<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Ruhrgebiet</title>
	<atom:link href="http://www.bahn-zeit-reise.de/tag/ruhrgebiet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bahn-zeit-reise.de</link>
	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Sep 2013 19:42:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>18. August: nach Dortmund</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=3776</guid>
		<description><![CDATA[Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt nach Dortmund: Besuch der Schwester, Essen im &#8220;Alten Markt&#8221; mit Unwetter</strong></p>
<p>Wir schaffen es tatsächlich, wie mal angedacht um 12:23 in die S-Bahn zu steigen, allerdings sekundengenau, Marlis ist schon auf dem Bahnsteig und hält die Tür auf, während ich von hinten angerast komme. Morgens war noch jede Menge unkalkulierbares zu erledigen, wie Scans beschaffen und beurteilen, CD brennen und ausliefern. Ich hatte schon ins Auge gefasst, eine Stunde später zu fahren. Der ICE in Mannheim spielt dann nicht ganz mit: eine Stunde vorher galt er noch als pünktlich, er startet dann mit 15 Minuten. Da hätte ich nicht hetzen müssen und 7 Minuten später mit der Straßenbahn fahren können. Und der ICE sammelt langsam weiter,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100159.jpg" alt="" title="DS100159" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3880" /></a> bis er<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100162.jpg" alt="" title="DS100162" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3881" /></a> in <strong>Dortmund</strong> 40 Minuten Verspätung hat. Das ist uns allerdings egal, wir müssen nicht mehr umsteigen, und wir schaffen es so, die Fotos des letzten Abschnitts auszuwählen und zu bearbeiten. Solch einen Blog-Rückstand hatten wir noch nie, mal sehen, wie wir aufholen. Der Zug ist proppenvoll mit Menschen und Koffern vom ersten bis zum letzten Wagen. Wir schaffen es, zwei Einzelplätze im letzten Wagen zu ergattern, und jonglieren mit zeitweise freien Nebenplätzen über den Gang so,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100169.jpg" alt="" title="DS100169" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3878" /></a> dass wir zusammen die Fotos beurteilen können. In <strong>Dortmund</strong> gehts zügig mit Koffern in die U-Bahn, wir wollen Marlis&#8217; Schwester im Krankenhaus besuchen und da nicht noch später ankommen. Aus dem sechsten Stock gibt es eine gute Aussicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100177.jpg" alt="" title="DS100177" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3882" /></a> über Dortmunds Norden. Während eines anderen Besuchs legen wir eine Kaffeepause ein. Als sich draußen das Gewitter ankündigt, verabschieden wir uns. Die U-Bahn kommt sofort, am Hotel steigen wir aus und laden schnell ab, auf der Straße tropft es schon. Gerade so ohne Schirm schaffen wir es in den &#8220;Alten Markt&#8221;, wo wir schon voriges Jahr Grünkohl gegessen haben. Der Platz ist voll mit Sonnenschirmen, alle sitzen draußen. Wir wissen vom Regenradar, dass es jeden Moment los geht, und suchen uns drinnen einen Platz im Obergeschoss am Fenster. Schon beim Bestellen können wir zusehen, wie der Regen zunimmt, bis es stürmt und gießt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100180L.jpg" alt="" title="DS100180L" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3883" /></a> die Schirme und Markisen beängstigend wackeln, das Personal kommt mit dem Aufräumen kaum hinterher, und die Gäste drängen nach innen. Das haben wir diesmal bestens eingeteilt, wir haben einen guten Platz und essen gut, während draußen alles schwimmt. Als wir fertig sind, ist das Wetter immerhin regenschirmgeeignet, wir haben zwei mit und kommen bequem zum Hotel. Wir haben bahnhofsnah ohne Frühstück gebucht, dadurch noch bezahlbar und sehr komfortabel mit Theke, Sitzecke, Schreibtisch, Schlafzimmer, Durchgang mit Waschbecken und Schrank zum Bad mit Ausgang zum Wohnzimmer, eine richtige kleine Suite, in der wir ausschlafen können. Das überteuerte Minibarangebot nutzen wir nicht, in Dortmund kennen wir die Versorgungsstellen im Bahnhof. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/21/18-august-nach-dortmund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>23. November: Dortmund und zurück</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=444</guid>
		<description><![CDATA[Rundgang in Marlis&#8217; Jugendviertel in Dortmund, Besuch des neuen Dortmunder U, Grünkohl und zurück nach LU Angelika berichtet mir, welche positiven Auswirkungen die Kulturhauptstadt Essen mit vielen Veranstaltungen auf Dortmund hat und wie der U-Turm Dortmund &#8211; Zentrum für Kunst &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rundgang in Marlis&#8217; Jugendviertel in Dortmund, Besuch des neuen Dortmunder U, Grünkohl und zurück nach LU</strong> </p>
<p>Angelika berichtet mir, welche positiven Auswirkungen die Kulturhauptstadt Essen mit vielen Veranstaltungen auf Dortmund hat und wie der U-Turm Dortmund &#8211; Zentrum für Kunst und Kreativität &#8211; über die Stadt hinaus strahlt.<br />
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Wiederentdeckung meines Kiezes: aus meiner Grundschule, die jetzt im Problemviertel liegt, ist die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84637/" rel="attachment wp-att-481"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84637.jpg" alt="" title="DSC84637" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-481" /></a>Vorzeige-Grundschule <a href="http://www.grundschule-kleinekielstrasse.de/">&#8220;Kleine Kielstraße&#8221;</a> geworden, aus der Behelfskirche die zur Gebetsstunde gut besuchte <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84621/" rel="attachment wp-att-482"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84621.jpg" alt="" title="DSC84621" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-482" /></a>Dortmunder Zentral-Moschee. Wo die Villa eines Möbelhändlers stand – Angelika und ich, wir drückten uns an seinem Gartenzaun die Nasen platt, weil er in seinem Garten so einen schönen hellbauen Springbrunnen hatte &#8211; steht jetzt in der Nähe die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84615/" rel="attachment wp-att-483"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84615.jpg" alt="" title="DSC84615" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-483" /></a>Hochhausruine Kielstraße 26 aus den Sechzigern, die regelrecht pleite gegangen ist – ein mahnendes Beispiel für falsche Renditeversprechen. 2012 wird die Stadt Dortmund das Haus nach endlosen Rechtsklärungen abreißen. Die Straßen in diesem Viertel sehen allesamt trostlos aus, das macht nicht nur der trübe Novembertag, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84653/" rel="attachment wp-att-484"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84653.jpg" alt="" title="DSC84653" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-484" /></a>viele Häuser sind auch 50 Jahre später noch rußgeschwärzt.<br />
Ein kurzes Gespräch mit einem Briefboten bestätigt den Eindruck. Trotzdem lebt die Vergangenheit in starken Bildern und Erlebnissen in mir. Hier hat sich wohl zu wenig verändert, so ist aus den einfachen Verhältnissen von damals ein Umfeld des Verfalls, mit einzelnen Versuchen des Gegensteuerns geworden.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84667/" rel="attachment wp-att-485"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84667.jpg" alt="" title="DSC84667" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-485" /></a>An der Bornstraße verlassen wir den Dortmunder Norden und schauen nach, was aus der ehemaligen Union-Brauerei, deutlich im Stadtbild an den <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84672/" rel="attachment wp-att-486"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84672.jpg" alt="" title="DSC84672" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-486" /></a>großen &#8220;U&#8221; erkennbar, durch den Kulturhauptstadt-Umbau geworden ist.<br />
Das &#8220;Museum am Ostwall&#8221; ist hierhin umgesiedelt, aber das U-Haus ist alles andere als fertig. Vorherrschend sind noch Baustellenatmosphäre und Wachpersonal. Das Museum ist zwar umgezogen, aber die ganze Zugangssituation sieht sehr unfertig aus. Nur die Medieninstallationen von Prof. Winkelmann beeindrucken. Durch eine kreative Zwischennutzung der Fachhochschule Dortmund mit der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/dsc84682/" rel="attachment wp-att-487"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84682.jpg" alt="" title="DSC84682" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-487" /></a>Ausstellung &#8220;ORANGE im U&#8221;, als Bachelor-Arbeit initiert von Clemens Müller, lädt die erste Etage zum Verweilen und zum Befragen des Machers ein: Seine Idee ist diese als Mitmachprojekt konzipierte Ausstellung. Er hat Menschen aufgefordert, ihre orangenen – eine wichtige Farbe der 70er &#8211; Haushaltsgebrauchsgegenstände für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, was sie dann auch reichlich taten. Mit anderen Farben, meint er, hätte das nicht so funktioniert. Jetzt sind 550 sehr typische Gebrauchs-, Design-, Mode- und Dekorationsobjekte zusammengekommen.<br />
Nach dem letzten Grünkohl jagen wir mit Tempo 300 wieder nach LU zurück.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/23-november-dortmund-und-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>22. November: Essen und Dortmund</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 19:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=442</guid>
		<description><![CDATA[Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in Essen erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen: Joachims Wohnumfeld als Kind (Ziel: Marlis), Fahrt nach Dortmund zu Marlis&#8217; Schwester</strong></p>
<p>Heute beginne ich mit der Beschreibung meines Sehnsuchtsortes: Joachim hat mir viel über &#8220;seinen&#8221; Hinterhof in <strong>Essen</strong> erzählt, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit seiner Familie gelebt hat. Im besagten Hinterhof hat er viel mit seinen beiden jüngeren Brüdern gespielt, ein ganz besonderes Spiel, was mich aus seinen lebendigen Schilderungen derart fasziniert hat, dass ich diesen Ort schon lange mal sehen wollte. Auf dem Hof bildeten sie in Miniatur den für sie bedeutsamen Teil des Essener Straßenbahnnetzes ab. Joachim hat vom ausgedienten Kinderlaufstall die Stangen für die Verkehrs- und Haltestellenschilder verbaut, dann wurde nach Fahrplan mit dem Roller Straßenbahn auf den Wegen gefahren. Inzwischen haben die Linien andere Nummern oder sind zur U-Bahn geworden, der Radius geht viel weiter.<br />
Wie kommen wir nun in diesen Innenhof? Diese Frage beschäftigt mich so lange wie ich diesen Wunsch habe, den Ort zu sehen. In den vergangenen Jahren standen wir mehrmals vor der Haustür in der Steinhausenstraße, und nun? Keinen Mumm in den Knochen zu klingeln, was sagen, und selbst wenn ich mich überall traue zu klingeln, macht sicher keiner auf. In unserem Reisejahr will ich diese Nuss knacken, nehme mir die Zeit, mir im Vorfeld zu überlegen, wie. Bei unserem letzten Besuch in Essen in diesem Sommer habe ich mir die Namen auf dem Klingelbrett gemerkt und bei der Teleauskunft nach den Nummern geforscht, die Suche blieb ergebnislos. Die Rückwärtssuche ergab eine Nummer im Haus und ein nettes Gespräch mit Frau Krieger, die nach Joachims Familie 40 Jahre bis vor einem Jahr in der Wohnung wohnte, zur Geschichte des Hauses. Von ihr kam der entscheidende Tipp: im Haus um die Ecke ist die <a href="http://www.krebskranke-kinder-essen.de/">&#8220;Essener Initiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.&#8221;</a>, da käme ich doch sicher rein und hätte Blick auf den Garten. Das hat hervorragend funktioniert, wir sind heute um 11 Uhr verabredet. Der Zivildienstleistende zeigt uns den eigenen Hof, vom dem aus ein guter <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84437/" rel="attachment wp-att-459"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84437.jpg" alt="" title="DSC84437" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-459" /></a>Blick in den &#8220;Sehnsuchtsgarten&#8221; möglich ist. Er ist viel kleiner als in meiner Vorstellung und recht verwildert, mit großen Bäumen. Wir dürfen noch einen Blick aus den Fenstern der Dachwohnung nehmen und haben einen sehr guten Überblick über die Innenhöfe des Carrees, auch für Joachim eine neue Erfahrung, hatte er doch die rückwärtige Tankstelle anders verortet. Gisela Pfänder von der Initiative gibt uns noch ein Interview über Essen seit ihrem Spielen in Trümmergrundstücken, wie sie den Nahverkehr nutzt, die neuen Bauwerke wie den Berthold-Beitz-Boulevard und die 61. Essener Lichterwochen.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84463/" rel="attachment wp-att-460"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84463.jpg" alt="" title="DSC84463" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-460" /></a>Trotzdem will ich unbedingt noch an besagter Haustür stehen und überall klingeln. Wie erwartet, keiner macht auf. Ich will schon weggehen, fasse aber noch den Knauf der Haustür an &#8211; und die Tür ist auf!!! Das ist für mich wie ein &#8220;Sesam öffne dich&#8221;! Joachim erkennt sofort das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84508/" rel="attachment wp-att-461"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84508.jpg" alt="" title="DSC84508" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-461" /></a>Treppenhaus ohne jegliche Veränderung wieder, durch die geöffnete <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84469/" rel="attachment wp-att-464"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84469.jpg" alt="" title="DSC84469" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-464" /></a>Kellertür geht es ohne Probleme in den Garten, jetzt sind wir beide überglücklich. Joachim findet seine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84483/" rel="attachment wp-att-462"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84483.jpg" alt="" title="DSC84483" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-462" /></a>zugewachsenen Wege der Straßenbahnen wieder, die Pflasterung und die seitlichen Backsteineinfassungen sind im Original erhalten, selbst das Rondell, jetzt alles mit Buchsbaum gesäumt ist noch da, nur eben verwildert. Dafür gibt es jetzt am <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84480/" rel="attachment wp-att-463"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84480.jpg" alt="" title="DSC84480" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-463" /></a>&#8220;Porscheplatz&#8221; – früher Teppichklopfstange &#8211; einen blauweißkarierten Wachstuch-Tisch und gegenüber zwei menschengroße Figuren im Garten. Uns gelingen viele Fotos.<br />
Entspannt durchstreifen wir das Viertel nach weiteren Erinnerungen und gehen zu seiner ehemaligen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84555-2/" rel="attachment wp-att-472"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC845551.jpg" alt="" title="DSC84555" width="260" height="173" class="alignright size-full wp-image-472" /></a>Kepler-Grundschule, die jetzt die Jahrgangsstufen 5 bis 7 der <a href="http://www.gesamtschule-essen-holsterhausen.de/">Holsterhauser Gesamtschule</a> beherbergt.<br />
Wir sind am Nachmittag mit meiner <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84604/" rel="attachment wp-att-468"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84604.jpg" alt="" title="DSC84604" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-468" /></a>Schwester Angelika in <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/dsc84586a-2/" rel="attachment wp-att-475"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84586A1.jpg" alt="" title="DSC84586A" width="260" height="226" class="alignright size-full wp-image-475" /></a><strong>Dortmund</strong> verabredet, zum Geburtstagsnachfeiern und Übernachten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/23/22-november-essen-und-dortmund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>21. November: Über Düsseldorf nach Essen</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/</link>
		<comments>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 22:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis &#38; Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=426</guid>
		<description><![CDATA[Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221; Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;</strong></p>
<p><div id="attachment_429" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84372/" rel="attachment wp-att-429"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84372.jpg" alt="" title="DSC84372" width="300" height="199" class="size-full wp-image-429" /></a><p class="wp-caption-text">GERDA STEINER &#038; JÖRG LENZLINGER, Das Vegetative Nervensystem, Eingangshalle des museum kunst palast</p></div>Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der Komposition kommt, in Japan und Deutschland studiert und in Deutschland und den USA gearbeitet hat, u.a. mit Beuys, Cage, Vostell und Mary Bauermeister. Deshalb verlassen wir Wuppertal, dass uns so unerwartet erfreut hat. Es ist nicht so, dass wir alle Arbeiten der Ausstellung verstehen, aber es sind beeindruckende Sachen dabei, die Ausstellung selbst ist ebenfalls von beeindruckender Dimension – es wird klar, dass er die Kunstszene nachhaltig beeinflusst hat.<br />
Wir erhalten heute eine Mail von unserem Freund Klaus, der sich in einigen Büchern und seiner Doktorarbeit mit dem Thema Reisen beschäftigt hat; er hat recht: Reisen in unserem Sinne ist immer Reisearbeit, mit dem Wissen nie endender Erkenntnis, aber wie Sisyphos rollen wir unentwegt den Stein und sind glücklich dabei.<br />
Wir haben ein Zweitages-Ticket für die Quadriennale und gehen nochmal im benachbarten NRW-Forum in den &#8220;Roten Bulli&#8221;, der uns so gut gefallen hat und im Obergeschoss zu Katharina Sieverding, das ist zwar auch beeindruckend, aber nicht ganz unser Ding.<br />
Am Nachmittag wechseln wir nach <strong>Essen</strong>, der Stadt, in der Joachim bis zu seinem zwölften Lebensjahr aufgewachsen ist. Wir sind neugierig auf das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84389/" rel="attachment wp-att-431"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84389.jpg" alt="" title="DSC84389" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-431" /></a>Hotel &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;, das früher die neogotische Lohnhalle, also Auszahlungsstelle des Wochenlohns der Bergleute der Zeche Bonifatius war. Die Hotelzimmer sind in der darüberliegenden <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84404/" rel="attachment wp-att-456"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84404.jpg" alt="" title="DSC84404" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-456" /></a>Direktions-Etage angesiedelt. Unser Blick aus dem Fenster fällt auf den schemenhaft beleuchteten alten <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84399/" rel="attachment wp-att-432"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84399.jpg" alt="" title="DSC84399" width="199" height="300" class="alignright size-full wp-image-432" /></a>Förderturm.<br />
Nach so viel Museum und Stadtentdeckung geht es morgen endlich wieder auf Spurensuche, es wird spannend werden und &#8220;Expeditionsgeist&#8221; erfordern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
