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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Straßenbahn</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>31. Dezember: Silvester a la Bahn-Zeit-Reise</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im Hofgut Ruppertsberg, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2012/01/01/31-dezember-silvester-a-la-bahn-zeit-reise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Straßenbahn nach Bad Dürkheim, Menü und Nachtwanderung durch Felder nach Ludwigshafen, Feuerwerk in Ruchheim</strong></p>
<p>Eigentlich wollten wir ähnlich wie im letzten Jahr feiern: Silvestermenü im <a href="http:///www.dashofgut.com/">Hofgut Ruppertsberg</a>, vorher Schneerundgang mit Glühwein und Blick über die Hochfläche der Weinfelder auf die Weinstraße und in die Rheinebene im nächtlichen Leuchten.<br />
Letztes Jahr hatten wir recht spät gebucht, es hatte geklappt. Da hätten wir uns nicht drauf verlassen sollen: diesmal waren zwei Monate Vorlauf schon zu wenig. Dann dachten wir im Reisesinne nach, fanden am Ostrand von Bad Dürkheim ein neues Restaurant in einem Neubau, angeschlossen an ein Weingut, und kamen auf eine Nachtwanderung Richtung Ludwigshafen in den Jahreswechsel hinein, sozusagen eine Steigerung des Rundgangs vom letzten Jahr. Als dann doch die Zusage für Ruppertsberg kam, haben wir sie nicht mehr angenommen, unsere Idee gefiel uns besser.<br />
Die ganzen Tage davor und an Silvester sind die Wetteraussichten schlecht: meist regnet es, der Regenradar ist flächig blau. Im Reisejahr hat uns das nicht abgeschreckt, Kleidung und Ausrüstung sind optimiert, wir bleiben dabei.<br />
Ab 17 Uhr wird, wie immer etwas knapp, umgezogen und gepackt, etwas Erinnerung an die Reiseroutine ist noch da und wird – hoffentlich nachhaltig – aufgefrischt. Um 17:36 steigen wir am Pfalzbau in die Rhein-Haardt-Bahn, unsere historische Straßenbahnlinie, die ab Ludwigshafen-Oggersheim durchs freie Feld und die Weinberge nach Bad Dürkheim fährt. Am Depot Bad-Dürkheim-Ost steigen wir aus, es regnet, mit Schirm gehen wir die gut 500 Meter aus der Stadt raus zu der Weinbau-Siedlung am Neuberg, das neue rote Haus der &#8220;Vinothek und Restaurant Pauls&#8221; des <a href="http://www.castel-peter.de/">Weingutes Castel Peter</a> leuchtet uns entgegen. Wir sind angenehm überrascht: uns empfängt eine klare, ästhetisch gelungene Innenarchitektur mit einer hohen Vorhalle und zentraler Bar, in der auch die Weine präsentiert werden. Dahinter sind die Funktionsräume, auf denen der Haupt-Gastraum als Empore mit Überblick angeordnet ist. Trotz Verzicht auf Vorhänge und Stoffmassen ist die Akustik angenehm, in die Balken der Decke wurden geschickt und unauffällig Akustik-Dämmelemente eingebaut. Der Service ist von Anfang bis Ende sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend, wir suchen uns drei Gänge aus, zu denen es Rehrücken als Gruß aus der Küche gibt. Pfälzische Küche wird auf der übersichtlichen, aber abwechslungsreichen Karte heute nicht präsentiert, würde auch nicht zum Anlass passen. Sicher sind nicht alle SlowFood-Kriterien erfüllt, die Regionalität stimmt hauptsächlich beim Wein. Wir sind jedenfalls von Qualität, Präsentation und Ambiente vollkommen überzeugt und damit nicht die Einzigen; kurz nach uns füllen sich langsam alle Tische. Wegen unserer Wanderung gehören wir zu den Ersten, die gehen: Um 21 Uhr starten wir in den Regen, dem ich allerdings nach Regenradar noch 15 Minuten gebe, danach haben wir vielleicht sogar bis zum Ende Ruhe. Und so kommts auch: Es wird weniger, nieselt in der nächsten halben Stunde noch öfters, dann wirds trocken und bleibt bedeckt. Es ist warm: wir hatten uns auf Kälte vorbereitet, am Ende laufen wir mit offener Jacke, sowieso handschuhfrei und schwitzen sogar. Unter den Wolken ist rundrum viel Licht: die umgebenden Dörfer leuchten, die Weinstraße und die Städte am Rhein sowieso. Das Licht gibt den Wolken Struktur, Windräder blinken als rote Punkte, Haardt und vielleicht sogar der Odenwald zeichnen sich am Horizont ab. Grandioser Überblick! Trotz Nässe und Dunkelheit erkennen wir die Wegspuren gut, das Auge gewöhnt sich an die Lichtverhältnisse, und wir können das umgebende Lichtschauspiel von unseren einsamen Feldwegen aus wunderbar genießen. Hin und wieder zieht mal das Lichtband einer Straßenbahn übers Feld, die Lichter von Autos und Autobahnen durchziehen die dunkle Umgebung. Der leuchtende Pylon der Ludwigshafener Hochstraßenbrücke am Horizont kommt verdächtig schnell näher und entpuppt sich als angestrahlter Kirchturm von Ellerstadt. Rückblickend im Westen zieht sich spitz ein kleines Lichtermeer in den Himmel; es könnte der Hang der Limburg hinter Bad Dürkheim sein. Die Stirnlampe kommt nur für den Blick auf die Karte oder an Abzweigungen zum Einsatz. Mit der topografischen 1:50.000-Karte komme ich wunderbar klar, markierte Wanderwege gibts in dieser untouristischen Fläche sowieso nicht, dafür genug ausgebaute Wirtschaftswege. Nicht immer ist es einfach, Autobahnen und Bahnstrecken zu überwinden, die Orientierung klappt aber bestens. In den Weinbergen sind die Wege gut begehbar, Richtung Rhein geht es dann in Acker- und Gemüsebau über, da wurde dann im Wortsinne &#8220;geackert&#8221;, die Wirtschaftswege sind unter Schlammschichten und Traktorspuren versteckt und mit Pfützen übersät. Ob wir uns da im Hellen überhaupt durchgetraut hätten? Wir sind offenbar auch die Einzigen, die sowas machen, schon erst recht in dieser Gegend. Vor Maxdorf treffen wir auf den einzigen Wald, auch dort sehen wir ohne Lampe und ohne Schnee genug. In Maxdorf-Süd treffen wir passend auf die Straßenbahn, lassen sie aber fahren, wir haben noch nicht genug. Entlang der Bahnschienen überwinden wir die Autobahnen und landen kurz vor Mitternacht in Ludwigshafen-Ruchheim, haben also die Stadt erreicht. Wir starten Richtung Ludwigshafen-Oggersheim, vielleicht reichts ja für die Bahn um 0:36, mit den weiteren sieben Kilometern bis an den Rhein wollen wir uns die Nacht auf jeden Fall nicht vertreiben. Um 0:00 sind wir zufällig in der Pfarrer-Friedrich-Straße, packen auf einem Mauerpfosten unsere Sektflasche aus und stoßen auf das neue Jahr an. Noch ist es sehr ruhig, einzelne Raketen fliegen durch die Umgebung, doch langsam öffnen sich die Häuser, und Kästen mit Feuerwerksbatterien werden mitten auf der Straße platziert, und wir sind mittendrin. Die nächste Viertelstunde knallt, kracht und leuchtet es rundum dicht und überall, es riecht zunehmend und wird diesig. Da haben wir doch zufällig einen tollen Ort für den Jahreswechsel getroffen, ganz anders als der Überblick von unserem Hochhaus. Wir kehren um, Oggersheim ist nach dieser &#8220;Verzögerung&#8221; nicht mehr zu schaffen, wir sind auch so mit unseren 14 Nachtkilometern hochzufrieden. Auf dem Weg zur Bahn prosten wir Anwohnern zu, dann kommt um 0:24 die recht leere Silvester-Zusatzbahn aus dem Dunkel, erst in der Innenstadt füllt sie sich mit jungen Leuten. Wir fahren bis zum Berliner Platz, um die Bescherung zu begutachten: alles übersät mit Raketenresten. Hier gings noch eher klassisch zu: Papiertürmchen und -fetzen, Raketenstiele, nicht der Overkill mit den automatischen Feuerwerksbatterien wie im Vorort, der professionellen Feuerwerken kaum nachstand. Am Kamin lassen wir den Tag mit dem Sektrest aus dem Rucksack ausklingen und sind noch von den Eindrücken unserer Wanderung ausgefüllt.<br />
PS: Fotos gibts keine. Wir hatten uns entschieden: entweder Wandern oder die Spiegelreflex mitnehmen und mit Stativ herumexperimentieren, um die vielen Lichtstimmungen passend einzufangen. Das hätte gedauert und der Wanderung einen anderen Charakter gegeben.</p>
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		<title>8. Oktober: Görlitz und nach Bautzen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/8-oktober-gorlitz-und-nach-bautzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen</p>
<p>Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und der Oberlausitz, wie die Räuchermännchen und die Herrnhuter Sterne. In einem Senfladen gibt es alle Spezialitäten aus Bautzen und dem Spreewald zum Probieren und Kaufen, dazu Thüringer Bratwürste. Wir sehen bei Tageslicht die besonders eindrucksvolle Barock-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg" alt="" title="DS103694" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4761" /></a> und Renaissance-Bebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg" alt="" title="DS103691" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4762" /></a> in Brüderstraße, Untermarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg" alt="" title="DS103705" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4763" /></a> und Neißstraße mit nochmaligem Blick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg" alt="" title="DS103697" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4764" /></a> auf die polnische Seite. Vom Ufer geht ein Treppenweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg" alt="" title="DS103703" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4765" /></a> zu St. Peter und Paul, eine helle breite Halle mit besonders schönem Orgelprospekt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg" alt="" title="DS103700" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4768" /></a> und protestantischen Beichtstühlen. Von dort führt unsere Runde weiter zum Reichenbacher Turm, den wir diesmal besteigen und die Stadt überblicken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg" alt="" title="DS103717" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4769" /></a> auffallend der Kontrast der historischen Türme und der Plattenbauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg" alt="" title="DS103712ATL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4770" /></a> auf dem Hang in Polen dahinter. Davor liegt die Kaisertrutz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg" alt="" title="DS103720" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4771" /></a> Wir wandern weiter durch die Fußgängerzone und die Straßburger Passage, deren Jugendstil-Architektur sehr stark von Kommerz-Werbung gestört wird. An Geschäften bietet die Innenstadt nichts besonderes, dafür dahinter ganze Stadtteile<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg" alt="" title="DS103724" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4772" /></a> mit geschlossener Gründerzeit-Bebauung, die in der preußisch-schlesischen Zeit entstanden ist. In diesem Bereich steht auch die 1938<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg" alt="" title="DS103727" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4773" /></a> nur leicht beschädigte Synagoge, die heute mangels jüdischer Gemeinde für vereinzelte kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Zum Abschluss besuchen wir ein Bio-Café in einer Nebenstraße, dann sammeln wir unser Gepäck ein. Wir sind beeindruckt von dem Flächendenkmal, das die große Görlitzer Innenstadt darstellt, und der Sanierungsleistung, die auch hier erbracht wurde, nachdem der Zustand in DDR-Zeiten sehr schlecht gewesen sein muss, da die Stadt wegen der Randlage vernachlässigt wurde, was wiederum dafür gesorgt hat, dass fast alles noch vorhanden war. Ausgelassen haben wir das zwei Kilometer südlich gelegene sicher sehenswerte Industriedenkmal Landskronbrauerei von 1869 mit einem 18 Meter tiefen Gärkeller, heute wieder Privatbrauerei und in der ganzen Region stark verbreitet, und das dort über die Neiße nach Polen führende Bahnviadukt.<br />
Wir fahren wieder mit der Straßenbahn zum Bahnhof, erreichen bequem den vorgesehenen vollen Zug und finden einen Platz für die halbe Stunde nach <strong>Bautzen</strong>. Hier ist der Bahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg" alt="" title="DS103737" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4774" /></a> groß und leer, er liegt ähnlich weit draußen wie in Görlitz. Hier gibt es keinen so einfachen Nahverkehr, und unser Hotel liegt am Fuß der Altstadt an der Spree. Auf diesem Weg ist es eher grün, hier liegen größere Gebäude wie Schulen und Altenheime in Parks. Über Kopfsteinpflaster geht es an der neuen Wasserkunst hinunter in die Schlucht der Spree, rechts oberhalb hängt die Altstadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg" alt="" title="DS103666" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4777" /></a> mit ihren Türmen und Mauern. Unser Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg" alt="" title="DS103740" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4775" /></a> ist eine nach der Wende sanierte alte Gerberei, schön gelegen auf der anderen Spreeseite neben der kleinen Brücke mit Restaurant, Innenhof und Spreeterrasse. Wir beziehen unser Appartment unter dem Dach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg" alt="" title="DS103659" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4776" /></a> und recherchieren nach Restaurants. Wir stoßen auf das ganz junge Convivium Lausitz und den einzigen Slowfood-Förderer unter den Lokalen der Stadt, das sorbische Restaurant Wjelbik nahe dem Hauptmarkt. Das scheint uns der geeignete Höhepunkt für das letzte Essen des Reisejahres, also nichts wie hin. Wir werden schon draußen von einer Dame in sorbischer Tracht begrüßt, leider ist alles besetzt. Als wir von Slowfood berichten, lässt sich das differenzierter darstellen: ab 20 Uhr sieht sie Chancen. Wir nutzen die Zeit zu einem ersten Rundgang über den Burghügel. Die Stadt macht einen anderen Eindruck als Görlitz: Die Altstadt liegt auf einem felsigen Plateau über der Spree mit Mauern, die Gassen sind schmal und verwinkelt, Fachwerk ist nicht zu sehen, dafür kleinere Barockhäuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg" alt="" title="DS103670" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4778" /></a> und mittelalterliche Türme, wie Görlitz äußerst sehenswert. Im Spreebogen liegt oben der kleine Neubau des Burgtheaters,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg" alt="" title="DS103672" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4779" /></a> an dessen Fassade hinter Glas die ursprünglich für das Sempers Dresdner Hoftheater vorgesehene Giebel-Figurengruppe von Rietschel aufgebaut ist. Überall finden wir hier Beschriftungen in deutsch und sorbisch: Straßenschilder, Gebäude, Lokale, noch viel umfangreicher als in Cottbus und im Spreewald. Wir treffen eine Nachtwächter-Führung, unterwegs kehren wir auf einen Aperitif ein, es wird uns zu kalt. Als wir danach im Restaurant <a href="http://www.wjelbik.de/sorbisches-restaurant-lausitz/wjelbik">Wjelbik</a> ankommen, ist gerade ein Tisch frei geworden. Der Service ist äußerst aufmerksam und erklärt alles, die Gerichte weichen etwas vom üblichen ab, Holunder und schwarze Johannisbeere kommen vor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg" alt="" title="DS103675" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4780" /></a> es gibt Hochzeitssuppe und vorzügliche Weine aus dem Elbgau, sowohl vom Müller-Thurgau als auch vom Bacchus bestelle ich nach. Abschließend bekommen wir ein Interview mit der Inhaberin Frau Mahling,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg" alt="" title="DS103684TLF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4781" /></a> die uns auch begrüßt hatte, mit sorbischen Einlagen, wir erfahren, dass sie bei einer Ausschreibung nach der Wende den Zuschlag für den Betrieb eines sorbischen Restaurants erhalten haben und seitdem mit der ganzen Familie den Betrieb stemmen, die Nachfolge ist auch geregelt, der Schwiegersohn hat als Koch unter anderem im Elsass gelernt, man kennt sich also aus. Das Ganze ist sehr stimmig, und die Preise für die Qualität wirklich nicht teuer. Sehr zufrieden über dieses weitere Highlight am Reiseende kehren wir ins Hotel zurück, schauen Ina Müller im Ersten und staunen erneut, wie dieses kleine Lokal in Hamburg, der Schellfischposten, den wir am 27. März besucht haben, in Szene gesetzt wird, dann schlafen wir.  </p>
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		<title>7. Oktober: von Bärenstein nach Görlitz</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 22:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bärenstein: Besuch beider Betriebsstellen der ehemaligen Früchteverwertung, Fahrt nach Görlitz und erster Stadtrundgang Wir hatten mit dem Hotel vereinbart, dass wir zum Bahnhof gefahren werden, daran kann man sich nicht so erinnern und sagt, man hätte viel zu tun, das &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/7-oktober-von-barenstein-nach-gorlitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bärenstein: Besuch beider Betriebsstellen der ehemaligen Früchteverwertung, Fahrt nach Görlitz und erster Stadtrundgang</strong></p>
<p>Wir hatten mit dem Hotel vereinbart, dass wir zum Bahnhof gefahren werden, daran kann man sich nicht so erinnern und sagt, man hätte viel zu tun, das ginge eigentlich nicht. Wir gehen zu Fuß in den Ort, bestehen aber darauf, dass das Gepäck zu einem bestimmten Zeitpunkt im Fremdenverkehrsbüro steht, das klappt dann auch. Man ist sehr auf Sauberkeit bedacht, sogar während des Frühstücks wird der Boden gewischt. Der Umgang mit dem Gast ist also gar nicht serviceorientiert, wir sind wohl eher ein Übernachtungsfall, vor 21 Jahren ist mir das öfter begegnet. Da gehen wir lieber woanders hin, auch wenn hier alles einigermaßen funktioniert hat. Wir steigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103557.jpg" alt="" title="DS103557" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4717" /></a> zunächst auf den Turm und genießen die Aussicht über den Wald auf die Kegelberge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103548AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103548AT.jpg" alt="" title="DS103548AT" width="280" height="135" class="alignright size-full wp-image-4718" /></a> und in die Täler.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103552TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103552TL.jpg" alt="" title="DS103552TL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4719" /></a> Beim Abstieg sehen wir nochmals deutlich die einfachen Strukturen und Gebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103583.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103583.jpg" alt="" title="DS103583" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4720" /></a> die hier stehen. Hier in dieser abgeschiedenen Randlage besteht offensichtlich kein Hang zum Repräsentieren,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103578.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103578.jpg" alt="" title="DS103578" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4721" /></a> und Oberwiesenthal strahlt hierhin wohl kaum aus, höchstens mit Wanderwegen. Heute ist es durch die Grenzöffnung nicht mehr so eng, Weipert auf tschechischer Seite hat allerdings keine bessere Ausstrahlung. In einem so engen Tal fallen die Industrieruinen, alte Schornsteine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103579TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103579TL.jpg" alt="" title="DS103579TL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4722" /></a> und große, ungenutzte Bahnhöf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103589.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103589.jpg" alt="" title="DS103589" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4723" /></a>e besonders störend auf, sie drücken für uns als Gäste geradezu die Stimmung, während sich die Einwohner sicher dran gewöhnt haben und eher die langsamen positiven Veränderungen wahrnehmen.<br />
Wir gehen zunächst Richtung BT2 der Früchteverwertung. Wir finden ihn an der Annaberger Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103575.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103575.jpg" alt="" title="DS103575" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4724" /></a> direkt am Ortsausgang am steilen Hang. Der talseitige Teil des langgestreckten Gebäudes ist eingerissen, alles ist eingezäunt und Auffahrt und Gebäude verfallen. Meine Erinnerung sagt: hier war ich bestimmt nicht. Wir gehen zurück zum Standort des BT1, davon wissen wir jetzt mehr und gehen die Wiese hinauf. Dort finden wir noch asphaltierte Wegstrukturen im Gras und spärliche bauliche Reste. Beim Blick von oben hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103585.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103585.jpg" alt="" title="DS103585" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4725" /></a> kann ich mir vorstellen, wie rechts das quadratische kleine Verwaltungsgebäude, links am Hang die Produktion und unten gegenüber der Straße auf dem jetzigen Supermarkt-Parkplatz die Sammlung an IFA-Lastwagen als Ersatzteillager gestanden hat. Hier war es also, vor 14 Jahren wurde alles abgerissen. Ich habe damals schon gedacht: ob diese Betriebe gerade in der Branche je eine Chance haben? Die Technik vollkommen veraltet und dauernd kaputt, die Gebäude in schlechtem Zustand und wenig optimiert, viel mehr Personal als im Westen, eine viel höhere Dichte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103591.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103591.jpg" alt="" title="DS103591" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4726" /></a> an Produktionsbetrieben und ein Handel, der vom Westen bestimmt wird: eigentlich ein Neuanfang mit Altlasten. Wir überblicken noch einmal den Ort, halten beim Gepäckabholen einen Schwatz mit Frau Richter von der Touristen-Info und bedanken uns fürs Aufbewahren. Wir steigen wieder in Tschechien ein, mit noch einem Fahrgast. Mit zwei kurzen und bequemen Umstiegen in Flöha und Dresden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103605.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103605.jpg" alt="" title="DS103605" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4727" /></a> kommen wir nach <strong>Görlitz</strong>, der östlichsten Stadt Deutschlands, vor dem Krieg eine Stadt mit Zgorzelec auf der anderen Neißeseite in Polen und zu Schlesien gehörend. Die RE-Züge in dieser Gegend sind auf den kurvigen Hügelstrecken alles Neigetechnik-Dieseltriebwagen, das gibt oft ungewöhnliche Aussichten. Der Bahnhof ist innen belebt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103609.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103609.jpg" alt="" title="DS103609" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4728" /></a> und in gutem Zustand mit sehr schöner Jugendstil-Hallendekoration. Vor dem Bahnhof, der über einen Kilometer südlich des historischen Zentrums liegt, ist fast alles sanierungsbedürftig, leerstehend oder in Sanierung, nach erneuter Gebietsreform und einem neuen Landkreis Görlitz wird hier ein ganzer Komplex zum Landratsamt. Es gibt noch zwei Straßenbahnlinien, wir fahren die Bahnhofstraße entlang, die von sanierungsbedürftig in Einkaufsstraße übergeht. Im Zentrum, am Demianiplatz, steigen wir aus.<br />
Der Weg zum Hotel mitten im Zentrum ist kurz, wir laden ab und suchen erstmal ein Café. Von dort aus steuern wir die ersten Ziele an. Das Jugendstil-Warenhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103627.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103627.jpg" alt="" title="DS103627" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4741" /></a> wurde von Hertie betrieben und ist leider geschlossen; im Erdgeschoss ist noch eine Parfümerie, so dass ein Blick auf die Galerien und die Lichtkuppel möglich ist. Hoffentlich findet sich wieder ein Betreiber, das Gebäude wäre es wert.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103623.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103623.jpg" alt="" title="DS103623" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4744" /></a> Wir werfen einen Blick in die kreisrunde Kaisertrutz, das Wahrzeichen der Stadt, Kulturhistorisches Museum und Hauptort der sächsischen Landesausstellung zur Via Regia, der alten Handelsstraße, auf die wir verzichten, dafür ist unser einer Tag hier zu wenig. Bewusstes Weglassen kam im Reisejahr öfter vor, wir wollten ja viele Eindrücke gewinnen, da fiel bei Städten manche Sehenswürdigkeit weg, so auch in Bad Kösen die Plüschtierwelt der Spielzeugmanufaktur, wie unsere ungekrönte Kommentar-Königin Gabriele Heck messerscharf in ihrem Bad-Kösen-Kommentar festgestellt hat. Schließlich hatten wir die Bahncard100 und konnten beliebig fahren; länger an einem Ort bleiben können wir bei unseren zukünftigen Reisen. Wir gehen vorbei am Reichenbacher Turm,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103613DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103613DL.jpg" alt="" title="DS103613DL" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4742" /></a> der kommt morgen dran, über den Obermarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103618.jpg" alt="" title="DS103618" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4743" /></a> und die Nikolaivorstadt Richtung Altstadtbrücke; überall fallen die geschlossenen Straßenzüge mit meist restaurierter mehrstöckiger Barock- und Renaissance-Bebauung auf, besonders spektakulär um den Untermarkt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103637.jpg" alt="" title="DS103637" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4745" /></a> um die Kirche St. Peter und Paul<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103639D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103639D.jpg" alt="" title="DS103639D" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4746" /></a> und in der Neißstraße mit einigen schönen Innenhöfen, Geschäften wie dem Senfladen, und urigen Lokalen. Auf der anderen Neißeseite, heute die polnische Stadt Zgorzelec, ist nur die Uferstraße alt, teilweise wird auch auf alt neu gebaut. Hinter dieser Kulisse erheben sich erhöht wie eine Kulisse die Plattenbauten aus sozialistischer Zeit. Die beiden Restaurants in der Uferstraße sind voll; wir werden auf deutscher Seite im Bürgerstübl fündig und sind mit den schlesischen Spezialitäten sehr zufrieden. Ab 1815 gehörte Görlitz zu Schlesien, das prägt heute noch das Leben mit Gerichten, Kuchen und Büchern, zumal die schlesische Zeit mit der Entwicklung der Industrie einherging. Auch wenn hier noch etwa ein Viertel der Gebäude auf die Sanierung warten, sind wir höchst beeindruckt von der riesigen Fläche komplett historischer Bauten. Im Hotel bereiten wir uns auf die Details des morgigen Tages vor.</p>
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		<title>5. Oktober: Naumburg</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 21:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naumburg: Besuch der Landesausstellung &#8220;Der Meister von Naumburg&#8221; Heute ist der blaue Himmel weg, da passt es, dass wir uns in Naumburg die Landesausstellung Sachsen-Anhalt &#8220;Der Naumburger Meister&#8221; vorgenommen haben. Nach fünf Minuten Bahnfahrt sind wir dort. Der Weg ins &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/06/5-oktober-naumburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Naumburg: Besuch der Landesausstellung &#8220;Der Meister von Naumburg&#8221;</strong></p>
<p>Heute ist der blaue Himmel weg, da passt es, dass wir uns in <strong>Naumburg</strong> die Landesausstellung Sachsen-Anhalt &#8220;Der Naumburger Meister&#8221; vorgenommen haben. Nach fünf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103398.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103398.jpg" alt="" title="DS103398" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4675" /></a> Minuten Bahnfahrt sind wir dort. Der Weg ins Zentrum ist mit zwei Kilometern ungewöhnlich lang, aber es gibt eine originelle Möglichkeit, ihn zu überbrücken: Naumburg hat als einzige Kleinstadt noch eine Straßenbahn,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103402.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103402.jpg" alt="" title="DS103402" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4677" /></a> 1991 schon mal eingestellt, 2007 wieder im Halbstundentakt, manchmal auch  öfter in Betrieb genommen, offenbar eine Touristenattraktion. Gefahren wird mit alten kleinen Wagen aus DDR-Zeit,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103406.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103406.jpg" alt="" title="DS103406" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4678" /></a> in Restaurierung befinden sich welche von 1928. Der Fahrer kümmert sich rührend um die Schulklasse und sagt alle Stationen an. Naumburg ist entlang der<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103413.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103413.jpg" alt="" title="DS103413" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4679" /></a> Hauptwege gut restauriert, es gibt in manchen Ecken jedoch noch einigen Verfall,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103423.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103423.jpg" alt="" title="DS103423" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4681" /></a> beispielsweise im Bereich der Judengasse.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103416.jpg" alt="" title="DS103416" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4680" /></a> Wir starten mit der Stadtkirche St. Wenzel am Markt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103428.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103428.jpg" alt="" title="DS103428" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4682" /></a> Hier gibt es ein Mittags-Orgelkonzert auf der von J.S.Bach persönlich abgenommenen Hildebrandt-Orgel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103433L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103433L.jpg" alt="" title="DS103433L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4683" /></a> das besuchen wir mit 250 anderen, der Klang ist wunderbar transparent. Danach besteigen wir den Turm mit langer, schmaler, steiler Wendeltreppe und geräumiger, aber wie überall nicht mehr genutzter Türmerwohnung und bestem Rundblick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103441.jpg" alt="" title="DS103441" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4684" /></a> über Markt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103437F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103437F.jpg" alt="" title="DS103437F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4685" /></a> Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103445T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103445T.jpg" alt="" title="DS103445T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4686" /></a> und Stadt. Im Schlösschen am Marktplatz beginnt die Ausstellung &#8211; wegen Fotografierverbot ist der Text unbebildert &#8211; mit vielen Ausstellungsstücken gotischer Baukunst aus der Zeit des Meisters zwischen 1225 und 1270. Statuen, Kapitellen und anderen bildhauerischen Objekten, meist aus Kirchen, geliehen aus Museen aus ganz Europa; Originalsteine, wenn an den Objekten schon Kopien eingebaut sind, sonst Abgüsse. Daran wird sein Arbeitsstil entlang seines Weges von Reims über Mainz zu seinem Hauptwerk, dem Westchor des Naumburger Domes – daher der Ersatzname -, bis nach Meißen verfolgt. Seinen Namen und sonstige biografische Daten kennt man nicht; klar ist aber, dass er sowohl Architektur und Bildhauerei beherrschte und vom Erzbischof von Mainz nach Deutschland geholt wurde. Sein Markenzeichen sind überzeugend natürlich wirkende Figuren und Zusammenstellungen von Mimik, Gestik, Bewegung und Kleidung, wie man sie bisher nicht gekannt hatte und in der Romanik auch nicht üblich waren. Hinzu kommt in der Gotik die Verwendung von Schablonen und Zeichnungen, es gibt erste Musterbücher. Dadurch verbreitet sich der gotische Stil ausgesprochen schnell in Europa und wird bis 1500 immer weiter entwickelt. In einem Film wird ein Überblick über die damaligen Kirchenbauten gegeben. Wir wechseln zum Hauptausstellungsort, dem viertürmigen Dom<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103449.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103449.jpg" alt="" title="DS103449" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4689" /></a> mit Kreuzgang, Dompark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103447.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103447.jpg" alt="" title="DS103447" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4687" /></a> und verbundener Marienkirche, etwas außerhalb des Innenstadtringes. Dort werden die besonderen Teile des Westchors genauer betrachtet, der Westchor selbst ist Teil der Ausstellung. Er ist durch den Meister an die ursprünglich spätromanische Kirche angebaut worden und durch einen ungewöhnlichen Lettner abgeteilt. Im Fries ist mit lebendig wirkenden Szenen und Figuren die Passionsgeschichte dargestellt, der Eingang wird vom Kreuz unterteilt. Der Chor selbst ist eine kleine Kirche, am Ende fünf originale hohe Glasfenster, ein hölzernes Chorgestühl mit steinernen Baldachinen, und auf einer umlaufenden Brüstung keine Heiligen, sondern Stifter von damals; diese Tatsache führte zu Gerüchten um den Meister unter dem Titel &#8220;Ketzer von Naumburg&#8221; und er wurde mit den Waldensern in Verbindung gebracht. Wahrscheinlich war der Grund für diese Ausgestaltung jedoch ein Beschluss der Auftraggeber aufgrund der politischen Machtverhältnisse. Diese Gruppe aus zwölf lebensgroßen Figuren ist der künstlerisch wertvollste Teil, er wurde aber erst im 19. Jahrhundert von der Kunstwelt rezipiert. Goethe hatte einst die Kirche besichtigt und darüber geschrieben; er fand sie dunkel und feucht, den Lettner fand er merkwürdig und hat erst gar nicht in den Westchor geschaut. Im Ostchor machen wir dann doch ein Foto.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103451F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103451F.jpg" alt="" title="DS103451F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4688" /></a> Unter den Figuren wurde die Markgräfin Uta<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103463W.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103463W.jpg" alt="" title="DS103463W" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4690" /></a> mit ihrer strengen, klaren Erscheinung Projektionsfläche deutscher und arischer Phantasien und zu verschiedenen Zwecken im 19. und 20. Jahrhundert vereinnahmt, obwohl man außer der Optik der Statue nichts von Uta wußte und weiß. Es wurden über sie Bücher und Theaterstücke geschrieben, Soldaten zum Durchhalten ermuntert und ähnliche demagogische Akte mehr. Man ritt und reitet auf dem Uta-Kult. Dies wird auf der letzten Station im Stadtmuseum in einer Ausstellung der Uta-Produkte eindrucksvoll präsentiert. Insgesamt haben wir eine spannende Geschichte betrachtet und einiges neues erfahren. Das Land hat hier keinen Aufwand gescheut, das Publikum honoriert das offensichtlich. Die Idee, am Nachmittag nach Freyburg/Unstrut weiterzufahren, das Gebäude der Rotkäppchen-Sektkellerei anzusehen und im Ort zu essen, lassen wir angesichts der unerwartet interessanten Ausstellung fallen. Statt dessen kehren wir nach Schließung der Museen am Markt in Naumburg ein, laufen im Dunkeln zum Bahnhof zurück und befassen uns mit Vorbereitungen der nächsten Tage und den ins Zimmer eingedrungenen Mücken.</p>
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		<title>4. Oktober: Schulpforte</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt über Erfurt mit Stadtdurchgang nach Bad Kösen, von dort Wanderung nach Schulpforte (Ziel: Sabine Sahling) mit Besichtigung der Schulanlage und der Bibliothek und Rückweg entlang der Saale mit Einkehr im Staatsweingut. Heute morgen dürfte der letzte Schwimmbadbesuch des Reisejahres &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/05/4-oktober-schulpforte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt über Erfurt mit Stadtdurchgang nach Bad Kösen, von dort Wanderung nach Schulpforte (Ziel: Sabine Sahling) mit Besichtigung der Schulanlage und der Bibliothek und Rückweg entlang der Saale mit Einkehr im Staatsweingut.</strong></p>
<p>Heute morgen dürfte der letzte Schwimmbadbesuch des Reisejahres gewesen sein. Beim Frühstück kommt zum zweiten Mal nach Marlishausen die Thüringer Allgemeine, morgen gibt es einen kleinen Artikel. Dann machen wir uns auf den Weg zum letzten Ziel einer Ideengeberin, Sabine Sahling. In <strong>Erfurt</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103258.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103258.jpg" alt="" title="DS103258" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4649" /></a> haben wir fast eine Stunde Aufenthalt, es gelingt, das Gepäck einzuschließen und mit der Straßenbahn zum Domplatz zu fahren, die baulich und von den Geschäften her sehr schöne und belebte Innenstadt bis zur Krämerbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103261TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103261TF.jpg" alt="" title="DS103261TF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4650" /></a> zu durchqueren und vom Anger die Straßenbahn zurück zu nehmen. Das geht nur mit dichtem und übersichtlichem Nahverkehr. Die diesmal sieben Minuten Verspätung stören uns nicht, für Anschlussreisende in Weimar wird allerdings daraus eine Stunde. In <strong>Bad Kösen</strong> erreichen wir den südlichsten Zipfel von Sachsen-Anhalt, wir gehen durch den zentralen Kurpark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103267AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103267AL.jpg" alt="" title="DS103267AL" width="280" height="121" class="alignleft size-full wp-image-4652" /></a> – die reifen Kastanien prasseln auf uns nieder &#8211; auf der Westseite der Saale über die denkmalgeschützte Steinbrücke mit Blick auf das Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103270DF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103270DF.jpg" alt="" title="DS103270DF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4653" /></a> oben auf dem Berg in unser Hotel, zentral gelegen gegenüber Touristinfo, Edeka und Feuerwehr. Hier verzichten wir auf ein Zimmer mit Blick über die Saale auf die Weinberge, denn da sind die überall hörbare Bundesstraße und die Bahnstrecke dazwischen. Das Haus ist auch eine Konditorei, so starten wir erst nach einem Stück Torte durch Kleingartenanlagen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103276.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103276.jpg" alt="" title="DS103276" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4654" /></a> entlang der kleinen Saale – einem künstlichen Bachlauf zur Versorgung des Klosters Porta &#8211; um die besondere Weinlage<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103282.jpg" alt="" title="DS103282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4655" /></a> Köppelberg herum zum Ziel, der Landesschule Pforta in <strong>Schulpforte</strong>, eröffnet 1543 nach der Säkularisierung des 1137 gegründeten Zisterzienserklosters und noch heute Internatsschule. Im Komplex mit Torhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103288PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103288PL.jpg" alt="" title="DS103288PL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4656" /></a> an der Straße gibt es gotische, neugotische<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103293.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103293.jpg" alt="" title="DS103293" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4657" /></a> und Renaissance-Gebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103299.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103299.jpg" alt="" title="DS103299" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4658" /></a> sowie romanische Reste,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103361.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103361.jpg" alt="" title="DS103361" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4666" /></a> das zentrale Schulgebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103295PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103295PL.jpg" alt="" title="DS103295PL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4659" /></a> stammt von 1870, der neben der Kirche vorhandene Kreuzgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103319.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103319.jpg" alt="" title="DS103319" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4665" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103318.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103318.jpg" alt="" title="DS103318" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4660" /></a> des Klosters wurde mehrfach um- und überbaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103329.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103329.jpg" alt="" title="DS103329" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4661" /></a> um Platz für das Internat zu schaffen. Ein großer Schulpark mit einer riesigen Platane<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103338.jpg" alt="" title="DS103338" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4667" /></a> liegt hinter dem Komplex, auf dem Friedhof gibt es noch Gräber aus der Zeit der Zisterzienser und eine Totenleuchte von 1268. Die Schule wird von begabten Schülern aus ganz Deutschland von der neunten Klasse bis zum Abitur besucht, Fichte, Klopstock und Nietzsche waren hier, wie Gedenktafeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103306.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103306.jpg" alt="" title="DS103306" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4662" /></a> am Eingang nachweisen. Der Komplex ist mit seiner immer wieder den Bedürfnissen angepassten Baustruktur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103333.jpg" alt="" title="DS103333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4663" /></a> äußerst beeindruckend; ein Förderverein betreibt ein Besucherzentrum, verleiht Audioführungen und betreut die Kirche, das früher zur Schule gehörende Staatsweingut Kloster Pforta betreibt eine Vinothek. Unsere Ideengeberin hat uns auf die historische Bibliothek hingewiesen, die keine Besuchszeiten hat; per Email gelang es nicht, einen Termin zu vereinbaren, telefonisch vom Besucherzentrum bekommen wir die Gelegenheit, kurz danach die Bibliothekarin Petra Dorfmüller in den Räumen der Bibliothek von 1570, die etwas 80000 Bände umfasst, zu treffen. Die hohen Regale stammen von 1860. Heute kommen nur noch Bücher über Schulpforte hinzu, die Biblothek dient ausschließlich der Forschung. Für die Lehre steht eine weitere Schülerbibliothek zur Verfügung. Wir sind beeindruckt und erfreut, dass wir ausnahmsweise einen Blick hineinwerfen dürfen, die Bibliothek gehört nicht zum normalen Rundgang, Fotos sind nicht erwünscht. Das erinnert uns stark an die Gräfliche Bibliothek in Laubach, die wir im Mai besucht haben, die allerdings mehrfach größer ist. Die Namensverwirrung mit Porta, Pforte, Pforta kommt übgrigens aus der Vermischung des Lateinischen mit dem Deutschen; das End-A klingt schicker und wird daher auch gern an die Pforte gehängt. Wir laufen weiter durch die Schule und begegnen munteren Schülerscharen, die fast alle grüßen. Heutzutage nimmt die Schule Jungen und Mädchen auf, es herrscht ein hohes Maß an Selbstverwaltung, die Keilglocke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103324.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103324.jpg" alt="" title="DS103324" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4664" /></a> für die Zeiteinteilung wird allerdings immer noch von Hand geläutet, von Schülern der 9. und 10. Klasse. Zwischendurch machen wir eine Weinprobe in der Vinothek, die uns aus der Pfalz bekannten Weinsorten finden wir gut, aber nicht herausragend, der Sekt gefällt uns, wir bestellen etwas. Nach Abgabe der hilfreichen Audioguides besuchen wir erneut die Kirche, eine schlichte gotische, ungeschmückte, allerdings sehr große Halle;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103367T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103367T.jpg" alt="" title="DS103367T" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4668" /></a> die Geschichte der Zisterzienser wird auf Tafeln erklärt. Wir wohnen der letzten Probe des 50-köpfigen Chors vor dem Konzert am Abend bei, entscheiden aber, nicht zu bleiben, da wir dann nichts mehr von der Umgebung mitbekommen. Das Staatsweingut Kloster Pforta mit 50 Hektar Rebfläche hat seinen Sitz am weithin sichtbaren Nordhang der Saale zwischen Schulpforte und Bad Kösen, also nehmen wir den kleinen Umweg auf die andere Saaleseite in der Abendsonne, dabei treffen wir auf der Brücke Mitarbeiter der Wasserwacht bei Abseilübungen. Am Beginn der Weinberge nutzen wir die Gelegenheit, hochzusteigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103383AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103383AT.jpg" alt="" title="DS103383AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4669" /></a> und im Abendlicht über das weite Saaletal auf Schulpforte zurückzublicken, man wirbt mit &#8220;Welterbe-Antragsgebiet&#8221;. Über uns thront der weithin sichtbare Schriftzug &#8220;SAALE-UNSTRUT-Wein&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103396TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103396TF.jpg" alt="" title="DS103396TF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4670" /></a> den wir auf der letzten Rückfahrt gesehen haben, dort wollten wir nochmal hin, und schon sind wir, ohne das so zu planen, genau da. Den Weg säumt hier ein Lehrpfad mit bestimmt 20 Traubensorten, ich merke mir die hier ursprünglichen, den blauen Silvaner und den roten Traminer, Weißweine, die wir gleich danach in der Gastwirtschaft des Staatsweingutes probieren, der letztere gefällt uns besonders gut. Später forschen wir nach, es ist der einzige, den die BASF-Kellerei aus diesem Gebiet im Angebot hat. Wir essen gut über der Saale, in der Ebene rauschen die Züge entlang, es wird dunkel. Wir sind noch rechtzeitig gekommen, nach uns schließt das Lokal regulär, die Zeiteinteilung ist uns gelungen. Im Dunkeln laufen wir weiter durch Ausläufer von Bad Kösen und kommen nicht allzu spät im Hotel an, ich hole fast mit den Texten auf.</p>
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		<title>1. August: Freiburg und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 23:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/02/1-august-freiburg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt</strong></p>
<p>Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und vielleicht noch eine zusätzliche Schicht mit Erkältungsgefahr bei Feuchtigkeit, und andererseits Kurzarm-Hemd, und auch die Hose kann kurz sein. Wir haben uns heute den Stadtteil <strong>Vauban</strong> vorgenommen, durch den wir mit der Straßenbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg" alt="" title="DSC99389" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3707" /></a> bis zur Endstation durchfahren. Den mal geplanten S-Bahn-Anschluss gibts auf der nahen Haupt-Bahnstrecke nach Basel nicht, dafür hören die hintersten Hausreihen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg" alt="" title="DSC99363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3706" /></a> die Bahn deutlich. Der Nahverkehr ist auch so gut genug: am Werktag alle sieben Minuten eine Straßenbahn und ein Bus zu Innenstadt und zum Bahnhof, abends und am Sonntag alle 15 Minuten. Das Auto ist hier wirklich in den Hintergrund getreten: Parkhäuser nur am Rand des Viertels, keine Parkmöglichkeiten oder Garagen bei den Häusern, nur Durchfahrt zum Be- und Entladen durch die U-förmigen oder Stich-Wohnstraßen. Fahrräder sind hier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg" alt="" title="DSC99375" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3708" /></a> wie überall in Freiburg, massenweise vertreten. Auf der Hauptachse mit Straßenbahn ist 30er-Begrenzung, dort gibt es auf 24 Stunden begrenzte Besucherparkplätze mit Parkschein, die nicht alle genutzt sind. Und tatsächlich sind nur selten Autos unterwegs. Die Bebauungspläne folgen einem städtebaulichen Konzept, das in einem Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Das beinhaltet Grünzüge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg" alt="" title="DSC99373" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3709" /></a> zwischen den Straßen mit Spielplätzen, ein Bach mit Biotop<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg" alt="" title="DSC99369" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3710" /></a> am Südrand ist integriert, einige Geschäfte und Gewerbe dienen der Nahversorgung. Die Häuser sind überwiegend zwei- bis viergeschossige Reihenhäuser mit begrünten Flach- oder solarbestückten Schrägdächern. Der Neubaubestand muss mindestens Niedrigenergie-Standards erfüllen, meist erreicht er viel mehr. Dabei hilft eine Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gebaut haben seit 2001 Einzel-Bauherren und Bauherrengemeinschaften nach den Vorgaben des Konzepts. Die Häuser sind im Grundsatz modern, architektonisch anspruchsvoll, gradlinig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg" alt="" title="DSC99374" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3711" /></a> und doch vielfältig in Gestaltung, Materialien und Farbgebung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg" alt="" title="DSC99371" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3712" /></a> Die Gärten sind klein, intensiv grün, oft nicht akribisch abgegrenzt und eher wilder und nicht übermäßig angelegt, vielfach mit Sitzgelegenheiten vor oder hinter dem Haus und größeren Fahrradsammlungen. Alles sieht freundlich, gut eingelebt, angenommen und genutzt aus. Nicht immer gelungen sind die häufig verwendeten Holzfassaden, oft ist das Holz sehr scheckig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg" alt="" title="DSC99434" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3713" /></a> Die nicht immer aufgeräumten Eingangsbereiche sind sicher nicht Jedermanns Sache. Der zentrale Quartiersladen ist bestens und bioorientiert sortiert und sorgt über Mitgliedschaften und Rabatte für Kundenbindung. Am Eingang gibt es einen Bio-Supermarkt und einen Drogeriemarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg" alt="" title="DSC99426AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3717" /></a> und diverse Ärzte, ein Schreiner und ein Radladen sind auch vertreten, ebenso Schule und Kindertagesstätte. Am Quartiersplatz mit wöchentlichem Bauernmarkt gibt es ein Restaurant mit Mittagstisch, dort essen wir gut vegetarisch. Andere Teile des Viertels bestehen aus Blocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg" alt="" title="DSC99377" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3714" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg" alt="" title="DSC99383" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3715" /></a> von Wohnungsbaugesellschaften oder einheitlichen Häuserzeilen mit Solardächern, auch ein Studentendorf und umgebaute alte Kasernengebäude mit Sozialwohnungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg" alt="" title="DSC99423A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3716" /></a> gibt es, man zielt auf eine geeignete Mischung, auch wenn heute das Durchschnittsalter eher niedrig ist. Auf einem noch unbebauten Gelände an der Einfahrt ins Viertel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg" alt="" title="DSC99430A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3722" /></a> ist ein Wagenplatz entstanden, in dem hinter Bretter-Sichtschutz und Grafitti<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg" alt="" title="DSC99417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3723" /></a> Jugendliche, die sich eher der autonomen und Punk-Szene zugehörig fühlen, niedergelassen haben. Der Platz soll wohl schon lange einer Bebauung weichen, Verhandlungen über den Verbleib oder Alternativen für den &#8220;Kommando Rhino&#8221; genannten Wagenpark sind wohl gescheitert, die Räumung ist beschlossen und für heute angedroht. Im Moment, wo wir dort sind, veranstalten die Bewohner eine Spontandemonstration<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg" alt="" title="DSC99415" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3724" /></a> mit Musik und Sperrung der Eingangsstraße; Die Polizei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg" alt="" title="DSC99399DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3725" /></a> ist mit einer Hundertschaft Schild- und Helm-bewaffnet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg" alt="" title="DSC99412AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3726" /></a> bereit, ebenso Deeskalations-Beamten und die Stadtreinigung, die die Straßensperren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg" alt="" title="DSC99410" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3727" /></a> einsammelt. Bald darauf zieht die Polizei wieder ab und die Demonstranten räumen die Straße; wann eine Räumung des Geländes versucht wird bleibt unklar; die Bewohner telefonieren jedenfalls heftig herum, um neueste Informationen und Vermutungen auszutauschen. Wie aus Spruchbändern im Viertel hervorgeht, ist die Meinung der Viertel-Bewohner zu dem Wagenpark gespalten. Wir finden den Rundgang durchs Viertel äußerst interessant und gut, solch ein europäisches Musterviertel mal praktisch zu erleben; offensichtlich funktioniert das Viertel. Uns wäre es in der Zusammensetzung etwas zu einseitig, zu uns passt unser Wohnstandort besser, so wie zu Neo Rauch, wie er betont, nur Leipzig passt, wo er trotz aller Berühmtheit studiert und unterrichtet hat und als Künstler wirkt.<br />
Wir fahren wieder in die Innenstadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg" alt="" title="DSC99440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3718" /></a> besuchen einige Läden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg" alt="" title="DSC99441" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3719" /></a> und finden doch wirklich original meinen knautschbaren Panama-Hut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg" alt="" title="DSC99450" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3720" /></a> wieder, den ich in Koblenz im Zug liegengelassen hatte, an einem Marktstand am Münster und gegen Geld. Wir lassen den Abend vor einem historischen Gebäude hinter dem Münster, der &#8220;Alten Wache&#8221;, bei einem Wein und Sekt ausklingen, bevor wir mit Straßenbahn und ICE<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg" alt="" title="DSC99463" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3721" /></a> den Rückweg nach Ludwigshafen antreten. Beim Beobachten des Sonnenuntergangs fällt uns, besonders gegenüber Amrum, auf, dass die Tage wieder deutlich kürzer werden, der Kreis des Reisejahres beginnt leider sich zu schließen.</p>
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		<title>31. Juli: Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburg: Augustiner-Museum mit Schwarzwald-Ausstellung, Essen im Ochsen Wir haben uns die Ausstellung &#8220;Unser Schwarzwald – Romantik und Wirklichkeit&#8221; im neuen Augustinermuseum vorgenommen. So kommen wir früh in die Gänge und sind um 10:30 im Museum gleich um die Ecke. Uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/01/31-juli-freiburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg: Augustiner-Museum mit Schwarzwald-Ausstellung, Essen im Ochsen</strong></p>
<p>Wir haben uns die Ausstellung &#8220;Unser Schwarzwald – Romantik und Wirklichkeit&#8221; im neuen Augustinermuseum vorgenommen. So kommen wir früh in die Gänge und sind um 10:30 im Museum gleich um die Ecke. Uns erwartet eine Führung. Viele Aspekte des Schwarzwaldes werden frisch und hintergründig dargestellt: das früher beschwerliche Leben, die Naturausbeutung durch Glasbläser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99318A.jpg" alt="" title="DSC99318A" width="280" height="232" class="alignleft size-full wp-image-3687" /></a> und ihren Holzbedarf, Tourismus, neue Aktivsportarten, Trachten, Möbel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99319AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99319AT.jpg" alt="" title="DSC99319AT" width="200" height="280" class="alignright size-full wp-image-3688" /></a> Uhren und Feinmechanik. Leider bin ich kein besonders guter Zuhörer und werde müde, was auch noch während den von Freiburger Studenten gedrehten kreativen, frischen und multikulturellen Kurzfilmen anhält, bis mich die im Film wild durch den Schwarzwald rasenden und springenden Mountainbiker nachhaltig wecken. Das Museum ist das architektonisch<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99307.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99307.jpg" alt="" title="DSC99307" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3690" /></a> interessant umgebaute Augustinerkloster und beherbergt viele originale Glasfenster und Figuren vom Freiburger Münster, die dort zu stark angegriffen waren und durch Kopien ersetzt wurden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99294.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99294.jpg" alt="" title="DSC99294" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3691" /></a> Hier sind sie im alten Kirchenschiff eingebaut und entfalten eine ganz besondere Wirkung, da sie aus ungewohnter Nähe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99297.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99297.jpg" alt="" title="DSC99297" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3692" /></a> und durch Wandlücken betrachtet werden können. Fenster im oberen Stock eröffnenden Blick auf den Münsterturm,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99293A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99293A.jpg" alt="" title="DSC99293A" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3693" /></a> später sehen wir den Blick von dort zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99342.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99342.jpg" alt="" title="DSC99342" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3694" /></a> Auch eine Orgel und der Kirchenschatz des Münsters werden gezeigt; eine absolut sehenswerte Kollektion in einem sehenswerten Gebäude, das noch zulegen wird, wenn der letzte Bauabschnitt fertig ist. Mit Kolumba in Köln kann es allerdings vom Gesamteindruck nicht mithalten, es ist auch kein Kunstmuseum. Im Café mit Blick in den Hof des alten Kreuzgangs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99312.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99312.jpg" alt="" title="DSC99312" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3696" /></a> stärken wir uns. Im Naturmuseum gegenüber ist eine Fotoausstellung über Menschen in Usbekistan; der erste Teil umfasst absolut sehenswerte Fotos von Max Penson aus dem Zeitraum von 1925 bis 1935, der zweite Teil der Fotografin Gabriele Keller beschäftigt sich mit Frauen in Usbekistan von 1990 bis 2001. Diese sind überwiegend Bilder mit Trachten, deren Farbigkeit übertrieben herausgearbeitet wurde, was uns eine angemessene Wahrnehmung erschwert. Für den Abend finde ich ein Restaurant in Freiburg-Zähringen, das gut zu erreichen ist. Wir besuchen vorher das Münster<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99325AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99325AT.jpg" alt="" title="DSC99325AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3697" /></a> mit seiner beeindruckend schlichten und klaren Halle.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99347.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99347.jpg" alt="" title="DSC99347" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3698" /></a> Diesmal gelingt uns – sozusagen als Ausgleich zum Leuchtturm auf Hiddensee &#8211; in letzter Minute die Turmbesteigung, damit löst sich auch das Rätsel, wer die Geranien in 40 Meter Höhe gießt: da oben werden die Eintrittskarten verkauft. Die Turmspitze ist in Restaurierung,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99345.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99345.jpg" alt="" title="DSC99345" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3700" /></a> wir kommen nur bis auf die Höhe der Glocken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99329AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99329AL.jpg" alt="" title="DSC99329AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3701" /></a> Die älteste, die Hosanna, ist über drei Tonnen schwer und mehr als 750 Jahre alt und hat alle Kriege überstanden, nur 1989 war sie einmal zur Restaurierung ausgebaut.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99327.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99327.jpg" alt="" title="DSC99327" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3699" /></a> Nach einer Runde durch die Gassen setzen wir uns in die Straßenbahn – hier am Abend noch im 15-Minuten-Takt – und fahren zum &#8220;Ochsen&#8221;. Die Beschreibung bei Slowfood stimmt: &#8220;Das urige Traditionsgasthaus gehört mit zu den ältesten Gasthäusern Freiburgs und genießt ob seiner qualitativ und quantitativ hervorragenden Schweineschnitzel schon fast Kultstatus. Das Ambiente des Hauses kommt offensichtlich seit Jahrzehnten gänzlich ohne Erneuerungen aus und hat innen wie außen nostalgische Patina angesetzt.&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99357.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99357.jpg" alt="" title="DSC99357" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3703" /></a> Kurz: ohne die Beschreibung würde man das unauffällige und nicht einladend wirkende Gasthaus in dieser eher von Wohnblocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99354.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99354.jpg" alt="" title="DSC99354" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3702" /></a> bestimmten Gegend nie betreten. Zu unserer Überraschung kommen wir in einen alten Gastraum mit lauter voll besetzten Tischen, unsere zwei reservierten Plätze sind da leicht auszumachen. Die Organisation ist übersichtlich: Eine Bedienung fürs Essen, eine für Getränke, der schwergewichtige Chef kocht. Eine Speisekarte gibt es nicht,  die wenigen heute verfügbaren Angebote erfahren wir mündlich. Der Gutedel vom Fass ist gut und sehr günstig, das Rehgeschnetzelte mit Spätzle sehr zart und lecker, besonders auch die Soße. Marlis hat ein Cordon Bleu, zart und saftig. Die Bratkartoffeln hätten gut zum Essen in Frankreich vorgestern gepasst, der einfache Salat ist mit einer leckeren Sauce angemacht, deren Bestandteile ich nicht entschlüsseln kann. Zur Krönung gibt es hervorragendes Mousse au chocolat, alles zu moderaten Preisen: die Getränke sehr billig, das Essen angemessen. Komplett gesättigt, ich mit leichtem Völlegefühl ob der Reste, die ich vor lauter Appetit alle gegessen habe, treten wir die Heimfahrt an. Heute bin ich noch ausreichend wach und die Zeit reicht, um mit dem Tippen aufzuholen. Dieser Abschnitt hat sich zu einer &#8220;Slow-Travel&#8221;-Reise entwickelt: jeder Abend entstammte Slowfood-Empfehlungen.</p>
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		<title>4. Juni: Augsburg, nach Bad Reichenhall</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 07:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rundgang Augsburg mit Fuggerei, Fahrt nach Bad Reichenhall Wir lassen uns Zeit bei gutem Frühstück und Sonne auf dem Balkon. Mit der Straßenbahn fahren wir direkt zur Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt, 1521 von Jakob Fugger gestiftet und bis &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/06/4-juni-augsburg-nach-bad-reichenhall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rundgang Augsburg mit Fuggerei, Fahrt nach Bad Reichenhall</strong></p>
<p>Wir lassen uns Zeit bei gutem Frühstück und Sonne auf dem Balkon. Mit der Straßenbahn fahren wir direkt zur <strong>Fuggerei</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96455.jpg" alt="" title="DSC96455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3013" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96460.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96460.jpg" alt="" title="DSC96460" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3014" /></a> der ältesten Sozialsiedlung der Welt, 1521 von Jakob Fugger gestiftet und bis heute von der Fuggerstiftung finanziert und unterhalten. Vorgesehen sind die Wohnungen für &#8220;ehrbare katholische Bedürftige&#8221;, beispielsweise Handwerker, die durch Krankheit zeitweise ihren Beruf nicht ausüben können, bis sie wirtschaftlich wieder auf den Beinen sind, oder wenn viele Kinder zu ernähren haben. Die 60 qm-Wohnungen in den zweistöckigen Reihenhäuschen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96466.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96466.jpg" alt="" title="DSC96466" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3015" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96468.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96468.jpg" alt="" title="DSC96468" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3016" /></a> waren und sind einfach, aber recht modern eingerichtet und sind laufend erweitert und nach Kriegszerstörungen wieder aufgebaut worden. Heute umfasst die abgeschlossene Siedlung 140 Wohnungen in 67 Häusern.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96475.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96475.jpg" alt="" title="DSC96475" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3017" /></a> Die Bewohner zahlen nur eine symbolische Miete. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde ein Erdbunker eingebaut, in dem heute eine Ausstellung ist. Es gibt eine Musterwohnung aus heutiger Zeit und eine ursprüngliche; auch die später dazugekommene Kirche ist zu besichtigen. Jeder Bewohner betet heute noch täglich drei Gebete im Andenken an die Stifter.<br />
Wir schließen einen Gang durch die Innenstadt an. Die Fuggerkapelle in der evangelischen St. Anna-Kirche ist wegen Sanierung leider nicht zu besichtigen, nur die Goldschmiedekapelle mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert ist zugänglich, und der Kreuzgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96489.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96489.jpg" alt="" title="DSC96489" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3018" /></a> ist sehr interessant. In der Fußgängerzone gibt es Denkmäler,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96490.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96490.jpg" alt="" title="DSC96490" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3019" /></a> die auf die Persönlichkeiten der Fuggerzeit hinweisen. Der Damenhof in den Fuggerhäusern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96493.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96493.jpg" alt="" title="DSC96493" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3020" /></a> ist malerisch und eine gelungene Kulisse für das dortige Café unter den Arkaden und im Hof. Im Handwerkerviertel finden wir kleine verwinkelte Gassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96494.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96494.jpg" alt="" title="DSC96494" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3021" /></a> Wassergräben und keine Läden, hier wohnt es sich angenehm ruhig. So haben wir zumindest einen kleinen Eindruck dieser zweitältesten Stadt Deutschland, vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet, gewonnen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96497.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96497.jpg" alt="" title="DSC96497" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3022" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96500.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96500.jpg" alt="" title="DSC96500" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3023" /></a> Da der ICE unserer ursprünglich vorgesehenen Verbindung über 80 Minuten Verspätung hat, planen wir schon in der Stadt auf die nächste mit RE und Schülerverkehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96504.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96504.jpg" alt="" title="DSC96504" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3025" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96507L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96507L.jpg" alt="" title="DSC96507L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3026" /></a> um und kehren gemütlich ein, bevor wir unser Gepäck aus dem Hotel holen. Dann gehts über München mit Weißwurststopp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96508L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96508L.jpg" alt="" title="DSC96508L" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3027" /></a> in den äußersten Südosten. Bald sind die Alpen zu sehen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96511.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96511.jpg" alt="" title="DSC96511" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3028" /></a> am Chiemsee schon sehr deutlich. Heute ist es gut warm geworden, erstmalig bieten sich kurze Hosen an. Die Züge heute sind wieder recht voll, aber zum brauchbaren Sitzen reichts. Die Hotelbuchung in <strong>Bad Reichenhall</strong> über HRS hat sich geändert, das Hotel hatte überbucht, und HRS hat uns unsere teurere, zweite Wahl zum ursprünglichen Preis vermittelt. Vor Ort stellen wir fest, dass das ein 70er-Jahre-Terrassenbau der bayrischen Sparkassenorganisation ist, sehr exakt und sauber geführt, mit Aussicht vom vierten Stock über Bad Reichenhall, Predigtstuhl und Hochstaufen, eine gute Wahl. Die Häuser in den Straßenzügen neben der Innenstadt sind meist älter, villenartig, in großen Gärten, gepflegt. Im Kurbereich mit großzügigem Park mischen sich fragwürdige übertriebene Bauten der 70er und 80er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96637.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96637.jpg" alt="" title="DSC96637" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3182" /></a> wie die Kurverwaltung mit stattlichen Bauten von ca. 1900, die Fußgängerzone ist für so eine eher kleine Stadt sehr groß mit vielen ansehnlichen Geschäften. Am Rathaus essen wir deftig in der Brauhausgaststätte der Reichenhaller Brauerei. Langsam verdichtet sich die Idee, wie es die nächsten Tage mit Wandern laufen könnte; das Wetter ist allerdings nicht eindeutig, wir können nur von Tag zu Tag entscheiden.</p>
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		<title>3. Juni: über Schaffhausen nach Augsburg</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/04/3-juni-uber-schaffhausen-nach-augsburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg</strong></p>
<p>Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat uns wärmstens die Schiffsfahrt nach <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg" alt="" title="DSC96316L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3054" /></a> über <strong>Untersee</strong> und Rhein empfohlen, das war immer ein Tagesausflug mit der Oma. Wir beobachten die vielen Sportboote,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg" alt="" title="DSC96331" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3055" /></a> die ablegen, die Segler auf dem See, den auslaufenden Katamaran nach Friedrichshafen und unser Schiff beim Einlaufen. Viele Gäste warten, das Schweizer Schiff läuft pünktlich aus und pendelt zwischen dem deutschen Nord- und dem Schweizer Südufer hin und her. Alles lässt sich aus nächster Nähe beobachten. Erst kommt ein schmalerer Flussbereich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg" alt="" title="DSC96337" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3056" /></a> der Rhein zwischen dem Bodensee und dem Untersee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg" alt="" title="DSC96338" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3057" /></a> der hier durch Konstanz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg" alt="" title="DSC96343" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3058" /></a> fließt. Auf dem Untersee laufen wir auch die Insel Reichenau an. Kiesbänke und Schilfflächen mit Vögeln sind zu sehen, Ruderer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg" alt="" title="DSC96353A" width="280" height="99" class="alignright size-full wp-image-3059" /></a> Segelboote, Motorboote.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg" alt="" title="DSC96366AT" width="227" height="280" class="alignright size-full wp-image-3073" /></a> Besonders fallen lange flache Kähne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg" alt="" title="DSC96392AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3061" /></a> die Gondeln ähnlich sehen, auf, wahrscheinlich spezielle Flachwasserboote im Bodensee, die sogar ohne Motor stehend mit einer langen Stange wie Gondeln vorwärts gestakt werden. Nach dem Untersee beginnt der Rhein sehr breit,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg" alt="" title="DSC96381T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3062" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg" alt="" title="DSC96384" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3063" /></a> nach Öhningen wird er schmal. In einigen Passagen scheint die Navigation<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg" alt="" title="DSC96404" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3064" /></a> schwierig zu sein, es wird im Zickzack hautnah entlang dicker Markierungspfosten gefahren, und auf der Brücke schauen der Steuermann und noch zwei Offizielle angestrengt nach vorn. Manche An- und Ablegevorgänge sind mit komplizierten Wendemanövern verbunden. Wir haben gelesen, dass der Wasserstand erst seit gestern zum Befahren der ganzen Strecke reicht. Wenn die Sonne scheint, ist es richtig warm, dann mal wieder bedeckt, windig und jackenkühl. Besonders malerisch ist die geschlossene Holzbrücke zwischen Diessenhofen und Gailingen. Danach sind lange Abschnitte komplett grün,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg" alt="" title="DSC96403F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3065" /></a> die Bäume hängen übers Wasser, die machmal recht hohen Uferhänge bewaldet. Zwischendrin steht auch mal eine einsame Villa am Ufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg" alt="" title="DSC96416" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3066" /></a> oder im Hang, und Weinbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg" alt="" title="DSC96418" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3067" /></a> ist auch vertreten. Die Schweizer bemühen sich um einwandfreien Service; bei dem aktuell ungünstigen Euro-Kurs sind die Preise allerdings gesalzen. Straßen, Schiff und Anlegestellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg" alt="" title="DSC96407" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3068" /></a> sind voll mit Fahrradfahrern, man nutzt das lange Wochenende für Bodenseeumrundungen und ähnliche Touren. Mit <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg" alt="" title="DSC96419" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3070" /></a> erreichen wir die zweite Auslandsstation: nach Polen die Schweiz. In Schaffhausen sind die Fußgängerbereiche voll.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg" alt="" title="DSC96424" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3071" /></a> Wir können gemütlich durchrollen, uns an frühere Aufenthalte erinnern und uns bekannte Bäcker anlaufen, bevor eine Stunde später der IRE nach Ulm startet. Seit dem Nachmittag kommt die Sonne kaum mehr durch. Wir fahren teilweise ganz dicht am Überlinger See entlang und biegen in Friedrichshafen nach Norden Richtung Ulm ab. Mit leichter Verspätung geht es in Ulm weiter nach <strong>Augsburg</strong>. Dort legen wir in einem teuren Hotel in einem runden Hochhaus am Kongresszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg" alt="" title="DSC96444" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3076" /></a>  im siebten Stock mit Balkon<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg" alt="" title="DSC96446LA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3077" /></a> und Fernblick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg" alt="" title="DSC96450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3078" /></a> einen Zwischenstopp ein, der Wochenendtarif macht es bezahlbar. Die Straßenbahn fährt hier in kundenfreundlichem Takt: am Werktag alle fünf, am Wochenende alle zehn und abends bis Mitternacht alle 15 Minuten. Die Lokal-Empfehlungen begeistern uns nicht. Wir landen in einem Café auf dem schönen großen Rathausplatz mit Blick auf das imposante Renaissance-Rathaus mit Perlachturm. Die Innenstadt ist sehr belebt, es gibt viele Kneipen. Uns langts für heute, morgen sehen wir noch mehr an, bevor wir weiterfahren. </p>
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		<title>7. Mai: Rostock und zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 18:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt. Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/07/7-mai-rostock-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rostock: beeindruckender Stadtrundgang, Rückfahrt.</strong></p>
<p>Heute wird ausgeschlafen. Mit unserem günstigen Hotel in einer alten Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94727DAS.jpg" alt="" title="DSC94727DAS" width="280" height="111" class="alignright size-full wp-image-2540" /></a> nahe am Bahnhof sind wir recht zufrieden, und das zubuchbare Frühstück ist sein Geld locker wert. Bei strahlendem Sonnenschein und endlich Frühlingstemperaturen starten wir mit der Straßenbahn in die östliche Altstadt. Hier passen Altes, Renoviertes und Neues gut zusammen, ein richtig angenehmes Wohnviertel mit einzelnen kleinen Läden und Restaurants, für Samstag vormittag allerdings nicht besonders belebt. Wir besichtigen die beiden großen frühgotischen Kirchen. In der Nikolaikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94668L.jpg" alt="" title="DSC94668L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2530" /></a> bekommen wir eine Solo-Gesangsprobe mit, in der Petrikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94682L.jpg" alt="" title="DSC94682L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2531" /></a> am Alten Markt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94674.jpg" alt="" title="DSC94674" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2532" /></a> können wir in den Turm. Die darüberliegende, nach der Wende wieder aufgesetzte Turmspitze, in deren verschachtelten Dachstuhl wir blicken können, ist höher als der dicke quadratische Sockel. Warne, Altstadt und Umland sind gut zu überblicken. An der Warne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94687.jpg" alt="" title="DSC94687" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2533" /></a> wo auch die Hafenrundfahrten starten, bieten alte Backsteinhäuser und zu DDR-Zeiten errichtete, mit rötlichen Fliesen auf Backstein getrimmte Stadthäuser aus Fertigteilen eine einigermaßen malerische Hafenkulisse. In den Seitenstraßen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94693.jpg" alt="" title="DSC94693" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2534" /></a> gibt es einzelne über 500 Jahre alte sehr schöne Backstein-Giebelhäuser. Mehrere imposante große Backsteingebäude sind in der Stadt verteilt. Die Lange Straße,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94694PAR.jpg" alt="" title="DSC94694PAR" width="280" height="155" class="alignright size-full wp-image-2535" /></a> in den 50er Jahren in der DDR-Zeit zu einer repräsentativen Durchgangsstraße mit Straßenbahn ausgebaut, ist mit ihren langen Fassaden in Weiß und Backstein sehenswert. Ein absolutes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94698.jpg" alt="" title="DSC94698" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2536" /></a> Highlight ist die Marienkirche, wo heute ein Glockenfest gefeiert wird: im Innern des 1290 begonnenen mächtigen Baus gibt es ein ebenso altes bronzenes Taufbecken, eine große astronomische Uhr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94707.jpg" alt="" title="DSC94707" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2537" /></a> mit altem mechanischen Werk, eine die ganze Rückfront einnehmende barocke Orgel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94711.jpg" alt="" title="DSC94711" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2538" /></a> und viele geschnitzte Türen und Altarbilder in der sonst schlichten gotischen Kirche. Auffallend sind das Rathaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94717P.jpg" alt="" title="DSC94717P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2539" /></a> mit seinen sieben Türmchen, das Universitätshauptgebäude und das Kröpeliner Tor, alles entlang der autofreien Haupteinkaufszone Kröpeliner Straße, die durch viele restaurierte Fassaden beeindruckt und proppenvoll ist. Bei der Straßenbahnfahrt zurück sehen wir die Plattenbausiedlungen und die Stadthalle südlich der Bahn. Rostock hat uns sehr gefallen, man merkt der Stadt an, dass sie ein wirtschaftliches Zentrum ist. Hier hätten wir noch viel mehr Zeit verbringen können, in Warnemünde waren wir gar nicht. In diesem Reise-Abschnitt haben wir für die meisten Orte zu wenig Zeit eingeplant, es reichte nur zum Reinschnuppern.<br />
Durch eine kleine Verspätung wegen Anschlussaufnahme erreichen wir noch die für uns neue Fahrtvariante über Berlin.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94738AT.jpg" alt="" title="DSC94738AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2541" /></a> So kommen wir durch die Mecklenburger Seenplatte und halten in Waren, Neustrelitz und Fürstenberg an der Havel. Die Gegend ist einsam, es gibt kaum Orte, die Felder und lichten Laubwälder sind riesig, und der Boden sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94730D.jpg" alt="" title="DSC94730D" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2542" /></a> Die Wege, soweit überhaupt welche zu sehen sind, sind so zerfurcht, dass sie zum Wandern und Radfahren kaum geeignet sind, eine nicht so einladende Gegend. Im Westen wird es wolkiger, hier blüht der Raps intensiver, wahrscheinlich ist es wärmer, feuchter und nicht so sandig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC94739D.jpg" alt="" title="DSC94739D" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2543" /></a> Durch kleine Störungen an Bahnübergängen und ähnlichem sammelt der Zug minutenweise Verspätung ein, ansonsten ist es eine sehr entspannte Rückfahrt in den Abend und den Sonnenuntergang, auf der wir alles aufarbeiten.</p>
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