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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Zufall</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>31. Dezember: Silvester a la Bahn-Zeit-Reise</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im Hofgut Ruppertsberg, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2012/01/01/31-dezember-silvester-a-la-bahn-zeit-reise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim</strong></p>
<p>Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im <a href="http:///www.dashofgut.com/">Hofgut Ruppertsberg</a>, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die Weinstraße und in die Rheinebene im nächtlichen Leuchten.<br />
Letztes Jahr hatten wir recht spät gebucht, es hatte geklappt. Da hätten wir uns nicht drauf verlassen sollen: diesmal waren zwei Monate Vorlauf schon zu wenig. Dann dachten wir im Reisesinne nach, fanden am Ostrand von Bad Dürkheim ein neues Restaurant in einem Neubau, angeschlossen an ein Weingut, und kamen auf eine Nachtwanderung Richtung Ludwigshafen in den Jahreswechsel hinein, sozusagen eine Steigerung des Rundgangs vom letzten Jahr. Als dann doch die Zusage für Ruppertsberg kam, haben wir sie nicht mehr angenommen, unsere Idee gefiel uns besser.<br />
Die ganzen Tage davor und an Silvester sind die Wetteraussichten schlecht: meist regnet es, der Regenradar ist flächig blau. Im Reisejahr hat uns das nicht abgeschreckt, Kleidung und Ausrüstung sind optimiert, wir bleiben dabei.<br />
Ab 17 Uhr wird, wie immer etwas knapp, umgezogen und gepackt, etwas Erinnerung an die Reiseroutine ist noch da und wird – hoffentlich nachhaltig – aufgefrischt. Um 17:36 steigen wir am Pfalzbau in die Rhein-Haardt-Bahn, unsere historische Straßenbahnlinie, die ab Ludwigshafen-Oggersheim durchs freie Feld und die Weinberge nach Bad Dürkheim fährt. Am Depot Bad-Dürkheim-Ost steigen wir aus, es regnet, mit Schirm gehen wir die gut 500 Meter aus der Stadt raus zu der Weinbau-Siedlung am Neuberg, das neue rote Haus der &#8220;Vinothek und Restaurant Pauls&#8221; des <a href="http://www.castel-peter.de/">Weingutes Castel Peter</a> leuchtet uns entgegen. Wir sind angenehm überrascht: uns empfängt eine klare, ästhetisch gelungene Innenarchitektur mit einer hohen Vorhalle und zentraler Bar, in der auch die Weine präsentiert werden. Dahinter sind die Funktionsräume, auf denen der Haupt-Gastraum als Empore mit Überblick angeordnet ist. Trotz Verzicht auf Vorhänge und Stoffmassen ist die Akustik angenehm, in die Balken der Decke wurden geschickt und unauffällig Akustik-Dämmelemente eingebaut. Der Service ist von Anfang bis Ende sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend, wir suchen uns drei Gänge aus, zu denen es Rehrücken als Gruß aus der Küche gibt. Pfälzische Küche wird auf der übersichtlichen, aber abwechslungsreichen Karte heute nicht präsentiert, würde auch nicht zum Anlass passen. Sicher sind nicht alle SlowFood-Kriterien erfüllt, die Regionalität stimmt hauptsächlich beim Wein. Wir sind jedenfalls von Qualität, Präsentation und Ambiente vollkommen überzeugt und damit nicht die Einzigen; kurz nach uns füllen sich langsam alle Tische. Wegen unserer Wanderung gehören wir zu den Ersten, die gehen: Um 21 Uhr starten wir in den Regen, dem ich allerdings nach Regenradar noch 15 Minuten gebe, danach haben wir vielleicht sogar bis zum Ende Ruhe. Und so kommts auch: Es wird weniger, nieselt in der nächsten halben Stunde noch öfters, dann wirds trocken und bleibt bedeckt. Es ist warm: wir hatten uns auf Kälte vorbereitet, am Ende laufen wir mit offener Jacke, sowieso handschuhfrei und schwitzen sogar. Unter den Wolken ist rundrum viel Licht: die umgebenden Dörfer leuchten, die Weinstraße und die Städte am Rhein sowieso. Das Licht gibt den Wolken Struktur, Windräder blinken als rote Punkte, Haardt und vielleicht sogar der Odenwald zeichnen sich am Horizont ab. Grandioser Überblick! Trotz Nässe und Dunkelheit erkennen wir die Wegspuren gut, das Auge gewöhnt sich an die Lichtverhältnisse, und wir können das umgebende Lichtschauspiel von unseren einsamen Feldwegen aus wunderbar genießen. Hin und wieder zieht mal das Lichtband einer Straßenbahn übers Feld, die Lichter von Autos und Autobahnen durchziehen die dunkle Umgebung. Der leuchtende Pylon der Ludwigshafener Hochstraßenbrücke am Horizont kommt verdächtig schnell näher und entpuppt sich als angestrahlter Kirchturm von Ellerstadt. Rückblickend im Westen zieht sich spitz ein kleines Lichtermeer in den Himmel; es könnte der Hang der Limburg hinter Bad Dürkheim sein. Die Stirnlampe kommt nur für den Blick auf die Karte oder an Abzweigungen zum Einsatz. Mit der topografischen 1:50.000-Karte komme ich wunderbar klar, markierte Wanderwege gibts in dieser untouristischen Fläche sowieso nicht, dafür genug ausgebaute Wirtschaftswege. Nicht immer ist es einfach, Autobahnen und Bahnstrecken zu überwinden, die Orientierung klappt aber bestens. In den Weinbergen sind die Wege gut begehbar, Richtung Rhein geht es dann in Acker- und Gemüsebau über, da wurde dann im Wortsinne &#8220;geackert&#8221;, die Wirtschaftswege sind unter Schlammschichten und Traktorspuren versteckt und mit Pfützen übersät. Ob wir uns da im Hellen überhaupt durchgetraut hätten? Wir sind offenbar auch die Einzigen, die sowas machen, schon erst recht in dieser Gegend. Vor Maxdorf treffen wir auf den einzigen Wald, auch dort sehen wir ohne Lampe und ohne Schnee genug. In Maxdorf-Süd treffen wir passend auf die Straßenbahn, lassen sie aber fahren, wir haben noch nicht genug. Entlang der Bahnschienen überwinden wir die Autobahnen und landen kurz vor Mitternacht in Ludwigshafen-Ruchheim, haben also die Stadt erreicht. Wir starten Richtung Ludwigshafen-Oggersheim, vielleicht reichts ja für die Bahn um 0:36, mit den weiteren sieben Kilometern bis an den Rhein wollen wir uns die Nacht auf jeden Fall nicht vertreiben. Um 0:00 sind wir zufällig in der Pfarrer-Friedrich-Straße, packen auf einem Mauerpfosten unsere Sektflasche aus und stoßen auf das neue Jahr an. Noch ist es sehr ruhig, einzelne Raketen fliegen durch die Umgebung, doch langsam öffnen sich die Häuser, und Kästen mit Feuerwerksbatterien werden mitten auf der Straße platziert, und wir sind mittendrin. Die nächste Viertelstunde knallt, kracht und leuchtet es rundum dicht und überall, es riecht zunehmend und wird diesig. Da haben wir doch zufällig einen tollen Ort für den Jahreswechsel getroffen, ganz anders als der Überblick von unserem Hochhaus. Wir kehren um, Oggersheim ist nach dieser &#8220;Verzögerung&#8221; nicht mehr zu schaffen, wir sind auch so mit unseren 14 Nachtkilometern hochzufrieden. Auf dem Weg zur Bahn prosten wir Anwohnern zu, dann kommt um 0:24 die recht leere Silvester-Zusatzbahn aus dem Dunkel, erst in der Innenstadt füllt sie sich mit jungen Leuten. Wir fahren bis zum Berliner Platz, um die Bescherung zu begutachten: alles übersät mit Raketenresten. Hier gings noch eher klassisch zu: Papiertürmchen und -fetzen, Raketenstiele, nicht der Overkill mit den automatischen Feuerwerksbatterien wie im Vorort, der professionellen Feuerwerken kaum nachstand. Am Kamin lassen wir den Tag mit dem Sektrest aus dem Rucksack ausklingen und sind noch von den Eindrücken unserer Wanderung ausgefüllt.<br />
PS: Fotos gibts keine. Wir hatten uns entschieden: entweder Wandern oder die Spiegelreflex mitnehmen und mit Stativ herumexperimentieren, um die vielen Lichtstimmungen passend einzufangen. Das hätte gedauert und der Wanderung einen anderen Charakter gegeben.</p>
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		<title>13.-15. Oktober: erste Reise danach</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 00:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fürstenfeldbruck und Ulm Anlässlich unseres Hochzeitstages probieren wir aus, wie es sich ohne Bahncard100 und ohne Ideengeber anfühlt, und wenn wir uns nichts besonderes vornehmen. Marlis kennt das optisch schöne, sprich modern und ohne Düdelei eingerichtete Hotel Fürstenfelder in Fürstenfeldbruck, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/16/13-15-oktober-erste-reise-danach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fürstenfeldbruck und Ulm</strong></p>
<p>Anlässlich unseres Hochzeitstages probieren wir aus, wie es sich ohne Bahncard100 und ohne Ideengeber anfühlt, und wenn wir uns nichts besonderes vornehmen. Marlis kennt das optisch schöne, sprich modern und ohne Düdelei eingerichtete Hotel Fürstenfelder in <strong>Fürstenfeldbruck</strong>, das hat sie sich ausgesucht. Wir fahren mit Fahrkarte und Bahncard50, den Zirkus mit den Sparpreisen geben wir uns nicht, danach suche ich erst gar nicht. Wir genießen die freie Zugwahl, auch wenn wir auf der Hinfahrt fast den gewählten Zug nehmen, mit Verlängerung zum Münchner Isartor und Einkäufen. Die Fahrt klappt übrigens hin und zurück wunderbar. In <strong>München</strong> nehmen wir ein Partner-Tagesticket; auch das hätten wir uns sparen können, hätte ich gleich beim Fahrkartenkauf Umweg über München-Isartor eingegeben, das hätte das gleiche gekostet wie die direkte Strecke via München-Pasing. Bei Fahrkarten gibt es eben mehr zu beachten und auch Gestaltungsmöglichkeiten, für die Geografie hilft die VCD-Fahrplankarte. Das Wetter erinnert an den Anfang des Reisejahres: knackig blauer Himmel, am Tag in der Sonne mit richtiger Kleidung angenehm, nachts Rauhreif, im wesentlichen abgespeckte Winter-Packliste. Das Gepäck ist leichter: kleine Kamera, kein Stativ, kein Fotodrucker, weniger Netzteile, auf den kleinen Computer will ich nicht verzichten. Ich nehme meinen schicken Arbeitsrucksack, Folge ist, dass wir nützliches wie Lampe und Schraubenzieher vermissen. Es lohnt sich also doch, die bewährte Checkliste weiter zu nutzen! In Fürstenfeldbruck essen wir zweimal wunderbar in den Gasthäusern im Klosterkomplex Fürstenfeld, dem etwas gehobenen Bio-Restaurant Fürstenfelder und dem deftig bayrischen, bestens geführten und organisierten Klosterstübl, von dem wir begeistert sind, nicht zuletzt wegen der hausgemachten Windbeutel und der Ammersee-Renke. Der ganze Klosterkomplex, 1267 von den Zisterziensern gegründet, Ende des 17. Jahrhunderts auf Veranlassung des Münchner Hofes in höfischem Prunk barock neu gebaut, 1803 säkularisiert, ist äußerst sehenswert, heute mit Polizeifachhochschule, Stadtmuseum, Veranstaltungszentrum, Klosterladen und der integrierten, mit der wuchtigen, 43m hohen Barockfassade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103858TLDP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103858TLDP.jpg" alt="" title="DS103858TLDP" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4810" /></a> dominierenden Klosterkirche. Die üppige Innenausstattung hat leichten Rokoko-Einfluss, die Asam-Brüder haben maßgeblich mitgewirkt. Wir lassen uns Zeit, machen einen Spaziergang durch das übersichtliche Zentrum Fürstenfeldbrucks und über die Wehre der Amper und ihrer Verzweigungen durch die Amperauen bis zur Bahnbrücke und zum Minigolfplatz. Eigentlich ist er seit zwei Wochen in der Woche geschlossen, was noch nicht allgemein bekannt ist. Die Betreiber sind jedoch mit Umbauarbeiten beschäftigt;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103851.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103851.jpg" alt="" title="DS103851" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4811" /></a> nach einem netten Schwätzchen bekommen wir alles Nötige und einen Besen für das Laub und dürfen dafür umsonst spielen, solange jemand da ist, wir schaffen eine komplette Runde, eine echt lustige Veranstaltung nach Jahrzehnten Minigolf-Abstinenz. So gehen wir den Tag locker an und haben etwas Zeit zum Lesen, es geht also auch gemütlich. In Fürstenfeldbruck wollen wir nicht mühsam nach weiteren möglichen Unternehmungen suchen, so kommt die Idee, einfach auf der Rückfahrt eine Unterbrechung einzulegen, eine Normalfahrkarte erlaubt das ja. Wir steuern also Ulm an, noch nie richtig angesehen und im Reisejahr nur zum Umsteigen genutzt. In Pasing auf dem Bahnsteig wieder ein Zufallstreffen: Daumanns aus Ludwigshafen stehen da, Rückfahrt aus dem Urlaub in Murnau mit Essen im Sternen in Seehausen, unser Aufenthalt im Reisejahr lässt grüßen. In <strong>Ulm</strong> gleich das Gepäck ins Schließfach, wie immer reicht ein Großes. Ulm macht uns viel mehr Spaß als erwartet: kompakte volle Fußgängerzone direkt ab Bahnhof mit schönen Geschäften, die Ulmer Neue Mitte mit dem neuen Museum Weishaupt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103903.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103903.jpg" alt="" title="DS103903" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4815" /></a> – allerdings ohne Besuch -, Abschluss im zwar nicht lupenrein alten, aber malerischen und winkligen Gerberviertel mit vielen vollen Kneipen um das Flüsschen Blau, das hier mit zwei Armen mündet. Wir essen zünftig Schwäbisch im Zunfthaus der Schiffleute. Mittendrin liegt der Besuch des Ulmer Münsters,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103876.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103876.jpg" alt="" title="DS103876" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4812" /></a> dessen spektakuläre Daten uns erst vor Ort klar werden: höchster Kirchturm der Welt mit 161 Metern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103881.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103881.jpg" alt="" title="DS103881" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4813" /></a> höchste Aussichtsplattform nach 768 Stufen auf 141 Metern, zwar gotisch,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103889.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103889.jpg" alt="" title="DS103889" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4816" /></a> aber nach dem Geldmangel im 16. Jahrhundert 300 Jahre Baupause bis 1843. Der Turm wird 1890 fertig, 10 Jahre nach dem Turm des gotischen Kölner Domes mit ähnlicher Baugeschichte, der &#8220;nur&#8221; 157 Meter hoch ist mit Plattform auf 97 Metern. Die engen Wendeltreppen sind voll in den Bau integriert, ab der ersten Plattform laufen vier Treppen außen luftig an den Turmecken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103909.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103909.jpg" alt="" title="DS103909" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4814" /></a> ab der zweiten Plattform in der offenen Mitte der Spitze, bis diese so schmal wird, dass die Plattform kommen muss. Der Aufstieg ist ein echtes Abenteuer auch für uns Hochhausbewohner, der Blick auf die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103905TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103905TL.jpg" alt="" title="DS103905TL" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4817" /></a> Donau noch schöner als unser Rheinblick. Und: oben entdeckt Marlis im Südsüdosten tatsächlich schemenhaft die Alpen, also die Zugspitzgegend in etwa 130 km Entfernung, was nur selten im Jahr möglich ist, ich sichere die Erkenntnis mit dem zuvor neu erstandenen Fernglas, das den auf der letzten Fähre von Hiddensee versehentlich entsorgten schrottreifen Vorgänger ersetzt. Begeistert über den Ulmer Zwischenhalt – man hat ja was gelernt im Reisejahr &#8211; fahren wir zurück nach Ludwigshafen.</p>
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		<title>26. September: über Senftenberg zurück</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/26/26-september-uber-senftenberg-zuruck/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 18:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Senftenberg: zweieinhalb Stunden Rundgang und Spurensuche (Ziel von mir), Rückfahrt nach Ludwigshafen Morgens verabschieden wir uns im Hotel. Das Zimmer war etwas größer als die einfachsten, aber nicht besonders ausgestattet, der Preis war im Vergleich hoch, das Frühstück ok, aber &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/26/26-september-uber-senftenberg-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Senftenberg: zweieinhalb Stunden Rundgang und Spurensuche (Ziel von mir), Rückfahrt nach Ludwigshafen</strong></p>
<p>Morgens verabschieden wir uns im Hotel. Das Zimmer war etwas größer als die einfachsten, aber nicht besonders ausgestattet, der Preis war im Vergleich hoch, das Frühstück ok, aber nichts besonderes, höchstens die Spreewaldgurken und der Kürbis. Auch die Bedienung ist hier etwas rustikaler. Marlis sagt das dem Hotelier, der reagiert etwas ungehalten und arrogant; seine Argumente gelten für andere, preiswertere Gegenden viel stärker. Aber Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, offensichtlich – wir haben es erlebt – ist der Spreewald sehr beliebt, und das Hotel liegt an der Anfahrtstraße zu den Kahnhäfen ganz in der Nähe der Parkplätze, also extrem günstig. Als wir dann gehen, merkt der Hotelier, das er wohl etwas übertrieben hat, und schenkt uns eine Packung Spreewaldgurken, immerhin!<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102877L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102877L.jpg" alt="" title="DS102877L" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4565" /></a> Heute ist es warm, der Himmel blau, so kommen wir nach Senftenberg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102907.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102907.jpg" alt="" title="DS102907" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4575" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102878.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102878.jpg" alt="" title="DS102878" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4566" /></a> ein Ziel von mir, der zweite Ort, wo ich nach der Wende eine komplette Datenverarbeitung in einem Getränkebetrieb installiert habe. Heute morgen habe ich recherchiert und bin auf eine Seite mit den Getränkekombinaten in der Gegend gestoßen: VEB Getränkekombinat Cottbus, darin VEB Getränke Senftenberg, Betriebsteil I Abfüllbetrieb Spremberger Str. 15, und Betriebsteil II alkoholfreie Getränke Briesker Str. 15 (vormals A. Braunwarth &#038; Sohn KG, Fabrik alkoholfreier Getränke und Biergroßhandlung, 1976 enteignet). Der zweite Teil kommt mir bekannter vor, auf dem Stadtplan hatte ich die Straße schon vorher ins Auge gefasst, auch der Name Braunwarth könnte der der Inhaber nach der Wende gewesen sein. Damals war Senftenberg vom Braunkohleabbau in der DDR geprägt und schwer dreckig; anderes habe ich nicht mitbekommen. Beim Recherchieren bin ich auf viele neue Aspekte gestoßen, das fließt in den folgenden Bericht ein. Der Bahnhof ist groß und behindertengerecht, aber komplett leer, dafür ist davor ein Servicestore, der auch ganz offiziell Gepäckaufbewahrung macht. Als erstes suchen wir den Betriebsteil I auf. Dort erkennen wir gleich einen Hof voll Getränkekisten und ein modernes Gebäude, Getränkefachgroßhandel Schenker. Die Dame an der Pforte kann uns einiges erklären: Schenker hat das gleich nach der Wende übernommen und erweitert, ich kann mich hier an nichts erinnern, auch nicht die Straße, wir kommen überein, dass es der andere Betriebsteil sein muss, an dessen Stelle jetzt ein Pitstop stehen soll. Ich habe vom Theater &#8220;Neue Bühne&#8221; gelesen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102905.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102905.jpg" alt="" title="DS102905" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4576" /></a> und vom Bauhaus-Schulgebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102890.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102890.jpg" alt="" title="DS102890" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4567" /></a> beides ist am selben Platz in der Rathenaustraße auf dem Weg in die Innenstadt, das steuern wir zunächst an. Und: der Komplex ist von Bruno Taut gebaut, der uns schon in Hiddensee mit dem Karusel begegnet ist. Das Theater hat die Stadt dem sowjetischen Stadtkommandanten zu verdanken, der nach dem Krieg eine aktive Laienschauspieltruppe der Bergarbeiter vorgefunden hatte, und ihnen die Turnhalle der Rathenauschule aus Spielstätte zugeordnet hat. Daraus ist in der DDR ein Dreispartentheater mit professionellen Schauspielern geworden, nach der Wende konnte nur noch die Sparte Schauspiel erhalten werden; Senftenberg ist damit die kleinste Stadt Deutschlands mit einem Stadttheater mit eigenem Ensemble, erzählt uns der technische Direktor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102885.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102885.jpg" alt="" title="DS102885" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4568" /></a> den wir auf dem Theatergelände treffen. Er zeigt uns die Bühne mit dem 250 Plätze fassenden Zuschauerraum, und das noch begeisterter, als er von unserem Projekt erfährt. Die Truppe spielt von 400 jährlichen Aufführungen über 100 auf anderen Bühnen, auch in Süddeutschland und der Schweiz. Viele namhafte Schauspieler haben hier gelernt. Er erzählt von der umfassenden Konversion in der Stadt von der Braunkohle weg zu neuen Technologien und Tourismus, die hart war und ist und einen deutlichen Einwohnerschwund gebracht hat; insgesamt sei sie aber gut gelungen und die Stadt heute ausgesprochen lebenswert. Das finden wir beim weiteren Durchgehen ebenfalls: Die Bahnhofstraße ist ungewohnt belebt und gut saniert, fast alle Läden sind besetzt und von besserem Niveau, die Stadt sieht einladend aus und ist gut beschildert. Fast alle, denen wir begegnen, strahlen Selbstbewußtsein und Offenheit aus, das spricht für das Lebensgefühl hier. Die Briesker Straße 15 kommt mir bekannter vor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102893.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102893.jpg" alt="" title="DS102893" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4569" /></a> auch wenn dort der Pitstop steht; das Straßenbild passt eher, das Wohnhaus Braunwarth<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102894.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102894.jpg" alt="" title="DS102894" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4570" /></a> steht noch, wenn auch anders gestrichen und Anwaltskanzlei Braunwarth. Vom Betrieb steht nichts mehr; in der rückseitigen Sackgasse, die als Braunwarth-Anschrift ausgewiesen ist, treffen wir Frau Höna,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102898.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102898.jpg" alt="" title="DS102898" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4571" /></a> die hier ein Elektrogeschäft betreiben, sie erzählt uns, dass die Braunwarths es noch kurz mit dem Betrieb und den alten Maschinen versucht haben, das Gelände aber bald verkauft haben, nachdem klar war, dass die Einzelhandelsketten ihre Getränke nicht listen würden. Die Braunwarth-Nachkommen sind über ganz Deutschland verteilt, an einem Getränkemarkt weiter hinten in der Straße ist noch einer beteiligt. Auch sie berichtet von der positiven Entwicklung der Stadt; unsere Zeit wird knapp, wir hätten uns gern noch länger mit ihr unterhalten. Durch die gut erhaltenen Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102901.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102901.jpg" alt="" title="DS102901" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4572" /></a> gehen wir in die Innenstadt, der kleine runde Innenstadtkern ist malerisch, besonders um den Markt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102903.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102903.jpg" alt="" title="DS102903" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4573" /></a> auch hier steht eine Postmeilensäule<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102904.jpg" alt="" title="DS102904" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4574" /></a> aus dem 18. Jahrhundert wie in Lübbenau, nahezu alles ist saniert, sogar in den Hinterhöfen, die Läden sind ansprechend, die Stadt ist für Montag mittag gut belebt. Nach unserem Eindruck ist das die in sich stimmigste und funktionierende Kleinstadt im Osten, die wir gesehen haben, dabei hatten wir gar keine Zeit, die touristischen Ziele wie das Schloss und den 13 km² großen See anzusehen. Der Besuch ist eine Überraschung, das hatte ich nicht erwartet. Ein wenig Angst haben die Bewohner allerdings wegen des steigenden Grundwasserspiegels nach Beendigung des Braunkohlentagebaus; der füllt zwar ihren See, vielleicht aber bald auch ihre Keller. Die recht knappen Bahnanschlüsse in Falkenberg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102909.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102909.jpg" alt="" title="DS102909" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4577" /></a> und Leipzig klappen gut, wir fahren durch Naumburg, das letzte Ziel unserer Ideengeber, das auf der letzten Fahrt drankommt, und das Weingebiet Saale-Unstrut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102915A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102915A.jpg" alt="" title="DS102915A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4578" /></a> eine schöne Landschaft. Irgendwann bemerken wir, dass an der Tischgruppe links ein guter Bekannter aus Ludwigshafen sitzt, wir begrüßen uns herzlich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102921.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102921.jpg" alt="" title="DS102921" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4579" /></a> Mit dem Beginn von Hessen dämmert es, reibungslos kommen wir von dieser vorletzten und längsten Reise wieder in Ludwigshafen an.<br />
Diese erstaunlich häufigen Begegnungen reißen nicht ab; zwei Tage später auf dem Weg zur Arbeit nach Frankfurt nimmt unsere Ideengeberin Yvette, die schon einige Kommentare geschrieben hat, ihre Reservierung nach Berlin neben mir ein.</p>
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		<title>22. September: Fahrt nach Bad Freienwalde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/22-september-fahrt-nach-bad-freienwalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde</strong></p>
<p>Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den Strand. Wenige Spaziergänger sind unterwegs, dafür gibt es kräftige Wellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg" alt="" title="DS102455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4458" /></a> und Schaumstreifen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg" alt="" title="DS102456" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4459" /></a> Windstärke sechs. Auf dem Schiff ist es ruhiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg" alt="" title="DS102465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4461" /></a> im geschützten Bodden kann sich keine große Welle aufbauen, das Schiff rollt nur bei Wellen von der Seite etwas, die Schaumstreifen sind dafür um so deutlicher. Das Wetter ist trübe, aber noch trocken. Wir starten als einzige Fahrgäste mit dem Bus nach Bergen, so sitzen wir wieder vorne und unterhalten uns mit dem Fahrer über Tourismus und Winter auf Rügen. Vor Bergen beginnt es zu regnen, das bleibt bis nach Greifswald so. Wir haben es gut getroffen mit dem Wetter; nur die Fahrtage sind verregnet.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg" alt="" title="DS102482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4462" /></a> Jetzt kaufen wir zum letzten Mal im Bioladen am Stralsunder Bahnhof ein und fahren zum letzten Mal auf der Strecke Prenzlau-Eberswalde. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und können intensiv Fotos bearbeiten. Als Marlis unsere Jacken aufhängt, kommt ihr der Herr in der Reihe gegenüber bekannt vor, das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist Tilmann Homberg, der Sohn der Künstlerin Mechthilde Homberg, den wir am Montag beim Besuch bei ihr getroffen haben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg" alt="" title="DS102484L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4463" /></a> So haben wir Gelegenheit, mehr über ihn und die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen zu erfahren, und wir können ihm direkt ausgesuchte Bilder vom Besuch bei seiner Mutter zeigen. Es ist schon verblüffend, wieviele Zufallstreffen sich im Reisejahr ergeben.<br />
In Eberswalde steigen wir aus; in der halben Stunde Aufenthalt schauen wir uns vor dem Bahnhof um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg" alt="" title="DS102486" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4464" /></a> entdecken die O-Bus-Linien der Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg" alt="" title="DS102485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4465" /></a> und stellen fest, dass es sich um eine 40.000-Einwohner-Stadt und Kreisstadt handelt; in der Nähe liegt das Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal mit einer Hubhöhe von 36 Metern. In der hier noch einigermaßen funktionierenden Bahnhofsgaststätte ist Happy Hour, so genehmigen wir uns ein Bierchen in echter Eisenbahner-Atmosphäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg" alt="" title="DS102487" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4466" /></a> Mit der ODEG geht es die letzten Minuten auf der Strecke nach Frankfurt/Oder bis nach <strong>Bad Freienwalde</strong>, hier wollen wir uns das(!) Oderbruch ansehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg" alt="" title="DS102488" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4467" /></a> Bei der Ankunft mutet der Bahnhof etwas seltsam an; es gibt ein zweites Gleis, der zweite Bahnsteig mit den Gleisen zwei und drei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg" alt="" title="DS102491" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4468" /></a> ist jedoch komplett zugewuchert. Als der Gegenzug kommt, klärt es sich auf: Unser Zug ist über die Weiche in den zweigleisigen Bereich gefahren und hält auf Gleis 1b; kurz danach kommt der Gegenzug vorbei über die Weiche in den eingleisigen Bereich aufs Gleis 1a, die Züge halten also hintereinander an derselben Bahnsteigkante, man braucht keine Unterführungen und keinen Bahnhof mehr, der steht entsprechend leer.<br />
Wir sind jetzt nahe der Dämmerung, in diesen feuchten Gegenden tanzen und stechen die Mücken. Unser Hotel liegt am nördlichen Ortsrand im nach der Wende entstandenen Industriegebiet; es ist ein großzügiger, zumindest für diese Jahreszeit etwas überdimensionierter Neubau von 1997. Wir werden nett empfangen, bekommen alles Infomaterial und eine Wanderkarte geliehen, dazu alle Tipps gegen unsere Neugier. Nur das Wlan bekommen wir nicht in Gang, auch nicht mit Hilfe des Juniorchefs. Wir starten mit einigen Empfehlungen in die Innenstadt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Alles ist sehr verschlafen, auf dem Weg zum Bahnhof haben praktisch alle Läden zugemacht, am belebtesten ist das Industriegebiet um das Hotel. Ab dem Bahnhof  ist die Straße bis zur Kirche und dem Rathaus schön gepflastert, auch die weiterführende Königstraße. Hier ist es schon hügelig, die Stadt liegt am Fuß des ungefähr 150m hohen Barnimer Bergland. Vom Kurbetrieb merken wir nichts; laut Wegweiser sind es bis zum Kurviertel noch zwei Kilometer. Die Stadt ist ausgestorben, wie auch die vereinzelten Pizzerien und die drei einfachen Restaurants. Wir suchen uns das beste aus und essen immerhin nicht ganz allein, preiswert und ordentlich; besonders die Spirituosen sind billig, die ganze Liste unter zwei Euro. Wir laufen zurück und schlafen frühzeitig ein.</p>
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		<title>1. September: Passau</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/1-september-passau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche</strong></p>
<p>Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. Der Wetterbericht zeigt keinen Tropfen für Passau, ich lasse den Regenschirm da. Wir wollen vor dem Mittagskonzert die Drei-Flüsse-Schiffsfahrt machen, aber irgendwo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg" alt="" title="DS100945T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4056" /></a> vertrödeln wir zwei Minuten, um 11:01 ist das Schiff beim Ablegen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg" alt="" title="DS100950" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4057" /></a> Wir disponieren um und zielen auf das Dreiflüsseeck. Auf dem Weg kommen wir am Kloster Niedernburg vorbei. Unsere Ideengeberin Ursula Gottschling hat uns von ihrer Behelfsgrundschule 1949/50 in einem Kloster erzählt, wir vermuten das hier, weil hier ein Gymnasium im Komplex ist. An der Pforte sitzt eine sehr nette Schwester, die eine Grundschule glaubhaft verneint, zumal sie uns sagen kann, wo die Nibelungenhalle, die der Schilderung nach gegenüber steht, gestanden hat: auf dem Nibelungenplatz. Das nehmen wir uns für später vor. Auch die Gassen hier in der Spitze sind historisch; der recht einheitliche barocke Inn-Salzach-Stil dürfte aus der Zeit nach dem Stadtbrand 1662 stammen. Die Spitze ist eine baumumrandete Rasenfläche, am Donaufer liegen bis vorne die großen Donau-Kreuzfahrtschiffe, die wir aus Mannheim kennen, sie befahren also alle den Rhein-Main-Donau-Kanal. Sehr schön ist das höhere Tempo und die momentan graue Farbe des Inn zu erkennen, die Wasserfarben mischen sich langsam. Es ist eine imposante Ecke, die durch die Vesten Oberhaus oben am anderen Donauufer, Niederhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg" alt="" title="DS100955" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4058" /></a> unten auf der gegenüberliegenden felsigen Mündungsspitze der braunen Ilz und die umliegenden steilen Hänge bestimmt wird. Wir promenieren ein Stück am Inn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg" alt="" title="DS100960" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4060" /></a> entlang und dann in die Gassen hoch auf den 30 Meter hohen Domhügel, das geistige Zentrum der Passauer Fürstbischöfe bis 1803. Immerhin kommen wir zum täglichen Mittagskonzert im Stephansdom pünktlich; von anwesenden mindestens 400 Zuhörern sind wir überrascht und finden gerade so einen akzeptablen Platz unter der Kanzel. Mehr erfahren wir bei der Einführung: fünf Orgeln,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg" alt="" title="DS100965" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4061" /></a> drei hinten, eine in der Mitte auf dem Dach mit einem Klangloch in der Decke, eine vorn im Altarraum,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg" alt="" title="DS100966" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4062" /></a> alle spielbar von einem Tisch ergeben mit 17974 Pfeifen die größte Orgel der Welt in einer katholischen Kirche. Der Klang ist mächtig und beeindruckend, die ganze Kirche ist erfüllt. Wir schließen sofort die Kirchenführung mit Anneliese Hertel an. Sie erklärt noch mehr zur Orgel: die längste Pfeife 11,3m und 16 Hz, die kürzeste 6mm und 16 kHz. Die Deckengemälde wurden haltbar in den nassen Putz &#8220;al fresco&#8221; gemalt und stellen insgesamt eine bildliche Armenbibel für Leseunkundige dar, bei der die Farben inhaltliche Bedeutungen hatten. Die Kanzel mit allen Figuren ist, wie vieles, mit Blattgold überzogen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg" alt="" title="DS100971" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4063" /></a> dafür wurden nur 300 g Gold benötigt. Stuckherstellung, weinende Engel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg" alt="" title="DS100969" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4064" /></a> die Größe der gemalten Gesichter und die notwendige Perspektive beim Malen in den Kuppeln werden anschaulich erläutert. Das geschieht mit Funkkopfhörern, ist interessant und hochprofessionell. Wir nehmen den zweiten Anlauf zur Schiffsfahrt, diesmal klappt es, dafür fängt es an zu tröpfeln, und der Regenradar deutet an, dass Passau noch länger am Rand des südlichen Regengebiets liegen wird. Da war es doch nicht so schlau, den Regenschirm zu Hause zu lassen, das kriege ich auch deutlich gesagt, obwohl Marlis ihren regenfesten Mantel mit hat und nur ich nass werde. Die Blicke vom Schiff auf Stadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg" alt="" title="DS100980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4065" /></a> Kreuzfahrtschiffe, Mündungsspitze und Festungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg" alt="" title="DS100990T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4066" /></a> sowie die Wallfahrtskirche Mariahilf mit ihrem überdachten Treppenaufgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg" alt="" title="DS100957" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4067" /></a> sind ausgesprochen malerisch, imposant die Mischung der drei Wassermassen. Wir kommen rechtzeitig zur Stadtführung, die macht jetzt der Ehemann der Kirchenführerin, Hilmar Hertel. Er erzählt uns einiges über Fürstbischöfe, Stadtbrand, Rathaus, Salzhandel und die schon immer intensiven Beziehungen zu Österreich und Italien, alles wegen dem Regen eher aus Torbögen, die Herr Hertel alle kennt. Bei der Säkularisierung 1803 landete Passau dann eher unfreiwillig in Bayern, jetzt sei man aber aktiv bayrisch. Das hört man, es klingt allerdings nicht ganz so wie in Oberbayern, wir sind eben in Niederbayern, mit Hang zu Österreich. Die Führung begleitet er mit gelungenen, trockenen, zum Thema passenden Sprüchen. Alles erzählt er, ohne mit der Wimper zu zucken wie als Abschied zum Regen: &#8220;Petrus ist ein alter Mann, er kann das Wasser nicht mehr halten&#8221;. Jetzt greifen wir erstmal eine Empfehlung auf für ein Café, der Kuchen ist gut, das Ambiente weniger. Das Wetter bessert sich, wir machen uns auf zum Kloster St. Nikola.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg" alt="" title="DS101010" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4069" /></a> An der Pforte sitzt eine alte Schwester, sie kann sich nicht vorstellen, dass hier Anfang der 50er provisorisch eine Grundschule untergebracht war. Wir halten es trotzdem für wahrscheinlich, alles passt: das Kloster, draußen die moderne grüne Platzanlage, der Klostergarten, war vorher Parkplatz, an der Stelle des &#8220;Stadtturm&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg" alt="" title="DS101026TP" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4072" /></a> einem neunstöckigen Verwaltungsbau, und der Einkaufsgalerie Nibelungencenter stand bis 2005 die Nibelungenhalle von 1935 im Nazi-Stil, bekannt für Veranstaltungen der CSU und NPD. Heute ist der Eingang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg" alt="" title="DS101008" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4068" /></a> zum Kloster gleichzeitig Eingang der Universität, die sich weiter am Fluss Inn entlangzieht, und oberhalb liegt die Passauer Löwenbrauerei. Wir gehen weiter zum damaligen Wohnhaus unserer Ideengeberin, zur Spitalhofstr. 11, nur einen Kilometer von hier, dort ist ein entsprechend altes Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg" alt="" title="DS101021" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4070" /></a> aber nur zwei Stockwerke hoch, gehört dem früheren Blumenladen Merkbach gegenüber, das passt nicht, bestätigen uns Anwohner. Dahinter hat früher noch ein Haus gestanden, auch nicht höher. Im weiteren Verlauf der Straße gibt es Reihenbebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg" alt="" title="DS101023" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4071" /></a> in der passenden Höhe, da könnte es dann aber jedes Haus sein. Mehr Daten haben wir nicht, also belassen wir es bei Fotos. Ansonsten ist die Gegend hier eher einfache Wohngegend ohne Besonderheiten und ohne den Charme der Innenstadt. Wir gehen flott zurück zum Dom, wir wollen das wöchentliche Abendkonzert um 19:30 hören und einen guten Platz bekommen. Das gelingt uns, in der Wartezeit wächst der Text. Diesmal spielt der Domorganist Ludwig Ruckdeschel zusammen mit dem Posaunisten Paul Zauner neben klassischen Orgelstücken Improvisationen. Wir sind begeistert und vertieft in die Musik, die Orgel erfüllt die ganze Kirche mit einer gewaltigen Dynamik, die Posaune setzt interessante Akzente. Zum Essen haben wir uns die Stiftschenke ausgesucht. Die Historie des Hauses reicht bis 1358, die Einrichtung ist alt und stilvoll-gemütlich, die Stube gut gefüllt, die Speisekarte regional, die Weine aus eigenen Gütern in Österreich, die Bedienung aufmerksam. Wir haben gerade bestellt, da nehmen am Tisch gegenüber die Solisten des Abends mit Familie Platz, wir erkennen sie aus dem Programmheft und am Posaunenkasten. Der Sohn des Posaunisten interessiert sich für meine Forelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg" alt="" title="DS101028" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4073" /></a> Wiener Art, die auf dem Bauch auf dem Teller steht, so kommen wir in Kontakt. Nach dem Essen setzen wir uns auf einen Wein rüber, es entwickeln sich spannende Gespräche über unser Projekt, wir erfahren, wie Herr Ruckdeschel zum Organistenberuf und nach Passau gekommen ist, es geht um religionsphilosophische Fragen, und wir erfahren vom &#8220;INNtöne.com Jazzfestival &#8211; Jazz am Bauernhof von Paul Zauner&#8221;, das hört sich spannend an, wir nehmen das auf unsere Agenda. Marlis sammelt Autogramme ein, ein echtes Schmankerl für unsere Ideengeberin, die letztendlich die Begegnung ermöglicht hat. Glücklich über diese bereichernde Begegnung verabschieden wir uns und beenden spät diesen insgesamt sehr gelungenen Tag. Da lässt es sich verschmerzen, dass die Texte des Tages mal wieder liegen bleiben – irgendwann habe ich immer alles wieder aufgeholt. </p>
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		<title>21. August: Altena, über Föckinghausen nach Alfeld</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Altena: Ortsrundgang (Ziel: Marlis) und Burgbesichtigung mit Jugendherbergsmuseum, Stopp in Bestwig mit Aufstieg nach Föckinghausen (Ziel: von mir) und Fahrt nach Alfeld Wir haben erstaunlich gut geschlafen, es ist nachts richtig kalt geworden, morgens ist es trübe und Regen setzt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/21-august-altena-uber-fockinghausen-nach-alfeld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Altena: Ortsrundgang (Ziel: Marlis) und Burgbesichtigung mit Jugendherbergsmuseum, Stopp in Bestwig mit Aufstieg nach Föckinghausen (Ziel: von mir) und Fahrt nach Alfeld</strong>  </p>
<p>Wir haben erstaunlich gut geschlafen, es ist nachts richtig kalt geworden, morgens ist es trübe und Regen setzt ein. Wir bekommen ein einfaches Frühstück serviert, für den Preis war alles in Ordnung und irgendwie ausgefallen originell und griechisch herzlich. Der Regen wird nicht mehr zunehmen und bald vorbei sein, also starten wir:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100527.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100527.jpg" alt="" title="DS100527" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3943" /></a> der Einfachheit halber mit allem Gepäck, rauf auf die Burg Altena,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100529.jpg" alt="" title="DS100529" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3944" /></a> unser Hotel ist genau am Fuß der Auffahrt, und runter wollen wir direkt zum Bahnhof. Also teilen wir es so auf, dass wir beide gleich schnell sind: Ich ziehe beide Koffer, und Marlis fotografiert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100535.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100535.jpg" alt="" title="DS100535" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3941" /></a> So laufe ich gleichmäßig gemächlich vor mich hin und brauche keine Rücksicht zu nehmen, Marlis fotografiert und holt wieder auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100532.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100532.jpg" alt="" title="DS100532" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3942" /></a> Draht und die lange Tradition der Drahtproduktion bestimmt die Stadt, in Geländern, Skulpturen, Symbolen. Das Drahtmuseum lassen wir links liegen; mit der Kombi-Eintrittskarte der Burg könnten noch in Jahrzehnten reingehen! Die Burg aus dem 12. Jahrhundert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100542.jpg" alt="" title="DS100542" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3940" /></a> mit wechselvoller Geschichte ist in bestem Zustand, kein Wunder nach den vielen Bestimmungen und der Bedeutung: hier wurde 1909 vom Altenaer Lehrer Schirrmann die erste Jugendherberge gegründet, Ausgangspunkt für die ganze weltweite Bewegung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100566.jpg" alt="" title="DS100566" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3937" /></a> Entsprechend ist dieser Teil der Museumsräume der für uns interessanteste. Alles ist recht dunkel, die Matratzen der Stockbetten sind strohgefüllt, im Schlafraum für Jungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100572L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100572L.jpg" alt="" title="DS100572L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3938" /></a> sind etwa 30 Betten, lange Tische im Aufenthaltsraum. Im Film werden die für die jeweiligen Zeiten als Errungenschaften geltenden Dinge erwähnt, wie hygienisch geflieste Waschräume mit fließend kaltem Wasser. Die anderen Räume durchgehen wir schnell: Jagd, Waffen, Rüstungen, Stadtbrände und ähnliches, nichts besonders neues, aber gut gemacht und vielfältig. 2013 soll durch einen alten Luftschutzstollen ein Erlebnisfahrstuhl vom Lenneufer direkt in den Burghof gebaut werden. Von den Wehrgängen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100563.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100563.jpg" alt="" title="DS100563" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3939" /></a> bieten sich tolle Blicke in die schmalen, steilen Sauerlandtäler, in denen die Altenaer Häuser abenteuerlich am Hang kleben. Wir gehen von der Burg ins Nebental herunter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100580.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100580.jpg" alt="" title="DS100580" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3936" /></a> dort sind einige einfache Hanghäuser mit kleinen, steilen Vorgärten und vielen Treppen. Damit ist Marlis zufrieden, sie war als Kind 1954 in einem solchen Haus bei der Familie ihres Kindermädchens, leider gibt das einzige Foto, das sie davon hat, keine klaren Details wieder, die Schlüsse auf den Ort zulassen. Wir passieren einige Drahthersteller<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100584.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100584.jpg" alt="" title="DS100584" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3935" /></a> und kommen auf die Brücke über die Lenne und die Bahn mit nochmals bester Sicht hoch auf die Burg. Gegenüber vom Bahnhof ist eine bekannte Konditorei, die heute offen hat, wir decken uns mit Torte ein und nehmen dann den Zug nach Hagen, wo wir nach <strong>Bestwig</strong> umsteigen. Hier reicht es für genau zwei Stunden Unterbrechung: Etwa zwei Kilometer nördlich, auf der anderen Seite der Ruhr den Hang hoch, liegt <strong>Föckinghausen</strong>, ein Dörfchen mit wenigen Häusern, wo ich in meiner Essener Zeit, also vor 1965, ein- oder zweimal als Schüler in Ferien war. Das Bild des U-förmigen, dunkelbraunen, einstöckigen Holzbaues habe ich heute noch im Kopf, wohl weil mir eine Postkarte vor Augen schwebt, die es in einem meiner alten Alben geben müsste. Im Internet ist mir ein Caritasheim begegnet, kurz vor Ankunft in Google Maps noch ein Schullandheim. Die Wege in den Karten von Google Maps und Nokia sind recht umständlich; auf denen haben wir in der Zeit zu Fuß keine Chance. Also Augen auf nach Plänen am Bahnhof: Da hängt ein Stadtplan, da sieht man zwei nahe Brückchen über die Ruhr, das fotografiere ich ab, da entlang wäre die Entfernung machbar. Ein Taxi ist vor dem Bahnhof auch nicht zu sehen, hier hätten wir das gemacht. Das Gepäck werden wir in der Bahnhofsbäckerei los, die junge Dame hilft uns gerne, wir dürfen es auch noch in ihrer Aufräumzeit abholen, bestens. Also laufen wir los, wir sehen keinen Weg und folgen zwei Minuten einer Straße, die nicht ganz passt, da kommt uns ein Paar mit Kinderwagen entgegen, die fragen wir und bekommen kompetente Antwort: hinter uns am Bahnübergang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100553.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100553.jpg" alt="" title="DS100553" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3945" /></a> gibt es einen unauffälligen Weg durch Fabrikzäune und einen Mustergarten, der neuerdings auf die Brücke führt. Wir bedanken uns und bekommen beste Wünsche für das &#8220;sportliche Unterfangen&#8221;. Wir finden den Weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100596TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100596TA.jpg" alt="" title="DS100596TA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3946" /></a> den Aufstiegsbeginn und ein Wanderzeichen mit Ziel Föckinghausen. Nach kurzer Zeit stimmt die fotografierte Karte nicht mehr, eine Baustraße zur Autobahnbaustelle durchschneidet alles, das Wanderzeichen können wir zum Glück verfolgen, nach kurzem Weg auf der Straße biegt es in einen Feldweg, der genau in die richtige Richtung steil bergauf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100547.jpg" alt="" title="DS100547" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3947" /></a> führt. Wir gehen sehr schnell und schwitzen, wir wollen auf dem Hinweg keine vermeidbare Zeit verlieren, damit wir nicht unverrichteter Dinge abbrechen müssen. Nach genau 30 Minuten strammer Wanderung – ich ermittle hinterher 2,5 km und 170m Steigung, eine für uns stramme Leistung  – kommen wir genau am westlichen Dorfrand aus dem Wald, und da liegt er,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100597LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100597LA.jpg" alt="" title="DS100597LA" width="450" height="175" class="alignright size-full wp-image-3957" /></a> ich erkenne ihn sofort: der U-förmige Holzbau, es ist das Schullandheim des Pestalozzi-Gymnasiums Unna. Während wir begeistert fotografieren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100599DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100599DL.jpg" alt="" title="DS100599DL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3949" /></a> treffen wir eine Hausangestellte, die uns sagt, das das Gymnasium schon seit 1958 der Träger ist, und viele Klassen und Gruppen aus der Umgegend schon seit damals hierher kommen, ich war also dabei, es war kein Kinderheim. Nur ein zentraler Eingangs- und Aufenthaltsanbau ist dazugekommen, der Sportplatz ist neu angelegt. Wir dürfen sogar in ein Zimmer schauen:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100602.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100602.jpg" alt="" title="DS100602" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3950" /></a> Viererzimmer mit zwei Stockbetten und Waschräume, freundlich gemacht, aber einfach, so ähnlich dürfte es schon vor 50 Jahren gewesen sein. In der Viertelstunde, die wir Zeit haben, bekommen wir noch alte Postkarten gezeigt, sie erzählt uns, dass auch Ehemaligentreffen von heute 70-jährigen hier stattfinden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100606PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100606PAT.jpg" alt="" title="DS100606PAT" width="280" height="213" class="alignleft size-full wp-image-3951" /></a> Wir sind total stolz darauf, dass uns das gelungen ist, und laufen in Ruhe wieder nach Bestwig runter. Die Bäckerei hat zwar offiziell schon geschlossen, in der Aufräumzeit bekommen wir noch einen Kaffee und die zwei in der Theke verbliebenen Stücke Käsekuchen. Jetzt folgt die nächste spannende Aktion: viermal umsteigen nach Alfeld, davon dreimal knapp. Der Zug nach Warburg hat sechs Minuten Verspätung, da haben wir allerdings länger Zeit; in Altenbeken, Holzminden und Kreiensen läuft alles auf die Minute pünktlich, wir fahren durch schönes Bergland mit Flüssen und einigen Fachwerkörtchen. In <strong>Alfeld</strong> starten wir gleich mit Gepäck in die Innenstadt, um noch was zu essen, und werden am Marktplatz im italienisch bewirtschafteten Ratskeller fündig, dem einzigen wirklich noch belebten Ort, wo wir wunderbar draußen sitzen können, es ist heute abend ungewöhnlich warm. Danach gehts in die Gegenrichtung, hinter dem Bahnhof den Berg rauf. Die Karte kennt die Hausnummer nicht; wir dürfen immer weiter steigen, bis wir am Ende der Straße am Waldrand angekommen sind. Im Hintergrund ist Wetterleuchten zu sehen, da kommt was. Auf dem Zimmer angekommen, donnert es schon.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100629.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100629.jpg" alt="" title="DS100629" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3952" /></a> Wir haben einen Balkon mit Dachvorsprung, wir können uns trotz einsetzendem Regen raussetzen, Alfeld liegt uns mit beleuchtetem Kirchturm zu Füßen. So werden wir für den mühsamen Aufstieg belohnt, es folgt ein wahres Feuerwerk von Gewitter, auch die gegenüberliegenden Leineberge werden hell erleuchtet. Ein krönender Abschluss dieses intensiven Tages um Mitternacht!</p>
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		<title>1. August: Freiburg und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 23:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/02/1-august-freiburg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt</strong></p>
<p>Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und vielleicht noch eine zusätzliche Schicht mit Erkältungsgefahr bei Feuchtigkeit, und andererseits Kurzarm-Hemd, und auch die Hose kann kurz sein. Wir haben uns heute den Stadtteil <strong>Vauban</strong> vorgenommen, durch den wir mit der Straßenbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg" alt="" title="DSC99389" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3707" /></a> bis zur Endstation durchfahren. Den mal geplanten S-Bahn-Anschluss gibts auf der nahen Haupt-Bahnstrecke nach Basel nicht, dafür hören die hintersten Hausreihen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg" alt="" title="DSC99363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3706" /></a> die Bahn deutlich. Der Nahverkehr ist auch so gut genug: am Werktag alle sieben Minuten eine Straßenbahn und ein Bus zu Innenstadt und zum Bahnhof, abends und am Sonntag alle 15 Minuten. Das Auto ist hier wirklich in den Hintergrund getreten: Parkhäuser nur am Rand des Viertels, keine Parkmöglichkeiten oder Garagen bei den Häusern, nur Durchfahrt zum Be- und Entladen durch die U-förmigen oder Stich-Wohnstraßen. Fahrräder sind hier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg" alt="" title="DSC99375" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3708" /></a> wie überall in Freiburg, massenweise vertreten. Auf der Hauptachse mit Straßenbahn ist 30er-Begrenzung, dort gibt es auf 24 Stunden begrenzte Besucherparkplätze mit Parkschein, die nicht alle genutzt sind. Und tatsächlich sind nur selten Autos unterwegs. Die Bebauungspläne folgen einem städtebaulichen Konzept, das in einem Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Das beinhaltet Grünzüge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg" alt="" title="DSC99373" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3709" /></a> zwischen den Straßen mit Spielplätzen, ein Bach mit Biotop<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg" alt="" title="DSC99369" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3710" /></a> am Südrand ist integriert, einige Geschäfte und Gewerbe dienen der Nahversorgung. Die Häuser sind überwiegend zwei- bis viergeschossige Reihenhäuser mit begrünten Flach- oder solarbestückten Schrägdächern. Der Neubaubestand muss mindestens Niedrigenergie-Standards erfüllen, meist erreicht er viel mehr. Dabei hilft eine Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gebaut haben seit 2001 Einzel-Bauherren und Bauherrengemeinschaften nach den Vorgaben des Konzepts. Die Häuser sind im Grundsatz modern, architektonisch anspruchsvoll, gradlinig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg" alt="" title="DSC99374" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3711" /></a> und doch vielfältig in Gestaltung, Materialien und Farbgebung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg" alt="" title="DSC99371" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3712" /></a> Die Gärten sind klein, intensiv grün, oft nicht akribisch abgegrenzt und eher wilder und nicht übermäßig angelegt, vielfach mit Sitzgelegenheiten vor oder hinter dem Haus und größeren Fahrradsammlungen. Alles sieht freundlich, gut eingelebt, angenommen und genutzt aus. Nicht immer gelungen sind die häufig verwendeten Holzfassaden, oft ist das Holz sehr scheckig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg" alt="" title="DSC99434" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3713" /></a> Die nicht immer aufgeräumten Eingangsbereiche sind sicher nicht Jedermanns Sache. Der zentrale Quartiersladen ist bestens und bioorientiert sortiert und sorgt über Mitgliedschaften und Rabatte für Kundenbindung. Am Eingang gibt es einen Bio-Supermarkt und einen Drogeriemarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg" alt="" title="DSC99426AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3717" /></a> und diverse Ärzte, ein Schreiner und ein Radladen sind auch vertreten, ebenso Schule und Kindertagesstätte. Am Quartiersplatz mit wöchentlichem Bauernmarkt gibt es ein Restaurant mit Mittagstisch, dort essen wir gut vegetarisch. Andere Teile des Viertels bestehen aus Blocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg" alt="" title="DSC99377" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3714" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg" alt="" title="DSC99383" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3715" /></a> von Wohnungsbaugesellschaften oder einheitlichen Häuserzeilen mit Solardächern, auch ein Studentendorf und umgebaute alte Kasernengebäude mit Sozialwohnungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg" alt="" title="DSC99423A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3716" /></a> gibt es, man zielt auf eine geeignete Mischung, auch wenn heute das Durchschnittsalter eher niedrig ist. Auf einem noch unbebauten Gelände an der Einfahrt ins Viertel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg" alt="" title="DSC99430A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3722" /></a> ist ein Wagenplatz entstanden, in dem hinter Bretter-Sichtschutz und Grafitti<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg" alt="" title="DSC99417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3723" /></a> Jugendliche, die sich eher der autonomen und Punk-Szene zugehörig fühlen, niedergelassen haben. Der Platz soll wohl schon lange einer Bebauung weichen, Verhandlungen über den Verbleib oder Alternativen für den &#8220;Kommando Rhino&#8221; genannten Wagenpark sind wohl gescheitert, die Räumung ist beschlossen und für heute angedroht. Im Moment, wo wir dort sind, veranstalten die Bewohner eine Spontandemonstration<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg" alt="" title="DSC99415" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3724" /></a> mit Musik und Sperrung der Eingangsstraße; Die Polizei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg" alt="" title="DSC99399DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3725" /></a> ist mit einer Hundertschaft Schild- und Helm-bewaffnet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg" alt="" title="DSC99412AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3726" /></a> bereit, ebenso Deeskalations-Beamten und die Stadtreinigung, die die Straßensperren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg" alt="" title="DSC99410" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3727" /></a> einsammelt. Bald darauf zieht die Polizei wieder ab und die Demonstranten räumen die Straße; wann eine Räumung des Geländes versucht wird bleibt unklar; die Bewohner telefonieren jedenfalls heftig herum, um neueste Informationen und Vermutungen auszutauschen. Wie aus Spruchbändern im Viertel hervorgeht, ist die Meinung der Viertel-Bewohner zu dem Wagenpark gespalten. Wir finden den Rundgang durchs Viertel äußerst interessant und gut, solch ein europäisches Musterviertel mal praktisch zu erleben; offensichtlich funktioniert das Viertel. Uns wäre es in der Zusammensetzung etwas zu einseitig, zu uns passt unser Wohnstandort besser, so wie zu Neo Rauch, wie er betont, nur Leipzig passt, wo er trotz aller Berühmtheit studiert und unterrichtet hat und als Künstler wirkt.<br />
Wir fahren wieder in die Innenstadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg" alt="" title="DSC99440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3718" /></a> besuchen einige Läden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg" alt="" title="DSC99441" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3719" /></a> und finden doch wirklich original meinen knautschbaren Panama-Hut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg" alt="" title="DSC99450" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3720" /></a> wieder, den ich in Koblenz im Zug liegengelassen hatte, an einem Marktstand am Münster und gegen Geld. Wir lassen den Abend vor einem historischen Gebäude hinter dem Münster, der &#8220;Alten Wache&#8221;, bei einem Wein und Sekt ausklingen, bevor wir mit Straßenbahn und ICE<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg" alt="" title="DSC99463" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3721" /></a> den Rückweg nach Ludwigshafen antreten. Beim Beobachten des Sonnenuntergangs fällt uns, besonders gegenüber Amrum, auf, dass die Tage wieder deutlich kürzer werden, der Kreis des Reisejahres beginnt leider sich zu schließen.</p>
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		<title>23. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus. Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/23-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber</strong></p>
<p>Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus.<br />
Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen an, die sich mit ähnlichen Stoffen wie unserem Projekt befassen und finden das in der Literaturabteilung; die Einordnung wird noch schwierig. Ein Reiseführer wird aus unserem Stoff jedenfalls nicht. Wir ziehen weiter. Hare Krishna<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg" alt="" title="DSC99006" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3607" /></a> zieht vorbei, auch sonst ist richtig viel los, in so einer großen Stadt haben weniger Leute ein Auto, der Einkauf im Zentrum oder vor Ort in den Stadtteilen spielt eine viel größere Rolle. Wir gehen ins KaDeWe,  immer wieder beeindruckend: obwohl Kaufhaus mit Lebensmitteln, Interieur, Kleidung und Accessoires ist in den einzelnen Bereichen die Auswahl gigantisch und qualitätvoll. Es macht Spaß, sich hier umzusehen, wir wissen jetzt, was die Herbstmode bringt (nichts spannendes!), und finden Artikel, die wir sonst nicht mal mit mühsamem Suchen bekommen. Und dann ein echter Zufall: An der Rolltreppe im ersten Stock treffen wir völlig überraschend unseren Ideengeber Ulrich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg" alt="" title="DSC99026" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3608" /></a> für den wir am 9.3. in Wittenberg waren, er wohnt in Berlin. Wir verabreden uns sofort für einen Kaffee im sechsten Stock und tauschen uns angeregt über das Projekt und die Jahre seit dem Geburtstag, an dem wir das Projekt veröffentlicht und uns zum letzten Mal gesehen haben, aus. So hat der Nachmittag eine unerwartete Wendung genommen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg" alt="" title="DSC99030" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3610" /></a> Wir nehmen uns nichts mehr vor, außer den Test des Wellnessbereichs im Hotel. Die Sauna ist sehr kompakt, das Dampfbad kocht gut durch. Wir genießen diese Einlage, stellen aber fest, dass wir, besonders im Reisejahr, solche Ausstattung im Hotel nicht brauchen. Wir schaffen es locker, unsere Zeit mit Unternehmungen zu füllen, ohne dass wir uns erholen müssen, dazu reicht uns das Ausschlafen. Jedenfalls strengt das Reisen weniger an als der Alltag, ich habe mich in dem Dreivierteljahr langsam, aber stetig erholt und fühle mich fit wie seit Jahren nicht mehr. Für den Abend<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg" alt="" title="DSC99037" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3611" /></a> haben wir wieder ein Restaurant in der Nähe der Hackeschen Höfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg" alt="" title="DSC99040" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3612" /></a> reserviert, dort essen wir gut.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg" alt="" title="DSC99045" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3613" /></a> Im Hotel bereiten wir uns auf das morgige Seminar vor, da gilt es, trotz Sonntag etwas früher aufzustehen.  </p>
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		<title>5. Juli: Tagesfahrt nach Stockach</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/07/5-juli-tagesfahrt-nach-stockach/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 18:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[SüdWest]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

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		<description><![CDATA[nach Stockach: Tagesfahrt durch den Schwarzwald Heute machen wir einen Tagesausflug nach Stockach, wo wir was zu erledigen haben, via Offenburg und Radolfzell am Bodensee. Es ist recht warm, aber alle Klimaanlagen funktionieren, manchmal zu gut. Die Strecke durch den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/07/5-juli-tagesfahrt-nach-stockach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nach Stockach: Tagesfahrt durch den Schwarzwald</strong></p>
<p>Heute machen wir einen Tagesausflug nach <strong>Stockach</strong>, wo wir was zu erledigen haben, via Offenburg und Radolfzell am Bodensee. Es ist recht warm, aber alle Klimaanlagen funktionieren, manchmal zu gut. Die Strecke durch den Schwarzwald kennen wir schon, sie ist allerdings immer wieder schön, mit Tunneln, tiefen Tälern, Wäldern und jetzt viel Grün. Am Bodensee ist es fast wie im Norden, auf der Mole stehen allerdings Schatten spendende Bäume, und es ist entsprechend wärmer, das Wasser ruhig und natürlich nicht salzig. Am Ende der Mole<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98050.jpg" alt="" title="DSC98050" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3324" /></a> treffen wir zufällig den Steinbalancierer (Steinestapler war sehr nachlässig formuliert, siehe Peters Kommentar) Sepp Bögle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98052.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98052.jpg" alt="" title="DSC98052" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3325" /></a> der sich als Lebenskünstler und Ästhet versteht, und nicht auf Rekorde aus ist wie Volker Paul, den wir am 24.3., auch in Radolfzell, getroffen haben. Die Zeit in den Zügen lässt sich gut nutzen, um einiges aufzuholen.</p>
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		<title>5. Mai: Von Usedom über Polen nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[NordKüste]]></category>
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		<category><![CDATA[Touristisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

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		<description><![CDATA[Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/06/5-mai-von-usedom-uber-polen-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insel-Hopping: Usedom &#8211; Blick nach Swinemünde und Ahlbeck, Fahrt über Rügen auf die Insel Hiddensee</strong></p>
<p>Ich bin noch satt von gestern. Heute ist stark durchgeplant: Wir wollen noch was von Usedom sehen, und abends haben wir ein Hotel auf Hiddensee gebucht. Schon fertig gepackt geht das Frühstück nahtlos in ein Gespräch mit der Reporterin des &#8220;Usedomer Kurier&#8221; über, die uns fürs Foto anschließend auf den Bahnsteig begleitet. Wir fahren über Heringsdorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94408.jpg" alt="" title="DSC94408" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2604" /></a> ans Ostende der Insel. Dieser letzte Bahnhof der UBB liegt in Polen, &#8220;Swinoujscie Centrum&#8221;, <strong>Swinemünde</strong>. Die Hafenstadt an der Oder-Ausfahrt und größte Stadt von Usedom ist seit 2007 mit der UBB erreichbar. Im Grenzbereich gibt es einen Kilometer Flohmarkt, den wir uns ersparen. In der Stadt wird viel gebaut: Straßen, Gehwege und Plätze werden modernisiert, Häuserlücken mit modernen Bauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94417.jpg" alt="" title="DSC94417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2605" /></a> geschlossen. In den Randbezirken stehen einige stattliche ältere Bauten, im kriegszerstörten Zentrum am Hafen sind  einzelne original, die meisten einfacher<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94436.jpg" alt="" title="DSC94436" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2609" /></a> wieder aufgebaut. Zwischendurch sieht man kleinere Plattenbausiedlungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94431.jpg" alt="" title="DSC94431" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2606" /></a> in allen Renovierungszuständen. Die Geschäfte sind eher klein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94434.jpg" alt="" title="DSC94434" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2608" /></a> und bunt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94426.jpg" alt="" title="DSC94426" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2607" /></a> dazwischen größere Supermärkte. Malerisch ist dieses Zentrum nicht, aber doch in gutem und sich laufend verbesserndem Zustand. Wir erreichen die zwei Hafenbecken der Swine und erhaschen einen Blick in die großen Parks Richtung Ostsee. Zum Kurviertel und Ostseestrand reicht die Zeit unseres Kurzausflugs nicht.<br />
Nach eineinhalb Stunden fahren wir drei Kilometer zurück zum Kontrastprogramm, dem <strong>Kaiserbad Ahlbeck</strong>. Hier wie überall an der Strecke der UBB fallen die gründlich modernisierten Bahnhofsgebäude und Gleisanlagen auf. Ahlbeck hat viele schöne Villen, die aufwendig renoviert sind. An der Ostseepromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94440.jpg" alt="" title="DSC94440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2614" /></a> sind es große repräsentative Hotelbauten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94447.jpg" alt="" title="DSC94447" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2615" /></a> die stark an Binz auf Rügen erinnern, nur sind sie nicht weiß, sondern pastellbunt, und die detailreichen Holzbalkone fehlen. Der gleichzeitige schicke Renovierungszustand auch der Straßen und der Strandpromenade wirkt etwas übertrieben und unnatürlich im Kontrast zur historischen Architektur. Da hat uns das gemütliche, unaufwendige in Loddin und Kölpinsee besser gefallen. Nach bewölktem Himmel am Vormittag ziehen die Wolken langsam ab. Auf dem Weg treffen wir auf die Buchhandlung Krüger, das ist die Frau von Herrn Krüger, den wir gestern in Loddin gesprochen haben, sie freut sich, als wir sie begrüßen. Nach einer Stunde fahren wir vom nächsten Bahnhof weiter. Wir passieren Kölpinsee, dort steht die Chefin unseres Hotels wie verabredet auf dem Bahnsteig und wir nehmen unser Gepäck auf. Toller Service, so können wir einfach weiterfahren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94450.jpg" alt="" title="DSC94450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2616" /></a> bis nach Stralsund, durch weite, von Baumreihen und Wäldchen gegliederte Felder und Wiesen mit Kühen, Raps und Löwenzahn.<br />
In Stralsund können wir uns im schon bekannten Bioladen im Bahnhof versorgen, bevor wir über Bergen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94463.jpg" alt="" title="DSC94463" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2617" /></a> mit Bus nach Schaprode das Schiff nach <strong>Hiddensee</strong> besteigen. Dort eine Überraschung: Marlis trifft einen Bekannten aus einem Spaziergangsforschungs-Seminar wieder, Hans-Jürgen Driemel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94473.jpg" alt="" title="DSC94473" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2618" /></a> der seine Frau, die während der Ausstellung ihrer Werke in Kloster anwesend ist, besucht. So erfahren wir gleich vieles über Landschaft und Orte der Insel von einem erfahrenen Inselbesucher. Die Fähre ist viel schneller als im Plan, um 20 Uhr sind wir im Hotel, dem 100 Jahre alten, engagiert geführten <a href="http://www.hotelgodewind.de/index.htm">Hotel Godewind</a>. Wir bekommen die Empfehlung, gleich noch auf dem Deich den Ort <strong>Vitte</strong> zu umrunden, das machen wir sofort. Die Küche wird solange offengehalten! Wir genießen das Flair<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94482.jpg" alt="" title="DSC94482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2621" /></a> der Insel mit dem langen Sandstrand im Westen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94485.jpg" alt="" title="DSC94485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2620" /></a> den Sonnenuntergang und viele reetgedeckte, höchstens zweistöckige Häuser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94489.jpg" alt="" title="DSC94489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2619" /></a> die sich hinter dem Deich ducken. Insgesamt erinnert diese autofreie Insel mehr an die autofreien ostfriesischen Inseln als an Rügen oder Usedom. Das meiste ist angenehm und nicht übertrieben renoviert, es gibt noch Verfallendes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94501.jpg" alt="" title="DSC94501" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2622" /></a> und an die DDR-Zeiten erinnerndes zwischendrin. Insgesamt scheint alles nicht ganz so reglementiert und perfektioniert wie im Westen, sehr sympathisch. Wir essen gut, aber sparsamer als gestern in unserem Hotel, das sich als der Ortstreffpunkt herausstellt. Der Chef des Hauses erzählt uns seine und die Geschichte des Hauses, bei dem Engagement wundert uns der Erfolg des Hauses nicht.</p>
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