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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Zugbegleiter</title>
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		<title>9. Oktober: Bautzen und letzte Rückfahrt</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bautzen: Stadtführung und Türme, leicht aufregendes Ende der Rückfahrt über Mitternacht und Empfang zurück Die letzte Nacht des Reisejahres ist vorbei, das Hotel Alte Gerberei ist mit dem Appartment über das gesamte Dachgeschoss und direkt an der Spree ein Höhepunkt. &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/9-oktober-bautzen-und-letzte-ruckfahrt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bautzen: Stadtführung und Türme, leicht aufregendes Ende der Rückfahrt über Mitternacht und Empfang zurück</strong></p>
<p>Die letzte Nacht des Reisejahres ist vorbei, das Hotel <a href="http://www.hotel-alte-gerberei.de/">Alte Gerberei</a> ist mit dem Appartment über das gesamte Dachgeschoss und direkt an der Spree ein Höhepunkt. Wir beeilen uns mit dem Packen und erreichen die Stadtführung im Zentrum. Es ist richtig kalt, vier Grad am Morgen, ohne Handschuhe geht es nicht, fast alle Kleidungsschichten sind im Einsatz. Wenn das Jahr noch weiterginge, wäre wieder die Winter-Packliste dran. Wir erfahren beim Rundgang einiges über Geschichte und Handel auf der Via Regia, die Tuchmacher und die Vergangenheit der zwei 1904 und 1906 eröffneten Gefängnisse, die während der NS-Zeit und in der DDR eine unrühmliche Rolle spielten und heute noch in der Welt mit dem Namen Bautzen in Verbindung gebracht werden. Mielkes Sondergewahrsam Bautzen II ist heute Gedenkstätte. Weiter auffallend sind die mehr als zehn Türme, Stadttürme, Rathausturm, Kirchtürme und alte und neue Wasserkunst, mechanische Pumpwerke mit Zwischenspeicher, um bis zum 19. Jahrhundert die auf dem Plateau liegende Stadt mit Spreewasser zu versorgen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103744.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103744.jpg" alt="" title="DS103744" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4783" /></a> Fachwerk hat die Stadt übrigens keines, weil nach mehreren Stadtbränden der Holzbau verboten wurde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103745.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103745.jpg" alt="" title="DS103745" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4784" /></a> und Brandmauern zwischen den Häusern vorgeschieben wurden. Zur Wende war die Altstadt nur noch gering bewohnt und verfiel, da keine funktionierende Entwässerung existierte, nach der Wende wurde viel investiert<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103758.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103758.jpg" alt="" title="DS103758" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4785" /></a> und restauriert, heute ist wieder Leben in die Altstadt zurückgekehrt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103760.jpg" alt="" title="DS103760" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4786" /></a> es gibt 30 Lokale, Touristen und viele Bewohner, bis auf spezielle Problemfälle ist alles saniert und sieht als ganzes Stadtbild wirklich gut aus, wozu das malerische Spreetal<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103749.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103749.jpg" alt="" title="DS103749" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4787" /></a> deutlich beiträgt. In und um eine alte Kirchenruine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103747.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103747.jpg" alt="" title="DS103747" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4788" /></a> am Hang hat sich ein fast genauso alter Friedhof ausgebreitet. Es gibt noch mehr Überraschungen am Reiseende: die spätgotische Kirche St. Petri ist Simultankirche;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103762AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103762AL.jpg" alt="" title="DS103762AL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4790" /></a> ein Geländer teilt sie, es gibt zwei Altäre und zwei Orgeln, und an der Trennstelle hat das Gebäude einen leichten Knick, beim Anbau konnte man wohl nicht ganz in der selben Richtung weiterbauen. Beim Aufstieg im Turm von St. Petri landen wir der einzigen noch bewohnten Türmerwohnung; Frau Kuschel hält am Wochenende am Nachmittag den Turm geöffnet, in der Woche steigen beide zur Arbeit in die Stadt hinab. Die Erzählungen zum Leben hier oben sind sehr interessant, ebenso der Turm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103782F.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103782F.jpg" alt="" title="DS103782F" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4791" /></a> selber auf dem höchsten Punkt der Altstadt mit seinem verknoteten Holzgestühl und seinen acht kleinen, offenen blumengeschmückten Fenstern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103774.jpg" alt="" title="DS103774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4792" /></a> an denen die Türmerfamilie<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103778.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103778.jpg" alt="" title="DS103778" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4793" /></a> alle zu sehenden Objekte beschriftet hat. Ähnlich gut ist die Sicht vom Reichenturm, nicht so hoch,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103793.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103793.jpg" alt="" title="DS103793" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4794" /></a> aber mit offener Plattform, die beiden Strafanstalten, von weitem ansehnliche Gebäude,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103772.jpg" alt="" title="DS103772" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4795" /></a> sind gut zu erkennen. Wir drehen noch einige Kurven durch die Stadt und gehen über das 23 m hohe Viadukt der Friedensbrücke über die Spree,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103798.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103798.jpg" alt="" title="DS103798" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4796" /></a> das dem Durchgangsverkehr dient, und steigen dahinter die Treppe zum Hotel hinunter, vorbei an einem kleinen privaten Weingarten, und sammeln unser Gepäck ein.<br />
Gemütlich rollen wir zum Bahnhof, unser letzter Fußmarsch. Wir kaufen für die Rückfahrt ein und stellen uns zu den vielen Fahrgästen auf den Bahnsteig. Pünktlich geht es los zur letzten Reise unseres Projekts im komplett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103802.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103802.jpg" alt="" title="DS103802" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4797" /></a> vollen Zug, wir sitzen dennoch gut. In Dresden steigen wir nicht wie vorgeschlagen in Neustadt um, sondern fahren bis Hauptbahnhof, das gibt mehrere Vorteile: keine Wartezeiten und leerer Zug, weil er von hier startet, und zweimal Elbbrücke mit Blick<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103807.jpg" alt="" title="DS103807" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4798" /></a> auf die Sehenswürdigkeiten. Im Zug ist viel Platz, wir sitzen in der Nähe des Bistros und essen erstmals im Zug zu Abend. Es wird immer früher dunkel, um 18:40 ist nicht mehr viel zu sehen. In Leipzig warten wir zehn Minuten auf Anschlussreisende; ob der nächste Zug in Frankfurt das auch tut? Wahrscheinlich ist das gar nicht nötig, in Eisenach sind es nur noch drei Minuten, und es werden weniger. Wir haben nette Kontakte mit dem Bistrochef und der Zugbegleiterin, jetzt wissen wir, dass unsere Bahncard bis zum Betriebsschluss gilt, also unsere Zeitrechnung: Der Tag endet nicht um Mitternacht, sondern mit dem Schlafengehen. Dafür steht der Anschlusszug mit +35 im Internet. Ob die Lounge in Frankfurt noch offen hat? Nein, nur bis 22 Uhr. Warmer Aufenthaltsort ist der S-Tiefbahnhof. Wir haben den RE fahren lassen, und der ICE hat jetzt +50, damit später in Mannheim als der RE und knapp für die nächste S-Bahn, verkalkuliert. Der ICE kommt dann wirklich und fährt schnellstmöglich, +51. Die Ansage sorgt wieder für etwas Aufregung: für die voraussichtliche Ankunft rechnen sie die fahrplanmäßige Fahrzeit drauf, zu spät für die S-Bahn, aber zum Glück fährt er die mir bekannte schnellstmögliche Zeit, holt also nochmal vier Minuten auf, und wir stehen in Mannheim sekundengenau pünktlich auf dem S-Bahn-Bahnsteig. Die hat aber wieder vier Minuten Verspätung, also das ganze Tempo unnötig. Mit der Bahn muss man manchmal einfach cool bleiben, die Minuten sind nicht immer voraussehbar.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103819TLAF.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103819TLAF.jpg" alt="" title="DS103819TLAF" width="221" height="280" class="alignright size-full wp-image-4799" /></a> So kommen wir mit etwas Aufregung und 34 Minuten später, um 0:37 in LU Mitte an.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103834DATL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103834DATL.jpg" alt="" title="DS103834DATL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4801" /></a> Vor unserer Wohnungstür eine Überraschung: Zwei Freundinnen und unsere Tochter haben den Wohnungseingang zum Empfang dekoriert! Und als weitere Überraschung finden wir in der Post von unserer Meisterkommentatorin Gabriele Heck einen Glückwunsch<div id="attachment_4831" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Glückwünsche.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Glückwünsche-207x300.jpg" alt="" title="GabiHeck_Glückwünsche" width="207" height="300" class="size-medium wp-image-4831" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Ansehen 2x klicken, dann zurück</p></div> zum Projektabschluss und &#8220;Ersatzbahncards&#8221;.<div id="attachment_4832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Bahncards.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/GabiHeck_Bahncards-300x200.jpg" alt="" title="GabiHeck_Bahncards" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-4832" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Ansehen 2x klicken, dann zurück</p></div> Wir setzen uns noch kurz hin und lassen etwas Revue passieren und denken über neue Pläne nach. Den Plan, Montag früh zum Kunden zu fahren, muss ich begraben, da würde ich nur schlafen. Jetzt haben (leider) erstmal die Alltagsstapel Vorrang. </p>
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		<title>8. März: Joachimsthal, nach Wittenberg</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 07:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rundfahrt durch Joachimsthal (mein &#8220;Namens&#8221;ort), erster Eindruck von Wittenberg Nach dem Frühstück besichtigen wir Joachimsthal, auf Vorschlag unserer Wirtin, Frau Wenzel, doch wieder per Fahrrad. Die Inneneinrichtung der Schinkel-Kirche ist unspektakulär; Teile der früheren Einrichtung wurden verkauft. Auf dem Schulhügel &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/09/8-marz-joachimsthal-nach-wittenberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rundfahrt durch Joachimsthal (mein &#8220;Namens&#8221;ort), erster Eindruck von Wittenberg</strong></p>
<p>Nach dem Frühstück besichtigen wir Joachimsthal,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90676AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90676AL.jpg" alt="" title="DSC90676AL" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-1659" /></a> auf Vorschlag unserer Wirtin, Frau Wenzel, doch wieder per Fahrrad.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90685.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90685.jpg" alt="" title="DSC90685" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1661" /></a> Die Inneneinrichtung der Schinkel-Kirche ist unspektakulär; Teile der früheren Einrichtung wurden verkauft. Auf dem Schulhügel sehen wir das vor einigen Jahren neu gegründete &#8220;Freie Joachimsthaler Gymnasium&#8221;,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90689.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90689.jpg" alt="" title="DSC90689" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1662" /></a> das in einer langen Tradition steht. Dahinter befindet der neue Aussichtsturm des Biorama-Projekts, der mit dem alten Wasserturm verbunden ist. Der Höhepunkt ist der <strong>Kaiserbahnhof</strong>, den Kaiser Wilhelm extra bauen ließ, um von dort auf kürzestem Wege in sein Jagdschloss am Werbellinsee zu kommen, dessen Nordende etwa einen Kilometer entfernt ist.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90700PAL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90700PAL.jpg" alt="" title="DSC90700PAL" width="280" height="152" class="alignright size-full wp-image-1663" /></a>  Der Bahnhof besteht aus einem Stations- und einem Empfangsgebäude aus Fachwerk.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90704.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90704.jpg" alt="" title="DSC90704" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1664" /></a> Beides ist jetzt fast fertig restauriert und wird kulturell genutzt. Das frühere Hotelgebäude existiert nicht mehr, das jetzige ist ein langweiliger Zweckbau. Den Werbellinsee lassen wir uns für später und fahren noch im Ortsteil Grimnitz an den großen flachen Grimnitzsee.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90709.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90709.jpg" alt="" title="DSC90709" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1665" /></a> Zuletzt besuchen wir den alten Friedhof mit dem Grab des Heimatdichters Brunold(&#8220;Geht leise über meines Grabes Flur ich schlafe nur&#8221;) und einem jüdischen Teil, darunter auch der Grabstein eines Kaufmanns namens Joachimsthal. Ein kleines Gebäude daneben könnte in seiner quadratischen Form eine Synagoge gewesen sein;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90714.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90714.jpg" alt="" title="DSC90714" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1666" /></a> von dort führt ein Weg zu einem ehemaligen &#8220;Judenhaus&#8221; direkt neben der Stadtverwaltung. Das sind allerdings reine Spekulationen; in einer Forschung der TU Braunschweig wird eine Nutzung des Wohnhauses Kirchplatz 2 als Synagoge angegeben. Hier lassen wir die Auflösung offen. Es ist einfach faszinierend, was für eine Vielfalt und Geschichte in so einem kleinen Ort steckt und wieviel sich davon erfahren lässt, und das erleben wir nicht zum ersten Mal in unserem Reisejahr. Die Anregungen unserer Ideengeber helfen dabei ungemein. Mich persönlich haben hier natürlich die vielen &#8220;Joachim&#8221;-Schriftzüge beeindruckt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90505+90537AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90505+90537AT.jpg" alt="" title="DSC90505+90537AT" width="197" height="280" class="alignright size-full wp-image-1667" /></a> Mittags begeben wir uns zum Bahnhof. Dort gibt es tatsächlich noch eine Bahnhofsvorsteherin, die Signale und Weichen stellt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90720.jpg" alt="" title="DSC90720" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1668" /></a> Wir hören die Seile knirschen, und sie zeigt uns ihr kleines mechanisches Stellwerk. Wir fahren über Bernau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90726.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90726.jpg" alt="" title="DSC90726" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1669" /></a> und Berlin zur <strong>Lutherstadt Wittenberg</strong>, dabei treffen wir tatsächlich den Zugbegleiter der ODEG von vorgestern wieder. Der Bahnhofsbereich lässt höchstens anhand der Schilder ahnen, dass es hier eine solche Altstadt gibt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90731.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90731.jpg" alt="" title="DSC90731" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1670" /></a> In der Dunkelheit beim Gang zum Essen bekommen wir einen flüchtigen Eindruck der beiden Kirchen und der wichtigsten Altstadtstraßen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90737.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90737.jpg" alt="" title="DSC90737" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1671" /></a> Sehr angetan sind wir von der <a href="http://www.alte-canzley.com/de/restaurant/index.html">&#8220;Alten Canzley&#8221;</a>, die ich im Internet als erstes bio-zertifiziertes Restaurant Sachsen-Anhalts gefunden habe. Die ganze Speisekarte gefällt uns und ist auch noch preiswert, die Bedienung angenehm, das Essen kommt schnell, und wir sitzen unter einem Kreuzgewölbe.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90747.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90747.jpg" alt="" title="DSC90747" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1672" /></a> Die Speisen wie Brokkoli-Minestrone mit roten Linsen, Spinatpfannkuchen und überbackenes Gemüse schmecken sehr fein, sind auf den Punkt gegart und richtig heiß serviert. Es ist eine sehr willkommene Abwechslung gegenüber der meist unvermeidlichen deftigen Kost in den kleinen Orten. Im Dunkeln zeigt sich die Altstadt meist gut restauriert, es gibt noch einen deutlich sichtbaren Anteil von verfallender Substanz. Mit dem Bedarf an Läden hat man sich offenbar überschätzt; es gibt in den erneuerten Gebäuden einigen Leerstand. Auch die vorherrschende einfache Gastronomie hat es wohl nicht leicht, die Preise sind dort auffallend ähnlich und niedrig.</p>
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		<title>14. Februar: Hohenpeißenberg und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 18:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hohenpeißenberg: Wanderung auf den Berg mit Ausblick, Rückfahrt nach LU Direkt nach dem Frühstück besucht uns Bernhard Jepsen, der für das Weilheimer Tagblatt schreibt. Wir unterhalten uns ausführlich und angenehm. Unser Foto gefällt ihm so gut, dass er nicht mit &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/02/14/14-februar-hohenpeisenberg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hohenpeißenberg: Wanderung auf den Berg mit Ausblick, Rückfahrt nach LU</strong></p>
<p>Direkt nach dem Frühstück besucht uns Bernhard Jepsen, der für das Weilheimer Tagblatt schreibt. Wir unterhalten uns ausführlich und angenehm. Unser Foto gefällt ihm so gut, dass er nicht mit uns auf den Berg fährt. Wir sind gespannt, was er aus den Informationen für den Hohenpeißenberger Lokalteil zusammenstellt. Marlis lässt den Redakteur nicht weg, ohne ihn zu interviewen: da er aus Peißenberg ist, gibts viele Infos, und die in Bayrisch. Schließlich sind wir ja in Oberbayern, besser noch: im Pfaffenwinkel. Auch Esther Gebhard, die Chefin der Villa Musica, muss auch Rede und Antwort stehen. Heute scheint die Sonne, es ist fast frühlingshaft. Wir laufen über Wiesen, Feldwege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89058T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89058T.jpg" alt="" title="DSC89058T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1299" /></a> und den König-Ludwig-Weg zu Johannes Elternhaus im Ortsteil Klausen. Wir sehen das alte, aber mehrfach umgebaute und erweiterte Haus nur von außen, es ist niemand zu Hause. Im Garten ist ein ganzes Feld blühender Schneeglöckchen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89069.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89069.jpg" alt="" title="DSC89069" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1300" /></a> Ein paar Häuser dahinter steigt die Wiese schon steil an. Wir überqueren sie; am Waldrand sehen wir einen zinnengekrönten, vermauerten Eingang von 1907. Wir vermuten: Stolleneingang, es ist aber ein Wasserbehälter.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89071.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89071.jpg" alt="" title="DSC89071" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1301" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89076AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89076AT.jpg" alt="" title="DSC89076AT" width="280" height="121" class="alignright size-full wp-image-1302" /></a> Da läuft auch ein Weg vorbei hoch in den Wald; der dürfte auf den Hettenweg führen, den dritten Fußweg von Nordwesten nach oben. Wir folgen dem Weg meistens, aber wo uns die Bogen zu weit sind, gehen wir die Direttissima nach oben auf weichem Waldboden unter Fichten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89085.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89085.jpg" alt="" title="DSC89085" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1303" /></a> und Buchen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89082.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89082.jpg" alt="" title="DSC89082" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1304" /></a> Auf der Nordseite unterhalb der Bergspitze treffen wir doch noch auf etwas Schnee, Eis und gefrorenen Boden. Oben, auf der Sonnenseite vor den weißen Gebäuden, können wir uns dann fast ohne Jacke sonnen. An den Bäumen gibt es Weidenkätzchen. Ich erforsche kurz den Info-Pavillon des Deutschen Wetterdienstes. Besonders interessant finde ich die Kurven von 10-Jahres-Temperatur-Durchschnitten. Tatsächlich hat der Zeitraum 1991-2000 schon alle früheren Spitzen überrundet, mit weiter steigender Tendenz. Die Wallfahrtskirche mit ihren üppigen barocken Altären<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89105L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89105L.jpg" alt="" title="DSC89105L" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1306" /></a> und der geschnitzen Naturholz-Empore strahlt heute in der Sonne viel mehr als gestern. Die Sicht ist besser, die vorgelagerte Alpenreihe mit 2000ern von Heimgarten bis Kreuzspitze und Hochplatte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89103L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89103L.jpg" alt="" title="DSC89103L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1305" /></a> ist zu erkennen, die Zugspitze dahinter leider nicht.<br />
Wir kehren diesmal mittags ein, abends ist ja Zugfahrt angesagt. Auf der Terrasse gibt es Weißwürste und Leberkäs.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89119.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89119.jpg" alt="" title="DSC89119" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1307" /></a> Eine Besichtigung des ungenutzten alten Schulhauses wäre sogar möglich, wenn der Senior-Chef des Gasthofes nicht gerade heute zu einer Beerdigung gefahren wäre. So<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89133A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89133A.jpg" alt="" title="DSC89133A" width="96" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1308" /></a> lassen wir uns Zeit und schauen auf dem Rückweg in die Ortskirche von 1960.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC89136.jpg" alt="" title="DSC89136" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1309" /></a> Wir holen das Gepäck und starten um 16:17 Uhr die Rückfahrt von Hohenpeißenberg via Weilheim und München-Pasing. Im ICE kommentiert der Zugbegleiter die Bahncard 100 mit den Worten &#8220;passt immer&#8221;.</p>
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		<title>18. Januar: Bonn und zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 13:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn: Universität, Botanischer Garten. Gespräche mit Zugbegleitern auf der Rückfahrt. Das Hotelfrühstück endet schon um 9:30 Uhr, dadurch sind wir zwar etwas müder, aber früher unterwegs. Wir greifen nochmals die Anregungen von Renate auf. Sie hat ihr Universitätsinstitut zwar nicht &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/19/18-januar-bonn-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn: Universität, Botanischer Garten. Gespräche mit Zugbegleitern auf der Rückfahrt.</strong></p>
<p>Das Hotelfrühstück endet schon um 9:30 Uhr, dadurch sind wir zwar etwas müder, aber früher unterwegs. Wir greifen nochmals die Anregungen von Renate auf. Sie hat ihr Universitätsinstitut zwar nicht explizit aufgeführt, aber wir wollen die Universitätsinstitute, die mit Botanik zu tun haben, wenigstens aufsuchen und auch die <strong>Botanischen Gärten</strong> ansehen. Beides ist in der Nähe des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86962.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-951" title="DSC86962" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86962.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Poppelsdorfer Schlosses, ganz in der Nähe des Hotels. Im Schloss selbst sind einige Institute, besonders Mineralogie, untergebracht. Da sehen manche <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86969.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-952" title="DSC86969" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86969.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Schaukästen so aus, als könnten sie schon vor 40 Jahren so gewesen sein. Das Schloss selbst ist eine interessante Anlage, außen quadratisch mit Eckbauten, innen rund. Drumrum eine große Parkanlage, von der zwei Drittel als Botanischer Garten genutzt werden. Das ganze Ensemble ist von einem Wassergraben umgeben, und die breite Poppelsdorfer Allee bildet eine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87011A.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-953" title="DSC87011A" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87011A.jpg" alt="" width="187" height="280" /></a>Blickachse zur Kurfürstlichen Residenz in der Innenstadt, das als Universitäts-Hauptgebäude fungiert. Entlang der Allee befinden sich viele herrschaftliche Häuser und Universitätsgebäude. Wir gehen durch den großen Botanischen Garten und finden zwischen den nahegelegenen Institutsgebäuden noch einen weiteren für Nutzpflanzen. Beide sind faszinierend in ihrem rein funktionalen Aufbau. Es gibt viele große <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86981.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-954" title="DSC86981" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86981.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>rechteckige Beete, die thematisch geordnet sind, und auf denen unterschiedliche Pflanzen dicht an dicht stehen, jede mit einem genauen Schild mit botanischen und deutschen Bezeichnungen, Herkunft usw. Jetzt sieht zwar fast alles braungrün-verwelkt aus, wir können uns aber lebhaft vorstellen, wie man über das Jahr hier die Wachstumsstadien der unterschiedlichsten Pflanzen verfolgen kann. Da müssen wir unbedingt mal im Frühjahr oder Sommer hin. Wir finden einige Institute, die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86972.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-955" title="DSC86972" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86972.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>teilweise aussehen, als seien sie seit vielen Jahrzehnten unverändert, und zwischendurch <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86994.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-957" title="DSC86994" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86994.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>neue, hochmoderne Bauten, die sich auch sehr neuen Themen widmen. Wir gehen die Allee zur Residenz entlang und beobachten das Treiben der Studenten. Im <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87017.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-958" title="DSC87017" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87017.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Münster beeindruckt uns der alte romanische Kreuzgang. Am Nachmittag machen wir uns auf nach <strong>Neuwied</strong>, wo wir unsere Heimfahrt mit einem Besuch einer  Bekannten von Marlis unterbrechen. Da das rechtsrheinisch ist, geht es erstmal nach Bonn-Beuel mit einer Straßenbahn voll mit Schülern, die dadurch erheblich Verspätung einsammelt, so dass wir unseren Zug eher knapp bekommen. Marlis teilt mit Marianne die Leidenschaft Fotografie, und ihr Mann unterstützt sie dabei in technischen und Computerthemen, ebenso wie bei uns. So vergehen die drei Stunden wie im Flug. Der IC, den wir in Koblenz nehmen, kommt mit 25 Minuten Verspätung von Rügen. Das stört uns nicht, wir essen an einem Stand im Bahnhof das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87029.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-959" title="DSC87029" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87029.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>letzte Brötchen des Angebots &#8220;Jedes Brötchen nur 1 €&#8221; &#8211; welch eine Auswahl -, trinken einen Glühwein und machen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87033.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-960" title="DSC87033" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87033.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>lustige Fotos von uns. In guter Stimmung besteigen wir den Zug und finden ein schönes Abteil für uns allein. Der Schaffner &#8211; pardon Zugbegleiter &#8211; kommt und begrüßt uns so witzig, dass wir ihn mit unserem Projekt konfrontieren. Er bekommt unsere Erinnerungskarte, und, damit er nicht versehentlich unsere Bahncard 100 locht, darf er uns je <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87042.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-961" title="DSC87042" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87042.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>eine Erinnerungskarte lochen. Wir amüsieren uns eine ganze Zeit über Bahnfahren, die Bahn und Fahrgäste an sich und erfahren viel über die Diensteinteilung von Zugbegleitern im Fernverkehr. Dann kommt sein <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87045.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-962" title="DSC87045" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC87045.jpg" alt="" width="280" height="186" /></a>Chef vorbei und so wird das Gespräch übergeben. Er ist Teamleiter in der Zugbegleitung seit 30 Jahren, und es geht lustig und munter weiter, bis er vor Mainz gehen muss, um seine Ansagen zu machen. Ein echtes Erlebnis, das auch in Fotos dokumentiert wird. In Mannheim erwischen wir noch eine Straßenbahn, so dass unsere Gesamtverspätung sich wieder auf eine Viertelstunde reduziert. So endet eine kurze, aber erlebnis- und eindrucksreiche Reise.</p>
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		<title>30. Dezember: Tagesreise Aachen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 22:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[West]]></category>
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		<description><![CDATA[Tagestrip zum Geburtstag meines Bruders in Aachen mit viel Schnee, Bahn-Überraschungen Heute nutzen wir die Bahncard 100, um meinen Bruder erstmals zu seinem Geburtstag in Aachen zu besuchen. Die Hinfahrt klappt fast gut, acht Minuten später in Mannheim wegen Türstörung, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/12/30/714/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagestrip zum Geburtstag meines Bruders in Aachen mit viel Schnee, Bahn-Überraschungen</strong></p>
<p>Heute nutzen wir die Bahncard 100, um meinen Bruder erstmals zu seinem Geburtstag in Aachen zu besuchen. Die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86013.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-720" title="DSC86013" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86013.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a>Hinfahrt klappt fast gut, acht Minuten später in Mannheim wegen Türstörung, 19 Minuten in Köln wegen der 200 km/h-Winterbegrenzung. Der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86014.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-721" title="DSC86014" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86014.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a>RE nach Aachen hat dieselbe Verspätung, es passt daher noch, und Rolf kann zum Treffen passend informiert werden. In <strong>Aachen</strong> sind noch mindestens 20 cm Schnee vorhanden, und den Straßenrandhaufen ist anzusehen, dass es vor einer Woche fast 40 cm waren. Die Sonne scheint, es sind optimale Bedingungen, um die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86030.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-723" title="DSC86030" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86030.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a>neue Wohnung, die wir noch nicht kennen, zu sehen. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86026.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-722" title="DSC86026" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86026.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a>Rolf freut sich sehr über den Besuch. Zum Kaffee treffen wir einige Freunde, und danach sehen wir noch die Bilder aus Essen, wo wir ja das Haus, in der wir von 1953 bis 1965 als Kinder wohnten, besucht haben. Eine Überraschung sind auch noch die Bilder, Tondokumente, Kalender und Filme aus Bremerhaven und dem Alfred-Wegener-Institut, das wir für ihn besucht hatten. Er zeigt uns dafür Bücher von der &#8220;Polarstern&#8221;, dem eisgängigen Forschungsschiff des AWI. In den drei Reihenhäusern, zu denen ihre Wohnung gehört, hat sich mit ihrem Einzung eine Bewohner-Konstellation ergeben, dass sich daraus ein Wohnprojekt fürs Alter ergeben könnte. Hier geschieht dann fast von selbst, was Marlis in unserem Hochhaus in Ludwigshafen mühsam zu initiieren versucht. Der Besuch hat auch Folgen: Rolf erinnert uns so hartnäckig an unsere alte Absicht, auf konsequenten Ökostrom wechseln zu wollen, dass wir das dann umgehend wahr gemacht haben. Die letzten politischen Entwicklungen liefern ja auch neue Argumente für diese Entscheidung.<br />
Die Rückfahrt verläuft etwas spannender als die Hinfahrt. Eine Stunde vorher ist alles noch als pünktlich verzeichnet, auf dem Weg zum Bahnhof fehlen plötzlich alle Angaben. In <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86046L.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-724" title="DSC86046L" src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC86046L.jpg" alt="" width="280" height="187" /></a>Aachen-Rothe Erde fährt pünktlich statt unserem Zug ein Thalys durch, dann hat unserer +5 im Internet und kommt dann auch. Der ICE in Aachen Hbf ist immer noch ohne Angabe, wir rennen, da es theoretisch nur noch zwei Minuten sind. Auf dem Bahnsteig sind es dann +40, im Internet kommen jetzt +20, die wachsen. Wir nehmen dann, damit wir wenigstens sitzen, den pünktlichen RE nach Köln, der ICE ist dann auch nicht früher dort, und wir nehmen ihn ab Köln. Bis Frankfurt Flughafen sieht es so aus, als wenn gleich zwei passend verspätete ICE nach Mannheim erreicht werden. Im letzten Moment wächst unsere Verspätung auf 55 Minuten, das Gleis wird so umgelegt, dass Bahnsteigwechsel nötig wird, und die Anschlüsse sind im Internet verschwunden. Danach käme lange nichts. Während ich im letzten Moment den nächsten Bahnhof, Frankfurt Hbf, abfragen will, kommt die Ansage, dass auf dem anderen Bahnsteig der eine Zug doch noch wartet, und wir sehen ihn beim Einfahren stehen. Also doch raus und schnell rüber. Dabei sind wir aber nicht allein. Also war nicht soviel Eile nötig. In Mannheim reichts noch gerade für einen pünktlich dastehenden RB. Als der dann nicht losfährt, merken wir, dass neben uns auf dem S-Bahn-Gleis 1 eben eine S-Bahn losfährt. Die war verspätet, aber damit nicht so verzeichnet, also habe ich sie übersehen. Wir fahren aber gleich danach, die zusätzlichen zwei Minuten sind eher eine lustige Randbemerkung. Wir sind jedenfalls mit den zusammen 62 Minuten Verspätung heute noch recht zufrieden. Zu bedauern sind eher die Zugbegleiter, die bekommen alles ab, was sie nicht verantworten, und bringen täglich Verspätung mit nach Hause. Bewundernswert war aber heute ein Schaffner im ICE, der mit den Kindern am Nebentisch spielte und auch noch Kinderfahrkarten zum Spielen verteilte und auch abknipste. Danach war alles Gemecker vorbei.</p>
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