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	<title>Kommentare zu: 2. März: nach Prenzlau</title>
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	<description>Bahncard100-Reisen zu Orten der Erinnerung oder Sehnsucht von Ideengebern</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Sep 2013 21:59:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Joachim Krueger</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/03/2-marz-nach-prenzlau/#comment-287</link>
		<dc:creator>Joachim Krueger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 22:46:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=1498#comment-287</guid>
		<description>Im Grundsatz haben wir beide recht.
Für Großstadtbahnhöfe gilt Deine Ansicht sicher, da starten viele Pendler oder kommen an, die bis zum Bahnhof nicht mal ein Auto benutzen, sicher mehr als die durchschnittlich 10% Strecken, die mit der Bahn gefahren werden. Und da sind dann auch Pendler mit Kaufkraft dabei, wie Du und ich, Frankfurter Banker usw. Solche Bahnhöfe werden ja auch entsprechend ausgebaut, siehe Frankfurt, Mannheim, München, Stuttgart, Köln … In den Großstädten gibts auch viel mehr Einwohner ohne Auto.
Ich meine hier die mittleren oder kleinen Bahnhöfe, RE oder RB im Stundentakt, vielleicht zwei direkte Umsteigemöglichkeiten, fast nur Pendler, wenig Fernreisende.
Und: die meisten Pendler in diesen Orten sind Schüler und Jugendliche, die brauchen höchstens eine Bäckerei. Andere Pendler machen Park+Ride, die stellen hier ihr Auto ab, kaufen woanders oder am Zielort in der Großstadt oder am Großstadtbahnhof ein.  
Und, was auch noch weggefallen ist: früher mal ging der ganze Schwergut- und Expressgut-Transport über die Bahn und natürlich die Bahnhöfe.
Ich kenne da noch mehr Beispiele: Oberursel, Fritzlar, Arnsberg, sogar Ludwigshafen.
Ausnahmen sind nur solche Bahnhöfe, die quasi in oder direkt an einer auch sonst funktionierenden Innenstadt liegen, dann können sie natürlich im Mittelpunkt sein, aber sie haben nicht mehr von sich aus die Bedeutung, Mittelpunkt zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grundsatz haben wir beide recht.<br />
Für Großstadtbahnhöfe gilt Deine Ansicht sicher, da starten viele Pendler oder kommen an, die bis zum Bahnhof nicht mal ein Auto benutzen, sicher mehr als die durchschnittlich 10% Strecken, die mit der Bahn gefahren werden. Und da sind dann auch Pendler mit Kaufkraft dabei, wie Du und ich, Frankfurter Banker usw. Solche Bahnhöfe werden ja auch entsprechend ausgebaut, siehe Frankfurt, Mannheim, München, Stuttgart, Köln … In den Großstädten gibts auch viel mehr Einwohner ohne Auto.<br />
Ich meine hier die mittleren oder kleinen Bahnhöfe, RE oder RB im Stundentakt, vielleicht zwei direkte Umsteigemöglichkeiten, fast nur Pendler, wenig Fernreisende.<br />
Und: die meisten Pendler in diesen Orten sind Schüler und Jugendliche, die brauchen höchstens eine Bäckerei. Andere Pendler machen Park+Ride, die stellen hier ihr Auto ab, kaufen woanders oder am Zielort in der Großstadt oder am Großstadtbahnhof ein.<br />
Und, was auch noch weggefallen ist: früher mal ging der ganze Schwergut- und Expressgut-Transport über die Bahn und natürlich die Bahnhöfe.<br />
Ich kenne da noch mehr Beispiele: Oberursel, Fritzlar, Arnsberg, sogar Ludwigshafen.<br />
Ausnahmen sind nur solche Bahnhöfe, die quasi in oder direkt an einer auch sonst funktionierenden Innenstadt liegen, dann können sie natürlich im Mittelpunkt sein, aber sie haben nicht mehr von sich aus die Bedeutung, Mittelpunkt zu werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gabriele Heck</title>
		<link>http://www.bahn-zeit-reise.de/2011/03/03/2-marz-nach-prenzlau/#comment-266</link>
		<dc:creator>Gabriele Heck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 22:42:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bahn-zeit-reise.de/?p=1498#comment-266</guid>
		<description>Wieso denkt Ihr, &quot;... alte Strukturen werden so nicht mehr gebraucht&quot;?
Was wären das denn für neue Strukturen, die man braucht?
Ich verstehe auch nicht, warum Bahnhofsgegenden teilweise veröden und verkommen, so dass &quot;Tristesse&quot; einkehrt. Das passt nicht. Oder ist das eine die Folge des anderen und man mag sich wie bei der Henne-und-Ei-Frage darum streiten, wie es begann?

BAHNHOF! Das ist doch ein Verkehrsknoten, egal wie klein. Bahnhöfe werden so lange &quot;bewirtschaftet&quot; wie Menschen, die in Zügen fahren, dort ein- und aussteigen wollen; oder etwa nicht? Am Bahnhof kommen zwangsläufig mehr Leute vorbei als anderswo.

Ist es nicht ein Vorteil, in der Nähe eines Bahnhofs zu sein?
Damit wird überall geworben: Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel!
Ich freue mich, zu Fuß zum Bahnhof gehen zu können, auch wenn es stramme 20 Minuten Fußmarsch sind. Ich finde es praktisch, dass ich aus dem Zug in die U-Bahn springen kann, die direkt vor meinem Arbeitgeber hält. Gehe ich mit Kollegen abends weg, ist es für alle ein wichtiges Kriterium, wie weit es zum Bahnhof ist. Fahre ich mitunter abends mit dem Zug nach Hause, überlege ich schon, welches Heft ich vor dem Einsteigen im Zeitschriftenladen kaufen könnte (natürlich nicht ohne vorher noch zu stöbern). Was habe ich schon Geschenke und Mitbringsel spontan oder geplant am Bahnhof besorgt. Was bin ich froh, dass die Apotheke am Bahnhof so lange geöffnet hat. Gelegentlich gibt es auch Handwerkerstände in der Bahnhofshalle, an denen ich gerne Halt mache ... 

Also, irgendetwas stimmt da nicht: Der Logik zufolge müsste die Tendenz genau umgekehrt sein =&gt; Der BAHNHOF als belebter und beliebter Mittelpunkt eines Ortes!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso denkt Ihr, &#8220;&#8230; alte Strukturen werden so nicht mehr gebraucht&#8221;?<br />
Was wären das denn für neue Strukturen, die man braucht?<br />
Ich verstehe auch nicht, warum Bahnhofsgegenden teilweise veröden und verkommen, so dass &#8220;Tristesse&#8221; einkehrt. Das passt nicht. Oder ist das eine die Folge des anderen und man mag sich wie bei der Henne-und-Ei-Frage darum streiten, wie es begann?</p>
<p>BAHNHOF! Das ist doch ein Verkehrsknoten, egal wie klein. Bahnhöfe werden so lange &#8220;bewirtschaftet&#8221; wie Menschen, die in Zügen fahren, dort ein- und aussteigen wollen; oder etwa nicht? Am Bahnhof kommen zwangsläufig mehr Leute vorbei als anderswo.</p>
<p>Ist es nicht ein Vorteil, in der Nähe eines Bahnhofs zu sein?<br />
Damit wird überall geworben: Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel!<br />
Ich freue mich, zu Fuß zum Bahnhof gehen zu können, auch wenn es stramme 20 Minuten Fußmarsch sind. Ich finde es praktisch, dass ich aus dem Zug in die U-Bahn springen kann, die direkt vor meinem Arbeitgeber hält. Gehe ich mit Kollegen abends weg, ist es für alle ein wichtiges Kriterium, wie weit es zum Bahnhof ist. Fahre ich mitunter abends mit dem Zug nach Hause, überlege ich schon, welches Heft ich vor dem Einsteigen im Zeitschriftenladen kaufen könnte (natürlich nicht ohne vorher noch zu stöbern). Was habe ich schon Geschenke und Mitbringsel spontan oder geplant am Bahnhof besorgt. Was bin ich froh, dass die Apotheke am Bahnhof so lange geöffnet hat. Gelegentlich gibt es auch Handwerkerstände in der Bahnhofshalle, an denen ich gerne Halt mache &#8230; </p>
<p>Also, irgendetwas stimmt da nicht: Der Logik zufolge müsste die Tendenz genau umgekehrt sein =&gt; Der BAHNHOF als belebter und beliebter Mittelpunkt eines Ortes!</p>
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