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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Shopping</title>
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		<title>8. Oktober: Görlitz und nach Bautzen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/8-oktober-gorlitz-und-nach-bautzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Görlitz: Stadtbesichtigung. Bautzen: erste Runde und sorbisches Abendessen</p>
<p>Am Vormittag tröpfelt es etwas. Wir starten daher in der etwas ungewöhnlichen spätgotischen Dreifaltigkeitskirche direkt vor dem Haus mit mehreren Altären. In einem großen Weihnachtsladen gibt es Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge und der Oberlausitz, wie die Räuchermännchen und die Herrnhuter Sterne. In einem Senfladen gibt es alle Spezialitäten aus Bautzen und dem Spreewald zum Probieren und Kaufen, dazu Thüringer Bratwürste. Wir sehen bei Tageslicht die besonders eindrucksvolle Barock-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103694.jpg" alt="" title="DS103694" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4761" /></a> und Renaissance-Bebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103691.jpg" alt="" title="DS103691" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4762" /></a> in Brüderstraße, Untermarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103705.jpg" alt="" title="DS103705" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4763" /></a> und Neißstraße mit nochmaligem Blick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103697.jpg" alt="" title="DS103697" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4764" /></a> auf die polnische Seite. Vom Ufer geht ein Treppenweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103703.jpg" alt="" title="DS103703" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4765" /></a> zu St. Peter und Paul, eine helle breite Halle mit besonders schönem Orgelprospekt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS1037002.jpg" alt="" title="DS103700" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4768" /></a> und protestantischen Beichtstühlen. Von dort führt unsere Runde weiter zum Reichenbacher Turm, den wir diesmal besteigen und die Stadt überblicken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103717.jpg" alt="" title="DS103717" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4769" /></a> auffallend der Kontrast der historischen Türme und der Plattenbauten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103712ATL.jpg" alt="" title="DS103712ATL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4770" /></a> auf dem Hang in Polen dahinter. Davor liegt die Kaisertrutz.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103720.jpg" alt="" title="DS103720" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4771" /></a> Wir wandern weiter durch die Fußgängerzone und die Straßburger Passage, deren Jugendstil-Architektur sehr stark von Kommerz-Werbung gestört wird. An Geschäften bietet die Innenstadt nichts besonderes, dafür dahinter ganze Stadtteile<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103724.jpg" alt="" title="DS103724" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4772" /></a> mit geschlossener Gründerzeit-Bebauung, die in der preußisch-schlesischen Zeit entstanden ist. In diesem Bereich steht auch die 1938<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103727.jpg" alt="" title="DS103727" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4773" /></a> nur leicht beschädigte Synagoge, die heute mangels jüdischer Gemeinde für vereinzelte kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Zum Abschluss besuchen wir ein Bio-Café in einer Nebenstraße, dann sammeln wir unser Gepäck ein. Wir sind beeindruckt von dem Flächendenkmal, das die große Görlitzer Innenstadt darstellt, und der Sanierungsleistung, die auch hier erbracht wurde, nachdem der Zustand in DDR-Zeiten sehr schlecht gewesen sein muss, da die Stadt wegen der Randlage vernachlässigt wurde, was wiederum dafür gesorgt hat, dass fast alles noch vorhanden war. Ausgelassen haben wir das zwei Kilometer südlich gelegene sicher sehenswerte Industriedenkmal Landskronbrauerei von 1869 mit einem 18 Meter tiefen Gärkeller, heute wieder Privatbrauerei und in der ganzen Region stark verbreitet, und das dort über die Neiße nach Polen führende Bahnviadukt.<br />
Wir fahren wieder mit der Straßenbahn zum Bahnhof, erreichen bequem den vorgesehenen vollen Zug und finden einen Platz für die halbe Stunde nach <strong>Bautzen</strong>. Hier ist der Bahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103737.jpg" alt="" title="DS103737" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4774" /></a> groß und leer, er liegt ähnlich weit draußen wie in Görlitz. Hier gibt es keinen so einfachen Nahverkehr, und unser Hotel liegt am Fuß der Altstadt an der Spree. Auf diesem Weg ist es eher grün, hier liegen größere Gebäude wie Schulen und Altenheime in Parks. Über Kopfsteinpflaster geht es an der neuen Wasserkunst hinunter in die Schlucht der Spree, rechts oberhalb hängt die Altstadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103666.jpg" alt="" title="DS103666" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4777" /></a> mit ihren Türmen und Mauern. Unser Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103740.jpg" alt="" title="DS103740" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4775" /></a> ist eine nach der Wende sanierte alte Gerberei, schön gelegen auf der anderen Spreeseite neben der kleinen Brücke mit Restaurant, Innenhof und Spreeterrasse. Wir beziehen unser Appartment unter dem Dach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103659.jpg" alt="" title="DS103659" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4776" /></a> und recherchieren nach Restaurants. Wir stoßen auf das ganz junge Convivium Lausitz und den einzigen Slowfood-Förderer unter den Lokalen der Stadt, das sorbische Restaurant Wjelbik nahe dem Hauptmarkt. Das scheint uns der geeignete Höhepunkt für das letzte Essen des Reisejahres, also nichts wie hin. Wir werden schon draußen von einer Dame in sorbischer Tracht begrüßt, leider ist alles besetzt. Als wir von Slowfood berichten, lässt sich das differenzierter darstellen: ab 20 Uhr sieht sie Chancen. Wir nutzen die Zeit zu einem ersten Rundgang über den Burghügel. Die Stadt macht einen anderen Eindruck als Görlitz: Die Altstadt liegt auf einem felsigen Plateau über der Spree mit Mauern, die Gassen sind schmal und verwinkelt, Fachwerk ist nicht zu sehen, dafür kleinere Barockhäuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103670.jpg" alt="" title="DS103670" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4778" /></a> und mittelalterliche Türme, wie Görlitz äußerst sehenswert. Im Spreebogen liegt oben der kleine Neubau des Burgtheaters,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103672.jpg" alt="" title="DS103672" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4779" /></a> an dessen Fassade hinter Glas die ursprünglich für das Sempers Dresdner Hoftheater vorgesehene Giebel-Figurengruppe von Rietschel aufgebaut ist. Überall finden wir hier Beschriftungen in deutsch und sorbisch: Straßenschilder, Gebäude, Lokale, noch viel umfangreicher als in Cottbus und im Spreewald. Wir treffen eine Nachtwächter-Führung, unterwegs kehren wir auf einen Aperitif ein, es wird uns zu kalt. Als wir danach im Restaurant <a href="http://www.wjelbik.de/sorbisches-restaurant-lausitz/wjelbik">Wjelbik</a> ankommen, ist gerade ein Tisch frei geworden. Der Service ist äußerst aufmerksam und erklärt alles, die Gerichte weichen etwas vom üblichen ab, Holunder und schwarze Johannisbeere kommen vor,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103675.jpg" alt="" title="DS103675" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4780" /></a> es gibt Hochzeitssuppe und vorzügliche Weine aus dem Elbgau, sowohl vom Müller-Thurgau als auch vom Bacchus bestelle ich nach. Abschließend bekommen wir ein Interview mit der Inhaberin Frau Mahling,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103684TLF.jpg" alt="" title="DS103684TLF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4781" /></a> die uns auch begrüßt hatte, mit sorbischen Einlagen, wir erfahren, dass sie bei einer Ausschreibung nach der Wende den Zuschlag für den Betrieb eines sorbischen Restaurants erhalten haben und seitdem mit der ganzen Familie den Betrieb stemmen, die Nachfolge ist auch geregelt, der Schwiegersohn hat als Koch unter anderem im Elsass gelernt, man kennt sich also aus. Das Ganze ist sehr stimmig, und die Preise für die Qualität wirklich nicht teuer. Sehr zufrieden über dieses weitere Highlight am Reiseende kehren wir ins Hotel zurück, schauen Ina Müller im Ersten und staunen erneut, wie dieses kleine Lokal in Hamburg, der Schellfischposten, den wir am 27. März besucht haben, in Szene gesetzt wird, dann schlafen wir.  </p>
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		<title>23. September: Oderbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern. Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/23-september-oderbruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oderbruch: Radtour durch das Oderbruch mit Polenmarkt und Dörfern.<br />
Bad Freienwalde: Rundgang durch Schlosspark, Kurviertel und Sprungschanzen</strong></p>
<p>Morgens bekomme ich heraus, wie das Wlan-Profil manuell einstellbar ist, das interessiert auch den Hotelier. Es nutzt mir im Zimmer allerdings nichts, der Empfang ist zu schlecht. Wir haben Fahrräder vom Hotel, zunächst passt es Marlis nicht, da ohne Rücktritt, aber sie laufen leicht und sie gewöhnt sich dran. Auf Nebenwegen entlang der Hauptstraße nach Polen fahren wir mit Rückenwind am Nordhang, der das Oderbruch begrenzt, über Schiffsmühle und Altenglietzen durch ruhige und recht ursprüngliche, verschlafene Dörfer entlang der Alten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102506TL.jpg" alt="" title="DS102506TL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4470" /></a> und Stillen Oder nach Hohenwutzen. Dort führt die Brücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102520.jpg" alt="" title="DS102520" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4471" /></a> zu unserem zweiten Abstecher nach <strong>Polen</strong>: vorbei an Komplexen von verlassenen Grenzkontrollgebäuden nähern wir uns einer Kulisse von nicht mehr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102519AT.jpg" alt="" title="DS102519AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4472" /></a> genutzten Industrieanlagen, die den Rahmen für einen umfänglichen Polenmarkt bilden.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102522.jpg" alt="" title="DS102522" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4473" /></a> Hier gibts fast alles, von Zigaretten über Baumarktartikel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102528.jpg" alt="" title="DS102528" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4474" /></a> Klamotten und Gartenkitsch, Gemüse und Raubkopien. Vielleicht ein Drittel billiger als bei uns, ob das das Qualitätsrisiko aufwiegt? Nur der Sprit ist eindeutig 40 Cent billiger, die Reservekanister gibts auch in Massen, schließlich kann man sonst mit einem Tank nur 20 € sparen, weiter als 20 km sollte man dafür nicht fahren, von der Zeit abgesehen. Der bizarre Eindruck reicht uns bald, viel los ist hier auch nicht. Wahrscheinlich lief das früher besser, allerdings dürfte die sowieso strukturschwache grenznahe deutsche Region mit den Märkten ihre Probleme haben. Wir rauschen bei Rückenwind am deutschen Oderufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102545AT.jpg" alt="" title="DS102545AT" width="280" height="113" class="alignright size-full wp-image-4477" /></a> meist auf dem Deich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102539.jpg" alt="" title="DS102539" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4475" /></a> Richtung Zollhaus. Die Landschaft links ist von der grün gesäumten Oder und den Hügeln am polnischen Ufer bestimmt, rechts im Bruch ist sie von Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102544.jpg" alt="" title="DS102544" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4478" /></a> geprägt und gegliedert von schönen Alleen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102547.jpg" alt="" title="DS102547" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4479" /></a> kleinen Dörfern und Flussläufen. Entstanden ist das durch die Begradigung und Umlegung der Oder von der westlichen auf die östliche Seite des Urstromtales und Durchbruch bei Hohenwutzen unter dem alten Fritz ab 1747; mit der folgenden Eindeichung wurde das Tal trockengelegt, die ersten Kolonistendörfer stammen von 1753. Durchzogen wird der ganze Bruch von der mäandernden Alten Oder und vielen toten Seitenarmen. Wir überqueren die alte Eisenbahnbrücke nach Polen; die Strecke ab Wrietzen ist nach dem Krieg abgebaut worden, heute wird die Trasse als Radweg genutzt, die Brücke ist gesperrt und wurde bisher nur bei grenzübergreifenden Marathonläufen wieder genutzt. Wir erreichen Zollbrücke,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102554.jpg" alt="" title="DS102554" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4480" /></a> bestehend aus einigen Häusern, einem Deichdurchlass, einem Ausflugs-Gasthaus mit Fremdenzimmern, hier sammeln sich die Radfahrer und Autoausflügler. Wir essen Kleinigkeiten, leider sind alle Bedienungen eher unfreundlich. Auf der anderen Straßenseite ist ein neuer Komplex, das Dammhaus, mit Kunst und Gastronomie, sieht anspruchsvoll aus, ist aber geschlossen. Auf dem Weg ins Bruch liegt das Theater am Rand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102566.jpg" alt="" title="DS102566" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4481" /></a> ein in der Gegend mittlerweile recht bekanntes Theaterprojekt mit einem alten Fachwerkhaus als Eingang und Zelten und einer einfachen gezimmerten Freilichtbühne im Garten. Wir fahren weiter nach Neulietzegöricke, einem der ersten Dörfer im Oderbruch, man erkennt oft noch den ersten Haustyp<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102574.jpg" alt="" title="DS102574" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4482" /></a> in unterschiedlichem weiteren Ausbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102572.jpg" alt="" title="DS102572" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4483" /></a> und mit Hofgebäuden,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102571.jpg" alt="" title="DS102571" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4484" /></a> man arbeitete wohl auf staatlichen Domänen. Über kleine ruhige Wege, jetzt mit etwas Gegenwind, der Marlis zu schaffen macht, passieren wir Altreetz und kommen nach Altranft, alles sehr verschlafene Orte. Unterwegs fahren wir an Rübenhaufen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102588.jpg" alt="" title="DS102588" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4485" /></a> vorbei und werden mit der aktuellen Landwirtschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102592.jpg" alt="" title="DS102592" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4486" /></a> konfrontiert, offensichtlich ist Maisernte. Die Felder werden komplett maschinell abgeerntet und die ganzen Pflanzen gehäckselt, dauernd begegnen wir den Riesenschleppern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102594.jpg" alt="" title="DS102594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4487" /></a> mit großen Anhängern, die die Schnitzel abtransportieren. Die rasen dermaßen über die schmalen Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102596.jpg" alt="" title="DS102596" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4488" /></a> manchmal mit Kopfsteinpflaster, dass wir öfter anhalten und uns vorsichtshalber in die Wiese verdrücken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102608.jpg" alt="" title="DS102608" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4489" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102612.jpg" alt="" title="DS102612" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4490" /></a> In Altranft ist ein kleines Schlösschen mit Freilichtmuseum, das sehen wir um die Uhrzeit nur am Rande. Der Radweg an der Straße nach Bad Freienwalde fährt sich trotz welligem Gelände am Bruchrand flott. Im Ort angekommen, entscheiden wir uns, das Besichtigungsprogramm hier zu Fuß zu machen, unten am Schlosspark stellen wir die Räder ab. Am Hang im schönen Park liegt das kleine, 1798 errichtete Schloss mit Teehaus, dessen Park von Lenné gestaltet ist und das bis zu seinem Tod Walter Rathenau gehörte. Durch steile Straßen mit schönen, leider verfallenden Villen und Treppenabstieg durch Wald erreichen wir das in einem Taleinschnitt abseits liegende <strong>Kurviertel</strong>, der gepflegte Kurpark mit Teich bildet die Verbindung zum Ortsrand, imposant sind die sich an den Parkseiten gegenüberstehenden alten, sanierten Gebäude des Kurmittelhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102619.jpg" alt="" title="DS102619" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4491" /></a> und des Kurhauses<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102618.jpg" alt="" title="DS102618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4492" /></a> mit Wandelhalle, dahinter liegt, von bewaldeten Bergen mit altem Aussichtsturm eingeschlossen, die moderne Kurklinik. Hier geht es hauptsächlich um orthopädische Probleme, die Beweglichkeit ist oft eingeschränkt, mit der Stadt selbst hat das Kurviertel also wenig zu tun. Über den Turmrundweg – hier kann man ein Turmdiplom erwandern – durch Wald und über Treppen erreichen wir die Sportstadien und die <strong>Sprungschanzen</strong>. Es ist erstaunlich, dass sich an so einem niedrig gelegenen Ort eine solche Wintersport-Tradition gehalten hat. Das liegt wohl am kontinentalen Klima und der geschickten Hanglage. Die vier Schanzen bieten alles von ganz klein bis groß;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102621L.jpg" alt="" title="DS102621L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4493" /></a> die Landehänge sind mit grünen Matten belegt, die Auslaufzonen mit Rasen bewachsen. Die Geräte im Auslaufbereich scheinen Schneekanonen zu sein. Wir können uns nicht ganz vorstellen, das man ohne weitere Präparation im Sommer darauf springen kann. Das bekommen wir sicher noch raus; groß steht hier die Anschrift des Wintersportvereins – unser Hotel. Die direkte Straße von hier führt seitlich auf den Kurpark am Kurmittelhaus; die verfallenden Villen und Häuser, oft als Pensionen gekennzeichnet, verweisen auf bessere Zeiten. Die direkte, leicht abfallende Straße vom Kurpark in den Ort scheint dagegen eine der attraktivsten Wohngegenden zu sein; hier sind die Häuser und Villen, oft in schöner Hanglage, fast alle in gutem Zustand. Wir kommen in der Dämmerung an unsere Fahrräder und fahren mit Licht zum Hotel und beenden damit unsere bisher längste Fahrradtour. Wir kaufen im Kaufland gegenüber unseren Getränkebedarf und gehen ins Restaurant der Hotelchefin daneben, einen runden wintergartenartigen Nachwendebau mit vielen Plätzen, heute, im Gegensatz zu gestern, leer. Die  Gerichte sind zwar einfach, aber phantasievoll zusammengestellt, wir sind zufrieden. Einmalig ist, dass wir bei einer so niedrigen Rechnung sowohl einen Gruß aus der Küche als auch einen Schnaps aufs Haus bekommen. </p>
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		<title>23. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus. Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/25/23-juli-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: KaDeWe und zufällige Begegnung mit einem Ideengeber</strong></p>
<p>Wir schlafen wirklich aus, besser gesagt Marlis, ich tippe schon mal alle ausstehenden Texte fertig. Dann nutzen wir die Frühstückszeit bis zwölf voll aus.<br />
Im Hugendubel schauen wir uns Reisebücher von Verlagen an, die sich mit ähnlichen Stoffen wie unserem Projekt befassen und finden das in der Literaturabteilung; die Einordnung wird noch schwierig. Ein Reiseführer wird aus unserem Stoff jedenfalls nicht. Wir ziehen weiter. Hare Krishna<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99006.jpg" alt="" title="DSC99006" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3607" /></a> zieht vorbei, auch sonst ist richtig viel los, in so einer großen Stadt haben weniger Leute ein Auto, der Einkauf im Zentrum oder vor Ort in den Stadtteilen spielt eine viel größere Rolle. Wir gehen ins KaDeWe,  immer wieder beeindruckend: obwohl Kaufhaus mit Lebensmitteln, Interieur, Kleidung und Accessoires ist in den einzelnen Bereichen die Auswahl gigantisch und qualitätvoll. Es macht Spaß, sich hier umzusehen, wir wissen jetzt, was die Herbstmode bringt (nichts spannendes!), und finden Artikel, die wir sonst nicht mal mit mühsamem Suchen bekommen. Und dann ein echter Zufall: An der Rolltreppe im ersten Stock treffen wir völlig überraschend unseren Ideengeber Ulrich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99026.jpg" alt="" title="DSC99026" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3608" /></a> für den wir am 9.3. in Wittenberg waren, er wohnt in Berlin. Wir verabreden uns sofort für einen Kaffee im sechsten Stock und tauschen uns angeregt über das Projekt und die Jahre seit dem Geburtstag, an dem wir das Projekt veröffentlicht und uns zum letzten Mal gesehen haben, aus. So hat der Nachmittag eine unerwartete Wendung genommen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99030.jpg" alt="" title="DSC99030" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3610" /></a> Wir nehmen uns nichts mehr vor, außer den Test des Wellnessbereichs im Hotel. Die Sauna ist sehr kompakt, das Dampfbad kocht gut durch. Wir genießen diese Einlage, stellen aber fest, dass wir, besonders im Reisejahr, solche Ausstattung im Hotel nicht brauchen. Wir schaffen es locker, unsere Zeit mit Unternehmungen zu füllen, ohne dass wir uns erholen müssen, dazu reicht uns das Ausschlafen. Jedenfalls strengt das Reisen weniger an als der Alltag, ich habe mich in dem Dreivierteljahr langsam, aber stetig erholt und fühle mich fit wie seit Jahren nicht mehr. Für den Abend<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99037.jpg" alt="" title="DSC99037" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3611" /></a> haben wir wieder ein Restaurant in der Nähe der Hackeschen Höfe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99040.jpg" alt="" title="DSC99040" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3612" /></a> reserviert, dort essen wir gut.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99045.jpg" alt="" title="DSC99045" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3613" /></a> Im Hotel bereiten wir uns auf das morgige Seminar vor, da gilt es, trotz Sonntag etwas früher aufzustehen.  </p>
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		<title>8. April: München und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 23:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[München: Lehel, Viktualienmarkt, Isarauen (Ziel: Margret Fuhrmann), Rückfahrt mit Railjet Morgens ist es etwas bedeckt, und draußen wieder angenehm kühler (finde ich!). Mit unserer Haus-Tram 17 fahren wir zum Mariannenplatz in Lehel, direkt vor die Kirche St. Lukas. Es ist &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/09/8-april-munchen-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München: Lehel, Viktualienmarkt, Isarauen (Ziel: Margret Fuhrmann), Rückfahrt mit Railjet</strong></p>
<p>Morgens ist es etwas bedeckt, und draußen wieder angenehm kühler (finde ich!). Mit unserer Haus-Tram 17 fahren wir zum Mariannenplatz in <strong>Lehel</strong>, direkt vor die Kirche St. Lukas.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92704.jpg" alt="" title="DSC92704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2217" /></a> Es ist ein mächtiger, außen verwinkelter Bau des Historismus der wilhelminischen Zeit, 1896 als dritte evangelische Kirche in München vollendet, mit ungewöhnlich exponierter Position an der Isar gegenüber der Praterinsel. Die Predigtkirche hat keine Langform, sondern um einen von vier Säulen eingefassten Hauptraum ordnen sich allseits kleinere Seitengewölbe an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92713.jpg" alt="" title="DSC92713" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2219" /></a> über denen sich außer im Altarbereich Emporen befinden. Die Ausführung ist absolut nicht unbescheiden, auch die beiden seitlichen Rosetten sind sehr groß. Man wollte wohl nicht so auffallen im katholischen München. Wir bemerken, dass es solche Kirchenformen des öfteren gibt, besonders als evangelische Kirchen des 19. Jahrhunderts, und denken an die Mannheimer Christuskirche, den Hamburger Michel, die Dresdner Frauenkirche. Nach einem Abstecher auf den Isar-Wehrsteg machen wir uns weiter auf die Spuren von Margret: in die Mannhardtstraße, eine kleine Verbindungsstraße mit 10 Hausnummern. Wir sind daher ziemlich sicher, ihr Appartmenthaus aus den 60er Jahren gefunden zu haben:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92744.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92744.jpg" alt="" title="DSC92744" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2220" /></a> Nr. 8. Gegenüber, Haus Nr. 5,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92739.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92739.jpg" alt="" title="DSC92739" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2221" /></a> könnte die erste Wohnung gewesen sein. Eine angenehme,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92738.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92738.jpg" alt="" title="DSC92738" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2222" /></a> ausgesprochen innenstadtnahe Wohngegend. Wir gehen weiter durch die Straßen Richtung Isartor und Viktualienmarkt. Hier sind zwar noch ältere Häuser dazwischen, prägend sind die vielen Neubauten, sowohl Wohn- als auch Geschäftshäuser, es gibt Kettenläden und alte Inhaber-geführte Geschäfte. Am Viktualienmarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92761.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92761.jpg" alt="" title="DSC92761" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2223" /></a> findet man alles, permanent und viel in Bio-Qualität zu reellen Preisen, auch manche Früchte, die wir nicht kennen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92759L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92759L.jpg" alt="" title="DSC92759L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2224" /></a> Am Südrand gibt es die Gaststätte &#8220;Zum Pschorr&#8221;, die die typischen Münchner Gerichte in Slowfood-Qualität und definierter Herkunft anbietet. Wir wählen diesmal das dahinter liegende Café Frischhut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92777.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92777.jpg" alt="" title="DSC92777" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2225" /></a> mit Schmalznudeln und Stritzeln. Lecker! Und wir sitzen in der Sonne. Tina und Stephan kommen kurz vorbei. Wir ziehen weiter Richtung Sendlinger Tor. Auch dort hat sich einiges verändert. Hinter dem Stadtmuseum steht die neue, architektonisch auffällige Synagoge und das jüdische Museum. Wir landen in der Sendlinger Straße, einer Einkaufsstraße, die vom Marienplatz zum Sendlinger Tor führt, und dort geradewegs vor der Asamkirche.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92796.jpg" alt="" title="DSC92796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2226" /></a> Wir haben davon gehört, jetzt schauen wir natürlich rein. Nicht besonders groß, aber im Rokokostil von oben bis unten mit dreidimensionaler Ornamentik ausgestattet. Fenster mussten keine ausgespart werden, die Kirche ist ein &#8220;Reihenhaus&#8221; und hat seitlich Mauern. Licht kommt nur von der Decke. Außergewöhnlich! Die <strong>Isarauen</strong> sind ein Ziel, dem wir mit der U-Bahn näherkommen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92807.jpg" alt="" title="DSC92807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2227" /></a> und dann zum Flaucher auf einer Isar-Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92809.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92809.jpg" alt="" title="DSC92809" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2228" /></a> laufen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92810DL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92810DL.jpg" alt="" title="DSC92810DL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2229" /></a> Der Biergarten ist in Betrieb und gut besucht mitten im Grünen, die Bewirtung geschieht aus Containern, das Gasthaus befindet sich ín Komplett-Sanierung. Wir ziehen zur Isar. Auf den Kiesufern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92816.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92816.jpg" alt="" title="DSC92816" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2230" /></a> und den Randwegen ist viel los, kein Wunder bei der herrlichen Sonne. Wir laufen durch immer grüner<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92823.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92823.jpg" alt="" title="DSC92823" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2231" /></a> werdende Au-Wälder zwischen Joggern, Spaziergängern und Hundeführern, darunter ein junger Mann, der samt Hund über eine längere Distanz knietief durchs Wasser läuft. Per Bus kürzen wir die Strecke entlang der Isar bis zur Ludwigsbrücke ab und laufen über die Praterinsel. Die Kiesbänke um den Wehrsteg sind noch mehr bevölkert als am Mittag. Wir gehen zum Maximilianeum.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92837.jpg" alt="" title="DSC92837" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2232" /></a> Es steht majestätisch auf dem Hügel über der Isar, sieht von vorn schon nicht so einladend aus, von hinten sogar hässlich, so dass es nicht stört, dass Neubauten zur Landtagserweiterung einen Großteil der rückseitigen Altsubstanz verdecken. Über der Maximiliansaue ragt nach Norden die Figur des goldenen Friedensengels auf seiner Säule heraus, dort gehen wir nicht mehr hin, sondern nehmen die Tram 19 mitten durch die Stadt zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg fällt uns ein, dass wir einem Stichwort von Margret nicht nachgegangen sind: die Baaderstraße, obwohl wir am Isartor mehrmals in unmittelbarer Nähe waren – vergessen! Vielleicht kommen wir noch mal nach München.<br />
Abends entscheiden wir uns für die späteste Zug-Variante, von der die Verspätung nicht vorher einsehbar ist, da er aus dem Ausland kommt: Zugnummer RJ 66. Wir sind gespannt, was das für ein Zug ist. Marlis befürchtet das Schlimmste, aber immerhin ist die Fahrzeit wie ein ICE. Wir nutzen die zusätzliche Zeit zu einem Besuch im alten Augustiner-Keller mit Augustiner-Biergarten (das Bier gibt es seit 1328!) an der Arnulfstraße unter ganz alten Kastanien. Hier ist es mal kein Weißbier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92844.jpg" alt="" title="DSC92844" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2233" /></a> der Augustiner Edelstoff in Form einer Mass muss sein, und ein ganz frisch gebratener Steckerlfisch kommt auch endlich dran. Wir holen unser Gepäck aus unserem wirklich empfehlenswerten kleinen <a href="http://www.helvetia-hotel.com/">Hotel Helvetia</a>. Der Zug erweist sich als angenehmes Erlebnis: Es kommt ein Railjet, ein ganz neuer Schnellzug der ÖBB, mit hellem LED-Platzlicht. Sogar die Bundesliga-Ergebnisse werden angesagt. Der Verkauf am Platz ist sehr günstig: da nehmen wir natürlich einen Blauen Zweigelt und ein Ottakringer Helles, besonders bei der Bedienung: Eine junge Ungarin, die in der Schule Deutsch gelernt hat, mit Ausbildung in der Gastronomie, macht das als erste Stelle, äußerst bemüht und zuvorkommend, obwohl sie schon seit Mittags unterwegs ist. Gegenüber sitzt ein junger Mann.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92866.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92866.jpg" alt="" title="DSC92866" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2234" /></a> Als Marlis ihn fotografiert, kommen sie ins Gespräch: er ist ein junger russischer Flötist, der in Weimar studiert und gerade in München in einem Wettbewerb den zweiten Preis gewonnen hat. Er bekommt die Bilder auf seinen PC. So beschließen wir die München-Reise exakt um Mitternacht.</p>
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		<title>6. April: nach München</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 08:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrt nach München: Frühling, Platzl und Hofbräuhaus Mittags fahren wir bei strahlend blauem Frühlingswetter mit dem ICE über Stuttgart nach München. Die Strecke ist von grünen Feldern, Flächen mit blühenden Bäumen und in allen Grünstadien, meist noch durchsichtig, gesäumt. Wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/04/08/6-marz-nach-munchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach München: Frühling, Platzl und Hofbräuhaus</strong></p>
<p>Mittags fahren wir bei strahlend blauem Frühlingswetter mit dem ICE über Stuttgart<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92428.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92428.jpg" alt="" title="DSC92428" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2187" /></a> nach <strong>München</strong>. Die Strecke ist von grünen Feldern<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92431.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92431.jpg" alt="" title="DSC92431" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2189" /></a>, Flächen mit blühenden Bäumen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92435.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92435.jpg" alt="" title="DSC92435" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2190" /></a> und in allen Grünstadien, meist noch durchsichtig, gesäumt. Wir sind im Zug etwas müde, die Nächte davor waren zu kurz. Das Hotel direkt am Bahnhof ist überraschend angenehm eingerichtet, die Zimmer sind klein, aber funktional eingerichtet, so dass das nicht stört. Und die Lage ist äußerst praktisch. Wir haben zwei Ziele: Von Klaus Kufeld die Biergärten, besonders den im <strong>Hirschgarten</strong>, und von Margret Fuhrmann die Gassen der Innenstadt zwischen Mariannenkirche und Sendlinger Tor und das Isartal ab Flaucher. Wir nehmen die Tram zum Isartor<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92468.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92468.jpg" alt="" title="DSC92468" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2191" /></a> und betrachten die Läden unterwegs. Am Isartor sehen wir einen Globetrotter-Outdoorladen, den wir besuchen, da für den nahenden Sommer einige Themen offenstehen. Es ist ein neuer Riesenladen, und wir finden einiges; die Probiererei gestaltet sich zeitaufwendig, am Ende aber erfolgreich. Wir ziehen durch die kleinen Gassen zwischen Isartor<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92487.jpg" alt="" title="DSC92487" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2192" /></a> und dem Platzl mit ruhigen kleinen Läden und Kneipen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92498.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92498.jpg" alt="" title="DSC92498" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2193" /></a> meist von gehobenem Niveau.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92493.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92493.jpg" alt="" title="DSC92493" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2194" /></a> Am <strong>Platzl</strong> ist Schuhbecks Reich: Schoko-, Gewürz-, Eisladen, Bistro-Café, Restaurant und die Kochschule. Nur das Hofbräuhaus macht ihm den Platz(l) streitig. Wir gehen am Souvenirladen vorbei in den urigen Innenraum,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92506.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92506.jpg" alt="" title="DSC92506" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2196" /></a> links die Regale mit den persönlichen Bierkrügen, jeder hinter Vorhängeschloss gesichert. Die Bayerische Kapelle baut gerade auf. Es ist noch viel Platz. Mittendrin ist noch ein Souvenirkiosk. In den Stockwerken drüber tagen Firmen. Im Innenhof ist ein sehr schöner Biergarten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92505.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92505.jpg" alt="" title="DSC92505" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2195" /></a> wir finden einen Tisch direkt am Brunnen in der Mitte. Die Kastanien sind gerade dabei, ihre Blätter aufzufalten, das Abendlicht dringt noch durch. Rundum sind die Balkone der Sitzungssäle. Wir nehmen unser erstes Bier, für später haben wir uns im Augustiner am Dom mit Tina und ihrem Freund verabredet, die zufällig in München Kurzurlaub machen. Sie kommen jetzt schon und treffen uns hier, wir gehen zusammen rüber. Es dämmert, im ersten Stock<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92516.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92516.jpg" alt="" title="DSC92516" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2197" /></a> sitzen wir am Fenster mit Blick auf die Frauenkirche,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92520.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC92520.jpg" alt="" title="DSC92520" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2198" /></a> trinken Bier und essen Schweinsbraten und Schweinsbrüsterl. Zu Fuss gehen wir durch die noch gut belebte Innenstadt zum Hotel zurück. Zum Schreiben reichts am Abend nicht mehr, ich bin zu abgeschlafft, mehr als Fernsehen mit Tagesthemen geht nicht.</p>
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		<title>19. Dezember: Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 00:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nan Goldin in der Berlinischen Galerie, Vorstellung in der &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221; (Ziel: Ulli Rollshausen) Wir schlafen und frühstücken wieder gut und lang. Es schneit. Heute abend besuchen wir das Ziel von Ideengeberin Ulli Rollshausen: Die &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221;. Aber &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/20/19-dezember-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nan Goldin in der Berlinischen Galerie, Vorstellung in der &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221;<br />
(Ziel: Ulli Rollshausen)</strong></p>
<p>Wir schlafen und frühstücken wieder gut und lang. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85551.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85551.jpg" alt="" title="DSC85551" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-661" /></a>Es schneit. Heute abend besuchen wir das Ziel von Ideengeberin <a href="http://www.tete-a-tete-chanson.de/">Ulli Rollshausen</a>: Die &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221;. Aber wenn wir schon in Berlin sind: Nach dem &#8220;Monat der Fotografie&#8221; gibt es noch Ausstellungen, die wir besuchen wollen: Nan Goldin hat vor und nach der Wende in Berlin gelebt. Die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85558.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85558.jpg" alt="" title="DSC85558" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-662" /></a><a href="http://www.berlinischegalerie.de">Berlinische Galerie</a> stellt noch nie veröffentliche Fotos aus dieser Zeit aus. Mit Straßenbahn, U-Bahn und Bus fahren wir nach Kreuzberg. Die Bilder sind äußerst beeindruckend, sehr unmittelbar und mittendrin, und nicht gestellt. Dagegen sind die Fotos von Arno Fischer richtig zurückhaltend. Das aktuelle Projekt zum Monat der Fotografie &#8220;Mutations III&#8221; zeigt eindrucksvolle Reportagen. Im Bus-Oberdeck fahren wir direkt zum Kudamm und laufen zur &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221;. Gleich nach dem Wittenbergplatz bleibt der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85589.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85589.jpg" alt="" title="DSC85589" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-663" /></a>Bus im Stau stecken: das KaDeWe ist am letzten Adventssonntag offen, und auf der Gegenspur kommt uns der &#8220;Coca-Cola-Truck&#8221; mit Weihnachtsmännern entgegen, und die Straße ist von Zuschauern gesäumt wie beim Karneval. Während der vielen Stehzeit bis zum Europaplatz kann Marlis den Trubel mit Stau und riesigen Lichttannenbäumen vor der Gedächtniskirche durch die Bus-Frontscheibe fotografieren.<br />
Die &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221; ist ein 1992 gegründetes Varieté-Theater in einem holländischen Spiegelzelt von 1912 auf einem <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85597L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85597L.jpg" alt="" title="DSC85597L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-664" /></a>Parkdeck neben den Berliner Festspielen, dessen Statik für Autos nicht reichte. Ulli tritt selbst mit Chansons auf verschiedenen Bühnen auf; wir besuchen Ihren Sehnsuchts-Auftrittsort. Heute gibt es ein jazziges Weihnachtsprogramm der &#8220;Berlin Voices&#8221;. Wir nehmen auch das Menü vorher mit, Annette begleitet uns. Es gibt Gänsekeule mit Rotkraut. Das Zelt ist ein Erlebnis, übersichtlich gemütlich, das Bühnentreiben kann man auch über die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85619.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85619.jpg" alt="" title="DSC85619" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-665" /></a>Spiegel beobachten, man sitzt angenehm an Tischen und wird <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85626.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85626.jpg" alt="" title="DSC85626" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-666" /></a>komplett bedient. Sehr nostalgisch romantisch! Dazu das Weihnachtsprogramm, mit Mitsingen am Ende und Gedanken zum Schenken und zu Geschenken. Ich denke mir: eigentlich ist heute für mich Weihnachten: draußen ist alles kalt und tief verschneit, die vier Kerzen brennen, Geschenke und Lieder sind dran, und auch das Essen passt. Die Berliner dürften am 24. noch Schnee haben, in Ludwigshafen dürfte es Weihnachten nur einige graue Haufen geben. Da betrachte ich den 24. einfach als Nachfeier, dann ist das kein Stress mehr.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85634.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85634.jpg" alt="" title="DSC85634" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-667" /></a>Marlis bekommt noch den Manager des Abends für ein Interview, er nimmt Ullis künstlerisches Programm entgegen, und eine Sängerin des heutigen Abends, Sarah Kaiser, erfährt von unserem Projekt. Marlis hat wieder voll zugeschlagen. Zufrieden laufen wir durch Schneefall zum Bahnhof Zoo und mit <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85637L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85637L.jpg" alt="" title="DSC85637L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-668" /></a>S-Bahn und Tram gehts zurück nach Pankow zu einem Absacker und Schreiben dieses Beitrags. Morgen treffen wir uns mit der &#8220;taz&#8221; im taz-Café, danach testen wir wieder die Bahn durch den Winter nach Stendal und Wolfsburg.</p>
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		<title>18. Dezember: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 23:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Besuch bei Modellbaubedarf Modulor (Ziel: Gabriele Heck) in Berlin Annette hat für alles gesorgt. Wir schlafen besser als im Hotel, dazu haben wir noch ein Ankleidezimmer, so dass ich Marlis länger schlafen lassen kann. Zum Frühstück gibt es lauter handselektierte &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/19/18-dezember-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Besuch bei Modellbaubedarf Modulor (Ziel: Gabriele Heck) in Berlin</strong></p>
<p><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85378.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85378.jpg" alt="" title="DSC85378" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-659" /></a>Annette hat für alles gesorgt. Wir schlafen besser als im Hotel, dazu haben wir noch ein Ankleidezimmer, so dass ich Marlis länger schlafen lassen kann. Zum Frühstück gibt es lauter handselektierte Köstlichkeiten, die kein Hotel bietet. Nach dem ausführlichen Frühstück mit Sonne und <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85384.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-606" title="DSC85384" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85384.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Schneeblick brechen wir gegen Mittag auf. Bei dem blauen Himmel wählen wir die Sightseeing-Variante: mit der Straßenbahn fahren wir zum Hackeschen Markt, ein Schienenparker sorgt dafür, dass wir schon etwas davor aussteigen und einige Läden besichtigen können.<br />
Über die Spree, wieder mit <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85404.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-608" title="DSC85404" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85404.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Eisschollen, flanieren wir die tief verschneite &#8220;Unter den Linden&#8221; zwischen Touristen, Sightseeingbussen und Weihnachtsmarkt entlang. Ein Gespann mit Anhänger und einem Auto drauf, das von einem davorsitzenden Filmteam gefilmt wird, fährt vorbei.<br />
Im Museumsshop vom Guggenheim wärmen wir uns auf.<br />
Auf dem Weg zum <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85445.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-609" title="DSC85445" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85445.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Brandenburger Tor versuchen wir es mit unserem &#8220;Bild von uns mit Ortsbezug&#8221;, aber das Tor ist sperrig. Besser gelingt es uns dahinter am <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85447.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-610" title="DSC85447" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85447.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Holocaust-Mahnmal mit Tor und Reichstag dezent im Hintergrund.<br />
Mit Bussen fahren wir über den Potsdamer Platz zu <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85464.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-611" title="DSC85464" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85464.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a><a href="http://www.modulor.de">&#8220;Modulor&#8221;</a> in der Gneisenaustraße in Kreuzberg, dem Ort von Ideengeberin Gabriele Heck. Passend zum Ort hat sie die kreativste Auftragsbeschreibung erstellt, ein langes <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/bilder/gh-Modulor-Leporellow.jpg">Leporello</a>. Zweieinhalb Stunden stöbern wir durch den Laden. Alles ist <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85476.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-612" title="DSC85476" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85476.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>gut geordnet und beschriftet, aber nüchtern-industriell präsentiert. Es gibt alles zum Zeichnen, Malen, Basteln und Architektur-Modellbau: <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85482.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-613" title="DSC85482" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85482.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Folien glatt, glänzend, klebend, weich, gelocht, textil, wollig, alle Arten Schachteln, Dosen, Platten. Da muss man keinen anderen Laden mehr besuchen. Wir kaufen exotischen Kleinkram: Moosgummi, Holz-Briefumschläge, Karten vom Berliner Fernsehturm zum Ausschneiden, Radierschablonen usw. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85501.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-614" title="DSC85501" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85501.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Uschi Krempel bestätigt uns im Interview, dass der Laden eine einmalige, international bekannte Fundgrube für alle Kreativen, Architekten, Künstler und Bastler ist. Der Laden ist eng und am <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85471.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-615" title="DSC85471" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85471.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Samstag richtig voll. Und jetzt in der Weihnachtszeit haben sie einen sehr originellen Tisch aufgebaut: Lauter &#8220;Gedecke&#8221;, zusammengestellt aus Artikeln für ihre Zielgruppen: für Künstler, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85492.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-616" title="DSC85492" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85492.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Ästheten, Architekten &#8230; Jede Menge Ideen. Den Katalog können wir nicht mitnehmen, er ist zu dick und schwer für unser Gepäck, auch wenn er jetzt kostenlos ist, weil es der letzte gedruckte sein wird: wie beim Kursbuch der Bahn, alles nur noch im Internet oder als PDF-Datei. Dann laufen wir durch die nahegelegene Bergmannstraße. Im &#8220;Matzbach&#8221; in der Marheineke-Markthalle essen wir gut und schwäbisch. Die U-Bahn bringt uns zum Kulturkaufhaus <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85507.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="DSC85507" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC85507.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Dussmann, das wir nach Verlagen und Büchern durchsuchen, die sich mit Reiseberichten befassen – vielleicht bekommen wir Anregungen, wer sich wie für das Material von unseren Reisen interessieren würde. Bis 24 Uhr halten wir es allerdings nicht im Laden aus. Nach einem abschließenden Glühwein fahren wir mit dem Bus zum Alexanderplatz und von dort mit U- und Straßenbahn nach Pankow zurück.</p>
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		<title>13. Oktober: Hochzeitstag in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 19:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

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		<description><![CDATA[Düsseldorf: Kö, Altstadt, Rheinufer, Kneipenviertel am alten Industriehafen Die Geschäftsführerin im Hotel Max garni in Düsseldorf ist so freundlich, das Frühstück zu den Wunschzeiten des Gastes zu servieren &#8220;wenn es nicht gerade 12 Uhr ist&#8221;. Ich mache mit ihr das &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/13-oktober-hochzeitstag-in-dusseldorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf: Kö, Altstadt, Rheinufer, Kneipenviertel am alten Industriehafen</strong></p>
<p>Die Geschäftsführerin im Hotel Max garni in <strong>Düsseldorf</strong> ist so freundlich, das Frühstück zu den Wunschzeiten des Gastes zu servieren &#8220;wenn es nicht gerade 12 Uhr ist&#8221;. Ich mache mit ihr das erste kurze Interview mit unserem neuen Aufnahmegerät. Es klappt vorzüglich.<br />
Heute ist unser Tag, denn es ist unser zehnter Hochzeitstag und Düsseldorf ist unser privates Ziel, also müßte ich auch kein Tagebuch schreiben, tue es aber trotzdem, um in Übung zu bleiben.<br />
Heute sind die Kö, ein paar andere Geschäfte, die Altstadt und das Rheinufer dran und das neue Kneipenviertel am alten Industriehafen. Die Königsallee hat so ein bißchen was von der Champs Elyseé: viele gut angezogene Frauen mittleren Alters,  perfekt geschminkt, so dass man das Alter übersieht, tummeln sich in den eleganten Geschäften. Ausgerechnet am Hochzeitstag schlägt Joachim vor, den Kaffee im &#8220;Starbucks&#8221; einzunehmen, leider widerspreche ich nicht. Wir erreichen den Rhein erst, als die Spätnachmittagssonne schon die vielen Essstände an den Kasematten vergoldet. Wir lassen uns an einem Tisch von <a rel="attachment wp-att-109" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/13-oktober-hochzeitstag-in-dusseldorf/dsc82437/"><img class="alignleft size-full wp-image-109" title="DSC82437" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82437.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Gosch nieder, schauen den Schiffen zu und fragen uns, wann wir sie wohl bei uns in Ludwigshafen wiedersehen. Kaum ist die Sonne verschwunden, wird es kalt. Wir holen unser Gepäck, verabschieden uns von der netten Geschäftsführerin des Hotels und versprechen, wiederzukommen. Sie leitet das Hotel erst seit Mai.<br />
Um 19:27 Uhr fährt der ICE 615 uns nach <strong>Mannheim</strong>, wo wir, hoffentlich pünktlich, um 21:24 Uhr ankommen werden.<br />
Das waren  unsere ersten sechs Reisetage, davon vier des Reisejahres. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gar nicht nach Hause will, aber in der nächsten Woche sind ja wieder zwei Tage dran, Horb am Neckar und Baden-Baden sind geplant.</p>
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		<title>12. Oktober: Köln um den Neumarkt</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 08:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Köln: um den Neumarkt (Ziel: Richard), Moschee-Neubau, Stehen in der Bahn, Entdeckung Brauerei Schumacher in Düsseldorf Auf dem &#8220;Zimmerbalkon&#8221; mit Blick auf den Rhein, begrüßt mich von unten eine Frau mit den Worten &#8220;ist das nicht heute ein schönes Wetter&#8221; &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln: um den Neumarkt (Ziel: Richard), Moschee-Neubau, Stehen in der Bahn, Entdeckung Brauerei Schumacher in Düsseldorf</strong></p>
<p>Auf dem &#8220;Zimmerbalkon&#8221; mit Blick auf den Rhein, begrüßt mich von unten eine Frau mit den Worten &#8220;ist das nicht heute ein schönes Wetter&#8221; – ja, wieder ungetrübte Sonne!<br />
Zu Richards Ort der Erinnerung, das Haus samt der Wohnung, in der er seine Kindheit und Jugend zwischen dem ca. fünften und 20. Lebensjahr verbracht hat, liegt mitten in der Stadt, in der Nähe des <strong>Neumarkts</strong>, dahin gehts zu Fuß, durch die gesamte Shoppingmeile.  Auf dem Weg kaufen wir bei Saturn einen &#8220;voice-recorder&#8221;, um live Stimmen einzufangen.<br />
Vom Neumarkt kommend haben wir einen guten Blick auf die vielen Turmspitzen von St. Aposteln. Die Kirche wirkt sehr dominant, wie auf einem Foto von damals, und beherrscht das geschäftige Treiben um den Platz. Hier herrscht sehr reger Straßenbahn-, Fahrradfahrer-, Auto- und Fußgängerverkehr, ich meine das genau in der Reihenfolge, in der ich es schreibe. Das Haus ist von mehreren Straßenbahnlinien regelrecht umzingelt. Der öffentliche Nahverkehr wird damals nicht weniger gewesen sein.<br />
Bevor wir uns auf unsere Erforschungstour überhaupt nur eingestellt haben, <a rel="attachment wp-att-104" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82364/"><img class="alignleft size-full wp-image-104" title="DSC82364" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82364.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>stehen wir bereits vor dem immer noch ansehnlichen 50-er Jahre Haus Marsilstein 2, das unser heutiges Ziel ist.<br />
Wir stärken uns erstmal beim kleinen Bäcker gegenüber, der ein individuelles Angebot hat und sehr gut besucht wird. Herr Elmas, der den Laden jetzt betreibt, sagt uns, dass hier immer schon ein Bäckerladen war, der früher Herrn Schneider gehörte und der hier im Nachbarhaus immer noch wohnt. <a rel="attachment wp-att-105" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82367/"><img class="alignright size-full wp-image-105" title="DSC82367" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82367.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Er läßt sich sehr gern von mir inmitten seiner Backwaren fotografieren.<br />
Das Haus wird gerade geweißelt und ist deshalb innen vollständig verpackt. Im Haus sind mehrere Praxen; ungehindert kommen wir also vor seine ehemalige Wohnungstür. Joachim schießt ein „Blind“-Foto von St. Aposteln durch den schmalen Schlitz des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82674A1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-205" title="DSC82674A" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82674A1.jpg" alt="" width="213" height="320" /></a>Treppenhausfensters.<br />
Wir durchstreifen die umliegenden Straßen, die Häuser stammen auch aus den 50-er Jahren, in unterschiedlichen Zustand. Wir fragen uns, was er wohl hier als Kind gemacht hat: hat er auf der Straße gespielt? Draußen ist wenig Platz und viel Verkehr. Gab es noch nicht so viele Parkplätze im Innenhof? Oder hat ihn der Blick aus der Wohnung, immer direkt auf St.Aposteln, motiviert, Kunstgeschichte zu studieren?<br />
Im Café vor St. Aposteln haben wir vor vielen Jahren schon mal gefrühstückt. Richard hat die Kirche in seinem Buch &#8220;Mittelalterliche Kirchen in Köln&#8221; so gut beschrieben, daß wir einen gewaltigen Eindruck hatten, bei der Besichtigung erschien sie uns von innen eher klein und überschaubar. Wir streifen noch durchs Friesenviertel und fahren dann per U-Bahn zur Baustelle der DITIB-Zentralmoschee in <strong>Köln-Ehrenfeld</strong>. <a rel="attachment wp-att-106" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/13/12-oktober-koln-um-den-neumarkt/dsc82423/"><img class="alignleft size-full wp-image-106" title="DSC82423" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82423.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Architektonisch interessant und sehr groß, man könnte fast an einen der heute üblichen Museumsneubauten denken, nur die zwei eher unauffälligen Minarette passen da nicht ganz.<br />
Abends fahren wir um 18:31 mit einem RE am Eingang stehend nach <strong>Düsseldorf</strong>. Wir haben weder an Berufsverkehr noch an Verkehrsverbund gedacht. Wir hätten ja genausogut den IC 15 Minuten später nehmen können! Es fehlt noch etwas Übung. Es ist kalt geworden. Das Hotel Max ist nicht weit vom Bahnhof entfernt und sehr liebevoll und individuell geführt. Abendessen mit Altbier gibt es in der Brauerei-Gaststätte Schumacher. Um 0:00 ist unser zehnjähriger Hochzeitstag mit Sekt von Manufactum – der Pfälzer ist besser &#8211; angesagt.</p>
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