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	<title>Kommentare zu: 9.-12. August: Nördlingen und Kohlhaas-Film</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>Von: Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2013/08/11/9-12-august-nordlingen-und-kohlhaas-film/#comment-8219</link>
		<dc:creator>Joachim (Text) &#38; Marlis (Fotos)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2013 21:59:27 +0000</pubDate>
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		<description>Wir hatten angekündigt, den Kohlhaas-Film nach den Eindrücken von den Drehorten nochmal sehen zu wollen. Das haben wir gestern wahr gemacht: Nach einem guten Essen in der Abendsonne auf der Terrasse der „Forelle“ am Eiswoog, im Pfälzer Wald hinter unserem früheren Wohnort Grünstadt, sind wir ins Provinzkino, ein Programmkino in Enkenbach-Alsenborn gefahren, dem frühesten Spielort in unserer Nähe, und haben den Film diesmal zusammen mit 4 (nicht wie beim Filmfestival 1000) weiteren Zuschauern von optimaler Sitzposition aus gesehen.
Wir hatten uns gut vorbereitet: Auf inhaltsangabe.de haben wir die Handlung zur Kenntnis genommen, was sich als äußerst wichtig erwies, und wir haben uns mit Landkarte und Blog-Artikel ausgestattet. Das wäre nicht nötig gewesen, es zeigte sich, dass die Erinnerungen noch frisch genug waren.
Von Anfang an erkannten wir außer freiem Feld und Straßen so gut wie alle Orte wieder, und konnten damit die besondere Leistung einschätzen, was aus diesen Orten im Film gemacht wurde. 
Die Klostermühle in Maihingen ist im Film das Wohnhaus von Kohlhaas und seiner Frau, auf dem Platz vor dem Holzkirchener Feuerwehrhäuschen finden alle Übungen mit den Laienschauspielern aus der Region statt, das Stroh in der Herbermühle und ihr Besitzer, den wir kurz gesprochen haben, konnten wir als zweiten Übernachtungsort erkennen.
Das Tor vor dem Schloss Alerheim ist der zentrale Kontaktpunkt mit dem Bürgermeister von Speckbrodi, dieser Ort ist hier nur prägnanter Namensgeber. Ins Schloss sind wir nicht gekommen, dort wurde auch nicht gespielt, die Begegnungen mit dem Bürgermeister sind im Stadtratssaal Nördlingen gedreht, den wir leider nicht besucht haben.
Kloster Mönchsdeggingen ist der Sitz des Königs, eindrucksvollster Ort ist jedoch die Burgruine Niederhaus, dort finden alle Begegnungen mit dem Junker Tronka und der Kampf am Filmende statt.
Der alte Gasthof in Schmähingen kommt oft als Schlafstätte und bei den Festen und Auseinandersetzungen in der Schauspieltruppe vor, und im zweiten Anschauen des Films fällt uns auf, dass die Bushaltestelle mehrfach bei Gesprächen unter vier Augen eine Rolle spielt, und es daher kein Zufall war, dass wir sie vor der Gaststätte gefunden haben.
Es hat sich gelohnt, dass wir alle Orte aufgesucht haben, auch wenns dabei dunkel wurde: gerade die letzten vier Orte hatten eine große Bedeutung, da wäre es schade gewesen, wenn welche davon gefehlt hätten.
In dieser zweiten  Runde war der Film für uns ein besonderes Erlebnis: Mit Kenntnis des Kohlhaas-Inhalts fanden wir die Szenen ausgesprochen überzeugend dargestellt, sowohl schauspielerisch als auch in der Nutzung der Orte mit minimalen Mitteln. Selbst die Darstellung von Pferden durch Kühe und sogar durch nichts, und auch von Feinden durch Bäume hat funktioniert. Die Vielschichtigkeit zwischen historischer Handlung, Schauspieler-Auseinandersetzungen und Minimierung des Aufwandes war ein einmaliges filmisches Erlebnis, das sich uns jetzt erst so richtig erschlossen hat, und ohne die Idee der Drehorte-Radtour wäre das nicht möglich gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten angekündigt, den Kohlhaas-Film nach den Eindrücken von den Drehorten nochmal sehen zu wollen. Das haben wir gestern wahr gemacht: Nach einem guten Essen in der Abendsonne auf der Terrasse der „Forelle“ am Eiswoog, im Pfälzer Wald hinter unserem früheren Wohnort Grünstadt, sind wir ins Provinzkino, ein Programmkino in Enkenbach-Alsenborn gefahren, dem frühesten Spielort in unserer Nähe, und haben den Film diesmal zusammen mit 4 (nicht wie beim Filmfestival 1000) weiteren Zuschauern von optimaler Sitzposition aus gesehen.<br />
Wir hatten uns gut vorbereitet: Auf inhaltsangabe.de haben wir die Handlung zur Kenntnis genommen, was sich als äußerst wichtig erwies, und wir haben uns mit Landkarte und Blog-Artikel ausgestattet. Das wäre nicht nötig gewesen, es zeigte sich, dass die Erinnerungen noch frisch genug waren.<br />
Von Anfang an erkannten wir außer freiem Feld und Straßen so gut wie alle Orte wieder, und konnten damit die besondere Leistung einschätzen, was aus diesen Orten im Film gemacht wurde.<br />
Die Klostermühle in Maihingen ist im Film das Wohnhaus von Kohlhaas und seiner Frau, auf dem Platz vor dem Holzkirchener Feuerwehrhäuschen finden alle Übungen mit den Laienschauspielern aus der Region statt, das Stroh in der Herbermühle und ihr Besitzer, den wir kurz gesprochen haben, konnten wir als zweiten Übernachtungsort erkennen.<br />
Das Tor vor dem Schloss Alerheim ist der zentrale Kontaktpunkt mit dem Bürgermeister von Speckbrodi, dieser Ort ist hier nur prägnanter Namensgeber. Ins Schloss sind wir nicht gekommen, dort wurde auch nicht gespielt, die Begegnungen mit dem Bürgermeister sind im Stadtratssaal Nördlingen gedreht, den wir leider nicht besucht haben.<br />
Kloster Mönchsdeggingen ist der Sitz des Königs, eindrucksvollster Ort ist jedoch die Burgruine Niederhaus, dort finden alle Begegnungen mit dem Junker Tronka und der Kampf am Filmende statt.<br />
Der alte Gasthof in Schmähingen kommt oft als Schlafstätte und bei den Festen und Auseinandersetzungen in der Schauspieltruppe vor, und im zweiten Anschauen des Films fällt uns auf, dass die Bushaltestelle mehrfach bei Gesprächen unter vier Augen eine Rolle spielt, und es daher kein Zufall war, dass wir sie vor der Gaststätte gefunden haben.<br />
Es hat sich gelohnt, dass wir alle Orte aufgesucht haben, auch wenns dabei dunkel wurde: gerade die letzten vier Orte hatten eine große Bedeutung, da wäre es schade gewesen, wenn welche davon gefehlt hätten.<br />
In dieser zweiten  Runde war der Film für uns ein besonderes Erlebnis: Mit Kenntnis des Kohlhaas-Inhalts fanden wir die Szenen ausgesprochen überzeugend dargestellt, sowohl schauspielerisch als auch in der Nutzung der Orte mit minimalen Mitteln. Selbst die Darstellung von Pferden durch Kühe und sogar durch nichts, und auch von Feinden durch Bäume hat funktioniert. Die Vielschichtigkeit zwischen historischer Handlung, Schauspieler-Auseinandersetzungen und Minimierung des Aufwandes war ein einmaliges filmisches Erlebnis, das sich uns jetzt erst so richtig erschlossen hat, und ohne die Idee der Drehorte-Radtour wäre das nicht möglich gewesen.</p>
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		<title>Von: Barbara Estner</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2013/08/11/9-12-august-nordlingen-und-kohlhaas-film/#comment-8154</link>
		<dc:creator>Barbara Estner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 06:24:45 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Jonas, lieber Herr Krueger,

vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht über meine Heimat, die mir jetzt wieder einmal mehr fehlen wird, wenn ich in die Pfalz zurückkehre. 

Ich wünsche Ihnen noch eine erlebnisreiche Zeit für den Rest Ihrer Reise und freue mich darauf, weitere Blog-Einträge (kommende und vorhandene) zu lesen. 

Gute Fahrt mit der guten alten Bahn (die gar nicht so übel ist, wie viele denken)!

Liebe Grüße aus dem Krater,
Barbara Estner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Jonas, lieber Herr Krueger,</p>
<p>vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht über meine Heimat, die mir jetzt wieder einmal mehr fehlen wird, wenn ich in die Pfalz zurückkehre. </p>
<p>Ich wünsche Ihnen noch eine erlebnisreiche Zeit für den Rest Ihrer Reise und freue mich darauf, weitere Blog-Einträge (kommende und vorhandene) zu lesen. </p>
<p>Gute Fahrt mit der guten alten Bahn (die gar nicht so übel ist, wie viele denken)!</p>
<p>Liebe Grüße aus dem Krater,<br />
Barbara Estner</p>
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