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	<title>Kommentare zu: 7. Oktober: von Bärenstein nach Görlitz</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>Von: Ulf Greifzu</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/7-oktober-von-barenstein-nach-gorlitz/#comment-2782</link>
		<dc:creator>Ulf Greifzu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:48:15 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Jonas, sehr geehrter Herr Krueger!

- Die nachfolgenden Informationen sind aus der Erinnerung geschrieben und bedürfen sicher einer Verifikation bzgl. des Inhaltes, also ohne Gewähr -

Bei meiner immer wieder einmal durchgeführten Recherche nach Bildern und Informationen über meinen früheren Heimatort Bärenstein bin ich auf Ihren Reisebericht gestoßen. Es war interessant, Eindrücke zu lesen, die Besucher von einer Gegend gewinnen und mitnehmen, in der ich Kindheit und Jugend verbracht habe. Auf der einen Seite teile ich viele Ihrer wiedergegebenen Eindrücke, auf der anderen jedoch braucht man einfach mehr Zeit, um bestimmte Dinge einordnen und bewerten zu können. So sprechen Sie das sicher auf den ersten Blick riesige und durch seine Dominanz beindruckende Bahnhofsgebäude von Weipert an. Warum ist es so groß gebaut worden, obwohl doch in dem Tal so wenig Platz ist, wie Sie schreiben? Es war der Endpunkt der Buschterahder Eisenbahn und Übergangsbahnhof nach Deutschland, als es entstand. Die genannte Privatbahn machte ihr wesentliches Geschäft mit Braunkohlezügen aus dem Böhmischen Becken zur Versorgung der sächsischen Industrie. Allerdings wurde schon bald eine zweite Bahnstrecke über den Erzgebirgskamm gebaut, die über Reitzenhain führte und deutlich kürzer war. Damit war ein wesentlicher Teil der Geschäftsgrundlage der Buschterahder Bahn nicht mehr gegeben. Die politischen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg taten ein Übriges, der Bahnhof in Weipert war zunehmend dem Verfall durch Nichtnutzung preisgegeben. Grenzbrücke und Bahnbrücke waren undurchlässig, obwohl hier &quot;freundschaftlich verbundene Bruderländer&quot; aneinander grenzten. Spätestens der Prager Frühling setzte hier einen Schlussakkord für den Grenzverkehr. 

Erfreulich ist zu lesen, dass Sie Herrn Frank kennenlernen konnten, der einer der Ortschronisten ist und in dessen Radiogeschäft ich noch Dioden und Widerstände für Radiobasteleien eingekauft habe - Conrad gab es damals für uns nicht, und das nächste entsprechende Fachgeschäft befand sich in Chemnitz.

Ich hoffe, Sie haben viele Fotos von Bärenstein gemacht, welches sich in letzter Zeit sehr schnell verändert, insbesondere durch den Abriß von Gebäuden (in einem davon hatte der jetzige Betreiber des Berghotels früher ein Gemüsegeschäft). Der große Bahnhof von Weipert ist das nächste Opfer, obwohl er so geschichtsträchtig ist - Sie haben ihn noch gesehen. Im Bereich der neuen &quot;Gemeinsamen Mitte&quot; sind 2011 zwei Häuser verschwunden, weitere fünf (davon ein Fabrikgebäude) im letzten Jahr. Das Bahnhofsgebäude von Bärenstein, seit Mitte der 90er ohne Funktion, wurde soeben für unter 10000 EUR versteigert, den neuen Eigentümer und seine Pläne kennt niemand. Der Bürgermeister des Ortes sprach in diesem Zusammenhang damit nur davon, dass es &quot;kein Interesse&quot; an dem Gebäude gab. Für meine Begriffe sehr viel Ernüchterung und Apathie...wie leider an vielen Orten in Ost- und Westdeutschland.

Ich hätte Ihnen sehr gern positivere Eindrücke gewünscht, vielleicht kommen Sie trotzdem einmal wieder nach Bärenstein oder die schöne Erzgebirgslandschaft. Ich komme immer wieder zurück, auch wenn diese Beziehung inzwischen auch einige Höhen und Tiefen erlebt hat - oder vielleicht gerade deshalb.

Sofern Sie noch Bilder gemacht haben, die nicht im Netz veröffentlicht sind, würde ich mich über eine kleine Auswahl davon mit Ihren Kommentaren und Titeln freuen.

Mit freundlichen Grüßen 
Ulf Greifzu, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Jonas, sehr geehrter Herr Krueger!</p>
<p>- Die nachfolgenden Informationen sind aus der Erinnerung geschrieben und bedürfen sicher einer Verifikation bzgl. des Inhaltes, also ohne Gewähr -</p>
<p>Bei meiner immer wieder einmal durchgeführten Recherche nach Bildern und Informationen über meinen früheren Heimatort Bärenstein bin ich auf Ihren Reisebericht gestoßen. Es war interessant, Eindrücke zu lesen, die Besucher von einer Gegend gewinnen und mitnehmen, in der ich Kindheit und Jugend verbracht habe. Auf der einen Seite teile ich viele Ihrer wiedergegebenen Eindrücke, auf der anderen jedoch braucht man einfach mehr Zeit, um bestimmte Dinge einordnen und bewerten zu können. So sprechen Sie das sicher auf den ersten Blick riesige und durch seine Dominanz beindruckende Bahnhofsgebäude von Weipert an. Warum ist es so groß gebaut worden, obwohl doch in dem Tal so wenig Platz ist, wie Sie schreiben? Es war der Endpunkt der Buschterahder Eisenbahn und Übergangsbahnhof nach Deutschland, als es entstand. Die genannte Privatbahn machte ihr wesentliches Geschäft mit Braunkohlezügen aus dem Böhmischen Becken zur Versorgung der sächsischen Industrie. Allerdings wurde schon bald eine zweite Bahnstrecke über den Erzgebirgskamm gebaut, die über Reitzenhain führte und deutlich kürzer war. Damit war ein wesentlicher Teil der Geschäftsgrundlage der Buschterahder Bahn nicht mehr gegeben. Die politischen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg taten ein Übriges, der Bahnhof in Weipert war zunehmend dem Verfall durch Nichtnutzung preisgegeben. Grenzbrücke und Bahnbrücke waren undurchlässig, obwohl hier &#8220;freundschaftlich verbundene Bruderländer&#8221; aneinander grenzten. Spätestens der Prager Frühling setzte hier einen Schlussakkord für den Grenzverkehr. </p>
<p>Erfreulich ist zu lesen, dass Sie Herrn Frank kennenlernen konnten, der einer der Ortschronisten ist und in dessen Radiogeschäft ich noch Dioden und Widerstände für Radiobasteleien eingekauft habe &#8211; Conrad gab es damals für uns nicht, und das nächste entsprechende Fachgeschäft befand sich in Chemnitz.</p>
<p>Ich hoffe, Sie haben viele Fotos von Bärenstein gemacht, welches sich in letzter Zeit sehr schnell verändert, insbesondere durch den Abriß von Gebäuden (in einem davon hatte der jetzige Betreiber des Berghotels früher ein Gemüsegeschäft). Der große Bahnhof von Weipert ist das nächste Opfer, obwohl er so geschichtsträchtig ist &#8211; Sie haben ihn noch gesehen. Im Bereich der neuen &#8220;Gemeinsamen Mitte&#8221; sind 2011 zwei Häuser verschwunden, weitere fünf (davon ein Fabrikgebäude) im letzten Jahr. Das Bahnhofsgebäude von Bärenstein, seit Mitte der 90er ohne Funktion, wurde soeben für unter 10000 EUR versteigert, den neuen Eigentümer und seine Pläne kennt niemand. Der Bürgermeister des Ortes sprach in diesem Zusammenhang damit nur davon, dass es &#8220;kein Interesse&#8221; an dem Gebäude gab. Für meine Begriffe sehr viel Ernüchterung und Apathie&#8230;wie leider an vielen Orten in Ost- und Westdeutschland.</p>
<p>Ich hätte Ihnen sehr gern positivere Eindrücke gewünscht, vielleicht kommen Sie trotzdem einmal wieder nach Bärenstein oder die schöne Erzgebirgslandschaft. Ich komme immer wieder zurück, auch wenn diese Beziehung inzwischen auch einige Höhen und Tiefen erlebt hat &#8211; oder vielleicht gerade deshalb.</p>
<p>Sofern Sie noch Bilder gemacht haben, die nicht im Netz veröffentlicht sind, würde ich mich über eine kleine Auswahl davon mit Ihren Kommentaren und Titeln freuen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ulf Greifzu, Berlin</p>
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		<title>Von: Peter Krauss</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/7-oktober-von-barenstein-nach-gorlitz/#comment-2305</link>
		<dc:creator>Peter Krauss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:26:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich guck auf den Kalender und sehe: heute ist ja schon der letzte Tag eurer Reise! Also schnell noch mal reinschauen: 

Das  Foto mit dem kleinen Holzhäuschen hat es mir angetan - es strahlt so eine Ruhe aus. Sonst ist diese Gegend offenbar nicht sehr stimmungsaufhellend. 

Die  Erfahrungen und Erlebnisse im ehemaligen Grenzgebiet mit ihren Licht- und Schattenseiten wären eine eigene Ausgabe eures Reiseberichtes wert:  Ein Kapitel im deutsch-deutschen Geschichtsbuch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich guck auf den Kalender und sehe: heute ist ja schon der letzte Tag eurer Reise! Also schnell noch mal reinschauen: </p>
<p>Das  Foto mit dem kleinen Holzhäuschen hat es mir angetan &#8211; es strahlt so eine Ruhe aus. Sonst ist diese Gegend offenbar nicht sehr stimmungsaufhellend. </p>
<p>Die  Erfahrungen und Erlebnisse im ehemaligen Grenzgebiet mit ihren Licht- und Schattenseiten wären eine eigene Ausgabe eures Reiseberichtes wert:  Ein Kapitel im deutsch-deutschen Geschichtsbuch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabriele Heck</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/10/09/7-oktober-von-barenstein-nach-gorlitz/#comment-2271</link>
		<dc:creator>Gabriele Heck</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 13:03:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=4714#comment-2271</guid>
		<description>Hallo Ihr beiden, 

das ist ja schade, dass Ihr in den letzten Reisetagen so Ungastliches erleben müsst.
Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass solche Erlebnisse bezogen auf die gesamte Reise  &quot;untergehen&quot;. 
Wie oft seid Ihr sehr herzlich empfangen worden, wie oft ist man Euch mit großem Interesse begegnet und wie oft hat man Euch tatkräftig unterstützt!
Ich glaube, Ihr könnt in Summe eine sehr positive Bilanz ziehen!!

Ich bin gespannt auf die Berichte und Fotos für den 8. und 9. Oktober und werde heute später nochmals reinschauen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ihr beiden, </p>
<p>das ist ja schade, dass Ihr in den letzten Reisetagen so Ungastliches erleben müsst.<br />
Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass solche Erlebnisse bezogen auf die gesamte Reise  &#8220;untergehen&#8221;.<br />
Wie oft seid Ihr sehr herzlich empfangen worden, wie oft ist man Euch mit großem Interesse begegnet und wie oft hat man Euch tatkräftig unterstützt!<br />
Ich glaube, Ihr könnt in Summe eine sehr positive Bilanz ziehen!!</p>
<p>Ich bin gespannt auf die Berichte und Fotos für den 8. und 9. Oktober und werde heute später nochmals reinschauen &#8230;</p>
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