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	<title>Kommentare zu: 4. September: Regensburg</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>Von: Gabriele Heck</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/09/04/4-september-regensburg/#comment-1362</link>
		<dc:creator>Gabriele Heck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 20:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>Euer Bericht scheint meine These zu bestätigen, dass ein Ort nur das für einen Menschen ist, was der Mensch an/in/mit ihm erlebt. 

Der Ort verankert sich im Gedächtnis durch kleine - für den Menschen persönlich wichtige - und große Erlebnisse, durch Geschehnisse, die &quot;unter die Haut&quot; gehen, die natürlich auch durch den Ort selbst aufgrund entscheidender Details oder aufgrund von &quot;Großartigkeiten&quot; provoziert sein können. 
Sie setzen sich im Gehirn sozusagen als &quot;Gedächtnisstützen fest und bilden schließlich ein Netz aus Anknüpfungspunkten,  wenn es darum geht, dass man sich erinnere: &quot;Ach ja, stimmt, das war doch damals, als wir so heftig miteinander gestritten haben und es so fürchterlich anfing zu regnen, dass wir uns ins &quot;Café Sommer&quot; neben der - na, wie heißt sie nochmal - stimmt,  Paulskirche flüchteten. 

Bist Du einfach da und schaust und erlebst nichts, wird das Bild schnell verblassen (so wie Fotos, ausgedruckt auf minderwertigem Papier).
Wenn Du Glück hast, beeindrucken Dich die örtlichen Gegebenheiten derart, dass sie sich einprägen und so selbst zum Erlebnis werden.

Erlebnisse, die sich im Kopf festsetzen (weil mit Gefühl verbunden), gräbst Du ein und beim richtigen Schlüsselreiz wieder aus. So kann ein für andere Menschen bedeutender Ort vergessen werden und ein kleiner scheinbar harmloser Ort in die Schatzkammer Deines eigenen Kopfes gelangen.

Nachtrag, um Missverständnisse zu vermeiden: 
Ich bestätige Euch hiermit, dass ich die Dreieinigkeitskirche nicht mit irgendeiner Paulskirche - wo immer sie auch stehen mag - verwechselt habe, dass ich nicht weiß, ob es ein &quot;Café Sommer&quot; in der Nähe (der einen oder anderen Kirche) gibt und dass ich auch nichts von einem Streit zwischen Euch weiß ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Euer Bericht scheint meine These zu bestätigen, dass ein Ort nur das für einen Menschen ist, was der Mensch an/in/mit ihm erlebt. </p>
<p>Der Ort verankert sich im Gedächtnis durch kleine &#8211; für den Menschen persönlich wichtige &#8211; und große Erlebnisse, durch Geschehnisse, die &#8220;unter die Haut&#8221; gehen, die natürlich auch durch den Ort selbst aufgrund entscheidender Details oder aufgrund von &#8220;Großartigkeiten&#8221; provoziert sein können.<br />
Sie setzen sich im Gehirn sozusagen als &#8220;Gedächtnisstützen fest und bilden schließlich ein Netz aus Anknüpfungspunkten,  wenn es darum geht, dass man sich erinnere: &#8220;Ach ja, stimmt, das war doch damals, als wir so heftig miteinander gestritten haben und es so fürchterlich anfing zu regnen, dass wir uns ins &#8220;Café Sommer&#8221; neben der &#8211; na, wie heißt sie nochmal &#8211; stimmt,  Paulskirche flüchteten. </p>
<p>Bist Du einfach da und schaust und erlebst nichts, wird das Bild schnell verblassen (so wie Fotos, ausgedruckt auf minderwertigem Papier).<br />
Wenn Du Glück hast, beeindrucken Dich die örtlichen Gegebenheiten derart, dass sie sich einprägen und so selbst zum Erlebnis werden.</p>
<p>Erlebnisse, die sich im Kopf festsetzen (weil mit Gefühl verbunden), gräbst Du ein und beim richtigen Schlüsselreiz wieder aus. So kann ein für andere Menschen bedeutender Ort vergessen werden und ein kleiner scheinbar harmloser Ort in die Schatzkammer Deines eigenen Kopfes gelangen.</p>
<p>Nachtrag, um Missverständnisse zu vermeiden:<br />
Ich bestätige Euch hiermit, dass ich die Dreieinigkeitskirche nicht mit irgendeiner Paulskirche &#8211; wo immer sie auch stehen mag &#8211; verwechselt habe, dass ich nicht weiß, ob es ein &#8220;Café Sommer&#8221; in der Nähe (der einen oder anderen Kirche) gibt und dass ich auch nichts von einem Streit zwischen Euch weiß <img src='http://www.bahn-zeit-reise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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