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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Flop</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>2. September: Ausflug nach Bad Füssing und Pocking</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bad Füssing: Europs größtes Kurbad?, Pocking: Schweinsbraten Nach dem Frühstück gibts ein lockeres Gespräch mit der Passauer Neuen Presse, unser Projekt stößt auf deutliches Interesse. Wir steuern ein Foto bei, jetzt sind wir auf den Artikel gespannt. Wir planen den &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/03/2-september-ausflug-nach-bad-fussing-und-pocking/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Füssing: Europs größtes Kurbad?, Pocking: Schweinsbraten</p>
<p>Nach dem Frühstück gibts ein lockeres Gespräch mit der Passauer Neuen Presse, unser Projekt stößt auf deutliches Interesse. Wir steuern ein Foto bei, jetzt sind wir auf den Artikel gespannt. Wir planen den Rest des Reiseabschnittes und starten mit dem Bus<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101031TLA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101031TLA.jpg" alt="" title="DS101031TLA" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4079" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101033.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101033.jpg" alt="" title="DS101033" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4080" /></a> nach Bad Füssing. Davon haben schon viele erzählt, wir wollen uns diesen Hype mal ansehen. Vorrecherchen ergeben, dass der Thermalbetrieb erst in den 60er Jahren gestartet und sich bis in die 80er voll entwickelt hat. Mit Historie hat das also nichts zu tun, Basis ist eine bei anderen Bohrungen zufällig entdeckte sehr starke, 56° heiße Thermalquelle, die per Ringleitung in vier öffentliche Thermen und weitere private Kureinrichtungen verteilt wird. <strong>Bad Füssing</strong> entstand dann 1971 durch Zusammenlegung mehrerer kleiner Gemeinden mit vormals landwirtschaftlicher Struktur.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101043.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101043.jpg" alt="" title="DS101043" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4081" /></a><a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101045TD.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101045TD.jpg" alt="" title="DS101045TD" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4082" /></a> Beim Durchlaufen durch den kleinen Ort treffen wir nur auf Kureinrichtungen: Pensionen, Appartmenthäuser, Kurmittelhäuser. Alle freistehend, nicht hoch, aus den letzten Jahrzehnten,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101049.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101049.jpg" alt="" title="DS101049" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4083" /></a> ohne jeden Charme, wahrscheinlich zweckmäßig. Die angebotenen Appartments sind recht groß und günstig; die Möblierung ist allerdings noch hässlicher als die Häuser selbst, da würden wir nicht geschenkt drin wohnen wollen. Überhaupt begegnet uns hier nur sehr Gewöhnliches,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101051.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101051.jpg" alt="" title="DS101051" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4084" /></a> dafür äußerst Aufgeräumtes. Irgendwie Appartmentstil wie an der türkischen Küste, nur nicht so groß und noch steriler. Nichts da, was uns interessiert, dafür alles da, was uns nicht interessiert. Wir sehen uns die katholische Kirche von 1964, einen modernen Bau mit spitzem Schiff<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101056.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101056.jpg" alt="" title="DS101056" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4085" /></a> von 1964, und die kleinere evangelische, ein Sichtbetonbau von 1972, an. Die letztere könnte uns in ihrer schlichten Quaderform (Motto: Ein feste Burg &#8230;) gefallen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101058.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101058.jpg" alt="" title="DS101058" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4086" /></a> hätte man nicht die eine Ecke 1991 schräg mit einer modernen Orgel mit Prospekt aus rötlichem Holz und die noch freien Wände 1994 mit fünf möglichst großen quadratischen abstrakten Bildern eines bekannten Malers vollgestopft und so versucht, die Kirche gefälliger zu machen. Es gibt viele Geschäfte bis zu Kaufhäusern, die Mode ist extrem bieder, dafür viel davon. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass das der Massengeschmack ist, schließlich kommen hier viele Selbstzahler hin. Entsprechend ist auch das große Kulturprogramm: Stars, Volksmusik, Leichtes, Altbekanntes. Der Ort wird in manchen Publikationen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101061.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101061.jpg" alt="" title="DS101061" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4087" /></a> als das größte Heilbad Europas bezeichnet; mit allen Ortsteilen knapp 7000 Einwohner, aber über 14000 Gästebetten und über 2,6 Mio. Übernachtungen im Jahr. Wir suchen noch nach dem Reiz des Ortes. Sind es die vielen Golfplätze drumrum, der nahe Inn mit Auenwald, oder das letzte erhaltene und skurril mit allen möglichen alten Gerätschaften<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101072.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101072.jpg" alt="" title="DS101072" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4088" /></a> behängte Bauernhaus am Markt des Ur-Ortsteils <strong>Safferstedten</strong>, das wie ein Relikt wirkt, oder das Romantikhotel gegenüber mit Bächlein davor? Die Parks sind langweilig,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101079.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101079.jpg" alt="" title="DS101079" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4089" /></a> Rasen mit Bäumen und ein paar Bänken<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101086.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101086.jpg" alt="" title="DS101086" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4091" /></a> und mal ein Teich, dafür sehr aufgeräumt. Im Kurpark kommen einige bunte Beete und Hecken dazu.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101089.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101089.jpg" alt="" title="DS101089" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4090" /></a> Die ganze Architektur besteht aus relativ phantasielosen 70er-Jahre-Betonbauten, auch die große Spielbank und die Kurhäuser. Vielleicht liegt der Reiz auch in den vier riesigen Thermen, alle mit einer wahren Erlebnis-Landschaft an Außenbecken. Für uns ist das hier jedenfalls gar nichts, es dürfte mit der reizloseste Ort<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101083DA.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101083DA.jpg" alt="" title="DS101083DA" width="400" height="145" class="alignright size-full wp-image-4092" /></a> des Reisejahres gewesen sein. Am Nachmittag fängt es wieder so an zu regnen wie gestern, wir sind passend in der Nähe eines Cafés und nehmen Kaffee und Kuchen zu uns, das ist hier allerdings recht preiswert. Wir sitzen hier etwas länger als geplant, bis der Regen erträglich wird, und laufen dann noch durch den Kurpark und nehmen den Bus 90 Minuten früher, und stoppen in <strong>Pocking</strong>, dem Startpunkt unseres Reisejahres. Damals wollten wir die Mutter eines Ideengebers besuchen, wir trafen sie nur an der Tür, sie hatte Besuch und hatte uns eingeladen, nochmal auf einen Schweinsbraten zu kommen. Und dann ist sie im Januar plötzlich gestorben! Nun können wir sie nur noch auf dem Friedhof besuchen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101104.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101104.jpg" alt="" title="DS101104" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4093" /></a> finden ihr Grab, beten und zünden bei jetzt aufkommender Sonne ein Licht an. Es stimmt schon nachdenklich, wie sich Situationen so plötzlich und unerwartet ändern können.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101112.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101112.jpg" alt="" title="DS101112" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4094" /></a> Wir gedenken ihr mit einem Besuch im Pockinger Hof, den wir am 10.10.10 schätzen gelernt haben, und essen einen vorzüglichen Schweinsbraten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101115T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101115T.jpg" alt="" title="DS101115T" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4095" /></a> und Weißwürste,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101116T.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101116T.jpg" alt="" title="DS101116T" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4096" /></a> alles ungeheuer preiswert und bayrisch, wenn auch zur falschen Tageszeit. So erreichen wir den Zug nach Passau, der gemütlich in der Abendsonne<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101128.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS101128.jpg" alt="" title="DS101128" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4097" /></a> in Schleifen durch kleinste Orte zuckelt, die österreichischen Orte am Hang auf der anderen Innseite im Hintergrund, mit langsam aufsteigendem Nebel. So sind wir endlich einmal früher im Zimmer, die Texte machen Fortschritte, und wir können vielleicht etwas früher schlafen, so lang waren die Nächte bisher ja nicht, und morgen haben wir ordentlich was vor. </p>
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		<title>20. August: Olfen, Lüdinghausen und nach Altena</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 07:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Olfen: Campingplatz und Umgebung (Ziel: Marlis), kurzer Gang durch Lüdinghausen und Fahrt nach Altena(Westfalen) Das Frühstück in der dunklen Gaststube ist nicht der Hit, das sehr große Zimmer mit Dachziegelblick aus dem Badfenster hat uns gut gefallen. Es gelingt uns, &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/08/22/20-august-olfen-ludinghausen-und-nach-altena/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Olfen: Campingplatz und Umgebung (Ziel: Marlis), kurzer Gang durch Lüdinghausen und Fahrt nach Altena(Westfalen)</strong></p>
<p>Das Frühstück in der dunklen Gaststube ist nicht der Hit, das sehr große Zimmer mit Dachziegelblick aus dem Badfenster hat uns gut gefallen. Es gelingt uns, das Hotel Post direkt am Busbahnhof<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100316.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100316.jpg" alt="" title="DS100316" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3959" /></a> zu überreden, unser Gepäck zu nehmen. Mit dem Bus geht es nach <strong>Olfen</strong>, dort wollen wir Marlis&#8217; Ziel, die Umgebung des Campingplatzes Füchtelner Mühle, erkunden, wo sie mit ihren Eltern und der Schwester bis 1965 an vielen Wochenenden war und auch Schwimmen gelernt hat. Dem Wanderprospekt habe ich den Rundweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100333.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100333.jpg" alt="" title="DS100333" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3960" /></a> von Olfen Friedhof am Nordrand des Ortes die Stever entlang entnommen, südlich hin, nördlich zurück. Diese fünf Kilometer passen schon mal bestens, das deckt den östlichen Aktionsradius von damals komplett ab. Heute ist dieses Gebiet komplett Naturschutzgebiet, die Wege<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100340.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100340.jpg" alt="" title="DS100340" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3961" /></a> gut markiert und ausgebaut, vorwiegend sind Fahrradfahrer unterwegs, wir haben Samstag und Top-Ausflugswetter, blauer Himmel bei 24 Grad. Unser erster Anlaufpunkt ist die Gaststätte &#8220;Zum Sternbusch&#8221;, altbekannt von damals. Wir trinken etwas und begegnen dem Chef, Herrn Grundmann,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100352.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100352.jpg" alt="" title="DS100352" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3962" /></a> in meinem Alter, damals hatten seine Eltern das Lokal. Er kann uns einiges erzählen: er berichtet über den ambitionierten Rückbau der Stever-Auen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100358.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100358.jpg" alt="" title="DS100358" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3963" /></a> vom schon lange nicht mehr existierenden Tante-Emma-Laden gegenüber, der für die Campingplatzbewohner wichtig war, der Stromgewinnung im Wehr an der Füchtelner Mühle<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100442.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100442.jpg" alt="" title="DS100442" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3964" /></a> mit Wasserrädern, dass es seit einem Jahr das neue Naturbad, ein Freibad, in der Nähe gibt, und dass der Campingplatz bis Ende 2012 geräumt sein muss, und der Kiosk schon nicht mehr geöffnet ist. Als wir vor einem Jahr mit dem Auto dort vorbeifuhren, haben wir uns schon gewundert, dass keine Neuvermietungen mehr vorgenommen werden, der Platz kaum mehr gepflegt wird<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100416.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100416.jpg" alt="" title="DS100416" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3965" /></a> und viele Leerstellen und verlassene Wagen aufweist. Als wir den Platz heute begehen, sehen wir diese Tendenz noch verstärkt.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100402.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100402.jpg" alt="" title="DS100402" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3967" /></a> Der Platz war schon immer schwierig, da er im Überflutungsbereich der Stever liegt und öfter alles nasse Füße bekommen hat; Marlis&#8217; Eltern sind deswegen in den 60er Jahren auf einen anderen Platz umgezogen. Wir beginnen am Stever-Ufer am nördlichen Platzrand direkt unterhab des kleinen Wehrs, der Badestelle der Kinder. Im Ufergebüsch beobachten wir Libellen, gegenüber liegt etwas höher ein neuerer Campingplatz. Beim Rundgang finden wir nur noch einzelne benutzte Plätze, die alle richtig eingewachsen sind:<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100409L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100409L.jpg" alt="" title="DS100409L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3966" /></a> Hecken, Vorbauten, Verkleidungen. Wir treffen das Ehepaar Meinert,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100407L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100407L.jpg" alt="" title="DS100407L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3969" /></a> das seit 45 Jahren hier die Sommerwochenenden verbringt, sie haben es immer genossen, jetzt geht für sie passend ein Lebensabschnitt zuende, nächstes Jahr werden sie nicht mehr kommen und sind froh, dass sie jemanden gefunden haben, der ihre Installationen kostenfrei entsorgt. Für uns sieht das Ganze hier sehr trostlos aus, dieser Eindruck verstärkt sich, als wir nach Überschreiten des maroden Holzbrückchens über einen Steverarm in den neueren, düsteren Teil des Platzes unter hohen Bäumen kommen: vielleicht noch drei benutzte Plätze inmitten von Wohnwagen- und Bretter-Ruinen. Von hier kommen wir auf einen beliebten Spazierweg von Marlis,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100366.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100366.jpg" alt="" title="DS100366" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3970" /></a> wir folgen dem nach Westen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100424.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100424.jpg" alt="" title="DS100424" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3971" /></a> in den nächsten Wald, machen Picknick auf einem Hochstand<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100428.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100428.jpg" alt="" title="DS100428" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3972" /></a> und weiten den Weg zu einer Runde über die nächste Stever-Brücke aus. Es gibt keine Punkte deutlicher Erinnerung; der Wald ist massiv gewachsen oder vielleicht auch verschwunden, Mais,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100480.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100480.jpg" alt="" title="DS100480" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3973" /></a> in der Masse bestimmt für Biosprit, über den man nicht drüberschauen kann, bestimmt die Landschaft, den gab es damals nicht, und die Bauernhöfe haben höchstens im Kern noch Gebäudeteile von früher. Allerdings: Zurück an der Straße entdeckt sie den Bauernhof,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100465.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100465.jpg" alt="" title="DS100465" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3974" /></a> wo sie Milch geholt haben. Gegenüber liegt der neuere Campingplatz, wir gehen kurz rein, sehr gepflegt, doch typisch eng, der Kiosk hat zu, etwas weiter haben sich alle zum Sommerfest versammelt und schleppen Kuchen an. Wir gesellen uns nicht dazu, das ist uns zu eng. Statt dessen gehen wir ins Gasthaus &#8220;Füchtelner Mühle&#8221;, das heute wie damals unstimmig vornehm wirkt,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100457.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100457.jpg" alt="" title="DS100457" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3975" /></a> und trinken Kaffee. Auf dem Weg entlang der früheren Schwimmstrecke gehen wir zum Ausstieg, heute ausgebaut mit Brücke, Park- und Rastplatz und einer besonderen Konstruktion von Aussichtsplattform, verschraubt an gezüchteten Weidenruten, die die Stützfunktion übernehmen, und so den Eindruck vermitteln, als würde man aus einem geschützten Baumhaus in die Landschaft blicken.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100469.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100469.jpg" alt="" title="DS100469" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3976" /></a> Auf Infotafeln wird von der Storchenansiedlung berichtet. Für die Rückfahrt haben wir den Rufbus bestellt; als die Haltestelle in Sicht kommt, hält er gerade, und da keine weitere Bestellung vorliegt, fährt uns die Fahrerin sofort und direkt nach Lüdinghausen, wo wir 20 Minuten früher sind. Auch das Buskürzel SV-RF im Online-Fahrplan kann sie erklären: Shuttleverkehr Rosenfest in einem Vorort, also Busse, die nur heute abend fahren. So bleibt noch Zeit für eine kurze Tour<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100488.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100488.jpg" alt="" title="DS100488" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3977" /></a> zu den Wasserschlössern Lüdinghausen und Vischering, die wir sonst nicht gesehen hätten.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100493.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100493.jpg" alt="" title="DS100493" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3978" /></a><br />
Wir sammeln wie kalkuliert unser Gepäck ein und gehen zum Bahnhof; leider habe ich doch die Zeit unterschätzt und wir erreichen nur mit strammstem Walking-Schritt sekundengenau den pünktlichen Zug, was einen Rüffel gibt. In den Zügen ab Dortmund<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100497A.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100497A.jpg" alt="" title="DS100497A" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-3979" /></a> und Hagen treffen wir auf viele Fußballfans der Borussia, friedlich, laut, einige schwankend und leicht desorientiert, andere passen auf die auf. So kommen wir mit besonderer Unterhaltung nach <strong>Altena</strong> im Lennetal, einem weiteren Ort aus Marlis&#8217; Kindheit, von dem sie ein Foto gefunden hat. In der Dämmerung wandern wir vom Bahnhof über die Lennebrücke durch die Fußgängerzone zum Gasthaus Mythos, wo wir ein Zimmer gefunden haben, wir sind gespannt. Die Lage des Ortes im schmalen, verschlungenen Lennetal ist bedrückend, die Häuser kleben förmlich an den steilen Hängen und haben abenteuerliche Treppen- und Gartenkonstruktionen. Viele Häuser und Geschäfte stehen leer, anderes wirkt verstaubt. Der hier besonders ausgepägte demografische Wandel – in den letzten 17 Jahren hat die Stadt 25% ihrer Bewohner verloren – ist unübersehbar, auch wenn man mit Fördermitteln versucht, dem entgegenzusteuern und die weltberühmte Burg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100506.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100506.jpg" alt="" title="DS100506" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-3980" /></a> und das Thema Draht weiter ausgebaut wird. Im Mythos werden wir herzlich empfangen und bekommen ein Zimmer unter dem Dach, erreichbar über enge steile Treppen. Dafür können wir uns hier voll ausbreiten<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100512.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/08/DS100512.jpg" alt="" title="DS100512" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-3981" /></a> und den Flur mit Tischen mitbenutzen. Da uns nichts besseres beim Gang durch die Fußgängerzone aufgefallen ist, kehren wir hier ein; der Lammbraten mit Weinblättern ist vorzüglich, und der Freund des Wirtes zeigt uns bei einem Ouzo noch Zaubertricks. Hier zwischen den Bergen wird es richtig kalt nachts, die Wärme des Tages ist schnell draußen, wir schlafen bald.</p>
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