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	<title>Kommentare zu: 23. Mai: Friedelhausen und Gießen</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
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		<title>Von: Rolf Krueger</title>
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		<dc:creator>Rolf Krueger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 11:48:15 +0000</pubDate>
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		<description>Moin,

ja, da hängen viele Erinnerungen dran. Und einige der richtig schönen Abschnitte meines Lebens.

Um 1980. Da hatte ich einen Arbeitsplatz in dem hübschhässlichen, grauen Monster, letztes Bild oben. Chemiegebäude der Uni Giessen. 6. Stock, Insitut für Pflanzenphysiologie. Müsste ziemlich genau hinter der Kante des Baumes am rechten Bildrand sein. Fast 4 Jahre, war eine richtig interessante Zeit. Und so hässlich das Teil auch ist, der Blick von meinem Arbeitsplatz über Giessen, bis Friedelhausen und noch weiter war einfach phänomenal.
Davor hatte ich schon 3 Jahre auf der anderen Gebäudeseite verbracht und mit Rudolf Radetzky eine Diplom-Gemeinschaftsarbeit geschrieben. War immer interessant, nette Leute, viele Spässe. Halt nochmal verschärftes Studentenleben mit regelmässiger Arbeit.

Danach hatte dann die Wissenschaft ein Ende und es kam die Phase der hauptberuflichen Handwerkerei. Viel davon war in Friedelhausen. Das kostete diversen Rotweinflaschen zusammen mit Michael und Rafael (heute in Kehna) den Kopf. Viele Projekte entstanden, viele sind heute wahrscheinlich schon wieder vergangen oder von der ständigen Umbauerei, die zurm heutigen Friedelhausen geführt hat, überwuchert worden. Zusammen mit Schorsch (dem 2. Elektriker vom Jugendzentrumsfestival) sind dort so spannende Sachen wie diverse Heizungen, vieles in der Käserei, Beregnungsanlage der Gärtnerei, die Steuerung und technische Ausrüstung des Gewächshauskomplexes, eine solarbetriebene Heutrocknungsanlage für Großballen und, und, und... entstanden. Immer zum &quot;Sozialtarif&quot; 20% unter unseren Stundensätzen. In Friedelhausen gab es immer verrückte Ideen und wir waren oft die &quot;Umsetzer&quot;. 
Oft waren wir auch &quot;Feuerwehr&quot; bei so Sachen wie Blitzeinschlägen, Wasserversorgung oder Melkanlage kaputt... Da bin ich dann mal unfreiwillig die vereiste Einfahrt auf der Werkzeugkiste runtergerutsch. 
Oder so schöne Fragestellungen, wie man denn durch eine ca. 1,5 m dicke Decke kommt (es war die dünnste Stelle!). In der &quot;Burg&quot; nichts ungewöhnliches. 
Oder die Idee für ein &quot;Einrohrnahwärmenetz&quot;, mit dem sich Horst Müssig, ein junger, ganz netter Ingenieur, an der FH Giessen eine 1 in seiner Diplomarbeit geholt hat. Idee war von mir, Horst hatte bei uns (dem Biologen und dem verrückten Elektriker Schorsch) vorher Praktikum in Friedelhausen gemacht.
Da gäbs noch soooooooo viel zu erzählen

Schniff
Rof</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>ja, da hängen viele Erinnerungen dran. Und einige der richtig schönen Abschnitte meines Lebens.</p>
<p>Um 1980. Da hatte ich einen Arbeitsplatz in dem hübschhässlichen, grauen Monster, letztes Bild oben. Chemiegebäude der Uni Giessen. 6. Stock, Insitut für Pflanzenphysiologie. Müsste ziemlich genau hinter der Kante des Baumes am rechten Bildrand sein. Fast 4 Jahre, war eine richtig interessante Zeit. Und so hässlich das Teil auch ist, der Blick von meinem Arbeitsplatz über Giessen, bis Friedelhausen und noch weiter war einfach phänomenal.<br />
Davor hatte ich schon 3 Jahre auf der anderen Gebäudeseite verbracht und mit Rudolf Radetzky eine Diplom-Gemeinschaftsarbeit geschrieben. War immer interessant, nette Leute, viele Spässe. Halt nochmal verschärftes Studentenleben mit regelmässiger Arbeit.</p>
<p>Danach hatte dann die Wissenschaft ein Ende und es kam die Phase der hauptberuflichen Handwerkerei. Viel davon war in Friedelhausen. Das kostete diversen Rotweinflaschen zusammen mit Michael und Rafael (heute in Kehna) den Kopf. Viele Projekte entstanden, viele sind heute wahrscheinlich schon wieder vergangen oder von der ständigen Umbauerei, die zurm heutigen Friedelhausen geführt hat, überwuchert worden. Zusammen mit Schorsch (dem 2. Elektriker vom Jugendzentrumsfestival) sind dort so spannende Sachen wie diverse Heizungen, vieles in der Käserei, Beregnungsanlage der Gärtnerei, die Steuerung und technische Ausrüstung des Gewächshauskomplexes, eine solarbetriebene Heutrocknungsanlage für Großballen und, und, und&#8230; entstanden. Immer zum &#8220;Sozialtarif&#8221; 20% unter unseren Stundensätzen. In Friedelhausen gab es immer verrückte Ideen und wir waren oft die &#8220;Umsetzer&#8221;.<br />
Oft waren wir auch &#8220;Feuerwehr&#8221; bei so Sachen wie Blitzeinschlägen, Wasserversorgung oder Melkanlage kaputt&#8230; Da bin ich dann mal unfreiwillig die vereiste Einfahrt auf der Werkzeugkiste runtergerutsch.<br />
Oder so schöne Fragestellungen, wie man denn durch eine ca. 1,5 m dicke Decke kommt (es war die dünnste Stelle!). In der &#8220;Burg&#8221; nichts ungewöhnliches.<br />
Oder die Idee für ein &#8220;Einrohrnahwärmenetz&#8221;, mit dem sich Horst Müssig, ein junger, ganz netter Ingenieur, an der FH Giessen eine 1 in seiner Diplomarbeit geholt hat. Idee war von mir, Horst hatte bei uns (dem Biologen und dem verrückten Elektriker Schorsch) vorher Praktikum in Friedelhausen gemacht.<br />
Da gäbs noch soooooooo viel zu erzählen</p>
<p>Schniff<br />
Rof</p>
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