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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Ziel Ideengeber</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>4. Oktober: Schulpforte</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrt über Erfurt mit Stadtdurchgang nach Bad Kösen, von dort Wanderung nach Schulpforte (Ziel: Sabine Sahling) mit Besichtigung der Schulanlage und der Bibliothek und Rückweg entlang der Saale mit Einkehr im Staatsweingut. Heute morgen dürfte der letzte Schwimmbadbesuch des Reisejahres &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/05/4-oktober-schulpforte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt über Erfurt mit Stadtdurchgang nach Bad Kösen, von dort Wanderung nach Schulpforte (Ziel: Sabine Sahling) mit Besichtigung der Schulanlage und der Bibliothek und Rückweg entlang der Saale mit Einkehr im Staatsweingut.</strong></p>
<p>Heute morgen dürfte der letzte Schwimmbadbesuch des Reisejahres gewesen sein. Beim Frühstück kommt zum zweiten Mal nach Marlishausen die Thüringer Allgemeine, morgen gibt es einen kleinen Artikel. Dann machen wir uns auf den Weg zum letzten Ziel einer Ideengeberin, Sabine Sahling. In <strong>Erfurt</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103258.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103258.jpg" alt="" title="DS103258" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4649" /></a> haben wir fast eine Stunde Aufenthalt, es gelingt, das Gepäck einzuschließen und mit der Straßenbahn zum Domplatz zu fahren, die baulich und von den Geschäften her sehr schöne und belebte Innenstadt bis zur Krämerbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103261TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103261TF.jpg" alt="" title="DS103261TF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4650" /></a> zu durchqueren und vom Anger die Straßenbahn zurück zu nehmen. Das geht nur mit dichtem und übersichtlichem Nahverkehr. Die diesmal sieben Minuten Verspätung stören uns nicht, für Anschlussreisende in Weimar wird allerdings daraus eine Stunde. In <strong>Bad Kösen</strong> erreichen wir den südlichsten Zipfel von Sachsen-Anhalt, wir gehen durch den zentralen Kurpark<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103267AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103267AL.jpg" alt="" title="DS103267AL" width="280" height="121" class="alignleft size-full wp-image-4652" /></a> – die reifen Kastanien prasseln auf uns nieder &#8211; auf der Westseite der Saale über die denkmalgeschützte Steinbrücke mit Blick auf das Gradierwerk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103270DF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103270DF.jpg" alt="" title="DS103270DF" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4653" /></a> oben auf dem Berg in unser Hotel, zentral gelegen gegenüber Touristinfo, Edeka und Feuerwehr. Hier verzichten wir auf ein Zimmer mit Blick über die Saale auf die Weinberge, denn da sind die überall hörbare Bundesstraße und die Bahnstrecke dazwischen. Das Haus ist auch eine Konditorei, so starten wir erst nach einem Stück Torte durch Kleingartenanlagen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103276.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103276.jpg" alt="" title="DS103276" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4654" /></a> entlang der kleinen Saale – einem künstlichen Bachlauf zur Versorgung des Klosters Porta &#8211; um die besondere Weinlage<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103282.jpg" alt="" title="DS103282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4655" /></a> Köppelberg herum zum Ziel, der Landesschule Pforta in <strong>Schulpforte</strong>, eröffnet 1543 nach der Säkularisierung des 1137 gegründeten Zisterzienserklosters und noch heute Internatsschule. Im Komplex mit Torhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103288PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103288PL.jpg" alt="" title="DS103288PL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4656" /></a> an der Straße gibt es gotische, neugotische<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103293.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103293.jpg" alt="" title="DS103293" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4657" /></a> und Renaissance-Gebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103299.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103299.jpg" alt="" title="DS103299" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4658" /></a> sowie romanische Reste,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103361.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103361.jpg" alt="" title="DS103361" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4666" /></a> das zentrale Schulgebäude<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103295PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103295PL.jpg" alt="" title="DS103295PL" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4659" /></a> stammt von 1870, der neben der Kirche vorhandene Kreuzgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103319.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103319.jpg" alt="" title="DS103319" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4665" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103318.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103318.jpg" alt="" title="DS103318" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4660" /></a> des Klosters wurde mehrfach um- und überbaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103329.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103329.jpg" alt="" title="DS103329" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4661" /></a> um Platz für das Internat zu schaffen. Ein großer Schulpark mit einer riesigen Platane<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103338.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103338.jpg" alt="" title="DS103338" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4667" /></a> liegt hinter dem Komplex, auf dem Friedhof gibt es noch Gräber aus der Zeit der Zisterzienser und eine Totenleuchte von 1268. Die Schule wird von begabten Schülern aus ganz Deutschland von der neunten Klasse bis zum Abitur besucht, Fichte, Klopstock und Nietzsche waren hier, wie Gedenktafeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103306.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103306.jpg" alt="" title="DS103306" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4662" /></a> am Eingang nachweisen. Der Komplex ist mit seiner immer wieder den Bedürfnissen angepassten Baustruktur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103333.jpg" alt="" title="DS103333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4663" /></a> äußerst beeindruckend; ein Förderverein betreibt ein Besucherzentrum, verleiht Audioführungen und betreut die Kirche, das früher zur Schule gehörende Staatsweingut Kloster Pforta betreibt eine Vinothek. Unsere Ideengeberin hat uns auf die historische Bibliothek hingewiesen, die keine Besuchszeiten hat; per Email gelang es nicht, einen Termin zu vereinbaren, telefonisch vom Besucherzentrum bekommen wir die Gelegenheit, kurz danach die Bibliothekarin Petra Dorfmüller in den Räumen der Bibliothek von 1570, die etwas 80000 Bände umfasst, zu treffen. Die hohen Regale stammen von 1860. Heute kommen nur noch Bücher über Schulpforte hinzu, die Biblothek dient ausschließlich der Forschung. Für die Lehre steht eine weitere Schülerbibliothek zur Verfügung. Wir sind beeindruckt und erfreut, dass wir ausnahmsweise einen Blick hineinwerfen dürfen, die Bibliothek gehört nicht zum normalen Rundgang, Fotos sind nicht erwünscht. Das erinnert uns stark an die Gräfliche Bibliothek in Laubach, die wir im Mai besucht haben, die allerdings mehrfach größer ist. Die Namensverwirrung mit Porta, Pforte, Pforta kommt übgrigens aus der Vermischung des Lateinischen mit dem Deutschen; das End-A klingt schicker und wird daher auch gern an die Pforte gehängt. Wir laufen weiter durch die Schule und begegnen munteren Schülerscharen, die fast alle grüßen. Heutzutage nimmt die Schule Jungen und Mädchen auf, es herrscht ein hohes Maß an Selbstverwaltung, die Keilglocke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103324.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103324.jpg" alt="" title="DS103324" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4664" /></a> für die Zeiteinteilung wird allerdings immer noch von Hand geläutet, von Schülern der 9. und 10. Klasse. Zwischendurch machen wir eine Weinprobe in der Vinothek, die uns aus der Pfalz bekannten Weinsorten finden wir gut, aber nicht herausragend, der Sekt gefällt uns, wir bestellen etwas. Nach Abgabe der hilfreichen Audioguides besuchen wir erneut die Kirche, eine schlichte gotische, ungeschmückte, allerdings sehr große Halle;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103367T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103367T.jpg" alt="" title="DS103367T" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4668" /></a> die Geschichte der Zisterzienser wird auf Tafeln erklärt. Wir wohnen der letzten Probe des 50-köpfigen Chors vor dem Konzert am Abend bei, entscheiden aber, nicht zu bleiben, da wir dann nichts mehr von der Umgebung mitbekommen. Das Staatsweingut Kloster Pforta mit 50 Hektar Rebfläche hat seinen Sitz am weithin sichtbaren Nordhang der Saale zwischen Schulpforte und Bad Kösen, also nehmen wir den kleinen Umweg auf die andere Saaleseite in der Abendsonne, dabei treffen wir auf der Brücke Mitarbeiter der Wasserwacht bei Abseilübungen. Am Beginn der Weinberge nutzen wir die Gelegenheit, hochzusteigen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103383AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103383AT.jpg" alt="" title="DS103383AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-4669" /></a> und im Abendlicht über das weite Saaletal auf Schulpforte zurückzublicken, man wirbt mit &#8220;Welterbe-Antragsgebiet&#8221;. Über uns thront der weithin sichtbare Schriftzug &#8220;SAALE-UNSTRUT-Wein&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103396TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103396TF.jpg" alt="" title="DS103396TF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4670" /></a> den wir auf der letzten Rückfahrt gesehen haben, dort wollten wir nochmal hin, und schon sind wir, ohne das so zu planen, genau da. Den Weg säumt hier ein Lehrpfad mit bestimmt 20 Traubensorten, ich merke mir die hier ursprünglichen, den blauen Silvaner und den roten Traminer, Weißweine, die wir gleich danach in der Gastwirtschaft des Staatsweingutes probieren, der letztere gefällt uns besonders gut. Später forschen wir nach, es ist der einzige, den die BASF-Kellerei aus diesem Gebiet im Angebot hat. Wir essen gut über der Saale, in der Ebene rauschen die Züge entlang, es wird dunkel. Wir sind noch rechtzeitig gekommen, nach uns schließt das Lokal regulär, die Zeiteinteilung ist uns gelungen. Im Dunkeln laufen wir weiter durch Ausläufer von Bad Kösen und kommen nicht allzu spät im Hotel an, ich hole fast mit den Texten auf.</p>
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		<title>20. September: Königsstuhl, Fahrt nach Hiddensee</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum Königsstuhl vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/20-september-konigsstuhl-fahrt-nach-hiddensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sassnitz: Hafenrundgang, Wanderung am Königsstuhl (Ziel: Helene), Weiterfahrt nach Hiddensee</strong></p>
<p>Wir haben sowohl eine Schiffsfahrt als auch die Busfahrt zum <strong>Königsstuhl</strong> vorbereitet. An der Rezeption lassen wir uns die Busfahrt empfehlen und starten zügig. Am Königsstuhl-Busplatz verteilt ein junger Mann Prospekte und gibt Empfehlungen. Die Aussichtsplattform ist mit dem Nationalpark-Zentrum verbunden und kostet Eintritt, das neue Zentrum soll vieles um die Kreidefelsen in anschaulicher Art erklären, ähnlich dem Klimahaus in Bremerhaven, wir neigen eher zu echten Naturerlebnissen. Die Viktoriasicht mit Blick auf den Königsstuhl ist frei zugänglich, und eine Treppe führt an den Strand. Wir beginnen mit der Treppe, etwa 450 Stufen. Das ist offenbar kein Fehler; unten wählen wir nicht gleich den Rundweg nach rechts, sondern gehen nach links. Hinter der nächsten Ecke erhebt sich der senkrechte Felsen des Königsstuhl<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102198.jpg" alt="" title="DS102198" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4391" /></a> imposant von unten weiß aus dem Wald und verändert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102201.jpg" alt="" title="DS102201" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4393" /></a> Breite und Struktur innerhalb weniger Meter. Der Strand besteht aus schwarz-weißen Kieseln, wahrscheinlich mit Kreidegehalt. Die fast senkrechten und weißen Wände</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102196.jpg" alt="" title="DS102196" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4390" /></a> sind aus fast purer Kreide; unter Wasserläufen ist die Oberfläche weich, unter nassen Fingern schmiert es. So scheint das Wasser immer wieder Brocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102207.jpg" alt="" title="DS102207" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4397" /></a> zu lösen, Krümel am Strand weichen auf und trocknen wieder, so entsteht langsam eine glatte, harte Kreide-Bodenplatte. Viele Bäume sind mit ihrem Wurzelwerk heruntergerutscht, manchmal hängt die Wurzelplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102190.jpg" alt="" title="DS102190" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4394" /></a> an der Abbruchkante förmlich in der Luft. Das ganze ist eine äußerst anschauliche Demonstration des Gesteins<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102226.jpg" alt="" title="DS102226" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4395" /></a> und der Landschaftsformation. Vorgelagert im Wasser sind einige Felsen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102234.jpg" alt="" title="DS102234" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4398" /></a> ein kleines Holzschiff liegt vor dem Strand,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102203.jpg" alt="" title="DS102203" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4396" /></a> bedenklich schief und tief und von einer Plastikwurst umringt. Es dürfte wohl havariert sein; Ausflugsschiffe fahren jedenfalls in gebührendem Abstand am Felsen vorbei. Das zeigt uns, dass wir mit der Bus-/Wander-Variante das Bessere gewählt haben. Wir gehen noch etwas Richtung Sassnitz, verzichten aber auf den Rundweg über eine weitere Treppe, da uns die sechs Kilometer deutlich zu lang für unsere Zeit sind. Wir wenden, steigen wieder auf und gehen direkt weiter zur Viktoriasicht. Von zwei Plattformen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102252.jpg" alt="" title="DS102252" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4399" /></a> blickt man direkt und auf selber Höhe auf den Königsstuhl und dessen Aussichtsplattform, die dritte ist eine über die Felsenkante ragende, verankerte kleine Plattform, die eigentliche Viktoriasicht von 1865, mit spektakulärem Blick nach unten auf den Strand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102259T.jpg" alt="" title="DS102259T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4400" /></a> und zwei imposante Kreidezacken. Dieser Blick und der ganze Ausflug haben sich wirklich gelohnt, unsere Ideengeberin, meine 90-jährige Tante Leni, hat uns die Kreidefelsen empfohlen; jetzt sind wir zufrieden und fahren zurück. Es verbleibt eine Stunde in Sassnitz, wir gehen die neue Fußgänger-Hängebrücke hinunter an den Hafen, essen etwas und gehen am alten Hafen mit zwei langen Hafenmolen und teilweise in Konversion befindlichen Industriebauten und dem früheren Hafenbahnhof entlang. Der Hafen ist 1984 als Tor zur Sowjetunion einige Kilometer südlich im Ortsteil Mukran als Tiefwasserhafen neu gebaut worden, heute ist der gesamte Ostseeraum angebunden und daher auch die neue Straßenbrücke auf die Insel Rügen nötig geworden. Weiter gehts über die neu angelegte Strandpromenade<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102278.jpg" alt="" title="DS102278" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4401" /></a> unterhalb der Altstadt bis zum Kurgarten. Der absolute Hit ist hier die bestimmt 40 Jahre existierende und etwas abgebröselte Konzertmuschel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102282.jpg" alt="" title="DS102282" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4402" /></a> mit kleinen Nebengebäuden mit verschlossenen Bullaugen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102284.jpg" alt="" title="DS102284" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4403" /></a> Durch Nebenstraßen der kleinen steilen Altstadt kommen wir zum Hotel. Dort erwartet uns der Hausmeister und fährt uns direkt zum Bahnhof. Der Zug ist pünktlich, in Bergen klappt der Busübergang, und in Schaprode gehen wir direkt aufs Schiff nach <strong>Hiddensee</strong>.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102314.jpg" alt="" title="DS102314" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4404" /></a> Im Godewind laden wir ab und starten zum ausführlichen Rundgang an der Westküste nach Norden, uns begegnen Sanddorn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102318A.jpg" alt="" title="DS102318A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4405" /></a> und Zugvögel.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102331A.jpg" alt="" title="DS102331A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4406" /></a> Wir kommen am Karusel vorbei, einem geduckten Reet-Bau mit eigenwilliger Architektur und abgerundeten Ecken, den die Stummfilm-Legende Asta Nielsen von 1928 bis 1936 bewohnte.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102333.jpg" alt="" title="DS102333" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4407" /></a> Zufällig endet dort gerade eine Führung, so dass wir noch hineinkönnen, und das innen erstaunlich geräumige Gebäude, dass voll mit Info-Tafeln über architektonisch intereressante Häuser auf der Insel. ist. Mit dieser Überraschung endet der Rundgang; bei unserem ersten Besuch auf Hiddensee im Frühjahr war das Haus noch bewohnt und nicht zugänglich. Wir essen gut und gemütlich im Godewind. Beim nachfolgenden Tippen im Zimmer bin ich sehr müde und schaffe das geradeso, bis ich im Bett lande.</p>
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		<title>19. September: Klein-Zastrow, Greifswald, nach Sassnitz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/21/19-september-klein-zastrow-greifswald-nach-sassnitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greifswald: Rundfahrt. Fahrradtour nach Klein-Zastrow (Ziel: Brigitte Adler). Weiterfahrt nach Sassnitz mit Rundgang</strong></p>
<p>Mit Blick auf den alten Hafen an der Ryck mit Holzbooten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102048.jpg" alt="" title="DS102048" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4360" /></a> wachen wir auf, passend zu den heutigen Vorhaben mit fast blauem Himmel. Im Wintergarten des gut renovierten Speicherhauses frühstücken wir bestens mit übersichtlichem, aber genau richtig bestücktem Buffet und netter Bedienung, so dass wir den Ort zum Veröffentlichen der taz-Texte nutzen. Wir laufen mit unserem Gepäck am Hafen entlang, die kleine Drehbrücke<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102054.jpg" alt="" title="DS102054" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4361" /></a> führt uns sogar ihre Funktion vor, als wir in den Stadtkern abbiegen. Das Ortsbild ist gemischt aus meist renovierter Altbausubstanz, oft sogar schöne Backsteingotik, und einigermaßen angepasster DDR-Plattenbauarchitektur<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102050.jpg" alt="" title="DS102050" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4362" /></a> mit norddeutscher Backsteindekoration, die wir schon in Rostock und Wismar gesehen haben. Einmalig ist der große quadratische Marktplatz der Hansestadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102059P.jpg" alt="" title="DS102059P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4363" /></a> eingerahmt von sehenswerten, gut zusammenpassenden Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Wir sehen uns in der Touristinfo einen großen Bildstadtplan auf Tonfliesen an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102062T.jpg" alt="" title="DS102062T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4365" /></a> an dem die Künstlerin Mechthilde Homberg mitgewirkt hat, die wir später besuchen werden. Im Foyer des tiefrot gestrichenen Rathauses hängen zwei Bilder ihres Mannes Konrad.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102069.jpg" alt="" title="DS102069" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4366" /></a> Nach Überquerung des Walls mit Resten der Stadtbefestigung erreichen wir Zweirad-Krüger, einen großen aufgeräumten Fahrradladen, der für uns Leihräder reserviert hat und solange unser Gepäck nimmt. Man merkt, hier sind Profis am Werk, die Räder sind gut und mustergültig in Schuss, beste Bremsen und Gangschaltung, aufgepumpt, leichtgängig. So schweben wir, soweit es die leicht wellige,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102072.jpg" alt="" title="DS102072" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4367" /></a> etwas ansteigende Landschaft und der leichte Gegenwind zulassen, gen Südwesten vorbei an der Baustelle von Schröder&#8217;s Ostsee-Pipeline<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102076AT.jpg" alt="" title="DS102076AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4368" /></a> nach <strong>Klein-Zastrow</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102080AL.jpg" alt="" title="DS102080AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4369" /></a> einem 50-Häuser-Dorf. Dorthin schickt uns Brigitte Adler. Sie war mit Mechthilde Homberg in Heidelberg-Wieblingen in der Schule. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir da, die Handy-Karte kennt sogar die Hausnummern im Dorf, so dass wir ohne Rückfrage hinfinden. Mechthilde und ihr Lebensgefährte Hans-Joachim begrüßen uns herzlich, als wir in den großen Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102083.jpg" alt="" title="DS102083" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4370" /></a> einbiegen, dazu einige der acht schlanken Katzen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102106.jpg" alt="" title="DS102106" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4371" /></a> die immer draußen oder im Schuppen leben. Das Haus bewohnt sie seit 1973, damals war sie mit ihrem Mann auf der Suche nach einem Atelier, in Greifswald war es zu klein. Sie hatten ein Anrecht auf eine Wohnung in Greifswald, das konnten sie tauschen gegen das Anwesen, deren Bewohner aus Altersgründen in die Stadt wollten. So haben sie ein kleines Gehöft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102084.jpg" alt="" title="DS102084" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4372" /></a> aus den 30er Jahren mit etwa 5000 qm Garten bezogen, das sie damals, soweit es ging, modernisiert haben; jetzt wird allerdings nichts mehr geändert, das bleibt für die Erbengemeinschaft, sie hat noch das Wohnrecht. Ihr Mann war Kunstprofessor in Greifswald, musste in die Partei und ist 1975 mit 50 Jahren gestorben, die Hintergründe sind unklar; massiver parteiinterner Stress könnte vorangegangen sein. Sie würde gern noch in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen. Sie selbst ist 1951 aus Heidelberg nach Greifswald gekommen, nachdem ihre Mutter als Kinderärztin schon 1946 hierher gekommen war und 1977 mit 63 Jahren gestorben ist. Sie selbst hat als Kunsterzieherin gearbeitet und war und ist künstlerisch tätig, ihr Schwerpunkt liegt auf Zeichnungen, das Skizzenbuch ist immer dabei. 1976 bekam sie als Künstlerin eine Reisegenehmigung in den Westen, und zufällig fand damals ein Treffen der Wieblinger Schule statt, an dem sie teilnehmen konnte. Das hat den Kontakt mit Frau Adler wiederhergestellt und zu weiteren Freundschaften geführt, die nach der Wende intensiviert werden konnten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102117.jpg" alt="" title="DS102117" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4373" /></a> Wir sehen uns einige Kunstwerke, Zeichnungsmappen und Kalender an, alle Achtung, auch die Werke ihres Lebenspartners.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102115.jpg" alt="" title="DS102115" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4374" /></a> Ihr Sohn, der gerade auf den Bayreuther Festspielen Technik und Bühnenaufbau organisiert hat, kommt, und unerwartet auch ihre Tochter mit ihrem Mann, die gerade eine Skulptur aufgestellt haben und Polstermaterial zurückbringen. So gibt es eine große Runde im Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102108DALB.jpg" alt="" title="DS102108DALB" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4375" /></a> mit kurzem, intensiven Erzählen, alle werden mit frisch gebackenem Brot, selbst angemachtem Käse und Tee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102101.jpg" alt="" title="DS102101" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4376" /></a> bewirtet, ich bekomme dazu Pommerschen Schichtkohl &#8211; Weißkohl gekocht mit angebratenen kleinen Hackfleischkugeln -, gut abgeschmeckt, echte Hausmannskost der Region, sehr lecker, im Restaurant nicht zu bekommen. Hier im Garten haben sie immer viel angebaut, das hat die Versorgung auch in schlechten Künstlerzeiten bestens gesichert. Heute gibt es noch Obst in Mengen, wir sehen volle Birn- ind Pfirsichbäume. Sie fühlen sich hier wohl und werden so lange wie möglich bleiben. Nach zweieinhalb Stunden verabschieden wir uns mit Mühe von diesem munteren Besuch, wir wollen ja noch nach <strong>Sassnitz</strong>. Auf der Rückfahrt herrscht etwas Rückenwind, Relikte aus DDR-Zeiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102133.jpg" alt="" title="DS102133" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4378" /></a> und die Kirche in Dersekow<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102136.jpg" alt="" title="DS102136" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4379" /></a> begleiten uns auf dem Weg, wir sind 15 Minuten schneller und können eine Runde durch Greifswald drehen, mit Blick auf die Kirchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102141PT.jpg" alt="" title="DS102141PT" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4380" /></a> und in den Dom, das Uni-Hauptgebäude und die alte Bibliothek &#8211; die Uni wurde 1456 gegründet und ist eine der ältesten der Welt –, nochmals bei anderem Licht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102146TPA.jpg" alt="" title="DS102146TPA" width="280" height="133" class="alignright size-full wp-image-4381" /></a> auf den Markt und weitere Straßen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102145PL.jpg" alt="" title="DS102145PL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4382" /></a> Wir tauschen planmäßig Fahrräder gegen Gepäck und haben im Bahnhof noch Zeit zum Einkaufen, bevor der Zug nach Stralsund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102152AT.jpg" alt="" title="DS102152AT" width="280" height="93" class="alignleft size-full wp-image-4383" /></a> fährt, wo wir längst den Bioladen am Bahnhof kennen, dort gibt es ausgefallenere Getränke und Kuchen. Weiter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102162DT.jpg" alt="" title="DS102162DT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4384" /></a> gehts nach Sassnitz, in der Dämmerung ziehen wir durch die Hauptstraße zum Hotel. Der Ort liegt erhöht, der Kreidefelsen von Jasmund erhebt sich ab hier langsam, wir blicken öfter hinunter auf die Ostsee. Die Bebauung ist locker und sehr durchwachsen; neben dem schönen Kurhotel ragt ein Hotel-Plattenbau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102164TP.jpg" alt="" title="DS102164TP" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4385" /></a> empor, zwischendurch verfallen DDR-Relikte, dazwischen zweigt neugebaut die Ladenzeile der Rügen-Galerie ab. Kurz vor unserem Hotel steigt die Straße zum Königsstuhl den Berg hoch, daneben die kleine evangelische Backsteinkirche. Die Hauptstraße vor dem Hotel ist matschige Baustelle mit Ampelregelung, hier wird alles neu verlegt und die Straße neu gestaltet, was auch für andere Stellen in der Stadt gilt. Die Rezeption hat schon zu, leider haben wir nicht den gewünschten Meerblick bekommen, höchstens scharf um die Ecke. Wir ziehen gleich weiter durch die kleine, verwinkelte Altstadt zur Seepromenade, die zurück zum alten Hafen führt. Hier liegen am Hang altehrwürdige Hotels wie der Fürstenhof in typischer weißer Bäderarchitektur mit Holzbalkonen. Zum Glück haben wir vorher in einen Reiseführer geschaut, das einzige erwähnte Restaurant ist <a href="http://www.gastmahl-des-meeres-ruegen.de/">&#8220;Gastmahl des Meeres&#8221;</a>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102170.jpg" alt="" title="DS102170" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4386" /></a> dessen Speisekarte überzeugt und ist kaum teurer als üblich, bei den Gerichten, die wir wählen, sogar günstig. Ich nehme zielgerichtet Sprotten aus der Pfanne, da leuchten die Augen der Bedienung, offensichtlich wollen Touristen meistens Fischfilets. So bekomme ich einen Riesenteller mit knusprig gebratenen, leicht anpanierten Fischen &#8211; es dürften 30 sein – sie schmecken genial, dazu noch die Reste von Marlis, ich bin wieder mal pappsatt, und das von Fisch. Da kommt zur Verdauung der Treppenanstieg zum Hotel gerade recht. Den Rest des Abends brauchen wir zur Planung, irgendwie wollen wir morgen die Kreidefelsen sehen und nach Hiddensee weiterfahren. Also werden die Texte nicht ganz fertig, dieser findet seinen Abschluss auf der Fähre nach Hiddensee am nächsten Tag. Bei den weiteren Recherchen stelle ich fest, dass der Verkehrsbetrieb Greifswald-Land sogar passende Busse geboten hätte, die aber nicht in die Auskunft der Bahn eingepflegt sind.</p>
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		<title>15. September: Karlsruhe</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 14:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SüdWest]]></category>

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		<description><![CDATA[Karlsruhe: Treffen mit Doris Baitinger (Ziel: Uli und Rolf) Unsere Ideengeber Uli und Rolf haben von ihrer gemeinsamen Studienzeit in Karlsruhe und einer damaligen Freundin erzählt. Wir haben sie gefunden und Kontakt aufgenommen, das heutige Treffen wird die kürzeste Reise &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/16/15-september-karlsruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Karlsruhe: Treffen mit Doris Baitinger (Ziel: Uli und Rolf)</strong></p>
<p>Unsere Ideengeber Uli und Rolf haben von ihrer gemeinsamen Studienzeit in Karlsruhe und einer damaligen Freundin erzählt. Wir haben sie gefunden und Kontakt aufgenommen, das heutige Treffen wird die kürzeste Reise unseres Jahres. Uli hat Mathematik fürs Lehramt studiert, und damals in den 70er Jahren war sie mit ihrer Studienkollegin Doris Baitinger befreundet, die ihr im Studium fachlich und moralisch geholfen hat. Wir treffen sie in einem Gasthaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101883Z.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101883Z.jpg" alt="" title="DS101883Z" width="228" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4294" /></a> in der Nähe ihrer Wohnung in der Weststadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101879P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101879P.jpg" alt="" title="DS101879P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4296" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101882PF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101882PF.jpg" alt="" title="DS101882PF" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4297" /></a> pünktlicher als die Bahn. Meist haben sie sich in Ulis Wohnung, damals in der Oststadt, getroffen, Uli hat oft Gitarre gespielt. Wir haben im Winter mit der &#8220;Bar jeder Vernunft&#8221; schon ihr musikalisches Ziel in Berlin besucht. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Härten des Mathematikstudiums – auch wenn man ganz gut ist, versteht man erstmal wenig. Und man merkt, das der Schulstoff eigentlich bloß Rechnen war. Sie hat schon in jungen Jahren damit begonnen, neben dem Lehrerdasein – das schlimmste war das Referendariat, sagt sie – politisch zu arbeiten, beginnend bei den Jusos. Seit 1989 ist sie im Gemeinderat, nur von 1999 bis 2004 aus privaten Gründen unterbrochen, und heute Fraktionsvorsitzende der SPD. Fast jeden Abend hat sie eine Sitzung. Sie ist zum Studium nach Karlsruhe gekommen, heute kann sie sich ein Leben nur noch in einer Großstadt vorstellen; in kleineren Städten empfindet sie die soziale Kontrolle als zu belastend. Da gehts ihr so wie uns, deswegen sind wir vor zehn Jahren von Grünstadt nach Ludwigshafen gezogen und haben es nie bereut. Wir entdecken eine weitere Gemeinsamkeit: Sie fährt kein Auto und genießt das Bahnfahren mit der Ruhe und der Zeit, die man dabei hat. Wir fragen, wie sie alles parallel schafft; sie sagt, straffe Organisation, sachliches Vorgehen, alles Eigenschaften, die bei MathematikerInnen wohl öfter vorkommen. Und: sie will bis zur normalen Pensionierung als Lehrerin arbeiten, wie schon seit dem Studium. Sie hat die Stundenzahl jeweils den Gegebenheiten angepasst, die Politik brauchte immer einige Zeit; sie hat es abgelehnt, in die Bundes- oder Landespolitik zu gehen, dann hätte sie den Kontakt zur Region verloren. Unser Gespräch dauert nur eineinviertel Stunden, Doris Baitinger hat noch einen Termin. Der Rückblick war schon spannend, nun fragen sie wir noch zum heutigen Karlsruhe, da wir außer vom ZKM und der Art Karlsruhe kaum etwas von der Stadt kennen, die eigentlich vor unserer Haustür liegt. Sie hebt die grüne Zone vom Bahnhof bis zum Schloss hervor und betont den Kontrast zwischen dem mittelalterlichen Stadtteil Durlach und der vor 300 Jahren planmäßig geometrisch vom bedeutenden klassizistischen Stadtarchitekten Weinbrenner angelegten Kernstadt. Restauranttipps nehmen wir ebenfalls gern mit. Wir verabschieden uns und treffen uns an der Straßenbahnhaltestelle kurz wieder.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101885.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101885.jpg" alt="" title="DS101885" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4298" /></a> In der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101887.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101887.jpg" alt="" title="DS101887" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4299" /></a>Abenddämmerung fahren wir zurück nach Mannheim<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101891T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101891T.jpg" alt="" title="DS101891T" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4300" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101895.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101895.jpg" alt="" title="DS101895" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4301" /></a> und Ludwigshafen. Den Rest des Abends brauchen wir zur Vorbereitung der morgen recht frühen und langen Reise, der vorletzten unseres Jahres.</p>
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		<title>12. September: Mittenwald und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Touristisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/12-september-mittenwald-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden</strong></p>
<p>Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt ist es ausgesprochen schön und bleibt auch so, nur etwas kälter als gestern. Wir kaufen einige Lebensmittel mit Erinnerungswert für unsere Tochter wie Käse und Bier. In der Fußgängerzone in Mittenwald ist es sehr belebt, allerdings beginnt bei den Läden schon die Mittagspause.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg" alt="" title="DS101829L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4278" /></a> In den Nebenstraßen finden wir weitere schöne alte bayrische Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg" alt="" title="DS101837" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4279" /></a> Was das betrifft, hat Mittenwald einiges zu bieten. Unsere Ideengeberin Carola hat in den Erinnerungen einen fünfwöchigen Erholungs-Aufenthalt bei ihrem Bruder 1947 notiert, in dem sie im Kasino der amerikanischen Kaserne verköstigt wurde. In einer Villa in der Nähe hat sie gewohnt. Amerikanisches Militär gibt es nicht mehr, dafür Bundeswehr-Standorte, die wir aufsuchen werden. Sie liegen drei Kilometer nördlich rechts der Isar, da die Busse nicht besonders passend fahren, machen wir das zu Fuß. Schon der ganz malerische Untermarkt ist nicht mehr touristisch, die Läden stehen leer. Noch im Ortsgebiet stoßen wir auf die Standortverwaltung mit Kreiswehrersatzamt; dieser Teil kann es nicht sein, er ist nach dem Krieg entstanden, die anderen Standorte hält der diensttuende Soldat jedoch für möglich. An der im Mittenwalder Ortsgebiet gerade geführten und eingefassten Isar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg" alt="" title="DS101839" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4280" /></a> gehen wir nach Norden, der Blick in die Gärten und Hinterhöfe ist relativ langweilig und weniger repräsentativ. Hinter dichten Bäumen versteckt im freien Feld finden wir die Karwendel-Kaserne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg" alt="" title="DS101843" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4281" /></a> &#8220;Gebirgs- und Winterkampfschule&#8221;, Gefahrenstufe Alpha. Die Gebäude sind erkennbar älter mit wuchtigen Steinecken und Eingängen und einer alten Mauer drumherum. Der Wachsoldat am Eingang sagt, die Kaserne sei 1939 im dritten Reich errichtet worden, daher ist es wahrscheinlich, dass die Amerikaner sie bis zu Gründung der Bundeswehr genutzt haben; in Garmisch-Partenkirchen haben sie noch einen Standort. Betreten und Fotografieren ist nicht erlaubt. Wir ziehen zur Edelweiss-Kaserne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg" alt="" title="DS101844" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4282" /></a> mit Sportanlage davor, für die eine ähnliche Geschichte gilt. Mit einer Villa kann niemand was anfangen, es gibt allerdings ein Offiziersheim am Waldrand etwas südlich der Kasernen, das haben wir übersehen und gehen auf dem Rückweg vorbei. Entlang der Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg" alt="" title="DS101846" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4283" /></a> ist es ausgeschildert, ein wuchtiger, eingezäunter, allerdings nur videoüberwachter großer zweistöckiger Bau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg" alt="" title="DS101852L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4284" /></a> mit hohem Dach, der auch vor dem Krieg entstanden sein dürfte, versteckt hinter Bäumen. Wir machen ein Foto, auflösen können wir die Beschreibung nur zu Hause mit der Ideengeberin. Andere Villen kommen nicht in Frage; die ganze Bebauung südlich dürfte aus der Nachkriegszeit sein. Wenn es das Offiziersheim nicht war, kann es jedes größere freistehende Haus in Mittenwald sein und wäre nicht in der Nähe. Den weiteren Rückweg nehmen wir durch eine Seitenstraße; in fast jedem Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg" alt="" title="DS101856" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4285" /></a> gibt es Ferienwohnungen und Gästezimmer, die meist verblichenen Aushänge lassen stilistisch nichts Gutes erahnen. Im Zentrum von Mittenwald werden viele Straßen umgebaut; offensichtlich will man den Stil des Obermarkt-Ausbaus mit Bachlauf fortsetzen. Es bleibt noch etwas Zeit zum Kaffeetrinken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg" alt="" title="DS101859A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4286" /></a> Ich steuere eine traditionsreiche Konditorei in der Fußgängerzone an, leider wohl nicht mehr die beste, das Tortenangebot ist eher langweilig. Geruhsam kommen wir zum Bahnhof, alles klappt pünktlich. Mit Postkartenwetter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg" alt="" title="DS101864" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4287" /></a> verabschieden sich Mittenwald mit den wuchtigen Karwendel- und Wetterstein-Gebirgen und Murnau und der Staffelsee bei der Durchfahrt, auch der Starnberger See zeigt sich von der besten Seite mit Ausflugslokalen und Schiffen. Bei Augsburg zum Sonnenuntergang ist es sogar komplett wolkenlos, der Himmel wird mit ausgedehntem Abendrot und großem Mond dunkel.</p>
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		<title>11. September: Mittenwald und Wanderung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Touristisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück. Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/11-september-mittenwald-und-wanderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück.</strong></p>
<p>Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im Mund, wir wollen auch mal fertig werden&#8221;, Frechheit. Wir treffen nur Wanderer und Motorradfahrer, die sind schon fast alle weg. Und der unerzogene dicke junge Hund und die Katze turnen durch die Räume. Wir ziehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg" alt="" title="DS101683" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4255" /></a> schnellstmöglich um, im neuen Hotel mitten in der Fußgängerzone<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg" alt="" title="DS101687L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4256" /></a> werden wir freundlichst empfangen und bekommen sogar ohne Aufpreis ein Riesen-Zimmer mit Balkon. Unsere Ideengeberin hat von Wanderungen nach Schloss Elmau berichtet, das werden wir nachher angehen. Vorher drehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg" alt="" title="DS101697" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4257" /></a> wir eine Runde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg" alt="" title="DS101698" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4258" /></a> vorbei am Geigenbaumuseum; Geigenbau war auch schon 1947 ein Thema, die Tradition beginnt mit Matthias Klotz (1653-1743). Heute sind elf Meister aufgelistet; einige Namen von Meistern, die schon 1947 gelebt haben, erfahren wir von dem jungen Geigenbauer an der Kasse: Josef Kantuscher lebt noch, Franz Reindl und Matthias Klotz sind in den letzten Jahren gestorben. Ein älteres Paar in Tracht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg" alt="" title="DS101703" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4259" /></a> kommt aus der Messe ins Museum und legt im vollen Dialekt los, sie kommen vom Tegernsee. Das gibt ein lustiges und nur teilweise zu verstehendes Gespräch, das Marlis aufzeichnet. Wir verzichten aufs Museum, können dafür jetzt nach der Messe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg" alt="" title="DS101717" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4260" /></a> in die Kirche gehen, voller Barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg" alt="" title="DS101713" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4261" /></a> auch außen bemalt. Durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg" alt="" title="DS101720" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4262" /></a> bergseitigen Straßen mit alten Häusern steigen wir bei blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen hoch zur Kranzberg-Talstation und weiter zur Korbinianhütte mit tollem Ausblick auf Mittenwald unter uns und dem Karwendel dahinter, dazu frische Buttermilch, lecker. Am Ende der Seilbahn wirds sehr belebt, viele gepflasterte und asphaltierte Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg" alt="" title="DS101735" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4263" /></a> ein Barfußpfad, Spielplätze und sonstiger Eventkrempel, der Betrieb hält die 150 Höhenmeter bis auf den großen Kranzberg an. Wir haben für den Hinweg die anstrengende Route über den Berg mit 500 Höhenmetern gewählt, ab jetzt werden wir belohnt:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg" alt="" title="DS101743T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4264" /></a> voller Ausblick nach Norden mit dem Isarverlauf und nach Süden auf die Alpenkämme, alles mit guten Erklärungstafeln und der letzten Einkehr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg" alt="" title="DS101746" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4265" /></a> Noch besser und anstrengender ist der nachfolgende Wegabschnitt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg" alt="" title="DS101750" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4266" /></a> außerhalb der Reichweite der Normaltouristen, bis Elmau: im lichten Wald auf dem Kamm lang mit schönstem Licht, jetzt ganz alleine,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg" alt="" title="DS101753" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4267" /></a> auf schmalem Wurzelpfad immer rauf und runter, ein echter Wanderweg, das hat gelohnt. Wir steigen ab nach Schloss Elmau, Hotelanlage &#8220;Luxury Spa &#038; Cultural Hideaway&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg" alt="" title="DS101757" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4268" /></a> mit gepflegter Anlage hinter Zäunen; wir geben uns um 17 Uhr mit dem Blick von außen auf die große Anlage mit Turm und noblen Autos zufrieden, sonst schaffen wir den Rückweg nicht mehr. Der Fußweg am rauschenden Ferchenbach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg" alt="" title="DS101772" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4269" /></a> ist nett, der Verlauf auf der Fahrstraße mit vielen Mountainbikern weniger, dafür gehts schnell vorwärts, kurz vor sechs bekommen wir außer der Reihe am Ferchensee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg" alt="" title="DS101779" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4270" /></a> in der Abendsonne noch was zu trinken. Ein paar hundert Meter weiter ist eine kleine Halbinsel mit Wiese und Einstieg zwischen dem Schilf;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg" alt="" title="DS101796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4271" /></a> ich lasse mir das nicht entgehen und gehe schwimmen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg" alt="" title="DS101793A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4272" /></a> die Sonne lugt gerade noch an der Wettersteinkante vorbei. Sehr lauschig, ein Erlebnis, kühl, aber nicht zu kalt, 1100m hoch. Ich bin begeistert, auch eine Wespe, die mich beim Einstieg hartnäckig belästigt, und eine andere, die sich an meinem Rucksack versteckt hat und mich beim Aufsetzen in den Daumenballen sticht – der erste und hoffentlich einzige Wespenstich im Reisejahr -, trüben den Eindruck nicht wirklich. In der Dämmerung steigen wir zum Lautersee hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg" alt="" title="DS101800" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4273" /></a> und durch das unerwartet enge, steile, schöne Laintal mit einigen Wasserfällen, Marienstatuen und Kreuzen ab nach Mittenwald. Die Wahl zwischen den vielen Wegen vom See ist gelungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg" alt="" title="DS101807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4274" /></a> Wir kommen zentral in Mittenwald raus und treffen mit den ersten Regentropfen im Hotel ein; die Wolken und etwas Grummeln haben schon die letzte halbe Stunde von hinten gedroht. Wie immer haben wir es geschafft, den Tag voll auszuknautschen; zufrieden gehen wir auf der überdachten Hotelterrasse eine Kleinigkeit essen, es ist immer noch gut warm, auch der plötzlich niederprasselnde Schauer stört nicht. Danach gelingt es mir endlich, die schon angefangenen Berichte der letzten drei Tage roh fertigzuschreiben, dann schlafe ich ein; wie lange Marlis es noch aushält, bekomme ich nicht mehr mit.</p>
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		<title>10. September: Murnau und nach Mittenwald</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald. Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der Staffelsee dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/10-september-murnau-und-nach-mittenwald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Murnau(Ziel: Arndt Theuer): Schlossmuseum, Münter-Haus, Kirche St. Nikolaus, Rundfahrt auf dem Staffelsee und Rudern nach St. Jakob. Weiterfahrt nach Mittenwald.</strong></p>
<p>Heute kommt der Kern von Arndt Theuers Idee, der <strong>Staffelsee</strong> dran, dazu die Sehenswürdigkeiten, und für uns beginnt der letzte Monat des Reisejahrs. Abends müssen wir Murnau verlassen, das Hotel ist besetzt. Damit das mit Öffnungs- und Abfahrtzeiten passt, haben wir uns einen Zeitplan gemacht und hoffen, dass das stressfrei abläuft. Den Morgen gestalten wir kompakter, kurz nach 10 sind wir schon unterwegs<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101527A.jpg" alt="" title="DS101527A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4230" /></a> und schauen uns einige der wirklich guten Textilgeschäfte an, bevor wir uns ins Schlossmuseum begeben. Der für ein Schloss recht kleine, aber hohe Stufengiebelbau von 1230 überragt die hügelige Stadt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101529.jpg" alt="" title="DS101529" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4232" /></a> und ist von vielen Stellen zu sehen, berühmt ist der Anblick vom Münter-Haus. Dem Museum könnte man ohne weiteres zwei statt die bei uns geplante eine Stunde widmen; ein kompaktes Stockwerk widmet sich dem Ort, dem großen Murnauer Moos im Süden und den zwei für Straßen- und Bahnbau lange Zeit sehr wichtigen Schotter-Steinbrüchen an dessen Rand. Weiter gehts mit dem &#8220;blauen Reiter&#8221;, der gemeinsamen Zeit von <strong>Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau</strong> 1909 bis 1914. Den größten Raum nimmt Gabriele Münter ein, die von 1931 bis zum Tod 1962 wieder in Murnau gelebt hat. Von ihr sind einige bedeutende Bilder, die wir schon in Ludwigshafen gesehen haben, in der Sammlung; von den anderen Malern eher Beispiele. Wir ziehen auf neuen Wegen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101533.jpg" alt="" title="DS101533" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4233" /></a> mit denen wir versuchen, die Bahn und die Umgehungsstraße geschickt zu überwinden, weiter zum Staffelsee. Arndt Theuer hat die kleine <strong>Insel St. Jakob</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101542.jpg" alt="" title="DS101542" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4234" /></a> zwischen dem Campingplatz auf der Halbinsel Burg und der größten Insel Wörth genannt, auf der er als Elfjähriger im Urlaub mit den Eltern übernachten wollte. Seehausen erscheint uns als geeigneter Ausgangspunkt für Bootsleihen und Seerundfahrt. Wir erreichen etwas knapp den Anleger, das Schiff kommt gerade an, wir gehen direkt drauf. Nebenan beim Bootsverleih gibts noch genügend Ruderboote, die brauchen wir danach für die Insel. Die Rundfahrt ist ausgesprochen schön,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101554.jpg" alt="" title="DS101554" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4235" /></a> das Schiff fährt langsam und ruhig über den glatten See. Wir passieren die Insel St. Jakob und legen in Murnau an. Dort stürmen große Gruppen das Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101557.jpg" alt="" title="DS101557" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4236" /></a>, allein das Einsteigen dauert. Auf der weiteren Runde über Uffing passieren wir einige Inseln, auf denen Camper sind und Ruder-, Tret-<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101562AT.jpg" alt="" title="DS101562AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4237" /></a> und Schlauchboote angelegt haben, in <strong>Uffing</strong> liegt das Gasthaus Alpenblick direkt an der Anlegestelle,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101576.jpg" alt="" title="DS101576" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4238" /></a> leider haben wir nicht die Zeit, um mit dem nächsten Schiff weiterzufahren. Insgesamt ist die Schiffsfahrt bei strahlender Sonne auf dem malerischen See mit Alpenpanorama ein Genuss. Drumrum gehts ruhig zu; es gibt nur ganz wenige motorisierte Boote, viele Schwimmer, Ruder- und Tretboote und Paddler. Wieder in Seehausen angekommen, gibts keine Ruderboote mehr, dafür eine Warteliste. Es droht, schief zu gehen. Da bekommen wir den Tipp, mit dem Schiff nach Murnau weiterzufahren. Das Schiff ist noch da,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101594.jpg" alt="" title="DS101594" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4239" /></a> sofort sind wir drauf und dürfen sogar umsonst die Zusatzetappe fahren, das zweite Mal vorbei an St. Jakob. In Murnau spurte ich zum Verleih, die letzten zwei Boote fahren gerade weg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101589L.jpg" alt="" title="DS101589L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4240" /></a> aber eins ist gerade angekommen, Glück gehabt. Das System ist einfach, 20€ Kaution, fahren solange es beliebt, hinterher abrechnen. Rudern liegt mir nun gar nicht,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101592L.jpg" alt="" title="DS101592L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4241" /></a> von hier ist es deutlich weiter als von Seehausen, es klappt aber irgendwie, und nach 30 Minuten sind wir auf der<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101598.jpg" alt="" title="DS101598" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4242" /></a> Insel, auf 10 x 25m Rautenform, so groß wie unsere Wohnung. Als vor Jahrhunderten die Pfarrkirche auf Wörth stand, war <strong>St. Jakob</strong> mittlerer Brückenpfeiler des Holzstegs dorthin. Ich schwimme von der Insel zum Campingplatz,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101616A.jpg" alt="" title="DS101616A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4243" /></a> in drei Minuten bin ich drüben, und zurück.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101619A.jpg" alt="" title="DS101619A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4244" /></a> Das Wasser ist kühl, keine 20° an der Oberfläche, drunter noch viel kühler, und doch angenehm. Dass diese bewaldete Insel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101627.jpg" alt="" title="DS101627" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4245" /></a> direkt vor dem Campingplatz als Kind eine Attraktion war, können wir uns jetzt gut vorstellen, auch wir teilen die Insel mit vier anderen Booten. Der Rückweg rudert sich etwas schneller, ich scheine dazugelernt zu haben. Beim Abrechnen mit seiner handgeführten Liste will er uns zweieinhalb Stunden abnehmen, da hat er allerdings einen Eintrag übersehen, unseren Vorgänger wollen wir nicht mitbezahlen. Über die Hügel und die Bahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101635.jpg" alt="" title="DS101635" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4246" /></a> kommen wir flott zum Münter-Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101638.jpg" alt="" title="DS101638" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4247" /></a> wir kennen uns schon gut im Straßengewirr aus. Die Zeit bis zur Schließung reicht aus, um uns in dem kleinen Haus mit vielen Originalmöbeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101644.jpg" alt="" title="DS101644" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4248" /></a> umzusehen, die Ausstellungsstücke und den Garten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101641TF.jpg" alt="" title="DS101641TF" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4249" /></a> zu sichten und die Ausblicke ins Moos und über den Ort auf Kirche und Schloss zu genießen und mit den Bildern zu vergleichen, die heutige Sonne passt dazu. Wir können den Einfluss der traditionellen Hinterglasmalerei nachvollziehen, auch die Einbettung ins Bayerische und den Ort, und erhalten Einblicke in die Bedeutung der Lebensabschnittsbeziehung des älteren Weltmannes Kandinsky, vorher Jurist und Universitätsdozent in Moskau, für Gabriele Münder, und seinen Einfluss auf die durchweg jüngeren Maler der Gruppe, und seinen Theorievorsprung, der sich ja in seiner späteren Bauhaustätigkeit noch weiterentwickelt hat. Hochinteressant, hier real Motive wiederzufinden, die man schon oft auf Bildern gesehen hat. Wir ziehen weiter zur Kirche St. Nikolaus am Hang, eine originelle Barockkirche, von außen mit einer üblichen Form, innen zwar mit Chor, aber das Schiff ist statt mit zwei Seitenschiffen als Rundbau mit riesigem runden Deckengemälde ausgeführt. Wir zünden ein Licht zum Gedenken an einen unserer Ideengeber an, von dessen frühem Tod wir gestern erfahren haben. Auf dem Friedhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101657.jpg" alt="" title="DS101657" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4250" /></a> der von der Kirche aus langgestreckt wie ein Weinberg am Hang mit schönen Hecken und alten Gräbern liegt, finden wir tatsächlich oben das Grab<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101660.jpg" alt="" title="DS101660" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4251" /></a> von Gabriele Münter und ihrem letzten langjährigen Lebensgefährten Johannes Eichner, originell und schön bepflanzt und mit dem Blick auf ihr Haus ausgerichtet. Jetzt bleibt uns noch Zeit, in der empfohlenen Konditorei Kaffee und ein Stück wunderbarer Haustorte zu uns zu nehmen und gemütlich zum Bahnhof zu gehen. Knapp eine Stunde später erreichen wir in der Dämmerung in <strong>Mittenwald</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101672.jpg" alt="" title="DS101672" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4252" /></a> auf dem Weg zum Hotel kaufen wir ein, dann die Überraschung: im Hotel hat man unsere Buchung nicht vermerkt, das Haus ist voll, wie an diesem letzten bayrischen Ferienwochenende bei Superwetter alle Unterkünfte, und die Ansprechpartner, mit denen Marlis zwei Mal telefoniert hat, sind nicht da. Das ist ein Novum im Reisejahr. Die anwesenden Angestellten sind hilflos, zum Glück kommt die Seniorchefin gleich und organisiert in der Nähe ein Zimmer, ab morgen hätte sie wieder was, und fährt uns dorthin. Das ist zwar billiger, aber in vielen Details unter dem Niveau, was uns guttut. Ohne Fernseher haben wir noch kein Zimmer erlebt, nur zwei Steckdosen für die Nachttischlampen, Zahlung nur bar, und so dunkel zwischen den Bergen eingeklemmt und nach Nordwesten, dass keine Sonne hinkommt und es richtig kalt ist. Zum Glück sorgen zwei Fenster über Eck für Licht. Wir lassen die warme Luft von draußen rein, da wird unten tatsächlich die Holzheizung mit entsprechender Geruchsentwicklung angeworfen, &#8220;fürs warme Wasser morgen früh&#8221;. Man kann schon was erleben. Zum Essen gehen wir nur bis zum nahegelegenen großen Brauerei-Gasthof der Mittenwalder Brauerei. Da werden wir und andere vom Ober der am Eingang gelegenen Braustube barsch und ohne dass wir selber was gefragt haben empfangen: &#8220;Hier nicht mehr, nur noch oben im Restaurant&#8221;. Der nächste Rekord im Reisejahr, da wird Mittenwald einiges gutzumachen haben. Wir gehen hoch ins Restaurant, da empfängt uns ein Jazz-Konzert, das das ganze große, etwas in die Jahre gekommene Restaurant beschallt, die Gruppe scheint gut zu sein, und das ganze gehört zum Mittenwalder Musiksommer, es passt aber nicht zum Essen und es gibt nur wenige interessierte freiwillige, dafür umso mehr gestörte Zwangs-Zuhörer. Die beiden Bedienungen hier oben versuchen nach Kräften, den schlechten Eindruck von unten – der ist wohl einschlägig bekannt &#8211; und das Jazzkonzert auszugleichen, so sind werden wir noch einigermaßen zufrieden satt. Zurück im Zimmer kommen wir auch ohne Fernseher aus, tippen noch und sind sowieso müde. So stehen ein erlebnisreicher Tag am wohl schönsten Ort des Reisejahres einem Kontrastprogramm in einem ausgesprochenen Touristenort gegenüber, den wir morgen hoffentlich angenehmer erleben werden, wir haben jedenfalls beim Essen für die zweite Nacht ein besseres Hotel gefunden und ziehen morgen früh um.<br />
<strong>Nachtrag:</strong> Zwei Tage später hat sich Frau Obstler vom Hotel Bichlerhof, bei dem die Buchung schiefgegangen ist, von sich aus bei uns gemeldet und sich für die versehentlich als erledigt verschobene EMail entschuldigt. Als Ausgleich hat sie uns die halben Mittenwalder Übernachtungskosten überwiesen, eine wirklich gelungene Wiedergutmachung!</p>
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		<title>1. September: Passau</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/1-september-passau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passau (Ziel: Ursula Gottschling): Schiffsfahrt, Stephansdom mit Orgelkonzerten, Altstadt, Klostersuche</strong></p>
<p>Ich nutze morgens das Schwimmbad, das zwar nicht mehr ganz modern, aber geräumig und in gutem Zustand ist, das wird meine nächsten Tage sicher auch eröffnen. Beim Frühstück fehlt nichts. Der Wetterbericht zeigt keinen Tropfen für Passau, ich lasse den Regenschirm da. Wir wollen vor dem Mittagskonzert die Drei-Flüsse-Schiffsfahrt machen, aber irgendwo<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100945T.jpg" alt="" title="DS100945T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4056" /></a> vertrödeln wir zwei Minuten, um 11:01 ist das Schiff beim Ablegen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100950.jpg" alt="" title="DS100950" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4057" /></a> Wir disponieren um und zielen auf das Dreiflüsseeck. Auf dem Weg kommen wir am Kloster Niedernburg vorbei. Unsere Ideengeberin Ursula Gottschling hat uns von ihrer Behelfsgrundschule 1949/50 in einem Kloster erzählt, wir vermuten das hier, weil hier ein Gymnasium im Komplex ist. An der Pforte sitzt eine sehr nette Schwester, die eine Grundschule glaubhaft verneint, zumal sie uns sagen kann, wo die Nibelungenhalle, die der Schilderung nach gegenüber steht, gestanden hat: auf dem Nibelungenplatz. Das nehmen wir uns für später vor. Auch die Gassen hier in der Spitze sind historisch; der recht einheitliche barocke Inn-Salzach-Stil dürfte aus der Zeit nach dem Stadtbrand 1662 stammen. Die Spitze ist eine baumumrandete Rasenfläche, am Donaufer liegen bis vorne die großen Donau-Kreuzfahrtschiffe, die wir aus Mannheim kennen, sie befahren also alle den Rhein-Main-Donau-Kanal. Sehr schön ist das höhere Tempo und die momentan graue Farbe des Inn zu erkennen, die Wasserfarben mischen sich langsam. Es ist eine imposante Ecke, die durch die Vesten Oberhaus oben am anderen Donauufer, Niederhaus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100955.jpg" alt="" title="DS100955" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4058" /></a> unten auf der gegenüberliegenden felsigen Mündungsspitze der braunen Ilz und die umliegenden steilen Hänge bestimmt wird. Wir promenieren ein Stück am Inn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100960.jpg" alt="" title="DS100960" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4060" /></a> entlang und dann in die Gassen hoch auf den 30 Meter hohen Domhügel, das geistige Zentrum der Passauer Fürstbischöfe bis 1803. Immerhin kommen wir zum täglichen Mittagskonzert im Stephansdom pünktlich; von anwesenden mindestens 400 Zuhörern sind wir überrascht und finden gerade so einen akzeptablen Platz unter der Kanzel. Mehr erfahren wir bei der Einführung: fünf Orgeln,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100965.jpg" alt="" title="DS100965" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4061" /></a> drei hinten, eine in der Mitte auf dem Dach mit einem Klangloch in der Decke, eine vorn im Altarraum,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100966.jpg" alt="" title="DS100966" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4062" /></a> alle spielbar von einem Tisch ergeben mit 17974 Pfeifen die größte Orgel der Welt in einer katholischen Kirche. Der Klang ist mächtig und beeindruckend, die ganze Kirche ist erfüllt. Wir schließen sofort die Kirchenführung mit Anneliese Hertel an. Sie erklärt noch mehr zur Orgel: die längste Pfeife 11,3m und 16 Hz, die kürzeste 6mm und 16 kHz. Die Deckengemälde wurden haltbar in den nassen Putz &#8220;al fresco&#8221; gemalt und stellen insgesamt eine bildliche Armenbibel für Leseunkundige dar, bei der die Farben inhaltliche Bedeutungen hatten. Die Kanzel mit allen Figuren ist, wie vieles, mit Blattgold überzogen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100971.jpg" alt="" title="DS100971" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4063" /></a> dafür wurden nur 300 g Gold benötigt. Stuckherstellung, weinende Engel,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100969.jpg" alt="" title="DS100969" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4064" /></a> die Größe der gemalten Gesichter und die notwendige Perspektive beim Malen in den Kuppeln werden anschaulich erläutert. Das geschieht mit Funkkopfhörern, ist interessant und hochprofessionell. Wir nehmen den zweiten Anlauf zur Schiffsfahrt, diesmal klappt es, dafür fängt es an zu tröpfeln, und der Regenradar deutet an, dass Passau noch länger am Rand des südlichen Regengebiets liegen wird. Da war es doch nicht so schlau, den Regenschirm zu Hause zu lassen, das kriege ich auch deutlich gesagt, obwohl Marlis ihren regenfesten Mantel mit hat und nur ich nass werde. Die Blicke vom Schiff auf Stadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100980.jpg" alt="" title="DS100980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4065" /></a> Kreuzfahrtschiffe, Mündungsspitze und Festungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100990T.jpg" alt="" title="DS100990T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4066" /></a> sowie die Wallfahrtskirche Mariahilf mit ihrem überdachten Treppenaufgang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS100957.jpg" alt="" title="DS100957" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4067" /></a> sind ausgesprochen malerisch, imposant die Mischung der drei Wassermassen. Wir kommen rechtzeitig zur Stadtführung, die macht jetzt der Ehemann der Kirchenführerin, Hilmar Hertel. Er erzählt uns einiges über Fürstbischöfe, Stadtbrand, Rathaus, Salzhandel und die schon immer intensiven Beziehungen zu Österreich und Italien, alles wegen dem Regen eher aus Torbögen, die Herr Hertel alle kennt. Bei der Säkularisierung 1803 landete Passau dann eher unfreiwillig in Bayern, jetzt sei man aber aktiv bayrisch. Das hört man, es klingt allerdings nicht ganz so wie in Oberbayern, wir sind eben in Niederbayern, mit Hang zu Österreich. Die Führung begleitet er mit gelungenen, trockenen, zum Thema passenden Sprüchen. Alles erzählt er, ohne mit der Wimper zu zucken wie als Abschied zum Regen: &#8220;Petrus ist ein alter Mann, er kann das Wasser nicht mehr halten&#8221;. Jetzt greifen wir erstmal eine Empfehlung auf für ein Café, der Kuchen ist gut, das Ambiente weniger. Das Wetter bessert sich, wir machen uns auf zum Kloster St. Nikola.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101010.jpg" alt="" title="DS101010" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4069" /></a> An der Pforte sitzt eine alte Schwester, sie kann sich nicht vorstellen, dass hier Anfang der 50er provisorisch eine Grundschule untergebracht war. Wir halten es trotzdem für wahrscheinlich, alles passt: das Kloster, draußen die moderne grüne Platzanlage, der Klostergarten, war vorher Parkplatz, an der Stelle des &#8220;Stadtturm&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101026TP.jpg" alt="" title="DS101026TP" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4072" /></a> einem neunstöckigen Verwaltungsbau, und der Einkaufsgalerie Nibelungencenter stand bis 2005 die Nibelungenhalle von 1935 im Nazi-Stil, bekannt für Veranstaltungen der CSU und NPD. Heute ist der Eingang<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101008.jpg" alt="" title="DS101008" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4068" /></a> zum Kloster gleichzeitig Eingang der Universität, die sich weiter am Fluss Inn entlangzieht, und oberhalb liegt die Passauer Löwenbrauerei. Wir gehen weiter zum damaligen Wohnhaus unserer Ideengeberin, zur Spitalhofstr. 11, nur einen Kilometer von hier, dort ist ein entsprechend altes Haus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101021.jpg" alt="" title="DS101021" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4070" /></a> aber nur zwei Stockwerke hoch, gehört dem früheren Blumenladen Merkbach gegenüber, das passt nicht, bestätigen uns Anwohner. Dahinter hat früher noch ein Haus gestanden, auch nicht höher. Im weiteren Verlauf der Straße gibt es Reihenbebauung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101023.jpg" alt="" title="DS101023" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4071" /></a> in der passenden Höhe, da könnte es dann aber jedes Haus sein. Mehr Daten haben wir nicht, also belassen wir es bei Fotos. Ansonsten ist die Gegend hier eher einfache Wohngegend ohne Besonderheiten und ohne den Charme der Innenstadt. Wir gehen flott zurück zum Dom, wir wollen das wöchentliche Abendkonzert um 19:30 hören und einen guten Platz bekommen. Das gelingt uns, in der Wartezeit wächst der Text. Diesmal spielt der Domorganist Ludwig Ruckdeschel zusammen mit dem Posaunisten Paul Zauner neben klassischen Orgelstücken Improvisationen. Wir sind begeistert und vertieft in die Musik, die Orgel erfüllt die ganze Kirche mit einer gewaltigen Dynamik, die Posaune setzt interessante Akzente. Zum Essen haben wir uns die Stiftschenke ausgesucht. Die Historie des Hauses reicht bis 1358, die Einrichtung ist alt und stilvoll-gemütlich, die Stube gut gefüllt, die Speisekarte regional, die Weine aus eigenen Gütern in Österreich, die Bedienung aufmerksam. Wir haben gerade bestellt, da nehmen am Tisch gegenüber die Solisten des Abends mit Familie Platz, wir erkennen sie aus dem Programmheft und am Posaunenkasten. Der Sohn des Posaunisten interessiert sich für meine Forelle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101028.jpg" alt="" title="DS101028" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4073" /></a> Wiener Art, die auf dem Bauch auf dem Teller steht, so kommen wir in Kontakt. Nach dem Essen setzen wir uns auf einen Wein rüber, es entwickeln sich spannende Gespräche über unser Projekt, wir erfahren, wie Herr Ruckdeschel zum Organistenberuf und nach Passau gekommen ist, es geht um religionsphilosophische Fragen, und wir erfahren vom &#8220;INNtöne.com Jazzfestival &#8211; Jazz am Bauernhof von Paul Zauner&#8221;, das hört sich spannend an, wir nehmen das auf unsere Agenda. Marlis sammelt Autogramme ein, ein echtes Schmankerl für unsere Ideengeberin, die letztendlich die Begegnung ermöglicht hat. Glücklich über diese bereichernde Begegnung verabschieden wir uns und beenden spät diesen insgesamt sehr gelungenen Tag. Da lässt es sich verschmerzen, dass die Texte des Tages mal wieder liegen bleiben – irgendwann habe ich immer alles wieder aufgeholt. </p>
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		<title>25. August: Neustadt an der Weinstraße</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tagestour nach Neustadt (Ziel: Johanna): Stadt, Stiftskirche, Haardter Schloss Heute haben wir – besser Marlis – das größte Medieninteresse bisher losgetreten: Schon zu Hause besucht uns der Fernsehsender &#8220;Offener Kanal Ludwigshafen OK-TV&#8221;, der uns bis in die Stiftskirche begleiten wird, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/26/25-august-neustadt-an-der-weinstrase/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagestour nach Neustadt (Ziel: Johanna): Stadt, Stiftskirche, Haardter Schloss</strong></p>
<p>Heute haben wir – besser Marlis – das größte Medieninteresse bisher losgetreten: Schon zu Hause besucht uns der Fernsehsender &#8220;Offener Kanal Ludwigshafen OK-TV&#8221;, der uns bis in die Stiftskirche begleiten wird, später haben wir ein Gespräch mit der Zeitung &#8220;Die Rheinpfalz&#8221; und am Ende treffen wir uns mit dem Radiosender &#8220;Antenne Pfalz&#8221;. Wir versuchen, uns so weit wie möglich nicht durch der Anwesenheit von Medien bei unserem üblichen Vorgehen beeinflussen zu lassen, wir reden natürlich miteinander, aber nehmen keine Rücksicht. Die Anfahrt nach <strong>Neustadt an der Weinstraße</strong> ist denkbar einfach: 30 Minuten mit der S-Bahn ohne Umsteigen. Unsere Ideengeberin Johanna (Name geändert) hat uns aus ihren fünf Jahren Neustadt Anfang der 50er Jahre einige Stichworte geliefert, die wir auf einem Zettel vorbereitet haben, auf der Fahrt bringen wir sie in eine mögliche Reihenfolge. Wir beginnen gleich gegenüber<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100720.jpg" alt="" title="DS100720" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3886" /></a> dem Bahnhof mit der gut ausgestatteten Touristen-Information und fragen nach den Festen in Neustadt. Die Winziger Kerwe an der Wiesenstraße im Juli als damals größtes Fest mit Feuerwerk gibt es seit zwei Jahren nicht mehr, heute ist das deutsche Weinlesefest das größte, dazu kommen noch diverse Weinfeste, auch in den Ortsteilen. Wir haben ausführliches Informationsmaterial mitgenommen, so fällt uns der lustige Elwedritsche-Brunnen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100725.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100725.jpg" alt="" title="DS100725" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3887" /></a> auf, in dem sich die Pfälzer Fabelwesen gegenseitig bespritzen. Die erwähnten guten Torten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100732.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100732.jpg" alt="" title="DS100732" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3888" /></a> sind uns sowieso ein Anliegen, unser Weg führt uns daher gleich bei der <a href="http://www.fantasy-pastry.com/confiserie/">Confiserie Michel</a> vorbei, die seit sechs Jahren von Konditormeister Jochen Müller geführt wird, den wir schon lange von <a href="http://www.slowfood.de/">Slowfood</a> kennen. Er steht persönlich im Laden, ich nehme schon mal zwei Kugeln Eis<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100741.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100741.jpg" alt="" title="DS100741" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3889" /></a> mit – wirklich himmlisch, besonders Zitrone mit Holunderblüten. Neustadt ist uns eigentlich bekannt, da um die Ecke, so genau haben wir jedoch noch nie hingeschaut. Wir entdecken die üblichen Bausünden, die sich immerhin an die alte Straßen- und Gassenstruktur anpassen; viele schöne Fachwerkhäuser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100755.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100755.jpg" alt="" title="DS100755" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3890" /></a> und Steinhäuser aus dem 19. Jahrhundert prägen jedoch das malerische Stadtbild. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100751.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100751.jpg" alt="" title="DS100751" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3895" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100764.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100764.jpg" alt="" title="DS100764" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3896" /></a>Exemplarisch gehen wir durch die Hintergasse<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100760.jpg" alt="" title="DS100760" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3891" /></a> mit immer noch vielen Lokalen. Auf dem Weg führt Marlis spontan und zur Idee passend Interviews in einem Handarbeitsladen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100743.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100743.jpg" alt="" title="DS100743" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3892" /></a> und auf dem Wochenmarkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100771L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100771L.jpg" alt="" title="DS100771L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3893" /></a> Das gute und preiswerte Lokal von damals, den Gasthof zur Post mit Kopfsteinpflaster-Passage und Steintrögen finden wir erkennbar wieder, auch das Essen stimmt, heute wird es von einem Pfälzer Griechen geführt, der es locker hinbekommt, in der knappen Zeit das Mittagsgericht zu servieren, während uns die &#8220;Rheinpfalz&#8221; ausfragt. Mit dem evangelischen Pfarrer der Stiftskirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100728.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100728.jpg" alt="" title="DS100728" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3894" /></a> Oliver Beckmann sind wir verabredet, er ist erst ein Jahr in Neustadt, intensiv mit der Sanierung der Kirche beschäftigt und plant Angebote im Rahmen einer &#8220;offenen Kirche&#8221;, da der Eingang direkt am touristisch zentralen Marktplatz liegt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100824.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100824.jpg" alt="" title="DS100824" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3897" /></a> Er hat die Kirchenführerin Helga Gutermann mitgebracht, die schon hier konfirmiert wurde. Die Kirche ist eine Doppelkirche, direkt hinter dem Altar ist eine Mauer eingezogen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100793.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100793.jpg" alt="" title="DS100793" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3898" /></a> der östlich liegende Chor dahinter ist katholisch. Aktuell ist der Boden der Kirche entfernt, darunter sind Grabplatten aus dem 14. Jahrhundert aufgetaucht. Die Kirche in der heutigen Form geht auf die Wittelsbacher Kurfürsten Rudolf II. und Ruprecht I., den Gründer der Universität Heidelberg, zurück. Die gotische Kirche wirkt ausgeräumt besonders mächtig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100803.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100803.jpg" alt="" title="DS100803" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3899" /></a> nichts lenkt vom Mauerwerk ab, nur das große moderne Gemälde auf der Trennwand sticht heraus, mit Motiven von Karfreitag, Ostern bis Himmelfahrt auf dem Regenbogen. Die Kirche hat<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100782.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100782.jpg" alt="" title="DS100782" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3900" /></a> entsprechend ihrer Bedeutung zwei Türme, ein städtischer Türmer war für Feuerwache und Zeit zuständig und wohnte in der heute nicht mehr genutzten Turmwächterwohnung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100811L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100811L.jpg" alt="" title="DS100811L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3901" /></a> in der Spitze des Südturms, der dazu umgebaut worden war.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100826.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100826.jpg" alt="" title="DS100826" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3902" /></a> Der Glockenstuhl in beiden Türmen ist weitgehend ursprünglich, die meisten Glocken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100805.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100805.jpg" alt="" title="DS100805" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3903" /></a> sind Nachkriegsmodelle, bei der größten bringen wir den Klöppel in Schwung und staunen über Lautstärke und Nachhall eines einmaligen Anschlags. Der Pfarrer begleitet uns weiter über den Treppenweg hinauf auf das Haardter Schloss, früher mit Café,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100864.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100864.jpg" alt="" title="DS100864" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3905" /></a> heute in Privatbesitz und nur bei bestimmten Veranstaltungen zugänglich. Prof. Dr. Frank Sobirey ermöglicht uns die Besichtigung, wir dürfen durch den Park streifen und an der höchsten Stelle in den Veranstaltungssaal und vom Ecktürmchen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100849.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100849.jpg" alt="" title="DS100849" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3904" /></a> über Haardt zu Füßen in die Weite der Rheinebene mit großen Weinflächen und zur Rückseite in das enge Meisental schauen. Wir verabschieden uns von Herrn Beckmann und steuern das Traditionscafé Bassler an, diesmal Torte mit Wein. Auf der Gasse sitzend haben wir ein gutes Gespräch mit der jungen Reporterin der &#8220;Antenne Pfalz&#8221;, die aus Düsseldorf kommt und sich hier wohlfühlt. Das Café ist etwas in die Jahre gekommen, ein paar Innovationen könnten nicht schaden. Es ist den ganzen Tag ordentlich heiß und schwül, die Sonne zeigt sich kaum, wir bekommen aber nur jetzt ein paar Tröpfchen zu spüren. Wir gehen nochmals bei Jochen Müller vorbei, er hat zwar schon zu, sieht uns aber, stellt uns seine Backkurse für Kinder vor, verkauft uns gerne von seinen ausgefallenen Torten und ergänzt diese mit einem vorzüglichen Gugelhupf; gleich essen geht aus Kapazitätsgründen nicht. Die Marktfrau hat uns die &#8220;Schwarze Katze&#8221; empfohlen, ebenfalls ein traditionsreiches Café,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100870.jpg" alt="" title="DS100870" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3906" /></a> seit einigen Wochen neu eröffnet und stilvoll modern eingerichtet, wo wir den gelungenen intensiven Besuchstag mit einem Pfälzer Wein beschließen, um dann mit der S-Bahn zurückzufahren.</p>
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		<title>22. Juli: Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 10:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze) Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/23/3560/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin: Rundreise mit Bahnen, Schiff und zu Fuß durch West-Berlin (Ziel: Bernd Pfütze)</strong></p>
<p>Morgens regnet es aus gleichmäßig grauem Himmel. Wir lassen uns nicht beirren und treffen uns mit Bernd Pfütze<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98855.jpg" alt="" title="DSC98855" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3583" /></a> auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Zoo. Er hat uns eine besondere Idee hinterlassen: Er will uns durch sein &#8220;altes&#8221; West-Berlin führen, von 1959 bis 1969 hat er, nach der Übersiedlung aus Dresden, hier gelebt, bevor er zum Studium in Heidelberg endgültig Richtung Pfalz wechselte. Wir fahren zum Wannsee, dort hat er eine Rundfahrt auf den Seen vorgesehen. Es regnet bei 15° immer noch, wenn auch erträglich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98863.jpg" alt="" title="DSC98863" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3584" /></a> Ergebnis: keiner der vielen Touristen, die wir in Berlin gesehen haben, will auf dem Wannsee fahren, es wird aber eine Mindestbelegung von 15 Fahrgästen vorausgesetzt. So ist heute morgen noch kein Schiff ausgelaufen, nur die BVG-Fähre nach Kladow fährt stündlich. So kann es eben immer Überraschungen geben. Uns machts nichts, wir kennen alles nicht, wir überlegen, was wir jetzt machen. Bernd ist erleichtert, dass wir das locker nehmen; wir sind uns zwar schon oft begegnet, haben aber noch nie was miteinander unternommen. Um 12:30 fährt sicher ein Schiff, weil eine Gruppe angemeldet ist. Bernd kommt auf die Idee, bis dahin die Liebermann-Villa<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98870.jpg" alt="" title="DSC98870" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3585" /></a> zu besuchen, ich schaue nach, wo sie ist, das passt. Es ist ein Spaziergang durch die alten Villenviertel am Wannsee, die Uferseite ist fast komplett von Yachtclubs, Segler- und Angelvereinen mit großen alten Gebäuden und Yachthäfen belegt, alles mit alten Bäumen zugewachsen. Auf der anderen Straßenseite wechseln alte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98875T.jpg" alt="" title="DSC98875T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3586" /></a> mit neuen Villen ab. Bis zur Nazizeit hat Liebermann seine Villa genutzt, dann kam eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Nutzungen. In den 90er Jahren gelang es einem Verein, die Villa als Museum zurückzugewinnen, mittlerweile ist auch der Garten ins Ausstellungsprogramm einbezogen. Uns reicht es nur zu einem Blick in den Shop. Über einen Parallelweg gehen wir durch diese grüne und bestimmt ziemlich teure Gegend am Rande des früheren West-Berlin zurück zum Anleger. Das Schiff wartet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98884.jpg" alt="" title="DSC98884" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3587" /></a> die Kassierin erkennt uns nicht wieder und verkauft uns die gewünschten Karten nach Potsdam; dass noch ein Schiff für die 7-Seen-Rundfahrt zur selben Zeit genügend Fahrgäste hat, verrät sie nicht, sonst hätten wir vielleicht das genommen. Na gut, die Strecke nach Potsdam kennt Bernd auch nicht, ging ja früher gar nicht. Wir fahren dicht an den bewaldeten Ufern entlang, oft sind Villen und kleine Schlösser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98900.jpg" alt="" title="DSC98900" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3588" /></a> zu sehen. Gegenüber liegt das große Strandbad, mit Sandstrand, Strandkörben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98889AT.jpg" alt="" title="DSC98889AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3589" /></a> und Sonnenterrassen. Wir passieren Kladow,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98902ATL.jpg" alt="" title="DSC98902ATL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3590" /></a> die Pfaueninsel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98903AT.jpg" alt="" title="DSC98903AT" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3592" /></a> und Cecilienhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98904.jpg" alt="" title="DSC98904" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3591" /></a> wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen der drei Aliierten USA, Sowjetunion und Großbritannien geschlossen wurde. Gerade an den Ufern nahe Potsdam hat sich viel verändert, altes<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98917.jpg" alt="" title="DSC98917" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3593" /></a> ist restauriert, Lücken sind modern bebaut,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98922T.jpg" alt="" title="DSC98922T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3594" /></a> ein Spazierweg am Ufer wurde freigelassen. Wegen Wind sind die Außendecks auf dem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98906.jpg" alt="" title="DSC98906" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3595" /></a> geschlossen, innen sehen wir auch gut und können uns besser unterhalten. In Potsdam durchqueren wir die neue Rathausgalerie, die noch einige freie Läden hat, zum Bahnhof. Wir entschließen uns, am Bellevue auszusteigen und ins <a href="http://www.hansaviertel.eu/">Hansaviertel</a> zu gehen, da steht die <a href="http://www.adk.de/de/orientierung/hanseatenweg/">Akademie der Künste</a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98934AL.jpg" alt="" title="DSC98934AL" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3596" /></a> von 1960, wo Bernd viele Aufführungen besucht hat, und drumherum zur IBA 1957 eine Mustersiedlung mit Sozialwohnungen von namhaften internationalen Architekten auf kriegszerstörtem Gelände erbaut wurde. Mittlerweile ist die Siedlung sehr zugewachsen, alle Bäume sind so groß, dass die Gebäude teilweise schwer als Gesamtobjekt wahrnehmbar sind. Ein Bürgerverein widmet sich der Erhaltung und der Beseitigung des bestehenden Sanierungsstaus, führt Führungen durch und betreibt in einem Weinladen eine Information, wo wir uns mit einem Plan versorgen. Besonders auffällig sind die Gebäude von Schwippert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98932.jpg" alt="" title="DSC98932" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3597" /></a> Eiermann, Niemeyer und Gropius.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98970.jpg" alt="" title="DSC98970" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3598" /></a> Die Akademie der Künste ist wegen Sanierung bis August eine unbetretbare Baustelle, das <a href="http://www.grips-theater.de/">Grips-Theater</a> im Einkaufszentrum<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98946L.jpg" alt="" title="DSC98946L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3599" /></a> hat Sommerpause, alles wesentliche Orte aus Bernds Erinnerung. So gibt es einige Gründe, das Viertel nochmal zu besuchen. Wir laufen weiter durch die Grünanlagen, deren Wege seit 30 Jahren ein Gaslaternen-Freilichtmuseum darstellen, in dem auch Mannheim und Frankenthal vertreten sind, und über die Schleusen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98976.jpg" alt="" title="DSC98976" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3600" /></a> des Landwehrkanals zum Bahnhof Zoo. Dort fällt uns auf, dass man dabei ist, die Gebäudereihe vom alten Kino Zoopalast<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98980.jpg" alt="" title="DSC98980" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3601" /></a> und weiter an der Budapester Straße abzureißen, und auch sonst viele Gebäude in der Umgebung Neubauten sind. Unsere Erfahrung mit dem Café Kranzler<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99055T.jpg" alt="" title="DSC99055T" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3602" /></a> bestätigt er, so hätten wir den Haken an diesen Sehnsuchtspunkt gestern auch ohne Besuch setzen können. Der alte Turm der Gedächtniskirche ist zur Restaurierung so eingerüstet,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC99009.jpg" alt="" title="DSC99009" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3615" /></a> dass er fast wie ein Hochhaus aussieht. Wir besichtigen die noch vorhandene Vorhalle der alten und das Innere der neuen Kirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98984.jpg" alt="" title="DSC98984" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3603" /></a> und begegnen so wieder Egon Eiermann und seinen Glasfenstern. Dies sind also die Orte, die die Touristen, denen es am Wannsee zu feucht war, aufsuchen, es ist hier recht voll. Nach diesem durch Wetter anders als von Bernd geplanten und dadurch vielleicht noch interessanter verlaufenen Tag trennen wir uns hier in der Nähe unseres Hotels. Wir telefonieren hinter einigen Locations, die uns zum Essen einfallen, her, aber – Freitag-Abend – alles schon reserviert. Wir fahren wie gestern zum Hackeschen Markt und drehen eine Runde über Hamburger Straße und Auguststraße und werden in der Rosenthaler Straße in einem einfachen, ebenfalls gut besuchten Lokal fündig und sind mit den überbackenen Speisen ganz zufrieden. Unsere fälligen Einkäufe lassen sich in den Kiezmärkten hier sogar am späteren Abend gut erledigen. Wir kehren ins Hotel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98999A.jpg" alt="" title="DSC98999A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3604" /></a> zurück. Im Zimmer wird noch etwas getippt, morgen können wir ausschlafen und dann das wohl beste Frühstück des Reisejahres bis zwölf genießen.</p>
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