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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Technik</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>21. September: Hiddensee</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/22/21-september-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hiddensee: Wanderung über die ganze Insel von Süd nach Nord, umgekehrt mit dem Bus</strong></p>
<p>Hier gibt es Frühstück bis elf und keinen Autolärm. Also wird ausgeschlafen, ich allerdings deutlich kürzer, so bekomme ich alle Texte fertig, und bei den Fotos fehlen nur zwei Tage. Das Frühstück gehört zu den besten, die wir hatten: frische Salate, gute Joghurts, klassische Musik, nicht von der Stange. Wir lassen es uns gut gehen, kurz nach zwölf gehen wir los. Vorbei an der Buchhandlung und der in einer Amtsstube versteckten Touristinfo – über den Hof läuft der Inselpolizist und grüßt &#8211; wählen wir den boddenseitigen Wallweg nach Kloster, von dem wir gute Sicht auf die sumpfigen Wiesen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102342T.jpg" alt="" title="DS102342T" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4412" /></a> den Bodden und den vor uns liegenden Dornbusch mit Leuchtturm haben. Zwischendurch blinzelt mal kurz die Sonne durch. In Kloster schauen wir uns das Fachwerk-Hotel Hitthim und den alten Torbogen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102346.jpg" alt="" title="DS102346" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4413" /></a> an. Um die kleine Inselkirche von 1332 liegt der Friedhof mit sehr alten Grabsteinen, dem Grab von Gerhart Hauptmann und geräumigen, von großen Hecken umgebenen Grabstätten. Innen ist die Kirche schlicht und schön blau-weiß gestaltet mit bemaltem Holz-Tonnengewölbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102349F.jpg" alt="" title="DS102349F" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4414" /></a> und Taufengel schwebend darunter. Die Straßen sind eher Wege und bis auf die Hauptstraßen ungepflastert. Im Frühjahr waren wir in der Bäckerei, dort gehen wir wieder vorbei, bevor wir nach Norden abbiegen. Da kommen uns vor einer Galerie gegenüber Ausstellungsstücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102353.jpg" alt="" title="DS102353" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4415" /></a> aus Filz bekannt vor, bei genauerem Hinsehen stellen wir fest, dass Michaela Driemel ausstellt und anwesend ist. Ihren Mann hatten wir im Frühjahr auf dem Schiff nach Hiddensee getroffen und dann auf der Rundfahrt ihre damalige Ausstellung besucht, später sind wir an ihrem Wohnort Gronau gewesen. Wir gehen hinein und treffen sie tatsächlich an; sie stutzt und erkennt mich dann, wir begrüßen uns herzlich. Wir verabschieden uns nach kurzem Gespräch und vertagen uns auf morgen beim Frühstück, sie hat einige Kunden um sich herum. Hübsche Häuschen ziehen sich auf dem Weg nach Norden den Hang hoch, dann geht es in eine Landschaft über, die dem Namen Dornbusch alle Ehre macht: eine wilde hügelige Wiesengegend, sandig, darauf verstreut allerlei Dornenbüsche, darunter Sanddorn mit prallen, orange leuchtenden Beerenbüscheln an den Ästen, geschützt durch unauffällige, lange Dornen. Überall bieten sich Blicke vom Hang nach Süden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102360DTL.jpg" alt="" title="DS102360DTL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4416" /></a> über die Insel, besonders vom Hexenberg. Oberhalb, auf dem Kamm, wächst lockerer Laubwald. Auf diesem Wanderpfad ist gar nichts los; dieTagesausflügler haben wir unten auf den Pflasterwegen in Pferdeplanwagen und den Läden getroffen und sehen sie auf dem breiten Weg hinauf zum Gasthaus Klausner ziehen; auch unser Weg führt uns dorthin, viel ruhiger und abwechslungsreicher, aben ein bisschen mühsamer. Den Klausner passieren wir, bei der Live-Dudelmusik hätten wir eh keine Lust zur Einkehr. Diesmal treffen wir den Leuchtturm von 1888 direkt und rechtzeitig, nach etwa 100 Stufen sind wir 92 m über dem Meer, der höchste Leuchtturm an der deutschen Ostseeküste. Die letzten zehn Stufen sind eine schmale Leiter, dann können wir die gesamte Boddenlandschaft bis Kap Arkona, die Nordzipfel Alt- und Neubessin,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102370.jpg" alt="" title="DS102370" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4417" /></a> Stralsund und Zingst und die freie Ostsee überblicken vom offenen Rundgang um den Turm unterhalb der mächtigen Fresnellinse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102374.jpg" alt="" title="DS102374" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4418" /></a> des heute automatischen Feuers.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102377.jpg" alt="" title="DS102377" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4419" /></a> Wir steigen über<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102379.jpg" alt="" title="DS102379" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4420" /></a> einsame Sandwege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102383.jpg" alt="" title="DS102383" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4421" /></a> ab in den ältesten, kleinsten und nördlichsten Ort der Insel, Grieben, 50 meist  reetgedeckte Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102392.jpg" alt="" title="DS102392" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4422" /></a> Es reicht zur Einkehr im alten Seemannsgasthof Enddorn mit Kaffee und Kuchen und leider Sprühsahne, bis uns der Inselbus mit 20 Plätzen und übersichtlichem Fahrpreissystem – Halbtageskarte 3 € &#8211; einmal längs über die Insel von Endstation zu Endstation nach Neuendorf zum Hafen fährt, der letzte Bus, für uns mitten am Tag. Die weißen Häuser stehen locker, verbunden allenfalls durch unauffällige Trampelpfade im Wiesengelände,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102393.jpg" alt="" title="DS102393" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4423" /></a> nur der Pflasterweg zum Hafen, auf dem der Bus fährt, führt hindurch. Mittendrin liegt eine sumpfige Wiese. Durch die Düne kommen wir an den Westrand und sehen bei der Restaurierung der Buhnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102401.jpg" alt="" title="DS102401" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4424" /></a> aus Holzpfählen zu, die originelle Baumaschine ist ein Bagger mit Ramme und fährt auf Raupen im Wasser herum und sitzt auf einem zwei Meter hohen Sockel. Wir wandern Richtung Vitte, in gebührendem Abstand nehme ich mein<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102409.jpg" alt="" title="DS102409" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4425" /></a> letztes Bad des Reisejahres im Meer, hier sind wir alleine, die Badehose kann trocken bleiben, der Sand ist fest und fein, das Wasser wenig salzig, dafür ist es richtig kalt, 14 Grad lese ich hinterher in WetterOnline, Warmschwimmen ist angesagt, es kribbelt, und hinterher weiß ich nicht, ob es kalt oder heiß ist. Wir laufen noch ein Stück auf dem gut begehbaren, langsam breiter werdenden, sauberen Strand, auf dem viele braune Seegrasbüschel liegen, dann biegen wir ab über die Düne durch den Waldstreifen in die Heide.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102421.jpg" alt="" title="DS102421" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4426" /></a> Die Landschaft ist abwechslungsreich und wellig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102437.jpg" alt="" title="DS102437" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4427" /></a> sumpfige Stellen wechseln mit trockenen, verteilt stehen Birken und Büsche, alles eingerahmt von Waldstreifen. Und genau jetzt öffnet sich für eine Viertelstunde der Himmel, und alles glitzert im Abendlicht. Das Heidekraut ist zwar in der Fläche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102423.jpg" alt="" title="DS102423" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4428" /></a> schon grau und trocken, aber einzelne Büsche bieten sich noch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102441.jpg" alt="" title="DS102441" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4429" /></a> fotogen blühend an. Und in einer Birke entdecken wir die Netze von zwei Kreuzspinnen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102435AT.jpg" alt="" title="DS102435AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4430" /></a> die sich heftig im Wind gegen den Autofokus wehren, irgendwann haben wir sie, und die Mücken uns. Die Sonne verschwindet wieder und wir an den Strand zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102447.jpg" alt="" title="DS102447" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4431" /></a> Nach den restlichen Kilometern laufen wir in der Dämmerung von Süden her in Vitte ein und essen gut zu Abend, zum Abschluss gibt es einen Sanddorn-Eisbecher für beide. In der Summe haben wir heute die Insel vom nördlichsten Ort über den Leuchtturm bis zum südlichsten mit allen Landschaftsarten durchschritten, der Inselbus hat uns dabei geholfen.</p>
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		<title>1. Juni: nach Sigmaringen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt nach Sigmaringen (Ziel: Linn Schöllhorn), bei Assheuers und durch Schloss und Park Wir wollen starten, aber irgendwelche Technik-Baustellen gibts immer, unser Festnetzanschluss ist seit gestern gestört, heute morgen soll was gesucht werden. Bis zur geplanten Abfahrt tut sich nichts, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/03/1-juni-nach-sigmaringen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Sigmaringen (Ziel: Linn Schöllhorn), bei Assheuers und durch Schloss und Park</strong></p>
<p>Wir wollen starten, aber irgendwelche Technik-Baustellen gibts immer, unser Festnetzanschluss ist seit gestern gestört, heute morgen soll was gesucht werden. Bis zur geplanten Abfahrt tut sich nichts, wir fahren. Die Telefone sind auf die Handys umgeleitet. Entweder kriegen das die Kinder geregelt, oder es bleibt. Wir fahren jedenfalls, lästig ist nur, dass so unterwegs mehr Telefonunterbrechungen bei uns ankommen und beim Erleben stören können. Es ist heute trübe und kühl, regnet aber (noch) nicht. Die Züge sind voll, jede Menge Kurzurlauber, nicht nur nach Stuttgart, sondern auch weiter über Tübingen auf die Alb, es gelingt uns aber, gute Sitzplätze zu finden. Auf den Höhen ist alles grün<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96037.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96037.jpg" alt="" title="DSC96037" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2960" /></a> und wolkenverhangen. Außer 20 Minuten Verzögerung am Ende durch ein Problem am entgegenkommenden Zug auf eingleisiger Strecke passiert nichts außergewöhnliches. Wir lesen und schreiben. Unsere Ideengeberin Linn Schöllhorn schickt uns in ihr Elternhaus und zu ihren Eltern nach <strong>Sigmaringen</strong>, wo wir von ihrem Vater am Bahnhof empfangen werden. Schon auf dem kurzen Weg zur Wohnung erreicht uns die Geschichte Sigmaringens und der Hohenzollern  mit Volldampf, Hans-Bernd war abgeordneter Geschichtslehrer am örtlichen privaten Gymnasium des Erzbistums Freiburg, 37 Jahre lang und sehr gerne.<br />
Wir erreichen den außergewöhnlichen Wohnort, an dem Linn aufgewachsen ist. Zum weiteren Bericht merke ich gleich an: alle geschichtlichen Daten und Begriffe sind ohne Gewähr, aus dem Gedächtnis. Korrekturen nehme ich gern entgegen.<br />
Das Gebäude ist ein öfter erweitertes Nebengebäude mit 680 Jahren Geschichte des Nonnenklosters Hedingen, früher ein Vorort des damals ca. 1000 Einwohner zählenden Sigmaringen. Vor 34 Jahren haben Assheuers zufällig die freigewordene Wohnung hier entdeckt und sind sofort umgezogen, Linn war da gerade geboren. Mit der Zeit und entsprechendem Kinderzuwachs konnten sie sich auf zwei weitere Wohnungen in dem hohenzollernschen Haus ausbreiten, so dass genug Platz für alle und auch zeitweise Zwischenstationen von Familienmitgliedern war. Wir sehen den Wohnungen an, dass sie so lange und intensiv eingewachsen sind: Überall sind nette Nischen, Sitzgruppen, Ruheplätze,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96044L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96044L.jpg" alt="" title="DSC96044L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2962" /></a> hängen Bilder, liegen Sammlerstücke, ohne dass es unaufgeräumt aussieht. Die Mauern sind fast meterdick, geheizt wird mit Gasöfen und gelegentlich auch mit uralten Kohleöfen. Die Atmosphäre erinnert etwas an Wohngemeinschaften der siebziger Jahre in den Altbauten in Darmstadt. Wir werden herzlichst von Linns Mutter Margarete empfangen, eine Freundin aus der Schweiz und die Nichte Eileen sind da, es gibt selbstgemachten Erdbeerkuchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96041L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96041L.jpg" alt="" title="DSC96041L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2964" /></a> und Dampfnudeln satt. Margarete ist Kunstlehrerin, jetzt an der staatlichen Gewerbeschule, und unterrichtet auch Pädagogik. Sie strahlt geradezu ansteckende Dynamik und Lebensfreude aus. Ich bin mir noch nirgends so selbstverständlich willkommen vorgekommen. Wir unterhalten uns gleich intensiv über unsere Reisen. An den Außenwänden des U-förmigen Hauses haben wir schon bei der Ankunft die Rosen gesehen, die Linn erwähnt hat. Wir haben die richtige Zeit getroffen: die Rosen blühen in allen Farben. Auch die Linde von 1868 steht mächtig in vollem Grün im Garten. Die Fotos lassen wir uns für morgen, da soll es sonniger werden. Das Sitzen im Garten bietet sich nicht so an, statt dessen läuft Hans-Bernd mit uns durch den langen Garten (auch Prinzengarten) zum Schloss. Dieser sehr schöne, im englischen Stil angelegte Schlosspark mit alten Bäumen, Hügeln und einem Teich mit vielen blühenden Seerosen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96059.jpg" alt="" title="DSC96059" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2965" /></a> verbindet Schloss und Prinzenhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96061.jpg" alt="" title="DSC96061" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2966" /></a> mit der Klosterkirche Hedingen, die heute den Hohenzollern gehört und in deren Gruft etliche Hohenzollern beerdigt sind. Die Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96098PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96098PT.jpg" alt="" title="DSC96098PT" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2967" /></a> wird nur zu besonderen Gelegenheiten geöffnet, sie steht direkt vor dem Wohnhaus, mit dem sie teilweise verbunden ist. Ursprünglich war es ein Nonnenkoster, das wegen &#8220;sittlicher Verwahrlosung&#8221; 1680 aufgelöst wurde, danach kamen Franziskaner. Unter dem Garten dürften noch Gräber liegen. Von 1818 bis 1890 war der Komplex Gymnasium.<br />
Im Schloss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96076.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96076.jpg" alt="" title="DSC96076" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2968" /></a> sehen wir eine Ausstellung über die Hohenzollern und ihre Bedeutung und der Sigmaringens in der großen Politik. Für Sigmaringen begann es mit der Erbteilung des Hohenzollern-Gebietes 1576 in Hechingen, Sigmaringen und Haigerloch. Von September 1944 bis April 1945 war das Schloss exterritoriales Gebiet als Sitz der französischen Vichy-Regierung unter Petain. Wir sind bei der letzten Schlossführung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96073.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96073.jpg" alt="" title="DSC96073" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2969" /></a> dabei, auf einem roten Teppich geht es durch viele beeindruckende Räume mit Originaleinrichtung. Durch die Fenster blickt man auf die unten vorbeifließende Donau. Größere Teile des Schlosses sind nach einem Brand um 1900 neu aufgebaut worden, damals haben die Hohenzollern Strom und Zentralheizung sowie Bäder vorgesehen und teilweise auch im älteren Schlossteil nachgerüstet. Herausragend sind Ankleide, Herrenzimmer, Ahnengalerie und die speziellen Einrichtungen, die jeweils für ein Mitglied der Familie nachgerüstet wurden. Hans-Bernd ergänzt die Ausführungen der jungen Führerin mit etlichen geschichtlichen Details und Hintergründen. Zum Schluss bekommen wir eine große Waffen- und Rüstungssammlung zu sehen. Über die Pfarrkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96085L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96085L.jpg" alt="" title="DSC96085L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2971" /></a> mit einem heute noch benutzten Taufkissen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96083.jpg" alt="" title="DSC96083" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2972" /></a> und die kleine, hügelige Altstadt vorbei am Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96091PAT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96091PAT.jpg" alt="" title="DSC96091PAT" width="280" height="191" class="alignleft size-full wp-image-2973" /></a> gehen wir durch den Park<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96097.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96097.jpg" alt="" title="DSC96097" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2974" /></a> zurück, vorbei an der zugewucherten Rodelstrecke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96093.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96093.jpg" alt="" title="DSC96093" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2975" /></a> aus Linns Kindheit. Das beim Übergang von draußen nach drinnen beschlagene Objektiv<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96106.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96106.jpg" alt="" title="DSC96106" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2976" /></a> liefert malerische Verläufe. Es folgt ein üppiges Abendessen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96110.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96110.jpg" alt="" title="DSC96110" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2977" /></a> an einem anderen Tisch. Wir werden weiter zu unseren Reiseerlebnissen befragt, bei der Frage nach dem komischsten Erlebnis müssen wir echt nachdenken. Erst jetzt beim Schreiben fältt es mir wieder ein: das war der Winterabend in und ab Koblenz mit dem 1€-Brötchen im Bahnhof und die Begegnung mit den Zugbegleitern im IC. Nach intensiven Gesprächen über Reisen, Schule und Vergangenheit ziehen wir uns um Mitternacht in die obere Wohnung zurück, die wir ganz für uns haben. </p>
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		<title>Technik für die zweite Hälfte</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 10:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit etwas Aufwand haben wir die Technik wieder im Griff. Das Foto-GPS ist auf Garantie ausgetauscht. Bei meinem Handy lohnte die Reparatur nicht mehr, und für Gewährleistung war es äußerlich zu ramponiert. Gerade passend las ich einen Test des Nokia &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/25/technik-fur-die-zweite-halfte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit etwas Aufwand haben wir die Technik wieder im Griff.<br />
Das Foto-GPS ist auf Garantie ausgetauscht. Bei meinem Handy lohnte die Reparatur nicht mehr,  und für Gewährleistung war es äußerlich zu ramponiert. Gerade passend las ich einen Test des Nokia E7, das auf demselben Betriebssystem aufbaut wie das alte, im Detail aber fast überall verbessert ist. Da die Vertragsverlängerung anstand, konnte ich es für die üblichen Rabatte bekommen und auch der Tarif wurde günstiger. Das Ganze habe ich noch mit einem Mini-UMTS-WLAN-Router mit Batterie und einem sehr günstigen Datentarif in einem anderen Netz ergänzt. Damit sind wir jetzt beim Schreiben und Recherchieren nicht auf WLAN in den Hotels angewiesen, ich kann in jedem Zug hochladen. Es funktioniert jetzt einiges noch besser als vorher, das Recherchieren und Einrichten hat allerdings einige Zeit zusätzlich gefressen.<br />
Ich musste alle Kabel, Adapter, Netzteile, Batterien, Mehrfachstecker, Kartenleser neu sortieren und den ganzen Zoo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93785DPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93785DPA.jpg" alt="" title="DSC93785DPA" width="280" height="101" class="alignright size-full wp-image-2400" /></a> funktional ordnen: was brauche ich im Hotel, was unterwegs, was auch zu Hause oder beruflich, sonst vergesse ich irgendwo immer irgendwas. Jetzt sollte es bis zum Ende des Reisejahres reichen. Vielleicht habe ich bis dahin auch alle wesentlichen Gerätefunktionen erforscht. Bestimmt gehts auch einfacher, und andere kommen mit weniger aus, für mich stimmts (leider) nur so.</p>
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		<title>19. April: Koblenz und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 00:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Touristisch]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

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		<description><![CDATA[Koblenz: Bundesgartenschau mit Seilbahn, Rückfahrt durchs Mittelrheintal in der Abendsonne Wir haben kein Frühstück im Hotel, Termin ist das Auschecken. Um die Ecke kennt Marlis ein schönes Café, dort bekommen wir preiswert bestes Frühstück nach Wahl und können bei diesem &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/22/19-april-koblenz-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Koblenz: Bundesgartenschau mit Seilbahn, Rückfahrt durchs Mittelrheintal in der Abendsonne</strong></p>
<p>Wir haben kein Frühstück im Hotel, Termin ist das Auschecken.<br />
Um die Ecke kennt Marlis ein schönes Café, dort bekommen wir preiswert bestes Frühstück nach Wahl und können bei diesem Wetter draußen sitzen. Um 12:30 haben wir die BuGa am Kurfürstlichen Schloss erreicht und die Kassenschlange gemeistert. Ich besitze jetzt eine BuGa-Kappe, denn mein gestern in der Bahn vergessener Hut ist nicht wieder aufgetaucht.<br />
Die großen Quadrate vor dem Schloss sind mit Wegen kronenförmig unterteilt, die Beete symmetrisch bepflanzt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93457.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93457.jpg" alt="" title="DSC93457" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2325" /></a> von weiß/gelb über blau zu dunkelroten Blüten. Jetzt herrschen Tulpen und Stiefmütterchen vor. Auch Rosensträucher sind schon gepflanzt, aber da blüht noch nichts. Die Beete sind entweder so gestaltet, dass sie gemäß den Blüteperioden immer neu bepflanzt werden, oder die Mischung ist so, dass immer etwas blüht. Auf dem Vorplatz gibt es Aktionsflächen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93461.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93461.jpg" alt="" title="DSC93461" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2326" /></a> und Vogelvolieren, im Schloss Theateraktionen. Der dahinter zum Rhein absteigende Schlosspark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93470LD.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93470LD.jpg" alt="" title="DSC93470LD" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2328" /></a> ist von zwei Rosenparterren geprägt, seitlich ist der Rhododendron-Hain unter großen Bäumen. Ein Teil der Rhododendren und Azaleen blüht schon prächtig; leider sind die Büsche, da neu gepflanzt, recht klein, nicht mannshoch wie in Irland. Das öffentliche Rheinufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93473.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93473.jpg" alt="" title="DSC93473" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2329" /></a> bis zum Bereich am weiterhin öffentlich zugänglichen Deutschen Eck ist neu aufgeräumt und gestaltet. Koblenz hat hier einige Aufwertung erfahren. Direkt über dem Ufer-Eingang in den Bereich an der Moselmündung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93494.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93494.jpg" alt="" title="DSC93494" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2330" /></a> hängt die Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Die Bahn war schon voriges Jahr einige Monate im Probebetrieb. Unter leicht und luftig aussehenden, zeltartigen Endstationen steht massive Technik mit dickem Betonsockel. Der Weltmarktführer Doppelmayr aus Österreich hat die Bahn gebaut und betreibt sie auch. Es sind 18 Kabinen für bis zu 35 Personen; Kabine 17 hat sogar einen Glasboden. Die Anlage soll mit 3800 Personen pro Stunde und Richtung die weltweit größte Kapazität haben. Um das Unesco-Weltkulturerbe Mittelrhein nicht zu gefährden, soll sie ab November 2013 wieder abgebaut werden. Als wir kommen, ist jedenfalls erstmal Stau, es fahren nur leere Kabinen, dann steht alles. Man hört, ein Ersatzteil fehlt; später wird ein dicker Klotz nach oben gezogen. Gerade noch rechtzeitig für uns gehts um 16:30 wieder weiter, der Stau ist tatsächlich schnell abgebaut.<br />
Der Bereich hier am Eck um die St. Kastor-Basilika ist gemischt: Blumenbeete,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93485L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93485L.jpg" alt="" title="DSC93485L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2331" /></a> Rheinpromenade,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93492.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93492.jpg" alt="" title="DSC93492" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2332" /></a> Ausstellungen zur Flussnutzung, Kinderbelustigung, Gastronomie unter Bäumen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93497.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93497.jpg" alt="" title="DSC93497" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2333" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93500T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93500T.jpg" alt="" title="DSC93500T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2334" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93501.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93501.jpg" alt="" title="DSC93501" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2335" /></a> Am gesamten Rheinufer sind Schiffsanleger, es gibt eine offizielle BuGa-Fähre und viele Rundfahrt- und Linienverkehrsangebote. Kleine Mustergärten der Koblenzer Partnerstädte werden präsentiert, die zwar hochmodern gestylt sind, aber offensichtlich besonders pflegeleicht sein sollen, also mit möglichst wenig bis gar keinen Pflanzen auskommen. Wasser wird durch hellblaue Glasstückchen dargestellt, das ist zwar kreativ und in, aber auch für uns Designfans nicht gerade schön. Beeindruckt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93503.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93503.jpg" alt="" title="DSC93503" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2336" /></a> hat uns hier der Paradiesgarten am Kloster, der zum Meditieren einlädt, und wo wir mit einer Lesung überrascht werden. Wir schweben über das Wasser auf den Ehrenbreitstein, diese Fahrt ist wirklich ein – wenn auch kurzes &#8211; Erlebnis, besonders bei dem Wetter, mit toller Aussicht entlang des Rheins aus verschiedenen Höhen. Hinter der Festungsanlage ist ein großenteils offenes, über einen Kilometer langes Gelände rundherum gestaltet, mit Blumenanlagen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93536.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93536.jpg" alt="" title="DSC93536" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2337" /></a> Sträuchern, Nutzpflanzen, Blumenhallen, Beispielgärten, prämierten Mustergrabstätten, an denen man eine richtige aktuelle Grabmode ablesen kann, Aussichtspunkt mit Waldlehrschau und etlichen anderen Pavillons vom Pilzanbauverband bis zum Weinbau. In den Räumen der Festung sind noch geschichtlich orientierte Ausstellungen untergebracht, zu denen unsere Zeit nicht reicht. Dazu müsste man wirklich von 10 bis Sonnenuntergang unterwegs sein, oder besser vor Ort wohnen und eine Dauerkarte haben. Mir  gefällts gemischt, gestaltete Schlossgärten schaue ich mir lieber in eingewachsenem Zustand wie in Schwetzingen an, oder in englischen Landschaftsparks. Und die vielen Infotafeln und sonstigen Belehrungen sind sicher interessant für Familien, mir ist das zuviel und oft weitestgehend bekannt. Marlis gehts etwas umgekehrt: sie freut sich, dass so Koblenz endlich seinen Schlosspark aufgeräumt hat, und die Beete auf Ehrenbreitstein findet sie zu künstlich und damit langweilig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93558TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93558TL.jpg" alt="" title="DSC93558TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2338" /></a> Nach einem ganzen Tag ohne eine Wolke schweben wir mit der Seilbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93560ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93560ATL.jpg" alt="" title="DSC93560ATL" width="280" height="143" class="alignright size-full wp-image-2339" /></a> zum Ausgang.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93566.jpg" alt="" title="DSC93566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2340" /></a> Mit etwas Fußmarsch erreichen wir einen günstigen Shuttlebus zum Bahnhof und fahren zum romantischen Abschluss dieses Reiseabschnittes endlich auf der linksrheinischen IC-Strecke durch das Mittelrheintal in der Abendsonne nach Ludwigshafen zurück, vorbei an der Loreley, wo wir alle Orte wiedererkennen, die wir vor einigen Jahren gegenüber auf dem Rheinsteig erwandert haben. Reste meiner Erkältung reisen mit mir zurück. </p>
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		<title>16. April: Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von Heinrich Böll wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/18/16-april-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Böll&#8217;s Spuren durch Köln, Einkaufsbummel, Moschee-Neubau und typisches Kölner Essen</strong></p>
<p>Heute wollen wir um 10 Uhr auf den Spuren von <strong>Heinrich Böll</strong> wandeln, ganz im Sinne unseres Projektes. Wir haben diese literarische Führung im Programm der Böll-Stiftung gefunden. Deswegen sind wir schon gestern angereist; ich kann wegen der Erkältung schlecht schlafen, und Marlis wacht ungewöhnlich früh auf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93057.jpg" alt="" title="DSC93057" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2377" /></a> Da hätten wir auch heute früh kommen können. Manchmal  wird die Planung eben von menschlichen Befindlichkeiten durchkreuzt, gut so!<br />
Es ist noch etwas kühl, doch die Sonne scheint konstant, gute Bedingungen. Markus Schäfer, Mitarbeiter des Böll-Archivs, treffen wir auf dem Heinrich-Böll-Platz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93058.jpg" alt="" title="DSC93058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2378" /></a> es sammeln sich zehn Mitläufer. Das Verhältnis der immer CDU-regierten Stadt zu ihrem Literatur-Nobelpreisträger war gespalten, da er sich öfter in die Politik einmischte, die Grünen unterstützte und manche Stellungnahmen zu Grundrechten in der heißen Zeit in den siebziger und achtziger Jahren als Sympathie mit der RAF missinterpretiert wurden. Ansätze, bestehende Plätze nach ihm zu benennen, scheiterten. Irgendwann kam man auf diesen unbenannten Platz hinter dem Dom zwischen Hauptbahnhof und Rhein neben der Hohenzollern-Brücke. Die Gesamtgestaltung des Platzes (1982–86) und die Skulptur „Ma’alot“ stammen vom israelischen Künstler Dani Karavan und stehen in keinem Zusammenhang mit der Benennung. Dem Tourist fällt der Platz wegen der regelmäßigen Absperrung und Bewachung der Fläche auf, weil darunter der Proberaum der Kölner Philharmonie liegt, deren Proben durch Trittschall gestört würden. Das kann man jetzt nicht mehr reparieren, ohne das Kunstwerk zu zerstören. Soviel zu Kölner Schildbürgerstreichen. Wir gehen geschickt zwischen Rhein und Hoher Straße durch, so dass wir nur Neues zu Gesicht bekommen. Wir erfahren seine Geburt zu wilhelminischen Zeiten und seine Erinnerung an die uniformierten Auftritte damals und seine Skepsis allem preußischen und institutionalisiertem gegenüber. Am Dom wird seine Meinung zu den beiden im 19. Jahrhundert hinzugefügten Türmen (die heute die Touristen anziehen) erläutert. Am Denkmal für Kardinal Frings geht es um seine katholische Grundeinstellung und die Bedeutung von Liturgie und Riten, aber auch seine Ablehnung des Klerus. Interessante Stellen aus seinen Romanen werden zitiert, und am Wallrafplatz vor dem WDR seine Zusammenarbeit mit dem Hörfunk erklärt. Wir gehen zur Einsturzstelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93064.jpg" alt="" title="DSC93064" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2379" /></a> des <strong>Historischen Stadtarchivs</strong> an der Severinstraße. Das wollten wir schon immer sehen; in diesem Zusammenhang ist es besonders interessant. Kurz vor dem Einsturz hatten Bölls Erben viel Material an das Archiv übergeben, weil es dort sicherer aufgehoben sei. Es landete dann ganz unten in der Grube und wartet, soweit geborgen, auf die Restaurierung. Bölls Korrespondenz hat das Böll-Archiv unbeabsichtigt gerettet, weil sie kurz vorher zur Sichtung und Bearbeitung in die Räume in der Stadtbibliothek geholt worden waren. Die Archivare waren nach dem Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar so stolz auf ihren Brandschutz, und dass sowas hier nicht passieren könne. Und dann passiert das übliche: eine Verkettung von Schlampereien, Zuständigkeitslücken und Filz führt zu &#8220;Unvorhergesehenem&#8221;: Einsturz durch U-Bahn-Bau. Bestehen da nicht Parallelen zu Fukushima und vielen anderen Vorkommnissen, die man so in Beruf und Politik erlebt, die meist gerade noch gut gehen oder glimpflich ablaufen? Und diese Menschheit maßt sich an, im Problemfall unbeherrschbare Techniken mit wirklich unabsehbaren und vor allem auch zugunsten eines kurzen Vorteiles weit in die Zukunft reichenden Risiken zu betreiben! Welch eine Überheblichkeit!<br />
In de Stadtbibliothek beenden wir den spannenden Rundgang mit der Besichtigung von Bölls Arbeitszimmer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93074.jpg" alt="" title="DSC93074" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2380" /></a> das dort mit Originalobjekten rekonstruiert ist. Er legte keinen Wert auf Repräsentatives; Hauptsache, die Bücher standen und die Schreibmaschine war auf der richtigen Höhe. Das Zimmer ist noch weniger repräsentativ als das von Ernst Bloch, das wir aus Ludwigshafen kennen. Den Nachmittag entspannen wir uns mit Rundgängen durch die am heutigen Samstag äußerst belebten Fußgängerzonen mit einzelnen Einkäufen und einer Einkehr im Café Reichhard<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93101.jpg" alt="" title="DSC93101" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2381" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93108DA.jpg" alt="" title="DSC93108DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2382" /></a> am Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93109D.jpg" alt="" title="DSC93109D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2384" /></a> mit teuren Torten, die aber ihr Geld wert sind.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93121.jpg" alt="" title="DSC93121" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2385" /></a> Von unserem Besuch in Köln-Ehrenfeld vor genau einem halben Jahr auf den Spuren von Gabriele ist noch ein Punkt übrig geblieben: Sie wäre mal gern ins Haus Scholzen auf der Venloer Straße Essen gegangen, das hat aber nie geklappt. Wir nehmen das zum Anlass, die Fortschritte der DITIB-<strong>Zentralmoschee</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93145D.jpg" alt="" title="DSC93145D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2387" /></a> anzusehen; dort war mittlerweile Richtfest, und wenn man sich das vorgesehene Glas zwischen den Betonschalen vorstellt, wird das ein architektonisch wirklich beeindruckender Bau.<br />
Die Strecke zum <a href="http://www.haus-scholzen.de/">Haus Scholzen</a> ist Geschäftsstraße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93162.jpg" alt="" title="DSC93162" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2388" /></a> und teils voll in türkischer Hand. Wir erwarten ein einfaches, eher verstaubtes &#8220;übriggebliebenes&#8221; Lokal; statt dessen treffen wir auf ein beliebtes,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93166.jpg" alt="" title="DSC93166" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2390" /></a> gut geführtes Kölner Restaurant, in dem alles frisch gekocht wird und sogar selbst gebrannt wird. Es ist proppenvoll mit Gästen und Feiern. Wir essen bestens &#8220;Himmel und Äd&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC93175.jpg" alt="" title="DSC93175" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2391" /></a> und trinken dazu Kölsch und Haus-Bitter. Der Chef erzählt uns vom abendlichen Drei-Schicht-Betrieb: erst die Älteren, dann die Jüngeren zum Essen, danach der Thekenbetrieb mit den hauseigenen Absackern. Hier kämen Kölner und Gäste aus dem Umland, denen die Brauereigaststätten der Innenstadt nicht gut genug seien.<br />
Auf dem Rückweg gibts in der Fußgängerzone noch einen Absacker mit Musik, es ist Shopping-Night, aber wie bei uns ist abends weniger los als am Nachmittag; bei den sowieso schon langen Öffnungszeiten sind solche Aktionen nicht eigentlich nötig; die Leute laufen eher nur herum, in den Läden ist es leer. Nach einem Kölsch bei Früh, an das wir uns von früher erinnerten, es aber nie wiedergefunden haben, gehts aufs Zimmer, Ausschlafen ist angesagt. </p>
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		<title>Tücken der Technik</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 12:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Krueger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Exkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam tritt das ein, was ich irgendwie erwartet hatte: wir müssen mit den Tücken der Technik klar kommen. Schon im November ist der neue GPS-Positionsfinder für die Kamera ausgefallen, also fehlt die Geocodierung. Braucht man auch nicht wirklich, es &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/24/tucken-der-technik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam tritt das ein, was ich irgendwie erwartet hatte: wir müssen mit den Tücken der Technik klar kommen. Schon im November ist der neue GPS-Positionsfinder für die Kamera ausgefallen, also fehlt die Geocodierung. Braucht man auch nicht wirklich, es sei denn, wir wollten jedes Haus  ins Netz auf die Landkarte stellen. Aber wer braucht das? Meinen UMTS-Stick von Windows XP hatte ich mit viel Mühe und Updates auf dem Netbook unter Windows 7 zum Laufen bekommen. Irgendwann Anfang Februar wollte das Netbook den Adapter nicht mehr finden. Da war das USB-Kabel kaputt. Unter XP lief er dann wieder, am Netbook hat alles nicht geholfen. Und unendlich viel Zeit zum Basteln habe ich nicht, wir verschieben deswegen schließlich keine Reise. Und unsere Tochter braucht diesmal ihren Stick, den ich als Reserve nutze, selbst. Also gibt es Veröffentlichungen nur, wenn Hotels oder Zug WLAN haben, das ist zum Glück fast immer. Der dritte Ausfall ist mein Nokia N97, mit Internet und Bahnabfragen, GPS und Kopplung zu unserem Weg-Tracker, Notizen, Landkarten und Stadtpläne, Fotos von Wanderkarten. Dazu habe ich sogar einen immer geladenen Ersatzakku zum Tauschen. Am Ende der letzen Reise blieb plötzlich das Display dunkel, auch der Touchscreen ging nicht mehr. Per Blindbedienung über die Tastatur habe ich zu Hause gerade noch eine Datensicherung der Notizen hinbekommen. Da zählt, wie bei allem, wenn es weitergehen muss, Redundanz, auch in unvorhersehbaren Fällen: Nothandy ist ein altes Nokia aus dem Auto, Internet, Bahnauskunft und Landkarten muss ich jetzt auf Marlis&#8217; Iphone machen, das muss dann öfter geputzt werden. Notizen gibts jetzt mit Stift und gefaltetem Zettel in der Hemdtasche.</p>
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		<title>21. Dezember: Wolfsburg und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 21:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfsburg: Schwimmbad im zugefrorenen Mittellandkanal, Kunstmuseum mit Giacometti, Umgang mit Bahn und Schnee auf der Rückfahrt nach LU Ich gehe morgens bei minus 11 Grad nochmal schwimmen. Es kommt mir nicht mehr so furchtbar kalt vor, vielleicht weil es hell &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/21/21-dezember-wolfsburg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wolfsburg: Schwimmbad im zugefrorenen Mittellandkanal, Kunstmuseum mit Giacometti, Umgang mit Bahn und Schnee auf der Rückfahrt nach LU</strong></p>
<p>Ich gehe morgens bei <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85863.jpg" alt="" title="DSC85863" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-684" /></a>minus 11 Grad nochmal <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85879.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85879.jpg" alt="" title="DSC85879" width="280" height="210" class="alignright size-full wp-image-685" /></a>schwimmen. Es kommt mir nicht mehr so furchtbar kalt vor, vielleicht weil es hell ist und die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85886P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85886P.jpg" alt="" title="DSC85886P" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-686" /></a>Sonne etwas scheint. Seltsam ist nur, dass der Griff der Badeleiter beim Aussteigen klebt. Nach unvermeidlich ausgiebigem Frühstück verlassen wir gegen 12 Uhr diesen noblen Ort. Vor dem Hotel haben sie tatsächlich die ganze Vorfahrt schnee- und eisfrei geräumt, auch die anderen Wege in der Autostadt. Es gibt noch einen Abschiedsglühwein und einen Ladenbesuch, ansonsten lassen wir die Autostadt links liegen, die haben wir schon vor zwei Jahren besichtigt.<br />
Auf der Brücke über den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85906T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85906T.jpg" alt="" title="DSC85906T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-687" /></a><strong>Mittellandkanal</strong> sehen wir einem Frachter zu, wie er sich durch die mittlerweile ganz geschlossene Decke aus Eisbrocken schiebt, das geht erstaunlicherweise. Irgendwann friert das alles zusammen. Alles ist weiß, es sieht so friedlich aus. Im <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85913T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85913T.jpg" alt="" title="DSC85913T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-688" /></a>Bahnhof steht ein ICE2 etwas versetzt schon seit 3 Stunden, später sehen wir ihn etwas rangieren, noch später steht ein Werkstattzug mit einigen Arbeitern davor, am Abend ist er weg.<br />
Am Bahnhof versuchen wir, die Koffer einzuschließen. In der Schließfachanlage sind nur fünf von neun großen Schließfächern nutzbar, und die sind alle voll. Die neue Anlage ist angekündigt, aber nicht für ein Datum. Tourist-Info, Bahnhofsservice und Reisezentrum dürfen kein Gepäck aufbewahren. Wir werden also nur Marlis Koffer und Rucksack los, ich nehme meine Sachen mit auf den Rundgang. Dafür wird alles gut konserviert, die Anlage ist draußen.<br />
Wir machen einen Rundgang durch das nahegelegene Designer-Outlet, beide finden wir ein Teil. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85917T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85917T.jpg" alt="" title="DSC85917T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-689" /></a>Ansonsten ist es dort wenig belebt zwischen den Schneeflächen.<br />
Mit dem Bus fahren wir zum <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85920TPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85920TPA.jpg" alt="" title="DSC85920TPA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-690" /></a><a href="http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de">Kunstmuseum</a>. Dort gibt es die vielfach positiv besprochene Retrospektive zu Giacomettis reiferem Werk. Die Statuen nehmen sich ihren Raum, sie haben eine Aura, heißt es und wurde auch von Giacometti so beschrieben. Erstmals versucht eine Ausstellung  auf diesen Aspekt einzugehen und präsentiert ganz kleine Statuen in einem einzelnen, durch Architektur und Licht im unbestimmten auslaufenden Raum. Das geht vielleicht auch nur hier in Wolfsburg mit der freien, hohen Halle mit komplett variabler Trennwand-Konzeption. Das Raumschaffende der Statuen lässt sich tatsächlich nachzuvollziehen, es ist ein großartiges Erlebnis.<br />
Wir können die Ausstellung in Ruhe nach unserem Bedarf genießen, die Bahn hat ihre <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85952A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85952A.jpg" alt="" title="DSC85952A" width="280" height="185" class="alignright size-full wp-image-691" /></a>Verspätungen mit uns abgestimmt und den um 17:40 nach Mannheim durchgehenden ICE schrittweise um 60 Minuten nach hinten verlegt. An der Anzeigetafel in der Bahnhofshalle ist zwar nur von 45 Minuten die Rede, aber die Internet-Auskunft stimmt. Dafür wollte das Internet die Halte Braunschweig und Hildesheim ausfallen lassen und Hannover-Messe einschieben, was der Ansage im Zug widerspricht. Bald darauf erscheinen Braunschweig und Hildesheim im Internet wieder, aber an Hannover-Messe wird hartnäckig festgehalten, real fährt er dort aber nicht hin. Dafür wird die Verspätung wahrheitsgemäß erhöht: schon in Braunschweig hat er fast 80 Minuten. Na gut, uns ist es einigermaßen egal, wir müssen ja nicht mehr umsteigen, und die ersten 60 Minuten davon haben wir für uns genutzt, am Ende sind es 115 Minuten. Nun ja, die Bahn redet also doch vom Wetter, im Fernverkehr gibt es verbreitet Verspätungen, einige auch 120 Minuten, einzelne Züge fallen auch ganz aus oder fahren kürzere Strecken, vor allem fahren sie langsamer. Ohne mobiles Internet ist es jedenfalls unerfreulich, und Platzreservierung kann man sich gleich ganz schenken. Wir haben diese Fahrt aber ohne wesentliche Probleme, dafür mit sehr schönen Winterstimmungen zuende gebracht.<br />
Bei der Ankunft in Ludwigshafen haben wir zum ersten Mal auf diesem Reiseabschnitt Regen und keinen Frost.</p>
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		<title>9. November: Bremerhaven</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 22:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bremerhaven: Standorte des Alfred-Wegener-Instituts (Ziel: Rolf Krueger), Sail-City, Offshore-Windanlagen-Bau Um 11 Uhr starten wir weiter zu Rolfs Sehnsuchtsorten durch Bremerhaven. Auf dem Weg zum neuen Hauptgebäude des Alfred-Wegener-Instituts treffen wir am Handelshafen auf das alte Hauptzollamt und die Nordsee-Zentrale, die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/10/9-november-bremerhaven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremerhaven: Standorte des Alfred-Wegener-Instituts (Ziel: Rolf Krueger), Sail-City, Offshore-Windanlagen-Bau</strong></p>
<p>Um 11 Uhr starten wir weiter zu Rolfs Sehnsuchtsorten durch Bremerhaven.<br />
Auf dem Weg zum neuen Hauptgebäude des <strong>Alfred-Wegener-Institut</strong>s treffen wir am Handelshafen auf das alte Hauptzollamt und die Nordsee-Zentrale, die Erinnerungen an frühere Kunden-Aufgaben weckt. Die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83488K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83488K.jpg" alt="" title="DSC83488K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-299" /></a>Doppelschleuse zu den Fischereihäfen, an denen jetzt auch die Offshore-Windkraftfirmen liegen, mit je einer Schub-/Klappbrücke an jedem Ende ist schon sehr auffällig, viel mehr als der kleine Haupteingang des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83477K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83477K.jpg" alt="" title="DSC83477K" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-298" /></a>AWI mit Codeschloss und Klingel. Bevor wir uns durchgerungen haben, beim Pförtner zu klingeln, öffnet er uns persönlich die Tür, wir dürfen uns gerne umsehen, Infobroschüren sammeln und auch aus der Cafeteria im oberen Stockwerk auf die Hafengebiete mit Schleuse, Fischereihäfen im Süden, die neuen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83498L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83498L.jpg" alt="" title="DSC83498L" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-300" /></a>Museen im Norden mit dem Atlantic Hotel Sail City, Geeste- und Wesermündung mit Nordenham gegenüber schauen und fotografieren. Es riecht intensiv nach Sauerkraut, gleich beginnt die Mittagszeit. Marlis macht trotzdem viele Fotos von der Schleuse, von der eine gerade wegen Reparatur gesperrt ist, und der neuen Wesersilhouette nach Norden. Aus bestimmtem Blickwinkel sieht das Atlantic Hotel aus wie die Schiffsbrücke mit Mast und das Klimahaus wie der Schiffsrumpf dazu.<br />
Auf dem Weg zum alten Hauptgebäude, dem Ungers-Bau gegenüber dem Schiffahrtsmuseum, finden wir die Kneipe fürs Abendessen, die &#8220;Schifferklause Lehrke&#8221; an der Geestemündung mit allen Hochwassermarken.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83526AK.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83526AK.jpg" alt="" title="DSC83526AK" width="320" height="267" class="alignleft size-full wp-image-301" /></a>Im alten AWI müssen wir wieder klingeln, es gibt zwei Ausstellungsräume mit den Antarktisstationen, Ausrüstung, Karten und Polartieren und noch mehr Info-Material.<br />
Durch das Schifffahrtsmuseum und über die Hafenpromenade gelangen wir zur SailCity-Aussichtsplattform in 86m Höhe über dem Hotel und haben bei Windstille, allerdings grauem Himmel eine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83554K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83554K.jpg" alt="" title="DSC83554K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-302" /></a>grandiose Rundumsicht von der komplett offenen, frei schwebenden Plattform (ein Geländer hat sie natürlich!).<br />
Auf einer Windkrafttagung des Windkraft-Netzwerkes, die gerade heute im t.i.m.e.Port II stattfindet, sammeln wir nochmal kräftig Material. Nach einem Imbiss im Auswandererhaus &#8211; zu mehr langt die Zeit nicht, kommt unbedingt beim nächsten Besuch dran &#8211; folgt eine 30-minütige Busfahrt zum Offshore-Windkraft-Hersteller Areva Multibrid. Im Lofotenhafen liegen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83605.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83605.jpg" alt="" title="DSC83605" width="213" height="320" class="alignleft size-full wp-image-304" /></a>dicke Seeschiffe, stehen riesige Ladehilfen für 280t, und es siedeln sich auf den ausgedehnten Gewerbeflächen neue Firmen an, die die direkte Meeresanbindung nutzen. Auf den Geländen lagern riesige Generatorenköpfe, Tripod-Gründungsfüße, Rotornaben und <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83582.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83582.jpg" alt="" title="DSC83582" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-303" /></a>Turmteile für die 5 MW-Offshore-Windenergieanlagen. Nur Flügel sehen wir leider keine. Dafür baut WeserWind nebenan eine gewaltige Montagehalle, in die die notwendigen 60m-Flügel und die Gründungsfüße locker reinpassen. Wahrscheinlich kommen die Flügel erst dran, wenn Füße und Türme fertig sind.<br />
Für Rolf haben wir so viele Informationen eingesammelt, dass wir noch Umschläge kaufen und ihm zwei dicke Briefe per Post schicken müssen. Fürs Gepäck ist das zuviel.<br />
Das Abendessen nehmen wir im Restaurant &#8220;Schifferklause&#8221; ein, das zum Glück wenig von Touristen besucht wird, es ist für unsere Begriffe sehr einheimisch geblieben, samt der Gefahr durch Hochwasser vor dem Deich. Im großen Lokal sind an einem ganz gewöhnlichen Dienstag alle Tische durch Stammgäste aus der Umgebung belegt: Stammtische, Skatrunden, Genießer. Uns bleiben nur die beiden Tische gegenüber der Theke zur Auswahl, die Beobachtung der beiden bewirtenden Damen mit ihren eingespielten Ritualen ist allerdings ein zusätzlicher Genuss. Sogar das Weizenbier mit und ohne &#8220;Umdrehungen&#8221; kommt nicht aus Bayern, sondern ist &#8220;Störtebeker&#8221; aus Stralsund &#8211; &#8220;Das Bier der Gerechten&#8221;. Labskaus, das heutige Tagesgericht, ist vorzüglich, ebenso wie der &#8220;Köm&#8221; danach &#8211; für die Dame. Acht im Wechsel leuchtende Knöpfe zeigen den Damen an, wo sie bewirten müssen.</p>
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