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	<title>Bahn Zeit Reise &#187; Spreewald</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>25. September: Spreewald</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 21:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lübbenau: Lehde-Fest, Radtour über Leide und Wotschofska Was machen wir heute, wie entdecken wir den Spreewald? Kahnfahren, Paddelboot, Radfahren, Wandern? Kahnfahren ist eine Massenveranstaltung für Fußkranke, mit Kneipentisch auf dem Boot, direkt aus Auto oder Bus in den Kahn; natürlich &#8230; <a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/25/25-september-spreewald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lübbenau: Lehde-Fest, Radtour über Leide und Wotschofska</strong></p>
<p>Was machen wir heute, wie entdecken wir den <strong>Spreewald</strong>? Kahnfahren, Paddelboot, Radfahren, Wandern? Kahnfahren ist eine Massenveranstaltung für Fußkranke, mit Kneipentisch auf dem Boot,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102750L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102750L.jpg" alt="" title="DS102750L" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4543" /></a> direkt aus Auto oder Bus in den Kahn; natürlich der weitaus größte Anteil des Tourismus. Paddeln<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102756.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102756.jpg" alt="" title="DS102756" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4544" /></a> habe ich seltenst probiert und nie gekonnt, nicht gerade die Beschäftigung für einen Tag. Fürs Wandern gibts zu wenig Wege wegen der vielen Flussläufe und Kanäle. Da bleibt nur das Fahrrad übrig. Ich telefoniere herum, Tandems gibt es nicht oder sie sind schon eingemottet. Wir drehen erstmal eine Fußrunde durch die Nebenstraßen und die Altstadt, eigentlich nur eine Straße mit ein paar Stichgassen. Insgesamt recht lauschig, kleine Häuschen, und irgendwelche Kahnhäfen gibts am Ende jeder Gasse. Das schöne Schloss mit zwei Türmchen und Orangerie ist heute Hotel. Der &#8220;große&#8221; Hafen ist recht trubelig, eine Reihe von Touristen- und Souvenirshops links und rechts, fast wie in Titisee. Zig Kähne werden beladen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102762.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102762.jpg" alt="" title="DS102762" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4545" /></a> kein Wunder: Das Vorzeige-Museumsdorf des Spreewaldes, Lehde in zwei Kilometern Entfernung mit 150 Einwohnern und einem Freilicht-Museum, feiert das 20. Lehde-Fest mit Unterstützung aller umliegenden Dörfer, Bestandteil ist ein Kahn-Korso. Lübbenau ist ziemlich verstopft, die Kahnfahrer lenken die Autos auf die Parkplätze ihrer Häfen. Mir geht der Trubel auf den Geist, den hatte ich nicht erwartet. Zm Glück sind die Fahrräder, die unser Hotel verleiht, gut, wir machen uns durch den Campingplatz auf zum Fest; wenn wir schon genau jetzt da sind, müssen wir uns das ansehen. Überall parken Autos, ab dem Campingplatz ist die einzige kleine Straße dorthin gesperrt, ab jetzt parken nur noch Fahrräder. Die Wege werden schmaler, es gibt nur noch Stop and Go, bald parken auch wir. Auf dem Weg gibt es Festbier,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102769.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102769.jpg" alt="" title="DS102769" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4546" /></a> Bratwürste und natürlich Gurken. Die Senfgurkenstücke sind übrigens wirklich lecker, die gabs schon zum Frühstück. Hinter den vollen Treppen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102774.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102774.jpg" alt="" title="DS102774" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4547" /></a> der Brücken zum Freilicht-Museum finden wir einen noch guten Platz und erwarten den Korso. Es kommen dann,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102791.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102791.jpg" alt="" title="DS102791" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4548" /></a> wie ein Faschingsumzug auf dem Wasser, wirklich originelle Kähne: auf einem Gasherd werden Plinsen gebacken und in die Menge geworfen, die Feuerwehr hat ihre handbetriebenen Spritzen aufgeladen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102802.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102802.jpg" alt="" title="DS102802" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4549" /></a> und bespritzt die Menge, Kühe und Traktoren<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102811.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102811.jpg" alt="" title="DS102811" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4550" /></a> werden auf Doppelkähnen transportiert, auch die Fischer sind beteiligt. Eine wirklich originelle Veranstaltung, die mich langsam mit dem Massenauftrieb versöhnt. Irgendwann reichts uns dann doch, das soll nicht unser einziger Eindruck des Spreewaldes bleiben. Hintenrum fahren wir um den Ort,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102828.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102828.jpg" alt="" title="DS102828" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4551" /></a> mittendurch gehts bei dem Trubel nicht. Wir fahren die Birkenallee nach Leipe, einen sehr schönen,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102834.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102834.jpg" alt="" title="DS102834" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4552" /></a> schmalen Wander- und Radweg zwischen zwei schmalen Kanälchen unber viele kleine Brücken. In der Umgebung von Lehde ist sehr viel Betrieb, wir können nicht einfach anhalten. Überall blinzelt die Sonne durch die niedrigen Bäume, die Landschaft<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102837.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102837.jpg" alt="" title="DS102837" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4553" /></a> ist sumpfig und urwaldartig, am ehesten noch mit einer Auenlandschaft am Rhein vergleichbar. Kurz vor Leipe<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102849.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102849.jpg" alt="" title="DS102849" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4554" /></a> treffen wir die erste Kanalschleuse mit Selbstbedienung, Höhenunterschied unter einem Meter, Kapazität zwei Kähne oder neun Paddelboote. Das Schleusen dauert keine fünf Minuten, wenn denn die Paddelboote die Einfahrt einigermaßen treffen, später<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102853.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102853.jpg" alt="" title="DS102853" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4555" /></a> sehen wir noch zwei andere Konstruktionen. Nach dem Ort wenden wir, es wird ruhig, die Landschaft ändert sich. Sumpfige Wiesenflächen sind von baumgesäumten Kanälen durchzogen, öfter durchfahren wir Waldgebiete, alles auf festen, aber sehr rappeligen<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102858L.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102858L.jpg" alt="" title="DS102858L" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4556" /></a> Wegen aus querliegenden Betonplatten aus DDR-Zeiten. Das begrenzt die Geschwindigkeit, damit auch die Anstrengung und macht den Weg passend beschaulich.<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102861.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102861.jpg" alt="" title="DS102861" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4557" /></a> Gegen halb sechs erreichen wir das 1894 von der Stadt Lübbenau gebaute legendäre Waldgasthaus Wotschofska,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102867.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102867.jpg" alt="" title="DS102867" width="186" height="280" class="alignright size-full wp-image-4558" /></a> erreichbar über den Wasserweg<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102868.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102868.jpg" alt="" title="DS102868" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4559" /></a> und seit 1911 auch per Wanderweg, unter Denkmalschutz. Der Biergarten hat bestimmt 300 Plätze mit beschrifteten Bereichen für die Kahnfährleute; als wir ankommen, ist alles leer, wir hören von innen &#8220;wir können schließen, in der nächsten halben Stunde kommt bestimmt keiner mehr&#8221;, wir widersprechen sofort und bekommen gern was zu trinken. Es ist ein besonderer Ort, und wir erleben etwas neues: um uns herum fällt unregelmäßig was runter, irgendwann merken wir, das sind reife Eicheln. Der ganze Boden besteht aus unauffällig zwischen die Steine gemischten Eicheln. Und, was uns noch mehr verblüfft: unter den Eichen gibt es Eichbaum-Bier – aus Mannheim! Der Rückweg geht auf dem alten Wanderweg,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102872.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102872.jpg" alt="" title="DS102872" width="280" height="186" class="alignright size-full wp-image-4560" /></a> der im Sumpf etwa einen halben Meter aufgeschüttet ist, sonst würden wir versaufen. Mittlerweile hat sich eine wunderbare enge Allee aus Birken und anderen Bäumen gebildet. Unterwegs gibt es zwei Meter hohe Treppenbrücken,<a href="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102871.jpg"><img src="http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-content/uploads/2011/09/DS102871.jpg" alt="" title="DS102871" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-4561" /></a> über die wir die Fahrräder schieben müssen, ein landschaftlich gelungener Abschluss der Rundfahrt. Wir finden ein direkt nach der Wende von Ortsansässigen aufgebautes Restaurant, einrichtungsmäßig mit einem deutlichen Hauch DDR-Charme, jedoch besten lokalen Gerichten: Quark mit Kartoffeln und Leinöl, Hechtkotelett mit Gurkensalat, Spreewaldsoße und Kartoffeln. Alles köstlich, mit besten Zutaten. Mit Licht fahren wir den letzten Kilometer zum Hotel zurück, die Spreewald-Entdeckung ist gelungen und zum Erlebnis geworden, trotz meiner anfänglich schlechten Laune ob des touristischen Tubels hier, jetzt ist noch Zeit zum Blog-Schreiben bei sonntäglichem Fernsehgenuss.</p>
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