besichtigen können, bevor wir die einzige Bahnverbindung nach <strong>Bärenstein</strong> im Erzgebirge erreichen. Das 325 m lange und 13 m hohe Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103482.jpg" alt="" title="DS103482" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4700" /></a> erscheint durch seine exponierte Lage 30 m über der Saale noch gewaltiger. Gleich hinter unserem Hotel erwartet uns ein einmaliges technisches Denkmal: Die zwei Meter Gefälle der von den Portaer Mönchen künstlich angelegten kleinen Saale in die große Saale<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103471.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103471.jpg" alt="" title="DS103471" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4695" /></a> werden mittels eines zwei Meter breiten Wasserrades<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103469.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103469.jpg" alt="" title="DS103469" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4696" /></a> auf ein 139 m langes doppeltes Holzgestänge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103473.jpg" alt="" title="DS103473" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4697" /></a> von 1780 umgesetzt, das mit einer Periode von 24 Sekunden einen Meter hin- und her schwingt und die höhergelegene Pumpe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103476LF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103476LF.jpg" alt="" title="DS103476LF" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4698" /></a> im Soleschacht antreibt und oben im Gradierwerk das Wasser auf den Scheitel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103481.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103481.jpg" alt="" title="DS103481" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4699" /></a> zum Verrieseln hochpumpt. Hier oben ergibt sich eine schöne Sicht auf Saale, Schiffe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103486TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103486TL.jpg" alt="" title="DS103486TL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4701" /></a> und herbstliche Hänge mit Burgen, dahinter liegen die vier Kurkliniken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103488.jpg" alt="" title="DS103488" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4702" /></a> von Bad Kösen, hier stehen auch die repräsentativen Häuser. Drei davon tragen Spuren von Käthe Kruse als Wohnhaus, Werkstatt und Ateliers, 1912 zog sie hierher und begann ihre Puppenherstellung zunächst für den Eigenbedarf, nach dem Erfolg in Ausstellungen auch gewerblich in immer größerem Stil. Nach dem Krieg hat sie dann die Produktion nach Donauwörth verlagert und ist mit 85 Jahren in Murnau gestorben, umringt von jeder Menge Enkeln und Urenkeln. Die denkmalgeschützte Puppensammlung im ebenso denkmalgeschützten romanischen Steinhaus zeigt alle ihre Puppenentwicklungen. Beim Umsteigen in Weißenfels<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103493T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103493T.jpg" alt="" title="DS103493T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4703" /></a> werfen wir einen Blick auf die Saale, in Leipzig haben wir es etwas eilig, und in Chemnitz wird der gesamte Bahnhof mit einer riesigen flachen fabrikartigen Kopfbahnhofhalle mit dahinterliegenden Durchfahrtsgleisen komplett umgebaut und mit der Straßenbahn verknüpft. Wir erreichen unseren Zug der Erzgebirgsbahn, die durch bergige Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103505.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103505.jpg" alt="" title="DS103505" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4704" /></a> mit vielen Felskanten, engen Tälern, Schlösschen und Flüssen über Flöha, Zschopau, Warmbad, Thermalbad Wiesenthal, Annaberg-Buchholz und Cranzahl, wo der Anschluss an die Schmalspurbahn nach Kurort Oberwiesenthal am Fichtelberg besteht, tunnelfrei nach Bärenstein fährt und auf der tschechischen Seite des Pöhlbaches in Vejprty (Weipert) endet. Wir nutzen erstmals einen Bahnhof im Ausland, um unser Ziel in Deutschland zu erreichen, von hier ist es zum Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103523LT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103523LT.jpg" alt="" title="DS103523LT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4705" /></a> von Bärenstein einen Kilometer näher. Dies ist das letzte Themenziel, das wir ansteuern, die VEB Früchteverwertung Bärenstein war der erste der drei Getränkebetriebe, in dem ich direkt nach der Währungsunion im Sommer 1990 mit meiner damaligen Firma eine komplette vernetzte kaufmännische EDV-Lösung installiert habe. Den tschechischen Bahnhofsstil kennen wir schon: noch größere ungenutzte Gebäude, kleine, einfache Bahnsteige, viele Gleise. In Weipert hatte man nach der Wende offensichtlich größere Pläne, die auf die Dauer nicht aufgegangen sind: zwei geschlossene Hotels, mehrere leerstehende Läden, abgewrackte Marktstände begegnen uns auf dem kurzen Weg. Die grenzüberschreitenden Märkte wie an der polnischen Grenze funktionieren hier nicht mehr richtig, nur einige Händler stehen direkt an der Straße. Auf der tschechischen Seite ist es städtischer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103527.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103527.jpg" alt="" title="DS103527" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4710" /></a> es gibt Reihenbebauung und fünfstöckige Häuser, auf der deutschen Seite ist die Bebauung lockerer. Im Internet sehen wir, dass beide Orte eine gemeinsame, flussübergreifende Mitte planen. Schön kann man die Orte allerdings nicht nennen, in Bärenstein fallen allenfalls Rathaus, Schule und Kirche etwas auf, der Rest ist einfacher und teilweise nicht saniert, kein Wunder, nach dem Niedergang der DDR-Industrie sind hier nur erzgebirgisches Kunsthandwerk, etwas Tourismus und weniger als 50% der Bevölkerung übriggeblieben. Frau Richter im Reise- und Fremdenverkehrsbüro kümmert sich rührend um uns; die Standorte von zwei Betriebsteilen der Früchteverwertung werden klar, zwei Namen von damals fallen ihnen ein, und die Ortschronisten werden rausgesucht, mit Helmut Frank machen wir gleich einen Termin.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103531.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103531.jpg" alt="" title="DS103531" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4709" /></a> In dem Moment kommt Rosemarie Meyer vorbei, die im BT1 gearbeitet hat, jetzt wissen wir schon, dass die Verwaltung wohl eher im älteren BT1 war und komplett abgerissen ist, vom BT2 am Stadtrand sollen noch Grundmauern stehen. Auf dem Weg zu Herrn Frank steigen wir in den Hang zum Ort des BT1, dort steht ein Supermarkt; ich kanns nicht ganz mit meinen Erinnerungen in Einklang bringen. Helmut Frank<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103539.jpg" alt="" title="DS103539" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4706" /></a> empfängt uns munter und rüstig in seiner Wohnung im dritten Stock, er war zu DDR-Zeiten selbständiger Radio- und Fernsehmeister und lebte von Reparaturen, nach der Wende konnte er noch wenige Jahre ein Geschäft betreiben, bevor er in Rente ging. 2002 hat er mit anderen die 1200-seitige Chronik zum 475. Jubiläum des Ortes herausgebracht; er hat schon einen vierseitigen Abschnitt über den Betrieb herausgesucht und ausgedruckt. Daraus geht hervor, dass die Früchteverwertung zu DDR-Zeiten ein gut geführter Wachstumsbetrieb war, der sich deswegen im BT2, einer alten Brauerei, erweitert hatte. Nach der Wende wurde er privatisiert, mit den neuen Eigentümern ging es zunächst erfolgreich weiter, wir haben es so verstanden, dass nach den fünf Jahren Karenzzeit, die von der Treuhand für die Zuschüsse gesetzt waren, die neuen Eigentümer den Betrieb in Konkurs gehen ließen und verschwanden. Er kann uns genau die Grundstücke beschreiben, auch die Hausnummern sind klar, morgen schauen wir das noch genauer an. Kurz gehen wir auf die jetzige Situation und Entwicklung in Bärenstein ein, die er grundsätzlich positiv sieht, auch wenn einige Industrie nicht überlebt hat und viele abgewandert sind. Wir werden wie verabredet abgeholt und auf den Bärenstein,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103532.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103532.jpg" alt="" title="DS103532" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4707" /></a> einen 898 m hohen Basaltkegel 200m über dem Ort und weithin zu sehen, abgeholt, die Straße ist gleichmäßig steil und gut ausgebaut. Das alte Berghotel hat einen integrierten Aussichtsturm, der weithin sichtbar die Baumkronen überragt; unser Zimmer ist geräumig, aber einfacher als wir das vom Bild her erwartet hatten, der Preis ist allerdings auch entsprechend günstig. Ich rufe den früheren Betriebsleiter der Früchteverwertung an, an den sich Frau Meyer erinnert hat und dessen Name mir bekannt vorkommt; er ist einer der wenigen auf der Reise, der keine Auskunft geben will, was ich respektiere. Er dürfte allerdings auch einer der wenigen direkt Betroffenen sein, da er wahrscheinlich sowohl in den erfolgreichen DDR-Zeiten und bis zum Ende des Betriebes eine leitende Funktion hatte. Er macht einen verbitterten Eindruck und deutet an, dass er der Treuhand ein Gutteil Schuld am Niedergang gibt. Wir gehen zum Essen; der Service ist etwas wortkarg-sächsisch-nuschelnd und nicht besonders bemüht, das ist eher am unteren Ende der Skala und passt nicht zu den vielen Paketangeboten, die das Hotel anpreist. Seltsam mutet auch der Stil mit den bis auf einen reservierten Tischen an, obwohl keiner kommt, das ist uns schon am Dienstag im Staatsweingut passiert und erinnert mich an sozialistische Zeiten, alles keine Gründe wiederzukommen, auch wenn die Gegend für Wandern oder Winter durchaus interessant ist. Kaum sind wir auf dem Zimmer, zieht die erwartete Kaltfront mit Regen durch, es wird windig und kalt.</p>
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		<title>24. September: Über Frankfurt/Oder und Cottbus nach Lübbenau</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt von Bad Freienwalde nach Lübbenau im Spreewald mit Stadtrundgängen in Frankfurt/Oder und Cottbus Wir stehen früher auf, der Bahntakt von zwei Stunden sorgt dafür, wir wollen schließlich noch was sehen. Blauer Himmel begrüßt uns, der Chef des Hauses erklärt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/24-september-uber-frankfurtoder-und-cottbus-nach-lubbenau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt von Bad Freienwalde nach Lübbenau im Spreewald mit Stadtrundgängen in Frankfurt/Oder und Cottbus</strong></p>
<p>Wir stehen früher auf, der Bahntakt von zwei Stunden sorgt dafür,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102628.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102628.jpg" alt="" title="DS102628" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4496" /></a> wir wollen schließlich noch was sehen. Blauer Himmel begrüßt uns, der Chef des Hauses erklärt uns die Wintersportaktivitäten des Ortes im Skispringen, er hat den Verein gegründet. Neben den vier Schanzen, die wir gestern abend gesehen haben, gibt es die Planung für zwei Großschanzen, die ist immer noch aktuell. Fünfmal in der Woche wird auf den Schanzen trainiert, Schnee braucht man dazu nicht: Keramik-Anlaufspur, Matten-Landebereich, Rasenauslauf. Die letzte Sprungveranstaltung war am 21. August. Heute geht es nach Lübbenau im Spreewald. Die Umsteigestationen bieten sich für Stadtrundgänge an: <strong>Frankfurt/Oder</strong> und Cottbus. Frankfurt präsentiert sich nicht besonders attraktiv: Gründerzeithäuser, zu 70% saniert, nur in der Süd-Vorstadt und hinter dem Bahnhof, da findet gerade ein &#8220;Altstadt&#8221;-Fest statt, eher müde und klein. Die Stadt selbst wird überragt von großen Plattenbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102649.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102649.jpg" alt="" title="DS102649" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4497" /></a> der Stadtkern war zu 93% zerstört, der Wiederaufbau sind Blocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102639.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102639.jpg" alt="" title="DS102639" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4498" /></a> und Reihenhäuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102669.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102669.jpg" alt="" title="DS102669" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4506" /></a> Die Straßen sind großzügig, aber unbelebt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102635.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102635.jpg" alt="" title="DS102635" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4507" /></a> und das an einem Samstag-Mittag. Nur einzelne Bauwerke ragen heraus: Das Hochhaus Oderturm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102633.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102633.jpg" alt="" title="DS102633" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4499" /></a> hat ein Aussichtsrestaurant im 24. Stock, das Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102638.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102638.jpg" alt="" title="DS102638" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4500" /></a> eine sehr schöne Backstein-Fassade, die 1991 wiedergegründete Europa-Universität Viadrina nutzt alte Gebäude als Hauptgebäude und Bibliothek, und eine echte Sehenswürdigkeit ist die größte Backsteinkirche des Nordens, St. Marien, die nach dem Krieg eine Ruine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102637.jpg" alt="" title="DS102637" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4501" /></a> war und 1974 von der Stadt gepachtet und als Soziokulturelles Zentrum restauriert wurde. Durch die Leere<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102662L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102662L.jpg" alt="" title="DS102662L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4502" /></a> kommen die Säulen und die Halle der gotischen Kirche monumental zur Geltung, auch wenn das Dach heute aus Holz ist. Der Chor und die Sakristei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102664.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102664.jpg" alt="" title="DS102664" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4503" /></a> sind vom Gewölbe und vom Anstrich her original restauriert, die drei großen Bleiglasfenster<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102659.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102659.jpg" alt="" title="DS102659" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4504" /></a> im Chor von 1360 (Schöpfung, Christus, Antichrist) wurden im Krieg ausgebaut und sind ab 2002 aus St. Petersburg zurückgekehrt. Vom Turm, in dessen wöchentlicher Öffnungszeit wir zufällig vorbeikommen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102656.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102656.jpg" alt="" title="DS102656" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4505" /></a> haben wir besten Rundblick,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102646.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102646.jpg" alt="" title="DS102646" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4510" /></a> auch über die Oder nach Polen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102684AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102684AT.jpg" alt="" title="DS102684AT" width="280" height="178" class="alignright size-full wp-image-4511" /></a> Wir machen einen erneuten Ausflug nach Polen, in den früheren Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt auf der Ostseite der Oder. Hier gehts zwar auch um Handel für deutsche Besucher, jedoch nicht in der drastischen Form der Polenmärkte. Vor der Brücke liegen die toten Gebäude der Grenzkontrollen, auf der anderen Seite<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102677.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102677.jpg" alt="" title="DS102677" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4512" /></a> einerseits malerische Straßen, wobei die Häuser nicht in bestem Zustand sind, die Balkone sind teilweise durch Holzfachwerk gestützt, andererseits hochmoderne Neubauten für Einkaufszentren, Behörden und den polnischen Teil der Europa-Universität. Die Universität ist sicher ein wichtiger Aspekt für die Stadt, da sie den demografischen Problemen entgegenwirkt, und weil sie Gebäude nutzt, die sonst keiner brauchen würde.<br />
Nach gut drei Stunden fahren wir weiter nach <strong>Cottbus</strong>. Der Empfang ist mies: Der Bahnhofsausgang ist kompliziert über zwei Unterführungen und wir kommen auf der Stadt-abgewandten Seite heraus, mit Blick auf Einkaufscenter und Bürogebäude, der Nahverkehr fährt selten, die Hauptstraße in die Stadt ist eine einzige Baustelle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102696P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102696P.jpg" alt="" title="DS102696P" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4513" /></a> die baulichen Zustände an der Bahnhofstraße sind zunächst schlecht. Schon am ungewöhnlichen, wuchtigen Staatstheater<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102699LP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102699LP.jpg" alt="" title="DS102699LP" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4514" /></a> in reinem Jugendstil, das mit viel Platz auf dem Schillerplatz steht, bessert sich die Optik, es ist von abwechslungsreichen Gründerzeithäusern in gutem Zustand umgeben. Im Bereich der Altstadt gefällt uns die Stadt immer besser, hier herrscht Leben, auf den Straßen und in den Cafés<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102706L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102706L.jpg" alt="" title="DS102706L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4515" /></a> ist was los, besonders auf dem Altmarkt, der Restaurierungszustand ist gut, aber nicht unnatürlich. Wir sehen schöne Backsteinkirchen und -türme.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102704.jpg" alt="" title="DS102704" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4516" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102713L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102713L.jpg" alt="" title="DS102713L" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4517" /></a> Alle öffentlichen Gebäude sind zusätzlich sorbisch beschriftet. Die durchfließende Spree sorgt für einige Parks im Stadtgebiet, auf der nächsten Spreeinsel steht das Kunstmuseum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102721L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102721L.jpg" alt="" title="DS102721L" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4518" /></a> im ehemaligen Dieselkraftwerk, einem hallenartigen, imposanten Backsteinbau, der mit moderner Museumsarchitektur konkurrieren kann. Gelesen habe ich vom <a href="http://www.weltspiegel-cottbus.de/">Filmtheater Weltspiegel</a>, einem Jugendstilbau, der auf dem Weg zum Bahnhof liegt. Wir steuern passend durch Nebenstraßen, und treffen auf ein beeindruckendes Gebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102722PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102722PT.jpg" alt="" title="DS102722PT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4519" /></a> mit gebogener Front, ganz frisch restauriert und wieder Kino, an dessen Bar wir den ersehnten Sekt bekommen. Im ersten Stock können wir alte Fotos sehen und die baulichen Zwischen- und Verfallsstufen sehen, heute ist die Fassade wieder sehr nahe am Original, und wir erfahren einiges über das Haus und die Cottbusser Kulturszene. Durch dieses unerwartete Highlight am Ende der Runde geht unsere Restzeit schnell um. In der Dämmerung fahren wir die restlichen Kilometer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102727.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102727.jpg" alt="" title="DS102727" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4520" /></a> nach <strong>Lübbenau</strong> an den Südwestrand des Spreewaldes. Hier ist das Hotel komplett ausgebucht. Wir essen gut, es gibt viel zu tippen. Morgen ist der Spreewald dran, wir wissen nur noch nicht wie.</p>
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		<title>23. September: Oderbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern. Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/23-september-oderbruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern.<br />
Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen</strong></p>
<p>Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der Empfang ist zu schlecht. Wir haben Fahrräder vom Hotel, zunächst passt es Marlis nicht, da ohne Rücktritt, aber sie laufen leicht und sie gewöhnt sich dran. Auf Nebenwegen entlang der Hauptstraße nach Polen fahren wir mit Rückenwind am Nordhang, der das Oderbruch begrenzt, über Schiffsmühle und Altenglietzen durch ruhige und recht ursprüngliche, verschlafene Dörfer entlang der Alten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg" alt="" title="DS102506TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4470" /></a> und Stillen Oder nach Hohenwutzen. Dort führt die Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg" alt="" title="DS102520" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4471" /></a> zu unserem zweiten Abstecher nach <strong>Polen</strong>: vorbei an Komplexen von verlassenen Grenzkontrollgebäuden nähern wir uns einer Kulisse von nicht mehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg" alt="" title="DS102519AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4472" /></a> genutzten Industrieanlagen, die den Rahmen für einen umfänglichen Polenmarkt bilden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg" alt="" title="DS102522" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4473" /></a> Hier gibts fast alles, von Zigaretten über Baumarktartikel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg" alt="" title="DS102528" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4474" /></a> Klamotten und Gartenkitsch, Gemüse und Raubkopien. Vielleicht ein Drittel billiger als bei uns, ob das das Qualitätsrisiko aufwiegt? Nur der Sprit ist eindeutig 40 Cent billiger, die Reservekanister gibts auch in Massen, schließlich kann man sonst mit einem Tank nur 20 € sparen, weiter als 20 km sollte man dafür nicht fahren, von der Zeit abgesehen. Der bizarre Eindruck reicht uns bald, viel los ist hier auch nicht. Wahrscheinlich lief das früher besser, allerdings dürfte die sowieso strukturschwache grenznahe deutsche Region mit den Märkten ihre Probleme haben. Wir rauschen bei Rückenwind am deutschen Oderufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg" alt="" title="DS102545AT" width="280" height="113" class="alignright size-full wp-image-4477" /></a> meist auf dem Deich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg" alt="" title="DS102539" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4475" /></a> Richtung Zollhaus. Die Landschaft links ist von der grün gesäumten Oder und den Hügeln am polnischen Ufer bestimmt, rechts im Bruch ist sie von Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg" alt="" title="DS102544" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4478" /></a> geprägt und gegliedert von schönen Alleen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg" alt="" title="DS102547" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4479" /></a> kleinen Dörfern und Flussläufen. Entstanden ist das durch die Begradigung und Umlegung der Oder von der westlichen auf die östliche Seite des Urstromtales und Durchbruch bei Hohenwutzen unter dem alten Fritz ab 1747; mit der folgenden Eindeichung wurde das Tal trockengelegt, die ersten Kolonistendörfer stammen von 1753. Durchzogen wird der ganze Bruch von der mäandernden Alten Oder und vielen toten Seitenarmen. Wir überqueren die alte Eisenbahnbrücke nach Polen; die Strecke ab Wrietzen ist nach dem Krieg abgebaut worden, heute wird die Trasse als Radweg genutzt, die Brücke ist gesperrt und wurde bisher nur bei grenzübergreifenden Marathonläufen wieder genutzt. Wir erreichen Zollbrücke,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg" alt="" title="DS102554" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4480" /></a> bestehend aus einigen Häusern, einem Deichdurchlass, einem Ausflugs-Gasthaus mit Fremdenzimmern, hier sammeln sich die Radfahrer und Autoausflügler. Wir essen Kleinigkeiten, leider sind alle Bedienungen eher unfreundlich. Auf der anderen Straßenseite ist ein neuer Komplex, das Dammhaus, mit Kunst und Gastronomie, sieht anspruchsvoll aus, ist aber geschlossen. Auf dem Weg ins Bruch liegt das Theater am Rand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg" alt="" title="DS102566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4481" /></a> ein in der Gegend mittlerweile recht bekanntes Theaterprojekt mit einem alten Fachwerkhaus als Eingang und Zelten und einer einfachen gezimmerten Freilichtbühne im Garten. Wir fahren weiter nach Neulietzegöricke, einem der ersten Dörfer im Oderbruch, man erkennt oft noch den ersten Haustyp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg" alt="" title="DS102574" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4482" /></a> in unterschiedlichem weiteren Ausbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg" alt="" title="DS102572" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4483" /></a> und mit Hofgebäuden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg" alt="" title="DS102571" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4484" /></a> man arbeitete wohl auf staatlichen Domänen. Über kleine ruhige Wege, jetzt mit etwas Gegenwind, der Marlis zu schaffen macht, passieren wir Altreetz und kommen nach Altranft, alles sehr verschlafene Orte. Unterwegs fahren wir an Rübenhaufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg" alt="" title="DS102588" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4485" /></a> vorbei und werden mit der aktuellen Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg" alt="" title="DS102592" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4486" /></a> konfrontiert, offensichtlich ist Maisernte. Die Felder werden komplett maschinell abgeerntet und die ganzen Pflanzen gehäckselt, dauernd begegnen wir den Riesenschleppern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg" alt="" title="DS102594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4487" /></a> mit großen Anhängern, die die Schnitzel abtransportieren. Die rasen dermaßen über die schmalen Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg" alt="" title="DS102596" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4488" /></a> manchmal mit Kopfsteinpflaster, dass wir öfter anhalten und uns vorsichtshalber in die Wiese verdrücken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg" alt="" title="DS102608" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4489" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg" alt="" title="DS102612" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4490" /></a> In Altranft ist ein kleines Schlösschen mit Freilichtmuseum, das sehen wir um die Uhrzeit nur am Rande. Der Radweg an der Straße nach Bad Freienwalde fährt sich trotz welligem Gelände am Bruchrand flott. Im Ort angekommen, entscheiden wir uns, das Besichtigungsprogramm hier zu Fuß zu machen, unten am Schlosspark stellen wir die Räder ab. Am Hang im schönen Park liegt das kleine, 1798 errichtete Schloss mit Teehaus, dessen Park von Lenné gestaltet ist und das bis zu seinem Tod Walter Rathenau gehörte. Durch steile Straßen mit schönen, leider verfallenden Villen und Treppenabstieg durch Wald erreichen wir das in einem Taleinschnitt abseits liegende <strong>Kurviertel</strong>, der gepflegte Kurpark mit Teich bildet die Verbindung zum Ortsrand, imposant sind die sich an den Parkseiten gegenüberstehenden alten, sanierten Gebäude des Kurmittelhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg" alt="" title="DS102619" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4491" /></a> und des Kurhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg" alt="" title="DS102618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4492" /></a> mit Wandelhalle, dahinter liegt, von bewaldeten Bergen mit altem Aussichtsturm eingeschlossen, die moderne Kurklinik. Hier geht es hauptsächlich um orthopädische Probleme, die Beweglichkeit ist oft eingeschränkt, mit der Stadt selbst hat das Kurviertel also wenig zu tun. Über den Turmrundweg – hier kann man ein Turmdiplom erwandern – durch Wald und über Treppen erreichen wir die Sportstadien und die <strong>Sprungschanzen</strong>. Es ist erstaunlich, dass sich an so einem niedrig gelegenen Ort eine solche Wintersport-Tradition gehalten hat. Das liegt wohl am kontinentalen Klima und der geschickten Hanglage. Die vier Schanzen bieten alles von ganz klein bis groß;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg" alt="" title="DS102621L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4493" /></a> die Landehänge sind mit grünen Matten belegt, die Auslaufzonen mit Rasen bewachsen. Die Geräte im Auslaufbereich scheinen Schneekanonen zu sein. Wir können uns nicht ganz vorstellen, das man ohne weitere Präparation im Sommer darauf springen kann. Das bekommen wir sicher noch raus; groß steht hier die Anschrift des Wintersportvereins – unser Hotel. Die direkte Straße von hier führt seitlich auf den Kurpark am Kurmittelhaus; die verfallenden Villen und Häuser, oft als Pensionen gekennzeichnet, verweisen auf bessere Zeiten. Die direkte, leicht abfallende Straße vom Kurpark in den Ort scheint dagegen eine der attraktivsten Wohngegenden zu sein; hier sind die Häuser und Villen, oft in schöner Hanglage, fast alle in gutem Zustand. Wir kommen in der Dämmerung an unsere Fahrräder und fahren mit Licht zum Hotel und beenden damit unsere bisher längste Fahrradtour. Wir kaufen im Kaufland gegenüber unseren Getränkebedarf und gehen ins Restaurant der Hotelchefin daneben, einen runden wintergartenartigen Nachwendebau mit vielen Plätzen, heute, im Gegensatz zu gestern, leer. Die  Gerichte sind zwar einfach, aber phantasievoll zusammengestellt, wir sind zufrieden. Einmalig ist, dass wir bei einer so niedrigen Rechnung sowohl einen Gruß aus der Küche als auch einen Schnaps aufs Haus bekommen. </p>
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		<title>3. September: in den Böhmerwald und nach Regensburg</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 20:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grenzüberschreitung: mit der neuen Ilztalbahn und Bus zur tschechischen Grenze, Bahn nach Vimperk, von Lipka zurück über Passau nach Regensburg Bei der Ankunft in Passau haben wir einen Prospekt der Ilztalbahn entdeckt, die seit 16. Juli 2011 die stillgelegte Strecke &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/3-august-in-den-bohmerwald-und-nach-regensburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grenzüberschreitung: mit der neuen Ilztalbahn und Bus zur tschechischen Grenze, Bahn nach Vimperk, von Lipka zurück über Passau nach Regensburg</strong></p>
<p>Bei der Ankunft in Passau haben wir einen Prospekt der Ilztalbahn entdeckt, die seit 16. Juli 2011 die stillgelegte Strecke reaktiviert hat und am Wochenende fährt. Beim Studieren sehen wir, dass das der gesuchte Ausflug in die <strong>Tschechei</strong> ist: mit der Bahn bis Waldkirchen, mit dem Bus an die Grenze nach <strong>Nové Údolí</strong>, dann weiter mit tschechischen Zügen, mit einem gemeinsamen Donau-Moldau-Ticket. Der Zug in Passau startet mit sechs Minuten Verspätung, das Füllen dauert lange, am Ende ist der Doppeltriebwagen komplett voll<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101147.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101147.jpg" alt="" title="DS101147" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4102" /></a> mit Fahrgästen und Fahrrädern. Der Zug dient als Lift: rauf in den Bayerischen Wald, und dann runter mit dem Fahrrad, das wird offenbar bestens angenommen, besonders bei dem heutigen Wetter, der Nebel hat sich gerade gelichtet. Die Auffahrt ist landschaftsnah, die eingleisige Strecke führt über die Donau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101138.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101138.jpg" alt="" title="DS101138" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4100" /></a> in Kurven durch Felseinschnitte, über kleine Brücken und Wiesen oder mitten durch dunkle Wälder, die Bahnhöfe zeugen von vergangenen Zeiten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101140.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101140.jpg" alt="" title="DS101140" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4101" /></a> Durch die vielen Gäste steigt die Verspätung; der Bus wartet zwar, er kann aber nicht mehr aufholen, der tschechische Zug ist weg, es fährt nur stündlich einer, und das abwechselnd in die beiden Richtungen Winterberg oder Budweis über den Moldau-Stausee und Krumau. Dadurch haben wir Zeit, die Installationen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101163.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101163.jpg" alt="" title="DS101163" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4104" /></a> auf tschechischer Seite zu betrachten. In dem kleinen Museum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101165.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101165.jpg" alt="" title="DS101165" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4105" /></a> im Eisenbahnwaggon treffen wir auf ein Plakat aus dem zweiten Weltkrieg, dessen Slogan<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101170AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101170AT.jpg" alt="" title="DS101170AT" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4106" /></a> &#8220;Räder müssen rollen für den Sieg&#8221; wir in Fritzlar überpinselt am Bahnhofsgebäude gefunden hatten. Wir finden eine Wanderkarte, die ganze Gegend in 1:75000 hochdetailliert für 3,29 €. Jetzt lässt sichs planen, direkt von der Grenze sind die Strecken zu anderen Bahnhöfen zu aufwendig, das entscheidet über die Richtung: der nächste Zug fährt Richtung Prachatice, wir steigen in Volary um nach <strong>Vimperk</strong>. Die kleinen Triebwagen sind ähnlich modern wie die deutschen, auf der offensichtlich belebteren Strecke nach Budweis fahren sogar Doppelstockwagen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101176DAL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101176DAL.jpg" alt="" title="DS101176DAL" width="280" height="122" class="alignleft size-full wp-image-4107" /></a> Die böhmische Seite des Waldes ist also bahnmäßig viel besser erschlossen als die deutsche, die Linien sind gut vernetzt. Geschwindigkeitsrekorde sind allerdings nicht zu erwarten, dafür Fahrten durch einsame<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101171.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101171.jpg" alt="" title="DS101171" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4108" /></a> Hochmoore und Ausblicke;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101186.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101186.jpg" alt="" title="DS101186" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4109" /></a> unser höchster Bahnhof ist Kubova Hut&#8217; mit 995m, wahrscheinlich der höchste unseres Reisejahres, allerdings nicht in Deutschland und außerhalb der Bahncard 100. Die Schienen sind weniger komfortabel, sie sind geschraubt und entsprechend rumpeln die Stöße. Es ist ein Erlebnis, Deutsch klappt gleich hinter der Grenze nur noch selten, Englisch besser, in Euro rechnet allerdings jeder um, und Speisekarten sind dafür meist in Deutsch. Zuerst haben wir eine Bergtour Kubova Hut&#8217; nach Zaton über den Boubin mit 1362m ins Auge gefasst, das dürfte aber knapp werden und es gibt keine Einkehr. Wir specken ab und fahren weiter nach Vimberk. Hier gibts wenigstens einen Ort zu sehen, und wir haben die Wahl beim Rückweg nach Kubova Hut&#8217; oder kürzer nach Lipka. Vimberg hat ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert, es liegt malerisch oben am Berg, der Ort zieht sich aus dem Flusswinkel bis zum Schloss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101188.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101188.jpg" alt="" title="DS101188" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4110" /></a> Schönheiten im deutschen Sinne sind hier nicht zu erwarten, das Ortsumfeld zeigt etliche Plattenbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101190.jpg" alt="" title="DS101190" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4111" /></a> alte Garagen und unrenovierte Häuser, auch die teilweise ganz schöne Altstadt ist nur stellenweise saniert. Hier gibts eben kein Westdeutschland oder Solidaritätszuschlag, nur EU-Infrastrukturmittel für Bahnhöfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101191.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101191.jpg" alt="" title="DS101191" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4112" /></a> und Straßen. Die Wanderwege in der Karte sind bestens zu finden, die Farbmarkierungen einfach, eindeutig und gut zu finden. So kommen wir locker durch Vimberk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101195.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101195.jpg" alt="" title="DS101195" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4114" /></a> und finden gleich ein Lokal zum Einkehren, Bier, Wein, Linsensuppe und Apfelstrudel zu tschechischen Preisen, guter Einstieg. Es geht bergauf,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101201.jpg" alt="" title="DS101201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4113" /></a> wir bekommen einen super Blick auf Vimperk und wandern durch Wald, Feld und einen kleinen Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101213.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101213.jpg" alt="" title="DS101213" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4115" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101215.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101215.jpg" alt="" title="DS101215" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4116" /></a> mit oftmals schönen Panoramen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101216.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101216.jpg" alt="" title="DS101216" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4117" /></a> und noch besserem Wetter gemütlich nach <strong>Lipka</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101221.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101221.jpg" alt="" title="DS101221" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4118" /></a> Dort reichts für ein Getränk, dann fährt der Zug pünktlich zurück. Diesmal ist es ein ganz alter Triebwagen, der an unsere früheren Schienenbusse erinnert, funktioniert aber und hat was nostalgisches.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101224.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101224.jpg" alt="" title="DS101224" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4119" /></a> Mit einmaligem Umsteigen kommen wir wieder an die Grenze, die eineinhalb Stunden bis zur Abfahrt des Busses nutzen wir zum einfachen tschechischen Abendessen im einzigen Gasthof, passt scho. Jetzt ist der Bus pünktlich und fast voll, wir fahren dem orangenen Sonnenuntergang durch den bayerischen Wald entgegen. In Waldkirchen am Bahnhof reichts zu einem kurzen Gespräch mit einem Mitglied des Betreibervereins. Die Kalkulation würde bisher super aufgehen, man sei überwältigt von der Nachfrage, der Morgenzug sei mit den Anschlüssen noch ein Problem, besonders wenn wie bei uns heute eine Gruppe von 80 Leuten angemeldet ist, dazu die vielen Fahrräder. Das will man noch verbessern. Wir finden solche Initiativen äußerst begrüßenswert, zumal sich dem Ausflügler auf tschechischer Seite ein vollständiges Bahn-Netz mit jeder Menge Wanderwegen bietet. Bei der Bahnfahrt wird es komplett dunkel. In Passau treffen wir zusammen mit einem Dampf-Sonderzug<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101238.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101238.jpg" alt="" title="DS101238" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4120" /></a> ein, sammeln unser Gepäck ein und fahren eine halbe Stunde später weiter nach <strong>Regensburg</strong>, wo wir heute übernachten. Wir haben ein Hotel direkt am Dom in alten Häusern gefunden. Wir blicken aus dem Fenster im vierten Stock frontal auf das Domportal mit den Türmen, unter uns der Platz voll mit Cafés, alles belebt. Da setzen wir uns noch bis nach Mitternacht dazu.</p>
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		<title>30. Juli: nach Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach Freiburg über Baden-Baden: Neo Rauch im Museum Frieder Burda Ich wache früh auf, das liegt wohl an der Riesling-Säure von gestern. Ich nutze die Gelegenheit und sehe mich draußen um. Der kleine Ort hat eine Gemeindeverwaltung, eine Schule, eine &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/01/30-juli-nach-freiburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Freiburg über Baden-Baden: Neo Rauch im Museum Frieder Burda</strong></p>
<p>Ich wache früh auf, das liegt wohl an der Riesling-Säure von gestern. Ich nutze die Gelegenheit und sehe mich draußen um.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99232DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99232DA.jpg" alt="" title="DSC99232DA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3670" /></a> Der kleine Ort hat eine Gemeindeverwaltung, eine Schule, eine Bäckerei und eine Bushaltestelle. Wir haben die Abfahrt von hier noch gar nicht organisiert, und gestern abend ist mir aufgefallen, dass meine Organisation via Smartphone oder Internet nicht sinnvoll funktioniert: Der Datenempfang per französischem Netz ist äußerst schlecht, und der Auslandstarif wäre zum Rumsuchen zu teuer. Das hätten wir besser zu Hause vorbereiten sollen. An der Bushaltestelle finde ich immerhin den Fahrplan, es gibt täglich außer Sonntags Busse nach Wissembourg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99237A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99237A-300x144.jpg" alt="" title="DSC99237A" width="300" height="144" class="alignright size-medium wp-image-3672" /></a> die am Samstag vormittag sind allerdings Rufbusse. Ich notiere die Nummer, und als Marlis aufgestanden ist, rufe ich an. Pech, hier muss man am Vortag bis 17 Uhr reservieren. Also fragen wir im Hotel nach einer Lösung: die Chefin spricht sofort mit dem Koch, der fährt uns, und nimmt nicht einmal ein Fahrgeld an, wir sind sehr angetan bei dieser Hilfsbereitschaft. Und es passt wunderbar: zehn Minuten später geht der nächste Zug, und mit viermal Umsteigen und einmal Schienenersatzverkehr kommen wir reibungslos mittags im Museum Frieder Burda<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99248.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99248.jpg" alt="" title="DSC99248" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3673" /></a> in <strong>Baden-Baden</strong> an. Als wir gestern abend von der Besuchsabsicht erzählt haben, bot uns doch tatsächlich jemand zwei Eintrittsgutscheine an, so dass wir heute nur den Audioguide zahlen müssen, den wir für Neo Rauch auch brauchen. Wir haben schon Bilder von ihm gesehen, aber hier wird uns die Komplexität erst klar. Im Film erlebt man Rauch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99251PT1.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99251PT1.jpg" alt="" title="DSC99251PT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3675" /></a> als einen sehr nachdenklichen Künstler, der aus seiner Leipziger Ausbildung in den letzten zehn DDR-Jahren einen ganz eigenen Stil entwickelt. Der Audioguide gibt einige Deutungen, öfters wir finden noch andere. Rauch selbst lässt die Interpretation offen, so wie wir es verstanden haben, lässt er sich ähnlich wie die Surrealisten inspirieren.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99250.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99250.jpg" alt="" title="DSC99250" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3676" /></a> Nach dieser interessanten, anstrengenden Ausstellung entspannen wir uns bei exquisitem Kuchen im Café König und sehen uns kurz im belebten Baden-Baden um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99255.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99255.jpg" alt="" title="DSC99255" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3677" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99256AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99256AT.jpg" alt="" title="DSC99256AT" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3678" /></a> bevor wir nach Freiburg weiterfahren. Hier ist in den letzten Geschäftsstunden des Samstag ähnlich viel los, als wir quer durch die Innenstadt zu unserem Hotel gehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99266.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99266.jpg" alt="" title="DSC99266" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3679" /></a> Für <strong>Freiburg</strong> finden wir einige gastronomische Empfehlungen auf der Seite des Freiburger Slowfood-Conviviums, sogar welche, die für uns einfach erreichbar sind. Wir laufen ein Stück an der Dreisam entlang, die mit Randwegen und grünen Böschungen durch Freiburg fließt, gesäumt von den beiden Fahrtrichtungen der Bundesstraße 31 aus dem Schwarzwald zur Autobahn. Die Stadt fällt hier unten im Tal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99268L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99268L.jpg" alt="" title="DSC99268L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3680" /></a> nur durch die vielen drüberführenden Brücken auf. Wir kehren am Ufer ein und kommen mit einer Familie am Nachbartisch in Kontakt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99276AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99276AL.jpg" alt="" title="DSC99276AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3681" /></a> der kleine Sohn zeichnet doch tatsächlich ICEs, da bekommt er natürlich unsere Projekt-Postkarte, wir amüsieren uns alle bestens. Im voll besetzten Kartoffelhaus wird originell und günstig, aber mit hohem Anspruch an die Qualität der Produkte gekocht, wir sind sehr zufrieden. Der Rückweg führt über den Augustinerplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99283.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99283.jpg" alt="" title="DSC99283" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3682" /></a> offensichtlich abendlicher Treffpunkt, und an der historischen Buchhandlung Wetzstein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99286LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99286LA.jpg" alt="" title="DSC99286LA" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3683" /></a> vorbei. Zurück im Hotel bin ich gleich müde, der übliche Textrückstand am Anfang eines Reiseabschnitts entsteht wieder, morgen beginnt das Aufholen.</p>
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		<title>29. Juli: nach Climbach(Elsass)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<category><![CDATA[SüdWest]]></category>

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		<description><![CDATA[Drachenbronn: Slowfood-Essen im Bauernhof, Hotel in Climbach Am späten Nachmittag starten wir im Rheinland-Pfalz-Takt über Neustadt und Landau nach Wissembourg, dem französischen Grenzort von der Pfalz zum Elsass. Dort werden wir schon erwartet, wir starten zu einer Veranstaltung von Slowfood-Pfalz &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/01/29-juli-nach-climbachelsass/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drachenbronn: Slowfood-Essen im Bauernhof, Hotel in Climbach</strong></p>
<p>Am späten Nachmittag starten wir im Rheinland-Pfalz-Takt über Neustadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99198LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99198LA.jpg" alt="" title="DSC99198LA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3659" /></a> und Landau nach <strong>Wissembourg</strong>, dem französischen Grenzort von der Pfalz zum Elsass. Dort werden wir schon erwartet, wir starten zu einer Veranstaltung von Slowfood-Pfalz in Frankreich. In <strong>Climbach</strong> laden wir im Hotel unser Gepäck ab und treffen uns bei den Organisatoren in <strong>Drachenbronn</strong>. Von dort starten wir gemeinsam<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99199A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99199A.jpg" alt="" title="DSC99199A" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3660" /></a> zur &#8220;Ferme Auberge du Moulin des sept Fontaines&#8221;, einem in einem saftigen Tal gelegenen und von Wald umgebenen Bauernhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99200.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99200.jpg" alt="" title="DSC99200" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3661" /></a> der außerdem mit eigenen und regionalen Produkten eine Gastwirtschaft betreibt und Gästezimmer anbietet. Hier sieht alles so richtig eingelebt aus, Kaninchenställe,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99202.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99202.jpg" alt="" title="DSC99202" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3662" /></a> alte Wandabbildungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99204AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99204AL.jpg" alt="" title="DSC99204AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3663" /></a> Der Rest der Gruppe trifft ein und für uns ist eine alte niedrige Stube im Bauernhaus gedeckt, in die wir geradeso hineinpassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99207.jpg" alt="" title="DSC99207" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3664" /></a> es erinnert mich an alte WG-Zeiten in Darmstadt. Das Wetter sieht noch sonnig aus, der Überblick fehlt in dieser Tallage jedoch. Später zeigt sich, dass wir drinnen besser sitzen: Zur niedrigen Temperatur gesellt sich ein kräftiger Platzregen. Es gibt einfaches bäuerliches Essen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99211.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99211.jpg" alt="" title="DSC99211" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3665" /></a> Die Speisekarte ist farbig gestaltet, das dient aber nur dazu, zwischen eigenen, regionalen und Handelsprodukten zu unterscheiden, typisch französisches Design. Wir können wählen zwischen zwei sehr preiswerten Menüs und einigem anderen bis zum ausgewachsenen Steak. Dazu gibts regionale Weine, auch die offenen sind bestens trinkbar. Elsass-typisch ist ordentlich Säure vorhanden, allerdings gut eingebunden. Die Organisation klappt ausgesprochen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99216.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99216.jpg" alt="" title="DSC99216" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3666" /></a> gut, ohne Schnickschnack und Deko wird auf netten Tellern mit Bauernmotiven serviert. Das Essen selbst erweist sich als vorzüglich: der Salat genial angemacht, gut durchgezogener weißer Käse, die Entenkeule saftig, zart und dennoch kross, die Bratkartoffeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99227F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99227F.jpg" alt="" title="DSC99227F" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3668" /></a> und die Pommes frites echt hausgemacht und in Optik und Geschmack einmalig, ich lade mehrmals nach. Zum Nachtisch gibts ein kräftig alkoholisches Sorbet aroseé. Den Regenguss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99222T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99222T.jpg" alt="" title="DSC99222T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3667" /></a> hören wir in der warmen Stube kräftig trommeln. Gegen Mitternacht brechen alle auf, wir finden ein Auto, das den kleinen Umweg über Climbach fährt, sonst wären wir gut eine Stunde durch den nächtlichen Wald gewandert, wir hatten uns vorsichtshalber mit Stirnlampe und Navi vorbereitet. Dort angekommen, schlafe ich nach dem guten Essen gleich ein.</p>
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		<title>6. Juni: Bad Reichenhall und Salzburg</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 09:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbad]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurpark Bad Reichenhall (Ziel: Angelika), Ausflug nach Salzburg Das Wetter ist heute etwas bewölkter, aber noch genauso warm. Wir besuchen zunächst den Kurpark von Bad Reichenhall. Hierhin hat uns Marlis&#8217; Schwester Angelika geschickt, speziell hat sie das Gradierwerk genannt. Der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/09/6-juni-bad-reichenhall-und-salzburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurpark Bad Reichenhall (Ziel: Angelika), Ausflug nach Salzburg</strong></p>
<p>Das Wetter ist heute etwas bewölkter, aber noch genauso warm. Wir besuchen zunächst den Kurpark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96651.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96651.jpg" alt="" title="DSC96651" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3155" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96652.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96652.jpg" alt="" title="DSC96652" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3156" /></a> von Bad Reichenhall. Hierhin hat uns Marlis&#8217; Schwester Angelika geschickt, speziell hat sie das Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96656PA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96656PA.jpg" alt="" title="DSC96656PA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3157" /></a> genannt. Der Kurpark ist keine besonders große, aber eine sehr gepflegte Anlage aus dem 19. Jahrhundert mit alten Bäumen und geordnetem Grundriss, sogar Palmen in Kübeln kommen vor. Wir laufen durch die imposant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96662LP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96662LP.jpg" alt="" title="DSC96662LP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3158" /></a> große Wandelhalle mit dem dominierendem Trinkbrunnen und einer Konzerthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96665.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96665.jpg" alt="" title="DSC96665" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3159" /></a> der Reichenhaller Philharmoniker sowie einer Konzertmuschel draußen. Das Gelände wird weiterhin gesäumt vom Königlichen Kurhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96669PA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96669PA.jpg" alt="" title="DSC96669PA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3160" /></a> und dem Kurmittelhaus &#8220;der Moderne&#8221;, 1928 im späten Jugendstil anstelle eines Grandhotels errichtet. An der anderen Seite steht das Gradierwerk. Bis zum 19. Jahrhundert beherrschten hier 720 m lange Gradierwerke das Ortsbild, die der Salzkonzentration dienten, so dass die nachfolgende Salzsiederei weniger energieaufwendig betrieben werden konnte. Die damals schon vorhandenen Kurgäste entdeckten das Werk 1846 als überdachten Spazierweg und auch die heilende Wirkung. Als dann durch neue Verfahren das Gradierwerk zur Salzgewinnung überflüssig wurde, entstand 1864 ein kleineres für den Kurbetrieb, das im 1910 mit tragendem Außengerüst aus Betonpfeilern erneuert wurde, ein interessantes Bauwerk. Auf dem Weg zum Bahnhof gehen wir durch aufgeräumte, ruhige Straßen mit großen Villen.<br />
Mittags fahren wir nach <strong>Salzburg</strong> und landen am Hauptbahnhof, der gerade komplett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96691A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96691A.jpg" alt="" title="DSC96691A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3161" /></a> umgebaut wird. Wir starten ausnahmsweise<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96699A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96699A.jpg" alt="" title="DSC96699A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3162" /></a> mit einer Stadtrundfahrt. Diese wird in für Deutsche ungewohnter Art organisiert: Das Unternehmen hat große und kleine Busse und führt verschiedene Touren durch, zu angegebenen Zeiten. Für alles werden Tickets verkauft, man wartet, bis Verkäufer und anwesende Fahrer anhand der verkauften Tickets und Rücksprache mit Bussen unterwegs festlegen, wer mit welchem Bus die jeweilige Tour macht. Da wohl auch auf möglichst volle Busse geachtet wird, kann es auch schon mal 15 Minuten Verspätung geben. Also alles voll dynamisch improvisiert.<br />
Wir fahren um den Mirabellgarten, durch die Altstadt mit Blick auf Mozarts Geburtshaus in der Fußgängerzone Getreidegasse, blicken auf den Mönchberg oberhalb der Altstadt mit Aufzug, passieren unterhalb die Pferdeschämme und das Festspielhaus mit drei großen Sälen, blicken Richtung Dom und St. Peter und fahren durch das Neutor, eigentlich ein Tunnel durch den Mönchsberg, zum Schloss Leopoldskron<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96708.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96708.jpg" alt="" title="DSC96708" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3163" /></a> am künstlichen See, jetzt amerikanisches Tagungshaus. In Salzburg hat alles seinen Ursprung im Salzreichtum und der von Kaisern unabhängigen Herrschaft der Fürstbischöfe, &#8220;der größten Filiale des Vatikans nördlich der Alpen&#8221;, wie der Führer sagt.<br />
Wir haben nur die kurze Rundfahrt gebucht, andere im Bus die lange. Wir werden gefragt, ob wir die lange mitmachen wollen, alle stimmen zu, der Fahrer erspart so allen die Zwischendurch-Rückfahrt in die Stadt und wir sehen noch das Jagdschloss Hellbrunn mit Park. Zwischen allen Sehenswürdigkeiten thront mittendrin die weiße Festung Hohensalzburg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96712.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96712.jpg" alt="" title="DSC96712" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3164" /></a> unübersehbar auf ihrem Hügel. Wir passieren das Kapuzinerkloster auf einer anderen Hügelecke, bevor wir am Mozart-Museum aussteigen und direkt über den Makart-Steg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96729.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96729.jpg" alt="" title="DSC96729" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3165" /></a> in die Altstadt gehen. Die Fußgängerzone ist malerisch barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96736.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96736.jpg" alt="" title="DSC96736" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3166" /></a> die Kettenläden durch Anpassung der Schilder bestens getarnt. An der Pferdeschwämme<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96742.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96742.jpg" alt="" title="DSC96742" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3167" /></a> neben dem Neutor finden wir etwas versteckt das Café Niemetz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96747.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96747.jpg" alt="" title="DSC96747" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3168" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96761.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96761.jpg" alt="" title="DSC96761" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3169" /></a> wo wir einkehren. Wir werfen noch einen Blick in die Kollegienkirche, die Franziskanerkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96763.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96763.jpg" alt="" title="DSC96763" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3170" /></a> und den Dom und gehen durch die mit Souvenir- und Touristenläden gespickte Goldgasse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96771.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96771.jpg" alt="" title="DSC96771" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3171" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96775.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96775.jpg" alt="" title="DSC96775" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3172" /></a> und den schön bepflanzten, barocken Mirabellgarten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96785.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96785.jpg" alt="" title="DSC96785" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3173" /></a> zurück zum Bahnhof. Der Eindruck von Salzburg ist zwiespältig: Die Stadt ist spektakulär eingerahmt von Bergen, die Salzach fließt mittendurch, alles ist kompakt und vom Barock und dem Tourismus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96783AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96783AT.jpg" alt="" title="DSC96783AT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3174" /></a> beherrscht. Mir ist das ganze zu lieblich und übertrieben und auch teilweise ein Sammelsurium. Der kurze Eindruck reicht, länger muss ich hier nicht hin. In Bad Reichenhall essen wir noch eine Kleinigkeit, dann packen wir alles um für die morgen geplante Bergtour und gehen, um entsprechend früh starten zu können, auch mal früher ins Bett.</p>
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		<title>3. Juni: über Schaffhausen nach Augsburg</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/04/3-juni-uber-schaffhausen-nach-augsburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg</strong></p>
<p>Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat uns wärmstens die Schiffsfahrt nach <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg" alt="" title="DSC96316L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3054" /></a> über <strong>Untersee</strong> und Rhein empfohlen, das war immer ein Tagesausflug mit der Oma. Wir beobachten die vielen Sportboote,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg" alt="" title="DSC96331" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3055" /></a> die ablegen, die Segler auf dem See, den auslaufenden Katamaran nach Friedrichshafen und unser Schiff beim Einlaufen. Viele Gäste warten, das Schweizer Schiff läuft pünktlich aus und pendelt zwischen dem deutschen Nord- und dem Schweizer Südufer hin und her. Alles lässt sich aus nächster Nähe beobachten. Erst kommt ein schmalerer Flussbereich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg" alt="" title="DSC96337" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3056" /></a> der Rhein zwischen dem Bodensee und dem Untersee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg" alt="" title="DSC96338" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3057" /></a> der hier durch Konstanz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg" alt="" title="DSC96343" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3058" /></a> fließt. Auf dem Untersee laufen wir auch die Insel Reichenau an. Kiesbänke und Schilfflächen mit Vögeln sind zu sehen, Ruderer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg" alt="" title="DSC96353A" width="280" height="99" class="alignright size-full wp-image-3059" /></a> Segelboote, Motorboote.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg" alt="" title="DSC96366AT" width="227" height="280" class="alignright size-full wp-image-3073" /></a> Besonders fallen lange flache Kähne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg" alt="" title="DSC96392AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3061" /></a> die Gondeln ähnlich sehen, auf, wahrscheinlich spezielle Flachwasserboote im Bodensee, die sogar ohne Motor stehend mit einer langen Stange wie Gondeln vorwärts gestakt werden. Nach dem Untersee beginnt der Rhein sehr breit,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg" alt="" title="DSC96381T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3062" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg" alt="" title="DSC96384" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3063" /></a> nach Öhningen wird er schmal. In einigen Passagen scheint die Navigation<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg" alt="" title="DSC96404" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3064" /></a> schwierig zu sein, es wird im Zickzack hautnah entlang dicker Markierungspfosten gefahren, und auf der Brücke schauen der Steuermann und noch zwei Offizielle angestrengt nach vorn. Manche An- und Ablegevorgänge sind mit komplizierten Wendemanövern verbunden. Wir haben gelesen, dass der Wasserstand erst seit gestern zum Befahren der ganzen Strecke reicht. Wenn die Sonne scheint, ist es richtig warm, dann mal wieder bedeckt, windig und jackenkühl. Besonders malerisch ist die geschlossene Holzbrücke zwischen Diessenhofen und Gailingen. Danach sind lange Abschnitte komplett grün,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg" alt="" title="DSC96403F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3065" /></a> die Bäume hängen übers Wasser, die machmal recht hohen Uferhänge bewaldet. Zwischendrin steht auch mal eine einsame Villa am Ufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg" alt="" title="DSC96416" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3066" /></a> oder im Hang, und Weinbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg" alt="" title="DSC96418" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3067" /></a> ist auch vertreten. Die Schweizer bemühen sich um einwandfreien Service; bei dem aktuell ungünstigen Euro-Kurs sind die Preise allerdings gesalzen. Straßen, Schiff und Anlegestellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg" alt="" title="DSC96407" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3068" /></a> sind voll mit Fahrradfahrern, man nutzt das lange Wochenende für Bodenseeumrundungen und ähnliche Touren. Mit <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg" alt="" title="DSC96419" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3070" /></a> erreichen wir die zweite Auslandsstation: nach Polen die Schweiz. In Schaffhausen sind die Fußgängerbereiche voll.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg" alt="" title="DSC96424" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3071" /></a> Wir können gemütlich durchrollen, uns an frühere Aufenthalte erinnern und uns bekannte Bäcker anlaufen, bevor eine Stunde später der IRE nach Ulm startet. Seit dem Nachmittag kommt die Sonne kaum mehr durch. Wir fahren teilweise ganz dicht am Überlinger See entlang und biegen in Friedrichshafen nach Norden Richtung Ulm ab. Mit leichter Verspätung geht es in Ulm weiter nach <strong>Augsburg</strong>. Dort legen wir in einem teuren Hotel in einem runden Hochhaus am Kongresszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg" alt="" title="DSC96444" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3076" /></a>  im siebten Stock mit Balkon<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg" alt="" title="DSC96446LA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3077" /></a> und Fernblick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg" alt="" title="DSC96450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3078" /></a> einen Zwischenstopp ein, der Wochenendtarif macht es bezahlbar. Die Straßenbahn fährt hier in kundenfreundlichem Takt: am Werktag alle fünf, am Wochenende alle zehn und abends bis Mitternacht alle 15 Minuten. Die Lokal-Empfehlungen begeistern uns nicht. Wir landen in einem Café auf dem schönen großen Rathausplatz mit Blick auf das imposante Renaissance-Rathaus mit Perlachturm. Die Innenstadt ist sehr belebt, es gibt viele Kneipen. Uns langts für heute, morgen sehen wir noch mehr an, bevor wir weiterfahren. </p>
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		<title>5. Mai: Von Usedom über Polen nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/06/5-mai-von-usedom-uber-polen-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee</strong></p>
<p>Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee gebucht. Schon fertig gepackt geht das Frühstück nahtlos in ein Gespräch mit der Reporterin des &#8220;Usedomer Kurier&#8221; über, die uns fürs Foto anschließend auf den Bahnsteig begleitet. Wir fahren über Heringsdorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg" alt="" title="DSC94408" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2604" /></a> ans Ostende der Insel. Dieser letzte Bahnhof der UBB liegt in Polen, &#8220;Swinoujscie Centrum&#8221;, <strong>Swinemünde</strong>. Die Hafenstadt an der Oder-Ausfahrt und größte Stadt von Usedom ist seit 2007 mit der UBB erreichbar. Im Grenzbereich gibt es einen Kilometer Flohmarkt, den wir uns ersparen. In der Stadt wird viel gebaut: Straßen, Gehwege und Plätze werden modernisiert, Häuserlücken mit modernen Bauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg" alt="" title="DSC94417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2605" /></a> geschlossen. In den Randbezirken stehen einige stattliche ältere Bauten, im kriegszerstörten Zentrum am Hafen sind  einzelne original, die meisten einfacher<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg" alt="" title="DSC94436" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2609" /></a> wieder aufgebaut. Zwischendurch sieht man kleinere Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg" alt="" title="DSC94431" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2606" /></a> in allen Renovierungszuständen. Die Geschäfte sind eher klein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg" alt="" title="DSC94434" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2608" /></a> und bunt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg" alt="" title="DSC94426" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2607" /></a> dazwischen größere Supermärkte. Malerisch ist dieses Zentrum nicht, aber doch in gutem und sich laufend verbesserndem Zustand. Wir erreichen die zwei Hafenbecken der Swine und erhaschen einen Blick in die großen Parks Richtung Ostsee. Zum Kurviertel und Ostseestrand reicht die Zeit unseres Kurzausflugs nicht.<br />
Nach eineinhalb Stunden fahren wir drei Kilometer zurück zum Kontrastprogramm, dem <strong>Kaiserbad Ahlbeck</strong>. Hier wie überall an der Strecke der UBB fallen die gründlich modernisierten Bahnhofsgebäude und Gleisanlagen auf. Ahlbeck hat viele schöne Villen, die aufwendig renoviert sind. An der Ostseepromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg" alt="" title="DSC94440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2614" /></a> sind es große repräsentative Hotelbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg" alt="" title="DSC94447" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2615" /></a> die stark an Binz auf Rügen erinnern, nur sind sie nicht weiß, sondern pastellbunt, und die detailreichen Holzbalkone fehlen. Der gleichzeitige schicke Renovierungszustand auch der Straßen und der Strandpromenade wirkt etwas übertrieben und unnatürlich im Kontrast zur historischen Architektur. Da hat uns das gemütliche, unaufwendige in Loddin und Kölpinsee besser gefallen. Nach bewölktem Himmel am Vormittag ziehen die Wolken langsam ab. Auf dem Weg treffen wir auf die Buchhandlung Krüger, das ist die Frau von Herrn Krüger, den wir gestern in Loddin gesprochen haben, sie freut sich, als wir sie begrüßen. Nach einer Stunde fahren wir vom nächsten Bahnhof weiter. Wir passieren Kölpinsee, dort steht die Chefin unseres Hotels wie verabredet auf dem Bahnsteig und wir nehmen unser Gepäck auf. Toller Service, so können wir einfach weiterfahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg" alt="" title="DSC94450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2616" /></a> bis nach Stralsund, durch weite, von Baumreihen und Wäldchen gegliederte Felder und Wiesen mit Kühen, Raps und Löwenzahn.<br />
In Stralsund können wir uns im schon bekannten Bioladen im Bahnhof versorgen, bevor wir über Bergen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg" alt="" title="DSC94463" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2617" /></a> mit Bus nach Schaprode das Schiff nach <strong>Hiddensee</strong> besteigen. Dort eine Überraschung: Marlis trifft einen Bekannten aus einem Spaziergangsforschungs-Seminar wieder, Hans-Jürgen Driemel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg" alt="" title="DSC94473" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2618" /></a> der seine Frau, die während der Ausstellung ihrer Werke in Kloster anwesend ist, besucht. So erfahren wir gleich vieles über Landschaft und Orte der Insel von einem erfahrenen Inselbesucher. Die Fähre ist viel schneller als im Plan, um 20 Uhr sind wir im Hotel, dem 100 Jahre alten, engagiert geführten <a href="http://www.hotelgodewind.de/index.htm">Hotel Godewind</a>. Wir bekommen die Empfehlung, gleich noch auf dem Deich den Ort <strong>Vitte</strong> zu umrunden, das machen wir sofort. Die Küche wird solange offengehalten! Wir genießen das Flair<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg" alt="" title="DSC94482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2621" /></a> der Insel mit dem langen Sandstrand im Westen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg" alt="" title="DSC94485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2620" /></a> den Sonnenuntergang und viele reetgedeckte, höchstens zweistöckige Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg" alt="" title="DSC94489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2619" /></a> die sich hinter dem Deich ducken. Insgesamt erinnert diese autofreie Insel mehr an die autofreien ostfriesischen Inseln als an Rügen oder Usedom. Das meiste ist angenehm und nicht übertrieben renoviert, es gibt noch Verfallendes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg" alt="" title="DSC94501" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2622" /></a> und an die DDR-Zeiten erinnerndes zwischendrin. Insgesamt scheint alles nicht ganz so reglementiert und perfektioniert wie im Westen, sehr sympathisch. Wir essen gut, aber sparsamer als gestern in unserem Hotel, das sich als der Ortstreffpunkt herausstellt. Der Chef des Hauses erzählt uns seine und die Geschichte des Hauses, bei dem Engagement wundert uns der Erfolg des Hauses nicht.</p>
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