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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Alpen</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>12. September: Mittenwald und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/12-september-mittenwald-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald: Suche der amerikanischen Kasernen, Abschied vom Süden</strong></p>
<p>Im neuen Hotel gibts länger Frühstück, das nutzen wir aus, ich gehe ins Hallenbad und veröffentliche Texte, Marlis schläft aus. Der angekündigte Regen hat sich offensichtlich schon in der Nacht ausgetobt, jetzt ist es ausgesprochen schön und bleibt auch so, nur etwas kälter als gestern. Wir kaufen einige Lebensmittel mit Erinnerungswert für unsere Tochter wie Käse und Bier. In der Fußgängerzone in Mittenwald ist es sehr belebt, allerdings beginnt bei den Läden schon die Mittagspause.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101829L.jpg" alt="" title="DS101829L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4278" /></a> In den Nebenstraßen finden wir weitere schöne alte bayrische Häuser.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101837.jpg" alt="" title="DS101837" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4279" /></a> Was das betrifft, hat Mittenwald einiges zu bieten. Unsere Ideengeberin Carola hat in den Erinnerungen einen fünfwöchigen Erholungs-Aufenthalt bei ihrem Bruder 1947 notiert, in dem sie im Kasino der amerikanischen Kaserne verköstigt wurde. In einer Villa in der Nähe hat sie gewohnt. Amerikanisches Militär gibt es nicht mehr, dafür Bundeswehr-Standorte, die wir aufsuchen werden. Sie liegen drei Kilometer nördlich rechts der Isar, da die Busse nicht besonders passend fahren, machen wir das zu Fuß. Schon der ganz malerische Untermarkt ist nicht mehr touristisch, die Läden stehen leer. Noch im Ortsgebiet stoßen wir auf die Standortverwaltung mit Kreiswehrersatzamt; dieser Teil kann es nicht sein, er ist nach dem Krieg entstanden, die anderen Standorte hält der diensttuende Soldat jedoch für möglich. An der im Mittenwalder Ortsgebiet gerade geführten und eingefassten Isar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101839.jpg" alt="" title="DS101839" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4280" /></a> gehen wir nach Norden, der Blick in die Gärten und Hinterhöfe ist relativ langweilig und weniger repräsentativ. Hinter dichten Bäumen versteckt im freien Feld finden wir die Karwendel-Kaserne,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101843.jpg" alt="" title="DS101843" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4281" /></a> &#8220;Gebirgs- und Winterkampfschule&#8221;, Gefahrenstufe Alpha. Die Gebäude sind erkennbar älter mit wuchtigen Steinecken und Eingängen und einer alten Mauer drumherum. Der Wachsoldat am Eingang sagt, die Kaserne sei 1939 im dritten Reich errichtet worden, daher ist es wahrscheinlich, dass die Amerikaner sie bis zu Gründung der Bundeswehr genutzt haben; in Garmisch-Partenkirchen haben sie noch einen Standort. Betreten und Fotografieren ist nicht erlaubt. Wir ziehen zur Edelweiss-Kaserne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101844.jpg" alt="" title="DS101844" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4282" /></a> mit Sportanlage davor, für die eine ähnliche Geschichte gilt. Mit einer Villa kann niemand was anfangen, es gibt allerdings ein Offiziersheim am Waldrand etwas südlich der Kasernen, das haben wir übersehen und gehen auf dem Rückweg vorbei. Entlang der Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101846.jpg" alt="" title="DS101846" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4283" /></a> ist es ausgeschildert, ein wuchtiger, eingezäunter, allerdings nur videoüberwachter großer zweistöckiger Bau<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101852L.jpg" alt="" title="DS101852L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4284" /></a> mit hohem Dach, der auch vor dem Krieg entstanden sein dürfte, versteckt hinter Bäumen. Wir machen ein Foto, auflösen können wir die Beschreibung nur zu Hause mit der Ideengeberin. Andere Villen kommen nicht in Frage; die ganze Bebauung südlich dürfte aus der Nachkriegszeit sein. Wenn es das Offiziersheim nicht war, kann es jedes größere freistehende Haus in Mittenwald sein und wäre nicht in der Nähe. Den weiteren Rückweg nehmen wir durch eine Seitenstraße; in fast jedem Haus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101856.jpg" alt="" title="DS101856" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4285" /></a> gibt es Ferienwohnungen und Gästezimmer, die meist verblichenen Aushänge lassen stilistisch nichts Gutes erahnen. Im Zentrum von Mittenwald werden viele Straßen umgebaut; offensichtlich will man den Stil des Obermarkt-Ausbaus mit Bachlauf fortsetzen. Es bleibt noch etwas Zeit zum Kaffeetrinken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101859A.jpg" alt="" title="DS101859A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-4286" /></a> Ich steuere eine traditionsreiche Konditorei in der Fußgängerzone an, leider wohl nicht mehr die beste, das Tortenangebot ist eher langweilig. Geruhsam kommen wir zum Bahnhof, alles klappt pünktlich. Mit Postkartenwetter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101864.jpg" alt="" title="DS101864" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4287" /></a> verabschieden sich Mittenwald mit den wuchtigen Karwendel- und Wetterstein-Gebirgen und Murnau und der Staffelsee bei der Durchfahrt, auch der Starnberger See zeigt sich von der besten Seite mit Ausflugslokalen und Schiffen. Bei Augsburg zum Sonnenuntergang ist es sogar komplett wolkenlos, der Himmel wird mit ausgedehntem Abendrot und großem Mond dunkel.</p>
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		<title>11. September: Mittenwald und Wanderung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück. Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/11-september-mittenwald-und-wanderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück.</strong></p>
<p>Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im Mund, wir wollen auch mal fertig werden&#8221;, Frechheit. Wir treffen nur Wanderer und Motorradfahrer, die sind schon fast alle weg. Und der unerzogene dicke junge Hund und die Katze turnen durch die Räume. Wir ziehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg" alt="" title="DS101683" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4255" /></a> schnellstmöglich um, im neuen Hotel mitten in der Fußgängerzone<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg" alt="" title="DS101687L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4256" /></a> werden wir freundlichst empfangen und bekommen sogar ohne Aufpreis ein Riesen-Zimmer mit Balkon. Unsere Ideengeberin hat von Wanderungen nach Schloss Elmau berichtet, das werden wir nachher angehen. Vorher drehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg" alt="" title="DS101697" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4257" /></a> wir eine Runde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg" alt="" title="DS101698" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4258" /></a> vorbei am Geigenbaumuseum; Geigenbau war auch schon 1947 ein Thema, die Tradition beginnt mit Matthias Klotz (1653-1743). Heute sind elf Meister aufgelistet; einige Namen von Meistern, die schon 1947 gelebt haben, erfahren wir von dem jungen Geigenbauer an der Kasse: Josef Kantuscher lebt noch, Franz Reindl und Matthias Klotz sind in den letzten Jahren gestorben. Ein älteres Paar in Tracht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg" alt="" title="DS101703" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4259" /></a> kommt aus der Messe ins Museum und legt im vollen Dialekt los, sie kommen vom Tegernsee. Das gibt ein lustiges und nur teilweise zu verstehendes Gespräch, das Marlis aufzeichnet. Wir verzichten aufs Museum, können dafür jetzt nach der Messe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg" alt="" title="DS101717" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4260" /></a> in die Kirche gehen, voller Barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg" alt="" title="DS101713" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4261" /></a> auch außen bemalt. Durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg" alt="" title="DS101720" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4262" /></a> bergseitigen Straßen mit alten Häusern steigen wir bei blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen hoch zur Kranzberg-Talstation und weiter zur Korbinianhütte mit tollem Ausblick auf Mittenwald unter uns und dem Karwendel dahinter, dazu frische Buttermilch, lecker. Am Ende der Seilbahn wirds sehr belebt, viele gepflasterte und asphaltierte Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg" alt="" title="DS101735" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4263" /></a> ein Barfußpfad, Spielplätze und sonstiger Eventkrempel, der Betrieb hält die 150 Höhenmeter bis auf den großen Kranzberg an. Wir haben für den Hinweg die anstrengende Route über den Berg mit 500 Höhenmetern gewählt, ab jetzt werden wir belohnt:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg" alt="" title="DS101743T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4264" /></a> voller Ausblick nach Norden mit dem Isarverlauf und nach Süden auf die Alpenkämme, alles mit guten Erklärungstafeln und der letzten Einkehr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg" alt="" title="DS101746" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4265" /></a> Noch besser und anstrengender ist der nachfolgende Wegabschnitt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg" alt="" title="DS101750" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4266" /></a> außerhalb der Reichweite der Normaltouristen, bis Elmau: im lichten Wald auf dem Kamm lang mit schönstem Licht, jetzt ganz alleine,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg" alt="" title="DS101753" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4267" /></a> auf schmalem Wurzelpfad immer rauf und runter, ein echter Wanderweg, das hat gelohnt. Wir steigen ab nach Schloss Elmau, Hotelanlage &#8220;Luxury Spa &#038; Cultural Hideaway&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg" alt="" title="DS101757" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4268" /></a> mit gepflegter Anlage hinter Zäunen; wir geben uns um 17 Uhr mit dem Blick von außen auf die große Anlage mit Turm und noblen Autos zufrieden, sonst schaffen wir den Rückweg nicht mehr. Der Fußweg am rauschenden Ferchenbach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg" alt="" title="DS101772" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4269" /></a> ist nett, der Verlauf auf der Fahrstraße mit vielen Mountainbikern weniger, dafür gehts schnell vorwärts, kurz vor sechs bekommen wir außer der Reihe am Ferchensee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg" alt="" title="DS101779" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4270" /></a> in der Abendsonne noch was zu trinken. Ein paar hundert Meter weiter ist eine kleine Halbinsel mit Wiese und Einstieg zwischen dem Schilf;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg" alt="" title="DS101796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4271" /></a> ich lasse mir das nicht entgehen und gehe schwimmen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg" alt="" title="DS101793A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4272" /></a> die Sonne lugt gerade noch an der Wettersteinkante vorbei. Sehr lauschig, ein Erlebnis, kühl, aber nicht zu kalt, 1100m hoch. Ich bin begeistert, auch eine Wespe, die mich beim Einstieg hartnäckig belästigt, und eine andere, die sich an meinem Rucksack versteckt hat und mich beim Aufsetzen in den Daumenballen sticht – der erste und hoffentlich einzige Wespenstich im Reisejahr -, trüben den Eindruck nicht wirklich. In der Dämmerung steigen wir zum Lautersee hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg" alt="" title="DS101800" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4273" /></a> und durch das unerwartet enge, steile, schöne Laintal mit einigen Wasserfällen, Marienstatuen und Kreuzen ab nach Mittenwald. Die Wahl zwischen den vielen Wegen vom See ist gelungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg" alt="" title="DS101807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4274" /></a> Wir kommen zentral in Mittenwald raus und treffen mit den ersten Regentropfen im Hotel ein; die Wolken und etwas Grummeln haben schon die letzte halbe Stunde von hinten gedroht. Wie immer haben wir es geschafft, den Tag voll auszuknautschen; zufrieden gehen wir auf der überdachten Hotelterrasse eine Kleinigkeit essen, es ist immer noch gut warm, auch der plötzlich niederprasselnde Schauer stört nicht. Danach gelingt es mir endlich, die schon angefangenen Berichte der letzten drei Tage roh fertigzuschreiben, dann schlafe ich ein; wie lange Marlis es noch aushält, bekomme ich nicht mehr mit.</p>
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		<title>8. Juni: Abstieg vom Watzmann, Königssee</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 22:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/10/8-juni-abstieg-vom-watzmann-konigssee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Watzmann-Abstieg mit Ende im Regen, Schifffahrt über den Königssee, Berchtesgaden-Rundgang</strong></p>
<p>Ich habe etwas unruhig, aber doch gut und ausreichend geschlafen, Marlis lange und wie ein Murmeltier. Der Unterziehrolli hat sich bestens zum Schlafen im kühlen Zimmer geeignet. Wir frühstücken und verabschieden uns herzlich, so wird es doch halb zehn. Der höherliegende Grat<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96915.jpg" alt="" title="DSC96915" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3106" /></a> und manchmal auch die Hütte sind schon in Wolken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96913.jpg" alt="" title="DSC96913" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3107" /></a> der Regenradar scheint uns mindestens die nächsten zwei Stunden noch Zeit zu geben. Wir staunen, dass die Knochen noch fit sind, schnell haben wir die Trittsicherheit erreicht und kommen zügig runter. Ich lasse, im Gegensatz zur Vortour, die Stöcke weg, trage dafür Knieschoner und achte darauf, nicht zu springen, sondern immer federnd und mit möglichst kleinem Gefälle die Schritte zu setzen. Gut, dass wir gestern vom Königssee aufgestiegen sind; auf diesem, dem Hauptweg zur Wimbachbrücke bekommt man vom Watzmann nur das Haus entlang des Grates<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96922.jpg" alt="" title="DSC96922" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3108" /></a> und etwas den kleinen Watzmann zu sehen, an dem eine Gruppe klettern übt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96927AT.jpg" alt="" title="DSC96927AT" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3109" /></a> Es ist gleichmäßig trübe und kälter als gestern, das stört uns jetzt nicht, wo wir die Kleidung tragen, ist uns egal.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96929AT.jpg" alt="" title="DSC96929AT" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3110" /></a> Auf der kleinen Mittelkaseralm kehren wir kurz ein und werden Zeuge einer echt bayrischen Unterhaltung<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96936AT.jpg" alt="" title="DSC96936AT" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3111" /></a> der drei anwesenden Einheimischen. Mitten im Wald steht eine<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96935.jpg" alt="" title="DSC96935" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3112" /></a> Umwelt-Messstation. Wir wundern uns, wer uns bei diesem trüben Wetter ohne Gipfelsicht alles entgegenkommt; sie werden oben nichts mehr sehen und außerdem nass. Sportlich, dieser Ehrgeiz! Wir werden immer schneller, nur begrenzt durch die Rücksicht auf die Gelenke, der Regenradar zeigt den näherkommenden Regen. Ab der Stubenalm erreicht er uns, wir rüsten sofort um: Wettermäntel, Rucksackhüllen und Marlis bekommt unseren Sturmregenschirm. Eine halbe Stunde brauchen wir noch bis unten, mittlerweile regnet es kräftig, meine Hose ist nass, was bei der schnelltrocknenden Wanderhose und den milden Temperaturen nicht sehr stört. Der Rest ist klamm. Marlis ist mit dem Regenschirm besser weggekommen und trocken. Unten am Parkplatz<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96942.jpg" alt="" title="DSC96942" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3113" /></a> steht ein WC mit großem Vordach, da können wir uns gut sortieren und die restlichen 20 Minuten bis zum Bus dem immer stärker werdenden Regen und den durchnässten Wanderern,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96944.jpg" alt="" title="DSC96944" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3114" /></a> die noch kommen, zusehen; wir sind zufrieden, den Regen hatten wir erwartet, er hat uns nicht voll erwischt und wir sind voll einsatzfähig, alles Mitgenommene haben wir gebraucht und trocknen es so nebenbei. Wir freuen uns über die gute Einteilung bisher und die gelungene Bergtour und unsere Kondition und Konstitution. Am Bahnhof in Berchtesgaden trinken wir einen Kaffee, und zu sehen, wie das Wetter sich entwickelt; der Regenradar verspricht das sofortige Ende des Regens und eine längere Pause. Und tatsächlich: es hört auf, die Wolken reißen auch etwas auf, schon sitzen wir im Bus an den <strong>Königssee</strong> und gleich danach auf dem Schiff. Auf dem Weg vom Parkplatz haben wir sogar noch das <strong>Kehlsteinhaus</strong> in 1830m Höhe entdeckt. Das Wetter hat sich sehr gut entwickelt: die Gipfel sind zwar nicht frei, aber öfter scheint die Sonne, die Sicht ist frisch und klar, und der See ist nicht übervölkert. Der Königssee ist was einmaliges, zumindest unter den Orten, die wir bisher gesehen haben: schmal, steile bis senkrechte hohe Felswände mit einzelnen Taleinschnitten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96960.jpg" alt="" title="DSC96960" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3115" /></a> von denen man (wenn keine Wolken davor sind) den Watzmannkamm sehen kann, und fast 200m tief, vergleichbar höchstens mit dem Trollfjord auf den Lofoten. Am idyllischen St. Bartholomä,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96965.jpg" alt="" title="DSC96965" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3116" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96971.jpg" alt="" title="DSC96971" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3117" /></a> das nur per Schiff oder über schwierige Wandersteige zu erreichen ist, machen wir einen Zwischenstopp, schauen in das kleine Barockkirchlein hinein und gehen an die Uferpromenade, dann surren wir elektrogetrieben<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96975.jpg" alt="" title="DSC96975" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3118" /></a> weiter bis ins hintere Ende, wir steigen aber nicht aus, auch wenn die eingebettete Lage des nahen Obersees sicher interessant ist, sondern fahren zurück,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96980L.jpg" alt="" title="DSC96980L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3122" /></a> es wird langsam wieder trüber. Wir erreichen nahtlos den Bus,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96990.jpg" alt="" title="DSC96990" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3119" /></a> der fährt noch weiter ins Zentrum von <strong>Berchtesgaden</strong>, das am Hang oberhalb des Bahnhofs liegt. Es ist ein malerisches Alpendorf, allerdings auch ordentlich touristisch aufgemacht. An einem Feinkostladen bleiben wir hängen und kaufen ein paar kulinarische Andenken. Eine Stunde später fahren wir mit dem Bus direkt nach Bad Reichenhall in unser Hotel und stoßen auf die gelungene Tour an. Als wir gerade zum Essen aufbrechen wollen, werden wir gefragt, ob wir nicht unsere Halbpension wahrnehmen wollen: das war uns beim Verlängern nicht aufgefallen. Bei dem geringen Aufpreis sind wir natürlich dabei, futtern uns ordentlich durchs Buffett und sind so früh auf dem Zimmer und sehen, dass es wieder regnet und die Wolken tiefer<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97021.jpg" alt="" title="DSC97021" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3120" /></a> hängen. Wir sortieren noch unser Gepäck und schreiben etwas, dann sind wir müde.</p>
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		<title>7. Juni: zum Watzmann</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 21:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ziel Ideengeber]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufstieg zum Watzmann und Übernachtung im Watzmannhaus (Ziel: Lars Leichsering) Wir stehen früh auf, frühstücken, packen unsere Sachen komplett um: zwei Rucksäcke mit dem Allernötigsten für alle Fälle &#8211; schließlich wollen wir eine Nacht auf dem Watzmannhaus bleiben – und &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/09/7-juni-zum-watzmann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufstieg zum Watzmann und Übernachtung im Watzmannhaus (Ziel: Lars Leichsering)</strong></p>
<p>Wir stehen früh auf, frühstücken, packen unsere Sachen komplett um: zwei Rucksäcke mit dem Allernötigsten für alle Fälle &#8211; schließlich wollen wir eine Nacht auf dem Watzmannhaus bleiben – und der Rest in unseren Koffern. Das ganze stellen wir in einem neuen Zimmer unter, das wir morgen abend bekommen. Früh starten wir mit der Bahn<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96788LA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96788LA.jpg" alt="" title="DSC96788LA" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3082" /></a> nach Berchtesgaden. Die Zugbegleiterin Petra Seidel<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96789L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96789L.jpg" alt="" title="DSC96789L" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3083" /></a> kümmert sich echt um die Fahrgäste, einer alten Dame trägt sie noch den vergessenen Rucksack hinterher. Wir kommen ins Gespräch, sie erzählt von früher Bundesbahn und jetzt Privatbahn, wir vom Projekt und unseren Vorhaben, sie ist begeistert (und hat schon einen Kommentar zum 5. Juni geschrieben, also bevor wir diesen Text hochgeladen haben!). Weiter gehts mit dem Bus, so dass wir gegen halb zehn am Königssee zum Aufstieg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96793A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96793A.jpg" alt="" title="DSC96793A" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3084" /></a> über die Kührointalm zum Watzmannhaus aufbrechen. Über 1300 m Aufstieg liegen vor uns, etwas mehr haben wir nur einmal, vor über zehn Jahren mit Marlis&#8217; Sohn, der diesmal der Ideengeber ist, auf die Zugspitze geschafft. Eigentlich schickt uns Lars auf die Zugspitze, aber mit dem Zusatz, dass er eigentlich an den Watzmann denkt, ihn aber zu anstrengend für uns hält. Wir finden aber diesen heimlichen Wunsch interessanter. Vorgestern haben wir ja schon trainiert. Heute fühlen wir uns fit, die Sonne scheint, alle Berge sind wolkenfrei. Durch Wald geht es entlang der großen Bobbahn Königssee,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96797TA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96797TA.jpg" alt="" title="DSC96797TA" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3085" /></a> die im Moment wegen Erweiterung Baustelle ist. Der Weg ist breit, eben und gleichmäßig steil. Wir sind so gut wie allein, der Wald schützt vor der Sonne, die Abkühlung durch den Höhengewinn gleicht die Erwärmung am Tag aus.Wir passieren die Abzweigungen zum Grünstein,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96795.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96795.jpg" alt="" title="DSC96795" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3086" /></a> dort bereiten sich Kletterer für den Einstieg vor, auch im Fels hängend entdecken wir einige. Schöne Pflanzen begleiten uns, leider ist die Sicht immer durch Bäume verdeckt. Das ändert sich erst bei Annäherung an die Kührointalm, wo der Weg zum teilweise steinigen Pfad wird. Direkt vor uns steht der kleine <strong>Watzmann</strong>,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96805.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96805.jpg" alt="" title="DSC96805" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3087" /></a> dahinter der Watzmann-Hauptkamm, grandios: grau, einzelne Schneeflecken. Bis ca. 1500 m Höhe gibt es noch Bäume, die die Sicht behindern, bis 1800 m Wiesen und niedrigere Büsche, darüber nur noch kleine Wiesenstücke mit Alpenblumen. Wir kehren in der Alm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96813.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96813.jpg" alt="" title="DSC96813" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3088" /></a> ein. Als wir nach einer Stunde weitergehen, ist die Sonne fast ganz verschwunden. Unterhalb des Watzmannkar nähern wir uns in steinigem Auf und Ab durch grünen, lichten Wald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96828.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96828.jpg" alt="" title="DSC96828" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3089" /></a> mit sich laufend verändernden, phantastischen Blicken auf kleinen Watzmann, den Hauptkamm, die dazwischenliegenden Watzmannkinder, ins Schapbachtal und auf das Watzmannhaus dem Falzsteig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96843.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96843.jpg" alt="" title="DSC96843" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3090" /></a> wo wir seilgeführt durch die Flanke des Hauptkamms auf die Falzalm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96849.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96849.jpg" alt="" title="DSC96849" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3091" /></a> gelangen. Das ist der schwierigste, spannendste und schönste Teil, manchmal gehts fast senkrecht runter, problematisch ist es aber nicht. Toll ist, dass alle Kämme frei zu sehen sind, alle Wolken sind höher, und es gibt noch blaue Flecken und keinen nennenswerten Wind. Auf dem Hauptkamm haben wir fast immer das <strong><a href="http://www.watzmannhaus.de">Watzmannhaus</a></strong> auf seiner kleinen Spitze, den kleinen Watzmann und alle umliegenden Berge im Blick, und je höher wir kommen, auch die Berge dahinter und das bayrische Alpenvorland, dazu natürlich das über 1300 Meter tiefere Berchtesgaden. Unterwegs begegnen wir einer Biologie-Doktorandin,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96858A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96858A.jpg" alt="" title="DSC96858A" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3092" /></a> die Hummeln und ihr Bestäubungsverhalten in verschiedenen Höhen und über mehrere Jahre vergleicht; sie steigt täglich hier hoch und fängt sie.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96855.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96855.jpg" alt="" title="DSC96855" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3093" /></a> Das Haus in Sicht ergeben sich Mentalitätsunterschiede: während ich, beflügelt durch das Gefühl, es soweit so unerwartet reibungslos geschafft zu haben, zum Endspurt ansetze,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97009AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97009AT.jpg" alt="" title="DSC97009AT" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-3094" /></a> reichts Marlis, und sie ist froh, es noch zur Hütte auf 1930 m zu schaffen. Mit der Kondition haben wir beide kein Problem, und Marlis ist begeistert, dass sie einen Rucksack<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97002A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC97002A.jpg" alt="" title="DSC97002A" width="187" height="280" class="alignright size-full wp-image-3095" /></a> tragen konnte und so jeder seine eigene Kleidung im Griff hat. Das eröffnet uns für Mehrtagestouren ganz andere Möglichkeiten; meine Gelenke kommen nicht so schnell an die Belastungsgrenze, und für mich reicht vom Volumen her der handliche Reiserucksack. Beide Rucksäcke sind, was wir als wichtig empfinden, mit allem Tragekomfort ausgestattet: steifer, belüfteter Rücken, gute, auch oben verstellbare Tragegurte, Hüft- und Brustgurt, und eine oben nicht schlanke, gut anliegende Form. Zum Glück haben wir den großen Fotoapparat nicht mitgenommen, das Gebaumel hätte Marlis die Laune verdorben, schließlich will sie ihn ja griffbereit haben, im Rucksack nutzt er nichts. Die Vorbereitungstour vorgestern hat sich offensichtlich gelohnt, der Aufstieg ist optimal gelaufen, kein Gelenk hat sich gemeldet. Die Hütte<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96881.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96881.jpg" alt="" title="DSC96881" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3096" /></a> ist um 16 Uhr schon leer, nur einzelne Übernachtungsgäste sind da, die Einkehrer sind uns alle entgegengekommen. Wir checken ein und kaufen uns die Hüttenschlafsäcke; gestellt werden Kissen und Decken. In den Zimmern gibt es keine Heizung, wir haben ein Zimmer mit zwei Stockbetten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96873.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96873.jpg" alt="" title="DSC96873" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3097" /></a> für uns mit einem Stuhl, Tisch und Licht. Toiletten und Kaltwasser-Waschgelegenheit gibt es nahe auf dem Flur. Alles muss mit einer Materialseilbahn von 1350m Höhe hochgeschafft werden. Wasser ist knapp, da es nur auf der Fläche gesammelt werden kann, einen Bach gibt es hier nicht. Strom kommt aus der Solaranlage mit großer Batterie, Heizung und zusätzlicher Strom kommen aus einem Rapsöl-Blockheizkraftwerk, zur Not gibt es noch einen alten Dieselgenerator. Alle Abwässer werden in der hauseigenen Kläranlage geklärt. Klar ist, dass hier jeder mit allen Resourcen sparsam umgehen muss, schließlich befinden wir uns außerdem im Kerngebiet des Nationalparks. Müll muss man selbst wieder mit runternehmen, was eigentlich bei allen Wanderungen selbstverständlich ist, man hat es ja geschafft, ihn mit Inhalt hochzubringen. Nach einer ausgiebigen Rast starten wir zum &#8220;Abendspaziergang&#8221;:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96886.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96886.jpg" alt="" title="DSC96886" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3098" /></a> wir steigen nochmal 200m höher auf dem Weg zu den Watzmann-Spitzen bis auf den Grat; so sehen wir den kleinen Watzmann<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96877.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96877.jpg" alt="" title="DSC96877" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3099" /></a> und das Watzmannkar richtig von der Seite und nicht nur von unten. Auf diesem Weg entdecken wir neben anderen Pflanzen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96882.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96882.jpg" alt="" title="DSC96882" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3100" /></a> sogar Enzian, eingewickelt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96888.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96888.jpg" alt="" title="DSC96888" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3101" /></a> weil keine Sonne scheint. Dann wenden wir,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96890.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96890.jpg" alt="" title="DSC96890" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3103" /></a> es fängt auch an zu tröpfeln. Dass wir nicht zu einer der Spitzen vorgedrungen sind, stört uns nicht wirklich, wir sind glücklich,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96897L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96897L.jpg" alt="" title="DSC96897L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3102" /></a> richtig ins Watzmann-Massiv eingedrungen zu sein und könnten uns mit einem Tag mehr Zeit gut vorstellen, bis zum Hocheck oder gar zur Mittelspitze aufzusteigen. Den Tag vermissen wir auch nicht, die Wetteraussichten für morgen sind nicht gut, es gibt Gewittergefahr, wichtiger ist, morgen gut runterzukommen, ich verfolge laufend WetterOnline und den Regenradar, der Empfang fürs Smartphone reicht gerade so bis hier, das Netbook ist sowieso unten geblieben.<br />
Die Speisekarte enthält einfache, deftige Klassiker aus guten Zutaten, Biere, gute Weine und Schnäpse sind zu haben, und die Stube ist gut geheizt. Zum Aufladen von GPS und Handy dürfen wir die Steckdose unter der Theke benutzen.  Als einzige Gäste im Gastraum unterhalten uns noch angeregt mit den Hüttenwirtsleuten Annette und Bruno Verst, sie haben von Mai bis Oktober ein erfülltes, eigenständiges Leben hier, in der Woche ruhiger mit weniger Personal, Reparaturen und Transporten, bei gutem Wetter im Sommer und besonders an Wochenenden können alle 228 Schlafplätze belegt sein und im Gastraum mit 140 Plätzen muss man zusammenrücken. Dann sind bis zu 10 Leute im Einsatz, dazu ist die Küche bestens ausgestattet. Das Verständnis besonders der jungen Gäste für den geringeren Komfort und die weiteren Regeln in dieser Umgebung, 600 Höhenmeter entfernt von jedem Fahrweg, würde leider abnehmen. Nach fünf Monaten 7-Tage-Woche sind die restlichen Monate unten für Bürokratie, Reparaturen und Planung und auch etwas Urlaub gerade ausreichend. Um zehn schließt eigentlich die Stube, wir unterhalten uns bis halb elf, und sind gespannt, wie wir schlafen können. Marlis schläft gleich ein, ich tippe noch etwas und rechne nicht mit besonders gutem Schlaf, was mir aber egal ist, das außergewöhnliche Erlebnis des selbstorganisierten Aufstiegs und der Hütte lässt sowas in den Hintergrund treten. Es ist der Höhepunkt des Reisejahrs bisher, da sind wir uns einig.</p>
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		<title>5. Juni: Bad Reichenhall: Staufen-Aufstieg</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 07:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
				<category><![CDATA[eigenes Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Bad Reichenhall: Planung und 1000m-Aufstieg auf den Staufenkamm Es gibt lange Frühstück, und wir überlegen, wie eine Einteilung der nächsten Tage hier in den Bergen unter Berücksichtigung der durchwachsenen Wettervorhersagen aussehen könnte. Morgen planen wir Salzburg, heute fällt uns, da &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/06/06/5-juni-bad-reichenhall-staufen-aufstieg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Reichenhall: Planung und 1000m-Aufstieg auf den Staufenkamm</strong></p>
<p>Es gibt lange Frühstück, und wir überlegen, wie eine Einteilung der nächsten Tage hier in den Bergen unter Berücksichtigung der durchwachsenen Wettervorhersagen aussehen könnte. Morgen planen wir Salzburg, heute fällt uns, da hier in der Ecke keine Gewitter auftreten sollen, eine Wanderung ein. Da noch Bergtouren als Ziele vorgesehen sind, wollen wir einen Testaufstieg in den nahegelegenen Staufenkamm<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96633DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96633DA.jpg" alt="" title="DSC96633DA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3124" /></a> machen. Wir üben für Mehrtageswanderungen: Marlis nimmt einen weiteren Rucksack, die große Kamera bleibt unten, Kleidung und Technik für Eventualitäten und Übernachtung werden mitgenommen. So kommen wir erst kurz vor Eins los. Wir lassen uns nicht von pauschalen Wetterwarnungen der Rezeption abhalten; die Detailabfragen von Wetteronline und dem Regenradar lassen keine wesentlichen Probleme erwarten und erlauben uns, rechtzeitig zu reagieren, solange wir Handy-Empfang haben und das laufend verfolgen können. Also starten wir. An der Therme vorbei überqueren wir die Saalach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96529.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96529.jpg" alt="" title="DSC96529" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3125" /></a> und steigen durch Wald zur Padinger Alm auf, wo wir die letzte mögliche Einkehr nehmen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96544.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96544.jpg" alt="" title="DSC96544" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3126" /></a> Der Blick auf Bad Reichenhall ist schon gut, ebenso auf die umliegenden Berge wie den Predigtstuhl. Da wir noch unter 700m liegen, ist der Blick auf die dahinterliegenden hohen Berge versperrt. Zunächst auf breitem Schotterweg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96545.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96545.jpg" alt="" title="DSC96545" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3127" /></a> dann auf einem in Serpentinen verlaufenden Waldweg mit vielen Stufen steigen wir gleichmäßig auf. Viele Frühaufsteher kommen uns schon auf dem Rückweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96550AL.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96550AL.jpg" alt="" title="DSC96550AL" width="187" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3128" /></a> entgegen. Es läuft gut, wir steigen langsam, aber stetig und ohne dass es uns anstrengt, höher. Ab 1000 m Höhe wird der Weg schwerer, es ist steinig bis felsig.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96552.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96552.jpg" alt="" title="DSC96552" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3129" /></a> Der Wald wird lockerer,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96569.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96569.jpg" alt="" title="DSC96569" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3137" /></a> endlich bieten sich Ausblicke. Bad Reichenhall liegt tief unten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96557T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96557T.jpg" alt="" title="DSC96557T" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3130" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96566.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96566.jpg" alt="" title="DSC96566" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3131" /></a> wir kommen langsam auf die Höhe des Predigtstuhl. Jetzt zeigen sich die dahinter liegenden hohen Berge, der Watzmann ragt am Horizont empor. Wir steigen weiter und erreichen unser Wunschziel: den Sattel zwischen Mittel- und <strong>Hochstaufen</strong>. Wir können jetzt ins Tal auf der anderen Seite schauen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96589L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96589L.jpg" alt="" title="DSC96589L" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3132" /></a> Wir steigen noch ein paar Meter, dann haben wir 1500 m erreicht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96587.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96587.jpg" alt="" title="DSC96587" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3133" /></a> und sehen noch besser ins Tal, auf Bad Reichenhall, die nahen und mittlerweile als vollständige Kette erscheinenden über 2500 m hohen Berge dahinter mit dem Watzmann, auf dem wir Hocheck, Mittelspitze und Südspitze ausmachen können.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96595.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96595.jpg" alt="" title="DSC96595" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-3134" /></a> Grandios, dieser Blick! Wir sehen gleichzeitig über 2000 Höhenmeter: Bad Reichenhall auf 470 m und den Watzmann auf 2710 m. Von der Zeit her macht es keinen Sinn weiterzusteigen, wir sind außerdem mit dem Erreichten sehr zufrieden, über 1000 m gestiegen, Knochen und Kondition halten, Rucksäcke passen, gute Aussicht. Wir wissen jetzt, dass wir uns noch mehr zutrauen können; Muskelkater morgen muss allerdings zum Einlaufen nicht sein. Wir steigen ab, Marlis wie eine Gemse, sie ist bald nicht mehr zu hören, ich schone meine Gelenke und gehe die Stufen mit Stöcken runter.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96608.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC96608.jpg" alt="" title="DSC96608" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-3135" /></a> Es zieht zwar etwas in den Knien, wird aber nicht schlimmer. Wir erreichen wieder die Padinger Alm, jetzt gibt es Abendessen, danach steigen wir den Rest ab. Wir sind hoch zufrieden mit dem Test: Wir sind voll einsatzfähig. Das begießen wir mit einem Sekt in der Dachlounge in der Dämmerung und waschen dann von uns und aus der Kleidung den Schweiß des Tages. Sogar der Text von heute entsteht noch, so fit sind wir.</p>
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