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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Marlis &amp; Joachim</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>5. Januar: nach Binz auf Rügen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 23:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis &#38; Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von LU über Hamburg mit Eisschollen im Hafen durch Mecklenburg nach Binz auf Rügen Endlich geht es wieder los &#8211; leider für meine Verhältnisse zu &#8220;nachtschlafender Zeit&#8221;: 8:50 Uhr starten wir ab Haustür. Es muss aber sein, denn wir bewegen &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/01/06/5-januar-nach-binz-auf-rugen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von LU über Hamburg mit Eisschollen im Hafen durch Mecklenburg nach Binz auf Rügen</strong></p>
<p>Endlich geht es wieder los &#8211; leider für meine Verhältnisse zu &#8220;nachtschlafender Zeit&#8221;: 8:50 Uhr starten wir ab Haustür. Es muss aber sein, denn wir bewegen uns auf den Spuren von Ideengeberin Lore Metzger, die uns nach Rügen im Winterkleid schickt. Sie möchte, dass wir das Jagdschloß Granitz und die Umgebung im Schnee für sie erleben. Sie war vor einigen Jahren im Frühsommer bei herrlichem Wetter dort und stellte sich vor, wie es wohl im weißen Kleid aussehen würde. Aber bevor wir uns damit beschäftigen, <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86127.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86127.jpg" alt="" title="DSC86127" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-767" /></a>liegen erstmal 897,7 Bahnkilometer bis zum Ostseebad Binz vor uns, die wir in 8:30 Stunden bewältigen wollen, falls die Bahn hält, was sie verspricht, also alle drei Umstiege klappen. Mit dem Auto wäre man bestimmt nicht schneller, schon gar nicht bei nur einem Fahrer. Heute morgen ist der Zug gut gefüllt mit Menschen, die nach den Feiertagen mit viel Gepäck und Geschenken heimkehren. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86132.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86132.jpg" alt="" title="DSC86132" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-768" /></a>Die vorbeifliegende Landschaft draußen ist noch dünn weiß mit Schnee bestäubt, die Bäume haben sich des Schnees entledigt. Ein Geschäftsmann, uns gegenüber sitzend, bewältigt seinen halben Arbeitsalltag im Zug und nutzt ihn als mobiles Büro, ganz so wie wir, nur auf die Telefonkonferenzen verzichten wir. Der Umstieg in Hamburg klappt reibungslos. Auf den Nebenarmen der Elbe und in den Hafenbecken schwimmen Eisplatten, die kleineren Flüsse sind ganz zugefroren, ebenso die größeren Seen, an denen wir auf der Fahrt über Schwerin und Rostock nach Stralsund vorbeifahren. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86136.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86136.jpg" alt="" title="DSC86136" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-770" /></a>Die weite Landschaft in Mecklenburg ist schön anzusehen: zuerst das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86143.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86143.jpg" alt="" title="DSC86143" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-775" /></a>platte Land mit seinen Alleen und alten Weiden,  Schafherden im Schnee ziehen vorbei, später wird es hügeliger. Der Ersatz-IC aus alten InterRegio-Wagen klappert laut &#8211; später höre ich das gar nicht mehr. Die kleineren Ortsnamen im Vorbeifahren enden alle auf &#8220;ow&#8221; wie der Haltebahnhof Bützow oder Güstrow und Teterow, nie gehört oder gar gesehen. Ich lese im Reiseführer: &#8220;Rügen ist die größte deutsche Insel, und sie dürfte auch die schönste sein&#8221;. Davon überzeugen wir uns lieber selbst. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86147.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86147.jpg" alt="" title="DSC86147" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-772" /></a>Umstieg in Stralsund, wir freuen uns auf den seit 1936 bestehenden Rügendamm, wollen endlich die Ostsee sehen, aber es ist inzwischen zu dunkel, wir sehen nur einmal kurz Wasser und dann nur noch Schnee.<br />
Wir steigen aus auf dem &#8220;Großbahnhof <strong>Binz</strong>&#8220;, es gibt noch einen kleinen der Schmalspur-Dampfbahn &#8220;Rasender Roland&#8221;. Das passt zum Ort. Mondäne Gebäude im Bäderstil, viel Holzornamentik, alles in Weiß, und nach der Wende komplett saniert oder neu gebaut. Wie der Müller-Reiseführer schreibt: &#8220;&#8230; glanzvolle Bäderarchitektur mit einer unauslotbaren Vielfalt an ornamentaler Spielerei: Türmchen und Erker, Veranden, Loggien und Balkone mit ziselierten Schmuckblenden und verspielten gusseisernen Geländern sowie von Ziergiebeln gekrönten Fassaden.&#8221; Es sieht im Dunkeln mit den Bergen nicht mehr ganz weißen Altschnees und dicken Eisplacken auf Straßen und Gehwegen etwas unwirklich aus. Der ganze Betrieb läuft auf Sparflamme. Wir haben uns das &#8220;Nymphe Apple Multimedia Hotel&#8221; ausgesucht. Es ist recht neu, großzügig und mit Designer-Möbeln eingerichtet. Statt eines klassischen Fernsehers <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86151AI.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC86151AI.jpg" alt="" title="DSC86151AI" width="280" height="181" class="alignleft size-full wp-image-773" /></a>gibt es einen iMac mit MacOS-Leopard und Multimedia-Oberfläche. Die Adresse &#8220;Strandpromenade&#8221; wird allerdings nur durch einen langen Glasgang zwischen zwei Villen hindurch gerechtfertigt, aber &#8220;Proraer Straße&#8221; klingt eben nicht besonders gut. Und es hat wirklich günstige Winter-Sonderpreise.<br />
Wir wandern noch durch die vereisten Straßen und finden eine urige Kneipe, das Brauhaus &#8220;Zum alten Fritz&#8221; der Stralsunder Störtebeker-Brauerei, deren Weizenbier wir schon in Bremerhaven kennengelernt haben. Bräuhäuser hatten wir doch schon mal in Düsseldorf und Köln &#8211; und was gibt es hier zu meiner Beglückung wieder zu essen: Grünkohl, dieses Mal mit echtem Bauzner Senf zum Kassler. Auf den 500m Rückweg entlang der Strandpromenade reihen sich Hotels und Villen aneinander: Kurhaus, Travel Charme Hotel, Bellevue, Villa Undine, Villa Ruscha, Hotel am Meer, Villa Belvedere, Villa Seestern, Villa Elfeld, Villa Strandidyll, Villa Salve, Atlantic, Villa Aegir, Nymphe Apple Multimedia Hotel. Dazwischen noch etliche Restaurants, die hier aber, zumindest jetzt, recht zivile Preise haben. Wenn morgen nicht alles im Nebel versinkt, kommt das Jagdschloss Granitz dran, zu Fuss und vielleicht mit dem &#8220;Rasenden Roland&#8221;.</p>
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		<title>21. November: Über Düsseldorf nach Essen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 22:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis &#38; Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221; Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf: Quadriennale mit Nam June Paik, nach Essen in die &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;</strong></p>
<p><div id="attachment_429" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84372/" rel="attachment wp-att-429"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84372.jpg" alt="" title="DSC84372" width="300" height="199" class="size-full wp-image-429" /></a><p class="wp-caption-text">GERDA STEINER &#038; JÖRG LENZLINGER, Das Vegetative Nervensystem, Eingangshalle des museum kunst palast</p></div>Wir wollen in Düsseldorf im &#8220;museum kunst palast&#8221; am letzten Tag der Retrospektive die Arbeiten von Nam June Paik ansehen, einem aus Korea stammenden Videokünstler, der von der Komposition kommt, in Japan und Deutschland studiert und in Deutschland und den USA gearbeitet hat, u.a. mit Beuys, Cage, Vostell und Mary Bauermeister. Deshalb verlassen wir Wuppertal, dass uns so unerwartet erfreut hat. Es ist nicht so, dass wir alle Arbeiten der Ausstellung verstehen, aber es sind beeindruckende Sachen dabei, die Ausstellung selbst ist ebenfalls von beeindruckender Dimension – es wird klar, dass er die Kunstszene nachhaltig beeinflusst hat.<br />
Wir erhalten heute eine Mail von unserem Freund Klaus, der sich in einigen Büchern und seiner Doktorarbeit mit dem Thema Reisen beschäftigt hat; er hat recht: Reisen in unserem Sinne ist immer Reisearbeit, mit dem Wissen nie endender Erkenntnis, aber wie Sisyphos rollen wir unentwegt den Stein und sind glücklich dabei.<br />
Wir haben ein Zweitages-Ticket für die Quadriennale und gehen nochmal im benachbarten NRW-Forum in den &#8220;Roten Bulli&#8221;, der uns so gut gefallen hat und im Obergeschoss zu Katharina Sieverding, das ist zwar auch beeindruckend, aber nicht ganz unser Ding.<br />
Am Nachmittag wechseln wir nach <strong>Essen</strong>, der Stadt, in der Joachim bis zu seinem zwölften Lebensjahr aufgewachsen ist. Wir sind neugierig auf das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84389/" rel="attachment wp-att-431"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84389.jpg" alt="" title="DSC84389" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-431" /></a>Hotel &#8220;Alte Lohnhalle&#8221;, das früher die neogotische Lohnhalle, also Auszahlungsstelle des Wochenlohns der Bergleute der Zeche Bonifatius war. Die Hotelzimmer sind in der darüberliegenden <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84404/" rel="attachment wp-att-456"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84404.jpg" alt="" title="DSC84404" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-456" /></a>Direktions-Etage angesiedelt. Unser Blick aus dem Fenster fällt auf den schemenhaft beleuchteten alten <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/21-november-uber-dusseldorf-nach-essen/dsc84399/" rel="attachment wp-att-432"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84399.jpg" alt="" title="DSC84399" width="199" height="300" class="alignright size-full wp-image-432" /></a>Förderturm.<br />
Nach so viel Museum und Stadtentdeckung geht es morgen endlich wieder auf Spurensuche, es wird spannend werden und &#8220;Expeditionsgeist&#8221; erfordern.</p>
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		<title>20. November: Wuppertal, Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 00:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlis &#38; Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wuppertal: Schwimmoper, Stadthalle, Briller Viertel. Düsseldorf: Fotografie und Beuys Wir lesen in der gleichen Broschüre, die uns gestern schon einen schönen Rundgang beschert hat, von einem Rundgang durch das Briller Viertel mit einer großen Ansammlung von Gründerzeitvillen, die den Krieg &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2010/11/21/400/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wuppertal: Schwimmoper, Stadthalle, Briller Viertel. Düsseldorf: Fotografie und Beuys</strong></p>
<p>Wir lesen in der gleichen Broschüre, die uns gestern schon einen schönen Rundgang beschert hat, von einem Rundgang durch das <strong>Briller Viertel</strong> mit einer großen Ansammlung von Gründerzeitvillen, die den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden haben. Vorbei an der historischen Stadthalle und der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84236.jpg" alt="" title="DSC84236" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-419" /></a>Schwimmoper geht es stetig schnurgerade bergauf &#8211; Wuppertal wird das deutsche San Francisco genannt. Im Viertel ist entweder Gartenarbeit oder Einkaufen angesagt, die Sonne zeigt sich. Von 1880 bis 1925 haben hier Unternehmer, besonders die Textilindustriellen, ihre <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84263.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84263.jpg" alt="" title="DSC84263" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-417" /></a>Villen gebaut. Die Stile gehen von Neugotik über Neurenaissance und Neubarock zu Jugendstil und bergischem Heimatstil. <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84272.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84272.jpg" alt="" title="DSC84272" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-418" /></a>Jetzt residieren hier viele Rechtsanwälte, Steuerberater und Stiftungen. Ähnlich wie gestern stellen wir fest, dass wir von Wuppertal bisher nicht den blassesten Schimmer hatten. Es hat sich für uns als Geheimtipp entpuppt, mit einem ganz speziellen Charme: unaufgeregt und architektonisch wie landschaftlich hoch reizvoll und <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84235A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84235A.jpg" alt="" title="DSC84235A" width="288" height="300" class="alignright size-full wp-image-420" /></a>abwechslungsreich. Am Ende des Rundgangs auf dem Weg zur Schwebebahn, die uns nach Düsseldorf bringen soll, wählen wir den Weg durch das <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84294.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84294.jpg" alt="" title="DSC84294" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-421" /></a>Luisenviertel entlang der Friedrich-Ebert-Straße, einer Kiezeinkaufsstraße mit kleinen Geschäften und vielen Buchhandlungen. Rechtzeitig, bevor die Energie nachlässt, tanken wir mit Sitzen in einem Café auf. Am Ende der Straße sehen wir die doppeltürmige Laurentiuskirche, die erste katholische Kirche von Elberfeld von 1835. Mit der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84224.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84224.jpg" alt="" title="DSC84224" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-422" /></a>Schwebebahn fahren wir bis zum Ende in Vohwinkel, das letzte Stück über einer Straße mit direktem Blick in die Wuppertaler Wohnungen im 2. Stock. Wir erwischen gleich die S-Bahn nach <strong>Düsseldorf</strong> und die U-Bahn zur Königsallee. Der Weg ins Museum zur Fotoausstellung &#8220;Der Rote Bulli. Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie&#8221;, also der Bechers und ihrer Schüler, erweist sich als sehr schwierig. Es gilt, die volle Düsseldorfer Altstadt zu überwinden, samt dem ersten Weihnachtsmarkt mit Glühwein, der seinem Ruf alle Ehre macht und in der Pfalz bestimmt unverkäuflich wäre. Es gibt aber auch einige originelle Stände. Einer davon verkauft <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84327.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84327.jpg" alt="" title="DSC84327" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-423" /></a>Taschen komplett aus Reißverschlüssen, die man am besten geöffnet als meterlanges Band zur Verwirrung der Beschenkten überreicht. Die Taschen sind eine Düsseldorfer Entwicklung von Tanja Arceri. Im Weg steht ausgerechnet auch noch der Altstadt-Ausschank unserer Spezial-Alt-Brauerei Schumacher, ein Alt ist also unvermeidlich. Wir haben dann grade noch zwei Stunden für die großartige Fotoausstellung, die voll das Thema der Fotografie in unserem Reisejahr trifft. Aber wir können ja morgen nochmal reinschauen, wir haben ein Quadriennale-Ticket für 2 Tage und etliche Ausstellungen. So beenden wir den Ausstellungsmarathon noch mit der <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84352.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2010/11/DSC84352.jpg" alt="" title="DSC84352" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-424" /></a>Beuys-Retrospektive, die bis 22 Uhr offen hat. Schon der Hunger treibt uns noch in den Altstadt-Schumacher. Meine Grünkohl-Reste bekommt Joachim. Punkt 24 Uhr erreichen wir Wuppertal Hbf. Der Beitrag entsteht schon in der S-Bahn.</p>
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