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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Schiff</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>22. September: Fahrt nach Bad Freienwalde</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/22-september-fahrt-nach-bad-freienwalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiff, Bus und Zug von Hiddensee über Stralsund und Eberswalde nach Bad Freienwalde</strong></p>
<p>Zum Frühstück besucht uns Michaela Driemel, nach unserem kurzen, angeregten Gespräch muss sie zurück zu ihrer Ausstellung. Wir haben noch Zeit zu einem kurzen Gang an den Strand. Wenige Spaziergänger sind unterwegs, dafür gibt es kräftige Wellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102455.jpg" alt="" title="DS102455" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4458" /></a> und Schaumstreifen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102456.jpg" alt="" title="DS102456" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4459" /></a> Windstärke sechs. Auf dem Schiff ist es ruhiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102465.jpg" alt="" title="DS102465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4461" /></a> im geschützten Bodden kann sich keine große Welle aufbauen, das Schiff rollt nur bei Wellen von der Seite etwas, die Schaumstreifen sind dafür um so deutlicher. Das Wetter ist trübe, aber noch trocken. Wir starten als einzige Fahrgäste mit dem Bus nach Bergen, so sitzen wir wieder vorne und unterhalten uns mit dem Fahrer über Tourismus und Winter auf Rügen. Vor Bergen beginnt es zu regnen, das bleibt bis nach Greifswald so. Wir haben es gut getroffen mit dem Wetter; nur die Fahrtage sind verregnet.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102482.jpg" alt="" title="DS102482" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4462" /></a> Jetzt kaufen wir zum letzten Mal im Bioladen am Stralsunder Bahnhof ein und fahren zum letzten Mal auf der Strecke Prenzlau-Eberswalde. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und können intensiv Fotos bearbeiten. Als Marlis unsere Jacken aufhängt, kommt ihr der Herr in der Reihe gegenüber bekannt vor, das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist Tilmann Homberg, der Sohn der Künstlerin Mechthilde Homberg, den wir am Montag beim Besuch bei ihr getroffen haben.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102484L.jpg" alt="" title="DS102484L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4463" /></a> So haben wir Gelegenheit, mehr über ihn und die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen zu erfahren, und wir können ihm direkt ausgesuchte Bilder vom Besuch bei seiner Mutter zeigen. Es ist schon verblüffend, wieviele Zufallstreffen sich im Reisejahr ergeben.<br />
In Eberswalde steigen wir aus; in der halben Stunde Aufenthalt schauen wir uns vor dem Bahnhof um,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102486.jpg" alt="" title="DS102486" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4464" /></a> entdecken die O-Bus-Linien der Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102485.jpg" alt="" title="DS102485" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4465" /></a> und stellen fest, dass es sich um eine 40.000-Einwohner-Stadt und Kreisstadt handelt; in der Nähe liegt das Schiffshebewerk Niederfinow am Oder-Havel-Kanal mit einer Hubhöhe von 36 Metern. In der hier noch einigermaßen funktionierenden Bahnhofsgaststätte ist Happy Hour, so genehmigen wir uns ein Bierchen in echter Eisenbahner-Atmosphäre.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102487.jpg" alt="" title="DS102487" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4466" /></a> Mit der ODEG geht es die letzten Minuten auf der Strecke nach Frankfurt/Oder bis nach <strong>Bad Freienwalde</strong>, hier wollen wir uns das(!) Oderbruch ansehen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102488.jpg" alt="" title="DS102488" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4467" /></a> Bei der Ankunft mutet der Bahnhof etwas seltsam an; es gibt ein zweites Gleis, der zweite Bahnsteig mit den Gleisen zwei und drei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102491.jpg" alt="" title="DS102491" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4468" /></a> ist jedoch komplett zugewuchert. Als der Gegenzug kommt, klärt es sich auf: Unser Zug ist über die Weiche in den zweigleisigen Bereich gefahren und hält auf Gleis 1b; kurz danach kommt der Gegenzug vorbei über die Weiche in den eingleisigen Bereich aufs Gleis 1a, die Züge halten also hintereinander an derselben Bahnsteigkante, man braucht keine Unterführungen und keinen Bahnhof mehr, der steht entsprechend leer.<br />
Wir sind jetzt nahe der Dämmerung, in diesen feuchten Gegenden tanzen und stechen die Mücken. Unser Hotel liegt am nördlichen Ortsrand im nach der Wende entstandenen Industriegebiet; es ist ein großzügiger, zumindest für diese Jahreszeit etwas überdimensionierter Neubau von 1997. Wir werden nett empfangen, bekommen alles Infomaterial und eine Wanderkarte geliehen, dazu alle Tipps gegen unsere Neugier. Nur das Wlan bekommen wir nicht in Gang, auch nicht mit Hilfe des Juniorchefs. Wir starten mit einigen Empfehlungen in die Innenstadt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Alles ist sehr verschlafen, auf dem Weg zum Bahnhof haben praktisch alle Läden zugemacht, am belebtesten ist das Industriegebiet um das Hotel. Ab dem Bahnhof  ist die Straße bis zur Kirche und dem Rathaus schön gepflastert, auch die weiterführende Königstraße. Hier ist es schon hügelig, die Stadt liegt am Fuß des ungefähr 150m hohen Barnimer Bergland. Vom Kurbetrieb merken wir nichts; laut Wegweiser sind es bis zum Kurviertel noch zwei Kilometer. Die Stadt ist ausgestorben, wie auch die vereinzelten Pizzerien und die drei einfachen Restaurants. Wir suchen uns das beste aus und essen immerhin nicht ganz allein, preiswert und ordentlich; besonders die Spirituosen sind billig, die ganze Liste unter zwei Euro. Wir laufen zurück und schlafen frühzeitig ein.</p>
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		<title>10. September: Murnau und nach Mittenwald</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald. Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der Staffelsee dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/10-september-murnau-und-nach-mittenwald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald.</strong></p>
<p>Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der <strong>Staffelsee</strong> dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte Monat des Reisejahrs. Abends müssen wir Murnau verlassen, das Hotel ist besetzt. Damit das mit Öffnungs- und Abfahrtzeiten passt, haben wir uns einen Zeitplan gemacht und hoffen, dass das stressfrei abläuft. Den Morgen gestalten wir kompakter, kurz nach 10 sind wir schon unterwegs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg" alt="" title="DS101527A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4230" /></a> und schauen uns einige der wirklich guten Textilgeschäfte an, bevor wir uns ins Schlossmuseum begeben. Der für ein Schloss recht kleine, aber hohe Stufengiebelbau von 1230 überragt die hügelige Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg" alt="" title="DS101529" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4232" /></a> und ist von vielen Stellen zu sehen, berühmt ist der Anblick vom Münter-Haus. Dem Museum könnte man ohne weiteres zwei statt die bei uns geplante eine Stunde widmen; ein kompaktes Stockwerk widmet sich dem Ort, dem großen Murnauer Moos im Süden und den zwei für Straßen- und Bahnbau lange Zeit sehr wichtigen Schotter-Steinbrüchen an dessen Rand. Weiter gehts mit dem &#8220;blauen Reiter&#8221;, der gemeinsamen Zeit von <strong>Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau</strong> 1909 bis 1914. Den größten Raum nimmt Gabriele Münter ein, die von 1931 bis zum Tod 1962 wieder in Murnau gelebt hat. Von ihr sind einige bedeutende Bilder, die wir schon in Ludwigshafen gesehen haben, in der Sammlung; von den anderen Malern eher Beispiele. Wir ziehen auf neuen Wegen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg" alt="" title="DS101533" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4233" /></a> mit denen wir versuchen, die Bahn und die Umgehungsstraße geschickt zu überwinden, weiter zum Staffelsee. Arndt Theuer hat die kleine <strong>Insel St. Jakob</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg" alt="" title="DS101542" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4234" /></a> zwischen dem Campingplatz auf der Halbinsel Burg und der größten Insel Wörth genannt, auf der er als Elfjähriger im Urlaub mit den Eltern übernachten wollte. Seehausen erscheint uns als geeigneter Ausgangspunkt für Bootsleihen und Seerundfahrt. Wir erreichen etwas knapp den Anleger, das Schiff kommt gerade an, wir gehen direkt drauf. Nebenan beim Bootsverleih gibts noch genügend Ruderboote, die brauchen wir danach für die Insel. Die Rundfahrt ist ausgesprochen schön,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg" alt="" title="DS101554" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4235" /></a> das Schiff fährt langsam und ruhig über den glatten See. Wir passieren die Insel St. Jakob und legen in Murnau an. Dort stürmen große Gruppen das Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg" alt="" title="DS101557" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4236" /></a>, allein das Einsteigen dauert. Auf der weiteren Runde über Uffing passieren wir einige Inseln, auf denen Camper sind und Ruder-, Tret-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg" alt="" title="DS101562AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4237" /></a> und Schlauchboote angelegt haben, in <strong>Uffing</strong> liegt das Gasthaus Alpenblick direkt an der Anlegestelle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg" alt="" title="DS101576" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4238" /></a> leider haben wir nicht die Zeit, um mit dem nächsten Schiff weiterzufahren. Insgesamt ist die Schiffsfahrt bei strahlender Sonne auf dem malerischen See mit Alpenpanorama ein Genuss. Drumrum gehts ruhig zu; es gibt nur ganz wenige motorisierte Boote, viele Schwimmer, Ruder- und Tretboote und Paddler. Wieder in Seehausen angekommen, gibts keine Ruderboote mehr, dafür eine Warteliste. Es droht, schief zu gehen. Da bekommen wir den Tipp, mit dem Schiff nach Murnau weiterzufahren. Das Schiff ist noch da,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg" alt="" title="DS101594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4239" /></a> sofort sind wir drauf und dürfen sogar umsonst die Zusatzetappe fahren, das zweite Mal vorbei an St. Jakob. In Murnau spurte ich zum Verleih, die letzten zwei Boote fahren gerade weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg" alt="" title="DS101589L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4240" /></a> aber eins ist gerade angekommen, Glück gehabt. Das System ist einfach, 20€ Kaution, fahren solange es beliebt, hinterher abrechnen. Rudern liegt mir nun gar nicht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg" alt="" title="DS101592L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4241" /></a> von hier ist es deutlich weiter als von Seehausen, es klappt aber irgendwie, und nach 30 Minuten sind wir auf der<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg" alt="" title="DS101598" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4242" /></a> Insel, auf 10 x 25m Rautenform, so groß wie unsere Wohnung. Als vor Jahrhunderten die Pfarrkirche auf Wörth stand, war <strong>St. Jakob</strong> mittlerer Brückenpfeiler des Holzstegs dorthin. Ich schwimme von der Insel zum Campingplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg" alt="" title="DS101616A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4243" /></a> in drei Minuten bin ich drüben, und zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg" alt="" title="DS101619A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4244" /></a> Das Wasser ist kühl, keine 20° an der Oberfläche, drunter noch viel kühler, und doch angenehm. Dass diese bewaldete Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg" alt="" title="DS101627" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4245" /></a> direkt vor dem Campingplatz als Kind eine Attraktion war, können wir uns jetzt gut vorstellen, auch wir teilen die Insel mit vier anderen Booten. Der Rückweg rudert sich etwas schneller, ich scheine dazugelernt zu haben. Beim Abrechnen mit seiner handgeführten Liste will er uns zweieinhalb Stunden abnehmen, da hat er allerdings einen Eintrag übersehen, unseren Vorgänger wollen wir nicht mitbezahlen. Über die Hügel und die Bahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg" alt="" title="DS101635" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4246" /></a> kommen wir flott zum Münter-Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg" alt="" title="DS101638" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4247" /></a> wir kennen uns schon gut im Straßengewirr aus. Die Zeit bis zur Schließung reicht aus, um uns in dem kleinen Haus mit vielen Originalmöbeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg" alt="" title="DS101644" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4248" /></a> umzusehen, die Ausstellungsstücke und den Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg" alt="" title="DS101641TF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4249" /></a> zu sichten und die Ausblicke ins Moos und über den Ort auf Kirche und Schloss zu genießen und mit den Bildern zu vergleichen, die heutige Sonne passt dazu. Wir können den Einfluss der traditionellen Hinterglasmalerei nachvollziehen, auch die Einbettung ins Bayerische und den Ort, und erhalten Einblicke in die Bedeutung der Lebensabschnittsbeziehung des älteren Weltmannes Kandinsky, vorher Jurist und Universitätsdozent in Moskau, für Gabriele Münder, und seinen Einfluss auf die durchweg jüngeren Maler der Gruppe, und seinen Theorievorsprung, der sich ja in seiner späteren Bauhaustätigkeit noch weiterentwickelt hat. Hochinteressant, hier real Motive wiederzufinden, die man schon oft auf Bildern gesehen hat. Wir ziehen weiter zur Kirche St. Nikolaus am Hang, eine originelle Barockkirche, von außen mit einer üblichen Form, innen zwar mit Chor, aber das Schiff ist statt mit zwei Seitenschiffen als Rundbau mit riesigem runden Deckengemälde ausgeführt. Wir zünden ein Licht zum Gedenken an einen unserer Ideengeber an, von dessen frühem Tod wir gestern erfahren haben. Auf dem Friedhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg" alt="" title="DS101657" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4250" /></a> der von der Kirche aus langgestreckt wie ein Weinberg am Hang mit schönen Hecken und alten Gräbern liegt, finden wir tatsächlich oben das Grab<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg" alt="" title="DS101660" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4251" /></a> von Gabriele Münter und ihrem letzten langjährigen Lebensgefährten Johannes Eichner, originell und schön bepflanzt und mit dem Blick auf ihr Haus ausgerichtet. Jetzt bleibt uns noch Zeit, in der empfohlenen Konditorei Kaffee und ein Stück wunderbarer Haustorte zu uns zu nehmen und gemütlich zum Bahnhof zu gehen. Knapp eine Stunde später erreichen wir in der Dämmerung in <strong>Mittenwald</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg" alt="" title="DS101672" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4252" /></a> auf dem Weg zum Hotel kaufen wir ein, dann die Überraschung: im Hotel hat man unsere Buchung nicht vermerkt, das Haus ist voll, wie an diesem letzten bayrischen Ferienwochenende bei Superwetter alle Unterkünfte, und die Ansprechpartner, mit denen Marlis zwei Mal telefoniert hat, sind nicht da. Das ist ein Novum im Reisejahr. Die anwesenden Angestellten sind hilflos, zum Glück kommt die Seniorchefin gleich und organisiert in der Nähe ein Zimmer, ab morgen hätte sie wieder was, und fährt uns dorthin. Das ist zwar billiger, aber in vielen Details unter dem Niveau, was uns guttut. Ohne Fernseher haben wir noch kein Zimmer erlebt, nur zwei Steckdosen für die Nachttischlampen, Zahlung nur bar, und so dunkel zwischen den Bergen eingeklemmt und nach Nordwesten, dass keine Sonne hinkommt und es richtig kalt ist. Zum Glück sorgen zwei Fenster über Eck für Licht. Wir lassen die warme Luft von draußen rein, da wird unten tatsächlich die Holzheizung mit entsprechender Geruchsentwicklung angeworfen, &#8220;fürs warme Wasser morgen früh&#8221;. Man kann schon was erleben. Zum Essen gehen wir nur bis zum nahegelegenen großen Brauerei-Gasthof der Mittenwalder Brauerei. Da werden wir und andere vom Ober der am Eingang gelegenen Braustube barsch und ohne dass wir selber was gefragt haben empfangen: &#8220;Hier nicht mehr, nur noch oben im Restaurant&#8221;. Der nächste Rekord im Reisejahr, da wird Mittenwald einiges gutzumachen haben. Wir gehen hoch ins Restaurant, da empfängt uns ein Jazz-Konzert, das das ganze große, etwas in die Jahre gekommene Restaurant beschallt, die Gruppe scheint gut zu sein, und das ganze gehört zum Mittenwalder Musiksommer, es passt aber nicht zum Essen und es gibt nur wenige interessierte freiwillige, dafür umso mehr gestörte Zwangs-Zuhörer. Die beiden Bedienungen hier oben versuchen nach Kräften, den schlechten Eindruck von unten – der ist wohl einschlägig bekannt &#8211; und das Jazzkonzert auszugleichen, so sind werden wir noch einigermaßen zufrieden satt. Zurück im Zimmer kommen wir auch ohne Fernseher aus, tippen noch und sind sowieso müde. So stehen ein erlebnisreicher Tag am wohl schönsten Ort des Reisejahres einem Kontrastprogramm in einem ausgesprochenen Touristenort gegenüber, den wir morgen hoffentlich angenehmer erleben werden, wir haben jedenfalls beim Essen für die zweite Nacht ein besseres Hotel gefunden und ziehen morgen früh um.<br />
<strong>Nachtrag:</strong> Zwei Tage später hat sich Frau Obstler vom Hotel Bichlerhof, bei dem die Buchung schiefgegangen ist, von sich aus bei uns gemeldet und sich für die versehentlich als erledigt verschobene EMail entschuldigt. Als Ausgleich hat sie uns die halben Mittenwalder Übernachtungskosten überwiesen, eine wirklich gelungene Wiedergutmachung!</p>
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		<title>1. September: Passau</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/1-september-passau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche</strong></p>
<p>Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. Der Wetterbericht zeigt keinen Tropfen für Passau, ich lasse den Regenschirm da. Wir wollen vor dem Mittagskonzert die Drei-Flüsse-Schiffsfahrt machen, aber irgendwo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg" alt="" title="DS100945T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4056" /></a> vertrödeln wir zwei Minuten, um 11:01 ist das Schiff beim Ablegen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg" alt="" title="DS100950" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4057" /></a> Wir disponieren um und zielen auf das Dreiflüsseeck. Auf dem Weg kommen wir am Kloster Niedernburg vorbei. Unsere Ideengeberin Ursula Gottschling hat uns von ihrer Behelfsgrundschule 1949/50 in einem Kloster erzählt, wir vermuten das hier, weil hier ein Gymnasium im Komplex ist. An der Pforte sitzt eine sehr nette Schwester, die eine Grundschule glaubhaft verneint, zumal sie uns sagen kann, wo die Nibelungenhalle, die der Schilderung nach gegenüber steht, gestanden hat: auf dem Nibelungenplatz. Das nehmen wir uns für später vor. Auch die Gassen hier in der Spitze sind historisch; der recht einheitliche barocke Inn-Salzach-Stil dürfte aus der Zeit nach dem Stadtbrand 1662 stammen. Die Spitze ist eine baumumrandete Rasenfläche, am Donaufer liegen bis vorne die großen Donau-Kreuzfahrtschiffe, die wir aus Mannheim kennen, sie befahren also alle den Rhein-Main-Donau-Kanal. Sehr schön ist das höhere Tempo und die momentan graue Farbe des Inn zu erkennen, die Wasserfarben mischen sich langsam. Es ist eine imposante Ecke, die durch die Vesten Oberhaus oben am anderen Donauufer, Niederhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg" alt="" title="DS100955" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4058" /></a> unten auf der gegenüberliegenden felsigen Mündungsspitze der braunen Ilz und die umliegenden steilen Hänge bestimmt wird. Wir promenieren ein Stück am Inn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg" alt="" title="DS100960" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4060" /></a> entlang und dann in die Gassen hoch auf den 30 Meter hohen Domhügel, das geistige Zentrum der Passauer Fürstbischöfe bis 1803. Immerhin kommen wir zum täglichen Mittagskonzert im Stephansdom pünktlich; von anwesenden mindestens 400 Zuhörern sind wir überrascht und finden gerade so einen akzeptablen Platz unter der Kanzel. Mehr erfahren wir bei der Einführung: fünf Orgeln,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg" alt="" title="DS100965" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4061" /></a> drei hinten, eine in der Mitte auf dem Dach mit einem Klangloch in der Decke, eine vorn im Altarraum,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg" alt="" title="DS100966" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4062" /></a> alle spielbar von einem Tisch ergeben mit 17974 Pfeifen die größte Orgel der Welt in einer katholischen Kirche. Der Klang ist mächtig und beeindruckend, die ganze Kirche ist erfüllt. Wir schließen sofort die Kirchenführung mit Anneliese Hertel an. Sie erklärt noch mehr zur Orgel: die längste Pfeife 11,3m und 16 Hz, die kürzeste 6mm und 16 kHz. Die Deckengemälde wurden haltbar in den nassen Putz &#8220;al fresco&#8221; gemalt und stellen insgesamt eine bildliche Armenbibel für Leseunkundige dar, bei der die Farben inhaltliche Bedeutungen hatten. Die Kanzel mit allen Figuren ist, wie vieles, mit Blattgold überzogen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg" alt="" title="DS100971" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4063" /></a> dafür wurden nur 300 g Gold benötigt. Stuckherstellung, weinende Engel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg" alt="" title="DS100969" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4064" /></a> die Größe der gemalten Gesichter und die notwendige Perspektive beim Malen in den Kuppeln werden anschaulich erläutert. Das geschieht mit Funkkopfhörern, ist interessant und hochprofessionell. Wir nehmen den zweiten Anlauf zur Schiffsfahrt, diesmal klappt es, dafür fängt es an zu tröpfeln, und der Regenradar deutet an, dass Passau noch länger am Rand des südlichen Regengebiets liegen wird. Da war es doch nicht so schlau, den Regenschirm zu Hause zu lassen, das kriege ich auch deutlich gesagt, obwohl Marlis ihren regenfesten Mantel mit hat und nur ich nass werde. Die Blicke vom Schiff auf Stadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg" alt="" title="DS100980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4065" /></a> Kreuzfahrtschiffe, Mündungsspitze und Festungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg" alt="" title="DS100990T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4066" /></a> sowie die Wallfahrtskirche Mariahilf mit ihrem überdachten Treppenaufgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg" alt="" title="DS100957" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4067" /></a> sind ausgesprochen malerisch, imposant die Mischung der drei Wassermassen. Wir kommen rechtzeitig zur Stadtführung, die macht jetzt der Ehemann der Kirchenführerin, Hilmar Hertel. Er erzählt uns einiges über Fürstbischöfe, Stadtbrand, Rathaus, Salzhandel und die schon immer intensiven Beziehungen zu Österreich und Italien, alles wegen dem Regen eher aus Torbögen, die Herr Hertel alle kennt. Bei der Säkularisierung 1803 landete Passau dann eher unfreiwillig in Bayern, jetzt sei man aber aktiv bayrisch. Das hört man, es klingt allerdings nicht ganz so wie in Oberbayern, wir sind eben in Niederbayern, mit Hang zu Österreich. Die Führung begleitet er mit gelungenen, trockenen, zum Thema passenden Sprüchen. Alles erzählt er, ohne mit der Wimper zu zucken wie als Abschied zum Regen: &#8220;Petrus ist ein alter Mann, er kann das Wasser nicht mehr halten&#8221;. Jetzt greifen wir erstmal eine Empfehlung auf für ein Café, der Kuchen ist gut, das Ambiente weniger. Das Wetter bessert sich, wir machen uns auf zum Kloster St. Nikola.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg" alt="" title="DS101010" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4069" /></a> An der Pforte sitzt eine alte Schwester, sie kann sich nicht vorstellen, dass hier Anfang der 50er provisorisch eine Grundschule untergebracht war. Wir halten es trotzdem für wahrscheinlich, alles passt: das Kloster, draußen die moderne grüne Platzanlage, der Klostergarten, war vorher Parkplatz, an der Stelle des &#8220;Stadtturm&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg" alt="" title="DS101026TP" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4072" /></a> einem neunstöckigen Verwaltungsbau, und der Einkaufsgalerie Nibelungencenter stand bis 2005 die Nibelungenhalle von 1935 im Nazi-Stil, bekannt für Veranstaltungen der CSU und NPD. Heute ist der Eingang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg" alt="" title="DS101008" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4068" /></a> zum Kloster gleichzeitig Eingang der Universität, die sich weiter am Fluss Inn entlangzieht, und oberhalb liegt die Passauer Löwenbrauerei. Wir gehen weiter zum damaligen Wohnhaus unserer Ideengeberin, zur Spitalhofstr. 11, nur einen Kilometer von hier, dort ist ein entsprechend altes Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg" alt="" title="DS101021" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4070" /></a> aber nur zwei Stockwerke hoch, gehört dem früheren Blumenladen Merkbach gegenüber, das passt nicht, bestätigen uns Anwohner. Dahinter hat früher noch ein Haus gestanden, auch nicht höher. Im weiteren Verlauf der Straße gibt es Reihenbebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg" alt="" title="DS101023" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4071" /></a> in der passenden Höhe, da könnte es dann aber jedes Haus sein. Mehr Daten haben wir nicht, also belassen wir es bei Fotos. Ansonsten ist die Gegend hier eher einfache Wohngegend ohne Besonderheiten und ohne den Charme der Innenstadt. Wir gehen flott zurück zum Dom, wir wollen das wöchentliche Abendkonzert um 19:30 hören und einen guten Platz bekommen. Das gelingt uns, in der Wartezeit wächst der Text. Diesmal spielt der Domorganist Ludwig Ruckdeschel zusammen mit dem Posaunisten Paul Zauner neben klassischen Orgelstücken Improvisationen. Wir sind begeistert und vertieft in die Musik, die Orgel erfüllt die ganze Kirche mit einer gewaltigen Dynamik, die Posaune setzt interessante Akzente. Zum Essen haben wir uns die Stiftschenke ausgesucht. Die Historie des Hauses reicht bis 1358, die Einrichtung ist alt und stilvoll-gemütlich, die Stube gut gefüllt, die Speisekarte regional, die Weine aus eigenen Gütern in Österreich, die Bedienung aufmerksam. Wir haben gerade bestellt, da nehmen am Tisch gegenüber die Solisten des Abends mit Familie Platz, wir erkennen sie aus dem Programmheft und am Posaunenkasten. Der Sohn des Posaunisten interessiert sich für meine Forelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg" alt="" title="DS101028" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4073" /></a> Wiener Art, die auf dem Bauch auf dem Teller steht, so kommen wir in Kontakt. Nach dem Essen setzen wir uns auf einen Wein rüber, es entwickeln sich spannende Gespräche über unser Projekt, wir erfahren, wie Herr Ruckdeschel zum Organistenberuf und nach Passau gekommen ist, es geht um religionsphilosophische Fragen, und wir erfahren vom &#8220;INNtöne.com Jazzfestival &#8211; Jazz am Bauernhof von Paul Zauner&#8221;, das hört sich spannend an, wir nehmen das auf unsere Agenda. Marlis sammelt Autogramme ein, ein echtes Schmankerl für unsere Ideengeberin, die letztendlich die Begegnung ermöglicht hat. Glücklich über diese bereichernde Begegnung verabschieden wir uns und beenden spät diesen insgesamt sehr gelungenen Tag. Da lässt es sich verschmerzen, dass die Texte des Tages mal wieder liegen bleiben – irgendwann habe ich immer alles wieder aufgeholt. </p>
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		<title>14. August: Ausflug zur Insel Poel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/15/14-august-ausflug-zur-insel-poel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausflug von Wismar zur Insel Poel: Hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus</strong></p>
<p>Heute Nacht hat mich mein Magen-Darm-Trakt heftig geärgert, es kam in jeder Richtung raus, ich bin unausgeschlafen und etwas schlapp. Der Appetit ist auch weg, wir gehen alles langsam an. Nach einem Mini-Frühstück laufen wir zum alten Hafen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99980.jpg" alt="" title="DSC99980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3857" /></a> und schauen kurz ins Baumhaus, von wo aus früher der Hafen-Sperrbaum ausgelegt wurde,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99994T.jpg" alt="" title="DSC99994T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3858" /></a> bevor wir mit dem Schiff zur Insel <strong>Poel</strong> starten. Im Reisejahr hat uns jemand die Insel genannt, und da wir von ihr noch nie gehört hatten, wollen wir sie mal ansehen. Das Wetter ist trüb, jedoch angenehm lauwarm.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100003TA.jpg" alt="" title="DS100003TA" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3845" /></a> Es ist windstill, auf dem Schiff nach <strong>Kirchdorf auf Poel</strong> können wir bequem oben sitzen. Es tuckert gemütlich durch den Hafen, vorbei an den Schwedenköpfen, am Holzladekai, der riesigen Werfthalle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99995T.jpg" alt="" title="DSC99995T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3859" /></a> und dem Yachthafen und der Seebrücke im Stadtteil Wendorf. Vorbei an der Vogelschutzinsel Walfisch gehts durch den langen Schlauch des Kirchsees ins Inselinnere nach Kirchdorf.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100010L.jpg" alt="" title="DS100010L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3846" /></a> Der Ort besteht aus unauffälligen Häuschen, nur die Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100030.jpg" alt="" title="DS100030" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3847" /></a> aus dem 13. Jahrhundert, mit etlichen sehr alten Einrichtungsgegenständen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100029.jpg" alt="" title="DS100029" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3848" /></a> fällt auf, der Turm ist auf der flachen Insel weithin zu sehen. Sie liegt innerhalb eines mächtigen Erdwalls, der Rest eines Schlosses, das früher rund um die Kirche stand. Davor gastiert ein Zirkus; wir wandern auf ruhigen Wegen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100038.jpg" alt="" title="DS100038" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3849" /></a> quer durch den Westteil über das verschlafene Dörfchen Neuhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100044.jpg" alt="" title="DS100044" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3850" /></a> an dessen Rand tatsächlich jemand einen aufwendigen, hässlichen Zweitwohnsitz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100050.jpg" alt="" title="DS100050" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3851" /></a> hingestellt hat. Ein Betonweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100054.jpg" alt="" title="DS100054" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3852" /></a> führt von hier zum Strand, hin und wieder von Autos befahren zum Parkplatz am Strand – Wiese mit Parkscheinautomat! Die Insel ist von Landwirtschaft mit Weizenfeldern geprägt; zu DDR-Zeiten war Poel ein Zentrum der Saatzucht. Durchsetzt ist die Landschaft mit einigen schön glitzernden Naturwäldchen, der Strand wird von einem dichten Waldstreifen geschützt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100059.jpg" alt="" title="DS100059" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3864" /></a> Oft sieht man den Turm von St. Marien in Wismar – wirklich eine auffällige Landmarke. Wir erreichen den schmalen Sandstrand, einige Spaziergänger sind unterwegs. Es tröpfelt schon etwas,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100078.jpg" alt="" title="DS100078" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3853" /></a> ich geselle mich trotzdem noch unter die einzelnen FKK-Badenden. Das Wasser ist glatt und kalt, und längst nicht so salzig wie an der Nordsee. Auf der Strandwanderung nach <strong>Timmendorf Strand</strong> treffen wir auf einen kleinen Surferstützpunkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100082.jpg" alt="" title="DS100082" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3854" /></a> im Wald, der hat sogar Salzgebäck für meinen Magen zu bieten und auch sonst einiges zu erzählen, besonders zum schlechten Urlaubswetter hier im Norden in diesem Jahr. Es regnet jetzt kräftiger,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100071.jpg" alt="" title="DS100071" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3855" /></a> aber nicht so, dass es uns am Weiterlaufen hindert. Richtung Timmendorf<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100095.jpg" alt="" title="DS100095" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3856" /></a> wird der Strand etwas breiter und es gibt um die 100 Strandkörbe zu leihen. Am Wassersaum liegt ein Streifen Tang und viele kleine Miesmuschelschalen. Am kleinen Hafen trinken wir Kaffee, bei mir kommt nur Kamillentee mit Hühnersuppe in Frage. Es wird immer nasser, wir beenden daher den Poel-Ausflug mit der Busfahrt zurück nach Wismar. Der Bus fährt zu allen Badeorten der Insel;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100112.jpg" alt="" title="DS100112" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3866" /></a> wir sitzen vorn beim Busfahrer, der – wie schon viele Fahrer im Reisejahr &#8211; uns zwischendurch einige Informationen geben kann. Er ist viel herumgekommen und hat trotz schwieriger Bedingungen immer eine Arbeit gefunden; zuletzt hat er seinen LKW-Führerschein auf Bus aufgestockt, um diese Arbeit zu bekommen. Über den Damm durch die Salzwiesen im Osten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100115.jpg" alt="" title="DS100115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3867" /></a> und eine kleine Brücke erreichen wir das Festland. Wir haben einen guten Eindruck von der Insel gewonnen; am ehesten erinnert sie an Föhr, ist aber viel ursprünglicher, längst nicht so aufgeräumt und herausgeputzt und mit anderer Landwirtschaft, hat jedoch nicht mit soviel Flair wie Hiddensee. Im Hotel angekommen, ruhen wir uns zwei Stunden aus, das tut meinem Magen gut. Zum Essen haben wir im To&#8217;n Zägenkrog reserviert, gestern war da komplett belegt, sonst ginge es heute meinem Magen sicher besser. Ich hatte mich so auf das Fischangebot gefreut, das Restaurant<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100122L.jpg" alt="" title="DS100122L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3868" /></a> wird vom Feinschmecker empfohlen und ist angenehm preiswert, jetzt muss ich Kartoffel-Kräutersuppe essen, Marlis hat Nackenkamm mit Zwiebeln, alles bestens. Die Bedienungen sind äußerst zuvorkommend und fühlen richtig mit mir mit. Auf dem Rückweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99967A.jpg" alt="" title="DSC99967A" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3869" /></a> kommen wir wieder an der &#8220;Volkskammer&#8221; vorbei, einer DDR-Nostalgiekneipe mit Sprüchen und einer alten DDR-Speisekarte im Fenster. Danach reichts wieder nicht zum Schreiben, ich bin zu schlapp. Hoffentlich kann ich morgen aufholen.</p>
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		<title>22. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze) Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/3560/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze)</strong></p>
<p>Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg" alt="" title="DSC98855" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3583" /></a> auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns eine besondere Idee hinterlassen: Er will uns durch sein &#8220;altes&#8221; West-Berlin führen, von 1959 bis 1969 hat er, nach der Übersiedlung aus Dresden, hier gelebt, bevor er zum Studium in Heidelberg endgültig Richtung Pfalz wechselte. Wir fahren zum Wannsee, dort hat er eine Rundfahrt auf den Seen vorgesehen. Es regnet bei 15° immer noch, wenn auch erträglich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg" alt="" title="DSC98863" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3584" /></a> Ergebnis: keiner der vielen Touristen, die wir in Berlin gesehen haben, will auf dem Wannsee fahren, es wird aber eine Mindestbelegung von 15 Fahrgästen vorausgesetzt. So ist heute morgen noch kein Schiff ausgelaufen, nur die BVG-Fähre nach Kladow fährt stündlich. So kann es eben immer Überraschungen geben. Uns machts nichts, wir kennen alles nicht, wir überlegen, was wir jetzt machen. Bernd ist erleichtert, dass wir das locker nehmen; wir sind uns zwar schon oft begegnet, haben aber noch nie was miteinander unternommen. Um 12:30 fährt sicher ein Schiff, weil eine Gruppe angemeldet ist. Bernd kommt auf die Idee, bis dahin die Liebermann-Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg" alt="" title="DSC98870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3585" /></a> zu besuchen, ich schaue nach, wo sie ist, das passt. Es ist ein Spaziergang durch die alten Villenviertel am Wannsee, die Uferseite ist fast komplett von Yachtclubs, Segler- und Angelvereinen mit großen alten Gebäuden und Yachthäfen belegt, alles mit alten Bäumen zugewachsen. Auf der anderen Straßenseite wechseln alte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg" alt="" title="DSC98875T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3586" /></a> mit neuen Villen ab. Bis zur Nazizeit hat Liebermann seine Villa genutzt, dann kam eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. In den 90er Jahren gelang es einem Verein, die Villa als Museum zurückzugewinnen, mittlerweile ist auch der Garten ins Ausstellungsprogramm einbezogen. Uns reicht es nur zu einem Blick in den Shop. Über einen Parallelweg gehen wir durch diese grüne und bestimmt ziemlich teure Gegend am Rande des früheren West-Berlin zurück zum Anleger. Das Schiff wartet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg" alt="" title="DSC98884" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3587" /></a> die Kassierin erkennt uns nicht wieder und verkauft uns die gewünschten Karten nach Potsdam; dass noch ein Schiff für die 7-Seen-Rundfahrt zur selben Zeit genügend Fahrgäste hat, verrät sie nicht, sonst hätten wir vielleicht das genommen. Na gut, die Strecke nach Potsdam kennt Bernd auch nicht, ging ja früher gar nicht. Wir fahren dicht an den bewaldeten Ufern entlang, oft sind Villen und kleine Schlösser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg" alt="" title="DSC98900" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3588" /></a> zu sehen. Gegenüber liegt das große Strandbad, mit Sandstrand, Strandkörben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg" alt="" title="DSC98889AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3589" /></a> und Sonnenterrassen. Wir passieren Kladow,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg" alt="" title="DSC98902ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3590" /></a> die Pfaueninsel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg" alt="" title="DSC98903AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3592" /></a> und Cecilienhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg" alt="" title="DSC98904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3591" /></a> wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen der drei Aliierten USA, Sowjetunion und Großbritannien geschlossen wurde. Gerade an den Ufern nahe Potsdam hat sich viel verändert, altes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg" alt="" title="DSC98917" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3593" /></a> ist restauriert, Lücken sind modern bebaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg" alt="" title="DSC98922T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3594" /></a> ein Spazierweg am Ufer wurde freigelassen. Wegen Wind sind die Außendecks auf dem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg" alt="" title="DSC98906" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3595" /></a> geschlossen, innen sehen wir auch gut und können uns besser unterhalten. In Potsdam durchqueren wir die neue Rathausgalerie, die noch einige freie Läden hat, zum Bahnhof. Wir entschließen uns, am Bellevue auszusteigen und ins <a href="http://www.hansaviertel.eu/">Hansaviertel</a> zu gehen, da steht die <a href="http://www.adk.de/de/orientierung/hanseatenweg/">Akademie der Künste</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg" alt="" title="DSC98934AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3596" /></a> von 1960, wo Bernd viele Aufführungen besucht hat, und drumherum zur IBA 1957 eine Mustersiedlung mit Sozialwohnungen von namhaften internationalen Architekten auf kriegszerstörtem Gelände erbaut wurde. Mittlerweile ist die Siedlung sehr zugewachsen, alle Bäume sind so groß, dass die Gebäude teilweise schwer als Gesamtobjekt wahrnehmbar sind. Ein Bürgerverein widmet sich der Erhaltung und der Beseitigung des bestehenden Sanierungsstaus, führt Führungen durch und betreibt in einem Weinladen eine Information, wo wir uns mit einem Plan versorgen. Besonders auffällig sind die Gebäude von Schwippert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg" alt="" title="DSC98932" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3597" /></a> Eiermann, Niemeyer und Gropius.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg" alt="" title="DSC98970" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3598" /></a> Die Akademie der Künste ist wegen Sanierung bis August eine unbetretbare Baustelle, das <a href="http://www.grips-theater.de/">Grips-Theater</a> im Einkaufszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg" alt="" title="DSC98946L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3599" /></a> hat Sommerpause, alles wesentliche Orte aus Bernds Erinnerung. So gibt es einige Gründe, das Viertel nochmal zu besuchen. Wir laufen weiter durch die Grünanlagen, deren Wege seit 30 Jahren ein Gaslaternen-Freilichtmuseum darstellen, in dem auch Mannheim und Frankenthal vertreten sind, und über die Schleusen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg" alt="" title="DSC98976" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3600" /></a> des Landwehrkanals zum Bahnhof Zoo. Dort fällt uns auf, dass man dabei ist, die Gebäudereihe vom alten Kino Zoopalast<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg" alt="" title="DSC98980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3601" /></a> und weiter an der Budapester Straße abzureißen, und auch sonst viele Gebäude in der Umgebung Neubauten sind. Unsere Erfahrung mit dem Café Kranzler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg" alt="" title="DSC99055T" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3602" /></a> bestätigt er, so hätten wir den Haken an diesen Sehnsuchtspunkt gestern auch ohne Besuch setzen können. Der alte Turm der Gedächtniskirche ist zur Restaurierung so eingerüstet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg" alt="" title="DSC99009" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3615" /></a> dass er fast wie ein Hochhaus aussieht. Wir besichtigen die noch vorhandene Vorhalle der alten und das Innere der neuen Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg" alt="" title="DSC98984" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3603" /></a> und begegnen so wieder Egon Eiermann und seinen Glasfenstern. Dies sind also die Orte, die die Touristen, denen es am Wannsee zu feucht war, aufsuchen, es ist hier recht voll. Nach diesem durch Wetter anders als von Bernd geplanten und dadurch vielleicht noch interessanter verlaufenen Tag trennen wir uns hier in der Nähe unseres Hotels. Wir telefonieren hinter einigen Locations, die uns zum Essen einfallen, her, aber – Freitag-Abend – alles schon reserviert. Wir fahren wie gestern zum Hackeschen Markt und drehen eine Runde über Hamburger Straße und Auguststraße und werden in der Rosenthaler Straße in einem einfachen, ebenfalls gut besuchten Lokal fündig und sind mit den überbackenen Speisen ganz zufrieden. Unsere fälligen Einkäufe lassen sich in den Kiezmärkten hier sogar am späteren Abend gut erledigen. Wir kehren ins Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg" alt="" title="DSC98999A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3604" /></a> zurück. Im Zimmer wird noch etwas getippt, morgen können wir ausschlafen und dann das wohl beste Frühstück des Reisejahres bis zwölf genießen.</p>
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		<title>30. Juni: Wattwanderung von Föhr</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amrum-Rundkurs: Südspitze mit Leuchtturm und Wittdün, Überfahrt und Rundgang in Wyk, Wattwanderung von Dunsum auf Föhr nach Norddorf auf Amrum Heute wieder normaler Rhythmus: Ich habe Vorlauf, und Marlis schläft aus. Wir fahren mit dem Bus zum Leuchtturm von 1875, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/02/30-juni-wattwanderung-von-fohr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amrum-Rundkurs: Südspitze mit Leuchtturm und Wittdün, Überfahrt und Rundgang in Wyk, Wattwanderung von Dunsum auf Föhr nach Norddorf auf Amrum</strong></p>
<p>Heute wieder normaler Rhythmus: Ich habe Vorlauf, und Marlis schläft aus. Wir fahren mit dem Bus  zum Leuchtturm von 1875, 41 m hoch und 66 m über dem Meer, einer der ersten und größten, in den hinteren Dünen gelegen und gut besucht. Um die innere Backsteinschale, in der wohl Teile hochgezogen werden können, ringelt sicht die Treppe innerhalb der rot-weiß gestrichenen Außenschale. Unter dem mächtigen Linsenkopf – Zeitwert soll 5 Mio. Euro sein – kann man den Aussichtsrundgang machen, hier pustet es heute kräftig. Die Insel und besonders die Dünen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97556.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97556.jpg" alt="" title="DSC97556" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3355" /></a> sind gut zu übersehen, die umliegenden Inseln eher schemenhaft bei grauem Himmel. Der Eintrittskartenverkäufer verströmt rauh-herzlichen norddeutschen Humor und glaubt uns die Gästekarte, die wir vergessen haben, auch so.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97575.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97575.jpg" alt="" title="DSC97575" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3356" /></a> Über kleine Heidewege mit Blumen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97581.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97581.jpg" alt="" title="DSC97581" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3357" /></a> und Rosen und durch Kiefernwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97587.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97587.jpg" alt="" title="DSC97587" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3358" /></a> kommen wir an die Wattseite zum kleinen Dorf Steenodde. Entlang dem Deich laufen wir vorbei am Seezeichenhafen – hier lagern eingesammelte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97607D.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97607D.jpg" alt="" title="DSC97607D" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3359" /></a> und renovierte, zum Auslegen bereite große Schwimmtonnen für die ganze Inselwelt. Die Hauptstraße in <strong>Wittdün</strong> mit kleiner Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97610.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97610.jpg" alt="" title="DSC97610" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3361" /></a> hat etwas größere Geschäfte als in Norddorf und teilweise malerische Backstein-Reihenbebauung und einige Reetdächer zu bieten, dafür auch mehr Bausünden. Nachdem wir alles gesehen und uns etwas gestärkt haben, melden wir uns zur Wattwandertour an, die mit der Überfahrt nach Föhr beginnt. Auf dem Wasser ist es überraschend ruhig, es lassen sich außen schön windgeschützte Plätze finden, wo ich wunderbar tippen kann. Bis zur Busabfahrt haben wir eine gute Stunde Zeit in der einzigen Stadt der Inseln, <strong>Wyk</strong>. Man merkt den Unterschied zu Amrum, wo kein Ort über 1000 Einwohner zählt: hier ist das Zentrum der beiden Inseln, eine richtige Kleinstadt mit kleiner Altstadt und sehr belebter Fußgängerzone mit vielen Läden, sehr touristisch mit Tagesgästen, aber auch putzig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97631.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97631.jpg" alt="" title="DSC97631" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3362" /></a> mit kleinen Läden, Kneipen und viel Grün, natürlich einige Bausünden drumrum. Wir laufen kreuz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97629ATF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97629ATF.jpg" alt="" title="DSC97629ATF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3363" /></a> und quer durch die kleinen Gassen und erreichen noch den von Bürgern angelegten Park an der Mühle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97623.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97623.jpg" alt="" title="DSC97623" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3364" /></a> mit vielen Kräutern. Mit dem Bus durchqueren wir die Insel bis <strong>Dunsum</strong> auf der anderen Seite. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97634.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97634.jpg" alt="" title="DSC97634" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3365" /></a>Dort gehen wir über den Deich bis zu einer Einstiegstreppe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97641.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97641.jpg" alt="" title="DSC97641" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3366" /></a>. Die erscheint unnötig weit weg von Amrum, wohin die Wattwanderung gehen soll. Wie das überhaupt gehen soll, kann man sich nicht recht vorstellen, hier ist alles voll Wasser,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97645.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97645.jpg" alt="" title="DSC97645" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3367" /></a> nur weiter draußen scheint ein Sandstreifen freizuliegen. Die Tour ist ausgeklügelt; aufgrund der Strömungsverhältnisse liegen direkt vor Amrum die zwei tiefsten Priele, die wir genau bei Niedrigwasser um 20:20 queren müssen, sonst kommen wir nicht durch. Zwischen den Inseln verläuft ein flacherer Bereich, auf den wir nur an der Einstiegsstelle gut rüberkommen, da müssen wir zwei Stunden vor Niedrigwasser durch, knapp knietief. Hier gehts wirklich nur barfuß mit kurzen Hosen. Vorsichtiges Gehen ist angesagt, es spritzt und die spitzen Muscheln auf dem Grund sieht man nicht. Wir werden vor den scharfkantigen Schalen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97677.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97677.jpg" alt="" title="DSC97677" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3368" /></a> der pazifischen Auster gewarnt, die hier aufgrund des Temperaturanstiegs langsam die Nordseeauster verdrängt. Irgendwann kommen wir auf festen Sand, jetzt gibt es nur noch ausgedehnte Zonen mit Muscheln und knöcheltiefem Wasser. Überall kringeln sich die Würstchen der Sandwürmer schwarz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97663.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97663.jpg" alt="" title="DSC97663" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3369" /></a> wie der Sand schon in geringer Tiefe. Hin und wieder gibt es eine Strandkrabbe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97673.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97673.jpg" alt="" title="DSC97673" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3370" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97667.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97667.jpg" alt="" title="DSC97667" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3371" /></a> oder eine kleine Qualle, an manchen Stellen schauen scharfen Schalen der Austern aus dem Sand. Lange gehen wir parallel zu Föhr<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97674.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97674.jpg" alt="" title="DSC97674" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3372" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97679.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97679.jpg" alt="" title="DSC97679" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3373" /></a> und Amrum, auch die Südspitze von Sylt mit dem Leuchtturm von Hörnum ist nahe zu sehen, kaum zu glauben, dass da 30 m Amrumtief dazwischen sind. Und pünktlich kommen die Priele, es wurde nicht zuviel versprochen: Die meisten, auch der Führer, ziehen die kurzen Hosen aus, weiter gehts in Badehose. Marlis Badeanzug<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97682.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97682.jpg" alt="" title="DSC97682" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3374" /></a> wird etwas nass, ich bin groß genug, bei mir reicht das Hochrollen der Wanderhose. Am Ufer von Amrum kommt dann der erste Schlick, hier klebt alles an den Füßen, so dass wir auch den Bohlenweg durch die Heide zum Fahrweg barfuß laufen. Der kleine Inselrundfahrt-Doppelstockbus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97689.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC97689.jpg" alt="" title="DSC97689" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3375" /></a> sammelt alle aus Wittdün ein und ist dann voll, wir laufen den einen Kilometer nach Norddorf zu Fuß. Beim Schuhe-Anziehen merkt Marlis, dass sie sich zweimal ordentlich auf der Fußsohle geschnitten hat; ich weiß, dass meine Sohlen empfindlich sind und habe höllisch aufgepasst. Unsere Ankunft kollidiert mit dem inseltypischen Küchenschluss um 21 Uhr, also telefonieren wir gleich unterwegs, wer noch was macht, es gibt dann besten Flammkuchen im Bistro des Romantik-Hotels. Es hätte noch einen literarischen Abendspaziergang in den Dünen gegeben, wir sind allerdings von den zehn Wasserkilometern etwas geschafft und ziehen uns zurück.</p>
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		<title>8. Juni: Abstieg vom Watzmann, Königssee</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 22:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/10/8-juni-abstieg-vom-watzmann-konigssee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang</strong></p>
<p>Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und verabschieden uns herzlich, so wird es doch halb zehn. Der höherliegende Grat<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg" alt="" title="DSC96915" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3106" /></a> und manchmal auch die Hütte sind schon in Wolken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg" alt="" title="DSC96913" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3107" /></a> der Regenradar scheint uns mindestens die nächsten zwei Stunden noch Zeit zu geben. Wir staunen, dass die Knochen noch fit sind, schnell haben wir die Trittsicherheit erreicht und kommen zügig runter. Ich lasse, im Gegensatz zur Vortour, die Stöcke weg, trage dafür Knieschoner und achte darauf, nicht zu springen, sondern immer federnd und mit möglichst kleinem Gefälle die Schritte zu setzen. Gut, dass wir gestern vom Königssee aufgestiegen sind; auf diesem, dem Hauptweg zur Wimbachbrücke bekommt man vom Watzmann nur das Haus entlang des Grates<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg" alt="" title="DSC96922" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3108" /></a> und etwas den kleinen Watzmann zu sehen, an dem eine Gruppe klettern übt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg" alt="" title="DSC96927AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3109" /></a> Es ist gleichmäßig trübe und kälter als gestern, das stört uns jetzt nicht, wo wir die Kleidung tragen, ist uns egal.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg" alt="" title="DSC96929AT" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3110" /></a> Auf der kleinen Mittelkaseralm kehren wir kurz ein und werden Zeuge einer echt bayrischen Unterhaltung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg" alt="" title="DSC96936AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3111" /></a> der drei anwesenden Einheimischen. Mitten im Wald steht eine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg" alt="" title="DSC96935" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3112" /></a> Umwelt-Messstation. Wir wundern uns, wer uns bei diesem trüben Wetter ohne Gipfelsicht alles entgegenkommt; sie werden oben nichts mehr sehen und außerdem nass. Sportlich, dieser Ehrgeiz! Wir werden immer schneller, nur begrenzt durch die Rücksicht auf die Gelenke, der Regenradar zeigt den näherkommenden Regen. Ab der Stubenalm erreicht er uns, wir rüsten sofort um: Wettermäntel, Rucksackhüllen und Marlis bekommt unseren Sturmregenschirm. Eine halbe Stunde brauchen wir noch bis unten, mittlerweile regnet es kräftig, meine Hose ist nass, was bei der schnelltrocknenden Wanderhose und den milden Temperaturen nicht sehr stört. Der Rest ist klamm. Marlis ist mit dem Regenschirm besser weggekommen und trocken. Unten am Parkplatz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg" alt="" title="DSC96942" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3113" /></a> steht ein WC mit großem Vordach, da können wir uns gut sortieren und die restlichen 20 Minuten bis zum Bus dem immer stärker werdenden Regen und den durchnässten Wanderern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg" alt="" title="DSC96944" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3114" /></a> die noch kommen, zusehen; wir sind zufrieden, den Regen hatten wir erwartet, er hat uns nicht voll erwischt und wir sind voll einsatzfähig, alles Mitgenommene haben wir gebraucht und trocknen es so nebenbei. Wir freuen uns über die gute Einteilung bisher und die gelungene Bergtour und unsere Kondition und Konstitution. Am Bahnhof in Berchtesgaden trinken wir einen Kaffee, und zu sehen, wie das Wetter sich entwickelt; der Regenradar verspricht das sofortige Ende des Regens und eine längere Pause. Und tatsächlich: es hört auf, die Wolken reißen auch etwas auf, schon sitzen wir im Bus an den <strong>Königssee</strong> und gleich danach auf dem Schiff. Auf dem Weg vom Parkplatz haben wir sogar noch das <strong>Kehlsteinhaus</strong> in 1830m Höhe entdeckt. Das Wetter hat sich sehr gut entwickelt: die Gipfel sind zwar nicht frei, aber öfter scheint die Sonne, die Sicht ist frisch und klar, und der See ist nicht übervölkert. Der Königssee ist was einmaliges, zumindest unter den Orten, die wir bisher gesehen haben: schmal, steile bis senkrechte hohe Felswände mit einzelnen Taleinschnitten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg" alt="" title="DSC96960" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3115" /></a> von denen man (wenn keine Wolken davor sind) den Watzmannkamm sehen kann, und fast 200m tief, vergleichbar höchstens mit dem Trollfjord auf den Lofoten. Am idyllischen St. Bartholomä,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg" alt="" title="DSC96965" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3116" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg" alt="" title="DSC96971" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3117" /></a> das nur per Schiff oder über schwierige Wandersteige zu erreichen ist, machen wir einen Zwischenstopp, schauen in das kleine Barockkirchlein hinein und gehen an die Uferpromenade, dann surren wir elektrogetrieben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg" alt="" title="DSC96975" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3118" /></a> weiter bis ins hintere Ende, wir steigen aber nicht aus, auch wenn die eingebettete Lage des nahen Obersees sicher interessant ist, sondern fahren zurück,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg" alt="" title="DSC96980L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3122" /></a> es wird langsam wieder trüber. Wir erreichen nahtlos den Bus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg" alt="" title="DSC96990" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3119" /></a> der fährt noch weiter ins Zentrum von <strong>Berchtesgaden</strong>, das am Hang oberhalb des Bahnhofs liegt. Es ist ein malerisches Alpendorf, allerdings auch ordentlich touristisch aufgemacht. An einem Feinkostladen bleiben wir hängen und kaufen ein paar kulinarische Andenken. Eine Stunde später fahren wir mit dem Bus direkt nach Bad Reichenhall in unser Hotel und stoßen auf die gelungene Tour an. Als wir gerade zum Essen aufbrechen wollen, werden wir gefragt, ob wir nicht unsere Halbpension wahrnehmen wollen: das war uns beim Verlängern nicht aufgefallen. Bei dem geringen Aufpreis sind wir natürlich dabei, futtern uns ordentlich durchs Buffett und sind so früh auf dem Zimmer und sehen, dass es wieder regnet und die Wolken tiefer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg" alt="" title="DSC97021" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3120" /></a> hängen. Wir sortieren noch unser Gepäck und schreiben etwas, dann sind wir müde.</p>
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		<title>3. Juni: über Schaffhausen nach Augsburg</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/04/3-juni-uber-schaffhausen-nach-augsburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schiffsfahrt von Konstanz nach Schaffhausen, mit der Bahn nach Augsburg</strong></p>
<p>Heute morgen bin ich endlich ausgeschlafen. Ich erledige einige Bürokratie, die sich nicht vermeiden lässt. Nach gutem, italienisch angehauchtem Frühstück ziehen wir mit dem Gepäck los zum Hafen. Barbara hat uns wärmstens die Schiffsfahrt nach <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96316L.jpg" alt="" title="DSC96316L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3054" /></a> über <strong>Untersee</strong> und Rhein empfohlen, das war immer ein Tagesausflug mit der Oma. Wir beobachten die vielen Sportboote,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96331.jpg" alt="" title="DSC96331" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3055" /></a> die ablegen, die Segler auf dem See, den auslaufenden Katamaran nach Friedrichshafen und unser Schiff beim Einlaufen. Viele Gäste warten, das Schweizer Schiff läuft pünktlich aus und pendelt zwischen dem deutschen Nord- und dem Schweizer Südufer hin und her. Alles lässt sich aus nächster Nähe beobachten. Erst kommt ein schmalerer Flussbereich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96337.jpg" alt="" title="DSC96337" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3056" /></a> der Rhein zwischen dem Bodensee und dem Untersee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96338.jpg" alt="" title="DSC96338" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3057" /></a> der hier durch Konstanz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96343.jpg" alt="" title="DSC96343" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3058" /></a> fließt. Auf dem Untersee laufen wir auch die Insel Reichenau an. Kiesbänke und Schilfflächen mit Vögeln sind zu sehen, Ruderer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96353A.jpg" alt="" title="DSC96353A" width="280" height="99" class="alignright size-full wp-image-3059" /></a> Segelboote, Motorboote.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96366AT.jpg" alt="" title="DSC96366AT" width="227" height="280" class="alignright size-full wp-image-3073" /></a> Besonders fallen lange flache Kähne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96392AT.jpg" alt="" title="DSC96392AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3061" /></a> die Gondeln ähnlich sehen, auf, wahrscheinlich spezielle Flachwasserboote im Bodensee, die sogar ohne Motor stehend mit einer langen Stange wie Gondeln vorwärts gestakt werden. Nach dem Untersee beginnt der Rhein sehr breit,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96381T.jpg" alt="" title="DSC96381T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3062" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96384.jpg" alt="" title="DSC96384" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3063" /></a> nach Öhningen wird er schmal. In einigen Passagen scheint die Navigation<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96404.jpg" alt="" title="DSC96404" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3064" /></a> schwierig zu sein, es wird im Zickzack hautnah entlang dicker Markierungspfosten gefahren, und auf der Brücke schauen der Steuermann und noch zwei Offizielle angestrengt nach vorn. Manche An- und Ablegevorgänge sind mit komplizierten Wendemanövern verbunden. Wir haben gelesen, dass der Wasserstand erst seit gestern zum Befahren der ganzen Strecke reicht. Wenn die Sonne scheint, ist es richtig warm, dann mal wieder bedeckt, windig und jackenkühl. Besonders malerisch ist die geschlossene Holzbrücke zwischen Diessenhofen und Gailingen. Danach sind lange Abschnitte komplett grün,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96403F.jpg" alt="" title="DSC96403F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3065" /></a> die Bäume hängen übers Wasser, die machmal recht hohen Uferhänge bewaldet. Zwischendrin steht auch mal eine einsame Villa am Ufer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96416.jpg" alt="" title="DSC96416" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3066" /></a> oder im Hang, und Weinbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96418.jpg" alt="" title="DSC96418" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3067" /></a> ist auch vertreten. Die Schweizer bemühen sich um einwandfreien Service; bei dem aktuell ungünstigen Euro-Kurs sind die Preise allerdings gesalzen. Straßen, Schiff und Anlegestellen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96407.jpg" alt="" title="DSC96407" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3068" /></a> sind voll mit Fahrradfahrern, man nutzt das lange Wochenende für Bodenseeumrundungen und ähnliche Touren. Mit <strong>Schaffhausen</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96419.jpg" alt="" title="DSC96419" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3070" /></a> erreichen wir die zweite Auslandsstation: nach Polen die Schweiz. In Schaffhausen sind die Fußgängerbereiche voll.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96424.jpg" alt="" title="DSC96424" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3071" /></a> Wir können gemütlich durchrollen, uns an frühere Aufenthalte erinnern und uns bekannte Bäcker anlaufen, bevor eine Stunde später der IRE nach Ulm startet. Seit dem Nachmittag kommt die Sonne kaum mehr durch. Wir fahren teilweise ganz dicht am Überlinger See entlang und biegen in Friedrichshafen nach Norden Richtung Ulm ab. Mit leichter Verspätung geht es in Ulm weiter nach <strong>Augsburg</strong>. Dort legen wir in einem teuren Hotel in einem runden Hochhaus am Kongresszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96444.jpg" alt="" title="DSC96444" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3076" /></a>  im siebten Stock mit Balkon<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96446LA.jpg" alt="" title="DSC96446LA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3077" /></a> und Fernblick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96450.jpg" alt="" title="DSC96450" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3078" /></a> einen Zwischenstopp ein, der Wochenendtarif macht es bezahlbar. Die Straßenbahn fährt hier in kundenfreundlichem Takt: am Werktag alle fünf, am Wochenende alle zehn und abends bis Mitternacht alle 15 Minuten. Die Lokal-Empfehlungen begeistern uns nicht. Wir landen in einem Café auf dem schönen großen Rathausplatz mit Blick auf das imposante Renaissance-Rathaus mit Perlachturm. Die Innenstadt ist sehr belebt, es gibt viele Kneipen. Uns langts für heute, morgen sehen wir noch mehr an, bevor wir weiterfahren. </p>
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		<title>23. Mai: Friedelhausen und Gießen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 19:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt von Laubach nach Friedelhausen (Ziel: Rolf Krueger und Erdmuthe Menze), Übernachtung in Gießen Wir schlafen aus, frühstücken und texten gestern fertig. Ein Missgeschick gibt es noch zu beheben: Marlis ist ein Salbentopf beim Einpacken aus dem Badfenster über das &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/24/23-mai-friedelhausen-und-giesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt von Laubach nach Friedelhausen (Ziel: Rolf Krueger und Erdmuthe Menze), Übernachtung in Gießen</strong></p>
<p>Wir schlafen aus, frühstücken und texten gestern fertig. Ein Missgeschick gibt es noch zu beheben: Marlis ist ein Salbentopf beim Einpacken aus dem Badfenster über das Schneefanggitter in die Dachrinne gehüpft, keine Chance, den ohne großen Aufwand zu angeln. Zum Glück ist die Apotheke nahe und Marlis hat die Rezeptur mit. So lässt sich das übers Frühstück regeln. Wir erreichen eine Verbindung mit dem Bus hintenrum nach Grünberg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95622.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95622.jpg" alt="" title="DSC95622" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2899" /></a> über schöne Waldstrecken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95618.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95618.jpg" alt="" title="DSC95618" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2900" /></a>, die mich an die Zeit in Laubach erinnern.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95626.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95626.jpg" alt="" title="DSC95626" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2901" /></a> Der Bahnhof in Gießen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95628AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95628AL.jpg" alt="" title="DSC95628AL" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-2902" /></a> ist genauso erinnerungsbehaftet: von Laubach aus war er immer der Ausgangspunkt von Reisen, davor der Ankunftsort für Besuche beim Onkel, und die ersten zwei Jahre habe ich in Gießen studiert. Wir haben für unsere zwei Ziele heute und morgen Gießen als optimalen Ausgangspunkt gewählt und schließen unser Gepäck hier ein, bevor wir nach <strong>Friedelhausen</strong> weiterfahren, das wir schon nach einigen Minuten erreichen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95631A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95631A.jpg" alt="" title="DSC95631A" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2903" /></a> Von diesem kleinen Waldhaltepunkt sind es zwei Kilometer zum <a href="http://www.friedelhausen.de/">Hofgut Friedelhausen</a>, das uns unsere Ideengeber, mein Bruder Rolf mit seiner Frau Erdmuthe, genannt hat. Auf dem Weg dahin sehen wir die Lahn,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95633.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95633.jpg" alt="" title="DSC95633" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2906" /></a> gehen auf die Brücke und sehen unten eine Kanu-Anlegestelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95643.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95643.jpg" alt="" title="DSC95643" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2907" /></a> mit Tretbootverleih, auch der Lahnradweg macht hier eine Schleife. Ein restaurierter Bauwagen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95645.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95645.jpg" alt="" title="DSC95645" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2908" /></a> mit kleinem Vorbau stellt einen Imbiss mit Biergarten dar, hier trinken wir erstmal was, bevor wir uns aufmachen zum Hofgut, einer anthroposophischen Hofgemeinschaft mit 60 Arbeitsplätzen für Behinderte, davon 41 Bewohnern in Familien und noch etwa 20 weiteren, die zur Arbeit kommen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95661DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95661DA.jpg" alt="" title="DSC95661DA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2909" /></a>. Vorbei am Neubau, der Scheune und der Gärtnerei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95662.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95662.jpg" alt="" title="DSC95662" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2910" /></a> kommen wir in den Innenhof des Hauptkomplexes, sitzen lauschig auf der Bank<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95676.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95676.jpg" alt="" title="DSC95676" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2911" /></a> unter großen Bäumen und schauen dem geschäftigen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95681A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95681A.jpg" alt="" title="DSC95681A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2912" /></a> keinesfalls hektischen Treiben zu. Immer wieder überquert jemand den Hof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95684.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95684.jpg" alt="" title="DSC95684" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2913" /></a> mit Eimer, Schubkarre oder Geräten. So haben wir schon viel von der angenehmen Atmosphäre hier aufgenommen, als wir jemand zum Ansprechen finden, die uns den Weg zur Verwaltung weist und den Kontakt herstellt. Bettina Brand ist für Führungen zuständig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95686DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95686DA.jpg" alt="" title="DSC95686DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2914" /></a> Nachdem wir von Rolf erzählt und unsere Projektkarte übergeben haben, erinnert sie sich an den Artikel über uns in Bahn-Mobil, den sie gelesen hat. Begeistert nimmt Sie sich Zeit für eine kurze Führung, aus der dann 45 Minuten werden, die uns ebenfalls begeistert, und die wir für Rolf komplett aufzeichnen. 1982 wurde das Hofgut vom Graf von Schwerin, dessen Schloss hinter dem Hügel steht, gepachtet. Ich habe Rolf einmal bei seiner Arbeit Anfang der 90er Jahre hier besucht, er hat hiertechnische Anlagen gebaut und gewartet. Seitdem hat sich viel geändert. Alle Gebäude sind saniert und in Benutzung, ein Café und die Käserei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95690.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95690.jpg" alt="" title="DSC95690" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2915" /></a> sind angebaut, der Rittersaal im alten Schloss von 1564<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95695.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95695.jpg" alt="" title="DSC95695" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2916" /></a> ist von einem Restaurator in den letzten Jahren original wiederhergestellt worden und dient als Versammlungsraum und für monatliche Kulturveranstaltungen, zu denen in der ganzen Umgebung eingeladen wird. Der ganze Komplex wirkt ausgesprochen aufgeräumt, friedlich und idyllisch, rundherum die Gärtnerei, die Stallungen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95704.jpg" alt="" title="DSC95704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2917" /></a> Wald, und nicht weit unterhalb fließt die Lahn vorbei. An der Zufahrt liegt die Scheune mit den landwirtschaftlichen Geräten; die kommt mir von meinem früheren Besuch bekannt vor, daneben ein Geräteschuppen, wir können einen Blick in eine gut geordnete Werkstatt werfen. Noch davor liegt als erstes Gebäude der Neubau, im April eröffnet, mit dem die Anzahl der Bewohner erweitert werden konnte, nachdem schon alle alten Gebäude genutzt waren. Es ist eine Lebensgemeinschaft, wer sich, meist nach der Schule, bewirbt und wenn sich nach einer Probezeit beide Seiten das Zusammenleben sinnvoll vorstellen können, startet einer Art Lehre. In diesen zwei Jahren lernt er alle Arbeitsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Gärtnerei, Käserei und Hauswirtschaft kennen, so dass die beste Arbeit gefunden werden kann. Wir sind sehr angetan und verlassen, kurz nachdem alle um 17 Uhr ihre Arbeit beendet haben, das Anwesen und schauen uns das englisch-neugotische Schloss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95729A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95729A.jpg" alt="" title="DSC95729A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2918" /></a> von 1851 aus dunklem, weichem Basalt &#8211; Lungstein aus Londorf – an. Auf dem Rückweg machen wir unser Foto vor dem Hofgut und gehen auf die Imbisswiese vor Odenhausen, um den sonnigen Tag hier draußen mit Tretboot<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95749.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95749.jpg" alt="" title="DSC95749" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2919" /></a> auf der Lahn und Bratwurst zu beschließen. Wir fahren der Strömung gemütlich entgegen – nur unter der Brücke müssen wir heftig Gas geben – und beobachten Enten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95765A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95765A.jpg" alt="" title="DSC95765A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2921" /></a> Vögel, Insektenschwärme. Die Ufer sind lauschig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95767.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95767.jpg" alt="" title="DSC95767" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2922" /></a> und naturbelassen, überall hängen Weiden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95774.jpg" alt="" title="DSC95774" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2923" /></a> und andere Bäume und Sträucher über. Ein Paddler überholt uns.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95754.jpg" alt="" title="DSC95754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2920" /></a> Nach der kurzen Bahnfahrt nehmen wir in Gießen den Stadtbus zum Hotel am Ludwigsplatz. Viele Erinnerungen meiner zwei Studienjahre ab 1971 kommen hoch. Das mittlerweile alte Kongresszentrum am Berliner Platz, das noch ältere, aber nicht weiter gealterte Stadttheater, das Dachcafé am Berliner Platz erkenne ich. Die Straßenführung habe ich noch im Kopf, ebenso manche Buslinien. Wir gehen die Ludwigstraße entlang vorbei am Hauptgebäude der Uni<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95794.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95794.jpg" alt="" title="DSC95794" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2924" /></a> unter der Bahn durch zur Mensa, dem Otto-Eger-Heim. Die wird jetzt saniert (wird auch Zeit). Alles vom Eindruck her wie damals, nur dass die einzelstehenden Gründerzeithäuser entlang der Ludwigstraße so ansehnlich sind, und die Liebig- und Wilhelmstraße, an der ich zeitweise gewohnt habe, ganz grün und voll Villen sind, war mir nicht mehr so in Erinnerung. Ich finde das kleine Gebäude des mathematischen Instituts und die damals neuen Riesenkästen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95797.jpg" alt="" title="DSC95797" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2925" /></a> der Chemie und Physik, heute saniert oder in Sanierung. Dahinter haben sich, wie überall, Biologie, Biochemie, Gentechnik und Umwelt in neuen Gebäuden ausgebreitet. Was ich nicht finde, ist das damalige Hörsaalgebäude. Zwischen Physik und Chemie gibt es einen zugewucherten Wald, darunter der Parkplatz, an dem es meiner Meinung nach liegen sollte. Auf einem Uniplan im Internet sehe ich kein Hörsaalgebäude mehr. Weitere Recherche ergibt, dass es vor der Physik liegt, ich habe es wohl durch die Sanierung und eine Baustelle am Parkplatz nicht erkannt. Es dämmert, wir gehen zu einem Biergarten, den wir auf dem Weg gesehen haben. Das Publikum ist studentisch, das Angebot auch. Es gibt &#8220;Hessen-Tapas&#8221; wie Handkäs oder Wurstsalat, und Flammkuchen &#8220;Der Hesse&#8221; mit Grüner Soße und Eiern. Spät sind wir im Hotel, und müde, so dass dieser Text erst am Dienstag entsteht. </p>
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		<title>16. Mai: Plön und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 08:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Plön: Stadt- und Schlossrundgang, Fahrt über den See, Rückfahrt Gestern abend war ich fit, alle Texte sind fertig. Heute morgen geht es etwas zügiger, das Frühstück ist zeitbegrenzt und gleich danach treffen wir uns mit Dirk Schneider von der Ostholsteiner &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/05/17/16-mai-plon-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Plön: Stadt- und Schlossrundgang, Fahrt über den See, Rückfahrt</strong></p>
<p>Gestern abend war ich fit, alle Texte sind fertig. Heute morgen geht es etwas zügiger, das Frühstück ist zeitbegrenzt und gleich danach treffen wir uns mit Dirk Schneider von der Ostholsteiner Zeitung (Kieler Nachrichten) in der Stadtfiliale. Das Wetter ist trübe, das gegenüberliegende Seeufer nur schemenhaft zu sehen. Der Regenradar zeigt, dass wir Chancen haben, bei unseren angedachten Rundgängen nicht allzu nass zu werden. Gut war, dass wir uns gestern mit allem, was mit Aussicht zu tun hat, schon befasst haben, heute könnten wir das vergessen. Mit dem Zeitungsmann entwickelt sich ein sehr lebendiges Gespräch, er ist selbst fotografisch gut ausgerüstet mit derselben Marke. Den Weg zum Schloss gehen wir gemeinsam, da will er ein Foto mit uns machen. Von 2001 bis 2006 hat die Schloss-Sanierung gedauert, etwas länger, als Herr Fielmann gedacht hat. Er hat alle gemachten Zusagen eingehalten und damit auch alle Kritiker der Privatisierung im Nachhinein überzeugt. Heute ist die Optiker-Akademie ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt, und das Schloss<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95279.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95279.jpg" alt="" title="DSC95279" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2800" /></a> wieder ein Vorzeigestück mit seinem weißen Verputz aus dem 19. Jahrhundert über dem Backstein. So leuchtet es auf seinem Hügel weithin über die Seenlandschaft. Eine Wiederherstellung des Backstein-Zustandes davor wäre optisch fragwürdig und bautechnisch noch risikoreicher gewesen. Dirk Schneider ist profunder Kenner des Ortes und seiner Zusammenhänge. Nach dem Studium und Aufenthalten in mehreren Ländern ist er doch wieder in seinen Heimatort zurückgekehrt, was wir gut verstehen können. Schlossbesichtigungen in Gruppen nach Vereinbarung sind wieder möglich, für uns ergibt sich heute keine Gelegenheit.<br />
Vielleicht ein Anlass für einen Urlaub? Die Holsteinische Schweiz ist, wie der Name richtig assoziiert, eine Art Vereinigung von Flachland, Bergland und Wasser, und stark gegliedert, ein interessanter Kompromiss für verschiedene Bedürfnisse.<br />
Einige historische Räume des Schlosses sind wieder hergestellt, die vielen Nebengebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95305T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95305T.jpg" alt="" title="DSC95305T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2802" /></a> bis hin zur Jugendstilschwimmhalle sind von mehreren Institutionen zu verschiedenen Zwecken hergerichtet. Auch der englische Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95294.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95294.jpg" alt="" title="DSC95294" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2803" /></a> hat einen ansehnlichen Zustand erreicht. Bis 2001 war das Schloss Internat des Gymnasiums mit 300-jähriger Geschichte, die Prinzen des Kaisers gingen hier zur Schule und nutzten die lange schmale Prinzeninsel im See, die über eine kleine Brücke erreichbar ist. Alle Schüler lernen Segeln als Schulfach. Bis zum ersten Weltkrieg war hier eine Kadettenanstalt untergebracht, davon zeugen noch das Kommandantenhaus und der Kadettenfriedhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95317.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95317.jpg" alt="" title="DSC95317" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2804" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95314.jpg" alt="" title="DSC95314" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2805" /></a> vor der Prinzeninsel. Dorthin laufen wir, auf Erläuterungstafeln lernen wir die Planeten und die Bergulme mit dreispitzigen Blättern kennen, die hier wirklich oft steht. Bei dem feuchten Wetter ist der Gang durch den Wald mit einzelnen Durchblicken aufs Wasser passend. Am Ende der Insel ist ein Ostholsteiner Bauernhaus mit einer guten Gastronomie, dort nehmen wir einen Imbiss, um dann pünktlich für ein Rundfahrtschiff am Anlegesteg zu stehen und dem heute fast leeren Boot<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95328.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95328.jpg" alt="" title="DSC95328" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2806" /></a> zu winken, das dann prompt diese Bedarfshaltestelle anläuft und uns mitnimmt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95333.jpg" alt="" title="DSC95333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2807" /></a> So gelingt uns eine Schifffahrt quer über den See nach Fegetasche und weiter nach Plön am Markt. Auch für solche Abschnitte gibt es Tarife, Marlis kann den Kapitän interviewen, während ich mir die feuchte Windstärke drei auf dem Freideck um die Ohren wehen lasse. In Heimathafen Fegetasche stehen die zwei Bausünden &#8220;Plöner Twin-Towers&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95356.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95356.jpg" alt="" title="DSC95356" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2809" /></a> Plöns, hier überschwemmt unerwartet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95343.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95343.jpg" alt="" title="DSC95343" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2808" /></a> eine ganze Busladung mit einer älteren Reisegruppe mit Regenschirmen das Schiff.<br />
Zurück in Plön<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95367P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95367P.jpg" alt="" title="DSC95367P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2810" /></a> schauen wir in die kleinen Gassen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95382.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95382.jpg" alt="" title="DSC95382" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-2811" /></a> die Twieten, und das Rathaus hinein. Die nach einem Brand neuromanisch wieder aufgebaute Nikolaikirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95374.jpg" alt="" title="DSC95374" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2812" /></a> aus Backstein hat mehrere Innenausstattungen hinter sich, die letzte von 1985, eigenwillig, doch einheitlich durchgezogen mit gelbem umlaufendem Backsteinsockel, Glasfenstern, sparsamer Bemalung der Wände, einem betonten Holzdachstuhl und geometrischem Muster im kreuzförmigen Dachgewölbe. Das Wetter will sich nicht bessern, wir haben genug gesehen und nehmen um 15:15, eine Stunde früher, am Bahnhof, der noch ein Vordach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95387.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95387.jpg" alt="" title="DSC95387" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2815" /></a> aus Kaisers Zeiten hat, den Zug über Lübeck<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95389.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95389.jpg" alt="" title="DSC95389" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-2813" /></a> und Hamburg zurück nach Mannheim. Die Fahrt verläuft angenehm, auch wenns überall trübe und etwas regnerisch ist,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95392.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC95392.jpg" alt="" title="DSC95392" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2814" /></a> völlig ungewohnt nach den letzten, meist sonnigen Monaten. Wir bearbeiten und veröffentlichen alle Texte und Fotos. Dass der ICE schrittweise durch Zugstau in Hamburg, Türstörung, Signalstörung, zusätzlichen Halt und Zugfolge bis Mannheim 32 Minuten Verspätung einsammelt und die dann passende S-Bahn noch 5 Minuten auf den etwas verspäteten ICE aus Berlin wartet, stört nicht wirklich, wir sind gerade so fertig mit dem Hochladen der Fotos. Das hat entlang der Strecke bestens geklappt über den Hotspot im ICE. Die Verzögerung ist mit 37 Minuten eine der längsten, die uns passiert ist, bei über 700 km Fahrtstrecke nicht wirklich viel. In Ludwigshafen werden wir von dem für unsere Region üblichen, für uns jetzt ungewohnten viel milderen Wetter empfangen.</p>
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