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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Öko</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>1. August: Freiburg und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 23:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/02/1-august-freiburg-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg: Rundgang durchs Quartier Vauban und Rückfahrt</strong></p>
<p>Später und ausgeschlafener starten wir in den letzten Tag des Abschnitts, heute mal wieder sommerlich und sonnig. Zwischen 19° und bewölkt und 24° mit Sonne liegt echt ein himmelweiter Unterschied: einerseits Jacke und vielleicht noch eine zusätzliche Schicht mit Erkältungsgefahr bei Feuchtigkeit, und andererseits Kurzarm-Hemd, und auch die Hose kann kurz sein. Wir haben uns heute den Stadtteil <strong>Vauban</strong> vorgenommen, durch den wir mit der Straßenbahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99389.jpg" alt="" title="DSC99389" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3707" /></a> bis zur Endstation durchfahren. Den mal geplanten S-Bahn-Anschluss gibts auf der nahen Haupt-Bahnstrecke nach Basel nicht, dafür hören die hintersten Hausreihen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99363.jpg" alt="" title="DSC99363" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3706" /></a> die Bahn deutlich. Der Nahverkehr ist auch so gut genug: am Werktag alle sieben Minuten eine Straßenbahn und ein Bus zu Innenstadt und zum Bahnhof, abends und am Sonntag alle 15 Minuten. Das Auto ist hier wirklich in den Hintergrund getreten: Parkhäuser nur am Rand des Viertels, keine Parkmöglichkeiten oder Garagen bei den Häusern, nur Durchfahrt zum Be- und Entladen durch die U-förmigen oder Stich-Wohnstraßen. Fahrräder sind hier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99375.jpg" alt="" title="DSC99375" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3708" /></a> wie überall in Freiburg, massenweise vertreten. Auf der Hauptachse mit Straßenbahn ist 30er-Begrenzung, dort gibt es auf 24 Stunden begrenzte Besucherparkplätze mit Parkschein, die nicht alle genutzt sind. Und tatsächlich sind nur selten Autos unterwegs. Die Bebauungspläne folgen einem städtebaulichen Konzept, das in einem Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Das beinhaltet Grünzüge<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99373.jpg" alt="" title="DSC99373" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3709" /></a> zwischen den Straßen mit Spielplätzen, ein Bach mit Biotop<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99369.jpg" alt="" title="DSC99369" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3710" /></a> am Südrand ist integriert, einige Geschäfte und Gewerbe dienen der Nahversorgung. Die Häuser sind überwiegend zwei- bis viergeschossige Reihenhäuser mit begrünten Flach- oder solarbestückten Schrägdächern. Der Neubaubestand muss mindestens Niedrigenergie-Standards erfüllen, meist erreicht er viel mehr. Dabei hilft eine Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gebaut haben seit 2001 Einzel-Bauherren und Bauherrengemeinschaften nach den Vorgaben des Konzepts. Die Häuser sind im Grundsatz modern, architektonisch anspruchsvoll, gradlinig<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99374.jpg" alt="" title="DSC99374" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3711" /></a> und doch vielfältig in Gestaltung, Materialien und Farbgebung.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99371.jpg" alt="" title="DSC99371" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3712" /></a> Die Gärten sind klein, intensiv grün, oft nicht akribisch abgegrenzt und eher wilder und nicht übermäßig angelegt, vielfach mit Sitzgelegenheiten vor oder hinter dem Haus und größeren Fahrradsammlungen. Alles sieht freundlich, gut eingelebt, angenommen und genutzt aus. Nicht immer gelungen sind die häufig verwendeten Holzfassaden, oft ist das Holz sehr scheckig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99434.jpg" alt="" title="DSC99434" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3713" /></a> Die nicht immer aufgeräumten Eingangsbereiche sind sicher nicht Jedermanns Sache. Der zentrale Quartiersladen ist bestens und bioorientiert sortiert und sorgt über Mitgliedschaften und Rabatte für Kundenbindung. Am Eingang gibt es einen Bio-Supermarkt und einen Drogeriemarkt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99426AT.jpg" alt="" title="DSC99426AT" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3717" /></a> und diverse Ärzte, ein Schreiner und ein Radladen sind auch vertreten, ebenso Schule und Kindertagesstätte. Am Quartiersplatz mit wöchentlichem Bauernmarkt gibt es ein Restaurant mit Mittagstisch, dort essen wir gut vegetarisch. Andere Teile des Viertels bestehen aus Blocks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99377.jpg" alt="" title="DSC99377" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3714" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99383.jpg" alt="" title="DSC99383" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3715" /></a> von Wohnungsbaugesellschaften oder einheitlichen Häuserzeilen mit Solardächern, auch ein Studentendorf und umgebaute alte Kasernengebäude mit Sozialwohnungen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99423A.jpg" alt="" title="DSC99423A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3716" /></a> gibt es, man zielt auf eine geeignete Mischung, auch wenn heute das Durchschnittsalter eher niedrig ist. Auf einem noch unbebauten Gelände an der Einfahrt ins Viertel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99430A.jpg" alt="" title="DSC99430A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3722" /></a> ist ein Wagenplatz entstanden, in dem hinter Bretter-Sichtschutz und Grafitti<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99417.jpg" alt="" title="DSC99417" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3723" /></a> Jugendliche, die sich eher der autonomen und Punk-Szene zugehörig fühlen, niedergelassen haben. Der Platz soll wohl schon lange einer Bebauung weichen, Verhandlungen über den Verbleib oder Alternativen für den &#8220;Kommando Rhino&#8221; genannten Wagenpark sind wohl gescheitert, die Räumung ist beschlossen und für heute angedroht. Im Moment, wo wir dort sind, veranstalten die Bewohner eine Spontandemonstration<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99415.jpg" alt="" title="DSC99415" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3724" /></a> mit Musik und Sperrung der Eingangsstraße; Die Polizei<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99399DA.jpg" alt="" title="DSC99399DA" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3725" /></a> ist mit einer Hundertschaft Schild- und Helm-bewaffnet<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99412AL.jpg" alt="" title="DSC99412AL" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3726" /></a> bereit, ebenso Deeskalations-Beamten und die Stadtreinigung, die die Straßensperren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99410.jpg" alt="" title="DSC99410" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3727" /></a> einsammelt. Bald darauf zieht die Polizei wieder ab und die Demonstranten räumen die Straße; wann eine Räumung des Geländes versucht wird bleibt unklar; die Bewohner telefonieren jedenfalls heftig herum, um neueste Informationen und Vermutungen auszutauschen. Wie aus Spruchbändern im Viertel hervorgeht, ist die Meinung der Viertel-Bewohner zu dem Wagenpark gespalten. Wir finden den Rundgang durchs Viertel äußerst interessant und gut, solch ein europäisches Musterviertel mal praktisch zu erleben; offensichtlich funktioniert das Viertel. Uns wäre es in der Zusammensetzung etwas zu einseitig, zu uns passt unser Wohnstandort besser, so wie zu Neo Rauch, wie er betont, nur Leipzig passt, wo er trotz aller Berühmtheit studiert und unterrichtet hat und als Künstler wirkt.<br />
Wir fahren wieder in die Innenstadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99440.jpg" alt="" title="DSC99440" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3718" /></a> besuchen einige Läden<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99441.jpg" alt="" title="DSC99441" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3719" /></a> und finden doch wirklich original meinen knautschbaren Panama-Hut<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99450.jpg" alt="" title="DSC99450" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3720" /></a> wieder, den ich in Koblenz im Zug liegengelassen hatte, an einem Marktstand am Münster und gegen Geld. Wir lassen den Abend vor einem historischen Gebäude hinter dem Münster, der &#8220;Alten Wache&#8221;, bei einem Wein und Sekt ausklingen, bevor wir mit Straßenbahn und ICE<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC99463.jpg" alt="" title="DSC99463" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3721" /></a> den Rückweg nach Ludwigshafen antreten. Beim Beobachten des Sonnenuntergangs fällt uns, besonders gegenüber Amrum, auf, dass die Tage wieder deutlich kürzer werden, der Kreis des Reisejahres beginnt leider sich zu schließen.</p>
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		<title>17. März: nach Lieberhausen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 08:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Köln und Gummersbach nach Lieberhausen. (Ziel: Deimels) Nachtwanderung zum Essen. Heute starten wir eine Kurz-Rundreise. Waltraud und Christian haben uns ins Bergische Land geschickt, wo wir schon einmal waren, in Ründeroth und Wallefeld. Als ersten Ort nehmen wir uns &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/18/17-marz-nach-lieberhausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über Köln und Gummersbach nach Lieberhausen. (Ziel: Deimels)<br />
Nachtwanderung zum Essen.</strong></p>
<p>Heute starten wir eine Kurz-Rundreise. Waltraud und Christian haben uns ins Bergische Land geschickt, wo wir schon einmal waren, in Ründeroth und Wallefeld. Als ersten Ort nehmen wir uns Lieberhausen bei Gummersbach vor. Die Strecke kennen wir: Köln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90989L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90989L.jpg" alt="" title="DSC90989L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1901" /></a> und durchs Aggertal, diesmal allerdings bis zum Ende in Gummersbach. Die Züge sind auf die Minute pünktlich, dabei hatten wir  mit Streiks gerechnet. Einzige Mini-Panne der Bahn: Im letzten Wagen des ICE muten die Reservierungen etwas seltsam an, die Fahrgäste wollen auf die freien Plätze, und die ab Flughafen reservierten bleiben leer. Es klärt sich nachher auf: Die Anzeigen an den Wagenenden zeigen den richtigen Zug, die Displays im Eingangsbereich einen anderen, der schon eine Stunde weiter und in Bochum ist, und der Bordcomputer zeigt die Reservierungen dieses Zuges. Nach Gummersbach fahren wir in modernen Talent-Diesel-Triebwagen. Wir wundern uns, dass unsere Scheibe als einzige beschlagen ist. Bald finden wir die Lösung: In der Doppelscheibe steht Wasser. Wir können sehr schön beobachten, wie der Zug beschleunigt und bremst, sogar Wellen gibt es. Ich beobachte dieses physikalische Experiment ausgiebig, muss mich dann aber doch Marlis&#8217; Wunsch nach besserer Sicht beugen und wir wechseln den Platz. In Ludwigshafen war es schon trübe, im Bergischen Land sitzen wir direkt in den nässenden Wolken. In<strong> Gummersbach</strong><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90997T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC90997T.jpg" alt="" title="DSC90997T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1902" /></a> werfen wir den Blick in die kurze, breite Fußgängerzone, beherrscht von einem Saturn-Markt. Mit dem Bus geht es nach <strong>Lieberhausen</strong>.<br />
Das 300-Seelen-Dorf hat einen Gasthof, in dem übernachten wir. Das Restaurant hat leider heute Ruhetag. Wir haben ein Zimmer mit Himmelbett<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91007.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91007.jpg" alt="" title="DSC91007" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1903" /></a> und Butzenscheiben, gegenüber der Bushaltestelle, direkt am Kirchplatz. Die Kirche wird &#8220;Bunte Kerke&#8221; genannt, hier haben Waltraud und Christian 1966 ökumenisch geheiratet mit dem Hochzeitsspruch &#8220;Du bist der Quell meines Lebens&#8221;. Es ist eine kleine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit den ältesten Teilen von 1100. Im 15. Jahrhundert wurde sie um ein gotsches Querschiff mit Chor erweitert. Das besondere, wenn nicht einmalige ist die fast vollständige Bemalung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91013T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91013T.jpg" alt="" title="DSC91013T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1904" /></a> der Innenwände und Decken mit mittelalterlichen Motiven. Monika Kretschmer erklärt uns alles in einer einstündigen Führung. Die ersten Malereien entstanden um 1480, seit 1586 ist der Ort und die Kirche evangelisch. Welche Bedeutung die Bilder für die Menschen, die überwiegend nicht lesen konnten, damals hatten, wissen wir seit unserem Besuch in Wittenberg genau. Nach der Reformation wurden 1589 die Wandbilder sogar restauriert, ergänzt und Texte eingefügt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91021T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91021T.jpg" alt="" title="DSC91021T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1914" /></a> 1850 waren sie den Bürgern &#8220;zu bunt&#8221; und wurden weiß übertüncht. 1911 wurden sie wiederentdeckt, freigelegt und restauriert, 1954 nochmals. Farblich orientierte man sich dabei an dem kunstgeschichtlich wertvollsten Kreuzigungs-Bild aus der ersten Malphase, so dass die Kirche ein schönes geschlossenes Bild<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91014T1.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91014T1.jpg" alt="" title="DSC91014T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1908" /></a> abgibt. Themen sind die Apostel, die zehn Gebote,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91027PT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91027PT.jpg" alt="" title="DSC91027PT" width="280" height="177" class="alignleft size-full wp-image-1905" /></a> viele Bilder mit Maria und dem Christuskind und Szenen aus dem Leben von Christus und den Heiligen. Alles lässt sich durch die handlichen Ausmaße der Kirche sehr gut betrachten. Die kompakte zentrale Anordnung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91040L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91040L.jpg" alt="" title="DSC91040L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1906" /></a> von Altar, Kanzel und Orgelprospekt im Chor macht sich gut.<br />
Wir laufen durch den hübschen Ort mit typisch bergischem Fachwerk mit Schiefer.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91051.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91051.jpg" alt="" title="DSC91051" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1909" /></a> Zweimal bekam er bundesweit Silber im Wettbewerb &#8220;Unser Dorf soll schöner werden&#8221;. In vielen Gärten wachsen Massen von Schneeglöckchen und Krokusse. Wir haben von einem Heizwerk im Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91068T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91068T.jpg" alt="" title="DSC91068T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1910" /></a> gehört und fragen eine Passantin; mit diesen Auskünften finden wir es sogar im Nebel auf dem Berg über dem Ort. Der Heimatverein hat die Anlage initiiert, sie wird mit Holzschnitzeln aus Restholz betrieben und versorgt den ganzen Ort mit Fernwärme. Bei Engpässen kann auch Öl verfeuert werden. 2001 bekam die Anlage einen Umweltpreis von Bärbel Höhn.<br />
Wir wandern über den Berg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91084.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91084.jpg" alt="" title="DSC91084" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-1911" /></a> zwei Kilometer nach Niederrengse, dort ist das nächste Gasthaus. Die Wanderkarte ist mal wieder ein Handyfoto der Infotafel des Ortes. Die Landschaft ist sehr bergig, einzelne Stellen könnten auch in den niederen Alpen sein. Alles ist feucht und viel weiter zurück als in Ludwigshafen. Die Rengser Mühle ist nicht ganz unser Stil, die Betonung von Edelsteinen und Lebendigem Wasser finden wir etwas übertrieben, die Preise gehoben. Wir starten mit einer leckeren und heißen Sellerierahmsuppe mit Trüffel. Es folgt die lokale Spezialität, ein 15 cm hoher Eierkuchen für zwei.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91091T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC91091T.jpg" alt="" title="DSC91091T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-1912" /></a> Er ist mit ungesüßtem Eischnee gefüllt, und unsere Variante halb mit Speck, halb mit Zucker belegt. Dazu wählen wir Schwarzbrot mit Butter und Preiselbeeren. Wir sind nach diesem besonderen Erlebnis pappsatt, es öfter zu essen wäre allerdings gewöhnungsbedürftig. Der Rückweg durch den Wald und der selten befahrenen Straße klappt bestens im Dunkeln dank der Stirnlampe, die wir immer mithaben. Da wir uns vom Hinweg schon auskennen, kommt uns der Rückweg kurz vor. Marlis ist müde vom frühen Aufstehen und schläft, ich habe Ruhe zum Tippen.</p>
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		<title>9. November: Bremerhaven</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 22:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Bremerhaven: Standorte des Alfred-Wegener-Instituts (Ziel: Rolf Krueger), Sail-City, Offshore-Windanlagen-Bau Um 11 Uhr starten wir weiter zu Rolfs Sehnsuchtsorten durch Bremerhaven. Auf dem Weg zum neuen Hauptgebäude des Alfred-Wegener-Instituts treffen wir am Handelshafen auf das alte Hauptzollamt und die Nordsee-Zentrale, die &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/10/9-november-bremerhaven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremerhaven: Standorte des Alfred-Wegener-Instituts (Ziel: Rolf Krueger), Sail-City, Offshore-Windanlagen-Bau</strong></p>
<p>Um 11 Uhr starten wir weiter zu Rolfs Sehnsuchtsorten durch Bremerhaven.<br />
Auf dem Weg zum neuen Hauptgebäude des <strong>Alfred-Wegener-Institut</strong>s treffen wir am Handelshafen auf das alte Hauptzollamt und die Nordsee-Zentrale, die Erinnerungen an frühere Kunden-Aufgaben weckt. Die <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83488K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83488K.jpg" alt="" title="DSC83488K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-299" /></a>Doppelschleuse zu den Fischereihäfen, an denen jetzt auch die Offshore-Windkraftfirmen liegen, mit je einer Schub-/Klappbrücke an jedem Ende ist schon sehr auffällig, viel mehr als der kleine Haupteingang des <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83477K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83477K.jpg" alt="" title="DSC83477K" width="320" height="213" class="alignleft size-full wp-image-298" /></a>AWI mit Codeschloss und Klingel. Bevor wir uns durchgerungen haben, beim Pförtner zu klingeln, öffnet er uns persönlich die Tür, wir dürfen uns gerne umsehen, Infobroschüren sammeln und auch aus der Cafeteria im oberen Stockwerk auf die Hafengebiete mit Schleuse, Fischereihäfen im Süden, die neuen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83498L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83498L.jpg" alt="" title="DSC83498L" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-300" /></a>Museen im Norden mit dem Atlantic Hotel Sail City, Geeste- und Wesermündung mit Nordenham gegenüber schauen und fotografieren. Es riecht intensiv nach Sauerkraut, gleich beginnt die Mittagszeit. Marlis macht trotzdem viele Fotos von der Schleuse, von der eine gerade wegen Reparatur gesperrt ist, und der neuen Wesersilhouette nach Norden. Aus bestimmtem Blickwinkel sieht das Atlantic Hotel aus wie die Schiffsbrücke mit Mast und das Klimahaus wie der Schiffsrumpf dazu.<br />
Auf dem Weg zum alten Hauptgebäude, dem Ungers-Bau gegenüber dem Schiffahrtsmuseum, finden wir die Kneipe fürs Abendessen, die &#8220;Schifferklause Lehrke&#8221; an der Geestemündung mit allen Hochwassermarken.<br />
<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83526AK.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83526AK.jpg" alt="" title="DSC83526AK" width="320" height="267" class="alignleft size-full wp-image-301" /></a>Im alten AWI müssen wir wieder klingeln, es gibt zwei Ausstellungsräume mit den Antarktisstationen, Ausrüstung, Karten und Polartieren und noch mehr Info-Material.<br />
Durch das Schifffahrtsmuseum und über die Hafenpromenade gelangen wir zur SailCity-Aussichtsplattform in 86m Höhe über dem Hotel und haben bei Windstille, allerdings grauem Himmel eine <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83554K.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83554K.jpg" alt="" title="DSC83554K" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-302" /></a>grandiose Rundumsicht von der komplett offenen, frei schwebenden Plattform (ein Geländer hat sie natürlich!).<br />
Auf einer Windkrafttagung des Windkraft-Netzwerkes, die gerade heute im t.i.m.e.Port II stattfindet, sammeln wir nochmal kräftig Material. Nach einem Imbiss im Auswandererhaus &#8211; zu mehr langt die Zeit nicht, kommt unbedingt beim nächsten Besuch dran &#8211; folgt eine 30-minütige Busfahrt zum Offshore-Windkraft-Hersteller Areva Multibrid. Im Lofotenhafen liegen <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83605.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83605.jpg" alt="" title="DSC83605" width="213" height="320" class="alignleft size-full wp-image-304" /></a>dicke Seeschiffe, stehen riesige Ladehilfen für 280t, und es siedeln sich auf den ausgedehnten Gewerbeflächen neue Firmen an, die die direkte Meeresanbindung nutzen. Auf den Geländen lagern riesige Generatorenköpfe, Tripod-Gründungsfüße, Rotornaben und <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83582.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC83582.jpg" alt="" title="DSC83582" width="320" height="213" class="alignright size-full wp-image-303" /></a>Turmteile für die 5 MW-Offshore-Windenergieanlagen. Nur Flügel sehen wir leider keine. Dafür baut WeserWind nebenan eine gewaltige Montagehalle, in die die notwendigen 60m-Flügel und die Gründungsfüße locker reinpassen. Wahrscheinlich kommen die Flügel erst dran, wenn Füße und Türme fertig sind.<br />
Für Rolf haben wir so viele Informationen eingesammelt, dass wir noch Umschläge kaufen und ihm zwei dicke Briefe per Post schicken müssen. Fürs Gepäck ist das zuviel.<br />
Das Abendessen nehmen wir im Restaurant &#8220;Schifferklause&#8221; ein, das zum Glück wenig von Touristen besucht wird, es ist für unsere Begriffe sehr einheimisch geblieben, samt der Gefahr durch Hochwasser vor dem Deich. Im großen Lokal sind an einem ganz gewöhnlichen Dienstag alle Tische durch Stammgäste aus der Umgebung belegt: Stammtische, Skatrunden, Genießer. Uns bleiben nur die beiden Tische gegenüber der Theke zur Auswahl, die Beobachtung der beiden bewirtenden Damen mit ihren eingespielten Ritualen ist allerdings ein zusätzlicher Genuss. Sogar das Weizenbier mit und ohne &#8220;Umdrehungen&#8221; kommt nicht aus Bayern, sondern ist &#8220;Störtebeker&#8221; aus Stralsund &#8211; &#8220;Das Bier der Gerechten&#8221;. Labskaus, das heutige Tagesgericht, ist vorzüglich, ebenso wie der &#8220;Köm&#8221; danach &#8211; für die Dame. Acht im Wechsel leuchtende Knöpfe zeigen den Damen an, wo sie bewirten müssen.</p>
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		<title>8.-9. Oktober: Die Vortour</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 08:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Altötting, Übernachtung in Mühldorf, Wanderung zum und Besichtigung des Solarparks Pocking II Das Reisejahr beginnt! Völlig unausgeschlafen, aber zufrieden: die Bahncard gilt ja erst ab 10.10., also deshalb mit Sparpreis und schon um 8:23 Uhr ab LU-Mitte unterwegs. Über München &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/10/8-9-oktober-die-vortour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Altötting, Übernachtung in Mühldorf, Wanderung zum und Besichtigung des Solarparks Pocking II</strong></p>
<p>Das Reisejahr beginnt! Völlig unausgeschlafen, aber zufrieden: die Bahncard gilt ja erst ab 10.10., also deshalb mit Sparpreis und schon um 8:23 Uhr ab LU-Mitte unterwegs. Über München &#8211; Umstieg mit Aufenthalt und Weißwurst und Weißbier zum Frühstück &#8211; weiter nach <strong>Mühldorf</strong> in Oberbayern. Noch nicht Niederbayern, die Grenze ist erst hinter Altötting. Herbstsonne hat sich durch die dicke Wolkendecke gebrochen. <a rel="attachment wp-att-87" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/10/8-9-oktober-die-vortour/dsc82104/"><img class="alignleft size-full wp-image-87" title="DSC82104" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82104.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Die Hauptstraße wirkt ganz südländisch mit ihren Flachdächern und den großen Regensammlern. Wir lesen nach: das ist der deutsch-östereichische Inn-Salzach-Stil. Alle Häuser sind hell gestrichen, die Geschäfte unter regenfreundlichen Laubengängen. Zu meiner Verwunderung gibt es ständerweise Hosenträger, das scheinen die Männer hier zu brauchen!<br />
Fahrt mit dem Zug drei Stationen weit nach <strong>Altötting</strong>. &#8220;Stadtführung auf den Spuren Benedikts&#8221; &#8211; Alles sehr katholisch hier, aufgeräumt und mit vielen Geistlichen im Alltagsstraßenbild. Vom Jerusalem-Panorama und der Mechanischen Krippe waren wir ganz beeindruckt, sowas besichtigen wir sonst nicht. <a rel="attachment wp-att-90" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/10/8-9-oktober-die-vortour/dsc82128/"><img class="alignleft size-full wp-image-90" title="DSC82128" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82128.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>Das schöne Herbstwetter läßt die Stadt mit dem imposanten Marktplatz und die Gottesbauten ganz besonders erstrahlen. Am Abend wird es frisch und die bayerische Küche mit Weißbier verwöhnt unsere Gaumen.<br />
Die vielen tollen Rückmeldungen auf unsere Rundmail zum Start des Reisejahrs begeistern uns.<br />
Die Nacht wird gut bewacht von viel zu viel Ritter-Romantik, sogar noch beim Frühstück.<br />
Die Fahrt von Mühldorf nach <strong>Pocking</strong> liefert nie gehörte Ortsnamen, wie Pfarrkirchen, Eggenfelden und Karpfhahn. Der Reiseführer hat recht: Niederbayern ist schmuckloser, direkter. Viele Hausdächer tragen Photovoltaik als Dachschmuck.<br />
In Pocking klingeln wir an der Haustür von Klaus&#8217; Mutter Stefanie und sind erfreut, sie kennenzulernen, leider nur kurz, sie hat schon Besuch von Klaus&#8217; Bruder aus München.<br />
So haben wir Zeit, von Pocking am See vorbei zu dem Solarparks I und II <a rel="attachment wp-att-93" href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/10/10/8-9-oktober-die-vortour/dsc82226/"><img class="alignleft size-full wp-image-93" title="DSC82226" src="http://test.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC82226.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a>auf dem ehemaligem militärischen Gelände zu wandern, die heute zur Besichtigung offen sind, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Endlich nach über zwei Stunden Wartezeit starten wir zum fünf-Minuten-Hubschrauberflug über die Anlage und den blauen See mit den rötlichen Alpen in der Abendsonne im Hintergrund.<br />
Im Hotel &#8220;Pockinger Hof&#8221; ergaben sich noch wunderbare Gespräche über bayerisches Essen, Photovoltaik, Bahnreisen versus Auto und dem Beginn unseres Bahnreisejahres.</p>
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