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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Musik</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>3. Oktober: Jonastal</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jonastal: Landschaft und Stollenbau im Dritten Reich (Ziel von Marlis) Als wir an Marlis&#8217; Geburtstag im Februar fünf Kilometer östlich von Arnstadt in Marlishausen waren, haben wir im Bergwerk Merkers erfahren, dass es ausgerechnet hier, sechs Kilometer westlich, ein Jonastal &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/04/3-oktober-jonastal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jonastal: Landschaft und Stollenbau im Dritten Reich (Ziel von Marlis)</strong></p>
<p>Als wir an Marlis&#8217; Geburtstag im Februar fünf Kilometer östlich von Arnstadt in Marlishausen waren, haben wir im Bergwerk Merkers erfahren, dass es ausgerechnet hier, sechs Kilometer westlich, ein <strong>Jonastal</strong> gibt. Spontan nehmen wir das Tal in unsere Zielliste auf, für den Sommer. Jetzt ist es dran, und wir wohnen im Süden von Arnstadt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103165LP.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103165LP.jpg" alt="" title="DS103165LP" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4627" /></a> sozusagen mitten zwischen Vor- und Nachnamen. Das Tal wird einerseits beschrieben durch die Geografie: Einschnitt des Flüsschens Wilde Weisse in die Ohrdrufer Platte aus Muschelkalk zwischen Crawinkel und Arnstadt mit knapp 200 Meter Gefälle. Andererseits hatte es eine furchtbare Rolle im Dritten Reich: Das spärlich besiedelte Tal eignete sich mit der Schlucht in der Mitte gut für die wahnsinnigen Stollenbauwerke im zweiten Weltkrieg, wie wir schon eines in Hersbruck bei Nürnberg kennengelernt haben. Das Wetter ist wunderbar, wir leihen Fahrräder vom Hotel. In der sogar heute geöffneten Touristinfo am Markt<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103167P.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103167P.jpg" alt="" title="DS103167P" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4629" /></a> bekommen wir eine geeignete Karte, als nächstes besuchen wir den Jonastalverein, der sich mit der Bewahrung und Aufarbeitung der Geschichte des Tales befasst. Der Verein nutzt für seine dokumentarische Ausstellung zusammen mit dem Museumsbahnverein den alten Lokschuppen mit Dampfloks am Nordrand der Stadt, zu Fuß wäre das ein sehr großer Umweg gewesen. Im Keller läuft ein erschütternder 30-Minuten-Film mit umfangreichem Originalmaterial aus der Zeit von November 1944, als die Stollenbauarbeiten begannen, bis April 1945, der Räumung, sowie den ersten Nachkriegsjahren. Um den Truppenübungsplatz herum gab es schon immer Kasernen und Munitionsfabriken – Arbeitsplätze für die Bevölkerung -, besonders um Ohrdruf und Crawinkel; vom dortigen Bahnhof wurden Gleisanschlüsse gelegt. Hier an diesem zentralen, abgelegenen Ort wollte Hitler sein letztes Führerhauptquartier anlegen. Das KZ Buchenwald wurde um das Außenlager S III erweitert, viele Zwangsarbeiter wurden hier eingesetzt, mussten im Winter bei Schnee in Zelten oder Baracken ohne Heizung und ausreichendes Essen leben und mit Feldbahnloren oder zu Fuß in die Schächte einrücken, bei jedem Einsatz blieben Tote aus Erschöpfung und damit zusammenhängenden Misshandlungen zurück. Viele, die das überlebt haben, sind dann während der Räumung beim Marsch nach Buchenwald umgekommen, am Ende waren es etwa 5000. Es ist uns nach wie vor unvorstellbar, wie Menschen so mit anderen Menschen umgehen können oder sie einfach als minderwertig erklären und daraus die Rechtfertigung für solche Behandlung ziehen können. Umso wichtiger ist es, dass ein Verein dafür sorgt, dass diese Taten nicht vergessen werden. Wir sehen einige Pläne der Bahnen und Stollenanlagen und ein großes Modell, dann machen wir uns auf den Weg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103175AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103175AT.jpg" alt="" title="DS103175AT" width="280" height="74" class="alignleft size-full wp-image-4630" /></a> um Arnstadt herum ins Tal.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103177.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103177.jpg" alt="" title="DS103177" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4631" /></a> Die Wilde Weisse ist ein kleines, ausgetrocknetes Bachtal, das nur bei Hochwasser Wasser führt, kleine alte Betonbrücken verengen die Durchfahrt auf zwei Meter. Auf der Straße ist etwas Verkehr,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103183.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103183.jpg" alt="" title="DS103183" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4632" /></a> in Grüppchen kommen Autos, Fahrräder und Motorräder; viele MZ und noch ältere Modelle, sogar eine NSU von 1928, sind unterwegs, das liegt wohl am Feiertag und speziellen Veranstaltungen. Die Streckenführung macht ihrem Namen Jonastal alle Ehre, sie ist optimal, heute auch beim Wetter, an Marlis angepasst. Auf den 15 km nach <strong>Crawinkel</strong> steigt die Straße ganz gleichmäßig und windgeschützt mit durchschnittlich 1,5% an, gut befahrbar, der Lohn kommt netterweise auf der Rückfahrt. Das Tal ist leicht bewaldet, zwischendurch Wiesen, Felder, Apfelbäume, vieles schon herbstlich gefärbt und sonnenbeschienen. Die Hänge kommen näher und werden höher, der Muschelkalk<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103192.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103192.jpg" alt="" title="DS103192" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4633" /></a> schaut in größer werdenden Flächen heraus. Wir passieren das Denkmal zu den Ereignissen, auf dem Nebenhang durch die Dörfer Espenfeld und Gossel läuft der Bach-Radweg. Dann kommen die steilsten und höchsten Hänge,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103200.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103200.jpg" alt="" title="DS103200" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4634" /></a> obendrauf noch heute Militärgelände. Hier wurden etwa 25 Stollen in den Berg getrieben; Eingänge sind kaum mehr zu erkennen;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103212.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103212.jpg" alt="" title="DS103212" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4636" /></a> über die eingeschnittene Kante<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103204.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103204.jpg" alt="" title="DS103204" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4635" /></a> ist in den Jahrzehnten einiges Geröll gerutscht, nur in einzelnen Fällen ist noch der obere, verschlossene Rest einsehbar. Das Plateau, auf dem die Feldbahnen gefahren sind, kann man sich noch vorstellen, das Betonfundament der Kompressorstation<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103196.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103196.jpg" alt="" title="DS103196" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4637" /></a> und Reste von Kies-Verladeeinrichtungen sind zu sehen. Vieles werden die Nazis beim Rückzug selbst zerstört haben, deswegen ist der Verfall weit forgeschritten. Der Jonastalverein hat einen Rundweg angelegt, auf dem mit Tafeln geschichtsträchtige Punkte mit historischen Fotos erläutert werden. Betroffen verlassen wir diesen Teil und wenden uns der Landschaft zu;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103206.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103206.jpg" alt="" title="DS103206" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4638" /></a> das Tal erweitert sich wieder und steigt an,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103215.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103215.jpg" alt="" title="DS103215" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4639" /></a> bis kurz vor Crawinkel das Plateau erreicht ist. In dem kleinen, ruhigen, nicht touristischen Ort mit dörflichem Charakter ziehen wir über den Marktplatz, finden die Gemeindeschenke allerdings nicht einladend, das zweite Lokal ist zu, im dritten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103232.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103232.jpg" alt="" title="DS103232" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4640" /></a> werden wir freundlichst bedient und bekommen was zu trinken, das wir auf der sonnigen Bank auf dem gegenüberliegenden Platz zu uns nehmen. Dann machen wir uns auf den Rückweg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103236.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103236.jpg" alt="" title="DS103236" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4641" /></a> Marlis lässts gemächlich rollen, Treten ist in der Richtung fast überflüssig, ich nehme einen Abstecher über den hier beginnenden Kamm mit Blick über das Plateau bis zum Thüringer Wald und durch das nächste Dorf Gossel, da kann ich mich auf einigen Hügeln und einer Kopfsteinabfahrt austoben. Wir treffen uns an der Straße<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103242.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103242.jpg" alt="" title="DS103242" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4642" /></a> und rollen gemütlich<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103249.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103249.jpg" alt="" title="DS103249" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4643" /></a> mit den letzten Sonnenstrahlen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103253AT.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/10/DS103253AT.jpg" alt="" title="DS103253AT" width="280" height="117" class="alignleft size-full wp-image-4644" /></a> nach Arnstadt, dabei machen wir unser Foto mit den Fahrrädern und dem Jonastal-Straßenschild. Bei der Durchfahrt durch das Zentrum schauen wir nach geeigneten Abendlokalen; da wir nichts berauschendes finden, kehren wir wieder in der Brauerei ein, die heutige Bockbier-Anstichkarte bietet neue Abwechslung. So bleibt noch etwas Zeit zum Texten und Bearbeiten von Fotos. </p>
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		<title>11. September: Mittenwald und Wanderung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück. Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/12/11-september-mittenwald-und-wanderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittenwald (Ziel: Karola): Hotelwechsel, Geigenbaumuseum, Wanderung über den großen Kranzberg nach Schloss Elmau und über Ferchensee und Lautersee zurück.</strong></p>
<p>Das Frühstück im Hotel ist sogar halbwegs erträglich, endet allerdings um 9:30, so früh wie nie, Kommentar: &#8220;Morgenstund hat Gold im Mund, wir wollen auch mal fertig werden&#8221;, Frechheit. Wir treffen nur Wanderer und Motorradfahrer, die sind schon fast alle weg. Und der unerzogene dicke junge Hund und die Katze turnen durch die Räume. Wir ziehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101683.jpg" alt="" title="DS101683" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4255" /></a> schnellstmöglich um, im neuen Hotel mitten in der Fußgängerzone<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101687L.jpg" alt="" title="DS101687L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4256" /></a> werden wir freundlichst empfangen und bekommen sogar ohne Aufpreis ein Riesen-Zimmer mit Balkon. Unsere Ideengeberin hat von Wanderungen nach Schloss Elmau berichtet, das werden wir nachher angehen. Vorher drehen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101697.jpg" alt="" title="DS101697" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4257" /></a> wir eine Runde<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101698.jpg" alt="" title="DS101698" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4258" /></a> vorbei am Geigenbaumuseum; Geigenbau war auch schon 1947 ein Thema, die Tradition beginnt mit Matthias Klotz (1653-1743). Heute sind elf Meister aufgelistet; einige Namen von Meistern, die schon 1947 gelebt haben, erfahren wir von dem jungen Geigenbauer an der Kasse: Josef Kantuscher lebt noch, Franz Reindl und Matthias Klotz sind in den letzten Jahren gestorben. Ein älteres Paar in Tracht<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101703.jpg" alt="" title="DS101703" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4259" /></a> kommt aus der Messe ins Museum und legt im vollen Dialekt los, sie kommen vom Tegernsee. Das gibt ein lustiges und nur teilweise zu verstehendes Gespräch, das Marlis aufzeichnet. Wir verzichten aufs Museum, können dafür jetzt nach der Messe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101717.jpg" alt="" title="DS101717" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4260" /></a> in die Kirche gehen, voller Barock,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101713.jpg" alt="" title="DS101713" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4261" /></a> auch außen bemalt. Durch die<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101720.jpg" alt="" title="DS101720" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4262" /></a> bergseitigen Straßen mit alten Häusern steigen wir bei blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen hoch zur Kranzberg-Talstation und weiter zur Korbinianhütte mit tollem Ausblick auf Mittenwald unter uns und dem Karwendel dahinter, dazu frische Buttermilch, lecker. Am Ende der Seilbahn wirds sehr belebt, viele gepflasterte und asphaltierte Wege,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101735.jpg" alt="" title="DS101735" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4263" /></a> ein Barfußpfad, Spielplätze und sonstiger Eventkrempel, der Betrieb hält die 150 Höhenmeter bis auf den großen Kranzberg an. Wir haben für den Hinweg die anstrengende Route über den Berg mit 500 Höhenmetern gewählt, ab jetzt werden wir belohnt:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101743T.jpg" alt="" title="DS101743T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4264" /></a> voller Ausblick nach Norden mit dem Isarverlauf und nach Süden auf die Alpenkämme, alles mit guten Erklärungstafeln und der letzten Einkehr.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101746.jpg" alt="" title="DS101746" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4265" /></a> Noch besser und anstrengender ist der nachfolgende Wegabschnitt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101750.jpg" alt="" title="DS101750" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4266" /></a> außerhalb der Reichweite der Normaltouristen, bis Elmau: im lichten Wald auf dem Kamm lang mit schönstem Licht, jetzt ganz alleine,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101753.jpg" alt="" title="DS101753" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4267" /></a> auf schmalem Wurzelpfad immer rauf und runter, ein echter Wanderweg, das hat gelohnt. Wir steigen ab nach Schloss Elmau, Hotelanlage &#8220;Luxury Spa &#038; Cultural Hideaway&#8221;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101757.jpg" alt="" title="DS101757" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4268" /></a> mit gepflegter Anlage hinter Zäunen; wir geben uns um 17 Uhr mit dem Blick von außen auf die große Anlage mit Turm und noblen Autos zufrieden, sonst schaffen wir den Rückweg nicht mehr. Der Fußweg am rauschenden Ferchenbach<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101772.jpg" alt="" title="DS101772" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-4269" /></a> ist nett, der Verlauf auf der Fahrstraße mit vielen Mountainbikern weniger, dafür gehts schnell vorwärts, kurz vor sechs bekommen wir außer der Reihe am Ferchensee<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101779.jpg" alt="" title="DS101779" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4270" /></a> in der Abendsonne noch was zu trinken. Ein paar hundert Meter weiter ist eine kleine Halbinsel mit Wiese und Einstieg zwischen dem Schilf;<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101796.jpg" alt="" title="DS101796" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4271" /></a> ich lasse mir das nicht entgehen und gehe schwimmen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101793A.jpg" alt="" title="DS101793A" width="280" height="187" class="alignright size-full wp-image-4272" /></a> die Sonne lugt gerade noch an der Wettersteinkante vorbei. Sehr lauschig, ein Erlebnis, kühl, aber nicht zu kalt, 1100m hoch. Ich bin begeistert, auch eine Wespe, die mich beim Einstieg hartnäckig belästigt, und eine andere, die sich an meinem Rucksack versteckt hat und mich beim Aufsetzen in den Daumenballen sticht – der erste und hoffentlich einzige Wespenstich im Reisejahr -, trüben den Eindruck nicht wirklich. In der Dämmerung steigen wir zum Lautersee hinunter<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101800.jpg" alt="" title="DS101800" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4273" /></a> und durch das unerwartet enge, steile, schöne Laintal mit einigen Wasserfällen, Marienstatuen und Kreuzen ab nach Mittenwald. Die Wahl zwischen den vielen Wegen vom See ist gelungen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101807.jpg" alt="" title="DS101807" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4274" /></a> Wir kommen zentral in Mittenwald raus und treffen mit den ersten Regentropfen im Hotel ein; die Wolken und etwas Grummeln haben schon die letzte halbe Stunde von hinten gedroht. Wie immer haben wir es geschafft, den Tag voll auszuknautschen; zufrieden gehen wir auf der überdachten Hotelterrasse eine Kleinigkeit essen, es ist immer noch gut warm, auch der plötzlich niederprasselnde Schauer stört nicht. Danach gelingt es mir endlich, die schon angefangenen Berichte der letzten drei Tage roh fertigzuschreiben, dann schlafe ich ein; wie lange Marlis es noch aushält, bekomme ich nicht mehr mit.</p>
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		<title>17. Juli: zurück nach Ludwigshafen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/07/18/17-juni-zuruck-nach-ludwigshafen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neumünster: Matinee im Gerisch-Park, Rückfahrt</strong></p>
<p>Heute ist es wieder kälter, und ergiebiger Regen ist angekündigt, unpassend für das Konzert. Ich interpretiere den Regenradar und vermute, wenn überhaupt, anfänglich leichten Regen. Wir gehen zum Gerisch-Park, es ist schon viel Betrieb. Man platziert sich locker im Garten, mit eigenen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98774.jpg" alt="" title="DSC98774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3470" /></a> oder bereitstehenden Stühlen. Viele sind mit Regenmänteln und Regenschirmen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98752.jpg" alt="" title="DSC98752" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3471" /></a> angerückt, ich zähle 200 bis 300. Auch ein kleines, feines und preiswertes Catering hat das Café aufgebaut, alles sehr gut organisiert. Frau Gerisch ist überall präsent. Anfänglich nieselt es etwas, da ist es gut, dass wir uns auf Abstand gesetzt haben, so können wir über die Regenschirme hinwegsehen. Stimmung und Atmosphäre im Garten sind angenehm, von der erhöhten Terrasse mit der Villa im Hintergrund kommen die neun Bläser<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98754.jpg" alt="" title="DSC98754" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3472" /></a> – Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn – zwar nicht sehr laut, doch gut hörbar und sehr differenziert rüber, es gibt außer leichtem Wind- und Regenrauschen keine Nebengeräusche. So sind die Stücke von Françaix, Prokofjew und Bizet ein echter Genuss.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98766A.jpg" alt="" title="DSC98766A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3473" /></a> In der kurzen Pause kann man sich versorgen und Blicke von verschiedenen Positionen über die Konzertgesellschaft schweifen lassen.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98760.jpg" alt="" title="DSC98760" width="186" height="280" class="alignleft size-full wp-image-3474" /></a> Hinterher schauen wir uns die gestern übriggebliebenen Werke des Parks<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98762.jpg" alt="" title="DSC98762" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3475" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98773.jpg" alt="" title="DSC98773" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3476" /></a> und die Fotos von Carsten Höller in der Galerie in der Gerisch-Villa an. Zum Abschluss gibt es eine wunderbare Harry-Maasz-Torte im sehr gelungen und klar<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98780.jpg" alt="" title="DSC98780" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3477" /></a> eingerichteten Café. Nach diesem die Reise krönenden Sonntag-Vormittag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, vorbei am Hotel und dem Museum, wo Marlis sich ein Andenken ausgesucht hat. Unterwegs können wir in die Vicelinkirche<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98786.jpg" alt="" title="DSC98786" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3478" /></a> schauen, eine bedeutende, in Reinform erhaltene klassizistische evangelische Kirche von 1834. Beim Gang über den Großflecken halten wir erneut vergeblich Ausschau nach dem Stand von Carsten Rühmann und seinen Sahnescheiben; ein Glück, dass wir ihn und wenigstens eine Scheibe gleich bei Ankunft in Neumünster erwischt haben. Der ICE auf der Rückfahrt ist praktisch voll; die Idee, schon in Hamburg-Dammtor statt wie im Fahrplan im Hauptbahnhof umzusteigen, erweist sich als gut, so können wir in Ruhe zwei dauerhaft unreservierte Plätze zusammen finden, bevor sich der Zug richtig füllt. Wir sind mit Lesen und Tippen voll beschäftigt, die Stunden der Rückfahrt reichen eigentlich nicht, zum Rausschauen reichts kaum, zumal das Wetter schlechter als am Vormittag im Norden ist, und wir kennen die Strecke auch schon zur Genüge; der Blick auf den Odenwald<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC98797.jpg" alt="" title="DSC98797" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3479" /></a> kündigt die Ankunft an. Der Zug schafft es, bis Mannheim pünktlich zu bleiben. Die Ausstellung der World Press Photos im Bahnhof sparen wir uns auf, wir wollen nicht noch später nach Hause kommen. So endet wieder ein Reiseabschnitt.</p>
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